CH307502A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hülsenloser Bandeisenverschlüsse. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hülsenloser Bandeisenverschlüsse.

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CH307502A
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Timmerbeil Erich
Timmerbeil Paul
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Timmerbeil Erich
Timmerbeil Paul
Timmerbeil Hugo
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/30Securing ends of binding material by deforming the overlapping ends of the strip or band
    • B65B13/305Hand tools

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hülsenloser   Bandeisenverschliisse.   



   Es sind   hülsenlose      Bandeisenversehlüsse    bekannt, bei welchen die einander überlappenden Bandeisenenden mit paarigen Winkelein  selinitten versehen,    die zwischen diesen Ein  selmitten liegenden Stege    aus   der Bandeisen-    ebene herausgedrückt und danach die beiden Bandeisenenden bis zum gegenseitigen An  sehlag    der   schulterartigen Einschnittkanten    gegeneinander verschoben sind.

   Derartige Ver  sehlüsse    sind wegen ihrer geringen Herstel  lungskosten sowie    wegen ihrer zuverlässigen Verbindung der Bandeisenenden beliebt und   bewährt ISie genügen aueh    allen   Anforde-    rungen, solange es sich darum handelt, feste   Paekstüeke,    zum Beispiel Kisten, zu   umreifen,    da man in diesem Falle die Umreifung so scharf spannen kann, dass die miteinander verhakten Verschlüsse sich allein dureh die Bandspannung gegen unbeabsichtigtes Losen sichern. Bei weichen Packstüeken dagegen, bei denen die Bandspannung nicht beliebig gross gewählt werden kann, kann es vorkom  men,    dass sieh durch Rüekwärtssehieben der Bandeisenenden der Verschluss aushakt.



   Um diesen Mangel zu vermeiden, werden naeh dem Verfahren gemäss der Erfindung die Bandeisenenden nach ihrer gegenseitigen Verschiebung durch Anbringen einer   zusätz-    lichen, andersartigen,   hülsenlosen      Verriege-    lung gegen Rüekwärtsversehiebung gesichert.



   Die Vorrichtung gemäss der Erfindung zur Durchführung des Verfahrens besitzt ausser dem Werkzeug für die Erzeugung des Winke]schlitzverschlusses ein Werkzeug, um mit dessen Hilfe in den gegeneinander verschobenen Bandeisenenden eine zusätzliche, die Bandversehiebung sichernde Verriegelung erzeugen zu können.



   Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung ge  ma.    der Erfindung in einem   Ausführungs-    beispiel dargestellt, und zwar zeigen :
Fig.   1    einen   Bandeisenverschluss für Pack-    stüeke aller Art in Ansicht von unten, Seitenansicht und Stirnansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung in Ansicht von der Bedienungsseite,
Fig. 3 eine der Fig. 2   entspreehende    Darstellung der Vorrichtung, teilweise   geschnit-    ten und in einer andern Arbeitsstellung, Schnitt gemäss der Linie III-III der Fig.   5,   
Fig.   4    eine Draufsicht auf eine Einzelheit,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in der Arbeitsstellung nach der Fig. 3,
Fig.

   6 bis 10 die Vorrichtung in   verschie-    denen Arbeitsstellungen, und zwar in rein schematischer Darstellung ihrer wirksamen Teile,
Fig. 11 einen'Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 3,
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII der Fig. 3,
Fig. 13 und   14    zwei Ansichten von einer Einzelheit.



   Die zur Herstellung des Verschlusses und der Verriegelung dienende Vorrichtung weist an einer Grundplatte 21 ein Untergesenk 22 auf.   Alit    dem Untergesenk 22 wirkt ein Stempel 32 zusammen, der über einen Mitnehmer   31    von einem Stanzhebel 30 versehwenkt werden kann. Neben dem Untergesenk 22 ist auf der einen Seite ein Messer 23 zum   Abschnei-    den des freien Bandeisenendes angeordnet, während auf der andern Seite eine'Transportrolle   25    sitzt. Diese Rolle 25 besteht aus zwei gleiehgestalteten Teilen, deren Umfangsfläehe teilweise verzahnt ist. Sie werden durch eine Schraube   59    unter Zwischenschaltung einer   Scheibe'60    in ihrer Lage gehalten.

