CH287724A - Schaltung in einer selbsttätigen Signalanlage, zur numerischen Einstellung eines Schalters nach einem selektiven Markierverfahren. - Google Patents

Schaltung in einer selbsttätigen Signalanlage, zur numerischen Einstellung eines Schalters nach einem selektiven Markierverfahren.

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CH287724A
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N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken
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Description


      Schaltung    in einer selbsttätigen Signalanlage, zur numerischen Einstellung eines  Schalters nach einem selektiven     Markierverfahren.       Die Erfindung bezieht sieh auf eine Schal  tung in einer selbsttätigen Signalanlage, z. B.  einer Fernsprechanlage, zur numerischen Ein  stellung eines Wählschalters, z. B. eines     End-          wählers,    wobei die Ausgänge des     Wählschal-          ters    durch die     Kombination        zweier    elektri  scher Kennzeichen gekennzeichnet, sind.  



  Es sind bereits Schaltungen bekannt, bei  denen die     Markierkontakte    von Wählschaltern  durch charakteristische Kennzeichen, wie  Gleichspannungen verschiedener Grösse, Wech  selspannungen verschiedener Amplitude, Phase  oder Frequenz, Impedanzen verschiedenen  Wertes numerisch markiert sind. Die Einstel  lung des Schalters wird durch eine Steuervor  richtung gesteuert, welche die charakteristi  schen Kennzeichen der nacheinander von  einem Prüfarm des Schalters getroffenen       Markierkontakte    mit einer     Vergleichsgrösse     vergleicht, die vorher von     Wählsignalen    im  Register eingestellt ist und die Bewegung des  Schalters beendet, sobald ein Ausgang getrof  fen wird, .dessen elektrisches Kennzeichen in  einem bestimmten Verhältnis zu, z.

   B. gleich,  der Vergleichsgrösse im Register ist.  



  Ein     solches    Verfahren zur Einstellung  eines Schalters wird mit dem Namen  selek  tives     Markierverfahren     bezeichnet.  



  Bei einer bekannten Schaltung dieser Art  sind die Ausgänge von Endwählern durch eine  Kombination zweier elektrischer Kennzeichen  markiert. Zu diesem Zweck ist ein erstes elek-         trisclies    Kennzeichen, das angibt, zu welcher  Dekade der Ausgang gehört, einem ersten       Markierkontakt    jeden Ausganges zugeordnet,  während ein     zweiter        Markierkontakt    jeden  Ausganges ein zweites elektrisches Kennzei  chen aufweist, das für die     Einerziffer    des  Ausganges charakteristisch ist.

   -Während der  Bewegung des Sehalters prüft die Steuervor  richtung diese Kennzeichen gleichzeitig durch  die beiden Prüfarme, welche die ersten und  zweiten     Markierkontakte    bestreichen, und sie  bringt den Schalter zum Stillstand, sobald  ein Ausgang getroffen wird, der die Kombi  nation elektrischer Kennzeichen aufweist, die  dem gewünschten Ausgang entspricht.  



  Eine Doppelmarkierung hat den Vorteil,  dass die Einstellung in einer einzigen Bewe  gung vollzogen wird und nicht, wie dies bei  andern Schaltungen der Fall ist, in zwei Be  wegungen, das heisst zunächst eine Einstellung  auf die Dekade, die dem gewünschten Aus  gang entspricht, und darauf die Wahl der  gewünschten     Einerziffer    innerhalb der De  kade. Dies hat den wesentlichen Erfolg, dass  eine bestimmte Nummer nicht an eine be  stimmte Stelle der Kontaktbank gebunden ist,  so dass z. B. N     ebenstellenleitungen    sich mit  beliebigen Ausgängen verbinden lassen, die  nicht innerhalb einer bestimmten Dekade un  mittelbar nebeneinander zu liegen brauchen.  



