CH291196A - Verfahren zur Herstellung eines 2,6-Dijod-diphenyläthers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines 2,6-Dijod-diphenyläthers.

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CH291196A
CH291196A CH291196DA CH291196A CH 291196 A CH291196 A CH 291196A CH 291196D A CH291196D A CH 291196DA CH 291196 A CH291196 A CH 291196A
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tetrazotization
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Glaxo Laboratories Limited
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Glaxo Lab Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C43/00Ethers; Compounds having groups, groups or groups
    • C07C43/02Ethers
    • C07C43/257Ethers having an ether-oxygen atom bound to carbon atoms both belonging to six-membered aromatic rings
    • C07C43/29Ethers having an ether-oxygen atom bound to carbon atoms both belonging to six-membered aromatic rings containing halogen

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Description


  Verfahren     zur        Herstellung        eines        2,6-Dijod-diphenyläthers.       Es wurde ein neues Verfahren ermittelt, gemäss     welchem    man     2,6-Dijod-diphenyläther     der Formel  
EMI0001.0007     
    in welcher Z Wasserstoff oder<B>.</B> einen nicht  mehr als 4     Kohlenstoffatome    enthaltenden       Allzylrest,    Y Wasserstoff oder eine zum Schutz  der     Aminogruppe    eingeführte Gruppe, bei  spielsweise eine     Acetyl-    oder     Benzoylgruppe,

       und R eine     Hy        droxylgruppe    oder eine ge  schützte     Hydroxylgruppe,    z. B. eine     Methoxy-,          Äthoxy-,        Benzyloxy-,        Acetoxy-    oder     Benzoyl-          oxygruppe,    bedeutet, herstellen kann. Verbin  dungen dieser Art eignen sich für die Syn  these des     Thyroxins.     



  Im Schweiz. Patent Nr. 277300 ist ein Ver  fahren zur Herstellung des     3,5-Dijod-4-(4'-          m        etlioxy    -     phenoxy)    -     N-acetyl-l-phenyl    -     alanin-          äthylesters    beschrieben, welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man den     1-3,5-Diamino-          4-        (4'-methoxy-phenoxy)

      - N -     acetyl    -     phenyl-ala-          nin-ätliylester    mit einem Nitrit und konzen  trierter     Schwefelsäure    und die erhaltene     Te-          trazoverbindung    hierauf mit einer wässerigen  Lösung eines     Jodids    eines ein Atomgewicht  von     höchstens    63,57 aufweisenden     Metalles    der         1..    Gruppe des periodischen Systems behan  delt, wobei die     Tetrazotierinmg    zum Beispiel  in     Lösung    in Eisessig und/oder     sirupöser     Phosphorsäure erfolgen kann.

    



  Es wurde nun gefunden, dass die     Zerset-          zung    der oben genannten und analoger     Te-          trazoverbindungen    glatter und mit höherer  Ausbeute erfolgt, wenn sie in Gegenwart eines  mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittels,  in welchem der gewünschte     Dijod-diphenyl-          äther    löslich ist, durchgeführt wird. Auf diese  Weise wird der     Dijod-diphenyläther    sogleich  aus der wässerigen Lösung extrahiert, wo  durch die Gefahr der Zersetzung und anderer  Nebenreaktionen, die     zur    Bildung von teeiigen  Nebenprodukten führen, stark vermindert  wird.  



  Man kann somit     2,6-Dijod-diphenyläther     der eingangs angegebenen Formel bequem da  durch herstellen, dass ein     Diamino-diphenyl-          äther    der Formel:    
EMI0002.0001     
    in Lösung in Eisessig und/oder     sirupöser     Phosphorsäure mit konzentrierter Schwefel  säure und einem Nitrit in Abwesenheit von  Wasser behandelt und die entstandene     Te-          trazoverbindung    mit einer wässerigen Lösung  eines     Alkalimetalljodids    in Gegenwart eines  mit Wasser nicht mischbaren organischen Lö  sungsmittels,     in    welchem der     2,

  6-Dijod-diphe-          nyläther    löslich ist, zersetzt wird.  



