CH294847A - Hydraulische Steuereinrichtung an Kraftmaschinen. - Google Patents

Hydraulische Steuereinrichtung an Kraftmaschinen.

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CH294847A
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Limited Rolls-Royce
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Rolls Royce
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • F02D1/02Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered
    • F02D1/08Transmission of control impulse to pump control, e.g. with power drive or power assistance

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Description


  Hydraulische Steuereinrichtung an Kraftmaschinen.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine hydraulische Steuereinrichtung an  Kraftmaschinen, die eine Verdrängerpumpe  mit bei konstanter Drehzahl konstanter För  dermenge aufweist, welche durch die Kraft  maschine mit einer zur Maschinendrehzahl  proportionalen     Drehzahl    angetrieben wird, in  den Förderstrom der Pumpe eingeschaltete  Strömungsdrosselmittel zur Erzeugung eines  Druckabfalles, der eine Funktion der Maschi  nendrehzahl ist, und ferner diesem Druckab  fall ausgesetzte Druckansprechmittel, zur  Steuerung des Betriebes der Kraftmaschine.  



  Beispielsweise kann die Steuereinrichtung  zur Steuerung der Brennstoffzufuhr zur  Kraftmasehine bestimmt sein, um eine vorbe  stimmte Drehzahl der Kraftmaschine auf  rechtzuerhalten, oder um zu verhindern, dass  eine vorbestimmte Maximaldrehzahl über  schritten wird. Weiter kann die Steuerein  richtung     dazu    bestimmt sein, in vorbestimm  ter Abhängigkeit von der Drehzahl der Kraft  maschine Mittel zur Erzeugung einer Luft  strömung in der Kraftmaschine zu betätigen.  Eine solche Steuereinrichtung eignet sich be  sonders zur Steuerung von Gasturbinenan  lagen, z.

   B. zum Verstellen von Drall- oder  Leitschaufeln in einem Kompressor, zum Ver  stellen von     Einlassleitschaufeln    einer Turbine,  oder zur Änderung des Öffnungsquerschnittes  einer Schubdüse, durch welche     Abgase    einer  Turbine     geführt    werden.    Bei den genannten Anlagen arbeiten die  bekannten Steuereinrichtungen     üblicherweise     bei relativ grossen Drehzahlen der Kraftma  schine, weshalb die Fördermenge und die An  triebsdrehzahl der Pumpe so bezüglich der  durch die     Drosselmittel    bewirkten Drosse  lung gewählt ist, dass in diesen Drosselmitteln  kein übermässiger Druckabfall     auftritt.    Sol  che Steuereinrichtungen besitzen aber keine.

    hohe     Ansprechempfindlichkeit    bei kleinen  Drehzahlen der Kraftmaschine.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ist. die       Steuereinrichtung    dadurch gekennzeichnet.,  dass die     Strömungsdrosselmittel    eine erste  Drosselvorrichtung und eine zweite Drossel  vorrichtung aufweisen, welche beiden Drossel  vorrichtungen zur Erzeugung einer ersten  und einer zweiten     Drosselung    der Strömung  bestimmt sind, wobei die zweite Drosselung  grösser ist als die erste, und     da-ss    die     Druck-          anspreehmittel    zum Ansprechen auf die erste  und die zweite der in der ersten bzw.

       zweiten     Drosselvorrichtung erzeugten     Druckdifferenz     vorgesehen sind und dass die zweite Drossel  vorriehtung umgehende     Umleitmittel    vorge  sehen sind, um zu verhindern, dass die     zweite     Druckdifferenz bei hohen Fördermengen der  Pumpe einen bestimmten Wert überschreitet.  



  In     gewissen    Fällen kann sowohl die erste  als auch die zweite Drosselvorrichtung oder  nur letztere, einen beweglichen Ventilkörper  aufweisen, der     auf    den Druckabfall in der      betreffenden Drosselvorrichtung derart an  spricht, dass die Drosselung, die mit zuneh  mender Druckdifferenz erzeugt wird, herabge  setzt wird, wobei der Ventilkörper im Sinne  des Schliessens federbelastet sein kann. Bei  einer solchen     Ausbildung    der Drosselvorrich  tung kann die in ihr auftretende     Druckdiffe-          renz    derart festgelegt werden, dass sie der  Drehzahl der Kraftmaschine direkt propor  tional ist und nicht, wie bei einer Drosselvor  richtung mit unveränderlichem Querschnitt,  proportional dem Quadrat der Drehzahl.

    



  Die durch die     zweite    Drosselvorrichtung  ausgeübte Steuerwirkung kann von der  durch die erste Drosselvorrichtung ausgeüb  ten Steuerwirkung verschieden sein.  



  Eine Steuereinrichtung der vorliegenden  Art kann vorteilhaft zur Steuerung der Zu  fuhr von     zusätzlichem    Brennstoff zur Ver  brennungseinrichtung einer Gasturbinenan  lage innerhalb einer begrenzten Drehzahlzone  des untern Drehzahlbereiches der Maschine,  z. B. während des Anlassens der Maschine,  verwendet werden. Die Steuereinrichtung  kann auch zur Steuerung der Verstellung von  Leitschaufeln innerhalb einer solchen be  grenzten Drehzahlzone benützt werden.  



