CH287607A - Fünflinsiges Objektiv aus drei in Luft stehenden Gliedern. - Google Patents

Fünflinsiges Objektiv aus drei in Luft stehenden Gliedern.

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CH287607A
CH287607A CH287607DA CH287607A CH 287607 A CH287607 A CH 287607A CH 287607D A CH287607D A CH 287607DA CH 287607 A CH287607 A CH 287607A
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CH
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lens
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cemented
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Aktiengesellschaf Voigtlaender
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Voigtlaender Ag
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B9/00Optical objectives characterised both by the number of the components and their arrangements according to their sign, i.e. + or -
    • G02B9/12Optical objectives characterised both by the number of the components and their arrangements according to their sign, i.e. + or - having three components only

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


      Fünflinsiges    Objektiv aus drei in Luft stehenden Gliedern.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein       fünflinsiges    Objektiv, bestehend aus drei in  Luft. stehenden Gliedern, von denen die  beiden äussern aus je zwei miteinander ver  kitteten Einzellinsen entgegengesetzten Stärke  vorzeichens derart     zusammengesetzt    sind, dass  jede der beiden verbindenden Kittflächen  eine sammelnde     Wirkung    besitzt. Diese Ob  jektiv form ist. zuerst von H.     Harting    1899/1900  entwickelt und vorgeschlagen worden und  wird in der     angewandten    Technik als     Heliar-          Typ    bezeichnet.  



  Die vorliegende Erfindung stellt eine Wei  terentwicklung jener speziellen Bauform des       Heliar-Typs    dar, bei der die sammelnden  Kittflächen gegen die innenstehende Zer  streuungslinse und damit. auch gegen die  Blende konvex sind. Bei dieser Form sind  ausserdem die     Flächenbrechkräfte    auf die  beiden Einzelflächen der innenstehenden Zer  streuungslinse ungleichmässig verteilt und  ihre     Gesamtbrechkraft    ist so gross bemessen,  dass sie zusammen mit.

   dem auf der Seite der  längeren Strahlungsweite angeordneten, sam  melnd wirkenden verkitteten Vorderglied  eine     Kombinationsbreehkraft    aufweist, deren  Wert zwischen -8,0 bis     +    2,0     dptr,    bezogen  auf eine     Objektivbrennweite    von 100 mm,  liegt, so dass also der Verlauf von Parallel  strahlen, die in das     Clesamtsystem    auf der  Seite der längeren Strahlungsweite einfallen,  zwischen dieser innenstehenden ungleich  schenkligen     Bikonkavlinse    und dem ihr nach  folgenden, auf der Seite der kürzeren Strah  lungsweite angeordneten stark sammelnden    Kittglied, also in dem meistens als Blenden  raum dienenden hintern Luftabstand, nur  schwach divergent.

   oder nahezu parallel oder  höchstens schwach konvergent gegen die opti  sche Achse geneigt ist.  



  Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist  die Verbesserung der Bildgüte in den seit  lichen     Gesichtsfeldteilen,    unter spezieller Be  rücksichtigung einer besonders feinen ausser  axialen     Korrektion    der chromatischen Quer  abweichungen für mehrere Farben, das heisst  also über einen verhältnismässig breiten     Spek-          tralbereich    hinweg.

   Hierzu ist das Objektiv  erfindungsgemäss derart aufgebaut, dass die  beiden in den verkitteten Aussengliedern an  geordneten Sammellinsen aus schwerbrechen  den Gläsern bestehen, deren Brechzahl für die       d-Linie    des Heliumspektrums deutlich grö  sser ist als 1,63 und dass ausserdem die ein  zelne innenstehende     ungleichschenklige    Zer  streuungslinse aus einem schwerbrechenden       Baryt-Flint-Glas    besteht, dessen Brechungs  index in bezog auf die     d,-Linse    des Helium  spektrums grösser ist als 1,58 und dessen       Abbesche    Zahl     v    grösser ist als 42.  



  Durch diese     Brechzahlenverteilung    kann  der Vorteil des relativ proportionalen Ganges  der einzelnen Teildispersionen     zwischen        Baryt-          Kron-    und     Baryt-Flint-Gläsern    ausgenutzt  werden zur Verminderung der chromatischen  Restaberrationen höherer Ordnung.

