CH303596A - Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden. - Google Patents
Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden.Info
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Description
Heiz- bzw. <B>Kühleinrichtung</B> in <B>Gebäuden.</B> Die vorliegende Erfindung betrifft eine Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden mit unter Verputz verlegten Heiz- bzw. Kühl rohren, welche mit zwischen den Rohren und dem Verputz befindlichen Wärmeleitblechen wärmeleitend verbunden sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeleitbleelie je aus einem Stück bestehen und an den bei den Rohren befindlichen Stellen je eine das Rohr auf einem Teil seines Umfanges umgebende, dem Roliraussenradius angepasste Rille bilden,
deren Ränder je über eine nach aussen vor stehende Falte des Bleches in den übrigen Teil desselben übergehen, und dass diesen Rillen den restlichen Rohrumfang umgrei fende Halter zugeordnet sind, welche beider seits mit unter die Falten greifenden Rändern. versehen sind und dadurch die Rillen in satter :Image an den Rohren halten. Hierdurch lassen sich die bei den bisherigen Heiz- bzw. Kühleinrichtungen bestehenden Schwierigkei ten, die Wä.rmeleitbleehe in für den vor- bestimni:
ten Wärmefluss ausreichendem Aus- inasse finit den Rohren zu verbinden, ohne weiteres beheben, da die einzelnen Rillen mit dem übrigen Teil des zugehörigen Wärmeleit- hleelies aus einem einheitlichen Stück be stehen und daher der Wärmefluss an den Cbergang.sstellen dieser Rillen in die übrigen Teile der Wärmeleitbleche durch keinerlei Widerstände gehindert ist,
wie sie bei aus verschiedenen Teilen bestehenden Blechen an eren Verbindungsstelle auftreten können, je nach der Art, wie diese Verbindungsstelle be schaffen ist.
Die beigefügte Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes.
Fig.1 und 2 zeigen in vertikalem Quer schnitt je ein Beispiel einer Deckenkonstruk tion.
Fig.3 zeigt in grösserem 1Tassstab die Stirnansicht einer Falte der Wärmeleitbleche dieser Beispiele.
Die Fig. 4 und 5 zeigen in kleinerem Mass stab den Grundriss je eines Wärmeleitbleches in unterschiedlicher Ausführung.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 ist eine Deckenkonstruktion vorausgesetzt, bei der in üblicher Weise unter dem Verputz 1 eine Reihe von in Abständen voneinander liegenden parallelen Rohren angeordnet ist, von denen lediglich ein Rohr 2 in der Zeich nung veranschaulicht ist.
Diese Rohre können unmittelbar in einen Rohrstrang eingegliedert sein, welcher im Kreislauf von einem flüssi gen oder gasförmigen Medium durchflossen ist, welches als Wärmeträger dient, wie zum Beispiel Heisswasser oder Kühlwasser, je nachdem ob in der kalten Jahreszeit eine Heizung bzw. in der warmen Jahreszeit eine Kühlung der Decke bezweckt ist.
Zur gleichmässigen Wärmeübertragung über die ganze Deckenfläche sind zwischen den Rohren und dem Verputz 1 mehrere, je aus einem Stück bestehende Wärmeleitbleche 3 angeordnet, welche wärmeleitend mit den Rohren 2 dadurch verbunden sind, dass, wie aus Fig.1 bezüglich des Rohres 2 ersichtlich, die Wärmeleitbleehe unter den Rohren je eine das Rohr auf einem Teil, seines Umfanges umgebende Rille 4 bilden, welche dem Aussen radius des Rohres 2 angepasst ist und deren Ränder je über eine nach aussen vorstehende Falte 5 bzw. 6 in den übrigen Teil des Bleches übergehen.
