CH292802A - Verfahren zur Herstellung eines Bis-aminoalkoxy-alkans. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Bis-aminoalkoxy-alkans.

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CH292802A
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Ag J R Geigy
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Ag J R Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C213/00Preparation of compounds containing amino and hydroxy, amino and etherified hydroxy or amino and esterified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C213/02Preparation of compounds containing amino and hydroxy, amino and etherified hydroxy or amino and esterified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton by reactions involving the formation of amino groups from compounds containing hydroxy groups or etherified or esterified hydroxy groups

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Description


      Verfahren    zur Herstellung eines     Bis-aminoalkoxy-alkans.            Ditertiäre        a,w-Bis-aminoalkoxy-alkane    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0005     
    worin R gleiche oder verschiedene     Alkylreste     mit.

   1 bis 4     Kohlenstoffatomen,    insbesondere       Methyl-    oder     Äthylreste,    oder zwei R zusam  men mit dem     N-Atom    einen 5-     bis    6gliedrigen  gesättigten     heterocy        clisclien    Rest, wie den     Pyr-          rolidino-,        Piperidino-,        2-Methyl-piperidino-          oder        Morpholinorest,        und    m     und    m' ganze  Zahlen von 2 bis 4 bedeuten, sind bisher nicht  bekanntgeworden.  



  Solche Verbindungen können als Ausgangs  stoffe zur Herstellung von verschiedenartigen       diquartären        Diammoniumverbindüngen,    wel  che als Pharmazeutika zur Beeinflussung des       lluskeltonus    in Frage kommen,     Verwendung     finden.  



  Die neuen     ditertiären        Bis-aminoalkoxy-          alkanekönnen    beispielsweise durch     Umsetzung     des     a,o.)-Alkandiols    der Formel       HO-(CH2        )10-0H     vorteilhaft in Form seiner Metallverbindun  gen     (Alkoholate),    mit 2     11T01    von tertiären       :lminoalkylhalogeniden    der Formel  
EMI0001.0036     
    erhalten werden.

   Dieses Verfahren eignet sich    zum Beispiel für die     Herstellung    von     diter-          tiären        Bis-(y-amino-propoxy)-alkanen.     



  Eine andere     Möglichkeit    besteht in der  Umsetzung von     a,w-Dihalogen-alkanen    der  Formel       Hal-(        CH2    )     io-Hal       mit 2 Mol von     Tertiäraminoalkoholen    der  
EMI0001.0047     
  
    Formel
<tb>  R
<tb>  N-(CH2)m <SEP> OH
<tb>  R       vorteilhaft in Form ihrer     Metallverbindungen          (r11koholate).    Bei der Herstellung von     diter-          tiären        Bis-(8-amino-biitoxy)-alkanen    hat sich  dieses Verfahren als günstig erwiesen.  



  Indem man     in    obigen beiden Umsetzungen       zunächst    nur ein     Mol    eines tertiären     Amino-          alkylhalogenids    bzw.     Aminoalkohols    verwen  det und hierauf ein     Mol    einer analogen Ver  bindung, kann man zu unsymmetrischen     diter-          tiären    Basen [z. B.     1-(3-Diäthtlamino-but^          oxy)-10-(,B-dimethylamino-äthoxy)-dekan]    ge  langen.  



  Als tertiäre     Aminoalkylhalogenide        kommen     zum Beispiel     f-Chlor-äthyl-    oder     y-Brom-pro-          pyl-dimethylamin,        -methyläthylamin,        -methyl-          propy        lamin,        -methyl-butylamin,    -methyl-iso-           butylamin,        -diäthylamin,        -äthylpropyl-amin,          -äthyl-butylamin,        -äthyl-isobutyl-amin,        -dipro-          pylamin,

          -propyl-butylamin,        -propy        1-isobutyl-          amin,        -dibuty        lamin,        -butyl-isobutylamin,        -di-          isobutylamin,        -metliyl-isopropylamin,        -methyl-          sec.butylamin,        N-(ss-Chlor-äthyl)-    oder     N-(y-          Brom-propyl)        -pyrrolidin,        -piperidin,