   Die Transportrolle   25    sitzt zentrisch auf dem   abgesetz-    ten Vierkant einer Achse 55, die in einem auf der Grundplatte 21 angeordneten Lager 50 unter Zwischenschaltung einer Hülse   56    gelagert ist. Die Achse 55 ist exzentrisch in der Hülse 56 angeordnet, die an ihrem einen Ende einen mit ihr einstückigen Hebel 24 aufweist. Mit der Transportrolle 25 wirkt ein Widerlager 26 zusammen, das   nnterhalb    der Rolle an der Grundplatte 21 angeordnet ist.



   Auch das andere Ende der Aehse 55 ist als Vierkant ausgebildet an dem mittels einer   Sehraube    61 ein Sperrzahnrad 29 befestigt ist, in dessen Zähne eine Klinke 28 eingreift.



  Die dem Sperrzahnrad 29 zugeordnete Klinke   28    ist mit dem Transporthebel 27 verbunden, der auf der Achse 56 lose angebracht ist und um   180     schwenkbar ist. Dureh Versehwenken des Transporthebels 27 um die Achse 55 kann über die Klinke   28    das Sperrzahnrad 29 und damit die auf der gleichen Achse angeordnete Transportrolle   25    gedreht werden. Der Hebel 24 weist einen zylinderförmig gestalteten Ansatz 52 auf, an dessen freiem Ende eine durel einen Bolzen gebildete Sperre 343 angeordnet ist. Während das vordere Ende der Sperre 33 als   Sehrägfläehe    ausgebildet ist, trägt das in den Ansatz 52 hineinragende andere Sperrenende eine Sehulter 54, an der sieh das eine Ende der Feder 51 abstützt, während das andere Federende an einer Schraube 57 anliegt.



  Die Feder   51    drückt die Sperre 33 so weit nach aussen, dass sie in ihrer   Normalstellung    in die Bahn des Stanzhebels 30 hineinragt.



  Der Hebel 30 ist in unmittelbarer Nähe seines mit der Sperre 33 zusammenwirkenden Teils abgekröpft.



   Zwischen dem Stanzwerkzeug 22, 32 für den oder die   Versehlüsse    13, 13' und der Transportrolle 25 ist ein weiterer Stempel   34    vorgesehen, der mit einem in   der'Grundplatte       2'1 Torgesehenen Gesenk zusammenwirkt. Die    Schneide des   Lochstempels 34 wirkt mit den    Kanten des Untergesenkes 35   zusammen. Fer-    ner weist der   Lochstempel 34 eine Stirnfläche    auf, durch die die ausgeschnittenen Zungen herausgedrückt und um die Knickkanten der Zungen auswärtsgebogen werden.

   Der Stempel 34 ist im CTestell   58    der Vorrichtung verschiebbar gelagert und steht über einen Bolzen 41 mit einem Bügel 36 in Verbindung, der oberhalb der Transportrolle   25    im Gestell bei 37 schwenkbar lagert. Der Bügel 3 besteht aus zwei parallel verlaufenden gekrümmten Platten, die an ihrem freien Ende durch einen Querbolzen   38    miteinander verbunden sind und zwischen denen der Stanzhebel 30 schwenkbar lagert. Der Stanzhebel 30 weist einen Haken 39 auf, der mit dem Bolzen 38 des Bügels   36    zusammenwirkt.



   In Ruhelage nehmen die einzelnen Teile die in Fig. 6 dargestellte Lage ein.



   Die beiden zu verbindenden Bandeisenenden   11    und 12 werden einander überlap   pend auf das Untergesenk 22 2 gelegt. Durch    Umlegen des Hebels 24 wird die Büehse   5G    gedreht und damit die Achse 55 mit der daran befestigten Transportrolle 25 gesenkt, und zwar derart, dass die Bandenden 11 und   12    fest gegen das Widerlager   26 gedrückt und    festgehalten werden. Durch Bewegen des die gezahnte Transportrolle 25 über Klinke 28 und Sperrzahnra   20 drehenden Transport-    hebels 27 wird dann das obere Bandende 11 so weit gegen das untenliegende Bandende 12 versehoben, bis das Bandeisen das nieht dargestellte   Packstiiek    straff umgreift.

   Transportrolle   25 und Hebel 24    sitzen zwar auf der gleichen Achse, durch den Transporthebel   27    wird iiber die Klinke   28    8 und das Zahnrad   29    jedoeh nur die Achse 55 und damit die Transportrolle, nicht aber der Hebel   24    bewegt, dessen Hülse   56    zwar über der achse ange ordnet ist, aber nicht von der Bewegung erfasst wird. Nach Spannen der Umreifung wird   (IL,    Stanzhebel 30   versehwenkt,    durch den der Stempel 32 für den Versehluss 13, 13'gesenkt wird. Dabei werden in beiden Bandeisenenden Schlitze eingestanzt und zugleich die zwisehen den Sehlitzen liegenden Bandleile   anfgewölbt      (Fig.    8).

