CH297183A - Krankenbett für Spitäler. - Google Patents

Krankenbett für Spitäler.

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CH297183A
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Alexander Dr Cerny
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Alexander Dr Cerny
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Description


  



  Krankenbett für   Spitäler.   



   Die Erfindung betrifft ein Krankenbett für   Spitäler    und hat den Zweck, die Pflege von bettlägerigen Kranken zu erleichtern.



   Die Erfindung ist dadurch   gekennzeich-      net.    dass am Bett über einer Matratze in einem fahr-und in der Höhe verstellbaren Rahmen   losbar    eine einhängbare Stoffbespannung befestigt ist, das Ganze derart, dass ein Patient von der Matratze, durch die Stoffbespannung abgehoben, mit dem   bewegliehen    Bettgestell transportiert und wieder auf die feste Matratze gelegt werden kann, ohne den Patienten anfassen zu müssen.



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen   Ausfüh-      rungsform    dargestellt.



   Fig.   1    zeigt ein Bett mit einer Matratze.



     Fig. 2 ist    ein bewegliches Bettgestell, das an Stelle der Matratze einen in der   Hoche    verstellbaren Rahmen mit ein-und aushängbaren   Tragbändern    aufweist.



   Fig. 3 zeigt das Bett mit teilweise   darüber-      gesehohenem    Bettgestell mit angehobenem Rahmen.



   Fig.   4    ist ein Tragband mit   Befestigungs-    rahmen im   Quersehnitt.   



     Fig. 5 zeigt    ein Zwisehenstück zum Anhängen der   Tragbänder.   



   Fig. 6 zeigt das Anhängen der Tragbänder auf einer Seite.



   Das Bett besteht aus zwei Teilen ; einer Matratze, aufgebaut aus einem Rahmen 1 mit nicht sichtbarer Sprungfedermatratze, Füssen   2 und    einer Rosshaarmatratze 3, sowie dem Bettgestell, aufgebaut aus einem Rahmen 4 mit einem höheren   Kopfbügel    5 und einem niedern Fussbügel 6 sowie einer Anzahl am Rahmen 4 ein-und aushängbarer Tragbänder 7. An dem Rahmen 4 sind an jedem Ende zwei Zahnstangen 8 mit nach aussen gerichteten Zähnen befestigt, über welche je ein Rohr 9 greift, an dessen unterem Ende schwenkbar um die   Rohr-    achse eine Rolle 10 angeordnet  
Je zwei Rohre 9 sind auf einer Längsseite dureh eine Stange 12 und Streben   13 nnter-    einander verbunden.

   An den Rohren 9 sind ferner Lager   14    und 15 befestigt, in welchen zwei Rohre 16 drehbar gelagert sind. Auf den Rohren 16 sind Zahnräder 17 befestigt, welche in die Zahnung der Zahnstangen 8 eingreifen. Auf den Rohren 16 sind ferner je ein   Schneekenrad    18 befestigt, in welche Schneekenräder Schnecken 19 greifen, die auf dem Rohr 20 befestigt sind, welches in den Lagern 22, die an den Rohren 9 angebracht sind, gelagert ist. An einem Ende des Rohres 20 kann eine Kurbel 23 aufgesteekt werden, womit die Stange 20 gedreht und dadurch die Zahnstange 8 mit den Rahmen 4 angehoben oder gesenkt werden. Damit der Rahmen 4 auch bei Belastung in jeder Lage stehen bleibt, ist die Steigung der   Schneeken    19 selbstsperrend.

   Zum Heben und Senken des Rahmens 4 können auch andere Mittel als die   Beschrie-    benen dienen, z. B.   Scheeren    oder Gewindemuttern, die als Kettenräder ausgebildet sind und durch eine über sie gelegte gemeinsame Kette gedreht werden können. 



   Die Tragbänder 7 bestehen aus einem abwaschbaren Stoff, z. B. Plastiematerial, und an ihren Enden sind mindestens zwei Ösen   25    angebracht, welche in die Stiften   26    des Rahmens 4 eingehängt werden können. Zum Einhängen der Bänder kann ein Werkzeug 27 nach Fig. 5 Verwendung finden, welches zwei hohle Stifte 28 aufweist, die in die   Ösen 25    passen und deren Bohrung grosser ist als der Durchmesser des Stiftes 26. Die   6sen    28   kön-    nen somit über die Stifte   26    eingesetzt werden, und das Tragband kann mit dem Steg   27a    des Handgriffes 27 über die Stiften   26 gezogen    werden, so dass die hohlen Ösen 28 über die Stifte 26 greifen.

   Durch Festhalten des Bandes 7 und Umlegen des Handgriffes 27   kön-    nen die hohlen Ösen 28 aus den   Ösen 25    herausgezogen werden, so dass die Stifte   26    direkt in die Osen 25 greifen. Die Bänder 7 sind   zweekmässig    etwas länger als der Rahmen 4 breit ist, so dass sie an ihren Enden erfasst und aus den Stiften 26 gehoben werden   kön-    nen. In manchen Fällen ist es zweckmässig, die Bänder 7 anstatt am Rahmen 4 an einer Sehiene 30   ai    befestigen, welche Stifte   26a    aufweist und mit Locher versehen ist, welche über die Stifte   26a    greifen.

