CH285122A - Verfahren zur Umwandlung eines Zweikammer-Elektrofilters mit Glimmlichtionisator in ein Elektrofilter mit radioaktivem Ionisator. - Google Patents

Verfahren zur Umwandlung eines Zweikammer-Elektrofilters mit Glimmlichtionisator in ein Elektrofilter mit radioaktivem Ionisator.

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CH285122A
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Julius Dipl-Ing Maas Friedrich
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Sfindex
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    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/38Particle charging or ionising stations, e.g. using electric discharge, radioactive radiation or flames
    • B03C3/383Particle charging or ionising stations, e.g. using electric discharge, radioactive radiation or flames using radiation

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Description


  Verfahren zur Umwandlung eines     Zweikammer-Elektrofilters    mit     Glimmlichtionisator     in ein Elektrofilter mit radioaktivem     Ionisator.       Die vorliegende Erfindung betrifft     eht     Verfahren zur     Umwandlung    eines     Zweikam-          rner-Elektrofilters    zur Reinigung von durch       feste    und flüssige Fremdpartikel verunreinig  ten Gasströmen,

   das in der     Abscheidekamrner     eine     Elektrodenbaugruppe    und in der     Ioni-          sationskammer    eine     Glimnrliclit.ionisatorban-          gruppe    aufweist, die an ein gemeinsames       Iloehspannungsgerät    angeschlossen sind, in  ein Elektrofilter mit     radioaktivem        Ionisator.     



  Die bekannten Bauarten von Elektrofil  tern lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Die  erste Gruppe umfasst solche Filter, die zwi  schen den     Abscheider-Elektroden    so hohe elek  trische Feldstärken besitzen, dass die hin  durehströmenden     (Fase    ionisiert werden und  die Gasionen ihrerseits die elektrische     AuF-          ladung    der vom Gasstrom mitgeführten festen  und flüssigen Partikel bewirken, wodurch die  selben vom elektrischen Feld in Richtung auf  die Elektroden abgelenkt und dort abgeschie  den werden.

   Die sehr hohen Spannungen an  den Elektroden verursachen jedoch starke  Ozonbildung, bewirken die Entstehung     nitro-          ser        CTase    und führen häufig zu Funkenüber  schlägen, weshalb das     Anwendungsgebiet.    der  artiger Elektrofilter auf die     Rauchgasreini-          gung    und ähnliche Zwecke beschränkt ist.

   Die  zweite Gruppe von Elektrofiltern, auf die sich  die vorliegende Erfindung bezieht, versucht    diese Nachteile zu verringern durch Verwen  dung einer     Zweikammeranordnung,    wobei     die          vom    Gas zuerst durchströmte Kammer     mir     zur Ionisation desselben dient     und    in der  zweiten     Kammer    erst die eigentlichen     Ab-          scheiderelektroden    angeordnet.

   sind, die nun  mehr auch bei wesentlich kleineren     elektri-          sehen    Feldstärken die Ablenkung der in der       Ionisationskamnier    bereits aufgeladenen Par  tikel aus dem Gasstrom     ermöglichen.    Die  Ionisation des Gasstromes erfolgt in     der        Ioni-          sationskammer    hierbei ebenfalls durch eine  elektrische Glimmentladung, jedoch sind hier  für sehr dünne Drähte vorgesehen, die zwi  schen dickeren Gegenelektroden angeordnet.  sind, so     da.ss    nur in der unmittelbaren Um  gebung dieser dünnen.

   Drähte die     CTlimnifeld-          stärke    erreicht und eine Glimmhaut gebildet.  wird. Zwischen den dünnen Drähten und     der.          dickeren    Gegenelektroden, die beide auf  einem     Haltenahmen        befestigt    sind, bildet sich  ein     Ionisationsstrorn    aus, und durch Einbau  des     Dünndraht-Ionisatorrahmens    quer zur  Gasströmung wird erreicht, dass jedes     Gas-          niolekül,    wenn auch     mir    für     Millisekunden,     in, der     Ionisatorquersehnittsebene    verweilen  muss.

   Durch diesen     Dünridraht-Ionisator    und  die kurze     Verweilzeit    der Gasströmung in der       Quersehnittsebene    des     Ionisatorrahmens    soll  einerseits eine genügend starke Ionisation des      Gases, anderseits aber eine möglichst geringe  Anreicherung mit Ozon und     nitrosen    Gasen,  die bei der Glimmentladung entstehen, be  wirkt werden.  



