CH305243A - Schrittschaltmotor. - Google Patents

Schrittschaltmotor.

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CH305243A
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CH
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Ag Saia
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Ag Saia
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently
    • G04C13/10Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms
    • G04C13/11Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms with rotating armature

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Control Of Stepping Motors (AREA)

Description


      Schrittschaltmotor.       Es sind     Schrittsehaltmotore    bekannt, die  mit einem durch permanenten Magnetismus  polarisierten, im magnetischen Kreise einer       Fortsehaltmagmetspale    liegenden Ankerrad       aus-erüstet    sind. Durch Wechseln der magne  tischen     Flussriehtung    im Magnetkörper der  Spule wird das Ankerrad schrittweise weiter  geschaltet.  



  Bei bekannten     Sehrittschaltmotoren    dieser       Art    ist das Ankerrad selbst als permanenter  -Magnet ausgebildet. Wird nun beim     Fort-          sehalten    des Motors das Ankerrad von dem       Weebselfluss    des     Fortschaltmagneten    durch  setzt, so verändert sieh die     Magnetisierung     in dein als Dauermagnet ausgebildeten Anker  rad. Die Folge davon ist,     dass    der permanente  Magnetismus langsam abgebaut wird und  schliesslich zu schwach würde, wenn er nicht  periodisch wieder erneuert würde.  



  Die vorliegende Erfindung hat einen       Schrittsehaltmotor    der eingangs erwähnten  Art zum     G',euenstand,    welcher Motor sieh da  durch     auszeiehnet,        dass    den zwischen dem  <B><I>b</I></B>  Ankerrad und dem mit der Spule versehenen       .#la""netkörper    liegenden Luftspalten des ma  <B><U>l</U></B>       ,-netisehen    Kreises<B>je</B> ein permanenter Magnet  parallel,     gesehaltet    ist, dessen Feld somit über  diesen Luftspalt verläuft.

   Durch diese     Anord-          nun(,    kann der magnetische W     eehselfluss    im  <B>C</B>       Fortsehaltmagnetkörper    weitgehend von den  permanenten Magneten ferngehalten und eine  Schwächung derselben vermindert werden, in'  dein der Hauptteil des magnetischen Flusses  der Spule durch den Luftspalt zwischen dem    Ankerrad und dem     Fortschaltmagnetkörp    er,  und nur ein verschwindender Teil dieses Flus  ses Über die permanenten Magnete fliesst.  



  In der     Zeiehnung    ist eine zum Antrieb  einer Sekundäruhr bestimmte     Ausführungs-          ,form    des erfindungsgemässen     Schrittschalt-          motors    dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen Schnitt durch den Motor  nach der Linie I-1 in     Fig.    2, und       Fig.    2 ist eine Ansicht des Motors von oben.  Der aktive Teil des Motors besteht im we  sentlichen aus dem lamellierten Eisenkörper<B>1</B>  mit der Erregerspule 2, dem Ankerrad<B>3</B> und  den beiden permanenten Magneten 4 und<B>5.</B>  Dieser aktive Teil des Motors ist auf die  Grundplatte<B>6</B> montiert,. -welche mittels zweier  Säulen<B>7</B> den     Fortsehaltelektromagneten   <B>1,</B> 2  und eine zur Grundplatte<B>6</B> parallele,     kreis-          sektorförmige    Lagerplatte<B>8</B> trägt. Das Anker  rad<B>3</B> ist zwischen den Platten<B>6</B> und<B>8</B> ge  lagert.

   Es treibt über das     Ritzel   <B>9</B> und ein  Zahnrad<B>10</B> die Minutenachse<B>11</B> der Sekun  däruhr. Von der Minutenachse aus wird in  bekannter Weise über 'ein     Untersetzungs-          getriebe    das Stundenrohr 12 der Sekundär  uhr angetrieben.

   Die permanenten Magnete 4  und<B>5</B> sind unter Zwischenlage eines Distanz  stückes<B>13</B> mittels     Briden    14 auf die eine Seite  des     Fortsehaltmagnetkörpers   <B>1</B> montiert, so       dass    sie einen gewissen Abstand vom Anker  rad<B>3</B> haben, das in der gleichen Ebene liegt  wie der Körper<B>1.</B> Die dem Ankerrad zuge  kehrten und über dessen Polen liegenden Pole  der permanenten Magnete 4 und<B>5</B> sind gleich-           namig,    also beispielsweise wie in der     Zeieh-          nung    angedeutet, Südpole.

