CH289372A - Vorrichtung zum Bewegen einer Flüssigkeit mittels eines vibrierenden Organs. - Google Patents

Vorrichtung zum Bewegen einer Flüssigkeit mittels eines vibrierenden Organs.

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CH289372A
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    • B01J19/08Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F31/00Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
    • B01F31/44Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with stirrers performing an oscillatory, vibratory or shaking movement
    • B01F31/441Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with stirrers performing an oscillatory, vibratory or shaking movement performing a rectilinear reciprocating movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Description


  
 



  Vorrichtung zum Bewegen einer Flüssigkeit mittels eines vibrierenden Organs.



     Im    Schweizer Patent   Sir.'78280    ist ein Apparat   besehrieben,    mit Hilfe dessen es mög lich ist, Flüssigkeiten zu rühren, emulgieren, mischen usw., ohne dass drehende Teile notwendig sind, wie dies bei den klassischen   Rührwerken    der Fall ist. Durch gewöhnliche Vibrationsbewegung, wie diese zum Beispiel mit einem   3Iagnet-Vibrator    an normalem   Techselstrom    erhalten wird, kann bei geeigneter Konstruktion der Rührorgane eine sehr starke Rühr-,   3liseh    oder   Emulgierwirkung    erhalten werden, und zwar schon mit Vibrationsperioden von 50 bis   1001Sekunde    und weniger.



   Es hat sich gezeigt, dass bei Verwendung einer starren Scheibe, welche in die Flüssigkeit getaucht wird und welche in Vibrationsschwingungen versetzt wird, wohl eine gewisse Erschütterung der Flüssigkeit erreicht wird, dass jedoch eine Zirkulation derselben nicht stattfindet, wobei jedoch gerade eine   solehe    Zirkulation und Umwälzung von aus  sehlaggebender    Bedeutung ist. Im Patent   N r.'78980    sind verschiedene Formen von   Rührorganen    beschrieben, mit welchen eine solche Zirkulation erreicht werden kann und welche die Vibrations-Rührung für Labora  thorium    und Betrieb zum einfachsten, zuver  lässigsten    und wirkungsvollsten Rührsystem schlechthin machen.

   Es ist dabei gezeigt worden, dass zur Erreichung einer energischen Zirkulation die   Rührorgane    so konstruiert werden müssen, dass die Flüssigkeit durch Teile des Rührorganes hindurch strömen muss, was zum Beispiel mit konischen Löchern in Platten erreicht werden kann.



   Wie schon erwähnt, wird eine Zirkulation der Flüssigkeit nicht erreicht, wenn der wirksame Teil des Rührorganes zum Beispiel aus einer festen, starren Platte besteht, welche in Vibration gebracht wird. Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Bewegen einer Flüssigkeit kennzeichnet sich nun durch ein in die zu bewegende Flüssigkeit   einzutau-    chendes, in Vibrationsbewegungen versetzbares Rührorgan, das aus einer stange und mindestens einem daran befestigten, durch die Vibrationsbewegungen elastisch verformbaren Teil besteht. Es hat sich nämlich überraschenderweise gezeigt, dass eine Bewegung der Flüssigkeit sofort dann eintritt, wenn an Stelle einer starren Platte eine elastisch deformierbare Platte verwendet wird, welche durch die Vibrationsbewegung ihrerseits in Schwingung gebracht wird, das heisst   Eigenschwin-    gungen erhält.



   In beiliegender Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 6 einige Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt.



   Fig. 1 zeigt ein Rührorgan, welches aus einer dünnen elastischen, direkt mit der in nicht gezeichneter Weise in Vibrationsbewegungen versetzbaren Rührerstange verbundenen runden Scheibe A besteht.   (grundriss    der Scheibe gestrichelt.) Durch die Vibration kommt die Scheibe in wellenförmige Schwingung, wobei sich die Anzahl Wellenberge resp. Nullpunkte nach der Grösse der Scheibe,  deren Elastizität und der   Periodenzahl    der Schwingungen richtet.

