CH305244A - Schrittschaltmotor. - Google Patents

Schrittschaltmotor.

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CH305244A
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escape wheel
wheel
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stepping motor
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Ag Saia
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Ag Saia
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently
    • G04C13/10Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms
    • G04C13/11Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms with rotating armature

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  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


      Schrittschaltmotor.       Bei     Schrittschaltmotoren    besteht die Ge  fahr, dass das Ankerrad durch den abgege  benen     Fortsehaltimpuls    rasch beschleunigt  wird und beim Aussetzen des Impulses infolge  seiner Trägheit entweder statt nur eines zwei       Schaltschritte    ausführt oder aber in seiner  Lage stehenbleibt, die nicht einer der ge  wünschten Ruhestellungen entspricht.

   Diese  Nachteile bekannter     Sehrittschaltmotore    tre  ten     insbesondere    bei elektrischen, durch solche       Motore    angetriebenen Nebenuhren unange  nehm in Erscheinung, indem dann der     -Uhr-          zeiger    nicht genau auf die Minute zeigt oder  indem die Anzeige der Nebenuhr nicht mehr  mit derjenigen der Hauptuhr übereinstimmt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft einen       Sehrittsehaltmotor    mit einem     Fortsehalt-          magneten    und einem durch diesen     fortsehalt-          baren    Ankerrad, welcher Motor durch ein mit  dem Ankerrad     zwangläufig    bewegtes,     magneti-          sierbares    Steuerorgan gekennzeichnet ist, das  im Bereich wenigstens eines feststehenden  permanenten Magnetfeldes liegt und durch  dieses derart beeinflusst wird, dass das Anker  rad in einer von über seinen Umfang gleich  mässig verkeilten Raststellungen gehalten  wird.  



  Das Steuerorgan kann dabei aus einer ge  zahnten Scheibe bestehen, welche auf der  einen Stirnseite des Ankerrades befestigt ist  und durch zwei feststehende permanente Ma  gnete beeinflusst wird, deren einer Pol über  der genannten Stirnseite des Ankerrades  liegt. Damit. die Bestimmung der Ruhestel-         lung    praktisch nur durch das Steuerorgan  geschieht, wird der Luftspalt jedes permanen  ten     Magneten    mit der gezahnten Scheibe vor  teilhaft kleiner gewählt als derjenige der letz  teren mit den Polen des Ankerrades.  



  In der Zeichnung ist eine zum Antrieb  einer Sekundäruhr bestimmte Ausführungs  form des erfindungsgemässen     Schrittschalt-          rnotors    dargestellt.  



       Fig.    1. zeigt einen Schnitt durch den Mo  tor nach der Linie     I-I    in     Fig.    2, und       Fig.    2 ist eine Ansicht. des Motors von  oben.  



  Der aktive Teil des Motors besteht im we  sentlichen aus dem lamellierten     Eisenkörper    1  mit der Erregerspule 2, dem Ankerrad 3 und  den beiden permanenten Magneten 4 und 5.  Dieser aktive Teil des Motors ist auf die  Grundplatte 6 montiert, welche mittels zweier  Säulen 7 den     Fortschaltelektromagneten    1, 2  und eine zur Grundplatte 6 parallele,     kreis-          sektorförmige    Lagerplatte 8 trägt. Das Anker  rad 3 ist zwischen den Platten 6 und 8 ge  lagert. Es treibt über das     Ritzel    9 und ein  Zahnrad 10 die Minutenachse 11 der Sekun  däruhr.

   Von der Minutenachse aus wird in  bekannter Weise über ein     Untersetzungs-          getriebe    das Stundenrohr 12 der Sekundäruhr  angetrieben. Die permanenten Magnete 4 und  ä sind unter Zwischenlage eines     Distanzstük-          kes    13 mittels     Briden    14 auf die eine Seite  des     Fortschaltmagnetkörpers    1 montiert, so  dass sie einen gewissen Abstand vom Anker  rad 3 haben, das in der gleichen Ebene liegt      wie der Körper 1. Die dem Ankerrad zuge  kehrten und über dessen Polen liegenden  Pole der permanenten Magnete 4 und 5 sind       gleichnamig,    also beispielsweise wie in der  Zeichnung angedeutet, Südpole.