  Ein Nachteil der bekannten Schaltung ist  der, dass die Doppelmarkierung die Verwen-           dung    eines zusätzlichen     Markierbogens    mit  einem Prüfarm am Schalter mit sich bringt.  Bei der Schaltung nach der Erfindung fin  det die Doppelmarkierung an einem und dem  selben     Markierkontakt    jeden Ausganges statt,  Die Erfindung ist dadurch gekennzeich  net, dass die beiden Kennzeichen jeden Aus  ganges durch die elektromotorische Kraft,  das heisst die Klemmenspannung beim Fehlen  von Prüfströmen, und den Innenwiderstand  der mit einem einzigen     Markierkontakt    eines  Ausganges verbundenen     Ausgangsschaltein-          richtung    gebildet sind,

   und dass die Steuer  vorrichtung elektronische Mittel zur aufein  anderfolgenden Prüfung der beiden Kenn  zeichen der Ausgänge enthält. Die Steuer  vorrichtung ist vorzugsweise derart einge  richtet, dass sie einen elektronischen     Trigger     enthält, der zwei verschiedene, elektrisch sta  bile Lagen einnehmen kann und der mit  mindestens einer Entladungsröhre versehen  ist, von der eine Entladungsstrecke mit der  Prüfbürste des Schalters gekoppelt ist.  



  Die     Triggerschaltung    kann eine gasge  füllte Röhre aufweisen. Auch kann vorteilhaft.  eine     Triggerschaltung    verwendet werden, die  mit zwei Vakuumröhren versehen ist, die in  einer sich gegenseitig sperrenden Schaltun  liegen.  



  Eine solche     Triggerschaltung    wird in     Ver-          einigung    mit einer     Spannungsvergleichsv        or-          richtung    in bereits bekannten Steuervorrich  tungen verwendet, mit. deren Hilfe ein Schal  ter nach einem einzigen selektiven     1@riterium     einstellbar ist.  



  Bei einer bekannten Schaltung prüft die       Spannungsvergleichsvorrichtung    die selekti  ven     Kriteria,    die für die den Ausgängen ent  sprechende Ziffer kennzeichnend sind. Findet  der Schalter einen Ausgang, der der ge  wünschten Ziffer entspricht, so führt die Ver  gleichsvorrichtung dem     Trigger    eine solche  Spannung zu, dass er von der ersten elek  trisch stabilen Lage in die zweite Lage über  geht, wenn der Ausgang frei ist, jedoch in  der ersten elektrischen Lage bleibt, wenn der  Ausgang besetzt ist. Der Übergang des     Trig-          gers    in die zweite elektrisch stabile Lage ist    die Anzeige, dass ein gewünschter freier Aus  gang erreicht, ist.

   In der zweiten elektrisch  stabilen Lage fliesst ein solcher Strom     dureb     einen Arm des Schalteis und durch die mit  dem     Markierkontakt        verbundene    Ausgangs  sehalteinrichtung, dass der Ausgang besetzt  gemacht wird. Eine Prüfung hinsichtlich,     des     Wertes von mit     Markierkontakten        verbiui-          denen    Widerständen findet mit dieser Schal  tung nicht statt.  



  Ein anderer bekannter Vorschlag beschreibt  eine Anzahl von     Schaltungen    zur     Einstellung     eines Schalters auf einen numerisch mittels  eines Widerstandes charakteristischen Wertes  markierten Ausgang. Die Schaltung enthält  einen     Trigger,    der bei jedem freien Ausgang  in die zweite elektrisch stabile Lage übergeht  und einen Prüfstrom über den mit. einem       Markierkontakt        verbundenen,        eharakteristi-          schen    Widerstand fliessen lässt, worauf die  Prüfung dieses Widerstandes erfolgt.

   Bei  einigen dieser     Schaltungen    liegt eine Röhre  des     Triggers    zwischen einem Prüfarm des  Schalters und einem Arm eines     1Iarkiersehal-          ters    im Register, welch letzterer Arm     nunie-          risehe        Vergleiehswiderstände    einschaltet, wo  bei eine     Spannungsprüfv        oi-rielitung    das Poten  tial eines     Anzapfpunktes    an einem die Röhre  überbrückenden     Spannungsteiler    prüft.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand  einiger in der beiliegenden.     Zeichnung    darge  stellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.  



       Fig.    1 stellt eine Schaltung dar, bei wel  cher der für die Widerstandsprüfung     erfor-          derliehe    Prüfstrom mit Hilfe einer gasgefüll  ten Röhre eingeschaltet wird. Die Prüfung  des Widerstandes     erfolgt    hier in einer Strom  vergleichseinrichtung.  