   Das Ankerrad<B>3</B>  weist fünf Pole auf und besteht -wie der     Fort-          sehaltmagnetkörper    aus     Weicheisenlamellen.     Die Polzahl des Ankerrades ist jedoch beliebig.  



  Die Anordnung     muss    nur so getroffen sein,       dass    immer der Kopf<B>15</B> eines Pols des Rades  <B>3</B> dem einen Pol des     Portsehaltmagneten   <B>1,</B> 2  gegenübersteht, wenn das Ende<B>16</B> eines an  dern Pols des Ankerrades dem andern Pol  des     Fortsehaltmagneten    gegenübersteht.  



  Am Ankerrad ist eine     Halteseheibe   <B>17</B> und  eine Bremstrommel<B>18</B> befestigt. Die     Halte-          selleibe    besteht aus     Weieheisen    und ist derart  gezahnt,     dass    in jeder Stellung des Anker  rades einer der Zähne dieser Scheibe vor den  einen der permanenten Magnete und eine       Lüek-e    der Scheibe vor den andern permanen  ten Magneten zu liegen kommt. Dadurch wird  die Stellung des Ankerrades nach jedem aus  geführten Schritt genau vorgeschrieben. Das  hat den Vorteil,     dass    der Motor nicht durch  seine Trägheit über die gewünschte Stellung       liiiiauslaufen    kann.

   Ferner ist es insbesondere  im Zusammenhang mit dem Antrieb einer Uhr       erwünseht,        dass    der Minutenzeiger genau auf  die Marke am Zifferblatt zu stehen kommt,  was     nur    möglich ist, wenn der antreibende       Sehrittsehaltmotor    immer denselben Schritt  ausführt.  



  Auf die     Bremsseheibe    ist ein selbsthem  mendes     Brenisorgan   <B>19</B> aufgesetzt, das dreh  bar zwischen den Platten<B>6</B> und<B>8</B> gelagert ist.  Befindet sich der Motor in der in     Fig.   <B>1</B> dar  gestellten Betriebslage, so wird dieses Organ  durch sein Eigengewicht mit leichtem     Druck-          gegen    die     Bremsseheibe   <B>18</B>     gedrüekt.    Dadurch  wird die normale Bewegung des Ankerrades  in Richtung des     Pfeils    in     Fig.   <B>1</B> nicht     wesent-          lieh    gebremst.

   Dagegen wird eine Drehung  im     Uhrzeigersinn        dareh    die Bremse     verhin-          clert,    indem das Bremsorgan durch die Brems  kraft verkeilt wird, so     dass    Selbsthemmung  des Ankerrades auftritt. Mit der Drehwelle  des     Brenisorgans   <B>19</B> ist ein Hebel 20 aus     ma-          gnetisierbarem    Material starr verbunden. Das  untere, nach aussen gebogene Ende dieses He  bels 20 ragt in eine in der Lagerplatte<B>8</B> vor-    gesehene Öffnung 8a, und die Bewegung des  Bremsorgans wird dadurch- beidseitig be  grenzt.

   Das hat den Vorteil,     dass    das Brems  organ immer wieder in die richtige Lage  kommt, auch wenn beispielsweise der     Schritt-          schaltmotor    vorübergehend in eine Stellung  ,gebracht worden ist, in welcher das Brems  organ ohne diesen Hebel von der Brems  scheibe weg nach hinten gefallen wäre.  



  Aus     Fig.   <B>1</B> ist ersichtlich,     dass    sieh das  untere Ende des Hebels 20 zwischen den Po  len des Ankerrades<B>3</B> und dem rechten Pol  des     Fortschaltmagneten   <B>1,</B> 2 befindet. Es geht  daher auch ein gewisser Teil des Flusses des  permanenten Magneten<B>5</B> über den Hebel 20  und magnetisiert ihn. Dadurch wird er mit  einer gewissen Kraft nach rechts gegen den  Pol des     Fortsehaltmagneten    gezogen, welcher  von einem grösseren     Fluss    durchsetzt wird als  der Pol des Ankerrades, und daher stärker  ist.

   Diese Kraft ist in der dargestellten Lage  des Motors grösser als in der Stellung, in der  das Ende<B>16</B> des Pols des Ankerrades dem Pol  des     Fortsehaltmagneten    gegenübersteht, weil  in der zweiten Stellung das Feld     hauptsäeh-          lieh    durch den zwischen dem     Ankerrad    und  dem Teil<B>1</B> liegenden Luftspalt geht und der  Hebel 20 nur schwach magnetisiert wird.  