  Zweckmässig führt man die Zersetzung der       Tetrazoverbindung    in Gegenwart von freiem  Jod durch. So kann man beispielsweise diese  Zersetzung in befriedigender Weise mittels  einer wässerigen Lösung von     Natriumtrijodid     ausführen.  



  Für die     Tetrazotierung    kommen haupt  sächlich anorganische Nitrite, vorzugsweise       Natriumnitrit,    oder von     aliphatischen    Alkoho  len mit weniger als 6     Kohlenstoffatomen    ab  geleitete organische Nitrite, beispielsweise       Amylnitrit,    in Betracht.  



  Es wurde ferner festgestellt, dass es zweck  mässig ist, ein mit Wasser nicht     misehbares     Lösungsmittel zu verwenden, das gegen die  Einwirkung von Mineralsäuren und     Diazo-          niumverbindungen    beständig ist und die ge  wünschten     Dijod-diphenyläther    leicht löst..

    Als Beispiele solcher Lösungsmittel sind  
EMI0002.0020     
    welches dadurch gekennzeichnet ist, dass der       3,5-Diamino-4-(4'-methoxy-phenoxy)-N-acetyl-          1-phenyl-alanin-äthylester    in Abwesenheit von  Wasser mit einem Nitrit und konzentrierter  Schwefelsäure behandelt und die entstandene       Tetrazoverbindung    mit einer wässerigen Lö  sung eines     Alkalimetalljodids    in Gegenwart.  eines mit Wasser nicht mischbaren organi-    Chloroform,     Tetraehlorä.than,        Methylendiehlo-          rid,    Benzol, Chlorbenzol und     lthylendichlorid     zu nennen.

   Allgemein wird ein Lösungsmittel  bevorzugt, dessen Siedepunkt nicht unter  40  C liegt.  



  Gemäss den Angaben in der     Patentsehrift          Nr.277300    kann bei der     Tetr#azotierung    eine  Lösung des     Diamins    in Essigsäure in     eine     Lösung des Nitrits in Schwefelsäure oder aber  eine Lösung des Nitrits in     Schwefelsäure     in eine     Lösung    des     Diamins    in einem     (Te-          misch    von Essigsäure und Schwefelsäure ein  getragen werden.

   Es wurde nun gefunden,  dass sieh bei der     Tetrazotierung    höhere Aus  beuten erzielen lassen, wenn eine Lösung des       Diamins    in einem     Gemiseh    von     Schwefelsäure     und Essigsäure     und/oder        sirupöser    Phosphor  säure in eine Lösung des Nitrits in demselben  Säuregemisch eingetragen wird.  



  Die     Tetrazotierung    wird vorzugsweise bei  einer zwischen -5 und 20  C liegenden Tem  peratur ausgeführt. Es ist festzuhalten, dass  es wichtig ist, das Vorhandensein von. Wasser  während dieser     Reaktion        zrr    vermeiden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist.  nun ein Verfahren zur Herstellung des bereits  bekannten     3,5-Dijod-4-(4'-metlroxy-phenoxy)-          N-aeetyl-1-phenylalanin-ätlry        lester:s    der Formel    sehen Lösungsmittels, in welchem der     End-          stoff    löslich ist, zersetzt wird.  



  Die     Tetrazotierung    wird     vorzugsweise    in  Gegenwart von Essigsäure     und/oder        sirupöser          Phosphorsäure    und bei Temperaturen zwi  schen -5 und + 20  C     durehgeführt,    wobei  man als organisches     Lösungsmittel    vorzugs  weise Chloroform,     Tetraehloräthan,    Methylen-           diehlorid,        Benzol,    Chlorbenzol oder     Äthylen-          diehlorid    bzw. ein Gemisch solcher Lösungs  mittel verwendet.

