CH292308A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.

Info

Publication number
CH292308A
CH292308A CH292308DA CH292308A CH 292308 A CH292308 A CH 292308A CH 292308D A CH292308D A CH 292308DA CH 292308 A CH292308 A CH 292308A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
vat
production
vat dye
brown
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH292308A publication Critical patent/CH292308A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/24Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic rings being only condensed with an anthraquinone nucleus in 1-2 or 2-3 position
    • C09B5/26Carbazoles of the anthracene series
    • C09B5/28Anthrimide carbazoles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Herstellung        eines        Küpenfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen     Küpenfarbstoff    gelangt, wenn man  6,7 -     6',7'-        Tetrachlor    - 4,4' -     dibenzoylamino-1,1'-          dianthrimid    mit     carbazolierenden    Mitteln be  handelt.  



  Der neue Farbstoff bildet ein schwarzes  Pulver, das sich in     konzentrierter    Schwefel  säure mit braunroter Farbe löst und Baum  wolle aus     orangebrauner        Küpe    in echten grau  braunen Tönen färbt.  



  Als     carbazolierende    Mittel können die für  diesen Zweck bekannten Stoffe verwendet wer  den, so zum Beispiel Aluminiumchlorid, zweck  mässig in Kombination mit     Flussmitteln,    wie  Nitrobenzol, tertiäre Basen, wie z. B.     Pyridin,     Schwefeldioxyd, wobei aber darauf zu achten  ist,     da.ss    unter gewissen Umständen eine     Ver-          seifung    dieser     Acylaminogruppen    eintritt. Mit  Vorteil wird konzentrierte Schwefelsäure als       Carbazolierungsmittel    verwendet.  



  Bei der Aufarbeitung des     Carbazolierungs-          gemisches    kann es zweckmässig sein, das ent  stehende Produkt in üblicher Weise mit     Hy-          drosulfit    und Lauge zu     verküpen    und hierauf  aus der     Küpe    durch Einwirkung von' Oxyda  tionsmitteln wie Luftsauerstoff auszufällen.

    <I>Beispiel:</I>  20 Teile     6,7-6',7'-Tetrachlor-4,4'-dibenzoyl-          amino-1,1'-dianthrimid    werden bei 15  in 200       Teilen        98%iger        Schwefelsäure        gelöst        und    7     bis     8 Stunden bei 30  gerührt. Die am Anfang  dunkelgrüne Lösung wird am Schluss dunkel  violett.

   Man giesst das Reaktionsgemisch auf    2000 Teile Eis und lässt bei 0 bis 5  unter     Rüh-          ren        eine        10        %        ige        Natriumnitritlösung        inner-          halb    6 Stunden     eintropfen.    Hierauf saugt man  den Farbstoff ab, wäscht ihn neutral und  trocknet ihn.  



  Das im ersten Absatz dieses Beispiels ver  wendete     6,7-6',7'-Tetrachlor-4,4'-dibenzoyl-          amino-1,1'-dianthrimid    kann wie     folgt    herge  stellt werden:  Zu einer Lösung von 50 Teilen     2,3-Dichlor-          anthrachinon    in 800 Teilen Monohydrat wer  den innerhalb einer Stunde     unter    Rühren 115       Teile        Nitriersäure        (50%ig)        zugetropft.        Nach-          dem    diese Mischung noch zwei Stunden bei 50  bis 55  verrührt worden ist,

   wird abgesaugt  und     neutralgewaschen.    Der Filterkuchen wird       nun        mit        wenig        50        %        igem        Alkohol        möglichst     fein gemahlen und nach Zusatz von 30 Teilen       Natriumsulfit    und 3000 Teilen Wasser 15  Stunden am     Rückfluss    gekocht. Dann stellt  man mit Natronlauge     alkalisch,        filtriert        heiss,     wäscht neutral und trocknet.

   Durch     Umkri-          stallisieren    aus     o-Dichlorbenzol    erhält man das       1-Nitro-6,7-dichloranthrachinon    in fast farb  losen, kleinen     Nädelchen,    welche bei etwa 290        (unkorr.)        schmelzen.     



