CH306903A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Dioxopiperidins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Dioxopiperidins.

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CH306903A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Diogopiperidins.            Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     Dioxo-          piperidins,    das dadurch gekennzeichnet ist,  dass man eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0005     
    worin X und     X1    zur Gruppe     -CO-NH-CO-          kondensierbare    Reste darstellen, unter Bil  dung dieser Gruppe     intramolekular    konden  siert.  



  Das so erhaltene     3-Phenyl-3-(y-diäthyl-          aininopropyl)-2,6-dioxo-piperidin    der Formel  
EMI0001.0012     
         %-om        Kp.    198-205  (0,2     mm)    ist neu. Sein       Hydrochlorid    schmilzt bei 187-190 .  



  Es besitzt ausgesprochen     parasympathico-          lytisehe    Wirksamkeit und soll als Heilmittel  Verwendung finden.  



  Zur Herstellung des neuen     Dioxopiperi-          dins    kann man zum Beispiel die     Monoamide     der     2-Plienyl-2-(y-diäthylamino-propyl)-pen-          tan-1,5-clisättre    oder deren an der Carboxyl-         gruppe    abgewandelte funktionelle Derivate  durch     intramolekulare    Reaktion in das     cy-          clische        Imid    überführen.  



  Dabei können die     Amide    oder deren Deri  vate auch unmittelbar vor der     Cyclisierung,     z. B. in Gegenwart eines die     Cyclisierung    her  beiführenden Kondensationsmittels, gebildet  werden. So kann man beispielsweise die Mono  nitrile,     Nitrilester,        Nitrilamide    oder das     Di-          nitril    der     2-Phenyl-2-(y-diäthylamino-propyl)-          pentan-1,5-disäure    verwenden und diese in  An- oder Abwesenheit von Lösungsmitteln,  wie Eisessig, mit einem     Kondensations-    und  verseifenden Mittel behandeln.

   Weiter kann  man das gewünschte Endprodukt erhalten,  indem man ein     Ammoniumsalz    der genannten       Pentan-1,5-disäure    in Gegenwart von Konden  sationsmitteln erhitzt, wobei sich das entspre  chende     Säureamid    intermediär bildet. Ferner  kann man die     2-Phenyl-2-(y-diäthylamino-pro-          pyl)-pentan-1,5-disäure    oder deren funktio  nelle Derivate, wie das     Anhydrid    oder deren       Halogenide,    mit Ammoniak behandeln, wobei  ebenfalls intermediär ein     Ainid    entsteht.  



  Als Kondensationsmittel kommen zum Bei  spiel     konz.    Schwefelsäure, die auch     verseifend     wirken kann,     Acetanhydrid,        Zinntetrachlorid,     ferner     Titantetrachlorid    sowie     Bortrifluorid-          ätherate,    Zinkchlorid, Aluminiumchlorid oder  deren Gemische in Betracht.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu 35 Gewichtsteilen     2-Phenyl-2-        (y-di-          äthy        lamino    -     propyl)    -     pentan-1,5-disäLire    -di-           nitril,    gelöst in 30     Volumteilen    Eisessig, wer  den in Portionen 50     Volumteile    konzentrierter  Schwefelsäure zugefügt. Die Temperatur des  Reaktionsgemisches steigt dabei auf 120 , und  nach dem Abklingen der     exothermen    Reaktion  hält. man das Ganze noch während kurzer Zeit  auf einer Temperatur von 110-120 .

   Man  giesst     auf    Eis und Natronlauge, extrahiert das  Ganze mit Chloroform, wäscht den     Chloro-          formauszug    mit -Wasser, trocknet über Pott  asche und destilliert das Lösungsmittel ab.  Man erhält so das     3-Phenyl-3-(y-diäthylamino-          propyl)-2,6-dioxo-piperidin    der Formel  
EMI0002.0010     
    als     hochviskoses    Öl vom     Kp.198-205     (0,2 mm),  dessen     Hydroohlorid,    hergestellt in üblicher  Weise, nach     Umkristallisieren    aus Aceton un  ter Zusatz von Essigester bei 187-190        schmilzt.     



  Das in diesem Beispiel als Ausgangsstoff  verwendete 2 -     Phenyl    - 2- (y -     diäthylamino-pr        o-          pyl)-pentan-1,5-disäiire-dinitril    kann beispiels  weise auf folgendem Wege hergestellt werden  Durch Kondensation von     Benzylcyanid    mit       y-Chlorpropy        1-diätliylamin    in Gegenwart. von       Natriumamid    erhält man das     Phenyl-(y-di-          äthylamino-propyl)-essigsäure-nitril    vom Kp.

         121-125     (0,15 mm), das durch Umsetzung  mit     Aertrlsäurenitril    in Anwesenheit eines  basischen Katalysators in das     2-Phenyl-2-(y-          diäthylamino        -propy    1) -     pentan    -1,5 -     disäure-di-          nitril    vom Kp.     158-164     (0,3 mm) überge  führt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Dioxopiperidins, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0002.0039 worin X und X, zur Gruppe -CO-NH-CO- kondensierbare Reste darstellen, unter Bil dung dieser Gruppe intramolekular konden siert. Das so erhaltene 3-Phenyl-3-(y-diäthyl- amino-propyl)-2,6-dioxo-piperidin der Formel EMI0002.0045 vom Kp. 198-205 (0,2 mm) ist neu.
    Es besitzt ausgesprochen parasympathieo- lytische Wirksamkeit und soll als Heilmittel Verwendung finden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ausgangsstoff der angegebenen Formel intramolekular kon densiert, welcher in Gegenwart eines die Cy- clisierung herbeiführenden Kondensationsmit tels gebildet wurde:
CH306903D 1950-07-07 1950-07-07 Verfahren zur Herstellung eines neuen Dioxopiperidins. CH306903A (de)

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