CH298909A - Befeuchtungsvorrichtung an Offsetdruckmaschinen. - Google Patents

Befeuchtungsvorrichtung an Offsetdruckmaschinen.

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CH298909A
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/30Damping devices using spraying elements

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Befeuchtungsvorrichtung    an     Offsetdruckmaschinen.       Die     Erfindung    betrifft eine     Befeuch-          tungsvorrichtung    an     Offsetdruckmaschinen     mit einem innerhalb eines zur Aufnahme einer  Flüssigkeit bestimmten Behälters angeordne  ten, in die Flüssigkeit eintauchenden Organ  und einem das letztere durchsetzenden,  Druckluft führenden, mit     Durchlassöffnungen     für die letztere versehenen, parallel zu einer       Auftragrolle    liegenden Rohr, wobei die aus  den     Durchlassöffnungen    austretenden Druck  luftströme das     Auftragen,

      der durch das  Organ in ihren Wirkungsbereich     angehobenen     Flüssigkeit in zerstäubter Form auf die Auf  tragrolle bewirken.  



  Diese     Befeuchtungsvorrichtung'    .ist gemäss  der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass  das Organ einen     beiderends    in Lagern dreh  baren Zylinder     aufweist,    der     teilweise    in die  im     Flüssigkeitsbehälter    befindliche     Flüssig-          feit    eintaucht,     ferner    dass das Druckluft füh  rende Organ innerhalb des Zylinders     liegt     und derart drehbar angeordnet     ist,        .dass    die  von der Druckluft zerstäubte, auf die Auf  tragrolle auftreffende Flüssigkeitsmenge ver  ändert werden kann.  



  In der- Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.       PS    zeigt       Fig.    1 eine Seitenansicht einer Verviel  fältigungsmaschine nach Wegnahme des einen       Seitenrahmens,    wobei sämtliche nicht     zur        Be-          feuchtungsvorrichtung    gehörenden Teile weg  gelassen sind,         Fig.    2 eine Seitenansicht analog     Fig.    1,  jedoch auf     die        Aussenseite    der     Maschine    ge  sehen,

         Fig.    3 eine Vorderansicht auf Teile der       Befeuchtungsvorrichtung    in grösserem     Mass-          stabe,          Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     4-4     in     Fig.    3,       Fig.        4a    eine     Einzelheit    im Schnitt;

         Fig.    5 einen Schnitt wie     Fig.    4, jedoch bei  einer geänderten Ausführungsform des Was  serbehälters der     Befeuchtungsvorrichtung,          Fig.    6 eine Seitenansicht auf das rechts  seitige Ende der     Fig.    3,       Fig.    7 Teile von     Fig.    6;

   zum Teil im  Grundriss, zum Teil gemäss einem Horizon  t als     chnitt,          Fig.    8 einen     Schnitt    nach der Linie 8-8  in     Fig.    6,       Fig.    9 einen teilweisen Schnitt durch ein       Steuerventil        und    ein Schaltorgan mit dem  Schaltbrett der Maschine und       Fig.    9a einen Schnitt durch das eine Ende  der     Farbauftragrolle.     



  Die     Befeuchtungsvorrichtung    ist in     Fig.    1  generell mit 1 bezeichnet und in     Verbindung     mit dem     Hauptzylinder    2 einer Zweizylinder  maschine     zur    Herstellung von Vervielfälti  gungen nach dem     Offsetdruckverfahren    dar  gestellt.

   Dieser Zylinder 2 ist der Träger der  lithographischen Druckplatte, die auf einem  Teil des     Zylinderumfanges    angeordnet ist,  Während ein anderer Teil des Zylinderumfan  ges zur     Aufnahme    des,     zu        bedruckenden    Pa-           pierblattes        eingerichtet    ist.

       Während    der Ro  tation des ' Zylinders wird mittels der     Be-          feuchtungsvorrichtung    1 eine Flüssigkeit auf  die Druckplatte aufgebracht, worauf das Auf  tragen von     Druckfarbe        mittels    einer nicht ge  zeichneten     Farbauftragvorriehtung        erfolgt.     Die so vorbehandelte Druckplatte wird als  dann     mit    einer     Druckrolle    3 in Berührung  gebracht,     zwecks        Übertragung    des     Bildes    auf  die letztere,

   von welcher aus alsdann     die          Rückübertragung    des Bildes auf ein Papier  blatt in bekannter Weise     erfolgt.     



  Die     Befeuchtungsvorriehtung    ist in     Fig.    2  bis 9 gezeigt. Sie     umfasst    eine     Auftragrolle    4,  die drehbar     auf    einer nicht drehbaren     Stange     5 angeordnet ist. Letztere     liegt        mit        ihren     Enden in den     >mit        Einkerbungen        versehenen     Enden     zweier    Tragarme 6 und 7, die an den  Seitenrahmen der Maschine schwenkbar auf  gehängt sind.

   Das eine Ende der Stange 5 ist  vorzugsweise     unrund        ausgeführt    und in eine  entsprechend ausgebildete Öffnung im Trag  arm eingesetzt, während das andere Stangen  ende mit einer Umfangsnut versehen sein  k_     ann    und seinen Sitz im andern Tragarm hat.  



  Jeder     Tragarm    trägt     einen        Stift    8 zum       Ansehluss    des einen Endes einer Schrauben  feder 9; die die     Auftragrolle    4 in Richtung  auf den Hauptzylinder 2 der     Maschine    zieht.  Eine drehbar     -auf    jedem Stift 8 befestigte  Rolle 10     liegt    an der Innenseite des Seiten  rahmens 11 bzw. 12 der Maschine an.  



  Die     Aiütragrolle    4 ist     aus    einem     innern     Metallrohr 13, einem zylindrischen     Körper    14  aus     Giimmi    oder dergleichen und einem Man  tel 15 aus einem Flüssigkeit absorbierenden  Material gebildet. Die Enden des     Rohres    13  sind mittels     rohrförmiger    Zapfen 16 abge  schlossen, die auf an der Welle 5 angeordne  ten Nadellagern 17     abgestützt    sind, so dass  die Welle 5 durch     Verschiebung    in axialer  Richtung nach     rechts        in        Fig.    3 herausgezogen  werden kann.  



