CH307517A - Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden. - Google Patents

Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden.

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CH307517A
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    • F24D3/12Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
    • F24D3/16Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating mounted on, or adjacent to, a ceiling, wall or floor
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Description


  <B>Heiz- bzw.</B>     Kühleinrichtung    in<B>Gebäuden.</B>    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  weitere Ausbildung der Einrichtung nach  dem Hauptpatent, das eine Heiz- bzw. Kühl  einrichtung in Gebäuden mit unter Verputz       verlegten    Heiz- bzw.

   Kühlrohren, welche mit  zwischen den Rohren und dem Verputz be  findlichen     Wärmeleitblechen    wärmeleitend  verbunden sind, betrifft, wobei die     Wärme-          leitbleehe    an den bei den Rohren befind  lichen Stellen je eine das Rohr auf einem  Teil seines Umfanges umgebende, dem Rohr  aussenradius angepasste Rille bilden, deren  Ränder je über eine nach aussen vorstehende  Falte. des Bleches in den übrigen Teil des  selben     übergehen    und diesen Rillen den rest  lieben Rohrumfang umgreifende Halter zu  geordnet sind, welche beiderseits mit unter  die Falten greifenden Rändern versehen sind  und dadurch die Rillen in satter Anlage an  den Rohren halten.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun,  eine bessere Ausnützung der Wärmeleitfähig  keit der     Wärmeleitbleehe    solcher Heiz- bzw.  Kühleinrichtungen zu schaffen und erreicht  (lies dadurch, dass die     Wärmeleitbleehe    eine  vom mittleren, an einem Rohr anliegenden  Teil aus nach beiden     .'Seiten    zu abnehmende  Dicke aufweisen. Im Idealfall kann die  Dickenabnahme der     Wärmeleitbleche    derart  bemessen sein, dass die     Wärmestromdichte    an  allen Stellen der     Wärmeleitbleche    mindestens       angenähert    konstant ist.

   Durch diese     Dimen-          sionierung    der     Wärmeleitbleehe    wird an allen    Stellen der Bleche das Material für die  Wärmeleitung optimal ausgenützt, unter Be  rücksichtigung des vorbestimmten     sukzessiven     Wärmeaustrittes aus den Leitblechen von der  Mitte nach den .Seitenrändern zu. Es lässt sieh  daher an Blechmaterial und infolgedessen  auch an Gewicht eine Einsparung gegenüber       Wärmeleitblechen    mit überall gleich grosser  Dicke erzielen. Die Einsparung an Blech  material hat erhebliche Bedeutung, wenn es  sich um verhältnismässig teures Material han  delt, wie dies zum Beispiel für Kupfer der  Fall ist.

   Kupfer besitzt jedoch bekanntlich  eine sehr hohe Wärmeleitzahl und eignet sieh  daher für     Wärmeleitbleehe,    die unter Ver  putz verlegt sind, ganz besonders, mit Rück  sicht darauf, dass in solchen Fällen zur Ver  hinderung der     Sehwitzwasserbildimg    der 'Tem  peraturunterschied zwischen den Rohren und  der Temperatur des zu konditionierenden  Raumes möglichst klein sein soll. Dies lässt  sieh um so besser erreichen, je höher die  Wärmeleitzahl des verwendeten Materials für  die     Wärmeleitbleche    ist.

   Infolgedessen kann  wegen der durch die gekennzeichnete Dimen  sionierung der     Wärmeleitbleche    erzielbaren  Materialersparnis ein     Wärmeleitbleeh    aus ver  hältnismässig teurem Material ohne entspre  chend grosse Mehrkosten in Kauf genommen  werden. Die mit der Blechdimensionierung  zugleich erzielte Gewichtsersparnis ist prak  tisch ebenfalls sehr erwünscht, so dass mit.  der gekennzeichneten Wärmeleitblechdimen-           sionierung    in beiderlei Hinsicht eine sehr er  wünschte Verbesserung gegenüber dem     bi;a-          herigen    Zustande erreichbar ist.  