  In der beiliegenden schematischen Zeich  nung sind drei Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:  Fig. 1 eine als einfaches Flugzeugstrahl  triebwerk ausgebildete Gasturbinenanlage,  Fig. 2 das erste Beispiel, das zur Steuerung  der Zufuhr von zusätzlichem Brennstoff zur  Verbrennungseinrichtung der Anlage gemäss  Fig. 1 während des Anlassens der letzteren       bestimmt    ist, und  Fig. 3 und 4 je ein weiteres Beispiel, bei  welchem zwei     Drosselvorrichtungen    eine ein  zige Steuerwirkung zur Verstellung von     Leit-          schaufeln    eines Aaialkompressors bewirken.  



  Fig. 1 zeigt ein Triebwerk, das einen  Axialkompressor 10 besitzt, dessen     Einlass-          Leitschaufeln    14 verstellbar sind und eine  Verbrennungseinrichtung 11, die kompri  mierte Luft vom Kompressor erhält und in  welcher Brennstoff zur Erwärmung der Luft       erbrannt    wird, wobei die Brennstoffzufuhr    aus einem Injektorverteilrohr 15 mittels     Ein-          spritzvorriehtungen    15a erfolgt.

   Ferner be  sitzt das Triebwerk eine Turbine 12, welcher  die heissen Gase aus der Verbrennungseinrich  tung zugeführt werden und deren Rotor mit  tels einer Welle 16 die Kompressorwelle an  treibt, und eine Abgasleitung 13, durch wel  che die Abgase der Turbine in die Atmosphäre       ausgestossen    werden.  



  Dem Injektorverteilrohr 15 wird Brenn  stoff durch eine Speiseleitung 18 einer  Brennstoffpumpe 19 ans einem Tank 17 zu  geführt. Der Auslass der Pumpe 19 ist. durch  ein Rohr 20 mit dem Verteilrohr 15 verbun  den, wobei im Rohr 20 eine Drossel 21 und  ein Abstellhahn 22 angeordnet sind. Während  des Betriebes der Maschine ist der Abstell  hahn vollständig offen, und der Brennstoff  zustrom zur Maschine wird durch die Drossel  21 gesteuert. Die Pumpe 19 wird mittels einer  Zweigwelle 23 durch die Maschine angetrie  ben. Die verstellbaren Leitschaufeln 14 sind  in irgendeiner bekannten Weise zu gemein  samer Betätigung miteinander gekoppelt.

   Sie  sind durch eine hydraulische Druckansprech  vorrichtung 30 mit Kolben und Zylinder ver  stellbar, deren Kolbenstange     32a    des Kolbens  32 mit einem Radialarm 24 der einen der  Leitschaufeln 14 mittels eines Lenkers 2  und eines Universalgelenkes 26 verbunden  ist. Die Vorrichtung 30 (Fig. 2) besitzt einen  Zylinder 31, in welchem der Kolben 32 hin  und her bewegbar ist, sowie einen Steuer  mechanismus 33, wobei die Stellung des Kol  bens 3? im     Zylinder    31 in Abhängigkeit     von     den Maschinendrehzahlen     des    hohen Drehzahl  bereiches bestimmt. ist.

   Die     Kolbenstan-e        32a     ist hohl und ist in     Führungen    34 und 35 ge  führt, die ausserdem als Anschläge zur     Be-          #>renzung    des Kolbenhubes bestimmt sind.

   Die  Bohrung der Kolbenstange     39a    steht.     dureli          eine    Bohrung 36 mit dein Raum     37    auf einer  Seite des Kolbens 32 in     Verbindung,    so dass  die dein Raum 37     zngehebr-te    Fläche des       Kolbens    32 grösser ist, als die dem     Zylinder-          rauin    38     zugekehrte    Kolbenfläche. Ans der  Leitung 20 wird     dareh    eine     Leitung    39 und  die Bohrung 40, denn Zylinder 31 Druck-      fluidum zugeführt, wobei in der Bohrung 41  eine Verengung 42 vorgesehen ist.  



  Der Steuermechauismus 33 besitzt zwei  Abteile 43 und 44, die durch eine biegsame  Membran 45 voneinander getrennt sind. Das  Abteil 43 ist durch eine Leitung 46 mit einer  Leitung 60 stromabwärts einer Drosselöff  nung 61 mit grossem Querschnitt verbunden,  während das Abteil 44 durch eine Leitung  47 mit der Leitung 60 stromaufwärts der  Drosselöffnung 61 verbunden ist. Die eine  Schlaufe bildende Leitung 60 ist an die Lei  tung 18 angeschlossen, wobei in ihr eine Ver  drängerpumpe 64 mit bei konstanter Dreh  zahl konstanter Fördermenge vorgesehen ist.  Diese Pumpe 64 wird durch eine Leistungs  abzweigung 64a (Fug. 1) von der Welle 16  ans proportional zur Maschinendrehzahl an  getrieben, so dass der Druekabfall in der  Drosselöffnung 61 eine Funktion der Maschi  nendrehzahl ist.

   Die auf die Membran 45 wir  kende Flüssigkeitsbelastung ist demzufolge  ebenfalls eine Funktion der Maschinendreh  zahl.  



  Die Membran 45 ist durch eine Feder 50  mittels einer Stange 51 belastet, wobei diese  Belastung von der Stellung des     Kolbens    32  im Zylinder 3l abhängt, und sie ist ferner  durch eine     zweite    Feder 52 belastet, welche  im gleichen Sinne wirkt, wie die Feder 50,  jedoch entgegen der Wirkung der Fluidum  druckbelastung.  