  In der Nähe jedes Endes des Rohres 13  ist auf dem Körper 14     mittels    eines     Lagers     eine Scheibe 18 aufgesetzt, die gegen     axiale     Verschiebung durch     einen    bekannten Stell  ring 19 gesichert ist. Die beiden Scheiben sind    mit     Bezug    auf die     Auftragrolle    4 frei dreh  bar.

   Sie sind je mit einem Gummiring ver  sehen, dessen Durchmesser angenähert dem  jenigen der     Auftragrolle    4 entspricht, und  derart angeordnet, dass sie mit j e einer am  Hauptzylinder angeordneten, nicht gezeichne  ten     Nockenring    in Berührung stehen, um die       Aüftragrolle    4 vom Zylinder wegzubewegen,  damit diese mit dem Papierblatt zwecks Ver  meidung einer Benetzung desselben nicht. in  Berührung treten kann.

   Diese     Nockenringe     weisen Vertiefungen auf, die, wenn sie mit  den Scheiben 18 in     Wirkungsverbindung    tre  ten, die Annäherung der     Auftragrolle    4 zur  Benetzung der Druckplatte ermöglichen, so  bald     letztere    in den Bereich der     Auft-ragrolle     kommt.  



  Die Stange 5 ragt durch Öffnungen 20  und 21 in den Seitenrahmen 11 und 12, wobei  etwas Spiel vorhanden ist. Auf dem rechts  seitigen Stangenende ist ein das Herausziehen  der Stange erleichternder Griff 22 befestigt.  Ein Sperrhebel 23     (Fig.    2) ist an der Aussen  seite des Seitenrahmens 11 schwenkbar befe  stigt. Er liegt an dem Stangenende an     und     wird in dieser Stellung durch eine Feder ge  halten, so dass der Sperrhebel den Bewegun  gen der Stange nach hinten und nach vorn  folgt.

   Ein Winkelhebel 24, bei 25 -an dem Sei  tenrahmen 11 schwenkbar befestigt, hat einen  nach abwärts gerichteten, als Anker eines       Elektromagneten    26 ausgebildeten Schenkel,  sowie einen schräg nach     aufwärts    gerichteten  Schenkel,     dessen    Ende über dem Ende     des     Sperrhebels 23 liegt. Wenn der     Elektromagnet     26 erregt ist, ist der Sperrhebel 23 vom Win  kelhebel 24 frei gegeben, wie     Fig.    2 zeigt.

   Ist  hingegen der Elektromagnet 25     aberregt,    dann  legt sich das Ende des einen Schenkels des  unter Federdruck stehenden Winkelhebels  hinter den Sperrhebel 23, sobald dieser zu  folge der unter der Wirkung der Scheibe 18  veranlassten Bewegung der     Auftragrolle    4  vom Zylinder weg .die     Verschwenkung    des       -\\V24    ermöglicht. Dies hat zur  Folge, dass eine Rückbewegung der Auftrag  rolle in die Berührungsstellung mit der  Druckplatte     verunmöglicht    ist, auch wenn      eine solche Bewegung möglich wäre, wenn die  Vertiefungen an den     Nockenringen    am Zy  linder in den Bereich der Scheiben 18 gelan  gen.  



  Das     zweite    Ende der Stange 5 wirkt eben  falls mit einer Sperrvorrichtung zusammen,  wie sie in     Fig.    2 gezeigt ist.  



  Die Teile dieser     Sperrvorrichtung    sind  derart     bemessen,    dass, wenn die     noekenf'ör-          niigen    Partien .der     Nockenringe    am Zylinder  2 in den Wirkungsbereich der Scheiben 18  eintreten, die Stangenenden 5 um eine kleine  Distanz nach vorwärts bewegt werden, selbst  wenn die     Auftragrolle    4 nicht unter der Wir  kung der Sperrorgane steht, so. dass der Druck  zwischen den Enden der Sperrhebel 23 und  den Enden der Winkelhebel 24 unterbrochen  ist und die letzteren in die Freigabestellungen  schwenken können, wenn die     Elektromagne'e     26 erregt sind.

   Werden dann die Vertiefun  gen am Umfange der     Nockenringe    unter die  Scheiben 18 bewegt,     wird    die Kraft der Federn  9 auf die Enden der Winkelhebel 24     übertra-          gen.    Die     Anzugskraft    der Elektromagnete 26  reicht     nun    nicht mehr     aus,    um die Winkel  hebel 24 in die Freigabestellung zu schwen  ken, bis die Zugkraft der Federn 9 von den  erhöhten Partien der     Nockenringe        abgenom-          rnen    wird.  



  Wie die     Fig.    3 und 4 zeigen, ist     eire    zur  Aufnahme einer Flüssigkeit dienender Be  hälter 27 vorhanden, der eine     Vorderwand          \'8,    einen-Boden 29, eine Rückwand 30 und  zwei Seitenwände 31 und 32     besitzt.    An der  Rückwand 30 ist eine nach     vorwärts    und     -auf-          -ärts    gerichtete Schirmwand 33 befestigt,  deren Rand nächst der Mantelfläche der Auf=       tragrolle    4 liegt.

   Die     Schutzwand    33 berührt  die Rückwand 30 unterhalb deren     obern     Rande zum Zwecke der Bildung. einer Sam  nrelrinne 34 für solche     Flüssigkeit,    die gege  benenfalls auf die Aussenfläche der     Schutz-          @va.nd    33 gelangen sollte. Die sich in der Sam  melrinne 34 ansammelnde     Flüssigkeit    wird in  den Behälter 27 durch in der Schutzwand be  findliche Löcher zurückgeleitet, welche Löcher       zweckmässig    an den Enden .der Sammelrinne  vor den Seitenwänden- vorgesehen sind.

