CH307634A - Verfahren zum Aufbereiten von Phthalocyaninpigmenten durch saures Vermahlen. - Google Patents

Verfahren zum Aufbereiten von Phthalocyaninpigmenten durch saures Vermahlen.

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CH307634A
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0032Treatment of phthalocyanine pigments

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Description


  Verfahren     zum    Aufbereiten von     Phthalocyaninpigmenten    durch saures Vermahlen.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum     Aufbereiten    von     Phthaloeya-          ninpigmenten    zu Produkten mit verbesserten       Eigensehaften    durch saures Vermahlen der  Pigmente, durch welches Verfahren ein Pro  dukt erhalten werden kann, dessen Teilchen  in Grösse, prozentualer Grössenverteilung und  Oberflächeneigenschaften so beschaffen sind,  dass sieh das     Pigment    vorzüglich zur     Pigmen-          t.ierung    von     Oberfläehenüberzügen    eignet.  



  Organische Pigmente werden im allgemei  nen als grosse, grobe Kristalle oder stark     zu--          sanrmengeballte,    amorphe     14Tassen    erhalten.  Wenn diese als     solehe,    das heisst ohne weitere  Aufbereitung verwendet werden, besitzen sie  sehr     dürftige        Auftragungseigenschaften    und  geringen     fä.rberischen    Wert. Zum Entwickeln  der vollen Färb- und Verarbeitungsmöglich  keiten ist daher eine Aufbereitung notwen  dig, welche zu Teilchen mit genau bestimmten       Charakteristiken    führt.  



  Für     Phthalocyaninpignente    sind verschie  dene Aufbereitungsverfahren vorgeschlagen  worden, darunter auch das als saures An  teigen bekannte. Dieses saure     Anteigen    kann  auf zwei verschiedene Arten erfolgen. Bei der       ersten    Art. wird das Pigment, in konzentrierter       säure    gelöst und dann durch Eingiessen der  Lösung in     Wasser    ausgefällt. Beim zweiten  Verfahren wird das     :Pi,-ment    in einem grossen  Volumen verdünnter Säure     aufgesehlämmt,     wobei darauf geachtet wird, dass die ange  wendete Säurekonzentration nicht ausreicht,  um nennenswerte Pigmentmengen in Lösung    zu bringen, worauf durch Eingiessen in Was  ser gefällt wird.

    



  Diese beiden- Verfahren haben den Nach  teil, dass sie grosse Mengen von im allgemei  nen stark korrosiven Säuren benötigen. Die  Verwendung dieser Säuren bringt ausserdem  noch Probleme bezüglich der industriellen Hy  giene und Sicherheit. mit sich und macht die       Beseitigung    grosser Mengen von Abfallsäure  nötig, die umständlich und kostspielig ist.  



  Gegen die genannten Verfahren spricht  ferner, dass die Qualität des erhaltenen Pro  duktes von Ansatz zu Ansatz verschieden  ausfallen kann und die Produkte für be  stimmte Verwendungszwecke oft nicht brauch  bar sind.  



  Diese Nachteile sind schon seit einiger Zeit  bekannt, so dass versucht wurde, sie durch  Abänderungen des gebräuchlichen Vorgehens  beim sauren     Anteigen    zu vermeiden. 'So wurde  zum Beispiel vorgeschlagen, die saure Lösung  des Pigmentes in turbulenter .Strömung in  das Wasser eintreten zu lassen.  



  Diese und andere Abänderungen führten  zwar zu Verbesserungen gewisser spezifischer  Eigenschaften der Pigmente, welche aber im  mer von einer gleichzeitigen Verschlechterung  anderer Eigenschaften     begleitet    waren. Zudem  wurden durch diese verbesserten     Verfahren     die grundsätzlichen wirtschaftlichen und  Handhabungsprobleme des sauren     Anteigens,     nicht gelöst.  



