CH308888A - Verfahren und Einrichtung zur elektrischen Aufladung von in einem Gasstrom enthaltenen Fremdpartikeln. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur elektrischen Aufladung von in einem Gasstrom enthaltenen Fremdpartikeln.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zur elektrischen Aufladung von in einem Gasstrom enthaltenen Fremdpartikeln. Einriehtungen zur Ionisierung von Gasen zwecks Aufladung von in denselben mitge- führten Fremdpartikeln sind bereits bekannt, iin(1 zwar bei sogenannten Elektrofiltern zur :
lbscheidun@@ der Fremdpartikel aus dem Cras- strom durch Ablenkung der geladenen Teil- elien mittels elektrischer Felder in einem Elektrodensvstein durch das der Gasstrom nach der Aufladung der Fremdpartikel ge leitet wird. Derartige Elektrofilter benützen zu dieser Aufladung meistens eine elektrische Glimmentladung (Corona-Effekt)
an der Oberfläche dünner Drähte oder andersgestal- teter Elektroden zur Ionisierung der in (las Elektrofilter eintretenden Gase.
Abgesehen von dem yrossen technischen Aufwand für der- -,e Glimmlieht-Ionisatoren, welche dureh die erforderliche hohe elektrische Spannung zur Erzeugung der Glimmerscheinung, bedin--t ist und die notwendige gute Isolation der Elek- t roden,
bewirkt diese Methode der Ionisation eine ehemisehe Veränderung der Gase. In einem Luftstrom werden beispielsweise Ozon iui(1 nitrose Gase in beträchtlicher Menge er zeugt, was die Anwendung solcher Elektro- 1'ilter stark beschränkt.
Es wurden auch schon andere Ionisatoren vor_esehlagen - beispielsweise Ultraviolett- licht und auch radioaktive Strahlungen aber bisher noch niemals in technischem Mass stab angewendet, da derartige Mittel entweder eine viel zu geringe ionisierende Wirkung be- sitzen oder wie radioaktive Strahlung zwar genügend ionisieren, die gebildeten Ionen aber nicht genügend zur Aufladung der Fremd partikel ausgenützt werden.
Die Erfindung bezweckt diese Nachteile zu vermeiden. Sie betrifft ein Verfahren zur elektrischen Aufladung von in einem Gasstrom enthaltenen festen oder flüssigen Fremdpar tikeln durch Zusammenprall derselben mit im Gasstrom erzeugten ionisierten Gasmolekülen sowie eine Einrichtung zur Durchführung die ses Verfahrens.
Das Verfahren kennzeichnet sieh dadurch, dass der Gasstrom durch einen Raum geleitet wird, in welchem durch mindestens eine schiehtförmige radioaktive Strahlungsquelle eine nur verschwindend wenig Gamma-Strah- len enthaltende radioaktive Strahlung erzeugt ,vird, und dass Mittel zur Erzeugung eines mindestens in Teilen dieses Raumes wirksamen elektrischen Feldes vorgesehen werden, wobei dieses Feld im wesentlichen quer zur Cra.sströ- mung gerichtet wird,
um die durch die radio aktive Strahlung erzeugten ionisierten Gas- molekiile in Richtung quer zur Gasströmung zu bewegen, dies um zu erreichen, dass die ionisierten Gasmoleküle einen bestimmten Raunlt.eil gegenüber den Fremdpartikeln über streichen, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Ionen sieh an die Fremdpartikel anlagern, vergrössert ist.
Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens kennzeichnet sieh dadurch, dass sie mindestens eine sehielitförnii-,@e radioaktive Strahlungsquelle mit. verschwindend geringer Ganima-Emission und Mittel zur Erzeugung eines im wesentlichen quer zur Gasströmung @eriehteten elektrischen Feldes aufweist.
In der beiliegenden Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 9 einige beispielsweise Ausführungs formen der erfindungsgemässen Einrichtung zur Durehführ-ung des Verfahrens nach der Erfindung dargestellt, an Hand deren das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise erläutert wird.
Es zeigt Fig. 1 und ? einen Ionisator mit sektor- förmigem Querschnitt, Fig. 3 und 4 einen Ionisator mit vier sek- torförmigen Raumteilen, Fig. 5 einen Rohrionisator, Fig. 6 und 7 einen Ionisator mit recht eckigem Querschnitt, Fig. 8 und 9 einen Rohrionisator mit mehr als einer Strahlungsquelle.