  Die Arbeitsweise des     Sehrittsehaltmotors     ist die folgende:  Das äussere Feld der permanenten Ma  gnete 4 und<B>5</B> verläuft im wesentlichen vom  Nordpol dieser Magnete durch die anliegen  den Schenkel des     Fortsehaltmagnetkörpers,     durch den     Luftspalt    in das Ankerrad<B>3</B> und  vom Ankerrad     zurüek    in den Südpol des per  manenten Magneten.

   Es ist leicht einzusehen,       dass    durch diesen     Fluss    die Pole des Anker  rades auch Südpole lind die Pole des     Fort-          sehaltmagneten    Nordpole werden, wie dies in  der Zeichnung angedeutet ist.

       _N,#'ird    nun im  dargestellten Zustand durch die Spule 2 ein  Strom -von solcher Richtung geleitet,     dass    am       reehten    Pol des Teils<B>1</B> ein Nordpol, am lin  ken Pol des Teils<B>1</B> ein Südpol entsteht, so  wird die Anziehungskraft des rechten Pols des  Teils<B>1</B> auf den darunter     befindliehen    Pol des  Ankerrades<B>3</B> verstärkt, während die Anzie-           hungskraft    zwischen dein linken Pol des Teils  <B>1</B>     -und    dem darunter befindlichen Pol des  Ankerrades<B>3</B> geschwächt oder sogar in eine  abstossende Kraft verwandelt wird, Die For  men der Pole des     Ankerrades    und des Kör  pers<B>1</B> sind dabei so gewählt,

       dass    auf das  Ankerrad ein resultierendes Drehmoment in  Richtung des Pfeils ausgeübt wird und dieses  Rad sieh in Gegenuhrzeigerrichtung dreht.  



  Die     Rücklaufbremse    und die Haltescheibe  <B>17</B> wirken zusammen, um     Einschwingvor-          'änge    des Ankerrades zu verhindern. Wenn  nämlich der     Schrittschaltmotor    um einen  Schritt vorwärtsgeschaltet wurde, so hat er  die Tendenz, über die stabile Stellung hinaus  zulaufen und dann in diese     einzusehwingen,     besonders wenn er wie im vorliegenden Falle  mit Uhrzeigern gekuppelt ist, die ein relativ  grosses     Trägheitsmoment    aufweisen. Es ist  aber gerade beim Antrieb von Uhren speziell       unerwünseht,        dass    die Zeiger nach jedem  Schritt um die neue Stellung hin und her  pendeln.

   Durch die genannten zwei Elemente  wird dieses     Einsehwingen    wirksam verhin  dert. Tatsächlich läuft der     Sehrittschaltmotor     nach jedem Schritt um einen bestimmten Be  trag über die Stellung hinaus, in welcher die  Zähne der Haltescheibe symmetrisch zu den  permanenten Magneten stehen. In diesem  Falle wird durch die Haltescheibe auf das    .Ankerrad eine     Rüekstellkraft    in Uhrzeiger  richtung ausgeübt. Die     Rücklaufbremse    ver  hütet jedoch ein     Rückwärtslaufen    des     Schritt-          schaltmotors,    so     dass    dieser in der nach dem  Schritt eingenommenen Stellung sofort fest  gehalten -wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR,UCH: Schrittsehaltmotor mit einem durch per manenten Magnetismus polarisierten, im ma- gnetisehen Kreise einer Fortschaltmagnet- spule liegenden Ankerrad, dadurch gekenn- zeiehnet, dass den zwischen dem Ankerrad und dem mit der Spule versehenen Magnet- hörper liegenden Luftspalten des magneti schen Kreises<B>je</B> ein permanenter Magnet par allel geschaltet ist, dessen Feld somit über diesen Luftspalt verläuft.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Schrittschaltmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Anker rad benachbarten Pole der permanenten Ma gnete gleichnamig sind. 2. Schrittschaltmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die permanen ten Magnete als Stabmagnete ausgebildet sind, deren eines Ende auf der einen Seite des Magnetkörpers befestigt ist und deren anderes Ende über den Polen des Ankerrades liegt.
CH305243D 1952-06-13 1952-06-13 Schrittschaltmotor. CH305243A (de)

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ID=4492375

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