  Es     wurden    deshalb auch Aufbereitungsver  fahren ins Auge gefasst, bei denen das saure           Anteigen    wegfällt. Ein derartiger Vorschlag  sieht eine Zerkleinerung der Teilchen durch  unter geeigneten Bedingungen durchgeführtes  Vermahlen vor. Ein derartiges Vorgehen bie  tet ernstliche Ausführungsschwierigkeiten und  verursacht hohe Herstellungskosten. Wenn  man ausserdem berücksichtigt, dass die auf  diese Weise erhaltenen Produkte den durch  saures     Anteigen    hergestellten in keiner Weise  überlegen sind, so ist es verständlich, dass der  artige Verfahren sich praktisch nicht einzu  führen vermochten.  



  Es wurde gefunden, dass es     möglieh    ist,  das saure     Anteigen    so durchzuführen, dass die  genannten Nachteile vermieden werden und  dennoch Produkte mit optimalen     Teilchen-          eigeftschaften    erhalten werden.  



  Nach dem Verfahren gemäss vorliegender  Erfindung wird das Pigment in praktisch  trockenem Zustand mit einer solchen Menge  einer starken, flüssigen, nicht oxydierenden  Säure vermischt, dass eine dicke, knetbare  Masse entsteht, welche unter Ausübung einer  durch die ganze Masse gleichmässigen     .Sche-          rung    vermahlen wird, worauf das Mahlgut  in Wasser gebracht, die entstandene wässerige  Suspension filtriert und die Säure aus dem       Filterrüekstand        ausgewasehen    wird.  



  Die bei diesem Vorgehen     verwendete    Säure  menge ist von grosser     -'Dichtigkeit.    Sie soll  verhältnismässig klein sein, nur gerade aus  reichend, um das Pigment in eine dicke, knet  bare Masse zu verwandeln. Die dazu ausrei  chende 'Säuremenge kann leicht durch einen       Vorversuch    bestimmt werden.  



  Bei der Verwendung zu geringer Säure  mengen wird das     Pigment    nicht     gleieh-          mässig    benetzt. Zu grosse Säuremengen  führen zu klumpigen Massen, in wel  chen die Säure ebenfalls nicht alle Pigment  teilchen berührt und führen zu einer nicht  ausreichenden     Scherung    beim Mahlen. Im all  gemeinen werden für gute Resultate etwa 2  bis 5 Teile Säure auf einen Teil Pigment erfor  derlich sein.  



  Es ist möglich, das     Pigment-Säure-Verhält-          nis    nachträglich zu verändern, nachdem die    Masse der     Scherung    schon ausgesetzt war.  etwa mit dem Zweck, das Entleeren der     -Mühle     zu erleichtern. Der     21ahlvorgang    selber muss  aber unter allen Umständen mit den     an--e-e-          benen    Säuremengen durchgeführt werden,  wenn befriedigende Resultate erhalten wer  den sollen.

      Als zuzusetzende starke, flüssige, nicht;  oxydierende Säuren kommen etwa Chloressig  säure, Phosphorsäure, Schwefelsäure,     Chlor-          sulfonsäure    und     Alkylsulfonsä.uren,    wie       1lthylsulfonsäure    und dergleichen, in Frage.  Die besten Resultate wurden allerdings mit  'Schwefelsäure erhalten, so     da.ss    diese bei der  Ausführung des Verfahrens bevorzugt wird.  



  Die genaue Konzentration der zugesetzter.  Säure hängt von der Art des behandelten  Pigmentes ab. Immerhin kann gesagt     werden,          da.ss    sie etwa. zwischen 6<B>8</B> und     10011/o    liegen  wird. Durch     cinfaehe        Vorversuche    kann er  mittelt werden, welche innerhalb     dieses    'Ge  bietes liegende Konzentration die besten Re  sultate ergibt.

