CH285559A - Kupplung an hydraulischen Druckleitungen. - Google Patents

Kupplung an hydraulischen Druckleitungen.

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CH285559A
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Jacobi Gustav
Koenemann Anton
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Jacobi Gustav
Koenemann Anton
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/28Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means
    • F16L37/30Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means with fluid cut-off means in each of two pipe-end fittings
    • F16L37/32Couplings of the quick-acting type with fluid cut-off means with fluid cut-off means in each of two pipe-end fittings at least one of two lift valves being opened automatically when the coupling is applied
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/10Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using a rotary external sleeve or ring on one part
    • F16L37/107Bayonet-type couplings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description


  Kupplung an hydraulischen Druckleitungen.         Die    Erfindung betrifft, eine Kupplung an  hydraulischen Druckleitungen, insbesondere  zwischen der     Öldruckbremsleitung    eines Kraft  fahrzeuges und der seines Anhängers, bei wel  cher beide Kupplungsglieder unter Federein  wirkung stehende Absperrventile aufweisen,  die sich bei geschlossener Kupplung gegensei  tig geöffnet halten und sieh beim Entkuppeln  durch die Federwirkung selbsttätig schliessen.  Die bisher bekannten Kupplungen dieser Art  haben den Nachteil, dass beim Kuppeln sehr  leicht Luft. in die Druckleitung eindringen  kann, wodurch bei Bremsen bekanntlich die  Betriebssicherheit derselben gefährdet wird.  



  Dieser     i'belstand    soll durch die Erfindung  beseitigt werden, die darin besteht, dass eines  der Kupplungsglieder in einem an eine Druck  leitung angeschlossenen, Flüssigkeit enthalten  den Gehäuse derart, angeordnet, ist, dass sich  die Absperrventile der beiden Kupplungsglie  der beim Kuppeln unterhalb des Flüssigkeits  spiegels öffnen. Innerhalb des Gehäuses ist  vorteilhaft eine Führungsmuffe für das Steck  glied angeordnet, die in den Gehäuseraum  mündende Löcher aufweist.  



  Infolge dieser Ausbildung erfolgt das Öff  nen beider Absperrventile stets unterhalb des  Spiegels der im Kupplungsgehäuse befind  lichen Flüssigkeit, so dass ein Eindringen von  Luft in die Druckleitung unmöglich ist.  



  Bei Kraftfahrzeugen wird das Kupplungs  gehäuse vorzugsweise in der Nähe der Anhän-         gerkupplung    am     Zugwagen    befestigt, und  zwar so, dass die Längsachse des zylindrischen  Kupplungsgehäuses um 45  zur Senkrechten  geneigt. ist. Das Steckglied dagegen kann an  eine flexible Druckleitung der Anhänger  bremse angeschlossen und nach dem Lösen der  Kupplung in einer am. Anhänger vorgesehenen  Halterung untergebracht oder gehalten sein.  



  In der Zeichnung ist. ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    veranschau  licht. Es zeigen:       Fig.    1 einen senkrechten Längsschnitt  durch die in der Wirklage befindliche Kupp  lung,       Fig.    2 das Steckglied im Längsschnitt,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch das Kupp  lungsgehä,use und das andere Kupplungsglied.  



  Das     zy        lindrisehe    Kupplungsgehäuse 1 ist  in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit  einem angegossenen Befestigungsflansch 2 ver  sehen, der mit der Längsachse des Gehäuses 1  einen Winkel von 45  bildet und zur Befesti  gung des Gehäuses an einem Zugwagen dient.  Am. Boden ist das Kupplungsgehäuse 1 mit  einer Gewindebohrung versehen, in welche ein  mit Aussengewinde versehenes Ventilgehäuse  3 eingeschraubt ist. Auf das in das Kupp  lungsgehäuse 1 hineinragende Ende des Ven  tilgehäuses 3 ist eine zylindrische Muffe 4 auf  geschraubt, die zur Führung des Steckgliedes       (Fig.2)    dient und mit ihrem obern Ende in  einem     (-lehäuseabsehlussring    5 liegt.

   Die Füh-           rungsmuffe    4 ist mit seitlichen Löchern 6 ver  sehen, so dass die Bremsflüssigkeit, innerhalb  der Führungsmuffe mit der im Gehäuse 1     be-          findliehen    Bremsflüssigkeit kommunizieren  kann.    In dem Ventilgehäuse 3, in welches eine  Druckleitung 7 angeschlossen ist, ist ein Füh  rungszylinder 8 für den Träger 9 des aus       Gummi    bestehenden Ventilkegels 10 angeord  net. In dem Führungszylinder 8 ist ferner  eine     Druckfeder    11 gelagert, die ständig auf  den Träger 9 des Ventilkegels 10 einwirkt.  Der Sitz 12 für den Ventilkegel 10 ist an der  Stirnseite des Ventilgehäuses 3 angebracht.

