CH307502A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hülsenloser Bandeisenverschlüsse. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hülsenloser Bandeisenverschlüsse.Info
- Publication number
- CH307502A CH307502A CH307502DA CH307502A CH 307502 A CH307502 A CH 307502A CH 307502D A CH307502D A CH 307502DA CH 307502 A CH307502 A CH 307502A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- lever
- band
- iron
- dependent
- tool
- Prior art date
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 122
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 title claims description 61
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 17
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 5
- 238000004080 punching Methods 0.000 claims description 29
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 19
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 15
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 6
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 14
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims 2
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 claims 1
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 claims 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B13/00—Bundling articles
- B65B13/18—Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
- B65B13/24—Securing ends of binding material
- B65B13/30—Securing ends of binding material by deforming the overlapping ends of the strip or band
- B65B13/305—Hand tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hülsenloser Bandeisenverschliisse.
Es sind hülsenlose Bandeisenversehlüsse bekannt, bei welchen die einander überlappenden Bandeisenenden mit paarigen Winkelein selinitten versehen, die zwischen diesen Ein selmitten liegenden Stege aus der Bandeisen- ebene herausgedrückt und danach die beiden Bandeisenenden bis zum gegenseitigen An sehlag der schulterartigen Einschnittkanten gegeneinander verschoben sind.
Derartige Ver sehlüsse sind wegen ihrer geringen Herstel lungskosten sowie wegen ihrer zuverlässigen Verbindung der Bandeisenenden beliebt und bewährt ISie genügen aueh allen Anforde- rungen, solange es sich darum handelt, feste Paekstüeke, zum Beispiel Kisten, zu umreifen, da man in diesem Falle die Umreifung so scharf spannen kann, dass die miteinander verhakten Verschlüsse sich allein dureh die Bandspannung gegen unbeabsichtigtes Losen sichern. Bei weichen Packstüeken dagegen, bei denen die Bandspannung nicht beliebig gross gewählt werden kann, kann es vorkom men, dass sieh durch Rüekwärtssehieben der Bandeisenenden der Verschluss aushakt.
Um diesen Mangel zu vermeiden, werden naeh dem Verfahren gemäss der Erfindung die Bandeisenenden nach ihrer gegenseitigen Verschiebung durch Anbringen einer zusätz- lichen, andersartigen, hülsenlosen Verriege- lung gegen Rüekwärtsversehiebung gesichert.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung zur Durchführung des Verfahrens besitzt ausser dem Werkzeug für die Erzeugung des Winke]schlitzverschlusses ein Werkzeug, um mit dessen Hilfe in den gegeneinander verschobenen Bandeisenenden eine zusätzliche, die Bandversehiebung sichernde Verriegelung erzeugen zu können.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung ge ma. der Erfindung in einem Ausführungs- beispiel dargestellt, und zwar zeigen :
Fig. 1 einen Bandeisenverschluss für Pack- stüeke aller Art in Ansicht von unten, Seitenansicht und Stirnansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung in Ansicht von der Bedienungsseite,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entspreehende Darstellung der Vorrichtung, teilweise geschnit- ten und in einer andern Arbeitsstellung, Schnitt gemäss der Linie III-III der Fig. 5,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Einzelheit,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in der Arbeitsstellung nach der Fig. 3,
Fig.
6 bis 10 die Vorrichtung in verschie- denen Arbeitsstellungen, und zwar in rein schematischer Darstellung ihrer wirksamen Teile,
Fig. 11 einen'Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 3,
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII der Fig. 3,
Fig. 13 und 14 zwei Ansichten von einer Einzelheit.
Die zur Herstellung des Verschlusses und der Verriegelung dienende Vorrichtung weist an einer Grundplatte 21 ein Untergesenk 22 auf. Alit dem Untergesenk 22 wirkt ein Stempel 32 zusammen, der über einen Mitnehmer 31 von einem Stanzhebel 30 versehwenkt werden kann. Neben dem Untergesenk 22 ist auf der einen Seite ein Messer 23 zum Abschnei- den des freien Bandeisenendes angeordnet, während auf der andern Seite eine'Transportrolle 25 sitzt. Diese Rolle 25 besteht aus zwei gleiehgestalteten Teilen, deren Umfangsfläehe teilweise verzahnt ist. Sie werden durch eine Schraube 59 unter Zwischenschaltung einer Scheibe'60 in ihrer Lage gehalten.