   Die Flüssigkeit wird vom   Seheiben-Mittelpunkt    nach aussen gepeitseht, wodurch eine starke Zirkulation im Gefäss entsteht, welche beliebig bis zum energischen    Aufsprudeln     gesteigert werden kann (zum Beispiel durch Vergrösserung der   Vibrations-Amilitude).    Die Scheibe kann statt rund auch rechteckig usw. sein, das heisst praktisch jede beliebige Form besitzen, wobei die   Rührwirkung    immer etwas anders ist.



   Fig. 2 zeigt prinzipiell die gleiche Anordnung, jedoch sind mehrere elastische Scheiben an der gleichen Rührerstange befestigt.



   Wird eine Flüssigkeitsbewegung gewünscht, welche nicht in allen Richtungen von der Rührorganachse wegverläuft, sondern in einer bestimmten Richtung, so kann an Stelle einer Platte, an welcher die Rührerstange in der   Mitte    befestigt ist, ein federndes Plättchen einseitig an der Rührerstange befestigt werden. Eine solche Ausführung ist in Fig. 3 dargestellt. Die Strömung erfolgt nun von der Stangenachse weg in der Richtung, in der das Plättchen sich erstreckt. Wird ein solches Rührorgan in ein rundes Gefäss gestellt, so beginnt die Flüssigkeit heftig zu rotieren.



  Es kann also auf diese Weise ein ähnlicher Rühreffekt erhalten werden, wie mit einem klassischen drehenden Rührer, jedoch mit dem Vorteil, dass bei geschlossenen Gefässen keine Stopfbüchse notwendig ist, sondern nur eine mitschwingende Membran.



   In gewissen Fällen ist eine radial aufgeteilte   Strömung    erwünscht. Zu diesem Zweck wird nach Fig. 4 eine kreuzförmige federnde Scheibe B verwendet. Diese Ausführungsform hat sich auch in sehr viskosen Flüssigkeiten bewährt.



   In Fig. 5 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher ein nicht federnder Teil über ein federndes   Zwiscllenstück    mit der Rührerstange verbunden ist.   



   Es : s wurde bereits erwähnt, dalS hei ein-    seitiger Aufhängung eines federnden Plättchens eine gerichtete Strömung von der Rührerachse weg entsteht. Baut man, wie in Fig. 6 gezeigt, ein derartiges Rührorgan in ein Rohr ein, so entsteht im Rohr eine   Zirkulation    das heisst eine Pumpenwirkung. Diese Wirkung kann zum Pumpen sowohl von Flüssigkeiten, als auch von Gasen verwendet werden.



  Der Abschluss, resp. der Eintritt der Rührerachse in das erwähnte Rohr erfolgt dabei nach Fig. 6 durch eine   mftschwingende      Membran.   



      PATENTAN SPRETCH :   
Vorrichtung zum Bewegen einer   Flüssig-    keit mittels eines vibrierenden Organes, gekennzeichnet durch ein in die zu bewegende Flüssigkeit   einzutauchendes,    in Vibrationsbewegungen versetzbares Rührorgan, das aus einer Stange und mindestens einem daran   he-    festigten, durch die Vibrationsbewegungen elastisch verformbaren Teil besteht.   

Claims (1)

  1. UNTERANSPRiiCHE : 1. Vorriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der elastisch verformbare Teil eine federnde dünne Scheibe ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der elastisch verformbare Teil eine an der Stange einseitig aufgehängte federnde Scheibe ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Scheibe radiale Arme besitzt.
    4. Vorriehtung naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange mehrere elastisch verformbare Teile trägt.
CH289372D 1948-03-20 1948-03-20 Vorrichtung zum Bewegen einer Flüssigkeit mittels eines vibrierenden Organs. CH289372A (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116935B (de) * 1954-06-14 1961-11-09 Iarhewumia Rheinische Werkzeug Vorrichtung zur Erzeugung von hochfrequenten Schwingungen auf einem Feinstgewebe
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WO1995005238A1 (de) * 1993-08-17 1995-02-23 Alexandra Frei Verfahren zur vermeidung von sedimentationen
WO2017102495A1 (de) * 2015-12-17 2017-06-22 Ksb Aktiengesellschaft Anordnung zur durchmischung
WO2020153898A1 (en) * 2019-01-24 2020-07-30 Dolprop Industries Ab Method and apparatus for agitating a fluid

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