       Bei    der Verarbeitung von     Kun-          ferphthalocyanin    unter Zusatz von Schwefel  säure arbeitet man zum Beispiel mit dem  besten Erfolg, wenn die Säurekonzentration       zwischen        68        und        72%        liegt.        Mit        Hexadeka-          chlorkupferphthalocyanin    gibt     9'5-    bis     100pro-          zentige    Schwefelsäure die besten Resultate.

   Es  wird deshalb betont, dass das erfindungsge  mässe Verfahren zwar unter     Verwendun        n,     einer starken, flüssigen,     nieht    oxydierenden  Säure mit irgendeiner     zwisehen    68 und 100 0,'o  liegenden Konzentration     durchführbar    ist,       da.ss    aber optimale Resultate nur erhalten wer  den, wenn die angewendete Säurekonzentra  tion dem     bearbeiteten    Pigment angepasst wird.  



  Zum Vermahlen der     Pigment-Säure-Mi-          schung    kann jede     Mahlvorrichtung    verwendet  werden, die imstande ist, durch die ganze  Masse hindurch eine gleichmässige     Seherwir-          kung    auszuüben. Im allgemeinen wird eine       Werner-Pfleiderer--Iühle    bevorzugt,     doeh    kön  nen     aueh    andere Mühlen dieses Typs oder       aueh    'Schwinghammer- und andere Mühlen.

    verwendet werden, wenn sie nur     gleiehmässige          Scherwirkung    auszuüben     vermögen.         Hingegen muss betont werden, dass Kugel  mühlen nicht geeignet sind, weil sie bei den  im     erfindungsgemässen    Verfahren zur     Anwen-          -lung        gelan--enden        Viskositäten    keine durch die       ganze    Masse gleichmässige     'Scherwirkung    aus  zuüben vermögen.

   In diesem Zusammenhang  sei     auf    ein USA-Patent verwiesen, in welchem  die Reinigung von     !Phthalocyaninen    durch     Be-          liandlung    derselben mit. konzentrierter Schwe  felsäure, Isolierung des Sulfates in kristalliner  Form, Auflösen desselben in konzentrierter       @eliwefelsäure    und Eingiessen der Lösung in  nasser beschrieben wird.

    
EMI0003.0013     
  
    80%igeH,S041Kupfer- <SEP> Viskosität <SEP> Mahlwirkung
<tb>  phthalocyanin <SEP> (Centipoisen) <SEP> in <SEP> der <SEP> Kugelmühle
<tb>  11J1 <SEP> <B>125,001</B> <SEP> gut
<tb>  13/1 <SEP> 13 <SEP> '5<B>0</B>0 <SEP> gut
<tb>  12(1 <SEP> <B>13500</B> <SEP> gut
<tb>  <B>1</B>1/1 <SEP> 12 <SEP> 500 <SEP> gut
<tb>  9i1 <SEP> <B>3,5000</B> <SEP> nur <SEP> mit <SEP> sehweren
<tb>  Stahlkugeln
<tb>  8<B>11</B>1 <SEP> 50 <SEP> 000 <SEP> keine
<tb>  7/1 <SEP> 150 <SEP> 000 <SEP> keine
<tb>  * <SEP> Bestimmt <SEP> mit <SEP> dem <SEP> synehroelektrischen <SEP> Viskosimeter <SEP> nach
<tb>  Brookfield <SEP> (Modell <SEP> LVF).       Diese Tabelle zeigt, dass von einem Säure/       Pigment-Verhältnis    von 8/1 an die Masse in  einer Kugelmühle nicht mehr gemahlen wer  den kann.

   Das beruht darauf, dass von die  sem Verhältnis an die Viskosität der Masse  über 50     000        Centipoisen    beträgt. Es ist aus  den angegebenen Resultaten ohne weiteres er  sichtlich, dass das für die Ausführung der vor  liegenden Erfindung notwendige Vermahlen       mid    erst recht eine     gleiehmässige'Scherwirkung     durch die ganze Masse mit einer     Kugelmühle     nicht zu erreichen ist, wenn das     Säure/Pig-          inent-Verhältnis    unter 911 liegt.  



