CH300885A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Stapelfaserbandes. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Stapelfaserbandes.

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CH300885A
CH300885A CH300885DA CH300885A CH 300885 A CH300885 A CH 300885A CH 300885D A CH300885D A CH 300885DA CH 300885 A CH300885 A CH 300885A
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Aktiengesellschaft Joh Jac Cie
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Joh Jacob Rieter & Cie Ag
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G1/00Severing continuous filaments or long fibres, e.g. stapling
    • D01G1/06Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning
    • D01G1/08Converting tows to slivers or yarns, e.g. in direct spinning by stretching or abrading
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Verfahren und     Einrichtung    zur Herstellung     eines        verzugsfähigen        Stapelfaserhandes.       Es sind bereits die verschiedensten Ver  fahren     und    Vorrichtungen     belkannt    geworden,  die sich     ziun    Ziele setzen, einen Faserstrang,  der im wesentlichen aus endlosen Fibrillen  besteht, in ein verzugsfähiges     Stapelfaserband     umzuformen.  



  Von der Auswahl bisher bekannter Trenn  vorrichtungen haben sich besonders solche mit  abquetschender Arbeitsweise wegen ihrer Zu  verlässigkeit und Anspruchslosigkeit bezüglich  Wartung bewährt.  



  Zwecks Wiederherstellung der vielfach  durch den Trennvorgang gestörten Parallel  lage der Fasern und- zur weiteren Verfeine  rung der     Stapelfasermasse    kamen in an  schliessenden Arbeitsstufen schon die verschie  denartigsten Vorrichtungen zur Verwendung,  die jedoch ausnahmslos den besonderen Anfor  derungen und der Eigenart abquetschender  Trennorgane zu wenig Rechnung tragen.  



  In nachteiliger Weise besitzen viele Kunst  fasern die unangenehme Eigenschaft, dass sie  beim Abquetschen durch Schneiden von end  licher Breite zufolge des hohen spezifischen  Druckes bündelweise zusammenschweissen,  was bei der Weiterverarbeitung und nament  lich     beiVern        igsoperationen    allergrösste Schwie  rigkeiten bereitet. Es gilt also vorerst, die  Einzelfasern nach dem Schneiden von ihren  gemeinsamen     Quetschpartikelchen    (im engli  schen Sprachgebrauch      fish-food     genannt)  zu trennen und die letzteren aus der Faser  schicht auszuscheiden.

   Nach einem Vorschlag       wurden    aus diesem Grunde nach dem Schneid-         aggregat    auch schon besonders tief ineinander  greifende     Sternwalzen    angeordnet, zwischen  denen die Faserschicht durchgezogen wird.  Das erzielte Resultat ist jedoch gleichermassen  wie vermittels einfacher und doppelter Nadel  stabstreckwerke unbefriedigend, und man  behalf sich bisher, indem man mehrere solcher  Arbeitsgänge nacheinander     aiLsführte.    Dies  verteuert und kompliziert jedoch das ganze  Aufbereitungsverfahren.  



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren,       um    eine aus endlosen Fibrillen bestehende  Faserschicht in ein verzugsfähiges Stapel  faserband umzuformen, werden diese Mängel  behoben, indem die Faserschicht durch Zer  teilung nach dem     Quetschprinzip        kontinuier-          lich-    in eine     Stapelfaserschicht    umgeformt  wird, die in geführtem Zustand einer mehr  stufigen,     abwechshingsweise    vorwärts- und       rückwärtsgerichteten        Kämmung    unter gleich  zeitiger Streckung unterworfen wird,

   -und  schliesslich die gekämmte     Stapelfaserschicht          zusammengeführt    und zu einem zusammen  hängenden     Stapelfaserband    verdichtet wird.  Die zur zweckmässigen Durchführung eines  Verfahrensbeispiels verwendete Einrichtung  kennzeichnet sich durch eine nach dem       Quetschprinzip    arbeitende     Zerteilvorrichtung,     ein nachgeordnetes     Kämmstreckwerk,    das eine  Mehrzahl von     Klemmwalzenpaaren    enthält mit  einem gegenseitigen Abstand, der gleich der  Länge des erzeugten Stapels ist, wobei zwi  schen je zwei     Klemmwalzenpaaren    ein Na  delwalzenpaar angeordnet ist, dessen.