   Zur Her  beiführung einer guten Erfüllung der     Schwarz-          schildbedingung    ist es vorteilhaft, wenn bei  dem Objektiv nach der vorliegenden Erfin  dung die beiden in den verkitteten Aussen-      gliedern angeordneten Sammellinsen aus den  genannten schwerbrechenden     Barium-Kron-          Gläsern    bestehen und wenn ausserdem die  innenstehende     ungleiehschenklige        Bikonkav-          linse    aus einem     Barium-Flint-Glas    des ange  gebenen     v-Wertes    besteht,

   womit für diese  Linse also der     Lagenbereich    der     Baryt-Flinte     erschlossen wird.    Dabei ist bei dem Objektiv nach vorliegen  der Erfindung ausserdem die     unverkittete     Negativlinse derart     ungleichschenklig    gestal  tet, dass ihre relative     Durchbiegung,    worunter  das Produkt aus dem     Absolutwert    des Radien  quotienten der im Sinne der photographi  schen Aufnahme objektseitigen Vorderfläche  und der     bildseitigen    Rückfläche mal der Öff  nungszahl der Anfangsöffnung des Objektivs  verstanden ist, zwischen den Werten 8,33 und  12,00 liegt.  



  Überall dort, wo vorstehend und nachfol  gend davon die Rede ist, dass sich ein erfin  dungsgemäss zu wählender Wert deutlich von  einem numerisch genannten     Wert    unterschei  den soll, wo also dieser erfindungsgemäss zu  wählende Wert beispielsweise deutlich grösser  oder kleiner sein soll als dieser numerische  Wert, soll die Angabe  deutlich  bedeuten,  dass sich der erfindungsgemäss zu wählende  Wert um mindestens 0,5     1/o    von dem angege  benen numerischen     Wert    unterscheiden soll,  soweit es sich um     Dispersionsdifferenzen,          tun        Brechzahlendifferenzen    und     tim    Radien  relationen handelt;

   dass     .dagegen    der Unter  schied bei festgesetzten Brechzahlen selbst  und ihren angegebenen Grenzwerten wenig  stens   5 Einheiten der vierten Dezimale  dieser Werte betragen soll.  



  Zur formelmässigen     Darstelliuig    dieses  Produktes sei der auf der Seite der längeren  Strahlungsweite     stehende    Vorderradius dieser  einzelnen Zerstreuungslinse L3 und     R.4    und  der der kürzeren Strahlungsweite zugekehrte  und damit auch meistens der Blende benach  barte hintere     Krümmungsradius    mit R5 be  zeichnet sowie die Öffnungszahl der (relati  ven) Anfangsöffnung des Gesamtobjektivs  durch das Symbol Z dargestellt.    Der Wert dieses als     Durchbiegungsprodukt          PD    bezeichneten Produktes soll zwischen den  numerischen Grenzwerten 8,33 und 12 liegen,,  bezogen auf die     Absolutwerte    der beiden  Radien der Zerstreuungslinse.

   Formelmässig  wird also geschrieben:    (1)<B>8,33</B>  <      PD     <  12.00  wobei     PD    gegeben ist durch  
EMI0002.0032     
    wobei im einzelnen für die     Grenzwerte    auch  
EMI0002.0034     
  
EMI0002.0035     
    geschrieben werden kann.

      Zu der fortschrittlichen     Bereicherung    des  Standes der Technik durch die vorliegende  Erfindung sei in diesem Zusammenhang aus  geführt, dass bereits früher Objektive des       Heliar-Typs        bekanntgegeben    worden sind, bei  denen die einzeln stehende     Zerstreuungslinse     aus Gläsern     aufgebaut    war, deren     Abhesche     Zahl v in der Nähe von 42 bis     44    lag, wobei  es sieh jedoch immer um     niedrigbreehende     Leichtflinte handelte, deren     Brechzahl    für die       d-Linie    des Heliumspektrums deutlich kleiner  war als 1,58.