  Die Membranbewegungen werden auf eine  Stange 53 übertragen, die einen     Halbkugel-          Ventilkörper    54 trägt, welcher den Fluidum  ausfluss aus dem Raum 37 durch eine aus  dem letzteren in eine Kammer 56 führende  Leitung 55 steuert, von welcher Kammer 56  eine Leitung 57 zur Saugseite der Pumpe 19  führt.  



  Aus dem Vorangehenden ist ersichtlich,  dass, wenn der auf die Membran 45 einwir  kende Fluidumdruck auf einen solchen Wert  zunimmt, dass er die Wirkung der Feder 52  übersteigt, das Halbkugelventil von seinem  Sitz abgehoben wird und gestattet, dass aus  dem Raum 37 Fluidum austreten kann.     Dem-          aufolge    fällt der Druck in dieser Kammer,    und der Kolben 32 bewegt sich nach rechts,  bis die durch die Feder 50     bewirkte    Belastung  die auf die Membran 45 wirkende Belastung  überwindet. Somit nimmt der Kolben 32 bei  jeder Drehzahl der Maschine innerhalb  des     Drehzahlbereiches    der letzteren eine be  stimmte Stellung im Zylinder 31 ein, und die  Leitschaufeln 14 besitzen einen bestimmten  Anstellwinkel bezüglich der einströmenden  Luft.

   Die Querschnittsfläche der Drosselöff  nung 61, die Fläche der Membran 45 und die  Spannung der Feder 52 sind bezüglich der  Leistung der Pumpe 64 derart gewählt, dar  diese     Steuerung    der Leitschaufeln innerhalb  eines höheren Drehzahlbereiches stattfindet,  wobei die Feder 52 die untere Grenze dieses  höheren Drehzahlbereiches begrenzt. Die Quer  schnittsfläche der Drosselöffnung     ist    relativ  gross, so dass der     Di-tzekabfall    in dieser     öff-          nung    bei der maximalen Maschinendrehzahl  einen     vorbestimmten    Höchstwert nicht über  schreitet.  



  Diese     Ausbildung    der     Steuervorrichtung     33 zur Verstellung der     Leitschaufeln    14 eines       Axialkompressors    10 der Maschine, und     zwar     zur progressiven Verstellung innerhalb einer  Drehzahlzone des höheren Drehzahlbereiches  bildet keinen wichtigen     Bestandteil    der vorlie  genden     Erfindung,    dient. jedoch als Beispiel  für eine auf Druck     ansprechende        Vorrichtung     für eine hydraulische Steuereinrichtung ge  mäss der     Erfindung.     



  Die in     Fig.    2 dargestellte     Steuereinrich-          tung    besitzt ebenfalls Mittel zur Regulierung  der Einführung von zusätzlichem Brennstoff  in eine     Verbrennungseinrichtung    während  einer begrenzten Drehzahlzone     innerhalb    des  niederen Drehzahlbereiches der Maschine,<B>im</B>       N-orliegenden    Fall während des     Anlassens    der  Maschine,     utin    das Anlaufen der Maschine bis       zur    Leerlaufdrehzahl zu beschleunigen.  



  Im Rohr 60 auf der Förderseite der     Ver-          drängerpumpe    64 und stromaufwärts der  Öffnung 61 ist, eine zweite Drosselvorrichtung  65 vorgesehen. Diese besitzt einen beweg  lichen     Ventilkörper    66, der durch eine Feder  67 gegen einen um eine     öffnung    herum ange  ordneten Sitz 68 gedrückt wird.

   Diese Dros-      selvorriehtung 65 ist derart ausgebildet, dass  sie auf die Strömung in dem Rohr 60 eine       grössere        Drosselwirkung    ausübt, als die erste  Drosselöffnung 61, und der Ventilkörper 66  ist derart ausgebildet, dass er durch den  durch die Öffnung tretenden Brennstoffstrom  entgegen der Wirkung der Feder 67 verschieb  bar ist, derart, dass der in der Vorrichtung 6 5  auftretende Druckabfall     annähernd    direkt  proportional der Maschinendrehzahl innerhalb  einer bestimmten Drehzahlzone des niederen  Drehzahlbereiches der Maschine ist. Beim  Bewegen des Ventilkörpers 66 im Öffnungs  sinn wird die Drosselwirkung in 65 verrin  gert.  



  Eine Umwegleitung 69 umgeht die Dros  selvorrichtung 65 und enthält ein Ventil 70,  das durch eine Feder 71 im Sinne des Ver  schiebens des Ventils gegen einen Sitz 72 be  lastet ist. Das Ventil ist derart angeordnet,  dass es geöffnet wird, wenn in der zweiten  Drosselvorrichtung 65 ein bestimmter Druck  abfall auftritt. Dieses Entlastungsventil 70  ist derart ausgebildet, dass, wenn es einmal  offen ist, der in der Vorrichtung 65 auftre  tende Druckabfall mit zunehmender Strö  mung durch die Umwegleitung 69 nicht mehr  zunimmt, welche     Strömungszunahme    eine  Folge der Drehzahlzunahme in der Maschine  ist, so dass verhindert wird, dass die zweite  Druckdifferenz bei hohen Fördermengen der.  Pumpe 64 einen bestimmten Wert überschrei  tet.