   Bei der Bewegung des Stanzhebels 30 geht dieser an der am Ansatz 52 angeordneten Sperre   33    vorbei, die federnd ausweicht und nach dem Vorbeigang   des Hebels 30 sieh    wieder vor diesen legt Fig. 3 und   5).    Durch die Sperre 33 ist der   Stanzhebel 30 gegenüber    dem Sperrhebel   24    derart verriegelt, dass der Stanzhebel 30 nicht   xurückversehwenkt    werden kann, solange der Hebel   24    die Rolle 25 am Bandeisen in Anla age hält. Hierdurch soll erreicht werden, dass die Transportrolle   25    von dem Bandeisen vor Abheben des. Stempels 32 gelöst. werden muss, da clies für eine einwandfreie Verhakung der Verschlussglieder erforderlich ist.

   Wenn nämlich der Stempel 32 zuerst vom Bandeisen   ahgelloben    wird, dann können beim Ablassen des Bandes vom Stempel und damit bei einer    Verschlussbildung Schwierigkeiten auftreten,    da die Transportrolle 26 noch mit dem Bandeisen in Wirkverbindung steht und so die für die Verhakung erforderliche Relativbewegung der Bandeisenenden verhindert. Erst nach   Rülksehwenken    des Hebels   24    kann der   Stanz-    hebel 30 zurüekbewegt werden.

   Hierbei werden die Bandeisenenden so weit freigegeben,   camp,    sie sieh unter der   Bandspannung gegen-      einander versehieben.    Die zwischen den paari  gen Winkeleinschnitten    13 liegenden und aus der   Bandeisenebene    herausgedrüekten Bandteile 13' werden dabei bis zum gegenseitigen Anschlag der   Einschnittkanten gegeneinander      verschoben,    so dass der eigentliche Verschluss vollendet wird.

   Bei weiehen   Paekstüeken    können die übereinanderliegenden Bandeisenenden vor dem Anbringen der Sieherung e  gen Rückwärtsverschieben mechanisch    gegeneinander versehoben werden, so dass die den Versehluss bildenden AVinkeleinschnitte sich    vollständig ineinanderhaken. Wie aus dem      Getriebeplan    der Fig. 6 bis 10 ersichtlich,   wer-    den der Hebel   24    und der Stanzhebel 30 ge  genläufig verschwenkt. Wird    der Hebel   2-1:    ordnungsgemäss zuerst verschwenkt, so geht die Sperre   36    an dem verkropften Teil des Stanzhebels vorbei und gibt diesen frei.



  Denn durch das Umlegen des Hebels wird nämlich die Sperre so bewegt, dass sie an dem   verkröpften    Teil vorbeigehen kann, der eigens zu diesem Zweck mit der Kröpfung verschen ist. Bei der Verschwenkung des Stanzhebels 30 aus der   Stanzstellung      (Fig.      8    und 9) in eine um 180  versetzte Stellung (Fig. 10) drückt dieser auf den Bolzen 38 des Bügels 36. Hierdureh wird der Lochstempel 34 nach unten gedrüekt und dringt in die Bandeisenenden 11, 12 ein.

   Der Lochstempel 34 ist so ausgebildet, dass er aus den beiden Bandeisenenden zwei einander entspreehende Zungen   14    und 15 nach unten   herausdrückt.    Die Zungen 14, 15 bleiben einseitig mit dem Bandeisen   in Werkstoffverbin-    dung und werden nach dem Herausdrücken aus den   Rändern noch widerhakenförmig ab-    gebogen. Die aus dem Band ausgeschnittenen Zungen werden durch die Stirnfläehe des Stempels 34 aus den   Rändern herausgedrüekt    und am Boden des Gesenkes   3'5 schwach nach    auswärts abgebogen, und sie erhalten so eine widerhakenförmige Gestalt.



