CH286526A - Verfahren zur Bezeichnung von Röntgenaufnahmen. - Google Patents

Verfahren zur Bezeichnung von Röntgenaufnahmen.

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CH286526A
CH286526A CH286526DA CH286526A CH 286526 A CH286526 A CH 286526A CH 286526D A CH286526D A CH 286526DA CH 286526 A CH286526 A CH 286526A
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Ag Hergis
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Ag Hergis
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
    • G03B42/02Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
    • G03B42/04Holders for X-ray films
    • G03B42/047Holders for X-ray films provided with marking means

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  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)

Description


  Verfahren zur Bezeichnung von Röntgenaufnahmen.         (legenstand    der vorliegenden Erfindung  bildet ein Verfahren zur Bezeichnung, das  heisst zur Beschriftung oder sonstigen     Kenn-          zeiehnung    von Röntgenaufnahmen auf z. B.  Filmen oder Platten, z. B. von photographi  schen Kontrollbildern, die auf Grund von       röntgenologischer    Durchleuchtung erhalten   erden (z. B. Schirmbildaufnahmen).  



  Eine Beschriftung von Hand der photo  graphischen Filme oder Platten vor deren     Be-          lielitung    gab bisher keine befriedigende Kon  trastwirkung und kann nur in der Dunkel  kammer vorgenommen werden. Die bekannteste  Methode     ist    die Beschriftung oder Kennzeich  nung der fertig entwickelten und getrock  neten Aufnahme mit Hilfe von Tinte, Tusche,  Fettstiften u. a. m. Diese Beschriftung besitzt  aber keine befriedigende Haftfestigkeit und  ist. zudem sehr zeitraubend und umständlich.  Wegen Platzmangel auf dem Film ist es kaum  möglich, einen ausführlichen Text für das  entsprechende Bild auf den Film zu schreiben.

    Ein ganz wichtiger Nachteil ist bei dieser  Art der Beschriftung, dass Verwechslungen  der Filme vorkommen oder dass diese seiten  verkehrt angeschrieben werden können. Zu  dem ist auch bei relativ guter Handschrift die  Signatur nur in, der Aufsicht lesbar, nicht  aber in der Durchsicht; Kopien     müssen    ein  zeln neu angeschrieben werden. Für ein Rönt  genkabinett bedeutet dies erhebliche Mehr  arbeit.  



  Ferner ist es allgemein üblich, die Filme       dadurch    zu bezeichnen, dass vor dem Exponie-         ren    auf die Filmkassette Metallbuchstaben  aufgelegt werden. Diese Methode ist aber nur  geeignet für Bezeichnungen der     Aufnahme-          riehtung,    der Seite usw. Zur Beschriftung  mit ganzen Texten eignet sie sich nicht, da  dies viel zu kompliziert würde.  



  Nach dem Verfahren gemäss der vorliegen  den Erfindung wird auf die     Aussenseite    der  das photographische Aufnahmematerial ent  haltenden Kassette ein Zeichenträger aus  einem mindestens teilweise für Röntgenstrah  len undurchlässigen Material aufgebracht, in  welchem Träger die Zeichen eingeprägt wor  den sind.  



  Das Grundmaterial     des    Zeichenträgers,  z. B. einer Folie,     besteht    z. B. aus pulverför  migen Schwermetallen mit hohem Atom  gewicht, insbesondere Blei, Barium, Wismut,  Wolfram, deren Oxyden, Sulfiden oder Sal  zen, die mit Hilfe eines Bindemittels zusam  mengehalten werden.

   Als Bindemittel werden       Kunststoffe    wie     Polyvinylchlorid,        Polyvinyl-          azetat    oder     Mischpolymerisate    beider,     Alkyd-          harze,        Cumaron-Indenharze,        Zelluloseester     und     -äther,    trocknende öle, die durch Zusatz  geeigneter Weichmacher dauernd biegsam er-     s     halten werden, in Form von Lösungen oder  Emulsionen verwendet.  



  Der Gehalt der Folie an Schwermetall     be-          trägt        zweckmässig        40        bis        97%,        je        nach        den     gestellten Anforderungen an Durchlässigkeit     s     für     Röntgenstrahlen,    Biegsamkeit und Art der  Beschriftung.

   Der Gehalt an     Kunstharz-          Bindemittel        beträgt    3     bis        60%,        wovon    0     bis              75        o/o    auf Weichmacher, wie z. B.     Dibutyl-          phthalat,        Dioctylphthalat,        Trieresylphosphat;     entfallen.  



  Die Folie wird durch Giessen oder     Strei-          eben    der in der     Kunstharzlösung    oder     -emul-          sion    suspendierten oder gelösten Schwer  metalle oder deren Salze auf eine Papierunter  lage und Vertreiben der Lösungsmittel er  zeugt, wobei die Schichtdicke je nach der ge  wünschten Durchlässigkeit für Röntgenstrah  len variiert. werden kann.  



  Als Beispiel einer     Anstrichmasse    zur Her  stellung der Folie dient    10 Teile     Alkydfirnis,     10 Teile Standöl,  80 Teile Bleioxyd.    Der auf das Papier aufgetragene Film wird  vor der     Trocknung    oder auch nachher mit  einem     dünnen    Deckpapier überzogen, sofern  dies die durch die Weichmacher bedingte  Klebrigkeit der Schicht erfordert.  



  Als Zeichenträger kann auch eine Blei  folie verwendet werden, eventuell     mit    Lack  überzug.  



  Die nach dem Giess- oder Streichverfahren  erzeugte Folie wird mit einer beliebigen Präge  vorrichtung, z. B. mit einer Schreibmaschine,  beschriftet oder mit andern Zeichen versehen.  An den     überschrifteten    Stellen     wird    die  Schichtdicke stark verringert     und    damit die  Durchlässigkeit für     Röntgenstrahlen    erhöht.    Durch Befestigen der beschrifteten Folie auf  einer Röntgenkassette vor der Aufnahme wird  erreicht, dass diese unverwechselbar beschrif  tet     ist    und dass auch auf der fertig belichteten  Platte und entwickelten Aufnahme infolge der  beschriebenen Absorptionsunterschiede die  gleiche Beschriftung gut sichtbar wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Bezeichnung von Röntgen aufnahmen, bei welchem auf die Aussenseite der das photographische Aufnahmematerial enthaltenden Kassette ein Zeichenträger aus einem mindestens teilweise für Röntgenstrah len undurchlässigen Material aufgebracht . wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zei chenträger verwendet wird, in welchem die Zeichen eingeprägt worden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Zeichenträger verwendet wird, der mindestens ein pulver förmiges Schwermetall enthält. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Zeichenträger ; verwendet wird, der mindestens eine Schwer metallverbindung enthält. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Zeichenträger eine Folie aus Schwermetall verwendet wird. c
CH286526D 1949-06-14 1949-06-14 Verfahren zur Bezeichnung von Röntgenaufnahmen. CH286526A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2561407A1 (fr) * 1984-03-14 1985-09-20 Theodor Milner Dispositif de marquage des radiographies dentaires

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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