CH309226A - Zehnerschaltvorrichtung an Zahlenrollen von Rechenmaschinen. - Google Patents
Zehnerschaltvorrichtung an Zahlenrollen von Rechenmaschinen.Info
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Description
Zehnerschaltvorrichtung an Zahlenrollen von Rechenmaschinen. Es sind schieberartig ausgebildete Zehner klinken an Zahlenrollen von Rechenmaschinen bekannt. Diese bekannten Zehnerklinken haben ihre Führung an der zugehörigen Zahlenrolle. Als Führungsmittel dienen dabei zum Beispiel zwei in den Körper der meist, aus Zinkspritz- guss bestehenden Zahlenrolle eingesetzte Stifte, die sieh, nach langem Gebrauch insbesondere, manchmal lockern.
Infolgedessen hat. die Füh rung der Zehnerklinken zuweilen Störungen im Betriebe dieser Rechenmaschinen v erur- saeht, und das vor allem bei Modellen mit ver hältnismässig kleinen Zahlenrollen. Ausserdem ist. die Herstellung der Führungsstifte sowie vor allem das mehrere Arbeitsoperationen be dingende Einsetzen derselben in den Körper der Zahlenrolle umständlich und daher ver hältnismässig teuer.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine Zehnerschaltvorriehtung für die Zahlen rollen von Rechenmaschinen zu schaffen, die frei von diesen Mängeln ist..
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist @,ekennzeiehnet durch mindestens einen in eine Nut der Zehnerklinke eingreifenden, auf dem Körper der Zahlenrolle fest aufsitzenden Steg als Führungsmittel. Solche Stege sind dabei mit besonderem Vorteil an der Nabe der Zah lenrolle abgestützt. Zahlenrollenkörper, Rollen nabe und die gegen die Rollennabe abgestütz ten Stege können aus einem Stück, etwa aus einem Pressstüek oder .einem Gussstück, vor zugsweise einem Sprit.zgussstück, bestehen.
Es ist zwar schon früher versucht worden, mit Führungsstiften versehene Zahlenrollenkörper aus einem Stück zu giessen oder zu pressen, doch neigten die so .angebrachten Stifte in er höhtem Masse zu Brüchen. Die Herstellung von Zahlenrollenkörpern dieser Art hat sieh infol gedessen nicht bewährt und musste daher wie der aufgegeben werden.
Der vorliegende Erfindungsgegenstand macht es möglich, die Zahlenrollenkörper, ihre Nabe und die daran abgestützten Führungs stege aus einem Stück zu giessen oder zu pres sen. Insbesondere wird es dadurch möglich gemacht, bei der Herstellung der Guss- oder Pressstücke Werkstoffe verhältnismässig gerin ger Festigkeit m1 verwenden. So kann man, was im Hinblick auf die Lebensdauer von Rechenmaschinen überaus wichtig ist, alte rungsbeständige, insbesondere also kupferfreie oder kupferarme Zinklegierungen verwenden.
Zufolge der stegförmigen Ausbildung der Füh rungsmittel und ihrer Abstützung an der Nabe des Rollenkörpers genügen, wie sich gezeigt hat, diese Legierungen bei geeigneter Ausbil dung allen an sie zu stellenden Anforderungen praktisch vollauf.
Die beigefügte Zeichnung zeigt ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig.1 zeigt eine Vorderansicht einer im Eingriff mit dem zugehörigen, nur teilweise dargestellten Antriebszahnrad stehenden Zah lenrolle nebst der darauf angeordneten Zeh- nerklinke. Fig. 2 zeigt die gleiche Darstellung mit senkrecht geschnittener Zehnerklinke nach Wegnahme des auf den Zahlenrollenkörper aufgepressten Zahnkranzes.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Zahlen rolle mit Zehnerklinke.
Fig.4 zeigt eine Seitenansicht einer Zah lenrolle ohne Zehnerklinke.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht der. zuge hörigen Zehnerklinke.
Fig. 6 zeigt eine Vorderansicht der Zahlen rolle gemäss Fig.4.
Fig.7 zeigt. eine Rückansicht der Zehner klinke gemäss Fig. 5.
Fig. 8 zeigt einen Schnitt nach Linie A-A. der Fig.7.