Die Transportrolle 25 sitzt zentrisch auf dem abgesetz- ten Vierkant einer Achse 55, die in einem auf der Grundplatte 21 angeordneten Lager 50 unter Zwischenschaltung einer Hülse 56 gelagert ist. Die Achse 55 ist exzentrisch in der Hülse 56 angeordnet, die an ihrem einen Ende einen mit ihr einstückigen Hebel 24 aufweist. Mit der Transportrolle 25 wirkt ein Widerlager 26 zusammen, das nnterhalb der Rolle an der Grundplatte 21 angeordnet ist.
Auch das andere Ende der Aehse 55 ist als Vierkant ausgebildet an dem mittels einer Sehraube 61 ein Sperrzahnrad 29 befestigt ist, in dessen Zähne eine Klinke 28 eingreift.
Die dem Sperrzahnrad 29 zugeordnete Klinke 28 ist mit dem Transporthebel 27 verbunden, der auf der Achse 56 lose angebracht ist und um 180 schwenkbar ist. Dureh Versehwenken des Transporthebels 27 um die Achse 55 kann über die Klinke 28 das Sperrzahnrad 29 und damit die auf der gleichen Achse angeordnete Transportrolle 25 gedreht werden. Der Hebel 24 weist einen zylinderförmig gestalteten Ansatz 52 auf, an dessen freiem Ende eine durel einen Bolzen gebildete Sperre 343 angeordnet ist. Während das vordere Ende der Sperre 33 als Sehrägfläehe ausgebildet ist, trägt das in den Ansatz 52 hineinragende andere Sperrenende eine Sehulter 54, an der sieh das eine Ende der Feder 51 abstützt, während das andere Federende an einer Schraube 57 anliegt.
Die Feder 51 drückt die Sperre 33 so weit nach aussen, dass sie in ihrer Normalstellung in die Bahn des Stanzhebels 30 hineinragt.
Der Hebel 30 ist in unmittelbarer Nähe seines mit der Sperre 33 zusammenwirkenden Teils abgekröpft.
Zwischen dem Stanzwerkzeug 22, 32 für den oder die Versehlüsse 13, 13' und der Transportrolle 25 ist ein weiterer Stempel 34 vorgesehen, der mit einem in der'Grundplatte 2'1 Torgesehenen Gesenk zusammenwirkt. Die Schneide des Lochstempels 34 wirkt mit den Kanten des Untergesenkes 35 zusammen. Fer- ner weist der Lochstempel 34 eine Stirnfläche auf, durch die die ausgeschnittenen Zungen herausgedrückt und um die Knickkanten der Zungen auswärtsgebogen werden.
Der Stempel 34 ist im CTestell 58 der Vorrichtung verschiebbar gelagert und steht über einen Bolzen 41 mit einem Bügel 36 in Verbindung, der oberhalb der Transportrolle 25 im Gestell bei 37 schwenkbar lagert. Der Bügel 3 besteht aus zwei parallel verlaufenden gekrümmten Platten, die an ihrem freien Ende durch einen Querbolzen 38 miteinander verbunden sind und zwischen denen der Stanzhebel 30 schwenkbar lagert. Der Stanzhebel 30 weist einen Haken 39 auf, der mit dem Bolzen 38 des Bügels 36 zusammenwirkt.
In Ruhelage nehmen die einzelnen Teile die in Fig. 6 dargestellte Lage ein.
Die beiden zu verbindenden Bandeisenenden 11 und 12 werden einander überlap pend auf das Untergesenk 22 2 gelegt. Durch Umlegen des Hebels 24 wird die Büehse 5G gedreht und damit die Achse 55 mit der daran befestigten Transportrolle 25 gesenkt, und zwar derart, dass die Bandenden 11 und 12 fest gegen das Widerlager 26 gedrückt und festgehalten werden. Durch Bewegen des die gezahnte Transportrolle 25 über Klinke 28 und Sperrzahnra 20 drehenden Transport- hebels 27 wird dann das obere Bandende 11 so weit gegen das untenliegende Bandende 12 versehoben, bis das Bandeisen das nieht dargestellte Packstiiek straff umgreift.