   Der in der zweiten Drosselvorrichtung 65  auftretende Druckabfall wird einer auf Druck  ansprechenden Vorrichtung 73 zugeführt,  welche von der die Membran 45 aufweisenden  getrennt ist, welcher der in der ersten Dros  selöffnung 61 auftretende Druckabfall zuge  führt wird. Die Vorrichtung 73 besitzt im  vorliegenden Fall einen Zylinder 74,     dessen     Enden durch zwei Membranen 75 und 76 ab  geschlossen sind, die auf einer gemeinsamen  Betätigungsstange 77 angeordnet und derart       ün    Zylinder angeordnet sind, dass dessen In  nenraum in drei Abteile 78, 79 und 80 unter  teilt wird. Die beiden Membranen 75 und 76  besitzen gleiche Flächen, und der Raum 79  zwischen den beiden Membranen ist durch    eine Öffnung 81 mit der Atmosphäre ver  bunden.  



  Durch Leitungen 82 und 83 sind     die     Räume 78 bzw. 80 mit den     stromaufwärts     bzw. stromabwärts liegenden Seiten der zwei  ten Drosselvorrichtung 65 verbunden, so dass  der in der zweiten     Drosselvorrichtung    65 auf  tretende Druckabfall     auf    .die Membranen  übertragen wird. Das     Membrangebilde    75, 76  ist durch eine Schraubenfeder 84 belastet, die  im Endraum 80 angeordnet. ist, in     welchem     der     stromabwärts    der     Drosselvorriehtung    65  herrschende Druck herrscht.

   Ferner ist im  Raum 80 eine weitere Feder 85     vorgesehen,     die einen beweglichen     Anschlag    86     besitzt,     der mit einem Ende der Stange 77 verbunden  ist, wenn das     Membrangebilde,    entgegen der  Wirkung der ersten Feder 84 sich um     einen     bestimmten Betrag bewegt hat. Wenn die  Stange 77 vom beweglichen Anschlag 86 frei  gegeben ist,     kommt    der letztere mit einem  festen Anschlag 87 in Eingriff.  



  Im Raum 79 zwischen den beiden     Mem-          br        anen    75 und 76 ist eine     elektrische    Kontakt  vorrichtung angeordnet. Sie besitzt ein Paar  fester     Kontakte    90 und auf der Stange 77  eine mit den Kontakten 90 zusammenwirkende  Kontaktbrücke 91.

   Die Steuermittel bilden  den Kontaktelemente 90, 91 sind derart an  geordnet, dass, wenn der dem     Membrangebilde     zugeführte Druckabfall     einen    ersten vorbe  stimmten Wert erreicht und die erste Feder  84 um einen     bestimmten    Betrag zusammenge  drückt wurde, die Kontaktbrücke 91 die  beiden festen Kontakte 90, zwecks     Schliessens     des die Kontakte enthaltenden elektrischen       Stromkreises    miteinander verbindet.

   Bei     einem     zweiten und höheren     vorbestimmten    Wert des  Druckabfalles, der zufolge einer Drehzahlzu  nahme auftritt, werden die Wirkungen sowohl  der ersten als auch der zweiten Feder 84  bzw. 85 überwunden, und die resultierende  Bewegung des     iVIembrangebildes    75, 76 be  wirkt ein Verschieben der Kontaktbrücke 91  in eine Stellung, in welcher die beiden Kon  takte 90 nicht mehr     überbrückt    sind und der       Stromkreis    somit unterbrochen     ist.         Der elektrische Stromkreis besitzt ein in  Serie mit den Kontakten 90 geschaltetes Sole  noid 92, das zum Betätigen eines Ventils 93  bestimmt ist, welches seinerseits die zusätzliche  Brennstoffströmung zur Maschine steuert.

    Das Solenoid wird erregt, um das Ventil 93  zu öffnen, wenn der Stromkreis geschlossen  ist und wird beim Unterbrechen des Strom  kreises ebenfalls stromlos, wobei sieh das Ven  til 93 unter der Wirkung der Feder 94 schlie  ssen kann.  



  Das solenoidbetätigte Ventil 93 ist in  einem Rohr 93a angeordnet, das hydraulisch  mit der Hauptbrennstoffdrossel 21 parallel  geschaltet ist, um eine Umwegleitung um die  letztere zu bilden, wenn das Solenoid 92 er  regt, ist. Die Wirkungsweise der beschriebenen  Steuereinrichtung ist im übrigen folgende:  Während des Anlassens der Maschine ist die  Hauptbrennstoffdrossel 21 in der Speiselei  tung 20, die zur Verbrennungseinrichtung  führt, normalerweise auf Leerlauf-Brennstoff  strom eingestellt und demzufolge fast. ge  schlossen, wobei es dem     durchströmenden     Brennstoff einen grossen Widerstand ent  gegensetzt.

   Während des Anlassens der Ma  schine stellt sich in der zweiten     Strömungs-          drosselvorriehtung    65 ein solcher Druckabfall  ein, dass bei einer vorbestimmten Drehzahl,  z. B. bei 800 T/Min. die erste Feder 84 um.  einen solchen Betrag zusammengedrückt. ist,  dass die Kontakte 90 durch die Kontaktbrücke  91 miteinander verbunden sind, so dass das  Solenoid 92 erregt und das Ventil 93 in der  Umwegleitung 93a geöffnet wird. Demzufolge  wird die Drosselung in der Brennstoffspeise  leitung 20 verkleinert und die Brennstoffzu  fuhr zur Verbrennungseinrichtung der Ma  schine somit erhöht. Mit zunehmender Maschi  nendrehzahl steigt auch der     Druckabfall    in  der     Drosselvorrichtung    65.