    Der Träger 9 des Ventilkegels 10 ist an seiner  äussern     Stirnseite    mit einem Schaft 13 ver  sehen, welcher so lang bemessen ist., dass er bei  geöffnetem Ventil noch um einige Millimeter       ans    dein Ventilgehäuse 3 heraus in das Innere  der Führungsmuffe 4 hineinragt.  



  Das in die     Muffe    4 einzuführende     St.eek-          glied    besitzt einen mit, einer Längsbohrung 14       versehenen    zylindrischen Körper 15, auf des  sen unterem Ende ein Ventilgehäuse 16 be  festigt ist, das ebenso wie das Ventilgehäuse 3  mit einem konischen Ventilsitz 17 versehen ist.  In. dem Ventilgehäuse 16 ist. ein Führungs  zylinder 18 für den Träger 19 des Ventil  kegels 20 angeordnet, der ebenso wie der Ven  tilkegel 10 aus Gummi besteht. Der Ventil  kegelträger 19 steht ebenso wie der Träger 9  ständig unter der Einwirkung einer     Druek-          feder    21, die     irn        Führungszylinder    18 gelagert.  ist.  



  Auf dem obern, abgesetzten Ende 15' des  Körpers 15 ist eine     Überwurfkappe    22 ange  ordnet     und    durch einen Springring 23 gegen  Abgleiten vom Körper 15 gesichert. Diese       f''ber,N-rirfkappe    22 ist an ihrer Seitenwandung  mit einem. nach innen vorstehenden festen  Zapfen 24 und einem in radialer     Richtun-          längsv        ersehiebbaren,    federbelasteten Raststift  25 versehen.

   Der feste Zapfen 24 wird beim  Kuppeln in einen am obern Ende der     Füh-          rungsmuffe    4 vorgesehenen     Bajonettschlitz    26  eingeführt, während für den Raststift 25 eine  Bohrung 28 in der Muffe 4 vorgesehen ist.    Das so ausgebildete Steckglied ist. vorzugs  weise mittels einer flexiblen Leitung 27 an  die Öldruckbremse eines     Kr aftfahr7eug-anliän-          gers        angeschlossen.     



  Die in der     Führungsmuffe        4-    angeordnete  Seheibe 29 dient, in der     Wirklage    zur gegen  seitigen Abdichtung der     Ventilgehäuse    3  und 16.  



  Die     Handhabungs-    und     Wirkungsweise    der  beschriebenen Kupplung ist. sehr einfach. In       entkuppeltem    Zustande drücken die Federn 77  und 21 die Ventilkegel 7.0 und 20 fest gegen  ihre Sitze 12 und 17 und schliessen damit beide  Leitungen 7 und 27 vollkommen dicht ab. Das  Gehäuse 1 und das Innere der     Führungsmuffe     4 sind so weit mit Bremsflüssigkeit gefüllt.,  dass das am Boden angeordnete Ventil reich  lich unterhalb des Spiegels der Bremsflüssig  keit liegt.  



  Beim Kuppeln wird das Steckglied in die  Muffe 4 des Gehäuses 1 eingeführt und dabei  die in der     Muffe    4 befindliche Bremsflüssig  keit durch die Löcher 6 in den Raum ausser  halb der     Muffe    4 gedrängt.     j\        ährend    des     Ein-          führeils    stösst der Ventilschaft 1.3 gegen den  Träger 19 des Ventilkegels 20, so dass beim  weiteren Einführen beide Ventilkegel von  ihren Sitzen abgehoben werden und sieh beide  Ventile gegenseitig geöffnet halten.

   In der  Endlage wird die Seheibe 29 durch den     Bajo-          nettverschluss    der Kappe 22 fest zwischen den  Stirnflächen der Ventilgehäuse 3 und 16 ein  gepresst und damit eine nach aussen hin dichte       Verbindung    zwischen der Bremsleitung des  Zugwagens und der des     Anhänggers    hergestellt.  Der Raststift 25 verhindert während des Be  triebes ein selbsttätiges Lösen des Bajonett  verschlusses.  