Transportrolle 25 und Hebel 24 sitzen zwar auf der gleichen Achse, durch den Transporthebel 27 wird iiber die Klinke 28 8 und das Zahnrad 29 jedoeh nur die Achse 55 und damit die Transportrolle, nicht aber der Hebel 24 bewegt, dessen Hülse 56 zwar über der achse ange ordnet ist, aber nicht von der Bewegung erfasst wird. Nach Spannen der Umreifung wird (IL, Stanzhebel 30 versehwenkt, durch den der Stempel 32 für den Versehluss 13, 13'gesenkt wird. Dabei werden in beiden Bandeisenenden Schlitze eingestanzt und zugleich die zwisehen den Sehlitzen liegenden Bandleile anfgewölbt (Fig. 8).
Bei der Bewegung des Stanzhebels 30 geht dieser an der am Ansatz 52 angeordneten Sperre 33 vorbei, die federnd ausweicht und nach dem Vorbeigang des Hebels 30 sieh wieder vor diesen legt Fig. 3 und 5). Durch die Sperre 33 ist der Stanzhebel 30 gegenüber dem Sperrhebel 24 derart verriegelt, dass der Stanzhebel 30 nicht xurückversehwenkt werden kann, solange der Hebel 24 die Rolle 25 am Bandeisen in Anla age hält. Hierdurch soll erreicht werden, dass die Transportrolle 25 von dem Bandeisen vor Abheben des. Stempels 32 gelöst. werden muss, da clies für eine einwandfreie Verhakung der Verschlussglieder erforderlich ist.
Wenn nämlich der Stempel 32 zuerst vom Bandeisen ahgelloben wird, dann können beim Ablassen des Bandes vom Stempel und damit bei einer Verschlussbildung Schwierigkeiten auftreten, da die Transportrolle 26 noch mit dem Bandeisen in Wirkverbindung steht und so die für die Verhakung erforderliche Relativbewegung der Bandeisenenden verhindert. Erst nach Rülksehwenken des Hebels 24 kann der Stanz- hebel 30 zurüekbewegt werden.
Hierbei werden die Bandeisenenden so weit freigegeben, camp, sie sieh unter der Bandspannung gegen- einander versehieben. Die zwischen den paari gen Winkeleinschnitten 13 liegenden und aus der Bandeisenebene herausgedrüekten Bandteile 13' werden dabei bis zum gegenseitigen Anschlag der Einschnittkanten gegeneinander verschoben, so dass der eigentliche Verschluss vollendet wird.
Bei weiehen Paekstüeken können die übereinanderliegenden Bandeisenenden vor dem Anbringen der Sieherung e gen Rückwärtsverschieben mechanisch gegeneinander versehoben werden, so dass die den Versehluss bildenden AVinkeleinschnitte sich vollständig ineinanderhaken. Wie aus dem Getriebeplan der Fig. 6 bis 10 ersichtlich, wer- den der Hebel 24 und der Stanzhebel 30 ge genläufig verschwenkt. Wird der Hebel 2-1: ordnungsgemäss zuerst verschwenkt, so geht die Sperre 36 an dem verkropften Teil des Stanzhebels vorbei und gibt diesen frei.
Denn durch das Umlegen des Hebels wird nämlich die Sperre so bewegt, dass sie an dem verkröpften Teil vorbeigehen kann, der eigens zu diesem Zweck mit der Kröpfung verschen ist. Bei der Verschwenkung des Stanzhebels 30 aus der Stanzstellung (Fig. 8 und 9) in eine um 180 versetzte Stellung (Fig. 10) drückt dieser auf den Bolzen 38 des Bügels 36. Hierdureh wird der Lochstempel 34 nach unten gedrüekt und dringt in die Bandeisenenden 11, 12 ein.
Der Lochstempel 34 ist so ausgebildet, dass er aus den beiden Bandeisenenden zwei einander entspreehende Zungen 14 und 15 nach unten herausdrückt. Die Zungen 14, 15 bleiben einseitig mit dem Bandeisen in Werkstoffverbin- dung und werden nach dem Herausdrücken aus den Rändern noch widerhakenförmig ab- gebogen. Die aus dem Band ausgeschnittenen Zungen werden durch die Stirnfläehe des Stempels 34 aus den Rändern herausgedrüekt und am Boden des Gesenkes 3'5 schwach nach auswärts abgebogen, und sie erhalten so eine widerhakenförmige Gestalt.
