CH305245A - Schrittschaltmotor mit Rücklaufbremse. - Google Patents

Schrittschaltmotor mit Rücklaufbremse.

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CH305245A
CH305245A CH305245DA CH305245A CH 305245 A CH305245 A CH 305245A CH 305245D A CH305245D A CH 305245DA CH 305245 A CH305245 A CH 305245A
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Ag Saia
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Ag Saia
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently
    • G04C13/10Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms
    • G04C13/11Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms with rotating armature

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Description


      Schrittschaltmotor        mit        Rücklaufbremse.            Schrittsehaltmotore    werden mit Rücklauf  bremsen ausgerüstet, um ein Laufen des     Mo-          iors    in der falschen Richtung aus irgendwel  chen Gründen zu vermeiden. Diese Rücklauf  bremsen bestehen im wesentlichen aus einer  Bremstrommel und einem auf diese aufgesetz  ten drehbaren Bremsschuh, welcher bei Rück  lauf des     Sehrittschaltmotors    gegen die Brems  trommel verkeilt wird.  



  Dieser     Bremsschuh    wird bei den bekannten  Motoren durch sein Eigengewicht auf die  Bremstrommel gedrückt.  



       Gegenstand    der vorliegenden Erfindung  ist ein     Schrittschaltmotor    mit Rücklauf  bremse, welche eine Bremstrommel und einen  auf diese aufgesetzten drehbaren Bremsschuh  aufweist, welcher bei Rücklauf des     Schritt-          schaltmotors    gegen die     Bremstrommel    verkeilt  wird, welcher     Schrittschaltmotor    dadurch ge  kennzeichnet ist, dass das Bremsorgan durch  die Wirkung eines permanenten Magnetfeldes  mit einer von der Stellung des Ankerrades ab  hängigen Kraft gegen die Bremstrommel ge  drückt wird.  



  In den Zeichnungen ist als Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes ein     zum     Antrieb einer Sekundäruhr bestimmter Schritt  sehaltmotor dargestellt, welcher mit einer       Rücklaufbremse    ausgerüstet ist.  



       Fig.1.    zeigt einen Schnitt durch den Mo  tor nach der Linie     I-I    in     Fig.    2, und       F,ig.    2 ist eine Ansicht des Motors von oben.       Fig.    3     zeigt    eine zweite und       Fig.4    eine dritte     Ausführungsform    der       Rücklaufbremse    in schematischer Darstellung.    Der aktive Teildes Motors besteht im we  sentlichen aus dem     lamellierten    Eisenkörper  1. mit der Erregerspule 2, dem     Ankerrad    3  und den     beiden,    permanenten     Magneten    4 und  5.

   Dieser aktive Teil des Motors ist auf die  Grundplatte 6 montiert, welche mittels zweier  Säulen 7 den     Fortschaltelektromagneten    1, 2  und eine zur Grundplatte 6 parallele,     kreis-          sektorförmige    Lagerplatte 8 trägt. Das An  kerrad 3 ist zwischen den Platten 6 und 8     ge-          la.gert.    Es treibt über das     Ritzel    9 und ein  Zahnrad 10 die Minutenachse 11 der Sekun  däruhr. Von der Minutenachse aus wird in  bekannter Weise über ein     Untersetzungs-          getriebe    das Stundenrohr 12 der     Sekundäruhr     angetrieben.

   Die permanenten Magnete 4 und       :5    sind unter Zwischenlage eines     Distanzstük-          kes    13 mittels     Briden    14 auf die eine     ;Seite     des     Fortschaltmagnetkörpers    1 montiert, so  dass sie einen gewissen Abstand vom Anker  rad 3 haben, das in der gleichen Ebene liegt  wie der Körper 1. Die dem Ankerrad zuge  kehrten und über dessen Polen liegenden  Pole der permanenten Magnete 4 und 5 sind  gleichnamig, also beispielsweise,     _    wie in der  Zeichnung angedeutet, Südpole. Das Anker  rad 3 weist fünf Pole auf und besteht,     wie     der     Fortschaltmagnetkörper,    aus Weicheisen  lamellen.

   Die Polzahl des     Ankerrades    ist je  doch beliebig.    Die Anordnung muss nur so getroffen sein,  dass immer der Kopf 15 eines Pols des Rades  3 dem einen Pol des     Fortsehaltmagneten    ge  genübersteht, wenn das Ende 16 eines andern      Pols des Ankerrades dem andern Pol des Fort  schaltmagneten gegenübersteht.  



  Am     Ankerrad    ist eine Haltescheibe 17 und  eine Bremstrommel 18 befestigt. Die Halte  scheibe besteht aus Weicheisen und ist derart  gezahnt, dass in jeder Stellung des Anker  rades einer der Zähne dieser Scheibe vor den  einen der permanenten Magnete und eine  Lücke der Scheibe vor den andern permanen  ten Magneten     zu    liegen     kommt.    Dadurch wird  die     Stellung    des Ankerrades     nach.    jedem aus  geführten Sehritt genau vorgeschrieben. Das  hat den Vorteil, dass der Motor nicht.     durch     seine Trägheit über die gewünschte Stellung  hinauslaufen kann.