      An der Innenseite der Vorderwand 28 ist  eine die Form eines winkelförmigen Material  streifens 35 aufweisende     .Schutzwand        befe-          stigt,    deren freier Schenkel eine Anzahl  Schlitze 36 hat. An der hintern Fläche dieses       Schenkels    sind mehrere     Lenkplatten    37     ver-          schiebhar    angeordnet, die     mittels    durch die  Schlitze greifende Schrauben 38 in Stellung  gehalten sind.

   Die -untern Ränder der verstell  baren Lenkplatten 37 liegen etwas über dem       obern    Rande der Schutzwand 33, so dass zwi  schen den Teilen 33 und 37 ein Schlitz vor  handen ist, dessen Breite zufolge der ver  schiebbaren Lenkplatten 37 verändert werden  kann, derart, dass der Schlitz     längs    der Auf  tragrolle gleiche oder unterschiedliche Breiten  aufweisen kann. Die Schlitze 36 für die     Lenk-          platten        B7    sind ferner derart ausgebildet, dass  diese sich bis     zur    Schliessung     des        Schlitzes     nach abwärts verschieben     lassen.     



  Innerhalb des     Behälters    27     befindet    sich  parallel zur     Auftragrolle    4 ein zylindrischer,  siebartiger und drehbarer Körper 39, dessen  Enden auf zylindrischen. Trägern 40 und 41  liegen. Der Träger 41 ist auf einen Wellen  stumpf 42 aufgeschraubt, der durch die Sei  tenwand 32 ragt und am Ende     eine.    Nut     zur     Aufnahme eines an einer     Kupplungshülse    44  befindlichen     Stifters    43     besitzt.    Die Kupp  lungshülse 44 ist ihrerseits     auf    einen Wellen  stumpf 45 aufgesetzt,

   .der ein in dem Seiten  rahmen 12 der Maschine angeordnetes Lager  durchsetzt und auf seinem Ende eine An  triebsscheibe 46 trägt. Zur Verbindung der       Antriebsscheibe    46 mit dem Wellenstumpf 45:  ist eine     Einwegkupplung    vorgesehen, so dass,  wenn die Antriebsscheibe im     rückläufigen     Sinne gedreht wird, der Wellenstumpf 42  nicht aus dem Träger 41 herausgeschraubt  wird. Das innere Ende des     Wellenstumpfes    42  ist bei 47 abgesetzt und dient als Träger     eines     nachstehend beschriebenen Luftrohres.  



  Das linksseitige Ende des Behälters trägt,  wie     Fig,        4a        zeigt,    eine     konische,    von der     Be-          hälterseitenwand    32 weg gerichtete Schutz  wand 48 mit einer zur Durchführung des  Wellenstrumpfes 42 .dienenden     Durchbrechung.     Mit dieser     Schutzwand    48 wird     bezweckt,         Flüssigkeit, die während des Betriebes der  Maschine     durch    .das Traglager in .der Seiten  wand 32 entweicht, aufzufangen und über  eine Öffnung 49 in der Seitenwand 32 in den  Behälter 27     zurückzuleiten.     



  Der Träger 40 am rechtsseitigen Ende     des          siebartigen    Körpers 39 ist drehbar auf einem       Luftzuführungsrohr    50 gelagert, d     as.    durch  die Seitenwand 31     hindurchgeführt    ist.  



  Der drehbare,     siebartige        Körper    39 taucht  teilweise in die im Behälter 27 befindliche  Flüssigkeit ein, deren Spiegel in     Fig.    4 mit L  bezeichnet ist, so. dass     anlässlich    der     Drehung     des Körpers die in den Maschen des Siebes  befindliche Flüssigkeit angehoben wird.  



  Innerhalb des siebartigen Körpers 39 be  findet sich ein Luftrohr 51, das     mit    in .einer       Längsreihe    angeordneten Löchern 52 versehen  ist. Diese Löcher 52 sind auf den zwischen  den Rändern     .der    Schutzwand 33 und der  Platten 37     befindlichen    Schlitz gerichtet. Das       linksseitige    Ende     des    Luftrohres 51 ist durch  einen Stöpsel 53     verschlossen,    in dem das ab  gesetzte Ende 47 des Wellenstumpfes 42     zur     Abstützung des Luftrohres     gelagert    ist. Das.

    andere Ende des     Rohres    51     ist    mittels eines  Stöpsels 54 abgeschlossen. Der Stöpsel 54     ist     mit einer in das Rohr 51 ausmündenden Boh  rung zur Aufnahme des     Luftzuführungsroh-          r        es    50 versehen, .dem die Luft     durch    einen  Rohrstutzen 55, an den ein Schlauch 56 ange  schlossen ist., zugeführt     wird.    Der Schlauch 56  seinerseits ist über eine Rohrleitung 57       (Fig.    2) aus einem guten Wärmeleiter mit  einem durch ein     Solenoid    59 gesteuertes Ven  til 58 verbunden.

   Die     Luftzufuhr    zum Ventil  58 erfolgt aus einer     Druckluftleitung    60       (Fig.    7.) über ein durch ein Loch in dem  Seitenrahmen 11 gestecktes     Schlauchstück    60'.  Die     Druckllütleitung    60 ist mit der Druck  leite. eines durch einen Elektromotor ange  triebenen, als     Kompressor        und    Vakuum  pumpe kombinierten Aggregates 61 verbunden       (Fig.    1).  