Die beim Betriebe von Rechenmaschinen in üblicher Weise von einem Antriebsrade 1 bewegte Zahlenrolle weist einen Rollenkörper 2 mit. einer Nahe 3 und einem oder mehreren von dieser abgestützten Stegen 4' und 4" sowie Antriebszähnen 5 auf. Auf den Rollenkörper 2 ist, ein konzentrischer Zahnkranz 6 aufge- presst (Fig.l). Auf dem Rollenkörper 2 glei tend ist. eine Zehnerklinke 7 angeordnet, die Nuten aufweist, in welche die Stege 4' und 4" als Führungsmittel eingreifen.
Die Zehner klinke 7 steht dabei unter der Wirkung einer in der Zeichnung der übersichtliehkeit halber nicht dargestellten - Schraubenfeder, die, in einer zweckdienlich gestalteten Aussparung 8 des Rollenkörpers 2 liegend, an einer auf der Zehnerklinke 7 aufsitzenden Fahne 9 angreift.
Der Steg 4' ist dabei an seinem freien Ende mit einem hakenartigen Verriegelungsailsatz versehen, der in das entsprechend gestaltete Nutenende der Klinke einrasten kann, wäh rend das freie Ende des Steges 4" mit einer im Querschnitt zylindrischen Verdickung ver sehen ist, die eine nachgiebige Führung der Zehnerklinke 7 bewirkt.
Die Führungsnuten der Zehnerklinke 7 sind auf der der Zahlenrolle abgewandten Seite mit Bodenstücken 7' und 7" versehen, die einerseits die Festigkeit der Klinke 7 erhöhen, so, dass auch diese aus alterungsbeständigem Zinkspritzguss gefertigt werden kann, und die anderseits als Staubschutz wirken. Von besonderem Vorteil ist es dabei weiter hin, dass die Zehnerklinke 7 zusammen mit der darauf sitzenden Fahne 9 jeweils aus einem Stück, und zwar vorzugsweise aus einem Spritzgussstück, bestehen kann.
Hierdurch wird vor allem der Vorteil erreicht, dass nun auch die Fahnen 9 sieh nicht mehr lockern kann, wie das bei bekannten, in die Klinken 7 eingesetzten Fahnen immer wieder vorkam und dann notwendigerweise zu Störungen führte.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Herstellung von Zahlenrollen und Zehnerklin ken aneh unter Verwendung anderer geeig neter Metalle und Metallegierungen, sowie un ter Verwendung von Kunstharzen möglich ist. Insbesondere können dünnwandig gepresste oder gesinterte Zehnerklinken billig und doch bruchsicher sowie ,#veitueliend alterui)gsbestän- dig hergestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRITCFI Zehnerschaltvorrichtung an Zahlenrollen von Reehenmasehinen, --,ekennzeiehnet durch mindestens einen in eine Nut der Zehnerklinke eingreifenden, auf dem Körper der Zahlen rolle fest aufsitzenden Ste-- als Führuncs- mittel. UNTERANSPRÜCHE 1. Zehnersehaltvorriehtung naeh Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, claP, der Füh rungssteg an der Nahe der Zahlenrolle abge stützt ist.2. Zehnersehaltvorriehtung naeli Patentan- sprtieh, dadurch gekennzeichnet, dass der Kör per der Zahlenrolle, seine Nabe und der Füh rungssteg aus einem Stück bestellen. 3. Zehnerschaltvorriehtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet., dass der Körper der Zahlenrolle, seine Nabe und der Führungssteg aus einen) CTussstüek bestehen.4. Zehnersehaltvorriehtunfl- naell Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper der Zahlenrolle, seine Nahe und der Führungssteg aus einem Pressstück bestehen. 5. 7.ehnersehaltvorrielitung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steg- ende mit einem Verriegelungsansatz versehen ist. 6. Zehnersehaltvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steg ende mit einer Verdickung versehen ist.7. Zehnerschaltvorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Zehner klinke, deren Führungsnuten auf der der Zah- lenrolle abgewandten Seite zum mindesten mit einem Boden versehen sind. B. Zehnerschaltvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zehnerklinke und die darauf aufsitzende Auf nahmefahne für die Klinkenfeder aus einem Stück bestehen.9. Zehnerschaltvorrichtung nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zehnerklinke und die darauf aufsitzende Auf nahmefahne für die Klinkenfeder aus einem Spritzgussstück bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
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1952
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