   Die weitere Be  wegung des Membrangebildes 75, 76, 77 wird  jedoch durch den Eingriff der Stange 77 mit  denn Anschlag 86 der zweiten Feder 86 auf  gehalten, bis der Druckabfall einen zweiten  vorbestimmten Wert erreicht, wenn die Be  lastung der ersten und der zweiten Feder 84  bzw. 85 zusammen überwunden wird. Die    Drehzahl, bei welcher dieses     eintritt,    kann  beispielsweise mit 2000 T/Min. festgelegt sein.  In diesem Moment bewegt sieh das Membran  gebilde wieder und unterbricht den Strom  kreis, so dass das Solenoid 92 stromlos wird.  



  Demzufolge schliesst sich das Brennstoff  steuerventil 93, so dass die Brennstoffzufuhr  zur Maschine durch die Leerlaufstellung des  Hauptdrosselventils 21 begrenzt und die Ma  schinendrehzahl auf dem Wert der Leerlauf  drehzahl, z. B. bei 2500 T/Min. stationär     ge-          balten    wird. Im folgenden kann dann die  Maschine in üblicher Weise durch Öffnen und  Schliessen des Hauptdrosselventils 21 ge  steuert werden.  



  Bei weiterem Ansteigen der Maschinen  drehzahl bewirkt der in der zweiten     Drossel-          vorriehtung    65 auftretende Druckabfall ein  Öffnen des Umweg-Entlastungsventils 70, so  dass der Druckabfall in der zweiten Drossel  vorrichtung nicht mehr weiter ansteigen kann  und dem Membrangebilde 75, 76, 77 keine  übermässige Belastung zugeführt wird. Im  höheren Drehzahlbereich, z. B. von 4000 bis  R000 T/Min. strömt der von der hydraulischen       Reglerpumpe    geförderte Brennstoff durch die  erste Drosselöffnung 61 und bewirkt eine  progressive Verstellung der     Kompressor-Leit-          schaufeln    14.

   Beim beschriebenen Beispiel     ist     demzufolge eine einzige hydraulische Pumpe,  die Pumpe 64 einer hydraulischen, auf Dreh  zahl ansprechenden Steuervorrichtung zur       Erzielung        zweier    Steuerwirkungen auf den  Betrieb der Maschine in zwei verschiedenen       Drelrzahlbereiehen    vorgesehen.  



       Nährend    beim beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel die     Steuerfunktionen        verschie-          @lener    Art sind, kann eine solche Einrichtung  auch zur     Erzeugung    einer einzigen Steuer  wirkuno, innerhalb eines grossen Drehzahlbe  reiches vorgesehen sein. Eine solche Steuer  einrichtung ist in     Fig.    3 dargestellt. Sie be  sitzt zwei auf Druck     ansprechende    Vorrich  tungen     1.30    und 230, wobei die erste Vorrich  tung auf den Druckabfall in einer     ersten     Drosselöffnung 161 und die zweite Vorrich  tung auf den Druckabfall in einer zweiten      Drosselvorrichtung 165 ansprechen kann.

   Be  wegungen der Betätigungskolben 132 und  232, der auf Druck ansprechenden Vorrich  tungen 130 bzw. 230 sind den Druckabfällen  proportional, welchen die auf Druck anspre  chenden Vorrichtungen 145 und 245 unter  worfen sind. Die Anordnung ist dabei derart,  dass die     Betätigungskolben    mittels Lenkern  125 bzw. 225 an die Enden eines Hebels 2 7  aasgelenkt sind. Eine Stange 28 ist am Hebel.  2 7 zwischen dessen Enden aasgelenkt und ist.  ferner mit dem Radialarm 24 einer verstell  baren Leitschaufel verbunden.  



  Die Querschnittsfläche der Drosselvorrich  tung 165 ist kleiner als diejenige der Drossel  öffnung 161, und demzufolge ist der Druck  abfall in ihr bei einer gegebenen Strömung  auch grösser. Das Umwegventil 70 ist derart  ausgebildet, dass es beim gewünschten maxi  malen Druckabfall in der     Drosselvorrichtung     165 geöffnet wird.

   Beim Betrieb der Maschine  in deren unterem     Drehzahlbereich    bis     zu    einer  Drehzahl, bei welcher das Umwegventil 70  geöffnet wird, bewegt, sich der Arm 225, der  auf Druck ansprechenden Vorrichtung 230  progressiv über seinen ganzen Bewegungsbe  reich, entsprechend dem Druckabfall in der  Drosselvorrichtung 165, wobei er den Aasstell  winkel der verstellbaren Leitschaufeln ver  ändert, während der Arm 125, der auf Druck  ansprechenden Vorrichtung 130 sich gleich  zeitig über einen kleinen Teil seines Bewe  gungsbereiches erstreckt, weil, da die Drossel  öffnung 161 einen grösseren Querschnitt. be  sitzt als die Drosselvorrichtung 165, der  Druckabfall an der Membran 145 kleiner ist  als an der Membran 245.