  Die     Fig.    ? und 3 stellen     zwei    Abarten     voti     Ausgangsschaltungen dar.  



  Bei der Schaltung nach.     Fig.        -1    wird eine       Triggerschaltung    mit zwei Vakuumröhren für  die     Einschaltung    des     Prüfstromes    verwendet.  Der charakteristische Widerstand wird hier  mit Hilfe einer     Wheatstoneschen    Brücke ge  prüft.  



  In den verschiedenen Figuren sind nur  diejenigen Einzelteile dargestellt, die für ein      und die Vorrichtung<I>NW</I> Spannungsungleich  heit feststellt, so dass die Spannung am Steuer  gitter von B3 wieder     erniedrigt    wird, bleibt  die Röhre leitend.  



  Die     Brennspannung    der gasgefüllten  Röhre ist nahezu unabhängig von der Grösse  dieses Stromes und die Spannung     V'    ist um  einen -eichen Wert niedriger als die Span  nung V l . Sind somit der geprüfte Widerstand       Rx    und der Vergleichswiderstand     Rm    ein  ander gleich, so werden die Wicklungen des  Relais T von gleichen Strömen durchflossen.  



  In diesem Falle fällt das Relais T ab und  sein Arbeitskontakt. t öffnet sieh, wodurch der       Erreginigskreis    des Drehmagneten     DIIZ    sich  öffnet und der Wähler hält. Sind jedoch die  Widerstände     Rx    und     Rnn    ungleich, so bleibt  das Relais T erregt und der Wähler bewegt.  sieh weiter. Während des     Überganges    des  Schaltarmes auf den nächsten Kontakt wird  der Stromkreis über die Röhre B3 kurzzeitig       unterbroelien    und die Röhre erlischt.

   Die  Doppelprüfung wiederholt sich darauf beim  nächsten     Markierkontakt.    Es ist ersichtlich,       dal>    bei dieser Schaltung die Prüfung des  Widerstandes nur stattfinden kann, wenn die       Spannungsprüfung    zum richtigen Ergebnis       geführt    hat. Aus der Tatsache, dass bei der       1\1        iderst <  < iidspt-üfnnr    das Vorhandensein eines       numerisch    richtigen Widerstandes festgestellt  wird, folgt also selbsttätig, dass auch die  Kennspannung den erforderlichen Wert hat.  



       Fig.    2 stellt eine Abart der     Ausgangsmar-          kiersehaltung    der     F!-.    1 dar. Hier sind die       Markierkontakte    mit. dem     Anzapfpunkt    P  eines zwischen zwei Punkten konstanten Po  tentials liegenden     Spannungsteilers        Rxl,        Rx2     verbunden.

   Die Ausgangsschaltungen sind in  elektrischer Hinsicht durchaus gleichwertig,       i    wenn der Punkt P derart gewählt ist, dass  die Spannung des Punktes P gleich     Vx    ist,  wenn der     Markierkontakt    nicht von Strom  durchflossen wird und dass ausserdem der Wert  der Parallelschaltung von     Rxl    und     Rx2    gleich       Rx    ist. Der Stromweg über den Spannungs  teiler kann z. B. auf bekannte Weise durch  einen Relaiskontakt des Wählers eingeschaltet  werden.    Eine andere Abart der Ausgangsschaltung  ist in     Fig.    3 dargestellt.

   Die     Ausgangsmar-    ;       kierkontakte    sind über Kennwiderstände     Rx,     deren Wert für die     Einerziffer    der Ausgänge  charakteristisch ist, mit den Punkten Q ver  bunden. Die Punkte     Q    sind je     einerseits    über  einen Widerstand     Ro    mit Quellen charakteri  stischer Spannungen     Vx    und anderseits über  einen Gleichrichter     g1    mit einer Quelle kon  stanter Spannung V3 verbunden.  



  Die Prüfung der Kennzeichen kann durch  eine ähnliche Schaltung wie in     Fig.    1     erfol-,     gen. Während der Prüfung der Spannung  wird die Prüfbürste nicht von Strom durch  flossen. Der Gleichrichter     g1    ist dann gesperrt  und "das Potential der Prüfbürste ist  gleich     Vx.     