Der znsätzliche andersartige hülsenlose V ersehluss kann aueh dureh Einpressen einer oder mehrerer Vertiefungen in den Bandeisenenden gebildet werden. Ferner ist es möglieh, die Sieherung gegen Rüekwärtsver- schiebung ausserhalb der übereinanderliegenden Bandeisenenden unmittelbar vor diesen anzubringen. Dies kann in der Weise erfol- gen, dass die. Sicherung durch ausgestanze und die Stirnkanten der übereinanderliegenden Bandeisenenden übergreifende Zungen gebildet wird.
Die Kanten des'Stempels 34 sind so in bezug auf die Längsrichtung des Bandeisens angeordnet, dass die die Zungen 14, 15 mit dem Bandeisen in Werkstoffverbindung erhaltende Knickkante etwa in Längsrichtung des Bandes verläuft. Die Zungen 14, 15 sind senkrecht zur Ebene des Bandes herausge drüekt und etwas naeh rückwärts geneigt, um ein Abheben der beiden Bandenden voneinander zu verhindern. Dureh die genannten Zungen werden die beiden Bandeisenenden 11, 12 nach ihrer gegenseitigen Verschiebung fest miteinander verriegelt, so dass ein Rückwärtsversehieben durch äussere Einflüsse zu verlässig vermieden wird.
Damit ist der eigentliche Versehluss 13, 13' und die zusätzliche Verriegelung 14, 15 hergestellt. Es braueht nur noch der im Bandeisen sitzende Lochstempel 34 herausgezogen zu werden. Zu diesem Zweek ist an dem Stanz- hebel 30 ein Haken 39 vorgesehen, der sicli beim Herunterdrüeken des Bügels 36 hinter dessen Bolzen 38 verhakt, so dass der Haken 39 beim Wiederanheben des Stanzhebels 30 diesen Bolzen 38 und damit Bügel 36 und Lochstempel 34 anhebt, so dass letzterer aus dem Bande frei kommt.
Beim weiteren Anheben des Stanzhebels 30 geht der Haken 39 von dem Bolzen frei, weil Stanzhebel 30 und Loehbügel 36 um zwei versehiedene Drehpunkte 40 bzw. 37 verschwenkt werden.
Damit ist der Verschluss fertig und die Vorrichtung kann vom Packstüek und Band abgezogen werden bzw. das Paekstüek mit der Umreifung kann nach vorn aus der Vorrichtung herausgezogen werden. Um hierbei ein Hängenbleiben der Zungen 14, 15 zu vermeiden, ist das dem Lochstempel 34 zugeordnete Gesenk 35 nach vorn hin offen ausgebildet (Fig. 4).
Die Fig. 1 zeigt einen mit der besehriebenen Vorrichtung hergestellten Bandeisen versehluss. Dieser sieht an den beiden ein ander überlappenden Enden 11, 1'2 des Ban- des zwei Verschliisse 13, 13' vor, die dadurch gebildet sind, dass in den beiden Bandeisen jeweils zwei nebeneinanderliegende Schlitze eingedrüekt sind, wobei der dazwisehenlie- gende Bandteil aufgewölbt, das heisst aus der Bandeisenebene herausgedrückt ist. Nach dem Stanzen und Aufwölben werden die beiden Bandteile 11, 12 gegeneinander bis zum gegenseitigen Anschlag der Einschnittkanten um ein kurzes Stüek verschoben und dadurch die Schlitze ineinander verhakt.
Diese gegenseitige Versehiebung kann dadurch erreieht werden, dass bei festen iPackstucken, wie Kisten oder dergleichen, das Band so fest um diese herumgezogen wird, dass nach dem Herstellen der Versehlusseinsehnitte und nach dem Abschneiden des übersehüssigen Bandendes das Band unter seiner eigenen Spart- nung die Bandenden gegeneinander bewegt oder aber dadurch, dass insbesondere bei wei- chen Paekstüeken die Bandenden 11 und 12 durch eine zusätzliehe Einriehtung gegeneinander versehoben werden.
