CH294088A - Verfahren zum Schleifen der Zähne von Bandsägeblättern. - Google Patents
Verfahren zum Schleifen der Zähne von Bandsägeblättern.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23D63/08—Sharpening the cutting edges of saw teeth
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Description
Verfahren zum Schleifen der Zähne von Bandsägeblättern. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schleifen der Zähne von Bandsägeblättern, bei dem das zu schleifende Bandsägeblatt re lativ zu einer Gruppe von auf einer Welle mindestens annähernd im Abstand der Zahn teilung voneinander einstellbar angeordneten Schleifscheiben periodisch so in Längsrich tung und Querrichtung bewegt wird, dass die Mantelflächen der Schleifscheiben nacheinan der den ansteigenden Rücken und die senk recht abfallende Brust der Zähne schärfen.
Bei den bekannten Verfahren zum Schlei fen der Zähne von Bandsägeblättern, die mit einer einzigen verhältnismässig dünnen Schleif scheibe arbeiten, sind mehrere Arbeitsgänge erforderlich, weil wegen der auftretenden Er wärmung immer nur ein kleiner Span weg genommen werden kann. Beim letzten Durch gang erfolgt der Ansatz der Scheibe in ge ringer Entfernung von jeder Zahnbrust, da mit der beim Schleifen der Zahnbrust ent stehende Grat bei diesem letzten Durchgang, dem Abziehen, in die Laufrichtung des Band sägeblattes beim Sägen umgebogen wird, wo er unschädlich ist.
Bei Schleifscheiben grösserer Stärke, die etwa einer reichlichen Zahnteilung entspricht, sind zwar nur etwa zwei Durchgänge des Sägeblattes zum Schärfen und ein dritter Durchgang zum Abziehen erforderlich; das Schleifen mit solchen Scheiben hat aber den Nachteil, dass sich der beim Schleifen folgende Zahn einfressen kann.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wirken beim Verfahren gemäss der Erfindung die Schleifscheiben der Gruppe :derart zusam men, dass mindestens eine der vorarbeitenden Schleifscheiben der Gruppe Rücken und Brust der Zähne schleift, während mindestens die letzte der nacharbeitenden Schleifscheiben der Gruppe nur den Rücken der Zähne schleift und dabei den von der vorarbeitenden Schleifscheibe beim Schleifen der Brust er zeugten Schleifgrad zwischen Brustschneide und Rückenschneide beseitigt, indem ihr Ab stand von der vorarbeitenden Schleifscheibe so gehalten wird, dass sie nach erfolgtem Schleifen des Rückens über die Zahnbrust hinausläuft und während des Schleifens der Zahnbrust durch die vorarbeitende Schleif scheibe leerläuft.
Im folgenden wird an Hand der Zeich nung das Verfahren gemäss der Erfindung beispielsweise dargestellt: Es betrifft: Fig. 1 das Verfahren zum Schleifen mit zwei Schleifscheiben.
Fig. 2 und 3 zeigen in vergrössertem Mass stab zwei Phasen des Schleifvorganges.
Fig. 4 betrifft ein Verfahren zum Schlei fen mit drei Schleifscheiben.
Gemäss der mehr schematischen Darstel lung der Fig. 1 schleifen die in einem Schleif scheibengehäuse 3 parallel zueinander in in nicht gezeichneter Weise einstellbarem Ab stand voneinander angordneten, rotierenden Schleifscheiben 1 und 2 das Sägeblatt 4, das in einer Führung 5 in nicht gezeichneter. Weise gehalten wird. Die Schleifscheiben 1 und 2 sitzen auf einer Welle 6, die von dem nicht dargestellten Motor der Bandsägen- Schleifmasehine angetrieben wird.
Die nacharbeitende, hintere Schleifscheibe 2 hat eine geringere Stärke als die vorarbei tende, vordere Schleifscheibe 1, und zwar etwa zwei Drittel der Stärke der Schleif scheibe 1.
In der nachfolgenden zweiten Phase des Schleifvorganges (Fig. 3) schleift die vor arbeitende, vordere Schleifscheibe 1, welche die Brust 11 des Zahnes 14 geschliffen hat, den Rücken 16 des folgenden Zahnes 15. Die nacharbeitende, hintere Schleifscheibe 2 schleift den Rücken 16 des Zahnes 14 und ist in Fig. 3 gerade im Begriff, den beim Schlei fen der Brust 11 des Zahnes 14 entstandenen Grat 12 -umzulegen.
