CH297614A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Reaktionsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Reaktionsproduktes.

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CH297614A
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Schweizerhall Chemische Fabrik
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07KPEPTIDES
    • C07K1/00General methods for the preparation of peptides, i.e. processes for the organic chemical preparation of peptides or proteins of any length
    • C07K1/107General methods for the preparation of peptides, i.e. processes for the organic chemical preparation of peptides or proteins of any length by chemical modification of precursor peptides
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K36/00Medicinal preparations of undetermined constitution containing material from algae, lichens, fungi or plants, or derivatives thereof, e.g. traditional herbal medicines
    • A61K36/18Magnoliophyta (angiosperms)
    • A61K36/88Liliopsida (monocotyledons)
    • A61K36/899Poaceae or Gramineae (Grass family), e.g. bamboo, corn or sugar cane

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen Reaktionsproduktes.    Es wurde gefunden., dass man zu Verbin  dungen mit völlig neuen immunbiologischen       Eigenschaften:    gelangt, wenn man     ein        Poly-          sacclra.rid    mit einem Protein bzw.

   Protein  abbaustoff in Gegenwart. eines Metallsalzes       und'oder    einer Säure als Katalysator so lange  reagieren     lä.sst,    bis beständige Endprodukte       entstanden        sind',    die sich in chemischer und  immunbiologischer Hinsicht von einem blossen       Gemenge    der Ausgangsmaterialien bzw. ihrer       Hydrolvsate    unterscheiden und pulverför  mige, gelbliche bis     dunkelbraune,        hy        grosko-          pisehe    Produkte darstellen.

   Die     wässrigen    Lö  sungen     dieser    Produkte sind in sterilem Zu  stande     unbegrenzt    haltbar und besitzen  ebenso wie     tl'ie    Trockensubstanzen besondere  therapeutische     Eigenschaften.    So sind sie  beispielsweise imstande, die     Antigen-Anti-          körper-Reaktion    quantitativ zu steigern und  eine unspezifische     Immunisierung    allergischer  Organismen hervorzurufen, was mit. den     Aus-          und    Zwischenprodukten allein oder  mit.     Clemischen    nicht möglich ist.  



  Als Proteine bzw.     Proteinabbaustoffe    kön  nensowohl solche pflanzlicher als auch solche       tierischer        bat-ur,    wie z. B.     Pepton,    Gelatine,  Kleber,     Aleuron,    Blutserum, Muskeleiweiss,  Fleischmehl, Seide, Casein,     -Milch    usw. ver  wendet. werden.

   Als     Polysaecharide    kommen       owohl    solche, die ein einziges als auch sol  che, die     verschied,#erre        Saecharide        als    Bau  steine enthalten, in Frage, wie z, B.

       Weizen-          oder        Reisstärke    und andere Stärkesorten,       Traganth,    Gummi     arabicum    usw,    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines neuen       Reaktionsproduktes,    welches dadurch     gekenn-          zeichnet    ist, dass man     Weizenstärke    mit Pep  ton in     wässrigem        Medium    in Gegenwart min  destens eines     Katalysators    reagieren lässt.  



  Das nach     diesem    Verfahren erhaltene       Endprodukt    stellt einen hygroskopischen  pulverförmigen Körper dar, der sich in Was  ser leicht löst, wärme- und kältebeständig ist.  und sich für therapeutische Zwecke eignet.  



  Als Katalysator kommen sowohl Metall  salze als auch Säuren in Frage. Als Metall  salz kann man     beispielsweise    Aluminium  chlorid,     Cadmiumchlorid,        Manganchlorid,          Kupfersulfat,        Cobaltnitrat,    Zinnchlorid,     Wis-          muthchlorid    usw. verwenden, während als Säu  ren z. B. Salzsäure, Phosphorsäure, Milch  säure usw.,     verwendet    werden können. Man  kann auch das     Metallsalz    und die Säure zu  sammen verwenden.  



  Die Umsetzung wird zweckmässig in sau  rem     wässrigem    Medium     ausgeführt,    Es ist  anzunehmen, dass dabei     zunächst    Hydrolyse  sowohl der     Weizenstärke    als auch des     Peptons     eintritt, wie sich auf Grund des Auftretens  freier     Aldehyd-    bzw.

       Aminogruppen    nachwei  sen     lässt.Jm    weiteren Verlauf der Reaktion  dürfte dieses     Hydrolysenzwischenprodukt    mit  den noch unveränderten Anteilen der     Aus-          gangsmater#ialien    über die aktiven Gruppen  unter Bildung eines Endproduktes, das  keine freien     AMehydgruppen    mehr enthält,  reagieren.

        Die Ausführung des erfindungsgemässen  Verfahrens kann so erfolgen, dass man zuerst       wässrige    Lösungen der     Ausgangsmaterialien     herstellt, nämlich eine Lösung der Weizen  stärke in destilliertem Wasser, und eine Lö  sung des     Peptons    in destilliertem Wasser, die  beiden Lösungen vereinigt und vorsichtig zum  Sieden erhitzt und schliesslich eine Lösung des  Katalysators, d. h. des Metallsalzes     und/oder    der  Säure, in kleinen Portionen allmählich in die  siedende Lösung einträgt.