   Derartige Gläser besitzen natür  lich nicht die gleiche     -'ünstige    spektrale Ver  teilung der     Teildispersionen    relativ zu der  jenigen der schweren Barium- oder Spezial  Barium-Krone wie die der vorliegenden Er  findung zugrunde gelegten     sehwerbreehenden          Baryt-Flinte,    von denen vorwiegend diejeni  gen besonders vorteilhaft sind, deren     Brech-          zahl    deutlich grösser ist als 1,59,

   bezogen auf  die     d-Linie    des     Helittmspekthums.    Die Ver  wendung solcher schwerbrechender Gläser ge  stattet die     Herbeiführung    einer verbesserten       Fehlerkorrektion    in den seitlichen Bildfeld  bereichen, ohne dass hierfür besondere Kor  rektionselemente     (Krümmungsradien,    Flächen  abstände oder     Durchbiegungsverhältnisse    von      Linsen) in Anspruch genommen werden  müssten.  



  Dieser erfindungsgemässe Richtweg zum       technischen    Handeln lässt sich auch vom rein       theoretischen    Standpunkt aus besonders ein  fach nachweisen durch die Verknüpfung der       Schwarzschildbedingung    mit der     Tronnierschen          Bildebnungsgleichung.    Die     Schwarzschildbe-          dingung    lautet für ein System von K brechen  den Flächen  
EMI0003.0008     
    Hierin bedeuten der Reihe nach für die     i\e     Fläche:

       gi    die     paraxiale        Fläehenbrechkraft     dieser Fläche,     hi    die Einfallshöhe des par  allelen Hilfsstrahles an dieser Fläche,     ni    die  zugeordnete Brechzahl des Glases an eben  dieser Fläche und     nx    das     Brechzahlenmittel     der zum Aufbau des Gesamtobjektivs verwen  deten Gläser, welches formelmässig als  
EMI0003.0017     
    für den     ungewogenen        Mittelwert    (einfaches  arithmetisches Mittel) geschrieben werden  kann, wofür bei diesem     fünflinsigen    Objektiv  also der     Nennerwert    z = 5 beträgt.  



  Die vorgenannte     Schwarzschildbe.dingung     gibt für jede Linsenfläche den spezifischen  Wirkungsanteil an der Bildkrümmung des  Gesamtsystems und ist für  
EMI0003.0023     
    streng erfüllt, womit im Fehlerbereich     32e'-          Ordnung    eine     vollkommene    Bildebnung er  reicht wäre.  



  Für jeden beliebigen numerischen Wert  
EMI0003.0027  
   ergibt sieh aus der     Tronnierschen     Gleichung als ein Mass der erzielten Bild  ebnung unmittelbar die Länge des Scheitel  radius der rentierenden     Bildfeldkrümmung    zu  
EMI0003.0030     
    wobei ein positives Vorzeichen des numeri  schen Wertes von
EMI0003.0031  
   in Übereinstimmung mit  den     Seidelsehen    Vorzeichenregeln bedeutet,       class    diese resultierende     Bildfeldschale    gegen  den     Blendenort    des Objektivs hohl ist, das  heisst also, dass der verbleibende Restfehler  die gleiche     Richtungstendenz    besitzt,

   wie sie  durch eine einfache     äquikonvexe    Positivlinse  bewirkt wird.  



  Aus dieser Gleichung (6) ist direkt er  sichtlich, dass für einen beliebigen     konstruktiv     erreichten Grad der Annäherung an die Er  füllung der     Sehwarzschildbedingung    die er  zielte     Bildfeldebnung    direkt. proportional der       Brechzahlenhöhe    der verwendeten Gläser ist.  Durch die Einführung der schwerbrechenden  Gläser konnte das Ziel der vorliegenden Er  findung in vollem Umfange erreicht und  damit eine massgebliche Weiterentwicklung  des     Heliar-Typs    erzielt werden.

   Auch bei  hoher relativer Öffnung von etwa 1 :4,5 und  darüber besitzt das Objektiv nach der Er  findung eine hervorragende     sphäro-chroma-          tische        Korrektion    mit einem so weitgehend  verminderten sekundären Spektrum, dass  dieses Objektiv je nach seinem speziellen Auf  bau als     Halbapochromat    ausgebildet ist oder  sogar eine reguläre     apochromatische        Korrek-          tion    besitzt.  