   Gewöhnlich verwendet man  als Nitrit aus Zweckmässigkeitsgründen     Na-          triumiiitrit,    während die Zersetzung der     Te-          trazoverbindung    zweckmässig mittels einer       wässerigeil        Lösung    von     Natriumtrijodid    aus  geführt wird. Die     Tetrazotierung    wird vorteil  haft durch Zugabe einer Lösung des     Diamins     in einem Gemisch von Schwefelsäure mit  Essigsäure und/oder     sirupöser    Phosphorsäure  zu einer Lösung des Nitrits in     demselben     Säuregemisch bewerkstelligt.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine Lösung von     3,5-Diamino-4-(4'-me-          t        hoxy-plienoxy)        -N-acetyl-l-phenylalanin-äthyl-          ester        (.10    g) in Essigsäure (80     eins)    wird unter       FMliren.    in Schwefelsäure (40     ein?)    eingetra  gen, während die Temperatur zwischen 10 und  ?0  C gehalten wird.

   Diese Lösung wird im  Verlaufe von etwa 2 Stunden tropfenweise in  eine durch vorsichtiges Verdünnen einer Lö  sung von     Natriumnitrit    (17,5 g) in konzen  trierter Schwefelsäure (l25     cm3)    mit Eisessig  (250 ein-) bei etwa 0  C hergestellte, gerührte  und gekühlte (-2 bis 0  C) Lösung     eingetra-          Iren.    Nach beendeter Zugabe der     Diaminlösung     wird die orange gefärbte Lösung während  1 Stunde bei 0  C gerührt und dann ziemlich       rasen    aus einem gekühlten Tropftrichter in       eitle    eine     Sellieht    von Chloroform (250     cm3)     bedeckende,

   kräftig     gerührte    Lösung von     Na-          ti-iniizjoclid    (80 g), Jod (67 g) und     Hainstoff     (10     g)    in Wasser (1300     em3)    eingetragen, wo  bei nicht gekühlt wird, so dass die Tempera  tur auf etwa 40  C steigt. Das Rühren wird       während    1 Stunde nach beendeter Zugabe  fortgesetzt, worauf die     Chloroformschieht    ab  getrennt wird. Die wässerige Schicht.     zusam-          nien    mit etwas ungelöstem Jod wird zweimal       finit    Chloroform gewaschen.

   Die     Chloroform-          lösung,en     erden     vereinigt.    und mit Wasser       gewasehen.    Das freie Jod wird aus der     Chloro-          fnrmlösung    durch     Llbersehiehten    derselben mit  einer wässerigen Lösung von Natriumsulfat  (100 g) und Einleiten von Schwefeldioxyd    entfernt. Die Lösung wird erneut mit Wasser  gewaschen und zur Trockne eingedampft, wo  bei ein fester Rückstand zurückblieb. Nach  Umkristallisation aus Alkohol schmilzt die     Di-          jodv        erbindung    bei 143 bis 144  C.  



  Gefunden: C 39,4, H 3,5, N 2,3,     J    41,8;  für     C20H2105NJ2.     



       Berechnet:        C        39,4,        H        3,5,        N        2,3,        J        41,7%;          [ajD     =     -I-    30,8  (c = 6,04 in     Dioxan).     '     Ausbeute        51,5        g,        82%.       Der     3,5-Diamino-4-(4'-methoxy-phenoxy)-          N-acetyl-l-phenyl-alanin-äthylester    kann wie  folgt erhalten werden:

    Eine Lösung von     3,5-Dinitro-4-(4'-methoxy-          phenoxy)    -     N-acetyl-l-plienyl    -     alanin    -     äthylester     (106 g) in Methanol (1 Liter) wird bei Raum  temperatur unter 70     at    Druck in Gegenwart       von        palladisierter        Kohle        (10%,    6     g)        hydriert.     Während aller nachfolgender Operationen  wird die Luft mittels Kohlendioxyd ferngehal  ten.