  Die während des     Mahlens    eingehaltene  Temperatur kann innerhalb eines sehr weiten  Gebietes gewählt werden Es kommt     tatsäcli-          lieh    jede über dem .Schmelzpunkt und     ante"     dem Siedepunkt der Säure liegende Tempera  tur in Frage.

   Es ist aber wirtschaftlich, etwa  innerhalb des Gebietes von 20 bis     50     C zu    In Beispiel 5 dieses Patentes wird eine  Behandlung von     Kiipferphthaloeyanin        ange-          ,eben,    bei welcher ein Teil     @Kupferphthalo-          eyanin    mit 1,5 Teilen     80prozentiger    Schwefel  säure in einer Kugelmühle während 1'2 Stun  den gemahlen wird. Unten auf Seite 2 des ge  nannten Patentes wird angegeben, dass mit  der 'Säuremenge bis auf 6 Teile     iSäure    pro  Teil Pigment zurückgegangen werden könne.  



  Es wurden nach dem Vorgehen des Pa  tentes einige Versuche mit folgenden Re  sultaten durchgeführt    arbeiten, da bei diesen Temperaturen noch  mit Geräten ohne Schutzüberzug gearbeitet  werden kann.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren eignet  sich für alle     Phthalocyanine,    wie zum Bei  spiel metallfreie     Phthalocyanine,        Kupfer-          phthalocyanin,        Hexadekachlorkupferphthalo-          cyanin,        Aluminiumphthalocyanin,        Hexa.deka-          chloraluminiumphthaloeyanin    und     dergl.     



  Bemerkenswert ist die     kurze,    bei der     Aus-          Führung    des erfindungsgemässen Verfahrens  notwendige Mahlzeit. Es genügt     Letter    Um  ständen schon ein Vermahlen von 5     Minuten     zur     Verbesserung    des Pigmentes. Anderseits  ergibt eine Mahldauer bis zu 5 'Stunden aus  gezeichnete Resultate. Kurze Mahlzeiten sind  aber vorzuziehen, weil sich dann bemerkens  wert grosse     Durehsatzmengen    mit relativ  kleinen Apparaten erreichen lassen.

        Ein     -weiterer    Vorteil des erfindungsge  mässen Verfahrens besteht darin, dass es sich  auch auf Pigmente anwenden lässt, welche  das gebräuchliche saure     Anteigen    nicht er  tragen. So können metallfreie     Phthalocyanine,     die beim Lösen in Schwefelsäure teilweise  zerstört     -werden,    nach dem beschriebenen Ver  fahren zu ausgezeichneten Pigmenten verar  beitet werden.  



  Von Vorteil ist auch der hohe Gehalt an  festem Material in den Filterkuchen,     -welche     beim     Abfiltrieren    der durch Einrühren des       :Mahlgutes    in Wasser entstehenden Suspension  erhalten werden kann.

   Die beim gewöhnli  chen sauren     Anteigen    erhaltenen Filterkuchen  besitzen einen     Feststoffgehalt    von nur etwa       25        %,        -währenddem        beim        erfindungsgemässen     Verfahren der Pigmentgehalt des     Filter-          kuchens        zwischen        40        und        60%        liegen        kann.     



  Die Bedeutung solch hoher     Feststoffkon-          zentrationen    ist offensichtlich. Die Handha  bung     -wird    vereinfacht, die Kapazität der  Filterpressen wird erhöht und hochkonzen  trierte Pigmentpasten können ohne umständ  liche Zusatzbearbeitung hergestellt werden.  



  Die folgenden Beispiele, in denen alle  Mengen in Gewichtsteilen angegeben sind, zei  gen einige praktische Ausführungsformen de  Erfindung.  