  Das Luftrohr 51 ist derart montiert, dass       es    sich     zwecks    Einstellung auf seinen Trägern  drehen und festsetzen lässt, derart, dass die  durch die Öffnungen 52     austretende    Druck-         luft    die zwischen den Maschen des siebartigen  Körpers 39 befindliche, im Bereich der Luft  strahlen liegende Flüssigkeit     zerstäubt,        .durch     den Schlitz zwischen der Schutzwand 33 und  den Platten 37 treibt und auf die Auftrag  rolle 4     bläst.    Das Ende des     Luftzuführungs-          rohres    50 trägt ein Kupplungsglied 62,

   das  mit einem Stift 63 'auf einem     Wellenstumpf     64 in     Wirkungsverbindung    treten kann. Der       Wellenstumpf    64 ist drehbar im Seitenrahmen  11 gelagert     lind        iiber_den    letzteren hinausge  führt, so dass eine     auf-den    Wellenstumpf 64  ausgeübte Drehbewegung     aüf_;

  das    Luftrohr 51  übertragen wird.     __       Das Luftrohr 51     ist.    mit Bezug auf den       siebartigen    Körper 39     vorzugsweise    exzen  trisch angeordnet, derart, dass die Öffnungen  52 möglichst nahe an die Innenfläche des  Körpers 39 zu liegen kommen, während zwi  schen dem     obern    Teil des Rohres 51 und dem  über dem letzteren befindlichen Teil des Kör  pers 39 ein ausreichend     grosser    Zwischenraum  vorhanden ist, so dass auf das Rohr 51 her  untertropfende Flüssigkeit nicht. liegen bleibt.

    An Stelle des mit Bezug auf den Körper 39  exzentrisch angeordneten Rohres 51 könnte  auch ein     unrundes    Rohr vorgesehen sein, das  über die     Axe    des Körpers 39 nach aufwärts  sich erstreckt.    Die Flüssigkeitsmenge, die durch die be  schriebene     Spritzvorrichtung    auf die Mantel  fläche der     Auftragrolle    4 aufgespritzt wird,  kann auch mit andern Mitteln als durch Än  derung des     Neigungswinkels    der Öffnungen  52 gegenüber der Vertikalebene durch die       Längsaxe    des Rohres 51 geändert werden.

         Beispielsweise    kann der siebartige Körper 39  mit einer die     Regulierung    der Drehzahl er  möglichenden     Antriebsvorrichtung    versehen  sein, so dass die Drehzahl des Körpers von  derjenigen des Hauptzylinders der Maschine  unabhängig ist. In einem solchen Falle  braucht das Rohr 51 nicht     verstellbar    zu sein.

    Die Flüssigkeitsmenge, die auf die Mantel  fläche der     Auftragrolle    4 aufgespritzt. wird,  wird geregelt durch die durch den siebartigen  Körper während einer     bestimmten    Zeit in      den Bereich der     Blasluftströme    beförderten  Flüssigkeitsmenge, welch letztere von der  Drehzahl des siebartigen Körpers     abhängig     ist..  



  Eine weitere Möglichkeit .der Regulierung  der auf die     Auftragrolle    4     aufzuspritzenden          Flüssigkeitsmenge    besteht in der     Änderung     der Lage     des    Behälters 27 mit Bezug auf die  Rolle 4,

   so dass die Platten 37 und .die Schutz  wand 33 gegenüber den in der     Blasrichtung     unveränderten Luftströmen eine andere Stel  lung einnehmen und je nach ihrer Lage einen  grösseren oder kleineren Teil der verspritzten  Flüssigkeitsmenge auffangen und in den Be  hälter     zurückleiten.    Eine derartige     Regulie-          rung    der Flüssigkeitsmenge lässt sich bei .der  Ausführungsform nach     Fig.    3 und 4 anwen  den., wie nachstehend beschrieben ist.  



  An der Vorderwand 28 des Behälters 27  ist eine Stange 65     befestigt,    .die auf ihrem  freien Ende eine unter Federdruck stehende  Hülse 66 trägt, die in einer Vertiefung 67 in  dem Seitenrahmen 12 liegt. Am     innern    Hül  senende befindet sich ein     gerändelter        Flansch     68, an welchem die Hülse 66     erfasst    und gegen  die Wirkung einer eingeschlossenen, am Ende  der Stange 65 anliegenden Feder verschoben  und aus der Vertiefung 67     herausgezogen     werden kann.

   Eine weitere Vertiefung 69  kann im Seitenrahmen 12 vorgesehen sein,  so dass, wenn der Behälter     als    Ganzes um die       Axe    des     Wellenstumpfes    42 und     des        Luftzu-          führungsTohres    50 nach vorwärts     verschwenkt     wird, er in der     gewünschten    Stellung festge  stellt werden     kann,    um die Einstellung der  Platten 37 zu erleichtern.  



  Wenn die Stellung     .des        Behälters    27 zum  Zwecke der Regulierung der auf .die Auftrag  rolle aufzuspritzenden     Flüssigkeit    veränder  bar sein soll, wobei das Luftrohr 51 selbst  nicht mehr zu Einstellungszwecken verstell  bar ist, dann kann der Seitenrahmen 12 mit       nahe        beieinanderliegenden,    zweckmässig radial       auf    einem     Kreise    angeordneten Einkerbungen  und das     Ende    der unter     Federwirkung    ste  henden Hülse 66 mit einer Art Schneide ver  sehen sein, die in irgendeine solche Einker  bung einschiebbar ist.

      Der     Wellenstumpf    64 trägt, wie     Fig.    6  und 7 zeigen, auf     seinem        äussern        Ende    einen  z. B. mittels- einer     Spitzschraube    oder der  gleichen befestigten Bund 70 mit einem zur  Bewegung in beiden Drehrichtungen .dienen  den Arm 71. Der Arm 71 ist über einen Stift.  72 mit einer Kolbenstange 73     gelenkig,    ver  bunden. Der Stift 72 ist über den Arm 71  hinaus verlängert und liegt auf dem zahn  lösen Randteil 74 eines Zahnrades 75 auf.

    Das Zahnrad 75     ist        lose        auf    .den     Wellen-          ,stumpf    64 aufgesetzt     und    von dein Seiten  rahmen 11 durch eine Mutter 76 im Abstand  gehalten. Der Wellenstumpf 64 dient als  Haltemittel für den Tragarm 6.  