   Der znsätzliche andersartige hülsenlose    V ersehluss kann aueh dureh Einpressen einer    oder mehrerer Vertiefungen in den Bandeisenenden gebildet werden. Ferner ist es   möglieh,    die   Sieherung    gegen   Rüekwärtsver-    schiebung ausserhalb der übereinanderliegenden Bandeisenenden unmittelbar vor diesen anzubringen. Dies kann in der Weise   erfol-    gen, dass die. Sicherung durch ausgestanze und die Stirnkanten der übereinanderliegenden Bandeisenenden übergreifende Zungen gebildet wird.



   Die Kanten des'Stempels 34 sind so in bezug auf die Längsrichtung des Bandeisens angeordnet, dass die die Zungen 14, 15 mit dem Bandeisen in   Werkstoffverbindung    erhaltende Knickkante etwa in Längsrichtung des Bandes verläuft. Die Zungen 14, 15 sind senkrecht zur Ebene des Bandes herausge   drüekt    und etwas naeh rückwärts geneigt, um ein Abheben der beiden Bandenden voneinander zu verhindern. Dureh die genannten Zungen werden die beiden Bandeisenenden 11, 12 nach ihrer gegenseitigen Verschiebung fest miteinander verriegelt, so dass ein Rückwärtsversehieben durch äussere Einflüsse zu  verlässig    vermieden wird.



   Damit ist der eigentliche   Versehluss      13,    13' und die zusätzliche Verriegelung 14, 15 hergestellt. Es   braueht    nur noch der im Bandeisen sitzende Lochstempel 34 herausgezogen zu werden. Zu diesem Zweek ist an dem   Stanz-    hebel 30 ein Haken 39 vorgesehen, der sicli beim Herunterdrüeken des Bügels 36 hinter dessen Bolzen   38    verhakt, so dass der Haken 39 beim   Wiederanheben    des Stanzhebels 30 diesen Bolzen   38 und    damit Bügel 36 und Lochstempel 34 anhebt, so dass letzterer aus dem Bande frei kommt.

   Beim weiteren Anheben des Stanzhebels 30 geht der   Haken 39    von dem Bolzen frei, weil Stanzhebel 30 und Loehbügel 36 um zwei   versehiedene    Drehpunkte 40 bzw. 37 verschwenkt werden.



   Damit ist der Verschluss fertig und die Vorrichtung kann vom   Packstüek und    Band abgezogen werden bzw. das   Paekstüek    mit der Umreifung kann nach vorn aus der Vorrichtung herausgezogen werden. Um hierbei ein Hängenbleiben der Zungen 14, 15 zu vermeiden, ist das dem Lochstempel 34 zugeordnete Gesenk   35 nach vorn    hin offen ausgebildet (Fig. 4).



   Die Fig.   1    zeigt einen mit der besehriebenen Vorrichtung hergestellten Bandeisen  versehluss.    Dieser sieht an den beiden ein   ander überlappenden Enden 11, 1'2 des Ban-    des zwei Verschliisse 13, 13' vor, die dadurch gebildet sind, dass in den beiden Bandeisen jeweils zwei nebeneinanderliegende Schlitze eingedrüekt sind, wobei der   dazwisehenlie-      gende    Bandteil   aufgewölbt,    das heisst aus der Bandeisenebene herausgedrückt ist. Nach dem Stanzen und Aufwölben werden die beiden Bandteile 11, 12 gegeneinander bis zum gegenseitigen Anschlag der   Einschnittkanten    um ein   kurzes Stüek verschoben    und dadurch die Schlitze ineinander verhakt.

   Diese gegenseitige Versehiebung kann dadurch erreieht werden, dass bei festen   iPackstucken,    wie Kisten oder dergleichen, das Band so fest um diese herumgezogen wird, dass nach dem Herstellen der   Versehlusseinsehnitte    und nach dem Abschneiden des übersehüssigen Bandendes das Band unter seiner eigenen   Spart-    nung die Bandenden gegeneinander bewegt oder aber dadurch, dass insbesondere bei   wei-    chen   Paekstüeken    die Bandenden 11 und 12 durch eine zusätzliehe Einriehtung gegeneinander versehoben werden.



   Der dargestellte zusätzliche Verschluss zeigt nur eine der   möglichen Ausführungs-    formen der zusätzliehen Verriegelung. So braueht diese nicht auf der Längsmittellinie des Bandes angeordnet zu sein, sondern konnte auch mehr seitlich liegen. Statt aus beiden Bändern Lappen   herauszudrüeken,    konnte man auch nur Eindrücke vorsehen, die sich aneinander abstützen, beispielsweise in Form von Körnersehlägen, Halbmondeindrücken und viele andere mehr. Man konnte auch die Sicherung gegen   Rüelswärtsversehiebung au-    sserhalb   der Uberlappung    der   übereinander-    liegenden Bandeisenenden unmittelbar vor dieser Überlappung anbringen.