Während der ersten Phase des Schleif vorganges (Fig. 4) werden die Schleifschei ben 1, 2 parallel zur Zahnbrust 11 an das zu schleifende Bandsägenblatt 4, das in nicht ge zeichneter Weise in der Führung 5 unverrück bar gehalten ist, herangeführt, wobei die vor arbeitende, vordere Schleifscheibe 1 die Zahn brust 11 des Zahnes 14 mit ihrer Mantel fläche abschleift und einen Schleifgrat 12 er zeugt, während die nacharbeitende, hintere Schleifscheibe 2 die bereits im vorhergehen den Schleifgang geschliffene Zahnbrust 11 des vorhergehenden Zahnes 13 nicht mehr. be rührt und leerläuft.
Ist die Schleifscheibe 1 bis zum Grund der Zahnlücke des Sägeblattes 4 geführt worden, so beginnt mim die zweite Phase des Schleif ganges (Fig. 3) : Das Schleifen der Zahn rücken 16 durch die zu ihnen parallelen Man telflächen der Schleifscheiben 1 und 2. Um eine den Zahnrücken 16 entsprechende rela tive Bewegung zwischen dem Sägeband 4 und den Schleifscheiben 1, 2 zu erzielen, wird das Sägeblatt 4 in der Führung 5 in nicht ge zeichneter Weise langsam verschoben und die Schleifscheiben 1, 2 entsprechend langsam vom Sägeband 4 wieder zurückgezogen.
Gegen Ende dieses Schleifvorganges beseitigt die Stirnseite 10 der nacharbeitenden, hintern Schleifscheibe 2 den vorher beim Schleifen der Zahnbrust 11 entstandenen Schleifgrat 12.
Infolge der verschiedenen Stärken der Schleifscheiben 1, 2 hat die Rückseite 8 der nacharbeitenden, hintern Schleifscheibe 2 die bereits fertig geschliffene Zahnbrust 11 des Zahnes 14 eher erreicht als die Rückseite 7 der vorarbeitenden, vordern Schleifscheibe 1 die noch ungeschliffene Zahnbrust 11 des Zahnes 15 und wird über die fertig geschlif fene Zahnbrust 11 des Zahnes 14 hinaus geführt, bis die Rückseite 7 der vorarbeiten den, vordern Schleifscheibe 1 die noch unge schliffene Zahnbrust 11 des Zahnes 15 er reicht hat.
Jetzt kann wieder die bereits beschrie bene erste Phase einsetzen und das Schleifen der Zahnbrust 11 des Zahnes 15 durch die vorarbeitende, vordere Schleifscheibe 1 ein setzen, wobei die bereits fertig geschliffene Zahnbrust 11 des Zahnes 14 von der über sie hinausgeführten nacharbeitenden, hintern Schleifscheibe 2 nicht mehr berührt wird und diese leerläuft.
Gemäss Fig. 4 sind drei Sehleifseheiben 1, 2, 17 in einem Kopf vereinigt. Die vordern, vorarbeitenden Schleifscheiben 1 und 17 sind gleich ausgebildet und haben die Bleiehe Stärke c, und der Abstand b ihrer beiden ent sprechenden Stirnseiten ist gleich der Zahn teilung. Die nacharbeitende, hintere Schleif scheibe 2 ist in gleicher Weise ausgebildet und im gleichen Abstand von der vorher gehenden Scheibe 1 angeordnet wie die Scheibe 2 gemäss Fig. 1 bis 3.
Die riiekwärti- gen Stirnseiten 7, 8 der Schleifscheiben 1, 2 haben einen geringeren Abstand a voneinander als die der Scheiben 1 und 17, also als die Zahn teilung b. Die Differenz a. - b entspricht ein Drittel der Stärke c der vorarbeitenden, vor- dern Schleifscheibe 1.
Wein also die vordern Stirnseiten 9 und 10 der Schleifscheiben 1, 2 auf den der Zahnteilung b entsprechenden Abstand eingestellt sind (Fig. 4),,- dann ist der Abstand a der Stirnseiten 7, 8 voneinan der kleiner als die Zahnteilung b. Es könnten auch mehr als zwei. vorarbei tende, vordere Schleifscheiben verwendet werden, die gleich ausgebildet und so ein gestellt werden, dass ihre vordern und hintern Stirnseiten je um die Zahnteilung des zu schleifenden Sägeblattes voneinander ab stehen.