   Die Schiene 30 ist mit Handgriffen   32 versehen,    so dass sie mit den eingehängten   BändernvomRahmen4,    wie in Fig.   4      ersichtlieh,    abgehoben werden kann, wodurch es möglieh ist, den auf dem Bett liegenden Patienten   dureh    Rollen zu wenden.



   Nach   Höherstellen    des Rahmens des Bettgestelles und Anheben des Patienten vom Bett kann dieses in Ordnung gebracht werden, und der Patient auf dem hochgestellten Rahmen kann durch Aushängen von Tragbändern von der Unterseite gereinigt werden.



  Es ist auch möglich, auf diese Weise von unten eine Wunde zu behandeln, ohne dass dadurch die Lage des Patienten verändert werden muss. Nach Vornahme dieser Prozedur können die Bänder, sofern erforderlich, wieder eingehängt und der Rahmen auf das   frisehge-    machte Bett abgesetzt werden.



   Durch leichtes Anheben des Rahmens und damit des Patienten vom Bett ist eine ausgezeichnete Deeubitusbehandlung möglich.



  Wenn nämlich der Patient auf den Tragbändern liegend etwas von dem Bett abgehoben wird, können die beim   Normalliegen    vorwiegend   belasteten Hautteile entlastet    werden, so dass   sieh    die   Druekpunkte    an andere Orte verlagern bzw. auf die ganze   Auflage-    flache gleichmässig verteilt werden. Durch Variation der Stärke dieser Entlastung lässt sieh ein weitgehender Weehsel in bezug auf die Entlastung   deeubitusgefährdeter    Partien erzielen. Die Möglichkeit des Anhebens des Patienten mittels der Tragbänder ermöglieht ein schonendes Unterschieben von   Leibschüs-    seln, eventuell noeh nötigen   Luft-und    Wasserkissen, Heizkissen   usw.

   Aueh    das Unterlegen   vonKeilkissen,Betthochlagerungusw.    kann auf diese Weise erfolgen.   Dureh    Wegschieben des Bettgestelles von dem Bett um eine beliebige Länge lassen sieh die in der Chirurgie nötigen langen Extensionen ausgezeichnet bewerkstelligen. Dieses Krankenbett ermöglieht es, einen Patienten, ohne ihn anheben zu müssen, d. h. ohne jeden Lagerwechsel, auf den   Operationstiseh    zu   führer    und vom   Operationstiseli    wieder ins Krankenbett zu bringen.

   Dies kann   dadurch gesche-    hen, dass man den zu   u operierenden,    auf den Tragbändern liegenden Patienten durch Anheben des   Tragbänderrahmens vom Bett ab-    hebt und in den Operationssaal rollt, wo der    Rahmen über dem Operationstisch alsdann    mit dem Patienten abgerüekt wird, was durch gefühlsmässiges, langsames Herablassen äusserst sorgfältig erfolgen kann. Der Rahmen kann auch abnehmbar von den   Tragspindeln    des fahrbaren Gestelles sein.



     Nun    werden die einzelnen Bänder oder die Rahmen 30 mit den Bändern vom Rahmen 4 des   Bettgestelles    gelöst, so dass dieses bis zum Ende der   Operation beiseite geschoben werden    kann, worauf nach der Operation der   umge-      kehrte    Vorgang erfolgt. Alle am Krankenbett   iiblichen    Handreichungen sind dadureh, dass zwischen dem Bett und dem Patienten ein zugänglicher Raum geschaffen wird, erleiehtert. So können beispielsweise   Klysmen,    fallweise nötige   Deeubitusbehandlungen, wie z.    B   Fohnanwendung,    ohne Umlagerung des Patienten viel leichter vorgenommen werden.



  Ebenso können nach Entfernen einzelner   Bän-    der Darmbäder vorgenommen werden.



   In Notfällen, Katastrophen, Krieg oder sonst erhöhtem   Bettenbedarf    kann auch das Bettgestell als Bett benutzt werden. In diesem Falle kann an Stelle der Tragbänder eine Drahtfeclermatratze im Gestell eingehängt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Krankenbett für Spitäler, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Bett über einer Matratze eine in einem fahr-und in der Höhe verstell- baren Rahmen eingehängte Stoffbespannung aufweist, das Ganze derart, dass ein Patient von der Vlatratze durch die Stoffbespannung abgehoben, mit dem beweglichen Bettgestell transportiert und wieder auf die feste Ma- tratze gelegt werden kann, ohne den Patienten anfassen zu müssen.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Krankenbett iür Spitäler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass an der Stoffbespannung Mittel zum Befestigen am Rahmen angeordnet sind.
    2. Krankenbett für Spitäler naeh Patentanspruch und Unteransprueh I-, dadurch gekennzeichnet, dass Matratze und Rahmen voneinander getrennt und einzeln verwendbar ausgebildet sind.
    3. Krankenbett für Spitäler nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 1 und 2, da dureh gekennzeichnet, dass der Rahmen ab hebbar von den Tragspindeln des fahrbaren Gestelles ausgebildet ist.
CH297183D 1950-08-16 1951-08-07 Krankenbett für Spitäler. CH297183A (de)

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CH287385T 1950-08-16
CH297183T 1951-08-07

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CH297183D CH297183A (de) 1950-08-16 1951-08-07 Krankenbett für Spitäler.

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