Die Falte ist-, wie aus Fig. 3 für die Falte 6 ersicbtlieh, durch starkes Zusam- menpressen der die Falte bildenden Blechteile derart gestaltet, dass sieh diese Blechteile auf einer verhältnismässig grossen Fläche. berüh ren und die Falte ungefähr waagrecht nach aussen vorsteht.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist nun jeder Rille 4 ein Halter 7 zugeordnet, welcher eben falls rillenförmig mit dem Rohraussenradius angepasster Krümmung gestaltet ist. und den restlichen Umfang des Rohres 2 umgreift, so wie beiderseits mit einem unter die Falte 5 bz . 6 greifenden, im Querschnitt haken förmig nach innen gebogenen Rand 8 bzw. 9 versehen ist.
Der Halter 7 besteht. aus federn dem Blech und ist so bemessen, dass er auf der Oberseite des Rohres 2 aufliegend mit. den Rändern 8 und 9 einen ausreichenden Druck auf die Falten 5 und 6 ausübt, um die Rille 4 in satter Anlage am Rohr 2 zu halten. Da durch ist ein zuverlässiger -'4Tärmeübergang v an der Wandung des Rohres 2 zum Wä.rme leitblech 3 gewährleistet.
.Wie aus Fig.1 ersichtlich, ist das Wärme leitblech 3 im Bereich des Rohres 2 derart nach oben abgekröpft, da.ss es eine Hohl schwelle bildet, mit schräg liegenden Seiten flanken 10 und 11 und einem duxeh die Rille 4 gebildeten R.iieken. Das Wärmeleitbleelr 3 ist.
ferner mit aus ihre ausgestanzten und aus der Blechfläche nach unten herausgebogenen Zungen 12 versehen, welche als Verankerung des Verputzes 1 dienen, wobei auch die durch das Herunterbiegen der Zungen 12 im Wärme- leitblech 3 entstehenden Schlitze 13 zur bes seren Haftung des Verputzes am Blech bei tragen. )Vie aus Fig.l linksseitig ersichtlich, ist der Deckenverputz in einzelne Platten aufge teilt, die unter Bildung je einer Fuge 14 an einanderstossen und einzeln in bekannter, nicht dargestellter Weise an einem Decken konstruktionsteil durch Aufhängen befestigt sind.
Die Fugen 14 werden nachträglich auf der Verputzseite mit einem elastisch nach- (Yiebigen Kitt verschlossen. In einer jeden solchen Verputzplatte ist. je ein Wärmeleit- blech 3 eingebettet, so dass die Verputzplatte und das Wärmeleitblech ein Ganzes bilden.
Die Montage erfolgt in der Weise, da.ss bei abgenommenem Halter 7 und fest. verlegten Rohren die Platten einzeln der Reihe nach von unten in die vorbestimmte Lage gebracht werden, wobei benachbarte Platten in die gegenseitigen Falze eingeschoben werden und die Rille 4 des -#N,'ärmeleitbleehes einer jeden Platte an die Unterseite des betreffenden Rohres 2 fest. angepresst wird.
Alsdann wird der Halter 7 von der Stirnseite her über dem Rohr 2 liegend in Rieht.ung der Rohrachse gegen die zugehörige Rille 4@geschoben, wobei die Ränder 8 und 9 etwas nach unten ge drückt werden, damit sie unter die Falten 4 greifen können. Es -enügt alsdann, den Halter 7 mit entsprechendem axialem Druck über die ganze Länge der Falten 5 und 6 des betreffenden Wärmeleitbleehes vorzuschieben, um eine satte Anlage der Rille 4 über ihre ganze Länge am Rohr \_' zu gewährleisten.
In der Fig. 2 sind das Rohr und der Halter der Einfachheit wegen weggelassen. Diese Teile können in der ;-leiehen Ausführungs form vorgesehen sein wie irr Fig.1 dargestellt. Es ist wieder ein Leitblech 3 dargestellt, welches an der bei dem nicht dargestellten Rohr befindlichen Stelle eine das Rohr auf einem Teil seines Umfanges umgebende, dem Rohraussenra.dins angepasste Rille 4 bildet, deren Ränder je über eine nach aussen vor stehende Falte 5 bzw. 6 in den übrigen Teil des Bleches übergehen.
