CH286494A - Verfahren zur Herstellung eines 20-Oxy-pregnens. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines 20-Oxy-pregnens.

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CH286494A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     20#Oxy#pregnens.       Es wurde gefunden,     da.ss    man in vorteilhaf  ter Weise     zu    einem     20-Oxy-pregnen    gelangen  kann, wenn man ein 4     5-3-Aeyloxy-pregnenyl-          (20)    -     alkyl    -     keton,    unter vorübergehendem  Schutz der Doppelbindung, mittels einer Per  säure     oxydiert    und die erhaltene     3,20-Diacyl-          oxy-verbindung    verseift. Das Verfahrenspro  dukt, das     45-Pregnen-3,20,diol,    ist eine be  kannte Verbindung.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete d     5-Pre-          gneilyl-(20)-alkyl-keton,    z. B. das     -methyl-          keton,    kann in     3-Stellung    als     Acyloxygruppe     zum Beispiel eine     Acetoxy-,        Propionyloxy-          oder        Benzoyloxygruppe    aufweisen.  



  Die     verfahrensgemässe        Oxydation        kann     zum Beispiel mittels     Benzopersäure    oder       Phthalmonopersäure    bei etwa 0  durchgeführt  werden. Obschon es sich empfiehlt, in Gegen  wart eines sauren Katalysators, wie Schwefel  säure,     Perchlorsäure,        p-Toluol-sitlfosäure    zu  arbeiten, kann die Oxydation auch ohne Kata  lysator durchgeführt werden. Man kann auch  ein indifferentes organisches Lösungsmittel  verwenden, wie einen     halogenierten        Kohlen-          wasserstoff,    insbesondere Chloroform oder  Äther.  



  Der Schutz der     Kohlenstoffdoppelbindung     des Ausgangsstoffes vor der     Umsetzung    mit  der     Persäure    geschieht vorteilhaft durch Ha  logen- oder     Halogenwasserstoff-,insbesondere     durch Bromaddition. Die nach der Oxydation  erhaltene Halogenverbindung kann in an sich  bekannter Weise     enthalo,geniert    werden, z. B.

    durch Behandlung mit Zink in     Eisessiglösung.       <I>Beispiel:</I>  Zu einer Lösung von 1,93     Gewichtsteilen          45-3ss-Acetoxy-pregnenyl-(20)-methylketon    in  5     Vohunteilen    Chloroform gibt man unter  Eiskühlung tropfenweise unter Umschwen  ken 0,8     Gewichtsteile    Brom, gelöst in 5,8     Vo-          hunteilen        Tetrachlorkohlenstoff.    Nach Erstfär  bung der Lösung wird im Vakuum bei Zim  mertemperatur eingedampft.

   Den Rückstand  versetzt man unter     Eiskühlung        mit    8,5     Vol-um-          teilen    Chloroform, das 1,5 Gewichtsteile     Benzo-          persäure    enthält, und     anschliessend    mit 0,85       Volumteilen    10     o/oiger    Schwefelsäure     in    Eis  essig. Die Reaktionslösung lässt man unter  langsamem Schmelzen des     Eises    während 12  Tagen bei Zimmertemperatur im     Dunkeln.     stehen. Darauf wird mit Wasser und Äther  versetzt.

   Die ätherische Lösung wird je ein  mal mit Wasser,     Natriumbiearbonatlösung     und Wasser gewaschen, getrocknet     und    im  Vakuum bei Zimmertemperatur eingedampft.  Zur     Entbromierung    löst man den Rückstand  in 40     Volumteilen    Eisessig und gibt     innert     1 Stunde unter Rühren     portionenweise    10 Ge  wichtsteile     Zinkstaub        mi    (3/4 Stunden bei Zim  mertemperatur und 1/4 Stunde unter Erwär  men     auf    50 ). Anschliessend wird noch     innert     1/4 Stunde auf 75  erwärmt.

   Nach Zusatz von  Wasser und Äther wird die ätherische Lösung  mit Wasser, verdünnter     Sodalösung    und Was  ser gewaschen, getrocknet und eingedampft.  Den Rückstand kristallisiert man aus Metha  nol um, wodurch das     d5-Pregnen-3ss,20a-diol-          diacetat    vom     Smp.    142 bis l43  erhalten wird.      1,46 Gewichtsteile des obigen     Diacetats     werden mit 60     Vohunteilen    5     o/oiger        methyl-          alkoholischer    Kalilauge 1 Stunde im Stick  stoffstrom unter     Rückfluss    gekocht.

   Nach Zu  satz von Äther und Wasser wird die äthe  rische Lösung mit Wasser gewaschen, getrock  net und eingedampft. Durch Umkristallisa  tion des Rückstandes aus Methanol erhält man  das d     5-Pr        egnen-3fl,20a-diol    der Formel  
EMI0002.0009     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines 20-Oxy- pregnens, dadurch gekennzeichnet, dass man ein d5-3-Acyloxy-pregnenyl-(20)-alkyl-keton, unter vorübergehendem Schutz der Doppelbin dung, mittels einer Persäure oxydiert und die erhaltene 3,20-Diacyloxyverbindung verseift. UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Oxyda tionsmittel Benzopersäure in Gegenwart eines sauren Katalysators verwendet.
CH286494D 1949-07-15 1949-07-15 Verfahren zur Herstellung eines 20-Oxy-pregnens. CH286494A (de)

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