   Umfangs-           geschwindigkeit    im Bereich der Nadeln     gzösser     als die     Umfangsgeschwindigkeit    des einziehen  den, aber kleiner als diejenige des abziehen  den     Klemmwalzenpaares    ist, und durch die  Faserschicht zusammenführende Mittel und  eine Verdichtungsvorrichtung, um nach dein       Kämmstreckwerk    das     Stapelfaserband    zusam  menhängend zu machen.  



       Ausfühiangsbeispiele    der     Erfindung    wer  den an Hand der beiliegenden Zeichnung er  läutert, die eine beispielsweise     Einrichtung    zur  Durchführung des Verfahrens darstellt. Es  zeigen:       Fig.    1 in schematischer Darstellung die  Einrichtung im Aufriss,       Fig.    2 eine geschnittene     Stapelfaserschicht,          Fig.    3 ein Detail aus     Fig.    2,       Fig.    4 eine Variante des     Kämmstreck-          werkes    im Schnitt,       Fig.    5 ein     Nadelwalzenpaar,

            Fig.    6 und 7 eine besondere     Vorrichtung     zum Zusammenführen der Faserschicht, wobei       Fig.    7 dem Schnitt     I-I    der     Fig.    6 ent  spricht, und       Fig.    8 eine     Schueidwalze.     



  Die nach' dem Quetschprinzip arbeitende       Schneidvorrichtiuig    besitzt gemäss     Fig.    1 eine  an     Lund    für sich bekannte     Schneidwalze    1 mit  gewindeartigen Messergängen 2, die     Letter     hohem Druck gegen     ihre    glatte Gegenwalze 3       angepresst    wird. Die Messergänge 2 sind an  der Spitze nicht scharfkantig, sondern in     Be,          rücksichtigung    der hohen spezifischen Pres  sung und im Interesse einer geringen Wartung  auf eine Breite von 0,3 bis 0,5 mm abgeflacht.

    Die     Sehneidwalze    kann ein- oder mehrgängige       l,1esserschrauben    besitzen, doch entspricht der  umfängliche Abstand zweier benachbarten  Schneiden immer der Stapellänge der zu  schneidenden Fasern.     Zweckmässig    ist zwi  schen die Messergänge ein elastischer Füll  stoff 4 eingelegt, um die Faserschicht während  des     Schneidvorganges    zuverlässig zu klemmen  und     ein    seitliches     Ausweichen    der einzelnen       Fibrillen    zu verhindern.

   An Stelle der be  schriebenen Vorrichtung können selbstver  ständlich auch andere     geeignet    erscheinende       Schneidorgane    Anwendung finden, die nach    dem erwähnten Prinzip arbeiten. Unmittelbar  auf die     Schneidvorrichtung    folgt uni Sinne  des Arbeitsprozesses ein     Klemmwalzenpaar     5, dem in Abständen a, die ungefähr der  Länge des geschnittenen Stapels entsprechen,  weitere     Klemmwalzenpaare    6, 7 und 8 folgen,  die     Kämmfelder    zwischen sich einschliessen.  Zwischen den     Klemmwalzenpaaren    sind Nadel  walzenpaare 9, 10, 11 untergebracht, wobei  deren in Reihen angeordnete Nadeln 12 in die  Nadellücken ihrer Gegenwalze eingreifen.

    Beidseitig der Nadelwalzen sich befindende  Distanzringe 13 verhindern eine gegenseitige  Berührung von Nadeln und Walzenkörpern.  Es hat sich in der Praxis als vorteilhaft er  wiesen, die     Nadelwalzenpaare        bezüglieh    ihrer  Lage im     ICümmfeld    näher bei dem abziehen  den als dem zuführenden     Klemmwalzenpaar     anzuordnen. Es ist auch möglich, die An  zahl der Klemm- und     Nadelwalzenpaare    ge  genüber     Fig.    1 zu vergrössern oder sie auf ein  Minimum zu beschränken. Die untern und  obern Nadelwalzen 9, 10, 11 werden durch  nicht gezeichnete Mittel so angetrieben, dass  ihre Nadeln in der Schicht in deren Bewe  gungsrichtung laufen.