  Mit dem Zahnrad 75 kämmt ein     Zahnrad     77, das auf einer Welle 78 sitzt, die ihrerseits  in     zwei    Tragplatten 79 und 80 drehbar ge  lagert ist. Die beiden Tragplatten 79 und 80  sind voneinander durch eine Hülse 81, die  sich auf einer in den Seitenrahmen 11 einge  schraubten Kopfschraube 82 befindet, im Ab  stand gehalten. Auf den Bolzen dieser Kopf  schraube     ;sind    eine Distanzhülse 83, eine Ska  lenscheibe 84 und eine     Unterlegscheibe    85       atdgesetzt.     



  Die     Unterlegscheibe    85 wirkt auf .eine mit       Einkerbungen    versehene Scheibe- 86 ein, die  auf der Welle 78     befestigt    ist. Ein über der  Skalenscheibe 84 befindlicher Drehgriff 87  ist mit dem äussern Ende der Welle 78 ver  bunden.  



  Die     Kolbenstange    73 steht in Verbindung  mit einem innerhalb eines Zylinders 88 ver  schiebbaren Kalben 90. Der Zylinder 88  selbst ist am Seitenrahmen 11 mittels eines  Stiftes 89 schwenkbar befestigt. Das eine  Ende einer in den Zylinder 88 eingesetzten,  über der Kolbenstange 73 angeordneten Feder  91 liegt am Zylinderkopf 92, das andere Ende  am Kolben 90 an. Diese Feder 91 ist bestrebt,  den Kolben 90 in der in     Fig.    6 gezeichneten"  Lage zu halten. Sie wird     zusammengedrückt,     wenn Druckluft durch eine regulierbare Boh  rung 93 eingelassen     wird.    Diese Bohrung 93  ist über einen Schlauch 94 mit einer Druck  luft führenden Leitung verbunden.

   Das Ein  lassen von     Druckluft    in den Zylinder 88 be-      wirkt .eine Verschiebung des Kolbens 90,  wobei .der Wellenstumpf 64 und das Luftrohr  im     Gegenzeigersinne        (Fig.    4 und 6)     ver-          schwenkt    werden.  



  Wie     Fig.    1 zeigt, ist eine zur Führung  von Druckluft     bestimmte    Leitung 95 an die  Ausgangsseite eines Steuerventils 96 ange  schlossen, das an einem Schaltbrett 97 der  Maschine     (Fig.-    1 -und 9) montiert     ist.    Von  dieser Leitung 95 zweigt eine an ein Ventil  99 angeschlossene Leitung 98 ab.

   Das Ventil  99     ist    ebenfalls am Schaltbrett 97 angebracht       und    besitzt     als        Betätigungsmittel    eine Druck  taste<B>100.</B> Das Ventil 99 umfasst ein zylindri  sches Gehäuse 101 mit einem eingebauten  Ventilkörper 102, der normalerweise in der  Stellung gemäss     Fig.    9 liegt und die     Einlass-          öffnung    103 und     aihe        Aus@assö.ffn-usg    104  frei gibt.

   Die     Auslassöffnung    104 befindet  sich in der Gehäusewand     und    steht über eine  Rohrleitung 105 mit. dem an den Zylinder 88       angeschlossenen    Schlauch 94 in Verbindung.  Wird die Drucktaste 100 niedergedrückt,  wird die     Druckluftzuführung    vom Rohr 98  nach dem Rohr 105 unterbrochen, und es kann  die im Zylinder 88 befindliche Luft durch  den Schlauch 94 und .das Rohr 105     nach    dem  über dem     Ventilkörper    102 liegenden Raum  im Ventil     und    aus dem     letzteren    entlang der  Drucktaste 100 nach aussen entweichen.  



  Das Ventil 96 steht mit der nicht gezeich  neten     Blattfördervorrichtung    der Maschine  in Verbindung und befindet sich in der  <B>Off</B>     enstellung,    um Druckluft einem Zylinder  106     (Fig.    2) einer     Sperrvorrichtung        zuzufüh-          ren.        Druckluft    wird weiter     durch    das Ventil  99 in den Zylinder 88     eingeleitet,

      so dass  durch die     Verschiebung    des Kolbens 90 die       Kolbenstange    73 nach     links    in     Fig.    6 bewegt  und der Wellenstumpf 64 im Gegenzeiger  sinne     verschwenkt        wird,    um den Flüssigkeits  zerstäuber in die     Normalstellung    zu bringen,  die der     Stellung    des Drehgriffes 87 über der       Skalenscheibe    84     entspricht.        Vorgängig    der       öffnung    des Ventils 96 wird keine Druckluft  nach dem Zylinder 88 durchgelassen,

   und der       Flüssigkeitszerstäuber    befindet sich in einer       unwirksamen        Stellung        mit    Bezug auf die         Auftragrolle    4, .da der Kolben 90 durch die  Feder 91 an den Zylinderboden angelegt und  der Wellenstumpf 64 in seine     Grenzstellung     nach     rechts    gedreht ist.  



  Der Teil 74 des Zahnrades 75 weist eine  Anzahl radiale     Bohrungen    107 auf. Diese sind  zum     Einstecken    eines hinter dem Stift 72 lie  genden und     diesem    als Anschlag dienenden  Stift 108 vorgesehen. Mittels dieses Stiftes  108 lässt sich der Weg begrenzen, den .der  Arm 71 anlässlich der Drehung im Uhrzeiger  sinne, veranlasst durch den unter der Wir  kung der Feder 91 stehenden Kolben 90 und  die     Kolbenstange    73, zurücklegen kann.  



  Bei normalem Betrieb der Maschine steht  der Kolben 90 im Zylinder unter der Wir  kung der Druckluft., .die über die Kolben  stange 73 den Arm 71 nach links     verschwenkt     hält, wobei dem Stift 72 am linken Ende des  zahnlosen Teils 74 des     Zahnrades    75 anliegt.  Die Stellung dieses Zahnrades 75 ist bestimmt  durch die Stellung des Drehgriffes 87 über  der Skalenscheibe, der über das Zahnrad. 77  mit dem Zahnrad 75 verbunden ist.. Der Dreh  griff 87 wird in seiner Stellung festgestellt  durch die     Unterlegscheibe    85, die in die ge  wählte     Einkerbung    in der Platte 86 eingreift.