  In der nachfolgenden Zahlentafel. wird  eine beispielsweise Ausführungsform des Ob  jektivs nach der vorliegenden Erfindung ge  geben, welche bei einer relativen Öffnung  von 1 :4,5 ein     anastigmatiseh    geebnetes Bild  feld von nahezu 60  bei einer vorzüglichen       sphäro-chromatischen        Korrektion    nebst einer  besonders feinen     Behebung    der     ehromatisehen          Lateralaberrationen    in den seitlichen Bildfeld  teilen aufweist.  



  In diesem Beispiel sind die     Krümmungs-          radien    der Linsenflächen mit R, die Achsen  dicken der Linsen mit d und ihre Abstände mit     a     bezeichnet. Im der Seite der kürzeren Strah  lungsweite zugeordneten hintern Luftabstand       a.,    befindet sich die Blende, deren Abstand  von den Scheiteln der benachbarten Flächen  mit den     Krümmungsradien        R5    und R6 mit           b1    und b2 gegeben ist. Diese Blende ist in  der Zeichnung     ss    bezeichnet.

   Die verwen  deten Gläser sind durch ihre auf die     d-Linie     des Heliumspektrums bezogene Brechzahl     7a     und die     Abbesche        Zahl    v charakterisiert.    Die Brennweite dieser beispielsweisen Aus  führungsform ist gleich 1,0000 und die par  axiale Schnittweite für das unendlich ferne  Objekt ist mit     p'o    angegeben. Die nutzbare       Systemöffnung        beträgt    0,2222.

    
EMI0004.0010     
  
    <I>.Beispiel:</I>
<tb>  F= <SEP> 1,0000 <SEP> 1:4,5
<tb>  <U>A</U> <SEP> = <SEP> 0,8663
<tb>  R1 <SEP> = <SEP> + <SEP> 0,29207
<tb>  dl <SEP> = <SEP> 0,05403 <SEP> -n1 <SEP> = <SEP> 1,65953 <SEP> v1 <SEP> = <SEP> 57,0
<tb>  R2 <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,84699
<tb>  <I>d2</I> <SEP> = <SEP> 0,01402 <SEP> <I>aal</I> <SEP> = <SEP> 1,60266 <SEP> w., <SEP> = <SEP> 38,4
<tb>  R3 <SEP> = <SEP> unendlich
<tb>  a1 <SEP> = <SEP> 0,03242 <SEP> Luft
<tb>  R4 <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,63631
<tb>  <I>d@</I> <SEP> - <SEP> 0,01409<B>@aj</B> <SEP> = <SEP> 1,64282 <SEP> 47,9
<tb>  R5 <SEP> = <SEP> + <SEP> 0,27162
<tb>  b1 <SEP> = <SEP> 0,03885
<tb>  a2 <SEP> = <SEP> 0,05929 <SEP> Blendenraum
<tb>  b2 <SEP> = <SEP> 0,02044
<tb>  R6 <SEP> = <SEP> - <SEP> 2,42415
<tb>  dI <SEP> = <SEP> 0,01402 <SEP> n.1 <SEP> = <SEP> 1,60266 <SEP> <B>11</B>l <SEP> = <SEP> 38,

  4
<tb>  R7 <SEP> = <SEP> -f- <SEP> <B>0,23511</B>
<tb>  d5 <SEP> = <SEP> 0,05929 <SEP> n.5 <SEP> = <SEP> 1,66867 <SEP> 7"3 <SEP> = <SEP> 47,5
<tb>  Rs <SEP> = <SEP> - <SEP> 0,40597       Es ist     n1    = 1,65953 und     7a5    = 1,66867,  beide     Breehzahlen    sind somit grösser als 1,63.  



  Die     Abbesche    Zahl v der einzelnen innen  stehenden     Bikonkavlinse    ist mit     v@    = 47,9  deutlich grösser als 42. Ausserdem liegt das  Produkt aus dem     Absolutwert    des Radien  verhältnisses dieser Linse     und    der Öffnungszahl  der Anfangsöffnung des Gesamtobjektivs   gemäss Gleichung (1)     -          0'6363l     X     4,5=PD=10,54192     <B>0,27162</B>  zwischen den Werten 8,33 und 12,00.  