  Stellt die Vorrichtung<I>NW</I> das Vorhan  densein einer gewünschten Spannung     Vx    fest,  so zündet die gasgefüllte Röhre, so dass der  Widerstand     Rx    von einem solchen Strom  durchflossen wird, dass die Spannung am  Punkt Q bis zum Wert V3 zunimmt und  der Gleichrichter     g1    leitend wird. Während  der Widerstandsprüfung hat das vom     1VIar-          kierkontakt    abgewendete Ende von     Rx    also  die konstante Spannung V3 und nicht eine  für verschiedene Dekaden verschiedene Span  nung     Vx,    wie dies bei der Schaltung nach       Fig.    1 der Fall ist.

   In diesem Falle muss in  den Vergleichszweig über die rechte Wicklung  des Relais T das gemeinsame Ende der Steuer  widerstände     Rm    nicht mit dem Arm des  Schalters     I@Z@@1,    sondern mit einer Quelle kon  stanter Spannungen verbunden werden.  



  Es ist     ersiehtlieh,    dass die Spannung     Vx     auch mit Hilfe einer     Spannungsteilerschal-          tung    abgeleitet werden kann, wie diese in       Fig.    2 dargestellt ist. In diesem Falle kann  der Widerstand     Ro    wegfallen.  



  Der Verwendung gasgefüllter Röhren haf  ten verschiedene Nachteile an. So kann, z. B.  falls bei der Schaltung nach     Fig.    1 die Röhre  nicht völlig erlischt, beim Übergang des  Schaltarmes auf einen nächsten Kontakt eine  solche     Ionenkonzentration    vorhanden bleiben,  dass die Röhre wieder zündet, ohne dass von      richtiges Verständnis der Erfindung erfor  derlich sind.  



  In     Fig.    1 bezeichnet S einen Endwähler,  von dem nur der Prüfarm     z1.    und der von  diesem bestrichene     Markierkontaktbogen    B  sowie der Drehmagnet     D111    dargestellt sind.  Die     Markierkontakte    sind über Widerstände       Rx    mit. Spannungsquellen     Vx    verbunden. Die  Werte der Spannungen     Vx    ergeben eine An  deutung der Dekade des jedem     Markierkon-          takt    entsprechenden Ausganges, während die  Werte der Widerstände     Rx    für die Einer  ziffer des Ausganges charakteristisch sind.

    So sind die Spannungen     Vx    für die Ausgänge  11, 12, 13 usw. des     Endwählers    gegenseitig  gleich, aber ungleich den Spannungen für die  Ausgänge 22, 31, 32 usw., und die Wider  stände     Rx    der Ausgänge 11, 21, 31, 41 usw.  sind gegenseitig gleich, aber ungleich den       Widerständen    der Ausgänge 12, 22     usw.    Das  Register     RG    enthält zwei     Markierschalter          1ISl    und     JIS2,    die entsprechend der vor  letzten bzw. der letzten von einem Teilnehmer  ausgesandten     Wählimpulsreihe    eingestellt wer  den.  



  Die Ausgänge von     MS1    sind mit Quellen  verbunden, deren Spannungen gleich denen  der numerisch entsprechenden     Markierkon-          takte    des Endwählers sind. Ist z.     B.    die vor  letzte vom Teilnehmer gewählte Ziffer eine 3,  so bewegt sich der Schaltarm von     TISl    zum  dritten Kontakt, dessen Spannung gleich der       Kennspannung    ist, durch welche die Ma.rkier  kontakte der dritten Dekade des Endwählers  charakterisiert werden.

   Ebenso sind die     Mar-          kierkontakte    des     Markierschalters        11S2    mit  den Widerständen     Rml,        Rang    usw. verbun  den, die je gleich denen der Kennwiderstände       Rx    sind, welche die     Einerziffer    der Ausgänge  des Schalters S charakterisieren. Die andern  Seiten der Widerstände sind gemeinsam mit  dem Schaltarm von     MS1    verbunden.  