    Wird das Luftrohr 51 mehr im     Gegenzeiger-          sinne    gedreht, dann wird je nach dem     Aus-          nrass    dieser Drehung ein kleinerer oder grö  sserer Teil der     zerstäubten    Flüssigkeit durch  die Platten 37 aufgefangen und in den Behäl  ter 27 zurückgeleitet.     Erfolgt    jedoch eine  Drehung     des,    Luftrohres 51 im Uhrzeiger  sinne, dann     wird    mehr zerstäubte Flüssigkeit.

    durch den Schlitz zwischen den Platten 37  und der Schutzwand 33 auf die     Auftragrolle     4     geblasen.    Durch die Änderung der Stellung  des Drehgriffes 87 und damit derjenigen des  Zahnrades 75 lässt sich somit die auf die Auf  tragrolle 4 aufzublasende Flüssigkeitsmenge       regulieren.     



  Wenn die Luftzufuhr nach dem Zylinder  88 unterbrochen     wird,        veranla.sst    die Feder  91 eine     Verschwenkung    des Armes nach  rechts, bis der Stift 72 an den Anschlagstift  108 anstösst. Durch die     dadurch    bewirkte      Drehung des Flüssigkeitszerstäubers erhalten  die Öffnungen 52 im Rohr 51 eine solche Lage  mit Bezug auf den Schlitz zwischen den Plat  ten 37 und der Schutzwand, dass eine grössere  Flüssigkeitsmenge auf .die     Auftragrolle    auf  gespritzt wird.  



  Wenn während des Normalbetriebes der       Maschine    die auf die     Auftragrolle    4 aufzu  spritzende Flüssigkeitsmenge vorübergehend  erhöht werden soll, ist die Drucktaste 100       (Fig.    9) zu betätigen. Dadurch wird die     Luft-          zufuhr    zum Zylinder 88 unterbrochen, die  vorhandene Luft unter der Wirkung der  Feder 91 durch den Kolben 90 ausgestossen  und über die Kolbenstange der Flüssigkeits  zerstäuber in die Stellung gedreht., in welcher  die     Mehrleistung    möglich ist.  



  Eine geänderte Ausführungsform des       Flüssigkeitszerstäubers        ist    in     Fig.    5 darge  stellt, der sich von derjenigen nach     Fig.    4  in einigen Einzelheiten unterscheidet. Zur       Verhinderung    einer Benetzung des Zylinders  durch Flüssigkeitstropfen     ist    die Rückwand  30' des Behälters 27' nach oben verlängert  und ihr Rand liegt hinter der vertikalen  Ebene durch die     Axe    5' der     Aiütragrolle.     Diese Rückwand 30' weist ferner eine Nei  gungslage auf und bildet mit der     Schutzwand     33' eine V-förmige     Sammelrinne    109.

   Die in  dieser letzteren sich sammelnde     Flüssigkeit     kann durch Löcher 110 in der Schutzwand  am Boden der Rinne nach dem Behälter     zui-          i@ückfliessen.     



  Die Vorderwand 28'     des    Flüssigkeitsbehäl  ters ist aus einem untern Teil und einem mit  dem letzteren mittels     eines        Scharniergelenkes     <B>111</B> verbundenen     obern.    Teil 28" gebildet. Der  winkelförmige     Materialstreifen    36' ist an der  Innenseite des obern Teils 28"     befestigt    und  dient als Träger von einstellbaren Lenkplat  ten<B>37'.</B> Der Behälter selbst wird von an den  Seitenrahmen der Maschine angeordneten  Winkeleisen 112 getragen.  



  Die Lenkplatten 37' sind zugänglich, wenn  der obere Teil 28" der     Vorderwand    nach vorn  um das Scharniergelenk umgelegt wird.  Dieser Oberteil 28" wird in der gewünschten  Lage mittels einer unter Federdruck stehen-    den     Hülse    analog der erwähnten     Hülse    66  festgestellt, die wirksam ist, wenn der Ober  teil herunter- oder hinaufgeklappt ist.  



       Flüssigkeitströpfchen,    die aus irgendeinem       Grunde    durch den     Zwischenraum        zwischen     der     Auftragrolle    4 und der Schutzwand 33'  gelangen, werden von der Rückwand 30' auf  gefangen und in die     Sammelrinne    109 über  geführt.  



  Bei     bekannten    Maschinen zur Herstellung  von Vervielfältigungen nach dem     Offset-          druckverfahren    ist die     Befeuchtungsvorrich-          tung    aus einem Flüssigkeitsbehälter, einer       Flüssigkeitsaufnahmerolle    und einer Auftrag  rolle gebildet. Demgegenüber ist die beschrie  bene     Befeuchtungsvorrichtung    wesentlich ein  facher in der Ausbildung, indem sie ausser  dem Behälter nur .die     Auftragrolle    aufweist.

    Das rotierende, siebartige Organ bietet den  wesentlichen     Vorteil,    dass es als Förderorgan  wirkt und Flüssigkeit in diejenige Stellung  zur     Auftragrolle    bringt, in     welcher    die     Zer-          stäubung    erfolgt, um dann in zerstäubtem  Zustande der Rolle     zugeführt    zu werden, wo  bei die     Flüssigkeitsmenge    durch     Änderung     der Drehzahl des siebartigen Organs geregelt  werden kann, welche Drehzahl von derjenigen  des Zylinders der     Maschine    abhängig ist.

    Eine     Änderung    der Drehzahl der Maschine  hat     somit    eine automatische     Änderung    der       Flüssigkeitszufuhr    zur     Auftragrolle        zur    Folge.  



  Eine     Änderung    der Lage des Luftrohres 51  hat eine sofortige     -Änderung    der Flüssigkeits  zufuhr zur     Auftragrolle        und    damit über die  letztere auf. die Druckplatte zur Folge, im       Gegensatze    zu bekannten     .Befeuchtungsvor-          richtiingen"    bei denen das Auftragen einer  grösseren oder kleineren Flüssigkeitsmenge  auf die Druckplatte nur mit     Verzögerung    er  folgt.