   Das Anker  rad 3 weist fünf Pole auf und besteht wie  der     Fortsehaltmagnetkörper    aus Weicheisen  lamellen. Die Polzahl des Ankerrades ist je  doch beliebig.    Die Anordnung muss nur so getroffen sein,  dass immer der Kopf 15 eines Pols des Bades 3  dem einen Pol des     Fortsehaltmagneten    gegen  übersteht,     -wenn    das Ende 16 eines andern  Pols des     Ankerrades    dem andern Pol des An  kerrades dem andern Pol des     Fortschalt-          magneten    gegenübersteht.  



  Am Ankerrad ist eine Haltescheibe 17     und     eine     Bremstrommel    18 befestigt. Die Halte  scheibe besteht aus Weicheisen und ist derart  gezahnt, dass in jeder Stellung des Anker  rades einer der Zähne dieser Scheibe vor den  einen der permanenten Magnete und eine  Lücke der Scheibe vor den andern permanen  ten Magneten zu liegen kommt. Dadurch wird  die Stellung des Ankerrades nach jedem aus  geführten Schritt genau vorgeschrieben. Das       hat    den Vorteil, dass der Motor nicht durch  seine Trägheit über die gewünschte Stellung  hinauslaufen kann.

   Ferner ist es insbesondere  im     Zusammenhange    mit dem Antrieb einer  Uhr erwünscht, dass der     Minutenzeiger    genau  auf die Marke am Zifferblatt zustehen kommt,  was nur möglich ist,     wenn    der antreibende       Sehrittsehaltmotor    immer denselben Schritt  ausführt.    Auf die Bremsscheibe ist ein selbsthem  mendes     Bremsorgan    19 aufgesetzt, das dreh  bar zwischen den Platten 6 und 8 gelagert ist.  Befindet sieh der     Motor    in der in     Fig.1    dar  gestellten Betriebslage, so wird dieses Organ  durch sein Eigengewicht mit leichtem     Druck     gegen die Bremsscheibe 18 gedrückt.

   Dadurch       -wird    die normale Bewegung des Ankerrades  in Richtung des Pfeils in     Fig.1    nicht wesent  lich gebremst. Dagegen wird eine Drehung im  Uhrzeigersinn durch die Bremse verhindert,  indem das Bremsorgan durch die Bremskraft    verkeilt wird, so dass     Selbsthemmiuig    des An  kerrades auftritt. Mit der Drehwelle des       Bremsorgans    19 ist. ein Hebel 20 aus     magneti-          sierbarem    Material starr verbunden. Das un  tere, nach aussen gebogene Ende dieses Hebels  20 ragt in eine der Lagerplatte 8 vorgesehene  Öffnung 8a, und die Bewegung des Brems  organs wird dadurch beidseitig begrenzt..

   Das  hat den Vorteil, dass das     Bremsorgan        immer     wieder in die richtige Lage kommt, auch wenn  beispielsweise der     Sehrittsehaltmotor    vorüber  gehend in eine Stellung gebracht worden ist.  in welcher das Bremsorgan ohne diesen Hebel  von der Bremsscheibe weg nach hinten gefal  len wäre.  



  Aus     Fig.1    ist ersichtlich, dass sieh das un  tere Ende des Hebels 20 zwischen den Polen  des Ankerrades 3 und dem rechten Pol des       Fortschaltmagneten    1, ? befindet. Es geht  daher auch ein gewisser Teil des Flusses des       permanenten        Magneten    5 über den Hebel 20  und magnetisiert ihn. Dadurch wird er mit  einer gewissen Kraft nach rechts gegen den  Pol des     Fortschaltmagneten    gezogen, welcher  von einem grösseren Fluss durchsetzt     -wird    als  der Pol des Ankerrades, und daher stärker ist.

    Diese Kraft ist in der dargestellten Lage des       Motors    grösser als in der Stellung, in der das  Bude 16 des Pols des Ankerrades dem Pol  des     Fortschalt.magneten    gegenübersteht, weil  in der zweiten Stellung das Feld hauptsäch  lich durch den zwischen dem Ankerrad     und     dein Teil 1 liegenden Luftspalt geht und der  Hebel 20 nur     schiwach    magnetisiert     -wird.     



  Die Arbeitsweise des     Schrittschaltmotors     ist die folgende:  Das äussere Feld der     permanenten        Magnete          -1    und 5 verläuft im wesentlichen vom Nord  pol dieser Magnete durch die anliegenden  Schenkel des     Fortschaltmagnetkörpers,    durch  den Luftspalt in das Ankerrad 3 und vom  Ankerrad zurück in den     Südpol    des perma  nenten     Magneten.    Es ist leicht einzusehen, dass  durch diesen Fluss die Pole des Ankerrades  auch Südpole und die Pole des     Fort.sehalt-          magneten    Nordpole werden, wie dies in der  Zeichnung angedeutet ist.

   Wird nun im dar  gestellten Zustand     durch    die Spule 2 ein      Strom von solcher Richtung geleitet, dass am  rechten Pol des Teils 1 ein Nordpol, am lin  ken Pol des Teils 1 ein Südpol entsteht, so  wird die Anziehungskraft des rechten Pols des  Teils 1 auf den darunter befindlichen Pol des  Ankerrades verstärkt, während die Anzie  hungskraft zwischen dem linken Pol des Teils  1 und dem darunter befindlichen Pol des       Ankerrades    3 geschwächt oder sogar in eine  abstossende Kraft.     verwandelt    wird. Die For  men der Pole des Ankerrades und des Kör  pers 1. sind dabei so gewählt, dass auf das  Ankerrad ein resultierendes Drehmoment in  Richtung des Pfeils ausgeübt wird und dieses  Rad sieh in Gegenuhrzeigerrichtung dreht.  



  Die     Rüeklaufbremse    und die Haltescheibe  1.7 wirken zusammen, um     Einsehwingv        orgänge     des Ankerrades zu verhindern. Wenn nämlich       der        Sehrittschaltmotor    um einen Schritt v     or-          wärtsgeschaltet    wurde, so hat er die Tendenz,  über die stabile Stellung hinauszulaufen und  dann in diese einzuschwingen, besonders wenn  er, wie im vorliegenden Falle, mit. Uhrzeigern  gekuppelt ist, die ein relativ grosses Trägheits  moment aufweisen. Es ist aber gerade beim       Antrieb    von Uhren speziell unerwünscht, dass  die Zeiger nach jedem Schritt um die neue  Stellung hin und herpendeln.

   Durch die ge  nannten zwei Elemente wird dieses Ein  schwingen wirksam verhindert. Tatsächlich  läuft der     Schrittschaltmotor    nach jedem  Schritt um einen bestimmten Betrag über die  Stellung hinaus, in welcher die     Zähne    der  Haltescheibe     sz-mmetrisch        zu    den     permanen-          i    en Magneten stehen. In diesem Falle wird  durch die Haltescheibe auf das Ankerrad eine       P,üekstellkraft    in Uhrzeigerrichtung ausgeübt.

    Die     Riicklaufbremse    verhütet jedoch ein Rück  wärtslaufen des     Sehrittschaltmotors,    so dass    dieser in der nach dem Schritt eingenom  menen     Stellung    sofort festgehalten wird.  



  Es könnte auch nur ein Permanentmagnet  vorhanden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -Schrittschaltmotor mit einem Fortschalt- niagnet und einem durch diesen f'ortschalt- baren Ankerrad, gekennzeichnet durch eiri mit dem Ankerrad nvangläuüig bewegtes, magne- tisierbares Steuerorgan, das im Bereich wenig stens eines feststehenden permanenten Ma gnetfeldes liegt und durch dieses derart be- einflusstwird,
    dass das Ankerrad in einer von über seinen Umfang gleichmässig verteilten Raststellungen gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schrittschaltmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das permanente Magnetfeld gleichzeitig zur Polarisation des Ankerrades dient. 2. Schrittschaltmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan aus einer gezahnten Scheibe besteht, welche auf der einen Stirnseite des Ankerrades be festigt ist und durch zwei feststehende, per manente Magnete beeinflusst wird, deren einer Pol über der genannten Stirnseite des Anker rades liegt.
    3. Schrittsehaltmotor nach den Unteran- spriichen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ankerrad durch die beiden festste henden permanenten Magnete polarisiert wird. 4. Schrittschaltmotor nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftspalt jedes permanenten Magneten mit der gezahn- ten Scheibe kleiner ist als derjenige der letz teren mit den Polen des Ankerrades.
CH305244D 1952-06-13 1952-06-13 Schrittschaltmotor. CH305244A (de)

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