CH285176A - Mechanik an Blasinstrumenten mit Drehventilen. - Google Patents
Mechanik an Blasinstrumenten mit Drehventilen.Info
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Description
Mechanik an Blasinstrumenten mit Drehventilen. (Tegenstarid vorliegender Erfindun < " ist eine in der Fachwelt als Maschine benannte :Mechanik an Bleeliblasinst.rumenten mit Dreh ventilen, bei welcher die C."bertragung der Tastenhewegun- auf den 1)iehlzöi,pei- des Ventils durch einen die Taste tragenden Winkelhebel erfolgt.
Bei bekannten derartigen Maschinen ist zur I@.ückbeweo;uno des Tastenwinkelhebels eine in einem besonderen Federgehäuse des Kipphebels angeordnete Spiralfeder verwen det und ein jeder Ta stenliebel an einem eige nen Achsbolzen -elagert, so, dass naeli dein Zerlegen ein sorgfältiger, faelikundiger Zu sammenbau erforderlieli ist, um Verklem mungen an den Lagern zu vermeiden.
Zur Begrenzung des Seliwenkbereiches der Ta- stenhel)el und damit der Drehstelluno- des @"entilkörpers, sind auf dessen Celiätise mit Korkpuffern versehene Anselilagorgane für den Ventilexzenter angeordnet. Diese Ma- schinen sind daher baulieb ziemlich um ständlich, wodureli das Zerlegen und der Zu sammenbau z.
B. nach dem Reinigen erschwert. ist und das Einregulieren der Fe- deisspann ung und des Tastenanschlages ist für den Niehtfachinann verhältnismässig schwierig.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer 31aseliine, bei welcher diese Nachteile vermieden sind.
Gemäss der Erfindung sind die Tasten- winkelliebel auf einer gemeinsamen, unver- drehbaren, im Querschnitt mindestens annä- Bernd ha.lbki-eisförmi-eri Achse gelagert und ist in jeden der eine Taste tragenden, als Hülse ausgebildetem Arme der Winkelhebel ein unter Einfluss einer Drtiekfeder mit.
sei nem stirnseitigen linde an der Flachseite der ZVinkelliebelaehse anlie-ender Bolzen ein- . gesetzt, welelier beim \ Niederdrücken der Taste unter Verkantung an der Flachseite und damit weiterer Spannung der Feder in den hülsenförmigen FIebelarm zurüekgedrüekt wird,
wobei der untere Tastenanschlag von der völlig zusanimen_"-edrüekten Feder gebildet wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfiihrungsform des Erfindungsgegenstan- des dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Mechanik eines Bleeh- blasinstrumente;s im Seitenriss und teilweisem Schnitt nach der Linie 1-I in Pia. 2.
Pia. 2 ist der .dazugehörige Grundriss mit einem Horizontalschnitt nach der Linie 1I-II in. Ffg. 1..
Fig. 3 ist ein vertikaler Längsselinitt durch einen Tastenhebel nach der Linie III-III in Pia. 2.
Pia. 4 veranschaulicht die Querschnitts- forni der Achse für die Tastenhebel und deren Lagerhülse.
Mit 1. ist die Schwenkachse für die Ta- stenwinkelhebel 2 bezeichnet. Diese Achse 1 weist, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, ein annähernd halbkreisförmiges Profil auf und ist. mit ihren beiden Enden je in einer ihrer Quersehnittsform angepassten Kappe 3 (Fig. 2) eines an einem Bügel -l angeschraub ten Supports 5 unverdrehbar gehalten. Der mit einer Taste 6 versehene Arm des Winkel hebels 2 ist (Fig. 3) als Hülse 2a ausgebildet.
In diese Hülse ist ein hohler, mit, seinem ge schlossenen stirnseitigen Ende 7' an der fla chen Seite der Achse 1 anliegender Bolzen 7 eingeschoben. Zum Andrücken des Bolzens 7 an die Achse 1 ist. in den Bolzen eine mit ihrem hintern Ende aus demselben vorste hende Schraubenfeder 8 eingesetzt, die durch einen in die Tastentraghülse 2a versenkt ein geschraubten Schraubenbolzen 9 entsprechend gespannt gehalten ist. Zur Sicherung dieses Schraubenbolzens 9 in der gewählten Spann stellung ist das freie Ende des hülsenförmi- gen Tastenhebelarmes 2a. mit. einer am Bol zen 9 sich festklemmenden Verschlussschraube 1.0 versehen.
Bei entsprechender Länge des Hohlbolzens 7 und der Feder 8 bewirkt die. richtige Einstellung des Federspannbolzens 9, dass beim Niederdrücken der Taste 6 in die in Fig. 3 strichpunktiert angedeutete rich tige Ventilbetätigungsstellung der Bolzen 7, unter Verkantung seines stirnseitigen Endes 7' an der Flachseite in den Hebelarm 2a. -e schoben wird und die Feder 8 völlig zusam mendrückt, wodurch die der genauen Betä tigungsstellung des Ventils entsprechende Schwenklage des Tastenhebels festgelegt ist.
Der richtige Tastenanschlag lässt sich also durch blosse Drehung des Federspannbolzens 9 leicht einregulieren und bleibt, im Gegen satz zu den bekannten Maschinen mit, defor mierendem Polster- insbesondere Korkkörper als Anschlagorgan, unverändert.
Zur Erreichung einer praktisch spiel- und reibungsfreien Lagerung der Tastenhebel sind in den annähernd über einen halben Kreisbogen sich erstreckenden Ringraum 11 (Fig. 4) zwischen der Achse 1 und dem als Nabe 2c ausgebildeten Mittelteil des Winkel liebels nadelfärinige Wälzkörper 12 eingelegt, so dass ein sogenanntes Nadellager gebildet ist.