Eine beispielsweise Ausführung des Ioni- sators zeigt in schematischer Darstellung die Fig. 1 von vorn und die Fig. \? im Quer schnitt, wobei der Ionisator sektorförmige Ge stalt aufweist mit der sehiehtförmigen radio aktiven Quelle 1 an der Spitze.
Der Ionisator- raum wird hierbei durch eine sektorföi-inig-e Öffnung in einem Körper 2 aus elektrisch nichtleitendem Material gebildet und weist einen Öffnungswinkel (siehe Fig. 1) von 90 oder mehr auf.
Durch diese Foren des Ioni- satorquersehnit.tes, durch den die Luft. in Pfeilrichtung 3 eintritt (siehe Fig. ?i, wird erreicht, dass ein möglichst grosser Teil der von der radioaktiven Quelle 1 ausgehenden Emis sion zur intensiven Ionisation des Luftstromes ausgenützt wird. Die radioaktive Substanz mit verschwindender Camma-Einission enthal tender Quelle 1 emittiert nicht. nur senkreelit zu ihrer Oberfläche, sondern in allen Rich tungen.
Wird die Quelle 1, wie in Fig. 1 und angegeben, gebildet durch eine sehr dünne Schicht. radioaktiven Materials mit v orw iegen- derEmissionvon u-Str ahl en, z. B. aus Raditim-D, auf einem metallischen Trägermaterial unter die Alpha-Teileheil nur wenig- absorbierenden, aber gasdichten dünnen Deeksehiehten, z. B.
aus Metall, so er-ibt sich in der Zeiehnun gs- ebene der Fign 1 tatsächlich im ganzen Bereieli des Sektors eine prahtiseh gleich starke radio aktive Bestrahlung, wenn der Sektorwinkel in der Grössenordnung von 90 bis etwa. 1\Z0 gewählt wird.
Der Radius h' des seldorförmi- gen Ionisatorrauwes (siehe Fig. 1 ) richtet sieh in seiner Grösse nach der Energie der vom radioaktiven Belag 1 ausgehenden Emission und sollte etwas g@röfier sein als die Reichweite der enei-giereielieren Alpha-Strahlen im dureii- strömen.den Gas, welche für die einzelnen radioaktiven Substanzen genau bekannt ist. So besitzen z.
B. die energiereicheren von Polo niuni emittierten Alpha-Strahlen in Luft von Atmospliäi@eli(lruel. eine Reichweite von 3,8 cm.
Bei der vorliegenden Konstruktion wird ausserdem ein elektriselles Feld vorgesehen, das quer zur Gasströmung (in Fig. l@radiall gerielitet isi. Hierfürwei,tt,diedein rr,dioaktiven Belag 1 gegenüberliegende hrei.sliogenföimiige Peripherie des Sektorquersehnittes einen metal lischen Belag .l auf,
der gleiche axiale Ausdeli- nun- besitzt wie der radioaktive Belag 1. So wohl der metallische Trä-er der radioaktiven Quelle 1. wie aueli der metallische Belag -1 sind an je eine Anschlussklemme 5 bzw. 6 geführt (siehe Fig. 21), die mit den Polen einer elektrischen Spa.ununts(luelle verbunden sind.
Zwischen dein radioaktiven Belag 1 (bzw. zwi schen dessen Deeksehieht.und dem als Gegen- elektrode wirkenden Metallbelag 4 entsteht dann ein. elektrisches Feld, dessen Feldlinien radial den Sektorraum durchsetzen und vor wiegend quer zur Gasströmung verlaufen.
Durch Einbettlui- des radioaktiven Bela-es 1 samt metallischem Träger in den Isolier körper 2, derart, dass die metallische Deck sehicllt nicht, von Isoliermaterial überdeckt ist, wird erreicht, dass eine Ablagerung von Fremdpartikeln direkt auf dein radioaktiven Belag (bzw. dessen Deelzsehiellt) und ein Fest halten der Partikel auf diesem Belag dm-eh elektrische Spiegelbildkräfte verhindert wird.