          -\?-me-          thyl-piperidin,        -morpholin    in Betracht.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist nun  ein Verfahren zur Herstellung eines     Bis-          aminoalkoxy-alkans.    Das Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass man ein     1Tol    einer  Verbindung der Formel         X,-(CH.)io-Xl       mit zwei     Mol    eines Amins der Formel  
EMI0002.0033     
    umsetzt, wobei von den Resten     X1    und     X@     der eine Halogen und der andere einen mit  Ausnahme eines in ihm enthaltenen Sauer  stoffatoms bei der Reaktion sieh abspaltenden  Rest bedeutet.  



  Die erhaltene neue Verbindung, das     1,10-          Bis-(fl-dimethylamino-äthoxy)        -dekan,    stellt  eine farbloses Öl dar, das unter 0,04 mm  Druck bei 131 bis 137  siedet. Sie soll als Zwi  schenprodukt für die Herstellung von Arznei  mittel dienen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Zu 17,4 Teilen     1,10-Dekan-diol        und    28 Tei  len     Dimethylaminoäthylclilorid    in 100     Volum-          teilen        abs.        Toluol    werden bei 50 bis 60  10,5  Teile     Natriumamid,    welche zuvor durch Mah  len in der Kugelmühle in 50     Volumteilen        abs.          Toluol    suspendiert wurden, unter Rühren  allmählich zugegeben. Darauf wird weitere  Stunden bei 50 bis 60  und anschliessend  20 Stunden unter Kochen am Rückfloss wei  tergerührt.

   Nach dem Erkalten wird die ge  bildete Base durch Verrühren mit überschüs  siger     2n-Salzsäure    in eine salzsaure Lösung  übergeführt, diese mit Äther gewaschen, mit  Tierkohle abgesaugt und unter Eiskühlung       mit        überschüssiger        30        %        iger        Natronlauge    ver-    setzt. Die Base     wird        ausgeäthert    und, nach  Trocknen der Ätherlösung mit     Kalium-          hy        droxyd,    durch fraktionierte Destillation im       Hochvakuum    gereinigt.

   Das so erhaltene     1,10-          Bis-(ss-dimethylamino-ätlioxy        )-dekan    ist ein  farbloses Öl vom Siedepunkt     13-1    bis 137  un  ter 0,01 mm Druck.         Beispiel     Ein Gemisch von 87 Teilen     1,10-Dekandiol,

       172 Teilen     Dimethyiaminoä.thylclilorid-hydro-          ehlorid    und 100     Volumteilen        abs.        Toluol        wird     bei 90 bis 100  unter Rühren mit einer fein  gemahlenen Suspension von 58 Teilen     Na-          triumhvdrid    in 250     Volumteilen        abs.        Toluol     in kleinen Portionen versetzt. Hierauf kocht  man 14 Stunden unter Rückfloss und arbeitet  nach dem Erkalten auf, wie in     Beispiel    1 an  gegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellen- eines Bis- aminoalkoxy-alkans, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 21o1 einer Verbindung der Formel @-1- ( CHF > i p-X 1 mit zwei Mol eines Amins der Formel EMI0002.0091 umsetzt, -wobei von den Resten X1 und X-- der eine Halogen und der andere einen mit Aus nahme eines in ihm enthaltenen Sauerstoff atoms bei der Reaktion sieh abspaltenden Rest bedeutet.
    Die erhaltene neue Verbindung, das 1,10- Bis- (ss-dimethylamiiio-äthozy)-del;#an, stellt ein farbloses Öl dar, das unter 0,01 mm Druck bei 131 bis 137 siedet. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass man ein -Mol 1,10-Dekan- diol mit zwei Mol eines Dimethylamino-ä.thyl- balogenids in Gegenwart eines säurebindenden Mittels umsetzt.
CH292802D 1949-12-07 1949-12-07 Verfahren zur Herstellung eines Bis-aminoalkoxy-alkans. CH292802A (de)

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