   Da     überdies    die übri  gen Antriebsmittel und die     Pressionsanord-          nung    für die     Schneidwalzen-    und die     klemm-          walzenpaare    von durchaus konventioneller Bau  art sind, werden diese ebenfalls nicht näher  beschrieben.  



  Dem     Kämmstreckwerk    anschliessend folgt  ein     Kondenser    14. Dieser dient dem Zusam  menführen der ausgebreiteten, geschnittenen       und    gekämmten     Fasersehicht    15 in ein Band  von mehr rundlichem Querschnitt. Nach dem       Kondenser    ist eine Verdichtungsvorrichtung,  bestehend aus dem     Zufuhrwalzenpaar    16 und  einer     Presskammer    17, angebracht.  



  Die zu konvertierende, aus endlosen Ein  zelfibrillen zusammengesetzte Faserschicht 18,  der in einer vorangehenden     Vorrichtung    die  gewünschte     Breitenverteilung    und Anspan  nung erteilt     wird,    wird zur weiteren     Vergleich-          mässigang    bezüglich Dicke über eine Reihe von       Kalanderwalzen    19 der     Schneidvorrichtung     1, 3 zugeführt, in deren Berührungslinie die  Faserschicht 18 dem umfänglichen Abstand      der 'Messerschrauben entsprechend, abge  quetscht wird. Es entsteht. eine zusammen  hanglose     Stapelfaserschicht    20. Eine solche  ist in     Fig.    2 dargestellt.

   Viele     Kunstfasern     besitzen die unangenehme Eigenschaft, dass sie  sich in der     Quetschzone    zufolge des hohen,  zwischen den     Schneidorganen    auftretenden  Druckes zu Faserbüscheln 21 verschweissen,  denen ein     Quetschpartikelchen    22     ( fish-food     )  gemeinsam ist (Fug. 3). Oft kleben die Faser  büschel 21 auch     beiderends    zusammen.  



  Die aus diesen Faserpaketen aufgebaute       Stapelfaserschicht    20     wird    vom     Klemmwalzen-          paar    5, dessen Abstand zur     Schneidvorrich-          tung    1, 3 kleiner ist als die Stapellänge und  dessen     Einzugsgeschwindigkeit    der Lieferge  schwindigkeit des     Schneidwalzenpaares    ent  spricht, erfasst     und    gegen das Nadelwalzen  paar 9 weitergefördert.

   Das im Abstand     a     nächstfolgende     Klemmwalzenpaar    6 besitzt  gegenüber dem     Einzugswalzenpaar    5 eine dem,  eingestellten Verzug entsprechend grössere       Liefergeschwindigkeit.    Anderseits liegt die  Umfangsgeschwindigkeit des Nadelwalzen  paares 9 im Bereiche der Nadeln 12 zwischen  den Fördergeschwindigkeiten der benachbar  ten     Klemmwalzenpaare    5 und 6. Es werden  dadurch die vom     Einzugswalzenpaar    5 ge  klemmten Faserpakete 21 in geführtem Zu  stand an ihren vordern Enden von beiden  Seiten her intensiv ausgekämmt.

   Die zu  sammengeschweissten Einzelfasern lösen sich  von den     Quetschpartikelchen    22 und werden  in Parallellage gebracht, während die Quetsch  partikelchen zu Boden fallen. Unmittelbar  nachdem die Fasern den Klemmbereich des       Einzugswalzenpaares    5 verlassen haben, wer  den diese, der     Streckfeldweite    entsprechend,  sofort vom     Lieferwalzenpaar    6 erfasst und  mit einer Geschwindigkeit abgezogen, die grö  sser als diejenige der Nadeln in den Walzen  9 ist. Es wirkt somit auch eine     Kämmung    auf  die     hintern    Faserenden ein.  