Zur Übertragung der Tastenbewegung auf den Drehkörper 13 (Fig. 1) des Ventils dient ein mittels Kugelgelenken einerends am un- tern Ende des llebelarines 2b und andern- ends am Exzenter 14 des Ventildrehkörpers angreifender Lenker 1.5. Der das eine Lenker ende bildende kugelige Kopf 16 ist in einem als Kugelgelenkpfanne ausgebildeten, in das untere Ende des Hebelarmes 2b eingeschraub ten Gelenkstück 17 gehalten.
Der kugelige Kopf 18 des andern Endes des Lenkers 1:5 greift in eine oben durch einen stirnseitig eine Kugelkalotte bildenden, in den Ventilexzenter 14 eingeschraubten Stehbolzen 19 begrenzte Gelenkpfanne ein, aus welcher der Lenker nach teilweisem Herausschrauben des durch eine Gegenmutter 20 in seiner richtigen Lage gesicherten Stellbolzens gelöst werden kann.
Der Exzenter 14 ist in bekannter Weise auf das mit kantigem Profil ausgebildete obere Ende des Drehzapfens 13a, des Ventil körpers (Fig. 1) aufgesetzt und durch eine Schraube gesichert. Zur Gewährleistung einer stets genauen konzentrischen Lagering des Drehkörpers 13 des Ventils und zur Ermögli chung der Nachstellung, weist dieser Dreh körper oben einen in einer konischen Aus sparung des V entildeekels 21 geführten, als Konus ausgebildeten Halsansatz 22 und unten eine konische Ausdrehung auf,
in welche ein durch den Boden des Ventilgehäuses 23 hin durchgeschraubter Bolzen 24 mit konischer Passfläche eingreift. Durch diesen höhenv er stellbaren und durch Gegenmutter 25 sicher baren Bolzen 24 kann je nach Notwendigkeit rasch das Spiel des Drehkörpers im Ventil gehäuse passend reguliert werden. Auch die Zerlegung dieses Ventils, z.
B. zwecks Reini gung, ist durch diese beschriebene Ausbildung sehr vereinfacht, indem nach Lösen der Ver schraubung am Drehzapfen 13ca und Abheben des Exzenters 14 bloss der Deckel 21 abzu schrauben ist, uni den Drehkörper aus dem Ventil herausheben zu können, ohne die Ven tileinstellung am Konusbolzen 24 verändern zu müssen.
Die beschriebene Ventilmechanik an Blechblasinstrumenten ist bekannten derarti gen, sogenannten Maschinen gegenüber nicht nur konstruktiv einfacher - da z. B. für die Tasten- und Ventilstellungsbegrenzung be- sondere Anschlagorgane am Ventil selbst sieh erübrigen -, sondern auch leicht durch blo sses Lösen eines einzigen seitlichen Lagersup ports und der Exzenterbolzen zerlegbar, wobei die Feder- und Ventileinstellung nicht ver- ärIdert und bei jeder Montage nicht wieder neu eingestellt werden müssen.
Claims (1)
- I' ATENT-A\SPRUCH: Mechanik an Blasinstrumenten mit Dreh ventilen, wobei ein jeder der eine Taste tra genden Winkelhebel durch einen Lenker mit. dein Drehkörper des Ventils in Bewegungs verbindung steht, dadurch gekennzeichnet., dass die Tast.enwinkelhebel auf einer gemein samen, unverdrehbaren, im Querschnitt min destens annähernd halbkreisförmigen Achse gelagert sind und dass in jeden der eine Taste tragenden, als Hülse ausgebildeten Arme der Winkelhebel ein unter Einfluss einer Druckfeder mit seiner Stirnseite an der Flachseite der Winkelhebelachse anliegender Bolzen eingesetzt ist.,welcher beim Nieder drücken der Taste unter Verkantung an der Flachseite und weiterer Spannung der Feder in den hülsenförmigen Hebelarm zurück gedrückt wird, wobei der untere Tasten- i ansehlag -- von der völlig zusammengedrückten Feder gebildet wird.I'NTERAI\TSPRZ CHE 1. Mechanik nach Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, dass die Drueldeder in den hohl ausgebildeten, stirnseitig geschlossenen Bolzen versenkt und durch einen in den hoh len Winkelhebelarm eingeschraubten, zur Re- gelung der Federspannung dienenden, gegen Glas hintere Federende stossenden Schrauben bolzen gespannt gehalten ist, wobei dieser Schraubenbolzen in der gewählten Spannstel lung durch eine Verschlussschraube gesichert ist.'?. Mechanik nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Winkel liebeln und ihrer Achse -Nadellager angeord net sind. 3. Mechanik nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des durch Kugelgelenke mit dem Tastenhebel und dem Ventilexzenter verbundenen Lenkers in einem eine Kugelpfanne bildenden, in das freie Ende des nach unten gerichteten Winkel hebelarmes eingeschraubten Geleirkstüek und das andere Lenkerende in einer nach oben durch einen stirnseitig eine Kugelkalotte bil denden, in den Ventilexzenter eingeschraub ten Steilbolzen begrenzten Kugelgelenkpfanne gehalten ist,aus welcher der Lenker nach Herausschrauben des durch eine Gegen inutter in seiner richtigen Lage gesicherten Steilbolzens gelöst. werden kann. Mechanik nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Drehkörper des Ventils oben durch aufeinanderpassende Konusflächen im Ventildeckel beziehungsweise an einem Halsansatz des Drehkörpers und unten durch einen in den Boden des Ventil gehäuses eingeschraubten,eine zur untersei tigen konischen Aussparung@ des Drehkörpers passende Konusfläche aufweisenden verstell- und feststellbaren Bolzen geführt ist.
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