   Wenn sich das     Um-          leitventil    öffnet, bleibt der Druckabfall kon  stant, und demzufolge bleibt der Arm 225 an  nähernd in der gleichen Stellung stehen..  Wenn die Maschinendrehzahl und demzufolge  die Strömung durch die Drosselöffnung 161  weiter zunimmt, bewegt sieh der Arm 125  der auf Druck ansprechenden Vorrichtung  130 progressiv über seinen ganzen Bewegungs  bereich, entsprechend dem jeweiligen Druck  abfall in der Drosselöffnung 161. Diese Be  wegung wird durch den Hebel 27 auf den    Radialarm 24 übertragen, durch welchen die  Leitschaufeln verstellt werden.  



  Die Stange 28 kann an irgendeiner belie  bigen Stelle zwischen den Enden des Hebels  27 an diesem angelenkt sein, um so die     ge-          wünschte    Bewegung der Stange 28 als Folge  der Bewegungen der Kolben<B>132,</B> 232 zu er  halten. Daraus ist ersichtlich, dass die zur  Verfügung stehende Steuerkraft, wie sie  durch den der     Membran    145 zugeführten  Druckabfall dargestellt. wird, bedeutend grö  sser ist als bei     Einrichtungen,    die nur eine  einzige Membran aufweisen, die auf den  Druckabfall in einer einzigen Drosselöffnung  anspricht.  



  Bei eineng andern     Ausführungsbeispiel,     wie es     in        Fig.    4 dargestellt ist, dient die  Steuereinrichtung zur     Verstellung    von     Leit-          schaufeln    14,     derart.,    dass im niederen Dreh  zahlbereich die     Membran    45 der Vorrichtung  30 dem in der     Drosselvorrichtung    65 auftre  tenden Druckabfall ausgesetzt ist und dass  im höheren Drehzahlbereich die Membran 45  dem in der Drosselöffnung 61 auftretenden  Druckabfall ausgesetzt ist.

   Um     diese    Druck  abfälle wahlweise der     Membran        zuzuführen,     ist die Leitung 60 mit drei Zweigleitungen  95, 96, 97 versehen. Die Zweigleitung 95 ist       stromabwärts    der Öffnung 61. an die Leitung  60 angeschlossen     lind    führt zu einer Öffnung       98a    eines Umkehrventils 98. Die Zweigleitung  96 ist     zwischen    der Öffnung 61 und der Vor  richtung 65 an die Leitung 60 angeschlossen  und führt zu einer zweiten Öffnung     98b    des  Ventils 98 und zu einer ersten Öffnung     99a     eines     zweiten        Umkehrventils    99.

   Die Zweig  leitung 97 ist     zwischen    der Vorrichtung 65  und der Pumpe 64 an die     Leitung    60 ange  schlossen und führt zu einer     zweiten    Öffnung  99b des Umkehrventils 99. Die     Auslässe    98c,  99c der Ventile 98     bzw.    99 führen zu Leitun  gen 46 bzw. 47, und diese münden     ihrerseits     in Abteile 43 bzw. 44 auf beiden Seiten der  ,Membran 45.

   Die Ventile 98, 99 sind mit  einander gekoppelt, wie dies bei 100 ange  deutet ist, und sind derart ausgebildet,     dass     die Öffnungen<B>98e,</B> 99c in einer     Stelhing    der  Ventile mit den     Öffnungen        98n.    bzw.     99a    und      in einer     zweiten    Stellung mit den Öffnungen  98b bzw. 99b verbunden sind. Demzufolge ist  die Membran 45 in der ersten Ventilstellung  dem Druckabfall in der Drosselöffnung 67       und    in der zweiten     Ventilstellung    dem Druck  abfall in der Drosselvorrichtung 65     ausgesetzt.     



  Die Ventile 98, 99 sind durch eine Sole  noidvorrichtung 102 betätigbar, die unter der  Steuerwirkung einer druckbetätigten auf die  Maschinendrehzahl ansprechenden Schalter  vorrichtung 101 erregbar ist. Die Schaltervor  richtung 101 wird wirksam, wenn der Druck  abfall in der Drosselvorrichtung 65 einen vor  bestimmten Wert erreicht, z. B. den Wert,  welcher um einen bestimmten Betrag unter  dem Wert des Druckabfalles liegt, bei wel  chem das Umwegventil 70 geöffnet wird, wo  bei dieser Wert des Druckabfalles mit der  Maschinendrehzahl gekoppelt ist.  