   In diesem Falle wird   die Sieherung vorteilhaft dureh    mindestens eine aus einem Bandeisenende ausgestanzte und an der Stirnkante des andern   Bandeisenendes    anliegende Zunge 62 gebildet (siehe Fig. 13 und 14).



     '\Vie    bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise   Verwirk-    liehung der Erfindung und diese nicht dar  auf besehränkt, vielmellr    sind noeh   maneher-    lei andere Ausführungen und   Anwendangen      möglieh,    insbesondere hinsiehtlieh Form und Zahl der den   Versehluss    bildenden    AN=inkel-    sehlitze und der Form und Anordnung dev   zusätzliehen    Verriegelung. So konnte diese bei Anordnung mehrerer Versehlusspaare auch zwischen diesen liegen.

   Jedoch ist einer neben diesen   Versehlüssen    liegenden Verriegelung der Vorzug zu geben, da dann für den   Loeh-    stempel   34    mehr Platz bleibt, als wenn dieser im Bereich   des Stanzstempels für    den Hauptverschluss liegen müsste. Ferner könnte an der Vorrichtung eine Einriehtung vorgesehen sein, die es gestattet, die beiden Bandeisenenden naeh der Erzeugung des Ver   schlusses mechanisch auseinanderzubewegen.   



     PATENTANSPRU'CHE    :    I.    Verfahren zur Herstellung von   hülsen-    losen Bandeisenversehlüssen, bei dem die Bandeisenenden mit paarigen Winkelein  sehnitten    versehen, die zwischen diesen   Ein-      sclinitten    liegenden Bandteile aus cler Band  eisenebene    herausgedrüekt und danach die beiden Bandeisenenden bis zum gegenseitigen    Ansehlag der Einschnittkanten gegeneinander    verselioben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandeisenenden nach ihrer gegen  seitigen    Versehiebung durch Anbringen einer zusätzlichen, andersartigen, hülsenlosen Ver  riegelung gegen Rückwärtsverschiebung    gesichert werden.

Claims (1)