  Während der Einstellung des Wählers ist  der Prüfarm A mit einem Punkt     a    des Regi  sters verbunden. Zwischen dem Punkt     a    und  dem Schaltarm des     Markierschalters        MS1     liegt eine     Spannungsvergleichsschalteinrich-          tung-   <I>NW</I> mit hohem Innenwiderstand, wel-    ehe die Potentiale des Punktes     a    mit denen  des Schaltarmes     D1S1    vergleicht.  



  Zwischen dem     Punkt        a    und der Span  nungsquelle     V1    liegt in Reihe mit einer Wick  lung ,des     Prüfungsdifferentialrelais    T eine  gasgefüllte Röhre B3. Die zweite Wicklung  des Relais T liegt zwischen der     Quelle    V1 und  dem Schaltarm des     Markierschalters        1S2.    Das  Steuergitter der Röhre B3 ist mit einem  Punkt der     Spannungsvergleichsvorriehtung     <I>NW</I> gekoppelt.  



  Die Wirkungsweise der Schaltung ist wie  <B>folgt:</B>  Die gasgefüllte Röhre B3 ist.     anfänglich     erloschen; es fliesst nur ein Strom durch die  rechte Wicklung des Relais T, wodurch dieses  angezogen und der Arbeitskontakt t geschlos  sen ist.  



  Infolge des auf nicht näher beschriebene  Weise erfolgten Schliessens des Kontaktes st  wird der Drehmagnet.     D:11    des Endwählers er  regt und der Schalter wird bewegt. Sobald  der Arm A einen     Markierkontakt    trifft,  prüft die Vorrichtung<I>NW</I> die Spannung am  Punkt     a.    Da die gasgefüllte Röhre B3 er  loschen ist und der Innenwiderstand von NW  besonders hoch ist, wird der Kennwiderstand       Rx    praktisch nicht von Strom     durchflossen,     so dass die Spannung am Punkt     a    gleich     Vx     ist.  



  Ist die Spannung am Punkt     a    ungleich  der Spannung     Vm    des Kontaktes von<B>3181,</B>  auf dem der Schalter aufruht, das heisst ge  hört der geprüfte Ausgang nicht. zur ge  wünschten Dekade, so spricht die     Vorrichtung;     <I>NW</I> nicht an und der Wähler bewegt. sieh  weiter.

   Wird jedoch ein Ausgang vorgefun  den, der der gewünschten Dekade entspricht,  so ist die Spannung am Punkt     c,    gleich der       Markierspannung        Vm,    und die Vorrichtung  <I>NW</I> spricht an, wodurch dem Gitter der gas  gefüllten Röhre B3 eine solche     Vorspannung     zugeführt wird, dass diese Röhre zündet und  der Widerstand     Rx    und die linke Wicklung  des Relais T von einem     Prüstrom    durchflossen  werden.

   Obgleich sodann     -unter    der Wirkung  des den Widerstand     Rx    durchfliessenden  Stromes die Spannung am Punkt     a    wechselt      der Vorrichtung NW eine     Zündspannulig    zu  geführt. wird.  



  Der Prüfstrom für die W     iderstandsprü-          fung    wird daher vorzugsweise mittels Vakuum  röhren eingeschaltet.  



  Eine solche Schaltung ist. in     Fig.    4 dar  gestellt.  



  Die Ausgangsschaltung an den Markier  kontakten des Wählers ist. auf ähnliche Weise  eingerichtet wie bei der Schaltung nach     Fig.    1.       JISl        und        :17S2    bezeichnen wieder die     Regi-          stermarkiersehalter.    Die     Steuervorrichtung     enthält zwei Vakuumröhren     B1    und B2, die  in einer     Triggersehaltung    liegen. Die Kathode  der     Röhre    B1 ist während der Einstellung  mit. dem Prüfarm des Wählers     S    verbunden.

    Das Steuergitter von     B1    ist über einen hohen  Widerstand R6 mit einer     Anzapfung-    an dem  zwischen der Anode der Röhre B2 und der       Spannungsquelle    V 2 liegenden Spannungs  teiler R4, R5 verbunden. Das Steuergitter von       B?    ist mit einer     Anzapfung    des     zwischen     der Anode der Röhre     BI    und der Quelle V2  liegenden     Spannungsteilers    R2, R3 verbun  den.  