  Der beschriebene Vorgang wiederholt sich  in den anschliessenden Kammfeldern ganz  analog, und es wird auf diese Weise die ge  schnittene     Stapelfaserschicht    20 im Gegensatz       z.    B. zu der Arbeit     üblicher    Nadelstab-Streck-         werke,    in     geführtem    Zustand und abwechs  lungsweise einer nach vorwärts und nach rück  wärts gerichteten     Kämmung    ausgesetzt, wobei  die Faserschicht infolge des Verzuges in den  einzelnen     Kämmfeldern    gleichzeitig verfei  nert wird.

   Es resultiert eine Vorlage, die sich  durch Sauberkeit, Homogenität und durch  vollständige Trennung und Parallellage der       einzelnen    Fasern auszeichnet. Daneben wird  durch das Ausscheiden der     Quetschrückstände     22 auch die Gefahr der     Nissenbildung    in spä  teren Arbeitsgängen ausgeschaltet.  



  Zwecks Erhöhung der     Kämmwirkiuig    kann  die Anzahl der Nadeln 12 pro Längeneinheit  im zweiten und dritten     Kämmfeld    vergrössert  werden, wie auch eine     Bestecktmg    dieser Wal  zen mit zwei oder mehr Nadelreihen möglich  ist (vgl. z. B.     Fig.    4).  



  Die Umfangsgeschwindigkeit der Nadel  walzen wird, je nach dem gesteckten Ziel, ent  weder mehr dem einziehenden oder mehr dem  abziehenden     Klemmwalzenpaar    angepasst. Es  hat sich namentlich bewährt, diese im ersten       Kämmfeld    dem abziehenden Walzenpaar an  zugleichen, womit dem eingestellten Verzug  entsprechend die     Auskämmung    der vordern  Enden intensiviert wird. In einem nachfol  genden     Kämmfeld    dagegen kann die Um  fangsgeschwindigkeit der     Nadeln    derjenigen  des einziehenden     Klemmwalzenpaares    ange  nähert werden, wodurch sich eine stärkere  Kammwirkung auf die     hintern    Enden der  Büschel 21 ergibt.

   Das Verhältnis der Relativ  geschwindigkeiten der Nadeln in     bezug    auf die  Fasern zwischen der nach     vorwärts    und der  nach rückwärts gerichteten     Kämmung    ist daher  in den Kammfeldern verschieden.  



  Die das     Kämmstreckwerk    verlassende Fa  serschicht 15 besitzt noch keinen     innern    Zu  sammenhang. Sie wird aus diesem Grunde  einer Vorrichtung 14 zugeführt, die die flä  chenhaft ausgebreitete Schicht zu einem Band  rundet, worauf eingezogen durch ein an  schliessendes     Walzenpaar    16, die Lunte in  einer     Presskammer    17 zu einem     transport-    und  verzugsfähigen, zusammenhängenden     Stapel-          faserband.    23     verdichtet    wird, Die     Ablage    des      fertigen Bandes kann in üblicher Weise in  Kannen erfolgen.  



       Fig.    4 zeigt eine     modifizierte    Ausfüh  rungsform des     Kämmstreckwerkes.     



  An das einziehende     Klemmwalzenpaar    24  des ersten     Kämmfeldes    schliesst ein winklig  abgebogenes Leitblech 25 an. Dessen einer  Schenkel 26 steht ungefähr radial zur untern  Nadelwalze 27, während der andere Schen  kel 28 die Nadeln 29 auf einem Teilstück  des Umfanges gegen die obere Nadelwalze 27  hin überdeckt.

   Um eine     Berührung    der Na  deln der beiden Nadelwalzen 27 mit dem     Leit-          blech    25 und damit eine     Beschädigung    zu  verhindern, liegt das Blech auf beidseitig  der Walzen vorgesehenen     Abstandringen        30._     und 31 auf, deren Durchmesser grösser ist als  der Durchmesser über die Nadelspitzen.

       Denn-          noch    soll im     Interesse    einer wirkungsvollen       Kämmung    das gegenseitige     Ineinandergreifen     der Nadelreihen gewährleistet sein, was,     wie-          in        Fig.    5 dargestellt, eine versetzte Anord  nung der     Abstandr        inge    30 und 31 in     axialer          Richtung    bedingt. Ein entsprechendes     Leit-          blech    32 findet auch im folgenden     Kämmfeld     Anwendung.

