CH309747A - Richtungsanzeiger an Strassenfahrzeugen. - Google Patents

Richtungsanzeiger an Strassenfahrzeugen.

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CH309747A
CH309747A CH309747DA CH309747A CH 309747 A CH309747 A CH 309747A CH 309747D A CH309747D A CH 309747DA CH 309747 A CH309747 A CH 309747A
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CH
Switzerland
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cap
flashing
lamps
signal lamps
signal
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Application number
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English (en)
Inventor
Walter Bengtsson Sigurd
Original Assignee
Bengtsson Sigurd W
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Publication date
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Publication of CH309747A publication Critical patent/CH309747A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/34Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)

Description


  Richtungsanzeiger an Strassenfahrzeugen.    Vorliegende Erfindung betrifft einen Rich  tungsanzeiger an Strassenfahrzeugen, mit zwei  Blinklichtern zum Signalisieren nach den bei  den Fahrzeugseiten, der sieh dadurch aus  zeichnet,     däss    die Blinklichter je zwei über  einander in einer Kappe angeordnete elek  trische Signallampen aufweisen, die je mit.

    einem     mindestens    annähernd lotrecht verlau  fenden Glühdraht versehen und über eine  Kontakteinrichtung so an eine Stromquelle       angeschlossen    sind, dass sie beide Blinksignale  geben, von denen die Blinksignale der einen  Signallampe in den Intervallen zwischen den  Blinksignalen der andern Signallampe leuch  ten, wobei die Kappe zwischen den Signal  lampen mit. einem nach aussen gewölbten, un  durchsichtigen Teil und um die Signallampen  herum mit. in einem Bogen von mindestens  annähernd 180  nach aussen gewölbten Fen  stern versehen ist. Beim Signalisieren geben  die beiden unbeweglichen Lampen jedes Blink  lichtes den Eindruck eines vertikal schwingen  den Lichtarmes, der die Aufmerksamkeit in  hohem Masse auf sich zieht. Zweckmässig ist.

    der die     Fensteröffnungen    trennende, nach  aussen gewölbte Teil der Kappe mit einem  Loch für eine Schraube     versehen,    welche die  Kappe mit einem Sockel für die Signallampen  lösbar verbindet. Die Kappe kann oberhalb  jeder Fensteröffnung mit. einem vorragenden,  schirmförmigen Teil versehen sein, um Spiege  lungen von Licht von äussern Lichtquellen zu  verhindern. Der Sockel ist     zweckmässigerweise     mit zwei in verschiedenen Vertikalebenen lie-         genden    Flächen versehen, die je eine der  Signallampenfassungen tragen, wobei auch die       Glühdrähte    der beiden Lampen in verschie  denen Vertikalebenen liegen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist. ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine Seitenansicht des einen Blink  lichtes des Richtungsanzeigers mit einem des  sen Lampen umschliessenden Gehäuse in senk  rechtem Schnitt,       Fig.    2     einen    senkrechten     Schnitt    nach der  Linie II-II in Fig.1,  Fig.3 eine schaubildliche Ansicht des Ge  häuses für die beiden Lampen, wobei die obere  Lampe und die Fensterscheibe für dieselbe  entfernt sind,       Fig.4    eine Stirnansicht des     Blinklichtes,

            Fig.    5 eine schaubildliche Ansieht einer der  Fensterscheiben und       Fig.    6 ein Schema des elektrischen Strom  kreises zur Betätigung der beiden Blinklichter  des Richtungsanzeigers.  



  Nach der Zeichnung sind bei jedem Blink  licht zwei elektrische Glühlampen 1 und 2  als Lichtquellen lotrecht übereinander an  einem Sockel 3 angeordnet. Von der     Stirnseite     dieses Sockels ragen Lampenfassungen 4 und  5 heraus, von denen die Lampenfassung 4  an einer Sockelfläche 6 befestigt ist, die in.  einer andern Vertikalebene liegt als die Fläche  6', an welcher die Lampenfassung 5 befestigt  ist. Am Sockel 3 ist eine die Lampen umschlie-      ssende, undurchsichtige Kappe 7 mit Fenster  öffnungen 8 bzw. 9 für die Lampen befestigt.  Die Stirnwand der Kappe hat eine konvexe,  annähernd halbzylindrische Form, wobei die  Fensteröffnungen 8, 9 sich über einen hori  zontalen Bogen von etwa 180  erstrecken.

   Die  Fensteröffnungen sind durch Fensterscheiben  10 bzw. 11 von entsprechender Bogenform ver  schlossen, statt denen gegebenenfalls auch  Linsen vorgesehen sein können. Diese Fenster  scheiben können aus Kunstharz ausgeführt  sein, wobei die Enden der bogenförmigen  Scheiben Zapfen 12 tragen, die in Löcher 13  in Ansätzen 14 eingesteckt sind, welche die  Fensteröffnungen nach hinten begrenzen. In  diesen Löchern können die Zapfen eingeleimt  sein. Oberhalb jeder Fensteröffnung ist die  Kappe mit einem schirmförmigen Teil 15 bzw.  16 ausgestattet, um Spiegelungen von äussern  Lichtquellen zu verhindern und einen Tropf  schutz für die Fensterscheiben zu bilden.  



  Der bogenförmige oder halbzylindrische  undurchsichtige     Kappenteil    17 zwischen den  beiden Fensteröffnungen ist mit einem Loch  18 zur Aufnahme einer Schraube 19 versehen,  welche Schraube in eine mit dem Sockel 3  starr verbundene Hülse 20 eingeschraubt ist.  