  1. 11. Vorrichtung zur Durchführung des 8 Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Werkzeug zur Erzeugung des Winkelschlitzverschlusses ein Werkzeug vorgesehen ist, um mit dessen Hilfe in den gegeneinander versehobenen Bandeisenenden eine zusätzliche, die Bandverschiebung sichernde Verriegelung erzeugen zu können.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche, andersartige, hülsenlose Versehluss durch Ausstanzen und Abbiegen einer Zunge gebildet wird.
    2. Verfahren nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche, andersartige, hülsenlose Verschluss durch Ausstanzen und Abbiegen mehrerer Zungen gebildet wird.
    3. Verfahren naeh Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche, andersartige, hülsenlose Verschluss durch Einpressen einer Vertiefung gebildet wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche, andersartige, hülsenlose VersehluB durch Einpressen mehrerer Vertiefungen gebildet wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die ; Sicherung gegen Rüekwärtsverschieben an einer gegen über den Winkeleinschnitten in Längsrichtung des Bandeisens nach der'Stirnkante eines Bandeisens hin versetzten Stelle angebracht wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeiehnet, dass die Sicherung gegen Rückwärtsverschiebung ausserhalb der Überlappung der übereinanderliegenden Band. eisenenden unmittelbar vor dieser Überlap- pwg angebracht wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung zweier oder mehr Winkeleinschnitten (13) die Sicherung gegen Rüekwärtsversehieben zwischen den Verschlusspaaren (13') angeordnet wird.
    8, Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung gegen Rüekwärtsverschieben durch mindestens eine aus einem Bandeisenende ausgestanzte und an der Stirnkante des andern Bandeisenendes anliegende Zunge gebildet wird.
    9. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die übereinander- liegenden Bandeisenenden vor dem Anbringen der Sicherung gegen Rüekwärtsversehieben mechanisch gegeneinander verschoben werden, so dass die den Verschluss bildenden Winkel- einsehnitte sich fest ineinanderhaken.
    10. Verfahren nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass nur das eine der beiden Bandeisenenden mechanisch versehoben, während das andere in seiner Lage festgehalten wird.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug zur Verschlusserzeugung und das Werkzeug zur Herstellung der Verriegelung an einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet sind.
    12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug zur Erzeugung der Bandverriegelung ans einem Gesenk und einem damit zusammen wirkenden Pressstempel gebildet ist, der in den beiden Bandeisen wenigstens eine Zunge erzeugt, durch die die beiden Bandeisenenden gegen Verschiebung in der Längsrich- tung gesichert werden.
    13. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug zur Erzeugung der Bandverriegelung aus einem Gesenk und einem damit zusammenwirkenden Pressstempel gebildet ist, der in den beiden Bandeisen wenigstens eine Vertiefung erzeugt, wodurch die beiden Bandeisenenden in Längsrichtung gegen Verschie- bung gesichert werden.
    14. Vorrichtung nach'Unteranspruch 12. dadurch gekennzeichnet, dass der Pressstempel als Lochstempel ausgebildet ist, der im Zusammenwirken mit dem Untergesenk aus dem Bandeisen einseitig mit dem Band in Werkstoffverbindung verbleibende und aus den Bändern herausgedrückte widerhakenförmig abgebogene Zungen bildet.
    15. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochstem- pel eine mit den Kanten des Untergesenkes zusammenwirkende Schneide und eine die dadurch ausgeschnittenen Zungen herausdrüekende und um die Knickkante der Zun- gen auswärts biegende Stirnfläche aufweist.
    16. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Verriegelungs-Lochstempel zugeordnete Gesenk zur Bedienungsseite offen ausgebildet ist.
    17. Vorrichtung naeh Unteransprueh l , dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkanten des Lochwerkzeuges so in bezug auf die Längsriehtung des Bandeisens angeord- net sind, dass die die Zungen mit den Bandeisen in Werkstoffverbindung erhaltende Kniekkante annähernd in Längsrichtung des Bandes verläuft.
    18. Vorrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Bandeisenenden während der Erzeugung der Winkelschnitte in gespannter Stellung haltendes Klemmwerkzeug mit dem Werkzeug zur Erzeugung der Bandverriegelmg gesperrt ist, derart, dass das Verriegelungswerkzeug erst nach dem Loden der Bandklemmung bedienbar ist.
    19. Vorrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der die Bandklemmung bewirkende Hebel (24) mit dem das Verriegelungswerkzeug betätigenden Stanzhebel (30) durch eine Sperre (33) gesperrt ist, die sich beim Erzeugen der Winkelein- sehnitte vor den Stanzhebel legt und diesen so lange blockiert, bis der Hebel (24) zum Zweeke der Freigabe des Bandes gelüftet ist.
    20. Vorrichtung nach Unteransprueh 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre (33) aus einem am Hebel (24) angeordneten, federbelasteten und in den Bewegungsbereich des Stanzhebels (30) eingreifenden, an seiner Arbeitskante abgeschrägten Zapfen gebildet ist.
    21. Vorrichtung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass bei gegenläufig verschwenkendem Hebel (24) und Stanzhebel (30) der Stanzhebel (30) in seinem seitlich neben der Sperre liegenden'Teil in der Weise verkröpft ist, dass bei der Freigabebewegung des Hebels (24.) der Sperrenkopf ohne Rüekbewegung der Sperre (33) am Stanzhebel (30) vorbei bewegbar ist.
    22. Vorrichtung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungswerkzeug und das Schnittwerkzeug für die Winkeleinsehnitte voneinander getrenrt geführt sind.
    23. Voorichtung nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellinie des Verriegelungswerkzeuges mit der Mittel- linie des Bandeisens zusammenfällt.
    24. Vorrichtung nach Unteranspruch 23. dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Lochstempel des Verriegelungswerkzeuges ein bügelartiger Hebel gekuppelt ist, der durch Mitnahme, durch den Stanzhebel bedienbar ist.
    25. Vorrichtung nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der bügelartige Hebel aus zwei am freien Ende durch einen Bolzen miteinander verbundenen Platten ge bildet ist, zwischen denen der Stanzhebel schwenkbar lagert.
    26. Vorrichtung nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Stanzhebel exzentrisch zum Bügel gelagert und mit einem Haken versehen ist, der sich beim Erzeugen der Verriegelung hinter den Bolzen verhakt und diesen beim Wiederanheben des Stanzhebels infolge der exzentrisehen Lagerung erst freigibt, nachdem der Lochstempel aus den Bandeisenenden herausgezogen ist.
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