  Eine weitere Materialersparnis für die       Wärmeleitbleche    lässt sich zudem unter Um  ständen noch dadurch erzielen, dass nur ein  Teil des Verputzes an     Wärmeleitbleche    an  geschlossen wird und der übrige Teil ohne  Anschluss an     Wärmeleitbleche    ist. Es hat sich  gezeigt, dass praktisch in der Regel die vor  bestimmte     Wärmezu-    bzw. -abfuhr erreichbar  ist, ohne dass die zur Verfügung stehende  Gesamtwand, zum Beispiel die Decke eines  Raumes, ganz mit     Wärmeleitblechen    besetzt  wird.

   Um diesem Umstand Rechnung zu tra  gen, ist bereits im     Unteransprueh    8 des Haupt  patentes vorgesehen worden, bei den einzelnen       Wärmeleitblechen    Aussparungen zur     Errei-          ehung    einer vorbestimmten Grösse     der,Gesamt:          wärmeleitfläche    vorzusehen.

   Dadurch wird  der Materialverbrauch an     Wärmeleitblechea     jedoch bei weitem nicht in solchem Umfange  herabgesetzt, wie es sich erreichen lässt, wenn  man nur einen Teil des Verputzes an     Wärme-          leitbleche    anschliesst, welche insgesamt die  gleiche Wärmemenge zu- bzw. abzuleiten ver  mögen und also insgesamt die gleiche Gesamt  wä.rmeleitfläche ergeben wie im ersteren  Falle.  



  Falls der Verputz an gegenseitig mit je  einer auf der     Verputzseite    verkitteten Fuge       aneinandergrenzenden    Platten sitzt, ist     e5     zweckmässig, nur einen Teil dieser Platten mit  je einem     Wärmeleitblech    zu versehen und  die übrigen Platten ohne     Wärmeleitbleche     auszubilden, im übrigen aber gleich zu dimen  sionieren, so dass nach Belieben laufend  nebeneinander die eine oder die andere Plat  tensorte je nach. Bedarf Verwendung finden  kann.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.       Fig.1    zeigt in vertikalem Querschnitt eine  Deckelkonstruktion.  



       Fig.   <B>2 </B> zeigt in kleinerem     Massstabe    den  Querschnitt     eines    Walzbleches, aus welchem  die     Wärmeleitbleche    hergestellt sind.    Wie     Fig.    1 der Zeichnung zeigt, ist  eine     Deckenkonstruktion        vorausgesetzt,    bei  der in üblicher Weise unter (hinter) dem  Verputz 1 eine Reihe von in Abständen von  einander liegenden parallelen Rohren ange  ordnet sind, von denen lediglich ein Rohr  in der Zeichnung veranschaulicht ist.

   Diese  Rohre können unmittelbar in einen Rohr  strang eingegliedert sein, welcher im Kreis  lauf von einem flüssigen oder     gasförmigen     Medium durchflossen ist, welches als<B>W</B>     ärmc-          träger    dient, wie zum Beispiel Heisswasser  oder Kühlwasser, je     naehdem,    ob in der kalten  Jahreszeit eine Heizung bzw. in der warmen  Jahreszeit eine Kühlung der Decke bezweckt  ist.  



  Zur     gleichmässigenWärmeübertragung    über  die ganze     Deckenfläehe    sind zwischen     deu     Rohren und dem Verputz 1     Wärmeleitbleehe     3 angeordnet, welche wärmeleitend mit den  Rohren     \?    dadurch verbunden sind, dass, wie  aus der Zeichnung für das dargestellte Rohr 2  ersichtlich ist, an den beiden Rohren befind  lichen 'Stellen die     Wärmeleitbleche    je eine  das Rohr auf einem Teil seines     LTmfan--es     umgebende Rille 4 bilden, welche dem  Aussenradius des Rohres ? angepasst ist und  deren Ränder je über eine nach aussen vor  stehende Falte '5 bzw. 6 in den     übrigen    Teil.  des Bleches übergehen.