Der dargestellte zusätzliche Verschluss zeigt nur eine der möglichen Ausführungs- formen der zusätzliehen Verriegelung. So braueht diese nicht auf der Längsmittellinie des Bandes angeordnet zu sein, sondern konnte auch mehr seitlich liegen. Statt aus beiden Bändern Lappen herauszudrüeken, konnte man auch nur Eindrücke vorsehen, die sich aneinander abstützen, beispielsweise in Form von Körnersehlägen, Halbmondeindrücken und viele andere mehr. Man konnte auch die Sicherung gegen Rüelswärtsversehiebung au- sserhalb der Uberlappung der übereinander- liegenden Bandeisenenden unmittelbar vor dieser Überlappung anbringen.
In diesem Falle wird die Sieherung vorteilhaft dureh mindestens eine aus einem Bandeisenende ausgestanzte und an der Stirnkante des andern Bandeisenendes anliegende Zunge 62 gebildet (siehe Fig. 13 und 14).
'\Vie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirk- liehung der Erfindung und diese nicht dar auf besehränkt, vielmellr sind noeh maneher- lei andere Ausführungen und Anwendangen möglieh, insbesondere hinsiehtlieh Form und Zahl der den Versehluss bildenden AN=inkel- sehlitze und der Form und Anordnung dev zusätzliehen Verriegelung. So konnte diese bei Anordnung mehrerer Versehlusspaare auch zwischen diesen liegen.
Jedoch ist einer neben diesen Versehlüssen liegenden Verriegelung der Vorzug zu geben, da dann für den Loeh- stempel 34 mehr Platz bleibt, als wenn dieser im Bereich des Stanzstempels für den Hauptverschluss liegen müsste. Ferner könnte an der Vorrichtung eine Einriehtung vorgesehen sein, die es gestattet, die beiden Bandeisenenden naeh der Erzeugung des Ver schlusses mechanisch auseinanderzubewegen.
PATENTANSPRU'CHE : I. Verfahren zur Herstellung von hülsen- losen Bandeisenversehlüssen, bei dem die Bandeisenenden mit paarigen Winkelein sehnitten versehen, die zwischen diesen Ein- sclinitten liegenden Bandteile aus cler Band eisenebene herausgedrüekt und danach die beiden Bandeisenenden bis zum gegenseitigen Ansehlag der Einschnittkanten gegeneinander verselioben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandeisenenden nach ihrer gegen seitigen Versehiebung durch Anbringen einer zusätzlichen, andersartigen, hülsenlosen Ver riegelung gegen Rückwärtsverschiebung gesichert werden.
Claims (1)
- 11. Vorrichtung zur Durchführung des 8 Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Werkzeug zur Erzeugung des Winkelschlitzverschlusses ein Werkzeug vorgesehen ist, um mit dessen Hilfe in den gegeneinander versehobenen Bandeisenenden eine zusätzliche, die Bandverschiebung sichernde Verriegelung erzeugen zu können.UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche, andersartige, hülsenlose Versehluss durch Ausstanzen und Abbiegen einer Zunge gebildet wird.2. Verfahren nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche, andersartige, hülsenlose Verschluss durch Ausstanzen und Abbiegen mehrerer Zungen gebildet wird.3. Verfahren naeh Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche, andersartige, hülsenlose Verschluss durch Einpressen einer Vertiefung gebildet wird.4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche, andersartige, hülsenlose VersehluB durch Einpressen mehrerer Vertiefungen gebildet wird.5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die ; Sicherung gegen Rüekwärtsverschieben an einer gegen über den Winkeleinschnitten in Längsrichtung des Bandeisens nach der'Stirnkante eines Bandeisens hin versetzten Stelle angebracht wird.6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeiehnet, dass die Sicherung gegen Rückwärtsverschiebung ausserhalb der Überlappung der übereinanderliegenden Band. eisenenden unmittelbar vor dieser Überlap- pwg angebracht wird.7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung zweier oder mehr Winkeleinschnitten (13) die Sicherung gegen Rüekwärtsversehieben zwischen den Verschlusspaaren (13') angeordnet wird.8, Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung gegen Rüekwärtsverschieben durch mindestens eine aus einem Bandeisenende ausgestanzte und an der Stirnkante des andern Bandeisenendes anliegende Zunge gebildet wird.9. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die übereinander- liegenden Bandeisenenden vor dem Anbringen der Sicherung gegen Rüekwärtsversehieben mechanisch gegeneinander verschoben werden, so dass die den Verschluss bildenden Winkel- einsehnitte sich fest ineinanderhaken.10. Verfahren nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass nur das eine der beiden Bandeisenenden mechanisch versehoben, während das andere in seiner Lage festgehalten wird.11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug zur Verschlusserzeugung und das Werkzeug zur Herstellung der Verriegelung an einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet sind.12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug zur Erzeugung der Bandverriegelung ans einem Gesenk und einem damit zusammen wirkenden Pressstempel gebildet ist, der in den beiden Bandeisen wenigstens eine Zunge erzeugt, durch die die beiden Bandeisenenden gegen Verschiebung in der Längsrich- tung gesichert werden.13. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug zur Erzeugung der Bandverriegelung aus einem Gesenk und einem damit zusammenwirkenden Pressstempel gebildet ist, der in den beiden Bandeisen wenigstens eine Vertiefung erzeugt, wodurch die beiden Bandeisenenden in Längsrichtung gegen Verschie- bung gesichert werden.14. Vorrichtung nach'Unteranspruch 12. dadurch gekennzeichnet, dass der Pressstempel als Lochstempel ausgebildet ist, der im Zusammenwirken mit dem Untergesenk aus dem Bandeisen einseitig mit dem Band in Werkstoffverbindung verbleibende und aus den Bändern herausgedrückte widerhakenförmig abgebogene Zungen bildet.15. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochstem- pel eine mit den Kanten des Untergesenkes zusammenwirkende Schneide und eine die dadurch ausgeschnittenen Zungen herausdrüekende und um die Knickkante der Zun- gen auswärts biegende Stirnfläche aufweist.16. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Verriegelungs-Lochstempel zugeordnete Gesenk zur Bedienungsseite offen ausgebildet ist.17. Vorrichtung naeh Unteransprueh l , dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkanten des Lochwerkzeuges so in bezug auf die Längsriehtung des Bandeisens angeord- net sind, dass die die Zungen mit den Bandeisen in Werkstoffverbindung erhaltende Kniekkante annähernd in Längsrichtung des Bandes verläuft.18. Vorrichtung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Bandeisenenden während der Erzeugung der Winkelschnitte in gespannter Stellung haltendes Klemmwerkzeug mit dem Werkzeug zur Erzeugung der Bandverriegelmg gesperrt ist, derart, dass das Verriegelungswerkzeug erst nach dem Loden der Bandklemmung bedienbar ist.19. Vorrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der die Bandklemmung bewirkende Hebel (24) mit dem das Verriegelungswerkzeug betätigenden Stanzhebel (30) durch eine Sperre (33) gesperrt ist, die sich beim Erzeugen der Winkelein- sehnitte vor den Stanzhebel legt und diesen so lange blockiert, bis der Hebel (24) zum Zweeke der Freigabe des Bandes gelüftet ist.20. Vorrichtung nach Unteransprueh 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre (33) aus einem am Hebel (24) angeordneten, federbelasteten und in den Bewegungsbereich des Stanzhebels (30) eingreifenden, an seiner Arbeitskante abgeschrägten Zapfen gebildet ist.21. Vorrichtung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass bei gegenläufig verschwenkendem Hebel (24) und Stanzhebel (30) der Stanzhebel (30) in seinem seitlich neben der Sperre liegenden'Teil in der Weise verkröpft ist, dass bei der Freigabebewegung des Hebels (24.) der Sperrenkopf ohne Rüekbewegung der Sperre (33) am Stanzhebel (30) vorbei bewegbar ist.22. Vorrichtung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungswerkzeug und das Schnittwerkzeug für die Winkeleinsehnitte voneinander getrenrt geführt sind.23. Voorichtung nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellinie des Verriegelungswerkzeuges mit der Mittel- linie des Bandeisens