Eine besonders günstige R,a.uinausnützung ermöglicht. die Ionisator-Konstruktion wie in Fig. 3 und -1 schematisch dargestellt, wobei vier einzelne sektorförmige Ionisatoren mit je einem Öffnungswinkel von etwa 90 und gleichem Radialabstand R zwischen dein radio aktiven Belag 1 und der Gegenelektrode 4 zusaninien,
Yefü-3t sind zu einem Ionisator mit lireisquer:sehnitt. Der Ionisator wird dann von dem metallischen Dorn 7 gebildet, der mit- teis vier Wänden 8 aus elektrisch nieht.leiten- dem Material im Metallrohr 4 konzentrisch " ..ehalten wird und der gleichzeitig als Träger für die vier Belegungen 1 aus radioaktiven :
@libstanzen dient. Zwischen dem Dorn 7 und dein Rohr 4 als CTegenel.ektrode wird eine elek trische fTleiehspannung angelegt. Je nach der Breite der radioaktiven Belegung 1 können die Wände S auch keilförmig ausgebildet wer den mit einer mrösseren Breite an der mit dem Dorn 7 verbundenen Stelle.
Das dein radioaktiv bestrahlten Querschnitt des Ionisators überlagerte elektrische Feld soll eine Feldstärke der Grössenordnung 100 Volt pro Zentimeter aufweisen. Je nach dem Abstand der Gegenelektrode des Ionisators von der emittierenden Schicht ist für das über lagerte elektrische Feld eine elektrische Span- min- von eiiii;,en 100 Volt bis zu einigen 1000 Volt erforderlich.
Bei Verwendung des radio aktiven Ionisators für ein Elektrofilter kann, bei geeigneter Ausbildung des Elektroden- systenis in dessen Abscheider, die hierfür be nötigte Spannung von gleicher C-rrössenord- nung wie der Spannungsbedarf für das elek trische Feld im. Ionisator sein, so dass eine gemeinsame Spannungsquelle verwendet wer den kann.
An Stelle des mit vier Sektoren ausgestal teten Tonisators nach Fig. 3 und 4 kann auch eine Konstruktion gemäss Fig. 5 ausgeführt -erden, die einen Querschnitt durch das Rohr .l darstellt. Der metallische Rundstab 7 wird von isolierenden Streben 8' gehalten, die an einem Ring 9 im Innern des Metallrohres 4 befestigt. sind. Der radioaktive Belag 1 ist in einer ringförmigen Vertiefung des 'Metall stabes 7 eingeordnet und weist hier beispiels weise nur geringe axiale Ausdehnung auf.
Es können auch mehrere derartige ringförmige Vertiefungen mit je einem radioaktiven Belag längs des Metallstabes 7 angeordnet werden. Zwischen äusserem Metallrohr 4 und innerem Metallrohr 7 \wird eine Gleichspannung an gelegt.
Eine beispielsweise Ausführungsform eines Ionisators mit rechteckigem oder quadrati schem Querschnitt zeigt Fig. 6 in Ansicht und Fig. 7 im Längsschnitt.. Hierbei sind zwei gleichartige Strahlungsquellen 1 einander ge genüber angeordnet;
jede derselben besteht aus einem schmalen bandförmigen Belag aus radio aktiven Substanzen mit verschwindend gerin ger Gamma-Emission. Als Träger sind schmale Metallbänder vorgesehen, auf welchen die radioaktiven Substanzen unter einer dünnen, mit dem Trägermetall gasdicht verbundenen Deckfolie aufgebracht sind, die nur eine un wesentliche Absorption gegenüber den ionisie renden Strahlen aufweist. Die beiden band förmigen Strahlungsquellen erstrecken sieh in axialer Richtung über die ganze Länge des Ionisatorraumes und sind eingebettet in die äussere Begrenzung 2 des Ionisatorraumes aus elektrisch nichtleitendem Material.
Der recht eckige oder quadratische Ionisatorraum wird vom Gas in Pfeilrichtung 3 durchströmt. Die als Träger der Strahlungsquellen 1 dienenden Metallbänder liegen an den entgegengesetzten Polen einer Gleichspannungsquelle. Der radio aktiv bestrahlte Ionisatorquerschnitt stellt ge wissermassen zwei radioaktiv bestrahlte Sek toren dar, denen gleichzeitig ein elektrisches Feld überlagert ist, dessen Feldlinien, in Fig. 6 betrachtet, zwischen den Strahlungs quellen 1 selbst geradlinig und im Raum links und rechts davon in bekannter Weise nach aussen gekrümmt verlaufen.