   Diese Falten sind  durch starkes Zusammenpressen der die Fal  ten bildenden Blechteile derart gestaltet, da ss  sich diese Blechteile auf einer     verhä.ltnis-          mä.ssig    grossen Fläche berühren und die Fal  ten ungefähr waagrecht. nach aussen vor  stehen.  



  Jeder Rille 4 ist ein Halter 7 zugeordnet,  welcher ebenfalls     rillenförmig    mit dem     Rohr-          aussenra.dius    angepasster     Krümmung    gestaltet  ist und den restlichen     Umfang    des Rohres ''  umgreift sowie beiderseits mit unter die  Falte 5 bzw. 6 greifenden, im Querschnitt  hakenförmig nach innen gebogenen Rändern  8 bzw. 9 versehen ist. Der Halter 7 besteht  aus federndem Blech und ist so bemessen, dass  er auf der Oberseite des Rohres 2 auflie  gend mit den Rändern 8 und 9 einen ausrei  chenden Druck auf die Falte 5 bzw. 6 aus-      übt, um die Rille 4 in satter Anlage am  Rohr ? zu halten.

   Dadurch ist ein zuver  lässiger     Wärmeübergang    von der Wandung       cles    Rohres ? zum     Wärmeleitblech    3 gewähr  leistet. Das     Wärmeleitblech    3 ist im Bereich  des Rohres ? derart nach oben     abgekröpft,          dass    es eine Hohlschwelle bildet mit schräg       lie.-enden    Seitenflanken 10 bzw.<B>11</B> und einem  durch die Rille 4 gebildeten Rücken.

   Das       Wärmeleitbleeh    3 ist ferner mit ausgestanz  ten     und    aus der Blechfläche nach unten       liprausgebogenen    Zungen 12 versehen, welche  zur Verankerung des Bleches am Verputz 1  dienen, wobei auch die durch das Herunter  biegen der Zungen 12 im     Wärmeleitblech    3  entstandenen Schlitze 13 zur besseren     Haf-          tun#g,    des Verputzes am Blech beitragen.  



  Wie in     Fig.l    der Zeichnung     linksseitig     angedeutet, ist der Deckenverputz in ein  zelne Platten aufgeteilt, die unter Bildung  je einer Fuge 11     aneinanderstossen    und ein  zeln in bekannter, nicht dargestellter Weise  an einem     Deckenkonstrukt.ionsteil    durch     Auf-          liängen    befestigt sind. Die Fugen     1-1    werden       nachträglich    auf der     Verputzseite    mit einem  elastisch nachgiebigen Kitt verschlossen.

   Min  destens in einem Teil sämtlicher     Verputzplat-          ten    einer zu heizenden bzw.     zii    kühlenden       Decke    ist je ein     Wärmeleitblech    3 eingebettet,  so dass die betreffenden     Verputzplatten    mit  dem     Wärmeleitblech    je ein Ganzes bilden.  



  Die Montage erfolgt in der Weise, dass  bei abgenommenem Halter 7 und fest ver  legten Rohren die Platten einzeln der     Reihe     nach von unten in die vorbestimmte     Lage    ge  bracht werden, wobei benachbarte Platten in  die     gegenseitigen    Falze eingeschoben     werde@i     und die Rille 4 des     Wärmeleitbleches    einer  ;jeden Platte an die Unterseite des betreffen  den Rohres 'fest     angepresst    wird.

   Alsdann  wird der Halter 7 über dem Rohr     \>    liegend  in     Richtung    der Rohrachse gegen die zuge  hörige Rille 4 geschoben, wobei die Ränder  8 und<B>9</B> etwas nach unten gedrückt werden,       damit    sie unter die Falten 5 und 6 greifen.