  Die     Zweikammerbauart    von Elektrofiltern  mit     Dünndraht-Ionisator    erzeugt infolge der  vorgenannten Konstruktion zwar relativ ge  ringe Mengen von Ozon und     nitrosen    Gasen;  immerhin sind dieselben aber doch so gross,  dass solche Elektrofilter für die     Staubab-          scheidung    in Klimaanlagen mit geschlossener  Luftzirkulation nicht verwendet werden kön  nen, vielmehr stets eine Beimengung von etwa.

         )0        %.        Frischlift        notwendig        ist,        um        den        un-          c     angenehmen und schädlichen Gehalt an Ozon       bzw.        nitrosen    Gasen auf einen zulässigen ge  ringen Betrag zu reduzieren. Ferner     haben.     derartige Elektrofilter bei industriellen An  wendungen versagt, wo die Atmosphäre völlig  frei von aggressiven Gasen sein muss.

   Auch  dort, wo eventuelle     entzündliehe    oder     explo-          sible    Staub-, Nebel- oder Gasgemische auftre  ten können, darf ein Elektrofilter mit     Dünn-          draht-Ionisator    nicht, verwendet werden, weil  die Glimmentladung in solchen Fällen eine  Entzündung oder Explosion hervorrufen kann.  



  Es ist ein Verfahren zur     Abseheidung     fester     und,    flüssiger Partikel aus einem Luft  strom mit Hilfe eines radioaktiven     Ionisators     bekannt, bei welchem die Ionisation des Gas  stromes vor dem Eintritt in die eigentlichen       Abscheider-Elektroden    durch radioaktive Be  strahlung, vorwiegend mittels der     Alpha-Emis-          sion    geeigneter radioaktiver Substanzen er  folgt. Bei dieser     lonisierungsmethode    tritt eine  Neubildung irgendwelcher Gase im bestrahlten  Luft- oder Gasstrom nicht auf. Dagegen muss       dafür    Sorge getragen werden, dass die radio  aktive Substanz bei ihrem langsamen Zerfall.

    keine gasförmigen Elemente bildet, bzw. müs  sen solche gasförmigen Zerfallsprodukte der  radioaktiven Substanzen an einer V     ermi-          sehung    mit dem bestrahlten     vorbeiströmenden     Gas sicher verhindert werden. Hierfür wird  in bekannter Weise die radioaktive Substanz  auf einen metallischen Träger aufgebracht,  meist in sehr dünner Verteilung über die  Oberfläche des     Trägermetalles    und mittels    einer sehr dünnen metallischen Folie längs  ihrer ganzen Ausdehnung lückenlos abgedeckt.  und durch innige     Verbindung    von Deckfolie  und Trägermetall längs der gesamten Rand  zone gasdicht abgeschlossen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun,  ein Verfahren zu schaffen, das die Umwand  lung solcher bestehender     Zweikammer-Elek-          trofilter    mit     Glimmliehtionisator    in ein Filter  mit radioaktivem     Ionisator    ermöglicht.

   Diese  Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,     dal')     mindestens die Glimmdrähte der     Glimmlicht-          ionisatorbaugruppe    und ihre Halter von ihren       Hochspannungsansehlüssen    abgetrennt, aus  der     Ionisationskammer    entfernt und durch  radioaktive Strahlungsquellen ersetzt werden,  zur     radioaktiven.        Ionisierung    des gesamten,  durch die     Ionisationskammer    in die Abscheide  kammer     strömenden.    Gases.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnung soll  das erfindungsgemässe Verfahren     beispiels-          %veise    näher erläutert werden; es zeigt:       Fig.1    ein übliches     Elektrofilter    in Zwei  kammerbauart,       Fig.                 bis    I     verschiedene    Bauarten der  radioaktiven     Ionisatorrahmen,    die zur     Durch-          Tührung    des erfindungsgemässen Verfahren>  geeignet sind.  



  Im Elektrofilter gemäss     Fig.    1     bewegt        sie!i     innerhalb des     Luftführungskanals,    der hier  durch die Blechwandungen 1 und 2 angedeutet  ist, der von     mitgeführten    Partikeln zu reini  gende Luft- bzw. Gasstrom von links     vorn     nach rechts hinten, wobei er zuerst die     Ioni-          satoreinrichtung    durchströmt. und dann in den  aus     plattenförmigen    Elektroden aufgebauten       Abscheider    eintritt.