Es können in einem Ionisator nach Fig. 6 und 7 auch zwei Paare von einander gegen überliegenden Strahhingsquellen 1 angeordnet werden, so dass dann alle vier Ecken des Kör pers 2 je eine Strahlungsquelle 1 aufweisen, von denen je zwei am Pluspol und je zwei am Minuspol der Gleichspannungsquelle ange schlossen sind.
Eine beispielsweise Ausführung eines Ioni- sators mit rundem Querschnitt und mehr als einer Strahlungsquelle zeigt. Fig. 8 in Ansieht. von vorn und Fig. 9 im Längssehnitt. Dabei sind die Strahlungsquellen 1, von denen hier beispielsweise nvei gezeichnet sind, auf der Innenseite des rohrförmigen Isolierkörpers \_' in gleichmässigen gegenseitigen Abständen an geordnet, gegenüber einem metalliselien Belag 4 als Gregenelektrode. Jede der Strahlungs quellen 1.
ist, wieder ein auf einem sehoralen Metallband gasdieht aufgebrachter Belag aus radioaktiven Substanzen mit verschwindend geringer Gamma-Emission. Alle Strahlungs quellen 1 sind über die nietallisehen Träger am einen Pol, die Gegenelektrode J am an dern Pol. einer (Tleiclispannung,squelle ange schlossen.
Bei den in Fig. 1 bis 9 dargestellten bei spielsweisen Ausführungen von Ionisatoren können auf der Lufteintrittsseite Blenden vor gesehen werden, die den Luftstrom am Ein tritt in solche Bereielie des Ionisatorraumes vermindern, in denen ein ungenügender Ionenfluss der Luft erfolgen würde.
Die schichtförmige radioaktive Strahlungs quelle enthält vorzugsweise Metallfolien, die auf einer Seite fein verteilt einen sehr dünnen Belag von Radium-D aufweisen. Vor dem Ein bau dieser Folie in den Ionisator wird dieselbe mindestens 6 Monate gelagert, damit sieh im Radium-D eine genügende Menge von Po lonium gebildet hat, das Alpha-Emission ver ursacht.
Durch die Verwendung von derart gealtertem Radium-D wird einerseits eine ge nügend intensive Alpha-Emission zur Ioni sation des Gasstromes siehergestellt, anderseits aber das praktisch vollständige Fehlen durch dringender Gamma-Ausstrahlungen gewähr leistet, so dass keinerlei gesundheitliche Seliä- digungen beim Gebraueh, beim Transport. oder der Lagerung des Ionisators zu befürchten sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur elektrisehen Aufladung von in einem Gasstrom enthaltenen Fremd partikeln durch Zusammenprall derselben mit im Gasstrom erzeugten ionisierten Gasmole külen, dadurch gekennzeichnet, dass der Gas strom durch einen Raum geleitet wird,in wel- eheri durch mindestens eine sclüelitförori@>c radioaktive Strahlungsquelle eine nur ver- seliwindend wenig E@ainma-Stralilen enthal tende radioaktive Strahlung erzeugt wird, und dass Mittel zur Erzeu < -ung eines mindestens in Teilen dieses Raumes wirksamen elektri schen Feldes vorgesehen werden, wobei dieses,Feld im wesentliehen quer zur Gasströmun@@ geriebtet wird, u.in die durch die radioaktive Strahlung erzeugten ionisierten (*asnioleldile in Richtung- quer zur Gasström.un;: zu be wegen.II. Einriehtung zur Durehführung, des Verfahrens na.eh Patentansprueli I, dadureh gekennzeiehnet, dass sie mindestens eine #chichtförmi,@,e radioaktive Strahlungsquelle mit t-erscliwindend geringer Ganinia-Eniission und Mittel zur Erzeugung eines im wesent lichen quer zur (,assti-öniun- geriehteten elek trischen Feldes aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentansprueli I, da- dureli gekennzeiehnet, dass als radioaktive Sub stanz Radium-D mit einer Anreieherun- von Polonium verwendet wird.?. Einriehtung naeh Patentansprueli 1I, dadureh gekennzeiehnet, dass der Ionisator- raum quer zur Gasströmung sektorförmige Gestalt finit einer Winkelöffnung von min destens 90 aufweist,wobei die radioaktive Schieht an der Sektorspitze an\gebraeht ist und der Radius des Sektors mindestens so gross ist, (lass den ersiittierten Strahlen ihre volle Reielnveite im Gasstrom gewährleistet ist.3. Einriehtung naeli I'nteransprueb ?, da dureh gekennzeiehnet, dass die radioaktive Sehiclit an der Sektorspitze auf einem nietalli- sehen Träger aufgebraelit,mit einer die ioni sierende Strahlung nur unwesentlich absor- bierenden Deekschieht gasdieht abgekapselt und am einen Pol einer Spannungsquelle an- gesehlossen ist, deren anderer Pol an einem metallisehen Belag liegt, der auf der Innen seite des den sektorförmi-en Ionisatorquer- schnitt absehliessenden Kreisbogens gegenüber der radioaktiven Sehicht angebracht, ist, 4.