    Es     genügt    alsdann, den Halter 7 mit ent  sprechendem axialem Druck über die ganze  Länge der Falten 5 und '6 des betreffenden         Wärmeleitbleches    vorzuschieben, um eine  satte Anlage der Rille 4 über ihre ganze  Länge am Rohr     '?    zu gewährleisten,  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, weist das       Wärmeleitblech    3 an verschieden weit vom  Rohr 2 entfernten Stellen unterschiedliche  Dicken auf, und zwar weist der mittlere, die  Rille 4 bildende     ''feil    in der Mitte die grösste  Dicke auf.

   Diese ist in der     Rohrlängsrichtung     konstant, nimmt jedoch in der senkrecht dazu  liegenden Richtung nach beiden Seiten zu  stetig ab, und zwar ist diese Dickenabnahme  mindestens über die Seitenflanken 10 und 11  sowie anschliessend bis zu den Seitenrändern  des Bleches linear, so dass jedes     Wärmeleit-          blech    an seinen in Richtung zu dem zuge  hörigen Rohr     \?,    verlaufenden Enden keilför  mig auslaufend gestaltet ist.

   Bei der Wahl  der Dickenabnahme ist auf eine möglichst  gute Ausnützung des Materials für die  Wärmeleitung zu achten, unter Zugrunde  legung einer möglichst gleichmässigen Wärme  abgabe bzw. -zufuhr in bezug auf den Ver  putz 1, damit eine über die ganzen Leitbleche  möglichst gleichmässige     Verputztemperatur     erzielbar ist.

   Die Blechdicke an einer in       einem    bestimmten Abstand vom zugehörigen  Rohr des     Wärmeleitbleches        befindlichenStelle     ist also abhängig von der von der Blechmitte  aus bis an diese Stelle bereits     erfolgtenWärme-          abgabe    bzw.     -zufuhr    zum Verputz und infolge  dessen proportional zur noch verbleibenden,  weiterzuleitenden Wärme.  



  Wie aus     @Fig.    2 ersichtlich, können die       Wärmeleitbleche    aus einem Walzblech herge  stellt sein, das von der Quermitte aus nach  beiden Seitenrändern zu keilförmig sich ver  jüngt. Hierbei ist die Unterseite des Walz  bleches eben belassen, wie bei gewöhnlichen  Blechen und die Dickenabnahme lediglich  durch die Gestaltung der Blechoberseite be  wirkt.

   Eine solche Ausführungsform hat den  Vorteil, dass bei den verwendeten Walzen  sätzen lediglich je eine Walze eines Walzen  paares, also zum Beispiel die Oberwalze,     dop-          pelkegelsturiipfförmig    dimensioniert zu sein  braucht, wogegen die Gegenwalze, also zum  Beispiel die Unterwalze, in für normale Blech-      walzen üblicher Weise     kreiszylindriseh    sein  kann.

Claims (1)

  1. PATEI\TT''ANSPRUCH Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden mit unter Verputz verlegten Heiz- bzw. Kühl rohren. welche mit zwischen den Rohren und dem Verputz befindlichen Wärmeleitblechen wärmeleitend verbunden sind, gemäss Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet., dass die Wärmeleitbleche eine vom mittleren, an einem Rohr anliegenden Teil aus nach beiden Seiten zu abnehmende Dicke aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dickenabnahme der Wärmeleitbleche derart bemessen ist, dass die Wärmestromdichte an allen Stellen der Wärmeleitbleche mindestens angenähert konstant ist. ''. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche mindestens über einen 'Teil. ihrer zum Rohr senkrecht gerichteten Gesamtausdeh nung eine lineare Dickenabnahme aufweisen. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die Wä.rmeleit- bleche an den in Richtung zu dem zugehörigen Rohr verlaufenden Enden keilförmig auslau fend gestaltet sind. 4. Einrichtung nach Unteransprtteh 3, da durch gekennzeichnet, dass die Wä.rmeleit- bleche aus einem Walzblech bestehen, das von der Quermitte aus nach beiden Seiten rändern zu keilförmig sieh verjüngt. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche aus Kupfer bestehen.
CH307517D 1952-11-07 1952-11-07 Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden. CH307517A (de)

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