  Die     dioptrische    Wirkung von     L5    mit der  Brennweite 0,23123 ist deutlich grösser als  die von     L1    mit der Brennweite 0,33562.  



  Die Brechzahl der von den beiden ver  kitteten     Aussenkomponenten    eingeschlossenen    Negativlinse ist mit. 1,64282 deutlich grösser  als 1,63.  



  Die Brechzahl     n5    der     d-Linie    des Helium  spektrums ist mit 1,66867 deutlich grösser als  die Brechzahl der Linse     L1.     



  Aus dem vorstehenden Zahlenbeispiel er  gibt sich,     da.ss    die Schnittweite nach dem  Radius     R5    den Betrag von -181 mm auf  weist. Dies entspricht einer Brechkraft von  -5,5     dptr;    der Wert. von -5,5     dptr    liegt  somit zwischen -8,0 bis     -,-2,0        dptr.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fünflinsiges Objektiv aus drei in Luft stehenden Gliedern, von denen die beiden äussern aus je zwei miteinander verkitteten Einzellinsen entgegengesetzten Stärkevorzei- chens derart zusammengesetzt sind, dass jede der beiden verbindenden Kittflächen eine sammelnde Wirkung besitzt und gegen die innenstehende Zerstreuungslinse konvex ist, wobei die Flächenbrechkräfte auf die beiden Einzelflächen dieser innenstehenden Zerstreu ungslinse ungleichmässig verteilt sind und ihre Gesamtbrechkraft so gross bemessen ist., dass sie zusammen mit dem auf der Seite der län geren Strahlungsweite angeordneten,
    sam melnd wirkenden verkitteten Vorderglied eine Kombinationsbrechkraft aufweist, deren Wert zwischen -8,0 bis -h2,0 dptr, bezogen auf eine Objektivbrennweite von 100 mm, liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden in den verkitteten Aussengliedern angeordneten Sammellinsen aus schwerbrechenden Gläsern bestehen, deren Brechzahl für die d-Linie des Heliumspektrums deutlich grösser ist als 1,63 und dass ausserdem die einzelne innenstehende ungleichschenklige Zerstreuungslinse aus einem schwerbrechenden Barvt-Flint-Glas besteht,
    dessen Brechungsindex in bezug auf die d- Linie des Heliumspektrums grösser ist als 1,58 und dessen Abbesche Zahl v grösser ist als 42 und die derart ungleichschenklig ge staltet ist., dass ihre relative Durchbiegung, worunter das Produkt aus dem Absolutwert des Radienquotienten der im Sinne der photo graphischen Aufnahme objektseitigen Vorder fläche und der bildseitigen Rückfläche mal der Öffnungszahl der Anfangsöffnung des Objektivs verstanden ist, zwischen den Wer ten 8,33 und 12,0 liegt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammellinsen aus Barium-Kron-Glas bestehen, dessen Brech- zahl, bezogen auf die d-Linie des Helium spektrums, grösser als 1,63 ist, während die innenstehende ungleiehschenklige Bikonkav linse aus einem Baryt-Flint-Glas besteht, dessen Brechzahl, bezogen auf die d-Linie des Heliumspektrums, deutlich grösser ist als 1,59. 2.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das der kürzeren Strah lungsweite zugekehrte verkittete Aussenglied eine Sammellinse enthält, deren dioptrische Wirkung deutlich stärker ist als diejenige der in dem auf der längeren Strahlungsseite angeordneten Aussenglied enthaltenen Positiv linse. 3. Objektiv nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von den beiden ver kitteten Aussengliedern eingeschlossene Nega tivlinse aus einem Glas besteht, dessen Brech- zahl für die d-Linie des Heliumspektrums grösser ist als 1,63. 4.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Seite der kürzeren Strahlungsweite angeordnete Sam mellinse, bezogen auf die d-Linie des Helium spektrums, eine Brechzahl besitzt, die deut lich grösser ist als 1,65 sowie grösser ist als die ebenfalls auf die d-Linie des Heliumspek trums bezogene Brechzahl der andern, auf der Seite .der längeren Strahlungsweite ange ordneten Positivlinse.
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