   Dieses leitet die Faserschicht auf  die beschriebene Art dem mit drei     aufeinan-          derfolgenden    Nadelreihen ausgerüsteten Na  delwalzenpaar 33 zu.  



  Die vom     Walzenpaar    24 geförderte     Sta-          pelfaserschicht    wird durch das Leitblech 25  aus der horizontalen Bewegungsrichtung aus  gelenkt und der untern Nadelwalze 27 an  Stelle der in     Fig.    1     gezeigten        tangentialen          Zuführung    unter verändertem Winkel, das  heisst mehr in radialer Richtung, zugeleitet.  Durch solches Vorgehen wird die auf die     vor-          dern    Enden der einzelnen Faserpakete 21 aus  geübte     Kämmimg    noch verbessert.

   Der Schen  kel 28 des Leitbleches 25 unterstützt diese  Bestrebungen weiter, indem die zwischen die  sem und dem Grund der untern Nadelwalze 27  eingebettete Faserschicht von den Nadeln 29  vollständig durchdrungen wird.  



       An    Stelle des in     Fig.    1. gezeigten     Konden-          sers    14     ztun    Zusammenführen der gekämmten  Faserschicht 15 tritt zweckmässig eine Vor  richtung gemäss den     Fig.    6 und 7,    Diese besteht aus     einem    spitzwinklig gegen  vorn zusammenlaufenden     Fördertisch    34, des  sen seitliche Begrenzung durch Förderbänder  35 und 36 gebildet wird, die um vertikale     Leit-          rollen    37, 38 bzw. 39, 40 im Sinne der ein  getragenen Pfeile umlaufen.

   Der Fördertisch  34 fällt im Bereiche der Walzen 37, 39 und  38, .40 ab (Fug. 7), womit die Richtung seiner  Führungsfläche von der     Bewegungsrichtung     der Führungstrumme der Förderbänder 35  und 36 abweicht. Die Geschwindigkeitskom  ponente der Bänder in der     Flussrichtung    des  Materials stimmt im wesentlichen mit den Lie  fergeschwindigkeiten des Walzenpaares 41 und  des     Einzugswalzenpaares    42 der anschliessen  den Verdichtungskammer 43 überein.  



  Die vom Walzenpaar 41 auf den     Förder-          tisch    34 abgelieferte Faserschicht gleitet, be  günstigt durch die geneigte Lage des     Förder-          tisches,    auf diesem dem Walzenpaar 42 zu,  während sie gleichzeitig durch die umlaufen  den Förderbänder 35, 36 von beiden Seiten her  zusammengedrängt wird.

   Zufolge der beson  deren     Lageanordnung    von Fördertisch und  Förderbändern werden die     Fa.serschichträn-          der    während der Vorwärtsbewegung gegen  über der     Vliesmitte    hochgezogen, was Glas Ein  rollen der Schicht von beiden Seiten her und  damit die einwandfreie     Rundung    zu einem  Band ohne Zerrungen begünstigt. Durch  Vergrössern oder Verkleinern der Umlaufge  schwindigkeit der Förderbänder kann man  bei Bedarf auch eine Relativbewegung zwi  schen den     Faserschichträndern    und den För  derbändern erzeugen. Etwa vom Rand ab  stehende Fasern lassen sich so wieder in die  Schicht einfügen.  



  Der von den Förderbändern 35 und 36  eingeschlossene Winkel a     beträgt    vorteilhaft  etwa 55 bis 65 ; stumpfere Winkel bedingen  zu grosse Relativgeschwindigkeiten der Förder  bänder, während zu spitze Winkel zufolge der  grösseren Länge des Fördertisches das gute  Gleiten der Fasern beeinträchtigen.  



