CH285559A - Kupplung an hydraulischen Druckleitungen. - Google Patents
Kupplung an hydraulischen Druckleitungen.Info
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- F16L37/32—Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means with fluid cut-off means in each of two pipe-end fittings at least one of two lift valves being opened automatically when the coupling is applied
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Description
Kupplung an hydraulischen Druckleitungen. Die Erfindung betrifft, eine Kupplung an hydraulischen Druckleitungen, insbesondere zwischen der Öldruckbremsleitung eines Kraft fahrzeuges und der seines Anhängers, bei wel cher beide Kupplungsglieder unter Federein wirkung stehende Absperrventile aufweisen, die sich bei geschlossener Kupplung gegensei tig geöffnet halten und sieh beim Entkuppeln durch die Federwirkung selbsttätig schliessen. Die bisher bekannten Kupplungen dieser Art haben den Nachteil, dass beim Kuppeln sehr leicht Luft. in die Druckleitung eindringen kann, wodurch bei Bremsen bekanntlich die Betriebssicherheit derselben gefährdet wird.
Dieser i'belstand soll durch die Erfindung beseitigt werden, die darin besteht, dass eines der Kupplungsglieder in einem an eine Druck leitung angeschlossenen, Flüssigkeit enthalten den Gehäuse derart, angeordnet, ist, dass sich die Absperrventile der beiden Kupplungsglie der beim Kuppeln unterhalb des Flüssigkeits spiegels öffnen. Innerhalb des Gehäuses ist vorteilhaft eine Führungsmuffe für das Steck glied angeordnet, die in den Gehäuseraum mündende Löcher aufweist.
Infolge dieser Ausbildung erfolgt das Öff nen beider Absperrventile stets unterhalb des Spiegels der im Kupplungsgehäuse befind lichen Flüssigkeit, so dass ein Eindringen von Luft in die Druckleitung unmöglich ist.
Bei Kraftfahrzeugen wird das Kupplungs gehäuse vorzugsweise in der Nähe der Anhän- gerkupplung am Zugwagen befestigt, und zwar so, dass die Längsachse des zylindrischen Kupplungsgehäuses um 45 zur Senkrechten geneigt. ist. Das Steckglied dagegen kann an eine flexible Druckleitung der Anhänger bremse angeschlossen und nach dem Lösen der Kupplung in einer am. Anhänger vorgesehenen Halterung untergebracht oder gehalten sein.
In der Zeichnung ist. ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes veranschau licht. Es zeigen: Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch die in der Wirklage befindliche Kupp lung, Fig. 2 das Steckglied im Längsschnitt, Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Kupp lungsgehä,use und das andere Kupplungsglied.
Das zy lindrisehe Kupplungsgehäuse 1 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einem angegossenen Befestigungsflansch 2 ver sehen, der mit der Längsachse des Gehäuses 1 einen Winkel von 45 bildet und zur Befesti gung des Gehäuses an einem Zugwagen dient. Am. Boden ist das Kupplungsgehäuse 1 mit einer Gewindebohrung versehen, in welche ein mit Aussengewinde versehenes Ventilgehäuse 3 eingeschraubt ist. Auf das in das Kupp lungsgehäuse 1 hineinragende Ende des Ven tilgehäuses 3 ist eine zylindrische Muffe 4 auf geschraubt, die zur Führung des Steckgliedes (Fig.2) dient und mit ihrem obern Ende in einem (-lehäuseabsehlussring 5 liegt.
Die Füh- rungsmuffe 4 ist mit seitlichen Löchern 6 ver sehen, so dass die Bremsflüssigkeit, innerhalb der Führungsmuffe mit der im Gehäuse 1 be- findliehen Bremsflüssigkeit kommunizieren kann. In dem Ventilgehäuse 3, in welches eine Druckleitung 7 angeschlossen ist, ist ein Füh rungszylinder 8 für den Träger 9 des aus Gummi bestehenden Ventilkegels 10 angeord net. In dem Führungszylinder 8 ist ferner eine Druckfeder 11 gelagert, die ständig auf den Träger 9 des Ventilkegels 10 einwirkt. Der Sitz 12 für den Ventilkegel 10 ist an der Stirnseite des Ventilgehäuses 3 angebracht.