Bei der Verwendung von mehreren vor arbeitenden Schleifscheiben ist der -Vorgang entsprechend dem für zwei Scheiben beschrie benen.
Was bei den bekannten Schärfmaschinen mit einer Schleifscheibe in mehreren Durch gängen erreicht wird, kann so bei dem neuen Verfahren zum Schleifen der Zähne von Säge blättern in einem Arbeitsgang erzielt werden.
Da die nacharbeitende, letzte Schleif scheibe die Zahnbrüste nicht zu schleifen, sondern lediglich die Zahnrücken abzuziehen hat, kann die Stärke dieser nacharbeitenden, letzten Schleifscheibe ohne weiteres auf etwa zwei Drittel der Stärke der andern Schleif scheibe reduziert werden. Dies hat den Vor teil, dass die Belastung der Scheiben beim Be arbeiten der Zahnrücken gleich ist und dem nach auch die Erwärmung des Sägeblattes durch alle Scheiben gleichmässig ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Schleifen der Zähne von Bandsägeblättern, bei dem das zu schleifende Sägeblatt. relativ zu einer Gruppe v an auf einer Welle mindestens angenähert im Ab stand der Zahnteilung voneinander einstell bar angeordneten Schleifscheiben periodisch so in Längsrichtung und Querrichtung be wegt wird, dass die Mantelflächen der Schleif scheiben nacheinander den ansteigenden Rücken und die senkrecht abfallende Brust der Zähne schärfen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifscheiben der Gruppe so zu sammenwirken, da.ss mindestens eine der vor arbeitenden, vordern Schleifscheiben der Gruppe Rücken und Brust der Zähne schleift,während mindestens die letzte der nacharbei tenden Schleifscheiben der Gruppe nur den Rücken der Zähne schleift und dabei den von vier vorarbeitenden Schleifscheibe beim Schlei fen der Brust erzeugten Schleifgrat zwischen Brust und Rücken beseitigt, indem ihr Ab stand von der vorarbeitenden Schleifscheibe so gehalten wird, dass sie nach erfolgtem Schleifen des Rückens über die Zahnbrust hinausläuft und während des Schleifens der Zahnbrust durch die vorarbeitende Schleif scheibe leerläuft. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Schleifschei ben (1, 2) verwendet werden, deren Rück seiten (7, 8) einen geringeren -Abstand (a) voneinander aufweisen als der Zahnteilung (b) des Sägebandes (4) entspricht. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die nacharbei tende, hintere Schleifscheibe (2) eine gerin gere Stärke aufweist als die vorarbeitende, vordere Schleifscheibe (1). 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die nacharbeitende, hintere Schleifscheibe (2) zwei Drittel der Stärke der vorarbeitenden, vordern Schleif scheibe (1) aufweist. 4.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehr als zwei Schleifscheiben und mindestens zwei vorarbei tende, vordere Schleifscheiben (1, 17) verwen det werden, die gleich ausgebildet sind und so eingestellt werden, class ihre hintern und vordern Stirnseiten je einen Abstand gleich der Zahnteilung (b) des Sägeblattes (4) von einander haben. 5. Verfahren nach Pateiitansprueh, da durch gekennzeichnet, dass mehr als zwei vor arbeitende, vordere Schleifscheiben (1) ver wendet werden, die gleich ausgebildet sind und so eingestellt werden, dass ihre hintern und vordern Stirnseiten. je einen Abstand gleich der Zahnteilung (b) des Sägeblattes (4) von einander haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE294088X | 1950-06-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH294088A true CH294088A (de) | 1953-10-31 |
Family
ID=6083062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH294088D CH294088A (de) | 1950-06-15 | 1951-06-06 | Verfahren zum Schleifen der Zähne von Bandsägeblättern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH294088A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4434685A (en) | 1980-06-13 | 1984-03-06 | Erwin Junker | Apparatus for cutting saw teeth into saw blades or saw bands |
| CN113020706A (zh) * | 2021-03-11 | 2021-06-25 | 杨智远 | 一种金属刀具加工用锯条开刃设备 |
-
1951
- 1951-06-06 CH CH294088D patent/CH294088A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4434685A (en) | 1980-06-13 | 1984-03-06 | Erwin Junker | Apparatus for cutting saw teeth into saw blades or saw bands |
| CN113020706A (zh) * | 2021-03-11 | 2021-06-25 | 杨智远 | 一种金属刀具加工用锯条开刃设备 |
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