  Das Abkuppeln darf erst erfolgen, wenn  die Bremse nicht mehr unter Druck stellt.  Beim Lösen der     Überwurfkappe    ?? werden  die Ventilkegel 10     und    20 durch die     Wirkun     der Federn 11 und 2l. wieder auf ihre Sitze  gepresst, und zwar, bevor das Ventil des<B>'</B>     teek-          gliedes    ausserhalb der Bremsflüssigkeit liegt,  so dass auch beim Abkuppeln keine     Luft    in  die Bremsleitung eindringen kann.      Nach dem Abkuppeln wird die Muffe 4  oben durch eine nicht dargestellte Kappe ver  schlossen, die ebenso wie die Kappe 22 aus  gebildet ist, jedoch keine Öffnung im Deckel  aufweist.  



  Die Kupplung ist naturgemäss in der An  wendung nicht auf Kraftfahrzeuge beschränkt ;  sie kann vielmehr überall dort mit Vorteil  Verwendung finden, wo es darauf ankommt,  hydraulische Druckleitungen unter absoluter  Fernhaltung von Luft leicht lösbar zu kup  peln.  



  Das Gehäuse kann auch senkrecht oder  weniger als 45' zur Senkrechten     geneigt    an  geordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kupplung an hydraulischen Druckleitun gen, bei welcher beide Kupplungsglieder un ter Federeinwirkung stehende Absperrventile aufweisen, die sich bei geschlossener Kupp lung gegenseitig geöffnet halten und sich beim Entkuppeln durch die Federwirkung selbst tätig schliessen, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Kupplungsglieder in einem an eine Druckleitung angeschlossenen, Flüssigkeit ent haltenden Gehäuse derart angeordnet ist, dass sich die Absperrventile der beiden Kupplungs glieder beim Kuppeln unterhalb des Flüssig keitsspiegels öffnen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1.. Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb des Ge häuses (1.) eine Führungsmuffe (4) für das zweite Kupplungsglied angeordnet ist, die in den Gehäuseraum mündende Öffnungen (6) aufweist, damit die beim Einstecken des zwei ten Kupplungsgliedes in die Muffe unterhalb dieses Kupplungsgliedes befindliche Luft vor dem Öffnen der Absperrventile durch die Öffnungen entweichen kann. 2.
    Kupplung nach Patentanspruch, da durch gelzennzeiehnet, dass der Kegel (10) des im Gehäuseboden angeordneten Ventils mit einem Schaft (13) versehen ist, der das V en- tilgehäuse (3) bei vollständig vom Sitz (1.2) abgehobenem Kegel (1.0) noch um einige J#Iilli- meter überragt. 3.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmuffe (4) mit ihrem innern Ende auf das im Boden des Gehäuses (1) an geordnete Ventilgehäuse (3) aufgeschraubt ist und mit ihrem äussern Ende in einem Ge- häuseabschlussring (5) liegt. 4. Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1-1 zylindrisch ist. 5. Kupplung nach Patentanspruch und L nteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mit einem Befestigungs flansch (2) versehen ist, der mit. der Längs achse des Gehäuses (1) einen _Ninkel von 45' bildet. 6.
    Kupplung nach Patentanspruch und C nter ansprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass das in die Führungsmuffe (4) einsteck- bare Kupplungsglied am äussern Ende mit einer I'berwurfkappe (22) versehen ist, die mittels eines Bajonettverschlusses mit der Führungsmuffe (4) verriegelbar ist. 7.
    Kupplung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 6, dadurch .ge kennzeichnet, dass in der Seitenwandung der Überwurfkappe (22) ein federbelasteter Seitenwandung (25) angeordnet ist, der in der Schliess lage des Bajonet.tversehlusses in eine Bohrung der Führungsmuffe (4) einrastet. B. Kupplung nach Patentanspruch, da durch ;ekennzeichnet, dass die Ventilkegel (1.0) und (20) beider Kupplungsteile aus Gummi bestehen.
CH285559D 1949-09-19 1950-09-13 Kupplung an hydraulischen Druckleitungen. CH285559A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4590765A (en) * 1984-07-23 1986-05-27 Automotive Products Plc Hydraulic cylinder modular structure
USRE32814E (en) * 1984-07-23 1989-01-03 Automotive Products, Plc Hydraulic cylinder modular structure

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4590765A (en) * 1984-07-23 1986-05-27 Automotive Products Plc Hydraulic cylinder modular structure
USRE32814E (en) * 1984-07-23 1989-01-03 Automotive Products, Plc Hydraulic cylinder modular structure

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