   Ferner ist es insbesondere  im Zusammenbange mit dem Antrieb einer  Uhr erwünscht, dass der Minutenzeiger genau  auf die Marke am Zifferblatt zu stehen  kommt, was nur möglich ist, wenn der antrei  bende     Schrittschaltmotor        immer    denselben  Schritt ausführt.  



       Auf    die Bremsscheibe ist ein selbsthem  mendes     Bremsorgan    19 aufgesetzt, das dreh  bar zwischen den Platten 6 und 8 gelagert ist.  Befindet sich der Motor in der in     Fig.1    dar  gestellten Betriebslage, so wird dieses Organ  durch sein Eigengewicht mit leichtem     Druck     gegen: die Bremsscheibe 18 gedrückt. Dadurch  wird die normale     Bewegung    des Ankerrades  in Richtung des     Pfeils    in     Fig.1    nicht wesent  lich gebremst.

   Dagegen wird eine Drehung im  Uhrzeigersinn durch die     Bremse    verhindert,  indem das     Bremsorgan    durch die     Bremskraft     verkeilt wird, so dass Selbsthemmung des An  kerrades     auftritt.    Mit der Drehwelle des       Bremsorgans    19 ist ein Hebel 20 aus magne  tisierendem Material starr verbunden.

   Das       untere,    nach aussen gebogene Ende dieses He  bels 20 ragt in eine in der Lagerplatte 8 vor  gesehene Öffnung     8a.,    und die     Bewegring     des Bremsorgans wird dadurch beidseitig be  grenzt: Das hat den Vorteil, dass das Brems  organ immer wieder in die richtige Lage  kommt,     nueh    wenn beispielsweise der Schritt       schaltmotor    vorübergehend in eine Stellung  gebracht worden ist, in welcher das     Brems-          ergan    ohne diesen Hebel von der Bremsscheibe  weg nach hinten gefallen wäre.

      Aus     Fig.1    ist ersichtlich, dass sieh das  untere Ende des Hebels 20 zwischen den Po  len des Ankerrades 3 und dem rechten Pol des       Fortsehaltmagneten    1, 2 befindet. Es geht da  her     aueli    ein     gewisser    Teil des Flusses des per  manenten Magneten 5 über den Hebel 20 und  magnetisiert ihn. Dadurch wird er mit. einer  gewissen Kraft nach rechts gegen den Pol des       Fortschaltmagneten    gezogen, welcher von  einem grösseren Fluss durchsetzt wird als der  Pol des Ankerrades und daher stärker ist.

    Diese Kraft. ist in der dargestellten Lage des  Motors grösser als in der Stellung, in der das  Ende 16 des Pols des Ankerrades dem Pol des       Fortschaltmagneten    gegenübersteht, weil in  der zweiten Stellung das Feld hauptsächlich  durch den zwischen dem Ankerrad und dem  Teil 1 liegenden Luftspalt, geht und der Hebel  20 nur schwach magnetisiert wird.  



  An Stelle des Hebels 20 kann die Rück  laufbremse auch einen     W        eieheisenteil    21       (Fig.3)    bzw. 24     (Fig.4)    aufweisen, welcher  unmittelbar im Bremsorgan 19 so angebracht  ist, dass er sich unter     Beeinflussung    des Per  manentmagneten 5 befindet. Die Bremswir  kung wird dabei ausschliesslich durch die Ein  wirkung des Permanentmagneten 5 auf den  Weicheisenteil 21. bzw. 24 erzielt.

   Beim Aus  rührungsbeispiel gemäss     Fig.    3 wird der schei  benförmige Weicheisenteil 21 in einem Vor  sprung 23 des Bremsorgans 19 eingelassen,       während    beim     Ausführungsbeispiel    gemäss       Fig.    4 der Weicheisenteil 24 über den Rand  des     Bremsorgans    1.9 um einen gewissen Be  trag hinausragt.  



  Die Arbeitsweise des     Schrittsehaltmotors     ist die folgende:  Das äussere Feld der permanenten Ma  gnete 4 und 5 verläuft im wesentlichen vom  Nordpol dieser Magnete durch die anliegenden  Schenkel des     Fortschaltmagnetkörpers,    durch  den Luftspalt in das Ankerrad 3 und vom  Ankerrad zurück in den Südpol des perma  nenten Magneten. Es ist leicht einzusehen,  dass durch diesen Fluss die Pole des Anker  rades auch Südpole und die Pole des Teils 1  Nordpole werden, wie dies in der Zeichnung      angedeutet ist.

