CH307550A - Verfahren zur Herstellung eines pharmakologisch wirksamen Äthers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines pharmakologisch wirksamen Äthers.

Info

Publication number
CH307550A
CH307550A CH307550DA CH307550A CH 307550 A CH307550 A CH 307550A CH 307550D A CH307550D A CH 307550DA CH 307550 A CH307550 A CH 307550A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compound
production
pharmacologically active
methyl
active ether
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
N V Koninklijke Phar Pharmacia
Original Assignee
Koninklijke Pharma Fab Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koninklijke Pharma Fab Nv filed Critical Koninklijke Pharma Fab Nv
Publication of CH307550A publication Critical patent/CH307550A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines pharmakologisch wirksamen Äthers.



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung des pharmakologisch wirk  samen Äthers    von der Formel
EMI1.1     
 welches dadurch gekennzeichnet ist,   dans dite    Verbindung von der Formel
EMI1.2     
 erhitzt wird.



   Diese Umsetzung, die vorzugsweise bei Temperaturen über dem Schmelzpunkt des   lnsgangsstoffes ausgefiihrt    wird, verläuft praktisch quantitativ und ergibt eine neue wirtschaftliche Herstellungsweise für diesen bereits bekannten Äther, der eine Substanz mit einer starken   spasmolytischen und Anti-      histaminwirkung    darstellt.



   Die Erhitzung wird vorzugsweise in Ge  genwart    eines organischen Lösungsmittels ausgeführt. Sehr geeignete Lösungsmittel sind zum Beispiel Xylol und 1, 2-Dichlorbenzol.



   Die als Ausgangsstoff verwendete quater  näre    Verbindung kann in verschiedenen Weisen erhalten sein, von denen nachstehend einige beschrieben werden.    cc)    Man lässt die Verbindung
EMI1.3     
 mit Dimethyläthanolamin
EMI1.4     
 reagieren. b) Man lϯt, ein Molekül   Athylenoxyd    oder   Glykolchlorhydrin    auf die Verbindung
EMI2.1     
 einwirken und behandelt das   Reaktionspro-    dukt mit   Methylehlorid,    um die   Stickstoff-    verbindung zu quaternieren. c) Man lässt ein Molekiil   Athyleno.

   xyd    oder   Glykolchlorhydrin    auf die Verbindung
EMI2.2     
 einwirken und behandelt die dabei erhaltene Verbindung mit Methylehlorid, um das noch am Stickstoffatom gebundene Wasserstoffatom durch Methyl zu ersetzen und   gleichzei-    tig die Verbindung zu quaternieren. d) Man lϯt ¯thanolamin H2NCH2CH2OH auf
EMI2.3     
 einwirken und behandelt das   Reaktionspro-    dukt mit Methylchlorid, um das noch am Stickstoffatom gebundene Wasserstoffatom durch Methyl zu ersetzen und die Verbindung   gleichzeitig zu quatemieren.    e) Man behandelt die Verbindung
EMI2.4     
 mit Methylehlorid, um das am Stickstoff gebundene Wasserstoffatom dureh Methyl zu ersetzen und die Verbindung gleichzeitig zu   quaternieren.   



   Die Erfindung wird durch das naehfolgende Beispiel erläutert, in dem auch die   lIer-    stellung der quaternären Verbindung be  schrieben    wird.



   89 g Dimethylaminoäthanol werden mit   216    g   4-Methyl-diphenylehlormethan    auf 35  C erhitzt und darauf gekühlt. Die glasartige Masse wird in Alkohol gelost. Bei Zusatz von lither entsteht eine weisse   Kristallmasse,    welche abgenutseht wird. Die erhaltene Verbindung ist das   (4-Methyl-benzhydryl)-dimethyl-    ¯-oxyÏthyl-ammoniumchlorid von der Formel
EMI2.5     
 Die Substanz hat einen Schmelzpunkt von 95   bis 99  C.    



   20 g dieser Verbindung werden auf   160       C ren    aus Alkohol wird das salzsaure Salz des erhitzt und während einiger Minuten auf   die-/3-Dimethylaminoäthyl- (4-methyl-benzhydryl)-    ser Temperatur gehalten. Beim Abkühlen   kri-äthers    in einer Ausbeute von   80 /o    mit einem stallisiert die Masse aus. Nach   Umkristallisie-Schmelzpunkt    von 250-254  C erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung des pharmakologisch wirbsamen Äthers von der Formel EMI3.1 dadurch gekennzeichnet, daR die Verbindung von der Formel EMI3.2 erhitzt wird.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung auf eine Temperatur über dem Schmelzpunkt des Ausgangsstoffes vorgenommen wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhitzung in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels vorgenommen wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als organisches Lösungsmittel Xylol benutzt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch vmd Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass als organisches Lösungsmittel 1, 2-Dichlorbenzol venvendet wird.
CH307550D 1950-06-26 1951-06-26 Verfahren zur Herstellung eines pharmakologisch wirksamen Äthers. CH307550A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL307550X 1950-06-26
CH304180T 1951-06-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH307550A true CH307550A (de) 1955-05-31

Family

ID=25734741

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH307550D CH307550A (de) 1950-06-26 1951-06-26 Verfahren zur Herstellung eines pharmakologisch wirksamen Äthers.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH307550A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE872041C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen, unsymmetrischen Kondensationsprodukten
DE657979C (de) Verfahren zur Darstellung von Piperazin
DE866193C (de) Verfahren zur Herstellung von in der Amidgruppe substituierten Carbonsaeureamiden
CH369759A (de) Verfahren zur Herstellung von N-Alkylpiperidin-a-carbonsäureaniliden
DE648088C (de) Verfahren zur Herstellung von sekundaeren Alkylaminen
CH304180A (de) Verfahren zur Herstellung eines pharmakologisch wirksamen Äthers.
DE1210874B (de) Verfahren zur Herstellung von Diarylaminoderivaten von Arylaminoalkanen
AT203495B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen
DE532396C (de) Verfahren zur Darstellung von N-Methylverbindungen der Pyridinreihe
DE615471C (de) Verfahren zur Darstellung von basischen Derivaten des Benzodioxans
AT220619B (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoalkylbenzhydryläthern
DE897565C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoketonen
DE574656C (de) Verfahren zur Darstellung von Abkoemmlingen des I-Benzylisochinolins
AT269117B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen p-Chlorphenylisopropylamino-2-oder-3-chlorpropans und ihrer Salze
AT228791B (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Chlor-7-sulfamyl-benzodihydro-1,2,4-thiadiazin-1,1-dioxyd
DE759607C (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 2, 6-Diaminotriazinen-1, 3, 5 (Guanaminen)
DE860636C (de) Verfahren zur Herstellung von Acrylazid
DE538550C (de) Herstellung von saurem Natriumpyrophosphat
DE662538C (de) Verfahren zur Herstellung neuer quartaerer Salze
DE917250C (de) Verfahren zur Herstellung des trans-1-p-Nitrophenyl-2-amino-1íñ3-propandiols
DE1206422B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 6-Dichlorbenzonitril
AT236394B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-substituierten heterocyclischen Verbindungen
DE977706C (de) Verfahren zur Herstellung von 1, 3, 5-Trinitro-2, 4, 6-Trichlorbenzol
AT221503B (de) Verfahren zur Herstellung neuer basischer Phenoläther und ihrer Salze
DE386742C (de) Verfahren zur Darstellung von reinem Carbazol