  Die Anode von B2 wird über den Wider  stand     Rl.    von der Spannungsquelle     Vlge-          speist,    und die Kathode von B2 ist geerdet.  



  Die Anode der Röhre     Bl.    ist mit dem  Schaltarm des     Registerinarkierschalters        lIS2     verbunden.  



  Die Kopplung zwischen den Röhren B1  und B2 ist derart, dass, wenn die eine Röhre  leitend ist, die andere Röhre eine solche       (ritterspannung    annimmt, dass diese Röhre  gesperrt ist. Der Widerstandswert des Span  nungsteilers R2, R3 ist hoch gegenüber den  höchsten Widerständen     Rm.    Der     Anodenkatho-          denraum    von     B1    ist mittels des     Spannungs-          teilers    R7, R8 überbrückt. Der Punkt P teilt.  den Spannungsteiler<I>R7, R8</I> in zwei Teile,  die sich wie die numerisch entsprechenden  Werte von     Rna    und     Rx    verhalten.

   Sind also       zueinandergehörende    Widerstände     Rm    und       Rx    einander gleich, so liegt der Punkt P in  der Mitte des     Spannungsteilers.    Die Span  nungsvergleichsvorrichtung NW vergleicht das  Potential. des Punktes P mit dem der An-         zapfung        Q    am Spannung -steiler-     R9,    R1.0, der  zwischen der Spannungsquelle     V1    und dem       Schaltarm    des     llarkierschalters        JISl.    liegt.

    Ein Punkt r eines Ausgangskreises der Vor  richtung NW ist über den Gleichrichter  mit dem Steuergitter der Röhre     B1    gekoppelt.  Der Gleichrichter ist derart, gepolt, dass das  Steuergitter der Röhre     B1    dem höheren der  Potentiale des Punktes r und des Punktes s  am     Spannungsteiler    R4, R5 folgt. Der Dreh  magnet     D.'17    des Wählers wird mittels der  Vorrichtung<I>NW</I> verriegelt.  



  Beim Anfang einer Prüfung an einem Prüf  kontakt nimmt der     Trigger        B1,    B2 eine elek  trisch stabile Lage ein, in der die Röhre     Bl    ge  sperrt und die Röhre B2 leitend     ist.    Die Wider  stände R7 und R8 haben einen hohen Wert ge  genüber dein höheren der Widerstände     Rin.    und       Rx,    so dass in dieser Lage der Widerstand       Rx    praktisch nicht von Strom durchflossen  wird und die Spannung am Punkt a     na,hezn     gleich     Vx    und die Spannung am Punkt     h     nahezu     V7.    ist.

   Das Potential des Punktes P  ist. dann gleich  
EMI0005.0065     
    und. das Potential, des Punktes     Q    ist gleich:  
EMI0005.0067     
    Die Vorrichtung NW vergleicht, wenn der  Prüfarm des Wählers einen     Markierkontakt     trifft, die Potentiale der Punkte P und     Q.     



       Sind    die     Spannungen        Vm    und     Vx    un  gleich, das heisst. gehört der geprüfte Aus  gang nicht zur gewünschten Dekade, so sind  auch die Spannungen     Vp    und     Vq    ungleich und  die Vorrichtung NW spricht nicht an. Der  Wähler dreht dann weiter.  



  Werden jedoch die Spannungen     Vp    und       Vq    einander gleich, so erzeugt die Vorrichtung       NW    an ihrem Ausgangspunkt     r    eine solche  Spannung; dass der Gleichrichter g2 leitend  wird, und das     Steuergitter    von B1. nimmt  ein Potential an, bei dem die Röhre     BI    lei  tend wird.      Das Potential der Anode der Röhre     B1     sinkt und folglich auch .das Potential des  Steuergitters der Röhre B2, wodurch letztere  Röhre gesperrt wird, was zur Folge hat, dass  der Punkt s ein verhältnismässig hohes Po  tential annimmt.

   Die     Triggerschaltung    ist  dann in ihre     zweite    elektrisch stabile Lage  übergegangen, in der ein Prüfstrom I den  Widerstand     Rx,    die Entladungsstrecke der  Röhre BI und den Widerstand     Rin    durch  fliesst.  