   Bei der beschriebenen     Befeuchtungsvor-          richtung    kann ferner die Flüssigkeitsmenge,  die auf die     Auftragrolle    und auf die Druck  platte aufgebracht wird, innert relativ weiter  Grenzen reguliert werden vom     einen    Ende der       Auftragrolle    bis zu deren anderem Ende  durch die verschieb- und feststellbaren Plat  ten 37.

        Die     Versorgiuig    des Behälters 27 bzw. 27'  mit Flüssigkeit erfolgt     mittels    selbsttätig wir  kender Mittel.     Vorzugsweise    erfolgt der Zu  strom der Flüssigkeit in im wesentlichen vor  bestimmten Mengen     jeweils,    wenn die Ma  schine in Betrieb gesetzt wird. Diese Menge  reicht für die Bedürfnisse während des     Be-          druckens    der Höchstzahl der Papierbogen aus,  die auf einmal auf den Maschinentisch abge  legt werden kann, welche Menge aber nicht  dem     Fassungsvermögen    des Behälters ent  spricht, so dass ein Überfliessen nicht zu be  fürchten ist.

   Wenn der Papierstapel erschöpft  ist     und    die Maschine stillgesetzt wird, wird  die im Behälter verbliebene überschüssige  Flüssigkeit über dem Normalstand nach einem       Flüssigkeitsv        orratsbehälter        zurückgenommen.     Wird die Maschine erneut angelassen, erfolgt  neuerdings     wieder    eine     Belieferung    des Be  hälters mit einer bestimmten Flüssigkeits  menge.  



  Wie     Fig.2        zeigt,    ist ein mit nach oben  gekehrtem Boden versehener Behälter 113 zur  Bildung einer     Luftkammer    vorgesehen, dessen       -untere        Öffnung    mittels eines von dem Seiten  rahmen der Maschine getragenen Deckels     114     abgeschlossen     ist.    Im Behälter 113 ist eine       misammendrückbare    Blase 115 unterge  bracht, die in Verbindung mit einer durch  den Deckel 114 hindurchgeführten Leitung  116 steht. Eine zweite Rohrleitung 117 führt  in den Behälter 113 hinein und mündet in  dem die Blase<B>115</B> umschliessenden Raum aus.

    Die Leitung 117 ist mit der Druckluft führen  den Leitung 95 verbunden, die an die     Auslass-          seite    des Ventils 96 angeschlossen ist.  



  Die     Rohrleitung    116 steht in Verbindung  mit dem Innern eines einen Flüssigkeitsvorrat  enthaltenden Behälters 118, so dass Druck  luft aus der Blase 115 in den über der Flüs  sigkeit befindlichen Luftraum des Vorrats  behälters 118 übergeführt werden kann.

   Aus  dem Vorratsbehälter führt eine bis nahe an  dessen Boden heranreichende Rohrleitung 120  heraus, die durch den Seitenrahmen 11 hin  durchgeführt und an ein Rohrstück 121  (Fug. 3) angeschlossen ist, das durch eine     öff-          nung    122 im Behälter gesteckt ist     und    im    letzteren     ausmündet.    Der Vorratsbehälter 118  ist mit einem     Verschlussorgan    119 versehen,  das eine     Einfüllöffniuzg    hat und mittels einer  zusätzlichen     Verschlusskappe    123 überdeckt  ist.  



  Zur Inbetriebsetzung der Maschine ist das  Ventil 96 geöffnet, um die Förderung von ;  Papierblättern in die Maschine zu ermögli  chen. Es wird daher Druckluft über die Rohr  leitung 117 dem Behälter 113 zugeführt, die  die Blase 115 zusammendrückt und während  der Tätigkeit der Maschine in diesem Zustand  behält. Durch das Zusammendrücken der  Blase wird ihr Luftinhalt über die Leitung  116 in den Vorratsbehälter 118 gedrückt.  Diese Druckluft hat ihrerseits zur Folge, dass  eine bestimmte Flüssigkeitsmenge über die  Leitung 120 und das Rohrstück 121 in den  Behälter 27 des Flüssigkeitszerstäubers getrie  ben wird und der Flüssigkeitsspiegel in letz  terem über das Niveau der Öffnung 122 an  steigt.  