Der Träger 9 des Ventilkegels 10 ist an seiner äussern Stirnseite mit einem Schaft 13 ver sehen, welcher so lang bemessen ist., dass er bei geöffnetem Ventil noch um einige Millimeter ans dein Ventilgehäuse 3 heraus in das Innere der Führungsmuffe 4 hineinragt.
Das in die Muffe 4 einzuführende St.eek- glied besitzt einen mit, einer Längsbohrung 14 versehenen zylindrischen Körper 15, auf des sen unterem Ende ein Ventilgehäuse 16 be festigt ist, das ebenso wie das Ventilgehäuse 3 mit einem konischen Ventilsitz 17 versehen ist. In. dem Ventilgehäuse 16 ist. ein Führungs zylinder 18 für den Träger 19 des Ventil kegels 20 angeordnet, der ebenso wie der Ven tilkegel 10 aus Gummi besteht. Der Ventil kegelträger 19 steht ebenso wie der Träger 9 ständig unter der Einwirkung einer Druek- feder 21, die irn Führungszylinder 18 gelagert. ist.
Auf dem obern, abgesetzten Ende 15' des Körpers 15 ist eine Überwurfkappe 22 ange ordnet und durch einen Springring 23 gegen Abgleiten vom Körper 15 gesichert. Diese f''ber,N-rirfkappe 22 ist an ihrer Seitenwandung mit einem. nach innen vorstehenden festen Zapfen 24 und einem in radialer Richtun- längsv ersehiebbaren, federbelasteten Raststift 25 versehen.
Der feste Zapfen 24 wird beim Kuppeln in einen am obern Ende der Füh- rungsmuffe 4 vorgesehenen Bajonettschlitz 26 eingeführt, während für den Raststift 25 eine Bohrung 28 in der Muffe 4 vorgesehen ist. Das so ausgebildete Steckglied ist. vorzugs weise mittels einer flexiblen Leitung 27 an die Öldruckbremse eines Kr aftfahr7eug-anliän- gers angeschlossen.
Die in der Führungsmuffe 4- angeordnete Seheibe 29 dient, in der Wirklage zur gegen seitigen Abdichtung der Ventilgehäuse 3 und 16.
Die Handhabungs- und Wirkungsweise der beschriebenen Kupplung ist. sehr einfach. In entkuppeltem Zustande drücken die Federn 77 und 21 die Ventilkegel 7.0 und 20 fest gegen ihre Sitze 12 und 17 und schliessen damit beide Leitungen 7 und 27 vollkommen dicht ab. Das Gehäuse 1 und das Innere der Führungsmuffe 4 sind so weit mit Bremsflüssigkeit gefüllt., dass das am Boden angeordnete Ventil reich lich unterhalb des Spiegels der Bremsflüssig keit liegt.
Beim Kuppeln wird das Steckglied in die Muffe 4 des Gehäuses 1 eingeführt und dabei die in der Muffe 4 befindliche Bremsflüssig keit durch die Löcher 6 in den Raum ausser halb der Muffe 4 gedrängt. j\ ährend des Ein- führeils stösst der Ventilschaft 1.3 gegen den Träger 19 des Ventilkegels 20, so dass beim weiteren Einführen beide Ventilkegel von ihren Sitzen abgehoben werden und sieh beide Ventile gegenseitig geöffnet halten.
In der Endlage wird die Seheibe 29 durch den Bajo- nettverschluss der Kappe 22 fest zwischen den Stirnflächen der Ventilgehäuse 3 und 16 ein gepresst und damit eine nach aussen hin dichte Verbindung zwischen der Bremsleitung des Zugwagens und der des Anhänggers hergestellt. Der Raststift 25 verhindert während des Be triebes ein selbsttätiges Lösen des Bajonett verschlusses.
Das Abkuppeln darf erst erfolgen, wenn die Bremse nicht mehr unter Druck stellt. Beim Lösen der Überwurfkappe ?? werden die Ventilkegel 10 und 20 durch die Wirkun der Federn 11 und 2l. wieder auf ihre Sitze gepresst, und zwar, bevor das Ventil des<B>'</B> teek- gliedes ausserhalb der Bremsflüssigkeit liegt, so dass auch beim Abkuppeln keine Luft in die Bremsleitung eindringen kann. Nach dem Abkuppeln wird die Muffe 4 oben durch eine nicht dargestellte Kappe ver schlossen, die ebenso wie die Kappe 22 aus gebildet ist, jedoch keine Öffnung im Deckel aufweist.