  In     Fig.    8 ist eine je zur Hälfte mit     links-          und        rechtsgewindigen    Messergängen ausge  rüstete Messerwalze 44 gezeigt. Mit einer  solchen erhält     mau.    ein     symneti:isches    Schnitt-      Bild der Faserschicht (angedeutet in     Fig.    6),  was ihre Behandlung namentlich beim Zusam  menführen zu einem Band erleichtert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren, um eine aus endlosen Fibrillen bestehende Faserschicht in ein verzugsfähiges Stapelfaserband -umzuformen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Faserschicht durch Zer teilung nach dem Quetschprinzip kontinuier lich in eine Stapelfaserschicht umgeformt wird, die in geführtem Zustand einer mehr stufigen, abwechslungsweise vorwärts- und rückwärtsgerichteten Kämmung unter gleich zeitiger Streckung unterworfen wird,
    und dass schliesslich die gekämmte Stapelfaser schicht zusammengeführt und zu einem zu sammenhängenden Stapelfaserband verdich tet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Relativgeschwindigkeiten zwischen der nach vorwärts und der nach rückwärts gerichteten Kämmung in den aufeinanderfolgenden Kämmfeldern von unterschiedlicher Grösse ist. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass im ersten Kämm- feld die nach vorwärts ausgeübte Kämmung grösser ist als die nach rückwärts gerichtete. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da- durch gekennzeichnet, dass im letzten Kämm- feld die nach rückwärts ausgeübte Kämmung die nach vorwärts gerichtete übertrifft. 4. Verfahren nach Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Faser schicht innerhalb des Kämmfeldes aus der ge radlinigen Bewegungsbahn ausgelenkt wird.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Unteranspruch 4, gekenn zeichnet durch eine nach dem Quetschprinzip arbeitende Zerteilvorrichtung, ein nachgeord netes Kämmstreckwerk, das eine Mehrzahl von Klemmwalzenpaaren enthält mit einem ge genseitigen Abstand, der gleich der Länge des erzeugten Stapels ist, wobei zwischen je zwei Klemmwalzenpaares ein Nadelwalzenpaar ange= ordnet ist, dessen Umfangsgeschwindigkeit im Bereiche der Nadeln grösser als die Umfangs geschwindigkeit des einziehenden,
    aber kleiner als diejenige des abziehenden Klemmwalzen- paares ist, und durch die Faserschicht zu sammenführende Mittel Lind eine Verdichtungs vorrichtung, um das Stapelfaserband zusam menhängend zu machen. UNTERANSPRÜCHE 5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelreihen der Walzen eines Paares zwischeneinander greifen, und dass beidseitig der Walzen Ab standringe vorgesehen sind, um eine Berüh rung des Grundes der Gegenwalzen durch die Nadelspitzen zu verhindern. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Abstandringe grösser ist als der grösste Durchmesser der Nadelwalzen und die Ab standringe zweier zusammenarbeitenden Na delwalzen versetzt zueinander angeordnet sind. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass sich die Besteckung der Nadelwalzenpaare in Richtung des Durch laufes der Fasern verfeinert. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem Klemm- und einem Nadelwalzenpaar zur Aus lenkung der Faserschicht aus der geradlinigen Bewegungsbahn ein Leitblech angeordnet ist, das mit. seinem einen Schenkel die Besteckung der iuutern Nadelwalze auf einem Teilstück des Umfanges überdeckt. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Lage des Leit- bleches durch beidseitige Abstandringe der Nadelwalzen begrenzt wird. 10. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nadelwalzen paar näher bei dem abziehenden als dem zu führenden Klemmwalzenpaar angeordnet ist.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Zusammenführen der Faserschicht einen nach vorn zusammenlaufenden Fördertisch besit zen, dessen seitliche Begrenzung durch um laufende Förderhänder gebildet wird. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Fördertisch in der Richtung des Abzuges der Fasern nach unten geneigt ist.
    13. Einrichtung nach tnteransprueli 12, dadurch gekennzeiehnet, dass die Richtung der Führungsfläche des Fördertisehes von der Be- weglingsriehtung der Führungstrumme der Förderbänder abweicht.
CH300885D 1952-04-10 1952-04-10 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines verzugsfähigen Stapelfaserbandes. CH300885A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4389752A (en) 1979-07-10 1983-06-28 Rieter Machine Works Limited Method of producing a staple fibre sliver and apparatus for implementing the method

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