zusammenfällt.24. Vorrichtung nach Unteranspruch 23. dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Lochstempel des Verriegelungswerkzeuges ein bügelartiger Hebel gekuppelt ist, der durch Mitnahme, durch den Stanzhebel bedienbar ist.25. Vorrichtung nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der bügelartige Hebel aus zwei am freien Ende durch einen Bolzen miteinander verbundenen Platten ge bildet ist, zwischen denen der Stanzhebel schwenkbar lagert.26. Vorrichtung nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Stanzhebel exzentrisch zum Bügel gelagert und mit einem Haken versehen ist, der sich beim Erzeugen der Verriegelung hinter den Bolzen verhakt und diesen beim Wiederanheben des Stanzhebels infolge der exzentrisehen Lagerung erst freigibt, nachdem der Lochstempel aus den Bandeisenenden herausgezogen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH307502T | 1951-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH307502A true CH307502A (de) | 1955-05-31 |
Family
ID=4493178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH307502D CH307502A (de) | 1951-04-13 | 1951-04-13 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hülsenloser Bandeisenverschlüsse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH307502A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN101870367A (zh) * | 2009-04-24 | 2010-10-27 | 森德·伯斯塔公司 | 捆扎装置和方法 |
-
1951
- 1951-04-13 CH CH307502D patent/CH307502A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN101870367A (zh) * | 2009-04-24 | 2010-10-27 | 森德·伯斯塔公司 | 捆扎装置和方法 |
| EP2243708A1 (de) * | 2009-04-24 | 2010-10-27 | Sund Birsta AB | Umreifungseinheit und Verfahren |
| CN101870367B (zh) * | 2009-04-24 | 2014-04-09 | 森德·伯斯塔公司 | 捆扎装置和方法 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2917327C2 (de) | Schnalle zum einstellbaren Verbinden von Gurtenden | |
| DE2505881A1 (de) | Papierbindemaschine | |
| DE69201902T2 (de) | Verbindungsband mit integrierter Verbindungsstruktur und Festhaltevorrichtung. | |
| DE69704142T2 (de) | Pressstempel für eine Umreifungsvorrichtung | |
| CH687193A5 (de) | Vorrichtung zum Anbringen einer bandfoermigen Handhabe an einem Paket. | |
| CH307502A (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hülsenloser Bandeisenverschlüsse. | |
| DE603802C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Verschluessen fuer die uebereinandergelegten Enden von Bandbereifungen ohne Huelse | |
| DE892277C (de) | Vorrichtung zur Herstellung huelsenloser Bandeisenverschluesse | |
| DE1225543B (de) | Vorrichtung zum Verbinden der Enden von Bandeisen | |
| DE1102643B (de) | Huelsenloser Bandverschluss | |
| DE809173C (de) | Verbesserungen bei Vorrichtungen zum Spannen von Gurtbaendern | |
| DE2952606A1 (de) | Auftreibmaschine | |
| DE1950825A1 (de) | Verriegelungs- bzw. Verschliesseinrichtung fuer Spannbandmaterial | |
| DE937515C (de) | Vorrichtung zum Spannen und Schliessen von Bandeisenreifen | |
| DE533123C (de) | Vorrichtung zum Abschneiden von Streckmetall fuer Streckmetallmaschinen mit pendelndem Obermesser | |
| DE943512C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung huelsenloser Bandeisenverschluesse | |
| DE801909C (de) | Verschlussvorrichtung fuer Metallbandbandagen an Kisten Paketen u. dgl. | |
| DE472334C (de) | Verfahren zum Verbinden von Eisenbaendern und Vorrichtung zur Ausfuehrung desselben | |
| DE893772C (de) | Spann- und Schliessvorrichtung fuer Bandeisenumreifungen | |
| CH418963A (de) | Vorrichtung zum Verbinden der sich überlappenden Enden eines um ein Packstück herumgelegten Metallbandes durch einen hülsenlosen Verschluss | |
| DE630674C (de) | Werkzeug zur Herstellung von Reissverschlussgliedern | |
| DE29722491U1 (de) | Vorrichtung zum Verschweißen und Abschneiden eines Umreifungsbandes | |
| DE2323429A1 (de) | Vorrichtung zum durchtrennen von spannbaendern an kisten und dergleichen | |
| DE764684C (de) | Verfahren zur Herstellung huelsenloser Bandeisenverschluesse | |
| DE801623C (de) | Spann- und Schliessvorrichtung fuer huelsenlose Bandeisenumreifungen an Packstuecken |