  Das Potential des Punktes P ist sodann  gleich  
EMI0006.0006     
    Da die Spannung am Punkt Q gleich  
EMI0006.0007     
    ist der Potentialunterschied zwischen den  Punkten P und Q gleich  
EMI0006.0008     
    Sind die Widerstände     Rx    und     nm    ungleich,  so stellt die Vorrichtung NW, unmittelbar  nach dem Übergang der     Triggerschaltung    in  die zweite elektrisch stabile Lage, eine Un  gleichheit der Spannungen an den Punkten  P und<I>Q</I> fest. Die Vorrichtung<I>NW</I> ist dann  nach dem Auftreffen des Schaltarmes am       Markierkontakt    nur während einer Zeit von  wenigen Mikrosekunden in einer Lage ge  blieben, bei der Spannungsgleichheit auftritt.

    Diese Zeit ist zu kurz, um das in der Figur  nicht dargestellte Relais der Vorrichtung NW,  das den Erregerkreis des Drehmagneten     D117     unterbrechen muss, abfallen zu lassen. Der  Wähler dreht, also weiter.  



  Der     Trigger    bleibt in der zweiten elektri  schen Lage, trotz der Tatsache, dass die Vor  richtung<I>NW</I> eine Lage einnimmt, bei der  die Spannung am Punkt r verhältnismässig  niedrig ist, da das     Steuergitter    von B1 dem  höheren der Potentiale der Punkte s und     r     folgt und der Punkt s ein verhältnismässig  hohes Potential angenommen hat.    Beim     Übergang    des Schaltarmes auf einen  nächsten Kontakt wird der Stromkreis der  Röhre     B1    geöffnet, wodurch diese Röhre ge  sperrt     und    die Röhre<B>B2</B> leitend wird. Der       Trigger    kehrt daher in die erste stabile     Lage     zurück.  



  Wenn ein gewünschter Ausgang vorge  funden wird, bleiben nach dem Übergang des       Triggers    in die zweite elektrisch stabile Lage,  die Spannungen der Punkte P und Q ein  ander gleich, da die Widerstände     Rm    und     R:r     sodann gleich sind. Die     Vorrichtung    NW wird  daher längere Zeit ansprechen. Der Dreh  magnet     D117    entmagnetisiert sich und der  Wähler hält an.  



  Darauf, oder gegebenenfalls während der  Prüfung der numerischen Kriterien, erfolgt  die Prüfung, ob der Ausgang frei ist.  



  Die Ausgänge können dadurch als besetzt  markiert werden, dass die     Markierkontakte     mit einem Punkt konstanter Spannung, z. B.  Erde, verbunden werden. Da. infolgedessen  die numerische Kennspannung beseitigt. ist,  hält der Wähler nicht, an einem besetzten  Ausgang. Das     Besetztsein    des gewünschten  Ausganges ergibt sich dann aus dem Weiter  drehen des Wählers, was z. B. mit. Hilfe  einer     Zeitbegrenzungsschaltung        festgestellt     werden kann. Dieses Verfahren hat den Vor  teil, dass ein gesonderter Prüfarm für die       Besetztprüfung    nicht erforderlich ist.

   Ein  Nachteil ist, jedoch der, dass die     Telephonistin     nicht auf einen besetzten Ausgang zum Wei  tergeben eines     Ferngesprä,ehes    umschalten  kann.  