   Wird nun im dargestellten  Zustand durch die Spule 2 ein Strom von sol  eher Richtung geleitet, dass am rechten Pol  des Teils 1 ein Nordpol,, am linken Pol     des     Teils 1 ein Südpol entsteht, so wird die An  ziehungskraft des rechten Pols des Teils 1 auf  den darunter befindlichen Pol des Ankerrades  3 verstärkt, während die Anziehungskraft  zwischen dem linken Pol des Teils 1 und dem  darunter befindlichen Pol des Ankerrades     ge-          scliwä.clit    oder sogar in eine abstossende Kraft  verwandelt wird.

   Die Formen der Pole des  Ankerrades und des Körpers 1 sind dabei so  gewählt, dass auf das Ankerrad ein resultie  rendes Drehmoment in Richtung des Pfeils       i        aus,'        -,eübt        wird        und        dieses        Rad        sich        in        Gegen-          ulirzeigerrichtung    dreht.  



  Die     Rücklaufbremse    und die Haltescheibe  <B>17</B> wirken zusammen, um     Einschwingvor-          gänge    des Ankerrades zu verhindern. Wenn  nämlich der     Schrittschaltmotor    um einen  Schritt vorwärtsgeschaltet wurde, so hat er  die     Tendenz,    über die stabile Stellung hinaus  zulaufen und dann in diese einzuschwingen,       besonders    wenn er, wie im vorliegenden Falle,       finit    Uhrzeigern gekuppelt ist, die ein relativ       ;rosses        Trägheitsmoment    aufweisen.

   Es ist  aber gerade beim Antrieb von Uhren speziell  unerwünscht, dass die Zeiger nach jedem  Schritt um die neue Stellung hin und her pen  deln. Durch die genannten zwei Elemente  wird dieses Einschwingen wirksam verhindert.  Tatsächlich läuft der     Schrittschaltmotor    nach  Jedem Schritt um einen bestimmten Betrag  über die Stellung hinaus, in welcher die  Zähne der Haltescheibe symmetrisch zu den       permanenten    Magneten stehen. In diesem  Falle wird durch die Haltescheibe auf das  Ankerrad eine     Rückstel.lkraft    in Uhrzeiger  richtung ausgeübt.

   Die     Rücklaufbremse    ver  hütet jedoch ein     Rückwärtslaufen    des Schritt  sehaltmotors, so dass dieser in der nach dem       Sehritt    eingenommenen Stellung sofort fest  gehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Schrittsahaltmotor mit Rücklaufbremse, welche eine Bremstrommel und einen auf diese aufgesetzten drehbaren Bremsschuh aufweist, welcher bei Rücklauf des Schrittschaltmotors gegen die Bremstrommel verkeilt wird, da durch gekennzeichnet, dass das Bremsorgan durch die Wirkung eines permanenten Ma gnetfeldes mit einer von der Stellung des Ankerrades abhängigen Kraft gegen die. Bremstrommel gedrückt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Rücklaufbremse nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen mit der Achse des Bremsorgans verbundenen Hebel aus magne- tisierbarem Material, der durch das Streufeld eines permanenten Magneten magnetisiert und durch die magnetisierten Eisenteile des Schrittschaltmotors in einer Richtung ver- schwenkt wird. 2. Rücklaufbremse nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen unmittelbar mit dem Bremsorgan verbundenen Weicheisenteil.
    3. Rücklaufbremse nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine über den Rand des Bremsorgans hervorstehende Nase des Weich eisenteils. 4. Rücklaufbremse nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Weicheisen teil über den Rand des Bremsorgans hinaus ragt. 5. Rücklaufbremse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Bremsorgans in mindestens einer Rich tung durch einen Anschlag begrenzt ist.
    6. Rücklaufbremse nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel einen Anschlag aufweist, der eine Öffnung der einen Lagerplatte des Schrittschaltmotors durchragt. 7. Rücklaufbremse nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel par allel zur einen Lagerplatte des Schrittschalt- motors angeordnet ist und dass der Anschlag durch das umgebogene freie Ende des Hebels gebildet wird. SAIA AG.
CH305245D 1952-06-16 1952-06-16 Schrittschaltmotor mit Rücklaufbremse. CH305245A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2905839A (en) * 1957-05-02 1959-09-22 Ingraham E Co Commutator-type electric motor of regulated output torque
FR2380660A1 (fr) * 1977-02-11 1978-09-08 Quarz Zeit Ag Moteur pas a pas monophase, a poles principaux et auxiliaires rotoriques et a circuit magnetique entre les dents polaires statoriques

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2905839A (en) * 1957-05-02 1959-09-22 Ingraham E Co Commutator-type electric motor of regulated output torque
FR2380660A1 (fr) * 1977-02-11 1978-09-08 Quarz Zeit Ag Moteur pas a pas monophase, a poles principaux et auxiliaires rotoriques et a circuit magnetique entre les dents polaires statoriques

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