  Beim     beschriebenen    Beispiel ändert sich  der Druckabfall in der Drosselöffnung 61 mit  dem Quadrat der Strömung durch diese Öff  nung, und der Druekabfall in der Drosselvor  richtung 65 ist direkt proportional zur Strö  mung durch diese Vorrichtung. Um eine pro  gressive Steuerung der Leitschaufeln wäh  rend des ganzen Drehzahlbereiches zu erhal  ten, ist die Einrichtung derart ausgebildet,  dass die Übertragung der Steuerwirkung von  der Öffnung 61 zur Öffnung 65 mittels des       Ventils    98 und 99 und der druckbetätigten  Schaltervorrichtung 101 dann erfolgt, wenn  der Druckabfall in der Drosselvorrichtung 65  annähernd gleich dem Druckabfall in der  Öffnung 61 ist, das heisst an der Schnittstelle  der linearen und der quadratischen Druck  strömungskurven.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydraulische Steuereinrichtung an Kraft maschinen, die eine Verdrängerpumpe mit bei konstanter Drehzahl konstanter Fördermenge besitzt, welche durch die Kraftmaschine mit einer zur Maschinendrehzahl proportionalen Drehzahl angetrieben wird, in den Förder strom der Pumpe eingeschaltete Strömungs-- drosselmittel zur Erzeugung eines Druckab falles, der eine Funktion der Maschinendreh- zahl ist, und ferner diesem Druckabfall aus gesetzte Druckansprechmittel zur Steuerung des Betriebes der Kraftmaschine, dadurch ge kennzeichnet, dass die Strömungsdrosselmittel eine erste Drosselvorrichtung (61 bzw. 16l.) und eine zweite Drosselvorrichtung (65 bzw.
    165) aufweisen, welche beiden Drosselvorrich tungen zur Erzeugung einer ersten und einer zweiten Drosselung der Strömung bestimmt sind, wobei die zweite Drosselung grösser ist. als die erste, und dass die Druckansprech mittel (30, bzw. 30, 73, bzw. 130, 230) zum Ansprechen auf die erste und die zweite der in der ersten bzw. zweiten Drosselvorrichtung erzeugten Dreckdifferenz vorgesehen sind, und dass die zweite Drosselvorrichtung um gehende Umleitmittel (69, 70-72) vorgesehen sind, um zu verhindern, dass die zweite Druck differenz bei hohen Fördermengender Pumpe (64) einen bestimmten Wert überschreitet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Druekan- spreehmittel in einem untern Drehzahlbereich auf die zweite Di-tiekdifferenz und in einem obern Drehzahlbereich auf die erste Druck differenz ansprechen, und dass die Umleit- mittel verhindern, dass die zweite Druckdif ferenz einen bestimmten Wert überschreitet., wenn die Maschinendrehzahl im obern Dreh zahlbereich liegt. 2.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Druekan- sprechmittel ein sowohl. durch die erste Druckdifferenz als auch durch die zweite Druckdifferenz belastbares Organ (45) auf weisen, und dass ein Umsteuermechanismus (95-102) solcher Ausbildung vorgesehen ist, dass das Organ (45) beim Betrieb der Ma schine im untern Drehzahlbereich der zweiten Druckdifferenz und beim Betrieb der Ma schine im obern Drehzahlbereich der ersten Druckdifferenz ausgesetzt ist. 3.
    Steuereinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet"dass der Umsteuer- inechanismus eine auf die Maschinendrehzahl ansprechende Vorrichtung (101) aufweist, die derart ausgebildet ist, dass sie beim Erreichen eines bestimmten Wertes der Maschinendreh zahl Umsteuerorgane des Umsteuermechanis mus betätigt, um die erste und die zweite Druckdifferenz auf das genannte Organ der Druckansprechmittel zu übertragen, wenn die Maschinendrehzahl grösser bzw. kleiner ist als jene Drehzahl, auf welche die Drehzahlan sprechvorrichtung (101) anspricht. 4.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpen- förderleitung (60) vorgesehen ist, in welcher die erste und die zweite Drosselvorrichtung (61 und 65) hydraulisch in Serie angeordnet sind, dass die Druckansprechmittel (30) eine biegsame Membran aufweisen (45), welche zwei Druckräume (43, 44) voneinander trennt, wobei der Druckraum (43) auf der einen Seite der biegsamen Membran über ein erstes Umsteuerventil (98) mit einer Stelle stromaufwärts und einer Stelle stromabwärts der ersten Drosselvorrichtung (61) der Pum- penförderleitung (60) verbunden werden kann, und wobei der Druckraum (44)
    auf der andern Seite der biegsamen Membran über ein zweites Umsteuerventil (99) mit einer Stelle stromaufwärts und einer Stelle strom abwärts der zweiten Drosselvorrichtung (65) der Pumpenförderleitung (60) verbunden werden kann, und dass diese Umsteuerventile zu gleichzeitiger Betätigung miteinander ge koppelt sind. 5. Steuereinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf die Maschinendrehzahl ansprechende Vorrichtung (101) zur Betätigung der Umsteuerventile (98, 99) beim Erreichen einer bestimmten Maschinendrehzahl vorgesehen ist. 6.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckan sprechmittel eine auf die erste Druckdiffe renz ansprechende Vorrichtung (30 bzw. 130) und eine auf die zweite Druckdifferenz an sprechende Vorrichtung (73 bzw. 230) auf weisen, und dass die auf die zweite Druck differenz ansprechende Vorrichtung (73 bzw. 230) zur Ausübung einer Steuerwirkung auf die Kraftmaschine im untern Drehzahlbereich derselben bestimmt ist, und dass die auf die erste Druckdifferenz ansprechende Vorrich tung (30 bzw. 130) zur Ausübung einer Steuerwirkung auf die Kraftmaschine im obern Drehzahlbereich derselben bestimmt ist. 7.
    Steuereinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden auf Druck ansprechenden Vorrichtungen (130, 230) zur Steuerung der bleichen Ele mente (14) bestimmt sind, und zwar die eiste Vorrichtung im untern und die zweite Vor richtung im obern Drehzahlbereich der Ma schine. 8. Steuereinrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden auf Druck ansprechenden Vorrichtungen (130, 230) je ein unter der Wirkung der entspre chenden Druckdifferenz bewegliches Organ (132, 232) aufweisen, welche Organe mit den Enden eines Hebels (27) verbunden sind, der zwischen seinen beiden Enden mit den zu steuernden Elementen (14) verbunden ist. 9.
    Steuereinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede der beiden auf Druck ansprechenden Vorrichtun gen (30, 73) zur Ausübung von zwei Steuer- ivirkungen bestimmt sind. 10.
    Steuereinrichtung nach Unteransprueli 9, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die zweite Druckdifferenz ansprechende Vorrich- tung (73) zur Ausübung einer Steuerwirkung auf die Maschine bei einer ersten Drehzahl des untern Drehzahlbereiches der Maschine und zum Unterbrechen dieser Steuerwirkung bei einer zweiten, höheren Drehzahl in diesem untern Drehzahlbereich der 1Haschine be stimmt ist.
    11. Steiiereinrichtuing nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die zweite Druckdifferenz ansprechende Vorrich tung (73) einen Zylinder (74) besitzt, ferner eine im Zylinder bewegbare Menibra.nvorrich- tung (75-77), Leitungen (82, 83), welche den Zylinder mit beiden Seiten der zweiten Drosselvorrichtung (65) verbindet., zwecks Übertragung der zweiten Druckdifferenz auf die 1Iembranvorrichtung, eine erste Feder (84) znm Belasten der Membranvorriehtung entgegen der Wirkung dieser zweiten Druck differenz, eine zweite Feder (85), welche,
    nach dem die Membranvorrichtung sich um einen bestimmten Betrag bewegt hat, im gleichen Sinne wie die erste Feder die Membranvor richtung belastet, und ferner durch die Mem- branvorriehtung betätigbare Steuermittel (90, 91), die nur beim Bewegen der Membranvor- richtung entgegen der Wirkung der ersten Feder wirksam sind und beim weiteren Be wegen der Membranvorrichtung entgegen der Wirkung der ersten und der zweiten Feder (84, 85) unwirksam sind. 12.
    Steuereinrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mem branvorrichtung zwei biegsame Membrane (75, 76) aufweist, welche den Innenraum des genannten Zylinders in zwei Endräume (78, 80) und einen dazwischenliegenden Mit telraum (79) unterteilen, sowie eine Stange, welche die beiden Membranen miteinander verbindet, und dass die genannten Leitungen eine erste Leitung (82) aufweisen, welche den einen Endraum (78) mit der stromaufwärts liegenden Seite der zweiten Drosselvorrich tung (65) verbindet und eine zweite Leitung (83), welche den andern Endraum (80) mit der stromabwärtsliegenden Seite der zweiten Drosselvorrichtung (65) verbindet, und dass die genannten Steuermittel elektrische Schalt mittel (90, 91) aufweisen, die im genannten. Mittelraum (79) angeordnet sind. 13.
    Steuereinrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die elektri schen Schaltmittel zwei feststehende Kontakte (90) und eine Kontaktbrücke (91) aufweisen, welch letztere von der Stange (77) getragen wird und dazu bestimmt ist, in einem Mittel teil der Bewegung der Membranvorrichtung <I>(75-i7)</I> die beiden Kontakte miteinander zu verbinden. 14.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Umleitmittel ein auf die Druckdifferenz in der zweiten Drosselvorrichtung (65 bzw. 165) ansprechendes Entlastungsventil (70) auf weisen, das geöffnet wird, wenn diese Druck differenz einen vorbestimmten Wert erreicht und das dazu bestimmt ist, eine Erhöhung dieser Druckdifferenz bei einer Zunahme der Drehzahl über den Wert derjenigen Drehzahl hinaus zu verhindern, bei welcher die vorbe stimmte Druckdifferenz erreicht wird. 15.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Drosselvorrichtungen einen beweglichen Ven tilkörper (66) aufweist, der auf die Druck differenz in dieser Drosselvorrichtung an spricht und dazu bestimmt ist, bei einer Zu nahme dieser Druckdifferenz die Drosselwir kung zu verhindern, und dass zum Belasten des beweglichen Ventilkörpers im Sinne des Schliessens des Ventils elastische Mittel (67) vorgesehen sind. 16.
    Steuereinrichtung nach Unteranspruch 9, an einer Gasturbinenanlage, gekennzeich n et durch eine solche Ausbildung, dass sie zur Zuführung von zusätzlichem Brennstoff in die Verbrennungseinrichtung der Gasbubi nenanlage beim Betrieb der letzteren in einem untern Drehzahlbereich dient. 17. Steuereinrichtung nach Unteranspruch 16, gekennzeichnet durch eine solche Ausbil dung, .dass sie zur Einstellung einstellbarer Leitschaufeln des Kompressors der Anlage innerhalb eines obern Drehzahlbereichen der Anlage dient.
    1.8. Steuereinrichtung nach Unteranspruch 2, an einer Gasturbinenanlage, gekennzeich net durch eine solche Ausbildung, dass sie zur Einstellung einstellbarer Leitschaufeln in der Gasturbinenanla.ge innerhalb der genannten Drehzahlbereiche dient..
    19. Steuereinrichtmig nach Unterausprueh 7, an einer Gasturbinenanlage, gekennzeich- net durch eine solche Ausbildung, dass sie zur Einstellung einstellbarer Leitschaufeln in der Gasturbinenanlage innerhalb der genannten Drehzahlbereiche dient..
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