Ferner bildet das WärmeleitbTech 3 wieder im Bereich des nicht dargestellten Rohres eine Hohlschwelle, deren Rücken durch die Rille 4 gebildet ist. Im Gegensatz zur Ausführungsform nach Fig.1 sind die Flanken 15 -und 16 der Hohlschwelle nur im untern Teil schräg, im obern Teil da gegen senkrecht angeordnet, und zwar in der Hauptsache deshalb, weil die Höhe der Hohl schwelle eine verhältnismässig grosse ist.
Diese grössere Bauhöhe ist in Anpassung an an sich bekannte Verputzplatten mit oberhalb dem Verputz vorgesehenem schalldämmendem Stoff vorgesehen. Wie aus Fig.2 ersichtlich, ist der Deckenverputz 1, welcher wieder am Wärmeleitbleeh 3 sitzt, mit.
Perforierungen 17 versehen, zum Beispiel in Form von Boh rungen mit einer lichten Weite von etwa 5 mm. Ebenso weist das Wärmeleitblech 3 ausserhalb der Hohlschwelle Durchbrechungen 18 auf, welche mit den Perforierungen 17 übereinstimmen, und ist auf der dem Ver putz 1 abgekehrten Seite mit schalldämmen dem Füllstoff 19 bedeckt. Der Füllstoff 19 besteht zweckmässig aus zugleich wärmeisolie rendem Material, zum Beispiel aus Glaswolle, um eine Wärmeabgabe des Wärmeleitbleches 3 nach oben tunlichst, zu unterbinden.
Auch der zwischen der Hohlschwellenwandung und dem Verputz 1 umschlossene Hohlraum 20 ist mit einem Füllstoff ausgefüllt, der schall dämmend ist, jedoch nicht. zugleich wärme isolierend zu sein braucht, da. der Verputz an dieser Stelle der Rille 4 zugeordnet ist, welche an der Wärmeleitung beteiligt ist.
Das Wärmeleitblech 3 sitzt in einer den Verputz 1 und eine ringsumlaufende Rand leiste 21 aufweisenden Platte. Die ganze Unterdecke ist wieder in eine Anzahl solcher Platten aufgeteilt, die mit Fugen 14 anein- anderstossen, welche auf der Verputzseite ver kittet werden.
Auch die Befestigung der Platten und deren Montage erfolgt in analo- rierWeise, wie an Hand der Fig. 1 beschrie ben worden ist. Die Randleisten 21 anein- anderliegender Platten sind wieder gegenseitig ineinandergreifend profiliert.
Ferner ist das Wärmeleitblech 3 innerhalb der Randleisten \1 wieder mit aus ihm ausgestanzten, aus der Blechfläche herausgebogenen Zungen 12 ver sehen, welche die Verankerung des Bleches in dem die Randleisten bildenden Material unter stützen, wozu auch die durch Herausbiegen der Zunge 12 entstandenen Ausschnitte 13 beitragen.
Um die mittlere Verputztemperatur auf einem vorbestimmten Wert halten zu können, ist es unter Umständen erforderlich, die Ge- samtwärmeleitfläehe wesentlich kleiner zu halten als die Gesamtdeckenfläche. Zu diesem Zwecke kann, wie Fig.4 und 5 zeigen, jedes Wärmeleitblech 3 ausserhalb der Rille 4 mit Aussparungen 22 bzw.
23 versehen sein, welche so gross gewählt werden, dass ins gesamt die gewünschte Verkleinerung der Wärmeleitfläche entsteht. Die Aussparungen 23 gemäss Fig.5 sind insgesamt erheblich grösser als diejenigen 22 der Fig. 4.
Sie haben eine entsprechend grössere Herabminderung der Gesamtwärmeleitfläche im Falle der Fig. 5 gegenüber dem. Fall der Fig.4 zur Folge.