  Wird das Ventil 96 geschlossen, dann ver  schwindet der auf der Blase 1.15 lastende  Druck im Behälter 113, die Blase dehnt sich  unter Aufnahme von Luft aus dem Vorrats  behälter 118 aus, und die über dem Niveau  der Öffnung 122 befindliche Flüssigkeit im  Behälter 27 strömt in den Vorratsbehälter 118  zurück, wobei ausserdem noch so viel Luft auf  dem gleichen Wege in den letzteren gelangt,  als dem Flüssigkeitsverbrauch während des  beendeten Betriebes der Maschine entspricht,  um den Druckausgleich innerhalb der Vorrats  behälter 118 und 115 zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Befeuchtungsvorrichtung an Offsetdruck maschinen mit einem innerhalb eines zur Auf nahme einer Flüssigkeit bestimmten Behälters angeordneten, in die Flüssigkeit eintauchen den Organ und einem das letztere durchset zenden, Druckluft führenden, mit Durchlass- öffnungen für die letztere versehenen, par allel zu einer Auftragrolle liegenden Rohr,
    wobei die aus den Durchlassöffnungen austre tenden Druckluftströme das Auftragen der durch das Organ in ihren Wirkungsbereich angehobenen Flüssigkeit in zerstäubter Form auf die Auftragrolle bewirken, dadurch ge kennzeichnet, dass das Organ einen beiderends in Lagern (40, 41) drehbaren Zylinder (39) aufweist, der teilweise in die im Flüssigkeits behälter (27) befindliche Flüssigkeit ein taucht, ferner dass das Druckluft führende Organ (51) innerhalb des Zylinders (39) liegt und derart drehbar angeordnet ist, dass die von der Druckluft zerstäubte, auf die Auf tragrolle auftreffende Flüssigkeitsmenge ver ändert werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Befeuchtungsvorrichtung nach Patent anspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass das Druckluft führende Rohr (51) exzentrisch zur Innenfläche des zylindrischen Organs (39) an geordnet ist. z. Befeuchtiuigsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem zylindrischen Organ (39) und der Auftragrolle (4) Schutz wände (33 und 35) zur Begrenzung der Breite des Durchlasses für die zerstäubte Flüssigkeit und zur Regulierung der Benetzung der Auf tragrolle (4) angeordnet sind, von welchen Schutzwänden die eine (35) in bezug auf das zylindrische Organ (39) verstell- und feststell bar ist.
    3. Befeuchtungsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die eine Schutz wand (35) in der Längsrichtung unterteilt ist zwecks Bildung einer Mehrzahl von voneinan der unabhängig verstellbaren Abschnitten<B>(37).</B> 4. Befeuchtungsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeits behälter (27) eine nach aufwärts gerichtete, sich vor die Auftragrolle (4) legende Vorder wand (28) sowie eine nach aufwärts gerich tete, unter der Auftragrolle endigende Rück wand (30) besitzt.
    5. Befeuchtungsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass sie eine zur Ver stärkung der Flüssigkeitsabgabe bestimmte, in Verbindung mit dem Druckluft führenden Rohr stehende Steuervorrichtung aufweist, um das Rohr (51) in eine abnormale Stellung zur Steigerung der zerstäubten, auf die Auf tragrolle (4) gelangenden Flüssigkeitsmenge zu drehen, welche Steuervorrichtung selbst tätig während vorbestimmten Zeitabschnitten ,während der Dauer des Betriebes der Ma schine wirksam ist und einen Luftzylinder (88) mit einer unter der Wirkung einer Feder (91) stehenden, an einen Kolben (90) ange schlossenen Kolbenstange (73) aufweist, wel che Kolbenstange über einen Arm (71)
    mit dem Druckluft führenden Rohr (51) verbun den ist, wobei entgegen dem Drucke der Feder (91) Druckluft auf den Kolben (90) wirken kann, um das Rohr (51) in die genannte ab normale Lage zu drehen. 6. Befeuchtungsvorrichtung nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da@ durch gekennzeichnet, dass Mittel zur Ein schaltung des Druckluftstromes zur Steuervor richtung vorgesehen sind, die bei der In betriebsetzung der Maschine und so lange wirksam sind, bis die Blattförderung durch letztere einsetzt, während der Druckluftstrom nach der Steuervorrichtung beim Durchgang von Blättern durch die Maschine unterbrochen ist.
    7. Befeuchtungsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 6; da durch gekennzeichnet, dass sie ein Ventil (99) zur Aufrechterhaltung der Flüssigkeitszer- ; stäubung während der normalen Blattförde rung und der Druckoperation der Maschine aufweist.
    B. Befeuchtungsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, da- i durch gekennzeichnet, dass Mittel zur automa tischen Zuführung von Flüssigkeit nach dem Behälter (27) in abgemessenen Mengen vor gesehen sind, wobei die Flüssigkeitsmenge zum Bedrucken einer bestimmten Blattzahl aus reicht, aber kleiner ist, um im Behälter (27) nicht zu überfliessen, welche Mittel ein zur Zuleitung der Flüssigkeit zum Behälter (27) dienendes Rohr (120, 121) aufweisen, das einerends an den Behälter (27) an einer über < .
    dessen Boden liegenden- Stelle angeschlossen ist, mit dem andern Ende. in den untern Teil eines geschlossenen Flüssigkeitsvorratsbehäl- ters (118) eintaucht, welch letzterer unterhalb des Flüssigkeitsbehälters (27) angeordnet ist und an seinem obern Ende mit einem Rohr (116) in Verbindung steht, das in das Innere einer Blase (115) ausmündet> ferner dass die Blase (115)
    sich innerhalb einer geschlossenen Luftkammer (113) befindet und bei der Ein leitung von Luft in die letztere zusammen gedrückt wird zum Zwecke der Überleitung einer bestimmten Luftmenge nach dem Vor ratsbehälter (118) und Abgabe einer bestimm ten Flüssigkeitsmenge durch den-letzteren an. den Flüssigkeitsbehälter (27) des Feucht werkes.
    9. Befeuchtungsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass Mittel zur Zufüh rung von Luft nach der die Blase (115) ein- schliessenden Luftkammer (113) vorgesehen und wirksam sind beim Anlassen der Ma- sehine, während sie das Entweichen der Luft aus der genannten Kammer (113) bei der Stillsetzung der Maschine bewirken, damit die Blase (115) unter Ansaugen von Luft aus dem Vorratsbehälter (118) sich dehnen kann und Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter (27)
    des Feuchtwerkes zufolge des im Vorratsbehäl ter (118) entstandenen Unterdruckes in den letzteren zurückströmt. 10. Befeuchtungsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, da durch gekennzeichnet, dass zur Regulierung der Benetzung der Auftragrolle (4) Mittel zur Veränderung der Drehzahl des zvlindrisehen Organs (39) gegenüber der Drehzahl der Auf- tragrölle (4) vorgesehen sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1055011B (de) * 1954-10-08 1959-04-16 Roland Offsetmaschf Heberloses Feuchtwerk fuer lithographische Druckmaschinen
DE1121625B (de) * 1958-01-21 1962-01-11 Maurice Charles Clare Feuchtvorrichtung fuer Rotationsgummidruckmaschinen
DE1611239B1 (de) * 1967-07-29 1970-04-23 Maschf Augsburg Nuernberg Ag In zwei Drehrichtungen antreibbare Rotationsdruckmaschine mit fuer den wahlweisen oder gleichzeitigen Nassoffsetdruck einsetzbaren Feuchtwerken

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