  30 Teile     Nitroprodukt    werden mit Wasser  gut vermahlen     und    nach Zufügen von 1400  Teilen Wasser und 300 Teilen     Natriumsulf-          hydratlösung        (30%ig)        eine        Stunde        bei        95      verrührt. Das als roter Niederschlag ausgefal  lene     1-Amino-6,7-dichloranthrachinon    wird  heiss abgesaugt,     neutralgewaschen    und ge  trocknet.

   Es kristallisiert aus     Anisol    in roten           Nädelchen,    welche bei etwa 2$2 bis     2$3           (unkorr.)    schmelzen.  



  Das aus     1-Amino-6,7-dichloranthraehinon     und     Chlorkohlensäureäthylester    in     Nitrobenzol     hergestellte     6,7-Diehloranthraehinon-l-urethan     wird in Eisessig mit Chlor und einem Säure  bindungsmittel wie     Natriumacetat    chloriert  und mit Schwefelsäure zum     1-Amino-4,6,7-tri-          ehloranthrachinon    verseift. Nach dem     Benzoy-          lieren    erhält man     1-Benzoylamino-4,6,7-tri-          chloranthrachinon.     



  20,5 Teile     1-Benzoylamino-4,6,7-trichlor-          a.nthraehinon,    20 Teile     1-Benzoylamino-4-          amino-6,7-diehloranthrachinon,    erhältlich aus  1-     Amino    -<B>6,7</B> -     dichloranthraehinon    durch N     i-          trierung,        Benzoylierung    und Reduktion, 0,2  Teile Kupferacetat, 6 Teile     Natriumcarbonat     und 300 Teile Nitrobenzol werden 6 bis 7 Stun  den bei 170 bis 175  und 2 Stunden bei 200  bis 205  gerührt. Nach dem Erkalten saugt  man ab,     wäseht    mit Nitrobenzol und Alkohol.

    Das     Nutsehgut,    wird mit. verdünnter Salzsäure    bei     40     verrührt, abgesaugt,     neutralgewasehen     und     getroeknet.    Das Produkt bildet ein dun  kelviolettes Pulver, das sieh in konzentrierter       Sehwefelsäure    mit gelbbrauner Farbe löst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Küpen- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man 6,7 - 6',7'- Tetraehlor - 4,4' - dibenzoyl amino-1,1'- dianthrimid mit carbazolierenden Mitteln be handelt. Der neue Farbstoff bildet ein schwarzes Pulver, das sieh in konzentrierter Sehwefel- säure mit braunroter Farbe löst und Baum wolle aus orangebrauner Küpe in echten grau braunen Tönen färbt.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspriieh, gekenn- zeiehnet durch die Verwendung von konzen trierter Sehwefelsäux@e als earbazolierendes Mittel.
CH292308D 1950-06-23 1950-06-23 Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. CH292308A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH287871T 1950-06-23
CH292308T 1950-06-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH292308A true CH292308A (de) 1953-07-31

Family

ID=25732768

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH292308D CH292308A (de) 1950-06-23 1950-06-23 Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH292308A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH292308A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.
CH292307A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.
CH287871A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.
DE871935C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE483236C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE938434C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen und Zwischenprodukten fuer Kuepenfarbstoffe
DE241910C (de)
DE836689C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
AT281224B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Anthrachinonfabrstoffen
DE718148C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE846593C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
AT57704B (de) Verfahren zur Darstellung von Küpenfarbstoffen.
AT109699B (de) Verfahren zur Darstellung von Farbstoffen der Anthracenreihe.
DE436535C (de) Verfahren zur Darstellung von Kuepenfarbstoffen der Anthrachinonreihe
CH315128A (de) Verfahren zur Herstellung von Küpenfarbstoffen
CH302425A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.
AT45478B (de) Verfahren zur Herstellung von bräunlichgelben Küpenfarbstoffen.
DE937839C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
AT45882B (de) Verfahren zur Darstellung von Dehydro-Indigo und dessen Derivaten.
AT104133B (de) Verfahren zur Darstellung von Chlorperylenen.
DE728544C (de) Verfahren zur Herstellung stickstoffhaltiger Kondensationsprodukte
DE836385C (de) Verfahren zur Herstellung von sauren Anthrachinonfarbstoffen
AT22657B (de) Verfahren zur Darstellung blauer bis grüner Farbstoffe der Anthracenreihe.
AT91206B (de) Verfahren zur Darstellung schwefelhaltiger Küpenfarbstoffe.
DE625515C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen