CH305995A - Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden. - Google Patents

Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden.

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CH305995A
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/12Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
    • F24D3/16Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating mounted on, or adjacent to, a ceiling, wall or floor
    • F24D3/165Suspended radiant heating ceiling
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
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Description


  Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden.    Es sind bereits Heiz-     und        Kühleinrich-          t.ungen    in Gebäuden mit unter Verputz ver  legten Wärme- bzw.     Kälteleitrohren    bekannt,  wobei     Wärmeleitbleche    mit den Rohren       wärmeleitend    verbunden sind.

   Die vorliegende       Erfindung    bezweckt nun, eine bessere Aus  nützung der Wärmeleitfähigkeit der     Wärme-          leitfläehe    solcher     Wärmeleitbleche    zu schaf  fen und erreicht dies dadurch, dass die       Wärmeleitbleche    mindestens in den an die  wärmeleitende Verbindung zwischen ihnen  und den Rohren anschliessenden 'Zwischen  teilen dicker sind als an ihren den Rohren  abgekehrten Endteilen. Hierdurch lässt sich  eine bessere     Ausnützung    des Blechmaterials  für die     Wärmeleitung    erreichen, als dies bei  den bisher bekannten Blechen mit durchwegs  gleicher Dicke der Fall war.

   Die     Ausbildung     erfolgt zweckmässig unter     Berücksichtigung     des vorbestimmten     sukzessiven    Wärmeaus  trittes aus den Leitblechen im Falle der  Heizung bzw. des     Wärmeeintrittes    im Falle  der Kühlung. Es lässt sich daher bei geeigne  ter Ausbildung an Blechmaterial und infolge  dessen auch an Gewicht eine Einsparung  gegenüber     Wärmeleitblechen    mit überall gleich  grosser Dicke erzielen. Ausserdem lässt sieh  bei geeigneter Ausbildung die vorbestimmte  mittlere     Verputztemperatur    an allen Stellen  gleichmässiger gestalten.

   Die Einsparung an  Blechmaterial hat erhebliche Bedeutung, wenn  es sich um verhältnismässig teures Material  handelt, wie dies zum Beispiel für Kupfer der  Fall ist. Kupfer besitzt bekanntlich eine ver-         hältnismässig    hohe Wärmeleitzahl und eignet  sich daher für     Wärmeleitbleche,    die unter  Verputz verlegt sind, ganz besonders; denn in  folge der grossen     Wärmeleitzahl    ist es bei  diesem Material möglich, den Temperatur  unterschied zwischen den Rohren und dem zu  heizenden oder zu kühlenden Raum möglichst  klein zu halten.

   Dies ist eine wichtige Vor  aussetzung für die Verhinderung der     Schwitz-          wasserbildung,    welche um so grösser ausfällt,  je grösser die genannte Temperaturdifferenz  ist. Da nun aber gerade die Metalle mit  grösster Wärmeleitzahl am teuersten sind, ist  es von erheblicher Bedeutung, den erforder  lichen Materialaufwand für die     Wärmeleit-          bleche    möglichst niedrig zu halten.

   Infolge  dessen gestattet die vorstehend     erwähnte    Ge  staltung der     Wärmeleitbleche    wegen der da  mit     verbundenen    Materialeinsparung die Ver  wendung eines verhältnismässig teuren Mate  rials, ohne dass allzu grosse Mehrkosten ins  gesamt in Kauf genommen werden müssen.  Die mit der Blechdimensionierung zugleich  erzielte     Gewichtsersparnis    ist praktisch an  und für sich ohnehin erwünscht, so dass mit  der gekennzeichneten     Wärmeleitblechdimen-          sionierung    in jeder Hinsicht eine sehr er  wünschte Verbesserung gegenüber dem bis  herigen Zustande erreichbar ist.  



  Eine weitere Materialersparnis für die       Wärmeleitbleche    lässt sich zudem unter Um  ständen noch dadurch erreichen, dass nur ein  Teil einer einheitlich verputzten Fläche mit       Wärmeleitbleehen    versehen, der übrige Teil      dagegen ohne     Wärmeleitbleche    ausgebildet ist.  Es hat sieh gezeigt, dass praktisch die vor  bestimmte     Wärmezu-    bzw. -abfuhr erreichbar  ist, ohne dass die zur Verfügung stehende Ge  samtfläche, zum Beispiel die Fläche der  Decke eines Raumes, mit     Wärmeleitblechen     besetzt werden muss.  



  Falls der Verputz an gegenseitig mit je einer  Fuge     aneinanderstossenden    Platten sitzt, ist  es zweckmässig, nur einzelne dieser Platten  mit je einem     Wärmeleitblech    zu versehen und  die übrigen Platten ohne     Wärmeleitbleche     auszubilden. Beide Plattensorten sind     natÜr-          lich    im übrigen so zu dimensionieren, dass sie  zueinander passen, so dass man wahlweise an  jeder Stelle eine Platte ohne oder eine solche  mit     Wärmeleitbleeh    verlegen kann.  



  Die beigefügte Zeichnung zeigt einige     bei-          spielsweise    Ausführungsformen des     Erfin-          dungsgegenstandes.     



       Fig.1    zeigt in vertikalem Querschnitt eine  Deckenkonstruktion.  



       Fig.2    zeigt in kleinerem Massstab einen  Querschnitt eines Walzbleches, aus welchem  die     -GVärmeleitbleche    bei einer Variante der  Ausführungsform nach     Fig.    1 hergestellt sind.  



  Die     Fig.3    und J zeigen in der gleichen  Darstellung wie     Fig.1    je eine weitere Aus  bildungsform.  



  Wie     Fig.    1 der Zeichnung zeigt, ist eine  Deckenkonstruktion     vorausgesetzt,    bei der in  üblicher Weise hinter dem Verputz 1 eine  Reihe von in Abständen v     oneinanderliegen-          den    parallelen Rohren angeordnet sind, von  denen lediglich ein Rohr ? in der Zeichnung  veranschaulicht ist. Diese Rohre können un  mittelbar in einen Rohrstrang     eingegliedert     sein, welcher im Kreislauf von einem flüssi  gen oder gasförmigen Medium durchflossen  ist, welches als Wärme- bzw. Kälteträger  dient,     wie    zum Beispiel Heisswasser oder  Kühlwasser, je nachdem, ob in der kalten  Jahreszeit eine Heizung bzw. in der warmen  Jahreszeit eine Kühlung der Decke be  zweckt ist.  



  Zur gleichmässigen Wärmeübertragung  über die ganze Deckenfläche sind zwischen  den Rohren und dem Verputz 1 Wärmeleit-    bleche 3 angeordnet, welche wärmeleitend mit  den Rohren ? dadurch verbunden sind. dass  sie, wie aus der Zeichnung für das     dargestellte     Rohr 2 ersichtlich ist, an den bei den Rohren  befindlichen 'Stellen je eine das Rohr auf  einem Teil seines Umfanges umgebende Rille  bilden, welche dem Aussenradius des Rohres 2  angepasst ist und an deren Rändern je eine  nach aussen vorstehende Falte 5 bzw. 6 gebil  det ist. Diese Falten sind durch starkes Zu  sammenpressen der die Falte bildenden  Blechteile derart gestaltet, dass sich diese  Blechteile auf einer verhältnismässig grossen  Fläche berühren und die Falten ungefähr       waagrecht.    nach aussen vorstehen.  



  Jeder Rille 4 ist. ein Halter 7 zugeordnet,  welcher ebenfalls     rillenförmig    mit dem Rohr  aussenradius angepasster     Krüniniung    gestaltet  ist und den restlichen Umfang des Rohres  umgreift     sowie    beiderseits mit unter die       Rillenfalze    5 bzw. 6 greifenden, im Quer  schnitt hakenförmig nach innen gebogenen  Rändern     ä    bzw. 9 versehen ist. Der Halter 7  besteht aus federndem Blech und ist so be  messen, dass er auf der Oberseite des Rohres     \?     aufliegend mit den Rändern 8 und 9 einen  ausreichenden Druck auf die Falte '5 bzw. 6  ausübt, um die Rille     .1    in satter Anlage am  Rohr     \?    zu halten.

   Dadurch ist. ein zuverlässi  ger Wärmeübergang von der Wandung     des     Rohres 2 zum     Wärmeleitbleeh    3 gewährleistet.  Das     Wärmeleitbleeh    3 ist im Bereich des  Rohres ?     derart    nach     oben        abgekröpft,    dass  es eine Hohlschwelle bildet mit. schräg liegen  den Seitenflanken 10     bzw.    11 und einem durch  die Rille     .l    gebildeten     R.üeken.    Das     Wärme-          leitbleeh    3 ist.

   ferner mit     ans        ihm    ausgestanz  ten     und        ans    der Blechfläche nach unten her  ausgebogenen Zungen     1-2    versehen, welche als  Verankerung des Bleches im Verputz 1  dienen, wobei auch die durch das Herunter  biegen der Zungen     12    im     @@'ärmeleitbleeh    3  entsprechenden Schlitze 13 zur besseren Haf  tung des Verputzes am Blech beitragen.  



  Wie in     Fig.1    der Zeichnung linksseitig  angedeutet, ist der Deckenverputz in einzelne  Platten aufgeteilt, die unter Bildung je einer  Fuge 14     aneinanderstossen    und einzeln in be-      kannten, nicht dargestellter Weise an einem       Deckenkonstruktionsteil    durch Aufhängen  befestigt sind.

   Die Fugen 14 werden nach  träglich auf der     Verputzseite    mit einem  elastisch nachgiebigen Kitt     verschlossen.    Min  destens an einzelnen     Verputzplatten    einer zu  heizenden bzw. zu     kühlenden    Decke ist. je ein       Wärmeleitblech    3 angebracht, so dass die be  treffenden     Verputzplatten    mit dem     Wärme-          leitblech    je ein     Gxanzes    bilden.  



  Die Montage     erfolgt    in der Weise, dass  bei     abgenommenem    Halter 7 und fest verleg  ten Rohren die Platten einzeln der Reihe nach  von unten in die vorbestimmte Lage gebracht  werden, wobei benachbarte Platten in die  gegenseitigen Falze eingeschoben werden und  die Rille 4 des     Wärmeleitbleches    einer jeden  Platte an die Unterseite des betreffenden Roh  res 2 fest     angepresst    wird. Alsdann wird der  Halter 7 über dem Rohr 2 liegend in Rich  tung der Rohrachse gegen die zugehörige  Rille 4 geschoben, wobei die Ränder 8 und 9  etwas nach unten gedrückt werden, damit sie       unter    die entsprechenden Falten 5 und 6  fahren können.

   Es genügt alsdann, den Hal  ter 7 mit entsprechendem axialem Druck über  die ganze Länge der Falten 5 und 6 des be  treffenden     Wärmeleitbleches    vorzuschieben,  um eine satte Anlage der Rille 4 über ihre  ganze Länge am Rohr 2 zu gewährleisten.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, weist das       Wärmeleitblech    3 an verschieden weit vom  Rohr 2 entfernten Stellen unterschiedliche  Dicken auf, und zwar weist der mittlere, die  Rille 4 bildende Teil die grösste Dicke auf.  Die Blechdicke ist längs Stellen, die in der  Rohrlängsrichtung verlaufen, konstant, nimmt  jedoch in der quer dazu liegenden Richtung  nach beiden Seiten zu zweckmässig stetig ab,  und zwar ist diese Dickenabnahme mindestens  über die Seitenflanken 10 und 11 sowie an  schliessend bis zu den freien Seitenrändern  des Bleches linear, so dass jedes     Wärmeleit-          blech    an den dem zugehörigen Rohr 2 abge  kehrten Enden keilförmig auslaufend gestal  tet ist.

   Bei der Wahl der Dickenabnahme ist  auf eine möglichst gute Ausnützung des Ma  terials für die Wärmeleitung zu achten, unter    Zugrundelegung einer möglichst gleichmässi  gen Wärmeabgabe bzw. -zufuhr in bezog auf  den Verputz 1, damit eine über die ganze  Ausdehnung der Leitbleche möglichst gleich  mässige     Verputztemperatur    erzielbar ist. Die  Blechdicke an einer in einem bestimmten Ab  stand vom zugehörigen Rohr des     Wärmeleit-          bleches    befindlichen Stelle ist also abhängig  von der von der Blechmitte aus bis an diese  Stelle bereits     erfolgten    Wärmeabgabe bzw.

    -zufuhr zum Verputz, und man kann die  Dickenabnahme so wählen, dass an den ausser  halb der Rille 4 befindlichen Stellen des  Bleches wenigstens annähernd die gleiche       Wärmestromdichte    besteht.  



  Wie aus     Fig.2    ersichtlich, können die       Wärmeleitbleche    aus einem Walzblech her  gestellt sein, das von der Quermitte aus nach  beiden Seitenrändern zu keilförmig gestaltet  ist. Hierbei ist die Unterseite des     Walzbleches     eben belassen     wie    bei gewöhnlichen Blechen  und die Dickenabnahme lediglich durch die  Gestaltung der Blechoberseite bewirkt.

   Eine  solche Ausführungsform hat den Vorteil, dass  bei den verwendeten Walzensätzen lediglich  je eine Walze eines Walzenpaares, also zum  Beispiel die     Oberwalze,        doppelkegelstumpf-          förmig    zu sein braucht, wogegen die Gegen  walze, also zum Beispiel die     Unterwalze,    in  für normale Blechwalzen üblicher Weise  kreiszylindrisch sein kann.  



  Die Ausführungsform gemäss     Fig.    3  unterscheidet sich von derjenigen gemäss       Fig.    1 lediglich dadurch, dass das     Wärmeleit-          blech    aus zwei Einzelblechen 15 und 16 be  steht, welche jedes für sich über den ganzen  Verlauf gleiche Dicke haben, jedoch über die  vom Blech 15 gebildeten Seitenflanken der  Hohlschwelle, welche wieder mit 10 und 11  bezeichnet sind, satt     aneinanderliegen    und  miteinander verbunden sind, so dass über diese  Seitenflanken 10 und 11 das     Wärmeleitblech     doppelwandig ist.

   Das Einzelblech 1'5 ist, ab  gesehen davon, dass es über die ganze Ausdeh  nung eine konstante Dicke hat, in allen  Teilen gleich gestaltet wie das     Wärmeleit-          blech    3 gemäss     Fig.1.    Dementsprechend sind  in     Fig.    3 die Teile gleicher Bedeutung wie in           Fig.1    auch mit denselben Bezugszeichen ver  sehen wie in     Fig.1.     



  Wie ersichtlich, weist das am     Wärmeleit-          rohr    2 montierte     Wärmeleitblech    in seinem  mittleren Teil eine die Hohlschwelle des     Ein-          zelbleches    15 an der Basis schliessende Blech  kappe auf, welche durch das entsprechend  geformte Einzelblech 16 gebildet ist.

   Die bei  den Schenkel 17 und 18 der     Blechkappe     liegen satt an der Innenseite der     Hohlschwel-          lenflanken    10 und 11 an und sind bis ungefähr  an die Rille 4 des Einzelbleches 15 heran  geführt, so dass über die genannten Flanken  10 und 11 die Blechkappe wärmeleitend mit  dem übrigen Teil des     Wärmeleitbleches    ver  bunden ist. Die unmittelbare Verbindung der  Flanken 10 und 11 mit den Schenkeln 17       bzw.    18 kann durch Vernieten, Verschweissen,  insbesondere Punktschweissen,     erfolgen.     



  Durch das Einzelblech 16 wird erreicht,  dass auch über die Hohlschwelle eine gleich  mässige     Wärmeabgabe    an den Verputz 1 erzielt.  wird, im Gegensatz zu der Ausführungsform  nach     Fig.    1. Der zwischen der Blechkappe  und der Rille 4 befindliche Raum kann gege  benenfalls mit wärmeisolierendem Material       gefüllt    sein, wie zum Beispiel Glaswolle, um  nach Möglichkeit eine entsprechende Wärme  ableitung durch den Verputz hindurch von  der Rille 4 und den Schenkeln 17 sowie 18  aus zu unterbinden.

   Es entstehen dann klarere  Verhältnisse hinsichtlich der Wärmeüber  tragung, wobei die Dicke des Einzelbleches 16  je nach Bedarf im Verhältnis zur Dicke des  Einzelbleches 15 bemessen werden kann, falls  man nicht der Einfachheit halber für beide  Fälle die gleiche Blechdicke wählt. Der durch  das Einzelblech 16 erfolgende Wärmeentzug  im Falle der Heizung ist bezüglich des  Wärmeflusses im     Wärmeleitblech    dadurch  ausgeglichen, dass vor der Abzweigstelle, das  heisst also über die     Flanken    10 und 11, das       Wärmeleitblech    eine entsprechend grössere  Dicke hat.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.4    unter  scheidet sich von derjenigen nach     Fig.    1 eben  falls nur dadurch, dass das     Wärmeleitblech     aus zwei Einzelblechen 15 und 19 besteht, von    denen jedes über seine ganze Ausdehnung  gleiche Dicke aufweist. Von diesen beiden  Einzelblechen ist das Blech 15 gleich ausge  bildet wie das mit dem gleichen Bezugszeichen  15 benannte Einzelblech nach der     Ausfüh-          rungsförm    gemäss     Fig.3,    abgesehen von den  Zungen 12 und Schlitzen 13, die sich zum  Teil am Einzelblech 19 befinden.

   Das Einzel  blech 19 liegt praktisch auf seiner ganzen       Ausdehnung    satt an der Unterseite des Ein  zelbleches 15 an, wodurch seine Formgebung  mehr oder weniger bedingt ist. Beide Einzel  bleche sind in beliebiger Weise miteinander  verbunden, zum Beispiel durch Vernieten oder  Verschweissen, so dass eine gute wärmeleitende  Verbindung zwischen beiden Blechen besteht.  Das     Wärmeleitblech    als Ganzes ist an den  freien Enden des Bleches 19, von denen in  der Zeichnung nur das Ende 20 dargestellt  ist, stufenförmig abgesetzt und besteht. an den  Stellen grösster Dicke durchwegs aus den bei  den Einzelblechen 15 und 19, dagegen an den  ausserhalb des Einzelbleches 20 liegenden  Stellen ausschliesslich aus dem Einzelblech 15.

    Hierdurch ist dem Umstande Rechnung ge  tragen, dass der     Wärmedurchgangsduerschnitt     im mittleren Teil des Bleches entsprechend  der     fortzuleitenden    grösseren Wärmemengen  grösser sein muss als in den äussern Teilen  des W     ärmeleitbleches,    wo die weiterzuleitende  Wärmemenge im Falle der Heizung um das  bereits vorher abgegebene Ausmass kleiner ist.  



  Es steht nichts im Wege, entgegen der  Ausbildung nach     Fig.    4 auch eine drei- oder  mehrstufige     Diekenabnalinie    vorzusehen, in  dem das W     ärmeleitblech    in drei oder mehr  Einzelbleche aufgeteilt ist, die sich alle min  destens über den Bereich der Rille 4 er  strecken und satt     aneinanderliegend    mitein  ander verbunden sind, wobei die Abstufungen  natürlich treppenförmig zueinander versetzt.  sind.

   Es steht auch nichts im Wege, bei einer  Ausführungsform gemäss     Fig.    4 bzw. der eben  genannten Ausführungsform mit mehr als  zwei Stufen auch zusätzlich noch eine Kappe  in Form des Einzelbleches 16 der Ausfüh  rungsform gemäss     Fig.    3 im Bereich der Hohl  schwelle einzusetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden mit unter Verputz verlegten Wärme- bzw. K älteleitrohren, welche mit zwischen diesen Rohren und dem Verputz befindlichen Wärmeleitblechen wärmeleitend verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme- leitbleche mindestens in den . an die wärme leitende Verbindung zwischen ihnen und den Rohren anschliessenden Zwischenteilen dicker sind als an ihren den Wärmeleitrohren abge kehrten Endteilen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bl.eche mindestens über einen Teil ihrer ge samten Querausdehnung eine stetig abneh mende Dicke aufweisen. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche eine lineare Dickenabnahme aufweisen. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche an ihren den Wärmeleitrohren abge kehrten Enden keilförmig auslaufen. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bieche aus einem Walzblech bestehen, das von der Quermitte aus nach beiden Seiten zu keil förmig gestaltet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche eine stufenweise Dickenabnahme auf weisen. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche mindestens an den Stellen grösster Dicke aus zwei satt aneinanderliegenden, mit einander verbundenen Einzelblechen bestehen. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche an ihren bei den Rohren befindlichen mittleren Teilen eine das zugehörige Rohr auf einem Teil seines Umfanges umgebende, dem Rohraussenradius angepasste Rille bilden. B. Einrichtung nach Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich sämtliche Einzelbleche mindestens über den R.illenbereich erstrecken. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bleche im Bereich der Rohre je eine Hohl schwelle bilden, deren Rücken die am betref fenden Rohr anliegende Rille bildet.
    10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass jedes Wärmeleit- blech in seinem mittleren Teil eine die Hohl schwelle an der Basis schliessende Blechkappe aufweist, welche wärmeleitend mit dem übri gen Teil des Wärmeleitbleches verbunden ist. 11.
    Einrichtung nach Unteransprüchen 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechkappe mit ihren Schenkeln satt an den Hohlschwellenflanken des übrigen Teils des Wärmeleitbleches anliegend bis mindestens angenähert an die Rille herangeführt ist, so dass über die genannten Flanken die W ärme- l.eitbleche mindestens doppelwandig sind. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dickenab nahme der Wärmeleitbleche derart bemessen ist, dass die Wärmestromdichte an allen ausser halb der Rille befindlichen Stellen der Wärmeleitbleche mindestens angenähert kon stant ist. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verputz an gegenseitig mit je einer Fuge aneinander stossenden Plätten sitzt und mindestens einige dieser Platten je mit einem Wärmeleitblech versehen sind, wobei jede Platte mit ihrem Wärmeleitblech je ein ganzes Fertigbauteil bildet. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmeleit- bl.eche aus Kupfer bestehen.
CH305995D 1952-12-15 1952-12-15 Heiz- bzw. Kühleinrichtung in Gebäuden. CH305995A (de)

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