CH307796A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Indolins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Indolins.

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CH307796A
CH307796A CH307796DA CH307796A CH 307796 A CH307796 A CH 307796A CH 307796D A CH307796D A CH 307796DA CH 307796 A CH307796 A CH 307796A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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  <B>Verfahren zur</B>     Herstellung   <B>eines neuen</B>     Indolins.            Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     Indolins,     welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man  die Verbindung der Formel  
EMI0001.0005     
    mit     Methylbromid    behandelt.  



  Das so erhaltene     1,1-Dimethyl-6-(N-methyl-          carbamyloxy)-indoliniumbromid    der Formel  
EMI0001.0009     
    das zwischen 158 und 170  schmilzt, ist neu.  Es     besitzt    eine dem     Physostigmin    ähnliche  pharmakologische Wirkung und soll als Heil  mittel Verwendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  1,75 Gewichtsteile     1-Methyl-6-oxy-indolin     werden mit 0,1 Gewichtsteilen     Triäthylamin     und anschliessend mit 4     Volumteilen        Methyl-          isocyanat        portionenweise    unter     Kühlung    ver  setzt, wobei nach und nach alle     Substanz     in Lösung geht. Dann wird das Gemisch 24  Stunden bei 20  stehengelassen, wobei sich    ein Teil     des    entstehenden     1-Methyl-6-(N-me-          thyl-carbamyloxy)-indolins    der Formel  
EMI0001.0023     
    als derbes     Kristallisat    ausscheidet.

   Aus Äther  umkristallisiert und im Hochvakuum bei  0,1 mm     Hg/80     sublimiert,     schmilzt    es bei 98 .  



  Zur     Gewinnung    der restlichen Anteile wird  von den Kristallen     abgenutscht,    die Mutter  lauge in 100     Volumteilen    Äther gelöst und  unter Zugabe von Eis, in einer Atmosphäre  von Stickstoff, zweimal mit 20     Volumteilen          2n-Natronlauge    ausgeschüttelt.

   Die Äther  lösung wird mit Wasser und gesättigter Koch  salzlösung dreimal gewaschen, mit Natrium  sulfat getrocknet und im     Wasserstrahlvakuum     eingedampft, wobei der     Rückstand        kristalli-          siert.    Aus dem     Rohkristallisat    erhält man  durch Sublimation,     Auskristallisation    und  nochmalige Sublimation ebenfalls die oben ge  nannte Verbindung.  



  1 Gewichtsteil     1-Methyl-6-(N-methyl-carb-          amyloxy)-indolin    wird mit 5 Gewichtsteilen       Methylbromid    in 5 Gewichtsteilen     Benzol    wäh  rend     12-15    Stunden im Bombenrohr auf 80   erhitzt. Man erhält so das     1,1-Dimethyl-6-(N-          methyl-carbamyloxy)        -indoliniumbromid    der       Formel       
EMI0002.0001     
    das nach     Umkristallisieren    aus einem Gemisch  von Methanol und Äther zwischen 158 und  170  schmilzt.  



  Das als Ausgangsstoff     verwendete        1-Me-          thyl-6-oxyindolin    kann wie folgt erhalten  werden  60 Gewichtsteile     1-Methyl-6-oxy-oxindol     [dargestellt analog der     5-Oxy-Verbindung     nach     Julian,        Pikl    und     Wantz,    Am.

       Soc.    57,  2029 (1935) ] werden in 2000     Volumteilen          Tetrahy        drofuran    warm gelöst, abgekühlt, in  einer Atmosphäre kohlendioxydfreien Stick  stoffes langsam zu 60 Gewichtsteilen     Lithium-          Aluminium-Hydrid    in 300     Volumteilen    Äther  zugegeben und das Gemisch 4 Stunden am       Rückfluss    gekocht.

   Nach dem Abkühlen ver  setzt man vorsichtig mit 600 Gewichtsteilen  Eis, dann unter weiterer Kühlung mit 120       Volumteilen    konzentrierter Salzsäure, destil  liert das     Tetrahydrofuran    auf dem Wasser  bad ab, verdünnt mit 600     Volumteilen    Wasser  und gibt weitere 120     Volumteile    konzentrierte  Salzsäure zu. Die kongosaure Lösung wird  unter     Luftaussehluss    dreimal mit je 500     Vo-          lumteilen    Äther extrahiert, unter guter Küh  lung mit konzentriertem,     wässrigem    Ammoniak  auf     pH    etwa 9 gebracht und mit Äther extra  hiert.

   Letzterer Ätherextrakt wird mit Wasser  und     gesättigter        Kochsalzlösung    gewaschen,    mit Natriumsulfat getrocknet, und einge  dampft. Der ölige Rückstand wird bei  12 mm     Hg    J 171-175  destilliert, wobei ein  farbloses, sich langsam gelblich färbendes Öl  übergeht., das nach einiger Zeit erstarrt.. Aus  Äther umkristallisiert und zweimal bei 0,1 mm       Druclz    und 100  sublimiert,     schmilzt    das     1-          Met.h@#1-6-oxy-indolin    bei     94-97 .    Es ist gegen  Luft und Licht äusserst. empfindlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Indolins, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindung der Formel EMI0002.0037 mit Methylbromid behandelt. Das so erhaltene 1,1-Dimethyl-6-(N-methyl- carbamyloxy)-indoliniumbromid der Formel EMI0002.0041 das zwischen 158 und 170 sehmilzt, ist, neu. Es besitzt eine dem Physostigmin ähnliche pharmakologiseheWirkung und soll als Heil mittel Verwendung finden.
CH307796D 1953-01-06 1952-02-08 Verfahren zur Herstellung eines neuen Indolins. CH307796A (de)

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