   Das Gemisch wird  so lange im Sieden gehalten bis die Hydrolyse  beendet .ist, was beispielsweise aus der Kon  stanz des     Aminostickstoffgehaltes    von Pro  ben der klar     filtrierten    Lösung ersichtlich  ist. Das     Reaktionsgemiseh        wird    dann durch  Filtrieren von unlöslichen     Niedersehläg-en    be  freit und im     Vakuum    zur Trockne einge  dampft.     -Man    erhält auf diese Weise ein pul  verförmiges, hygroskopisches Endprodukt,  das in Wasser unter Bildung einer klaren Lö  sung löslich ist.  



  <I>Beispiel:</I>  5 Gewichtsteile     Pepton    werden in 500     CTe-          wichtsteilen        destilliertem        'Vfasser    gelöst (Lö  sung     a).    Durch Erwärmen     wird    eine Lösung  von 2 Gewichtsteilen Weizenstärke in 500 Ge  wichtsteilen destilliertem Wasser hergestellt  (Lösung<B>b).</B> Die beiden. Lösungen werden ver  einigt und vorsichtig zum Sieden erhitzt.  Hierauf wird in kleinen Portionen allmählich  eine Lösung von 5 bis 10 Gewichtsteilen eines       Metallsalzes    (z.

   B.     Ahuniniumchlorid,        Cad-          miumchlorid,        Manganehlorrid,    Kupfersulfat,       Kobaltnitrat,        Zinnchlorid,        Wismuthchlorid)     (Lösung c)     zugesetzt.    Das Gemisch wird so  lange im Sieden gehalten, bis die Hydrolyse  beendet. ist. Man kann dies daran erkennen,  dass Proben der     klar    filtrierten Lösung einen  konstanten     Aminostickstoffgehalt    aufweisen.

    Das Reaktionsgemisch wird zur Beseitigung  des ausgeschiedenen     \iedersehlages    und der  Hauptmenge des Katalysators filtriert und  das Spuren von höchstens<B>3"</B> kolloidal gelö  stem Katalysator pro     cm3    Substanz enthal  tende Filtrat im     Vakuum    zur Trockne ein  gedampft. Man erhält ein     pulverförmiges,            hygroskopisehes    Produkt, das in Wasser klar  löslich ist.  



  Es ist     zweel>>riäss-i#,    der     Lösung    des     i1fe-          tallsalzes    (Lösung     c),    eine     Säure    zuzusetzen,  beispielsweise Salzsäure,     Phosphorsäure,    Milch  säure     usw.  

Claims (1)

  1. PATENTAN SPR.CCH Verfahren. zur Herstellung eines neuen Reaktionsproduktes, dadurch gekennzeichnet, dass man Weizenstärke mit Pepton in wä.ssri- gem Medium in Gegenwart mindestens eines Katalysators reagieren lässt. Das nach diesem Verfahren erhaltene Endprodukt stellt einen liv.roskopisehen pul verförmigen Körper dar, der sich in Wasser leicht löst, wärme- und kältebeständig ist und sich für therapeutische Zweeke eignet.
    L'N TERAN SPRCCHE 1.. Verfahren, nach. Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als wässriges 3Ie- dium reines destilliertes Wasser verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruelr, da durch gekennzeiehnet, dass als Katalysator ein Metallsalz verwendet wird.
    3. Verfahren nach Patentarrsprrreli und L?nteransprueh ?, dadurch (--"ekennzeiehnet, dass als Metallsalz Aluminiumehlorid verwen det wird. Verfahren nach Patentan.sprueh und L:nteransprueh ?, dadurch gekennzeichnet, dass als 3letallsalz Cadrniumehlori-d verwendet. wird.
    Verfahren nach Patentanspruch und L nteransprueh 2, dadurch Cgekennzeiehnet, dass als Metallsalz llarrganehlorid verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentansprireli und LTnteransprueh \', dadureh ;,elzenrizeiehnet, dass als Metallsalz Kupfersulfat verwendet wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch und LTnteransprueh ?, dadurch gekennzeiehnet, dass als Metallsalz Kobaltnit.rat verwendet. wird. B. Verfahren naeh Patentansprueh und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Metallsalz Zinnchlorid verwendet wird.
    Verfahren naeli Patentanspruch und C riteranspruch :3, dadurch gekennzeiehnet, dass als Metallsalz Wismuthchlorid verwendet wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, dass als Katalysator eine Siiure verwendet wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch und l,-iiteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, class als Säure Salzsäure verwendet wird. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Säure Phosphorsäure verwendet wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Säure Milchsäure verwendet wird. 14. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Katalysator ein Metallsalz und eine Säure verwendet werden.
CH297614D 1950-06-10 1950-06-10 Verfahren zur Herstellung eines neuen Reaktionsproduktes. CH297614A (de)

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