CH292800A - Verfahren zur Herstellung von Methylumbelliferon. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Methylumbelliferon.

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CH292800A
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CH
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methylumbelliferone
diketene
resorcinol
sulfuric acid
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Bayer Farbenfabriken
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Bayer Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/04Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring
    • C07D311/06Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms directly attached in position 2
    • C07D311/08Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms directly attached in position 2 not hydrogenated in the hetero ring
    • C07D311/16Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms directly attached in position 2 not hydrogenated in the hetero ring substituted in position 7

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Herstellung    von     Methylumbelliferon.       Es ist bekannt,     4-Methyl-cumarine,    insbe  sondere im     Benzolkern        Oxy        gruppen    enthal  tende     4-Methyl-cumarine,    durch Einwirkung  von     Acetessigester    auf ein- oder mehrwertige       Phenole    in Gegenwart wasserentziehender Mit  tel zu gewinnen.

   Zum Beispiel entsteht     Me-          thylumbelliferon,    das ist     7-Oxy        -4-methyl-cu-          marin,        aus        Resorcin        und        Acetessigester    durch  Einwirkung von konzentrierter Schwefelsäure.  Um bei diesem Verfahren aber einigermassen  zufriedenstellende Ausbeuten zu erzielen, darf  die Temperatur während der Umsetzung     0      nicht überschreiten, und ausserdem muss ein  grosser Überschuss an Schwefelsäure     ange-          @vandt    werden.

   Das dabei entstehende rohe       Methylumbelliferon    muss dann noch, beispiels  weise durch     Umkristallisieren,    gereinigt wer  den.  



  Es wurde nun gefunden, dass man     Methy-          lumbelliferon    in sehr vorteilhafter Weise her  stellen kann, wenn man erfindungsgemäss     mo-          lare    Mengen von     Resorcin    und     Diketen    zu  nächst in     Gegenwart    einer kleinen Menge eines  Katalysators zu dem     Monoacetoacetat    des     Re-          sorcins    umsetzt und dann mittels eines Kon  densationsmittels unter Wasserabspaltung den       Ringschluss    bewirkt.

   Die Bildung des     Mono-          acetoacetats    des     Resorcins    erfolgt zweckmässig  durch gemeinsames Erhitzen von     Resorcin    und       Diketen    in Gegenwart saurer oder basischer  Katalysatoren. Als     Kondensationsmittel    für  den     Ringschluss    eignen sich zum Beispiel  Schwefelsäure, Zinkchlorid, Phosphorsäure    oder andere ähnlich wirkende Kondensations  mittel.

   Das erfindungsgemässe Verfahren, wel  ches statt des     Acetessigesters    das wohlfeilere       Diketen    verwendet, benötigt ausserdem gerin  gere Mengen an Kondensationsmittel und lie  fert bessere Ausbeuten an reinerem     Methy-          lumbelliferon    als das bekannte Verfahren.  



  Für die     Bildung    des     Resorcin-monoaceto-          a.cetats    verwendet man als basische Katalysato  ren vorteilhaft     Pyridin    oder anderer     Pyridin-          basen,        Triäthylamin,        Natriumacetat,        Dimethyl-          anilin    u. a. oder als saure Katalysatoren     Ben-          zolsulfonsäure,    konzentrierter Schwefelsäure  o. a.

   Die     Veresterung    geschieht am besten  derart, dass man zu geschmolzenem     Resorcin,     welches den Katalysator enthält,     Diketen    in  langsamem Strahl zulaufen lässt und die Masse  so lange bei der Schmelztemperatur des     Resor-          cins    hält, bis alles     Diketen    umgesetzt ist. Der  rohe, noch warme     Monoacetessigester    des     Re-          sorcins    kann nun ohne weitere Reinigung un  mittelbar weiter verarbeitet werden.

   Für den       Ringschluss    verwendet man als wasserentzie  hendes Mittel mit gutem Erfolg konzentrierte  Schwefelsäure, Schwefelsäure von 60      B6,    was  serfreies Zinkchlorid oder konzentrierte Phos  phorsäure. Es ist dabei nicht notwendig, bei  dieser Stufe wie im Fall der     Synthese    mit       Acetessigester.die    Temperatur unter 0  zu hal  ten; man kann den geschmolzenen rohen Ester  bei Raumtemperatur oder etwas erhöhter  Temperatur in die     Kondensationsmittel    ein  laufen lassen.

        Die Umsetzung lässt sich wie folgt darstellen  
EMI0002.0001     
    Das so erhaltene     1Alethylumbelliferon    liegt  bereits nach zum Beispiel in üblicher Weise  erfolgter Entfernung des Kondensationsmit  tels in für viele Zwecke ausreichend reiner  Form vor.     Methylumbelliferon    ist als Zwi  schenprodukt zum Beispiel bei der Herstellung  von Farbstoffen und Schädlingsbekämpfungs  mitteln von Bedeutung.  



       Beispiel   <I>1:</I>  110     Gewiehtsteile    technisches     Resorein    und  0,5     Gewiehtsteile        Pyridin    werden bei etwa 105  bis 110  geschmolzen. In diese     Mischung    lässt  man unter Aufrechterhalten einer Tempera  tur von etwa<B>100</B> bis     110     81     Gewiehtsteile    rei  nes     Diketen    (bzw. die 81 Gewichtsteilen rei  nem     Diketen    entsprechende Menge an     teehni-          sehem        Diketen)    langsam einlaufen.

   Dann hält  man das Gemisch noch so lange auf 100 bis  110 , bis kein Geruch nach     Diketen    mehr     wahr-          iiehmbar    ist. Das rohe, auf etwa 40 bis 50  ab  gekühlte dickflüssige     Monoaeetoaeeta.t    des     Re-          sorcins    lässt man dann in 630 Gewichtsteile       78%iger        Schwefelsäure        (60         B6)        einlaufen.     Die Temperatur der Schwefelsäure soll etwa  20 bis 30  betragen.

   Die Mischung wird dann  noch mehrere Stunden bei dieser Temperatur    gerührt und darauf auf die dreifache Menge       Isis    gegossen. Es wird noch kurze Zeit nach  gerührt und das ausgefallene     llethylumbelli-          feron    abgesaugt, säurefrei gewaschen und bei  <B>1.10</B> bis 120  getrocknet.     Eihalten    170     Ge-          wielitsteile    hellgraues     Methylumbelliferon    vom       Fp.    180 bis 181      (unkorr.),    entsprechend 96010  der Theorie.  



       Beispiel     110 g     Resorcin    und 0,5 g     Triäthylamin    wer  den wie im Beispiel 1 mit     Diketen        verestert     und dann bei 0  in eine     Mischung    von 300     em3     konzentrierter Phosphorsäure und 30     cm3     Wasser einlaufen lassen. Nach dem Stehen  über Nacht wird auf Eis gegossen.

   Man erhält       etwa        150        g,        entsprechend        85        %        der        Theorie,     an     Methylumbelliferon.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Methylum- belliferon, dadurch gekennzeichnet, dass man molare Mengen von Resorein und Diketen zu nächst in Gegenwart einer kleinen Menge eines Katalysators zu dem Monoacetoaeetat des Re soreins umsetzt und dann mittels eines Kon densationsmittels unter MV asserabspaltung den Ringsehluss bewirkt.
CH292800D 1949-11-25 1950-11-14 Verfahren zur Herstellung von Methylumbelliferon. CH292800A (de)

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