   Die     Ionisator        einrielitung,     ein sogenannter     Dünndraht-Ionisator,    besteht  aus den sehr dünnen     -.#Ietalldräliten    3, die  zwischen federnden Haltebügeln 4 ausge  spannt sind, die ihrerseits an den metallischen  Halteschienen     ä    befestigt, untereinander  durch den metallischen Träger 6 verbunden  und mittels des Isolators 7 vom Gehäuse 1  isoliert sind. Über die Leitung 8 ist die me  tallische Haltevorrichtung für die dünnen  Drähte 3 mit der Klemme 9 verbunden und  liegt damit.

   am Pluspol der     Hochspannung        I'...         Die Länge der Haltebügel 4 ist so     bemessen,     dass sich die dünnen Metalldrähte 3 genau in  der Ebene der     rohrförmigen    Elektroden 10  und in der Mitte zwischen je zwei solcher  Elektroden 10 befinden. Da die Elektroden 10  von einer metallischen Querleiste 11 getra  gen werden und damit am Gehäuse 1 befestigt  sind, besitzen sie Erdpotential.

   Da aber die  Hochspannung     Uz    minusseitig an Klemme 12  ebenfalls an Erde liegt, bildet sieh in der  durch die positiven Drähte 3 und die nega  tiven     Elektrodenrohre    10 gebildeten Ebene ein  elektrisches Feld aus, dessen Stärke in un  mittelbarer Umgebung der Drähte 3 zur     Bil-          dun-,    einer elektrischen     Glimmentladung-          (Cilinnnhaut)    führt.

   Die im Bereiche dieser       Glininientladung    in der     hindurchströmenden          ljuft    gebildeten positiven Ionen wandern zu  den negativen     Elektrodenröhren    10, die in  gleicher Zahl gebildeten negativen Gasionen  bewegen sich quer zum Luftstrom zu den  positiven Drähten 3, so dass die     gesamte,    quer       rum    Luftstrom stehende     Ionisatorebene    einen       Ionenstrom    aufweist, der seinerseits die in,       Luftstrom        mitgeführten    Partikel elektrisch  auflädt. Die geladenen Partikel     erreichen    mit.

         dem    Luftstrom     zusammen    den eigentlichen       .\bscheider,    der aus den Plattenelektroden 13  besteht, die abwechselnd mit der geerdeten  Klemme 12 bzw. der Klemme     14-    verbunden  sind. Durch die zwischen den Klemmen 12  und     1.1    herrschende Spannung     Ui    wird im       gesamten        Raum    zwischen den Plattenelektro  den 13 ein quer zur durchströmenden Luft  gerichtetes elektrisches Feld erzeugt, unter  dessen Wirkung die aufgeladenen Partikel in  Richtung     auf    die jeweils entgegengesetzt ge  ladene     Elektrodenplatte    abgelenkt und dort.

    niedergeschlagen werden.  



  Bei den meisten     Ausführungen    von Elek  trofiltern nach dem     Zweikammerprinzip    ist  die aus den in     Fig.    1 mit 4, 5, 6 und 7 be  zeichneten Bauteilen bestehende Haltevor  richtung für die dünnen     Gliniindrähte    3, mit  der     Elektrodenhaltevorrichtung    11 für die  Rohrelektroden 10 zu einer einzigen Bau  gruppe vereinigt und leicht auswechselbar.

   In  solchen Fällen ist dann der Umbau der Elek-         trofilter    in solche mit radioaktiver Ionisation  besonders einfach, da     nm    ein mit radioaktiven  Strahlungsquellen ausgerüsteter     Ionisatorrab-          men        gleieher    Aussenabmessungen eingesetzt  zu werden braucht, ohne dass wesentliche     Än-          deitingen    an den sonstigen Bauteilen des  Elektrofilters vorgenommen werden. Ein     Ioni-          satorrahmen    dieser Art ist in einer beispiels  weisen Ausführung in     Fig.    2 schematisch dar  gestellt.

   Er besteht aus einem     rahmenförmi-          gen    Bauteil 1 aus beliebigem Material mit sol  chen Abmessungen, dass er in den     Luft.zufüh-          rungskanal    des betreffenden     Elektrofilters,     nach Entfernung des dort vorhandenen       Ctlimmlicht-Ionisators,    leicht.

   eingesetzt und ge  gen die Wandungen des     Luftzuführungskanals          abgedichtet    werden kann, damit die gesamte,  der     Abseheiderkammer    des betreffenden Elek  trofilters zuströmende Luft- oder Gasmenge  sich vorher durch den Innenraum des     rahmen-          förmigen    Bauteils 1     hindurchbewegen    muss.  Dieser Innenraum des     rahmenförmigen    Bau  teils 1 ist durch mindestens eine Längsschiene  2 unterteilt, die am Bauteil 1 befestigt ist und  ihrerseits als Träger von radioaktiven Strah  lungsquellen, in     Fig.    2 beispielsweise als band  förmiger Belag 3 dargestellt, dient.

   Derartige  radioaktive Strahlungsquellen - mit. vorwie  gender     Alpha-Emission,    zum Beispiel Radium  salze - sind auch auf der Rückseite der  Schiene 2 vorhanden (in     Fig.    2 gestrichelt an  gedeutet und mit.     3a    bezeichnet), so dass von  der radioaktiven Strahlung, insbesondere der       Alpha-Emission,    sowohl der rechts von  Schiene 2 wie auch der links von Schiene  sich erstreckende Innenraum der durch den  Bauteil 1 gebildeten Rahmenebene vollständig  bestrichen und in jedem Punkt erreicht wird.

    Die Breite der voll der radioaktiven Schicht 3  bzw.     3a.    bestrahlten Teile der Rahmenebene, in       Fig.    2 mit F bezeichnet, die sogenannte Fen  sterbreite, ist durch die Bedingung,     da.ss    kein  Flächenteil innerhalb einer solchen Fenster  öffnung     unbestrahlt    sein darf,     begrenzt,    da  die Reichweite der von den radioaktiven  Strahlungsquellen emittierten     Alphateilchen     ebenfalls begrenzt ist. Für den Fall, dass die  Gesamtbreite des     rahmenförmigen    Bauteils 1      grösser als 2 X F ist,     wird    eine     Unterteilung     in mehrere Fenster erforderlich.  



  In der     Fig.    3 sind einige beispielsweise       Unterteilungen    schematisch angegeben. In  den einzelnen Figuren ist jeweils der     rahmen-          förmige    Bauteil und Träger der Längsschie  nen mit 1 bezeichnet, die einzelnen Längs  schienen mit 2,     2a,    2b und die radioaktiven  Strahlungsquellen mit 3,     3a,        3b    usw. bis 3e.  Auch die maximalen Fensterbreiten F sind  eingezeichnet, die jeweils mit der Maximal  reichweite der     emittierten        Alphateilchen    der  radioaktiven Strahlungsquellen übereinstim  men oder kleiner als diese sein müssen.  



  Die radioaktiven Strahlungsquellen können  bei einer Rahmenbauweise entsprechend der       Fig.2    auch direkt auf der Innenseite der  Längsseiten des Bauteils 1 angebracht sein,  wobei dann eine Längsschiene 2 überflüssig  ist und die gesamte Rahmenebene eine Breite  von 2 F besitzen kann, wenn F die maximale  Reichweite der     emittierten        Alphateilchen    nicht  überschreitet.

   Die in     Fig.    2 dargestellte Mon  tage der radioaktiven Strahlungsquellen auf  einer besonderen Schiene 2 ist aber dann von  Vorteil, wenn die verwendete radioaktive     Sub-          stanz-    neben der erwünschten     Alpha-Emission     auch eine     Gammastrahllnmg    grösserer Intensi  tät aufweist, die durch das Gehäuse des Elek  trofilters (in     Fig.    1 mit 1 bzw. 2 bezeichnet.)       hindurehdringt    und in den Aussenraum ge  langt, wo sieh eventuell Personen aufhalten  können.

   Durch die Verwendung der Träger  schiene 2 in     Fig.    2 wird dann gewährleistet,  dass ein Mindestabstand zwischen den radio  aktiven Strahlungsquellen und solchen Per  sonen eingehalten wird. Zur besseren     Absellir-          inung    der unerwünschten durchdringenden       Gammastrahlung    wird der     rahmenföl-lnige     Bauteil 1 in     Fig.        '?    auf seiner Aussenseite mit  einem Belag stark absorbierenden Metalls, bei  spielsweise mit Blei, versehen. Eine solche Ab  schirmung kann auch innerhalb oder ausser  halb des Gehäuses (in     Fig.    1 mit 1 bezeichnet)  angebracht werden.  



  Eine weitere beispielsweise     Ausführung     des     Ionisatorrahmens    für radioaktive Ionisa  tion des in den Elektrofilter eintretenden    Luft- oder     G=asstromes    zeigt     Fig.        -1    in     sehenia-          tischer        Darstellung.    Hierbei ist mit 1. der  rahmenförmige Bauteil bezeichnet, der in den  Luft- bzw.     Gaszuführung;5kanal    eingesetzt  und nach aussen abgedichtet wird, so dass der  gesamte Luft- bzw.

   Gasstrom durch seinen  Innenraum     hindurehtreten        inuss.    Der     rahmen-          förmige    Bauteil 1 trägt. in dieser beispielswei  sen Ausführung an den beiden Längsschienen  die mit 2 und     2a    bezeichneten radioaktiven  Strahlungsquellen, liier als     bandförmiger    Be  lag dargestellt.

   Der     rahmenförmige    Bauteil 1  ist hier aus elektrisch leitendem     Material    her  gestellt und     trägt    eine     svninletriseh    in der  Mitte der Rahmenebene angeordnete metal  lische     Längsschiene    3, die mittels der beiden       Isolierstücke    4 befestigt, so dass sie mit.     deni     metallischen Rahmen 1 nicht in leitender Ver  bindung steht.

   An die Längsschiene 3 und den  Rahmen 1 wird eine     (-x'leielispannung    angelegt  in     Fig.    4 durch die Batterie     15    angedeutet j  von solcher Grösse, dass die innerhalb der Reich  weite der vom radioaktiven Belag<I>2 bzw.</I>     2a          emittierten        Alphateilchen    entstehenden     Luft-          oder    Gasionen zur     Längsschiene    3 hinwan  dern, soweit sie entgegengesetztes Potential  wie diese besitzen.

   Damit wird - unabhängig  von der Breite des Rahmeninnenraumes - ein       lonenstrom    in der ganzen Rahmenebene er  zeugt, der     quer    zur Strömungsrichtung der       hindurchbewegten    Luft verläuft und auch  solche Flächenelemente bedeckt., die von den  emittierten     Alphateilehen    selbst, infolge von  deren begrenzten Reichweite, nicht erreicht.  werden.

   Auch bei diesem     radioaktiven        Ionisa-          tor    mit einem, der teilweise radioaktiv be  strahlten     Qnersehnittsebene    überlagerten elek  trischen Feld, können die radioaktiven Strah  lungsquellen auch auf den beiden Seiten der  isoliert im Rahmen befestigten Längsschiene 3  angebracht werden. Infolge der grossen Ener  gie der emittierten     Alphateilchen    werden die  selben vom     überlagerten    elektrischen Feld  nicht merklich beeinflusst. Für die Funktion  des     Ionisators    ist es auch     unerlieblieh,    welche  Polarität jeweils die Längsschiene 3 gegen den  Rahmen 1 aufweist..

   Der besondere Vorteil des  radioaktiven     Ionisators    mit überlagertem elek-           trisehen    Feld besteht darin, dass die erfor  derliche Menge radioaktiver Substanz wesent  lich geringer ist wie bei den radioaktiven     loni-          satoren    ohne     dieses    überlagerte elektrische  Feld.  



  Die in den     rahmenförmigen        Ionisatorein-          richtungen    der     Fig.    ? bis 4 angegebenen radio  aktiven     Strahhingsquellen    sind als bandarti  ger Belag dargestellt, in welcher solche Strah  lungsquellen mit. vorwiegender     Alpha-Emis-          sion    als handelsübliche Ware bekannt. sind,  und zwar in Form dünner     lIetallfolien    mit  einseitigem radioaktivem Belag, der     zum    Bei  spiel aus einem     Radiumsalz    besteht.

   In dieser  Form können solche radioaktive Strahlungs  quellen auch in die     Glimmlicht-Ionisatorrah-          men    normaler Elektrofilter, wie schematisch  in     Fig.    1 dargestellt, nachträglich eingebaut.  werden. Beseitigt man beispielsweise im.       (llimmlicht-Ionisator    der     Fig.    1 die dünnen  Drähte 3,     deren.    federnde Haltevorrichtung     -1     samt.

   Querstäben 5, Verbindungsstab 6 und  Isolator 7, so bleibt nur der Rahmen 11 mit  den rohrförmigen Elektroden 10 zurück, und  es besteht die     Möglichkeit,    jedes der Rohre  10 mit einem schmalen     Längsstreifen    von ra  dioaktive Folie zu versehen, derart, dass die  emittierten     Alphateilehen    den Zwischenraum  zum jeweils benachbarten Rohr 10 in seiner  gesamten Längsausdehnung bestreichen.