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Ionisat.or- raum quer zur Gasströmung die Gestalt von vier untereinander gleichen Sektoren mit einer Winl@elöffnung von je 90 aufweist.<B>5</B>. Einrielitung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der radioaktiv bestrahlte Raumteil rohrförmig mit kreisför- migem Querschnitt ausgebildet ist und dass in der Rohrachse ein Rundstab aus Metall kon zentrisch angeordnet ist, der auf seiner Au ssenseite einen ringförmigen Belag aus radio aktiven Substanzen trägt,wobei der Durch- messer der äussern metallischen Begrenzung des rohrförmigen Ionisatorraumes mindestens so gross wie die radiale Reichweite der vom radioaktiven Belag emittierten Alpha-Partikel ist, und class die äussere Begrenzung des rohrförmigen Raumteils und der innere Rund stab elektrisch voneinander isoliert und an den beiden Polen einer Gleichspannungsquelle an- gesehlossen sind. 6.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ionisator- raum von nahezu quadratischem Querschnitt vorhanden ist., der radioaktiv bestrahlt wird von mindestens einem Paar sich diametral ge- genüberliegenden, in den Ecken des Ionisator- rauines angebrachten schichtförmigen Strah- lunsquellen,deren jede aus radioaktiven Substanzen mit verschwindend geringer Ganuna-Eniission besteht, die auf einem schma len und axial über die Länge des Ionisator- raumes sieh erstreckenden Träger aufgebracht und durch eine dünne, die emittierten Strah len nur unwesentlich absorbierende Deck schicht auf dem metallischen Träger gasdicht abgekapselt sind, wobei die einander jeweils ,-egenüber liegenden radioaktiven Strahlungs quellen über ihre metallischen Träger mit den entgegengesetzten Polen einer Gleichspan nun -squelle verbunden sind. 7. Einrichtung nach Patentanspiiieh II, dadurch gekennzeichnet, dass ein rohrförmi- ger Ionisatorraum von Kreisquerschnitt vor handen ist, der radioaktiv bestrahlt wird von mehr als einer an der Innenseite des den Ioni- satorraum begrenzenden,aus elektrischem Iso liermaterial bestehenden Rohres angebrachten Strahlungsquellen, deren jede aus einem schmalen, axial, über den gesamten Ionisator- ra.um sich erstreckenden bandförmigen Belag aus radioaktiven Substanzen mit verschwin dend geringer Gamma-Emission besteht und durch eine dünne Deckschicht mit nur gerin ger Strahlungsabsorption gasdicht auf einem als Träger dienenden Metallband aufgebracht ist, wobei die axial verlaufenden bandförmigen Strahlungsquellen, parallel zueinander in gleichmässigen gegenseitigen Abständen, nm auf der einen Hälfte der Rohrinnenwandung angeordnet.sind, deren andere Hälfte einen metallischen Belag trägt, der sich axial über die ganze Länge des rohrförmigen Ionisator- raumes ausdehnt und am einen Pol einer Gleichspannungsquelle liegt, an deren anderem Pol die Metallbänder sämtlicher radioaktiver Strahlungsquellen angeschlossen sind.$. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an der Gasein- trittsseite des Ionisatorraumes mindestens eine Blende angeordnet ist, die den Eintritt der Luft in solche Bereiche des Ionisatorraumes vermindert, in denen eine ungenügende Ioni sation des Gasstromes erfolgen würde. 9.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die radioaktive Schicht im Ionisator in das tragende Material derart eingebettet ist, dass die metallische Deckschicht, welche am einen Pol der Span nungsquelle liegt, nicht von Isoliermaterial überdeckt ist, um eine Ablagerung der im Gasstrom mitgeführten Partikel zu verhin- clern. 10. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die radioaktiven Strahlungsquellen aus Radium-D mit einer Anreicherung von Palonium bestehen.
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