   Die Lösung wird     warnt    (50  C) filtriert,  worauf der Katalysator mit warmem Metha  nol (200     cm3)    gewaschen und das mit den  Waschflüssigkeiten vereinigte Filtrat     unter     vermindertem Druck zur Trockne einge  dampft wird, wobei die Temperatur so tief wie  möglich gehalten wird. Der gummiartige  Rückstand wird in warmem Alkohol (etwa  100     cm3)    gelöst.

   Beim Kühlen scheidet sich       das        Diamin        (87        g,        95%)        in        Form        weisser        Kri-          stalle    ab. Das bei den ersten Versuchen erhal  tene Material     schmilzt    bei 73 bis 75  C, er  starrt wieder bei einer höheren Temperatur  und. schmilzt schliesslich bei 135     bis    136  C.  Beim Stehen gehen die Kristalle spontan in  die höher     schmelzende    Form über. Bei spä  teren Versuchen wurde ausschliesslich diese  Form erhalten.  



  Gefunden: C 61,8, H 6,4, N<B>10,65;</B> berechnet       für        C202505-3    :     C        62,0,        H        6,45,        N        10,85        %;          [a]    D  =     -I-42,4     (c = 0,94 in     Dioxan).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 3,5-Dijod- 4- (4'-methoxy-phenoxy) - N-acetyl-1- phenylala- nin-äthylester der Formel EMI0004.0001 dadurch gekennzeichnet, dass 3,5-Diamino-4- (4'-methoxy - phenoxy)
    -N - acety 1-1-pheny lala- nin-äthylester in Abwesenheit von Wasser mit einem Nitrit und konzentrierter Schwefel säure behandelt und die entstandene Tetrazo- v erbindung mit einer wässerigen Lösung eines Alkalimetalljodids in Gegenwart eines mit Wasser nicht mischbaren organischen Lö sungsmittels, in welchem der Endstoff löslich ist, zersetzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentansprneh, da durch gekennzeichnet, dass die Tetrazotierung in Essigsäure erfolgt. 2. Verfahrens nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Tetrazotierung in sirupöser Phosphorsäurelösung erfolgt. . Verfahren nach Patentanspruch, da 3<B>3</B> durch gekennzeichnet, dass die Tetrazotierung in einer Lösung von Essigsäure und sirupöser Phosphorsäure erfolgt.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zersetzung der Tetrazoverbindung mittels einer wässerigen Lösung von Natrittmtri,jodid ausgeführt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Nitrit Natritun- nitrit verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als organisches Lö sungsmittel Chloroform verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als organisches Lö sungsmittel Tetrachloräthan verwendet wird.
    ä. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als organisches Lösungsmittel Methylendichlorid verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als organisches Lösungsmittel Benzol verwendet wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als organisches Lösungsmittel Chlorbenzol verwendet wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als organisches Lösungsmittel Äthylendichlorid verwendet wird.
    1?. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, daf.) die Tetrazotierung durch Zugabe einer Lösung des Diamins in einem Gemisch von Schwefelsäure und Essig säure zu einer Lösung des Nitrits in demsel ben Säuregemisch ausgeführt wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Tetrazotierung durch Zugabe einer Lösung des Diamins in einem Gemisch von Schwefelsäure und sirtt- pöser Phosphorsäure zu einer Lösung des Ni trits in demselben Säuregemisch ausgeführt wird. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Tetrazotierung durch Zugabe einer Lösung des Diamins in einem Gemisch von Schwefelsäure mit Essig säure und sirupöser Phosphorsäure zu einer Lösung des Nitrits in demselben Säuregemisch ausgeführt wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, class die Tetrazotieruna bei einer zwischen -5 und ?0 C liegenden Temperatur ausgeführt wird.
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