   Da  durch entsteht ein radioaktiver     Ionisator,          der    den bisherigen     Glimmlicht-Ionisator    voll  zu ersetzen in der Lage ist, solange der Ab  stand zwischen den einzelnen     Elektrodenroh-          ren    10 nicht so gross ist, dass wegen der be  grenzten Reichweite der     Alphateilehen    nicht  radioaktiv bestrahlte Bereiche der     Ionisator-          ehene    vorhanden sind.  



  Radioaktive Strahlungsquellen mit vorwie  gender     Alpha-Emission    werden, in ähnlicher  Weise wie als Folien mit einseitigem aktivem  Belag, auch als Metalldraht von einigen Milli  meter Durchmesser mit allseitig radioaktiver  Oberfläche hergestellt. Derartige Drähte bzw.  Stangen können insbesondere dazu verwendet   erden, um an Stelle der in     Fig.    1 mit 3 be  zeichneten dünnen Drähte in einen Glimm-         licht-Ionisator    üblicher Bauweise Verwendung  zu finden.

   Der Durchmesser der Drähte soll  so gross sein, dass die an der Oberfläche auf  tretende elektrische Feldstärke noch sicher  unterhalb jenes Wertes bleibt, der eine     Sprüh-          oder    Glimmerscheinung     hervorruft.    Die all  seits von der Drahtoberfläche emittierten       Alphateilehen        bewirken    eine Ionisation der  durch den     Ionisator    strömenden Luft, und  jene Ionen, die eine positive Ladung besitzen,  wandern zu den     Elektrodenrohren    10, damit  einen     Ionenstrom    bildend, wie er im     Glimm-          lieht-Ionisator    vorhanden war,

   aber ohne des  sen unerwünschte Gasbildung infolge der  Glimmentladung. Die Feldstärke in der Ebene  der Elektroden 10 ist meist höher als notwen  dig bei der Anwendung drahtförmiger radio  aktiver Strahlungsquellen, so dass die Span  nungsquelle für     U2    fortfallen und .die Klemme  9 mit Klemme 14 verbunden werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Umwandlung eines Zwei kammer-Elektrofilters zur Reinigung von durch feste und flüssige Fremdpartikel ver unreinigten Gasströmen, das in der Abscheide ka.mmer eine Elektrobodenbaugruppe und 11 der Ionisationskammer eine Glimmliehtionisa- torbaugruppe aufweist, die an ein gemein sames Hochspannungsgerät angeschlossen sind, in ein Elektrofilter mit radioaktivem Ionisa- tor, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Glimmdrähte der Glimmlichtionisatorbau- gr¯uppe und ihre Halter von ihren Hochspan nungsanschlüssen abgetrennt,
    aus der Ionisa- tionskammer entfernt und durch radioaktive Strahlungsquellen ersetzt werden, zur radio aktiven Ionisierung des gesamten, durch die Ionisationskammer in die Abscheidekammer strömenden Gases. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gesamte Glimm- lichtionisatorbaugruppe von ihren Hochspan- nungsanschlüssen abgetrennt, aus der Ionisa- tionskammer entfernt und durch eine Ionisa- torbau-ruppe gleicher Abmessungen ersetzt. wird, die in einem rahmenförmigen Bauteil radioaktive Strahlungsquellen aufweist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in die Ionisations- kamm.er aus radioaktiven Substanzen beste hende Strahlungsquellen eingesetzt werden, die gasdicht in dünne Umhüllungen ein geschlossen sind, welche annähernd keine der emittierten radioaktiven Alpha- und Beta- Partikel absorbieren. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass a?i die zur Speisung der ausgebauten Glimm- lichtionisatorbaugruppe dienenden Iioehspan- nungsansehlüsse eine Ionisatorbaugruppe an geschlossen -%vird, die ausser den radioaktiven Strahlungsquellen Mittel zur Erzeugung eines elektrischen Feldes aufweist, dessen Feldlinien vorwiegend quer zur Gasströmung verlaufen und das dem radioaktiv bestrahlten Kam merteil überlagert ist.
CH285122D 1950-10-20 1950-10-20 Verfahren zur Umwandlung eines Zweikammer-Elektrofilters mit Glimmlichtionisator in ein Elektrofilter mit radioaktivem Ionisator. CH285122A (de)

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