Die Kupplung ist naturgemäss in der An wendung nicht auf Kraftfahrzeuge beschränkt ; sie kann vielmehr überall dort mit Vorteil Verwendung finden, wo es darauf ankommt, hydraulische Druckleitungen unter absoluter Fernhaltung von Luft leicht lösbar zu kup peln.
Das Gehäuse kann auch senkrecht oder weniger als 45' zur Senkrechten geneigt an geordnet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kupplung an hydraulischen Druckleitun gen, bei welcher beide Kupplungsglieder un ter Federeinwirkung stehende Absperrventile aufweisen, die sich bei geschlossener Kupp lung gegenseitig geöffnet halten und sich beim Entkuppeln durch die Federwirkung selbst tätig schliessen, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Kupplungsglieder in einem an eine Druckleitung angeschlossenen, Flüssigkeit ent haltenden Gehäuse derart angeordnet ist, dass sich die Absperrventile der beiden Kupplungs glieder beim Kuppeln unterhalb des Flüssig keitsspiegels öffnen.UNTERANSPRÜCHE: 1.. Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb des Ge häuses (1.) eine Führungsmuffe (4) für das zweite Kupplungsglied angeordnet ist, die in den Gehäuseraum mündende Öffnungen (6) aufweist, damit die beim Einstecken des zwei ten Kupplungsgliedes in die Muffe unterhalb dieses Kupplungsgliedes befindliche Luft vor dem Öffnen der Absperrventile durch die Öffnungen entweichen kann. 2.Kupplung nach Patentanspruch, da durch gelzennzeiehnet, dass der Kegel (10) des im Gehäuseboden angeordneten Ventils mit einem Schaft (13) versehen ist, der das V en- tilgehäuse (3) bei vollständig vom Sitz (1.2) abgehobenem Kegel (1.0) noch um einige J#Iilli- meter überragt. 3.Kupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmuffe (4) mit ihrem innern Ende auf das im Boden des Gehäuses (1) an geordnete Ventilgehäuse (3) aufgeschraubt ist und mit ihrem äussern Ende in einem Ge- häuseabschlussring (5) liegt. 4. Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1-1 zylindrisch ist. 5. Kupplung nach Patentanspruch und L nteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mit einem Befestigungs flansch (2) versehen ist, der mit. der Längs achse des Gehäuses (1) einen _Ninkel von 45' bildet. 6.Kupplung nach Patentanspruch und C nter ansprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass das in die Führungsmuffe (4) einsteck- bare Kupplungsglied am äussern Ende mit einer I'berwurfkappe (22) versehen ist, die mittels eines Bajonettverschlusses mit der Führungsmuffe (4) verriegelbar ist. 7.Kupplung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 6, dadurch .ge kennzeichnet, dass in der Seitenwandung der Überwurfkappe (22) ein federbelasteter Seitenwandung (25) angeordnet ist, der in der Schliess lage des Bajonet.tversehlusses in eine Bohrung der Führungsmuffe (4) einrastet. B. Kupplung nach Patentanspruch, da durch ;ekennzeichnet, dass die Ventilkegel (1.0) und (20) beider Kupplungsteile aus Gummi bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE285559X | 1949-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH285559D CH285559A (de) | 1949-09-19 | 1950-09-13 | Kupplung an hydraulischen Druckleitungen. |
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| Country | Link |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4590765A (en) * | 1984-07-23 | 1986-05-27 | Automotive Products Plc | Hydraulic cylinder modular structure |
| USRE32814E (en) * | 1984-07-23 | 1989-01-03 | Automotive Products, Plc | Hydraulic cylinder modular structure |
-
1950
- 1950-09-13 CH CH285559D patent/CH285559A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4590765A (en) * | 1984-07-23 | 1986-05-27 | Automotive Products Plc | Hydraulic cylinder modular structure |
| USRE32814E (en) * | 1984-07-23 | 1989-01-03 | Automotive Products, Plc | Hydraulic cylinder modular structure |
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