       Beispiel   <I>1:</I>  100 Teile     Hexadekachlorkupferphthalo-          cy        anin    und 300 Teile 96prozentige Schwefel  säure werden unter Rühren in eine     Werner-          Pfleiderer-Mühle    gebracht. Die Masse wurde  15 Minuten gemahlen, das Mahlgut unter  kräftigem Rühren in 3500, Teile Wasser ge  geben, die Suspension     abfiltriert    und der       Filterrüekstand    bis zur Säurefreiheit ge  waschen.  



  Der so erhaltene Pigmentfarbstoff konnte  ohne weitere Behandlung in     ölig-harzige    Trä  ger eingearbeitet werden. Er konnte auch zu  einem Pigmentpulver getrocknet oder mit  Hilfe     -von        Dispersionsmitteln,    wie     Naphthalin-          sulfonat-Formaldehyd-Reaktionsprodukt    (be  kannt unter dem Handelsnamen      Tamol )    zu  einer in Wasser     dispergierbaren    Paste ver  arbeitet werden, Bei all diesen Verwendun-    gen erwies er sich den handelsüblichen Pro  dukten überlegen.  



  <I>Beispiel 2:</I>  100 Teile     Kupferphthalocyanin    und 250  Teile 70prozentige Schwefelsäure wurden eine  Stunde in der     Werner-Pfleider        er-Mühle    ge  mahlen, das     Mahlgut    in     3000    Teile Wasser  eingerührt, die Suspension filtriert und die  Säure aus dem     Filterrückstand    ausgewaschen.  



  Der erhaltene Filterkuchen konnte, wie in  Beispiel 1, verwendet. werden und ergab Pro  dukte, welche den gebräuchlichen Handels  produkten überlegen waren.    <I>Beispiel 3:</I>  1,00 Teile     Hexadekaehlorkupferphthalocya-          nin    und 3-50 Teile 9prozentige Schwefelsäure  wurden in der     Werner-Pfleiderer-llühle    eine  Stunde gemahlen, das Mahlgut durch lang  samen Zusatz von 150 Teilen     95prozentiger     Schwefelsäure verdünnt, der Brei in     .6000     Teile Wasser eingerührt, die Suspension fil  triert und der     Filterrüekstand    gewaschen.  



  Der erhaltene Pigmentfarbstoff hatte die  selben     Eigenschaften    wie der in Beispiel 1  erhaltene.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Aufbereitung von Phthalo- cyaninpigmenten zu Produli:ten mit verbes serten Eigenschaften, dadurch gekennzeich net, da.ss das Pigment in praktisch trockenem Zustand mit einer solchen Menge einer star ken, flüssigen, nicht oxydierenden 'Säure ver mengt wird, dass eine dicke, knetbare Masse entsteht, welche unter Ausübung einer durch die ganze Masse gleichmässigen Scherwir- kung vermahlen wird, worauf das Mahlgut in Wasser gebracht, die entstehende Suspen sion filtriert und die Säure aus dem Filter- rüekstand ausgewaschen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die. Konzentration der zugesetzten Säure zwischen 68 und 10(? 1/o liegt. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass 2 bis 5 Teile Säure pro Teil Pigment zugesetzt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gel.ennzeichnet, dass pro Teil Pigment 2 bis 5 Teile Säure zugesetzt werden, und dass die Konzentration der Säure zwischen frs und 100 a/o liegt.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass während des Mahlprozesses eine zwischen 20 und 50 C liegende Temperatur eingehalten wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als :Säure Schwe felsäure mit einer zwischen 68 und<B>100</B> 0/a liegenden Konzentration zugesetzt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass I3exadekachlor- phthalocyanin verarbeitet und dass 96prozen- tige Schwefelsäure zugesetzt wird.
CH307634D 1952-07-21 1952-07-21 Verfahren zum Aufbereiten von Phthalocyaninpigmenten durch saures Vermahlen. CH307634A (de)

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