Entgegen der Darstellung in der Zeich nung ist es nicht unbedingt erforderlich, die Verputzschicht in aneinandergereihte Platten aufzuteilen, vielmehr können die Wärmeleit- bleche auch unabhängig vom Verputz an Gebäudekonstruktionsteilenbefestigt sein und der Verputz nachträglich als zusammenhän- gende Schicht an den Wärmeleitblechen auf gebracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:- Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden mit unter Verputz verlegten Heiz- bzw. Kühl- rohren, welche mit zwischen den Rohren und dem Verputz befindlichen T4'ärmeleitblechen wärmeleitend verbunden sind, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Wärmeleitbleche je aus einem Stück bestehen und an den bei den Rohren befindlichen Stellen je eine das Rohr auf einem Teil seines Umfanges iungebende,dein Rohraussenradius an.gepasste Rille bilden, deren Ränder je über eine nach aussen vor stehende Falte des Bleches in den übrigen Teil desselben übergehen, und dass diesen Rillen den restlichen Rohrumfang umgrei fende Halter zugeordnet sind, welche beider seits mit unter die Falten greifenden Rän dern versehen sind und dadurch die Rillen in satter Anlage an den Rohren halten. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche im Bereiche der Rohre je eine Hohlschwelle bilden, deren Rücken die am betreffenden Rohr anliegende Rille bildet. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Verputz Per forierungen besitzt und die Wärmeleitbleche ausserhalb der Hohlschwellen mit diesen Per- forierungen übereinstimmende Durehbrechun- gen aufweisen sowie auf der dem Verputz abgekehrten Seite mit schalldämmendem Füll stoff bedeckt sind.3. Einrichtung nach Unteranspruch , dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstoff aus zugleich wärmeisolierendem besteht. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Füllstoff aus Glaswolle besteht. 5.Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass auch der von der Hohlsehwellenwandung und dem Verputz umschlossene Hohlraum mit sehall-dämmen- dem Füllstoff ausgefüllt ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verputz an den Wärmeleitblechen sitzt. 7.Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Wä.rmeleit- bleche mit aus ihnen ausgestanzten und aus der Blechfläche herausgebogenen Zungen für die Verankerung des Verputzes an den Blechen versehen sind.$. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche mit Aussparungen zur Erreichung einer vorbestimmten Grösse der Gesamtwärme: leitfläche und damit der mittleren Verputz temperatur versehen sind.9. Einrichtung nach Unteranspiuieh 6, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche an Gebäudekonstruktionsteilen be festigt und der Verputz als zusammenhän- gende Schicht an den Wärmeleitbleehen sitzt. 10.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jedes Wärmeleix- blech in einer den Verputz und eine rings umlaufende Randleiste aufweisenden Platte sitzt und aufeinanderfolgende Platten mit auf der Verputzseite verkitteten Fugen a.n- einanderst.ossen. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Randleisten gegenseitig ineinandergreifend profiliert sind.12. Einrichtung nach 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche mindestens innerhalb der Randleisten mit aus ihnen ausgestanzten und aus der Blechfläche herausgebogenen Zungen für die Verankerung der Bleche mindestens in dem die Randleisten bildenden Material versehen sind.
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Cited By (2)
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| WO2012010272A1 (de) * | 2010-07-23 | 2012-01-26 | Gib Gesellschaft Für Innovative Bautechnologie Mbh | Heiz- oder kühlelement für einen deckenaufbau |
| EP3699497A1 (de) * | 2019-02-20 | 2020-08-26 | Dualis AG | Deckenaufbau zum heizen und/oder kühlen eines raumes |
-
1952
- 1952-06-26 CH CH303596D patent/CH303596A/de unknown
Cited By (2)
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| WO2012010272A1 (de) * | 2010-07-23 | 2012-01-26 | Gib Gesellschaft Für Innovative Bautechnologie Mbh | Heiz- oder kühlelement für einen deckenaufbau |
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