  Naturgemäss kann die     Besetztmarkierung     auch auf bekannte Weise über gesonderte     Mar-          kierkontakte        durchgeführt    werden, wobei der  erwähnte Nachteil nicht. auftritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltung in einer selbsttätigen Signal anlage, zur numerischen Einstellung eines Wählschalters mit einfacher Bewegung nach einem selektiven Markierverfahren, wobei die Ausgänge des Schalters durch die Kombina tion zweier elektrischer Kennzeichen gekenn- zeichnet sind und eine Steuervorrichtung in einem Register vorhanden ist, die während der Bewegung des Schalters die elektrischen Kennzeichen prüft und den Schalter zum Stillstand bringt beim Erreichen eines Aus ganges, der die Kombination von dem ge wünschten Ausgang entsprechenden elektri schen Kennzeichen aufweist, dadurch gekenn zeichnet,
    dass die beiden Kennzeichen jeden Ausganges durch die elektromotorische Kraft und den Innenwiderstand der mit einem ein zigen Markierkontakt eines Ausganges ver bundenen Ausgangsschalteinrichung gebildet sind, und dass die Steuervorrichtung elektro nische Mittel zur aufeinanderfolgenden Prü fung der beiden Kennzeichen der Ausgänge enthält. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schaltung nach I'atentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Steuervorrich tung einen elektronischen Trigger enthält, der zwei verschiedene elektrisch stabile Lagen ein nehmen kann und der mit mindestens einer Entladungsröhre versehen ist, von der eine Entladungsstrecke mit der Prüfbürste des Schalters gekoppelt ist, und dass diese Röhre in der ersten elektrisch stabilen Lage gesperrt ist, während die Röhre in der zweiten elek trisch stabilen Lage leitend ist und ein Prüf strom die geprüfte Ausgangsschalteinrichtung durchfliesst, und dass ferner eine Spannungs- vergleiehsvorrichtung vorhanden ist,
    die in der ersten elektrisch stabilen Lage des Trig- gers die elektromotorische Kraft .der Aus gangsschalteinriehtung prüft und anspricht, wenn diese in einem vorherbestimmten Ver hältnis zu einer im Register eingestellten Ver gleichsspannung steht.
    und dabei eine solche Spannung dem Trigger zuführt, dass dieser in die zweite elektrisch stabile Lage über geht, in welcher der Innenwiderstand der Ausgangssehalteinrichtung in einer Brücken schaltung mit einem im Register eingestellten Vergleichswiderstand verglichen wird, und dass Mittel in der Spannungsvergleiehsvor- riehtung vorgesehen sind, die ansprechen, wenn diese Widerstände in einem vorherbe stimmten Verhältnis zueinander stehen und die Bewegung des Schalters beenden. ?.
    Schaltung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Entladungs strecke der Röhre zwischen dem Prüfarm des Schalters und einem Arm eines Markierschal- ters im Register liegt, der Kontakte bestreicht, mit denen Widerstände verbunden sind, deren Wert in einem bestimmten Verhältnis zu dem Wert der numerisch entsprechenden Innen widerstände der Ausgangsschalteinrichtungen des Sehalters stehen, während die andern Enden der Widerstände gemeinsam mit einem Punkt konstanten Potentials verbunden sind, und die Entladungsstrecke der Röhre von einem Spannungsteiler überbrückt ist,
    dessen Widerstandswert höher ist als der höchste der mit Kontakten des Markiersehalters und des Schalters verbundenen charakteristischen. Widerstände, und die Spannungsvergleichs vorrichtung das Potential eines Punktes, der den Spannungsteiler in das genannte be stimmte Verhältnis teilt, mit dem Potential einer Anzapfung eines zweiten Spannungs- teilers, die den zweiten Spannungsteiler in das genannte bestimmte Verhältnis teilt, ver gleicht, wobei der zweite Spannungsteiler zwischen dem genannten Punkt konstanten Potentials und einem zweiten hlarkierschalter im Register liegt, über den die Spannungen eingeschaltet werden,
    die numerisch den elek tromotorischen Kräften der Ausgangsschalt- einriehtungen der Ausgangskontakte des Wählschalters entsprechen, und dass durch die genannten Mittel in der Spannungsver- gleichsvorriehtung die Bewegung des Schal ters beendet wird, wenn die Spannungsver- gleichsvorrichtung während einer einen be stimmten Grenzwert übersteigenden Zeit, in einer Lage bleibt, in die sie bei Gleichheit der verglichenen Spannungen gebracht wird.
CH287724D 1949-10-31 1950-10-30 Schaltung in einer selbsttätigen Signalanlage, zur numerischen Einstellung eines Schalters nach einem selektiven Markierverfahren. CH287724A (de)

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CH287724D CH287724A (de) 1949-10-31 1950-10-30 Schaltung in einer selbsttätigen Signalanlage, zur numerischen Einstellung eines Schalters nach einem selektiven Markierverfahren.

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