  Beiderseits der Schraube 19 ist der Raum  der Kappe durch eine Zwischenwand 46 ab  geteilt, so dass das Licht der obern Lampe 1  nicht durch die Scheibe 11 für die untere  Lampe und das Licht der untern Lampe nicht  durch die Scheibe 10 für die obere Lampe  fallen kann.  



  Die     Leuchtdrähte    47 der Lampen 1, 2 lie  gen zwar wie die Sockelflächen in verschie  denen vertikalen Querebenen, aber in einer  gemeinsamen vertikalen Längsebene. Hier  durch     wird    eine geeignete Verbreiterung des  Lichtsignals erreicht.  



  Bei     Signalisierung    geben die beiden Lam  pen 1 und 2 z. B. 80 Blinksignale je Minute.  Sie blinken dabei abwechselnd, so dass ein  wanderndes Licht mit auffallendem Effekt  erzielt wird, das sich zu     Verkehrssignalisie-          rung    besonders eignet. Die Blinklichter sind  an der Seitenwand 21     (Fig.    1) des Fahrzeuges    so angebracht, dass die horizontalen Mittel  ebenen der Fenster waagrecht oder leicht zur  Horizontalebene geneigt sind.

   Durch Einschal  ten des Blinklichtes auf der rechten Seite des  Strassenfahrzeuges wird angegeben, dass das  Fahrzeug eine     Rechtsschw        enkung,    und durch  Einschalten des Blinklichtes auf der linken  Seite des Fahrzeuges wird angegeben, dass  das Fahrzeug eine Linksschwenkung machen  wird. Nach     Fig.    6 ist ein Umschalter vor  handen, dessen Arm 22 mit dem einen Pol  einer Stromquelle 23 verbunden ist, wobei der  andere Pol der Stromquelle geerdet (mit der  Masse des Wagens verbunden) ist. Beim  Schwenken des Kontaktarmes nach rechts  wird der Stromkreis des Blinklichtes an der  rechten Seite des Wagens über ein elektroma  gnetisches Relais 24 an einen     Elektromotor     25 geschlossen.

   Die Welle des Motors 25 setzt  über ein nicht dargestelltes Getriebe, z. B. ein  Schneckengetriebe, eine Welle 26 in langsame  Umdrehung. Auf dieser Welle sitzt ein Schleif  kontaktteil 27, der über eine Leitung 28, einen  Schleifring 29, einen     Schleifkontaktteil    30 und  eine Leitung 30' mit dem festen Gegenkontakt  teil 31 für die rechte Kontaktlage des Um  schalters verbunden ist. Der     Sehleifkontakt-          teil    27 wirkt mit zwei ortsfesten, bogenför  migen Kontaktteilen 32 zusammen, die vonein  ander durch isolierende Teile 33 getrennt  sind. Die beiden Kontaktteile 32 liegen ein  ander diametral gegenüber und nehmen z. B.  je einen Bogen von 90  ein.

   Der eine der  Kontaktteile ist durch eine Leitung 34 mit  der obern Lampe 1 und der andere der Kon  taktteile 32 ist über eine Leitung 35 mit der  untern Lampe 2 des auf der rechten Seite des  Wagens liegenden Blinklichtes verbunden. Die  beiden Lampen sind über eine Leitung 36 an  die Masse gelegt und so mit dem andern Pol  der Stromquelle verbunden. Nach Umstellen  des Armes 22 nach rechts werden also die  Lampen des rechten Blinklichtes abwechselnd  angezündet und ausgelöscht. Die Zeitdauer  der Löschung kann gegebenenfalls erheblich  kürzer als die des Brennens gemacht- sein,  so dass die eine Lampe etwa gleichzeitig mit  der Löschung der andern Lampe entzündet      wird. Bei der Umstellung des Armes 22 in die  in Fig. 6 dargestellte Mittellage ist der Strom  zum Motor und zu den Lampen unterbrochen.  



  Durch das Umstellen des Armes 22 auf  die linksliegende Kontaktlage wird der Strom  kreis über das elektromagnetische Relais 24  und den Elektromotor 25 und über eine Lei  tung 37 von dem linken, festen Gegenkontakt  teil 38 zu einem Sehleifkontaktteil 39 auf einen  Kontaktring 40 der Welle 26 geschlossen.  Dieser Kontaktring ist durch eine Leitung 45  mit einem Sehleifkontaktteil 41 auf der Welle  26 verbunden, welcher Schleifkontaktteil bei  der Rotation der Welle abwechselnd mit zwei  bogenförmigen Kontaktteilen 42 derselben  Art wie die oben genannten Kontaktteile 32  zusammenwirkt. Die beiden Kontaktteile 42  sind durch je eine Leitung 43 und 44 mit den  Lampen 1 und 2 des Blinklichtes auf der  linken Seite des Wagens verbunden und diese  Lampen werden also abwechselnd entzündet  und gelöscht. Die Signale auf der rechten und  linken Seite des Wagens sind also gleichartig.

  
  Wenn eine Lampe ausgebrannt oder in  anderer Weise ausser Funktion ist, beeinflusst  dies nicht die andere Lampe, die bei der Signa  lisierung weiterhin mit derselben     Blinkfre-          quenz    wie vorher blinkt. Wenn auch das  Signal dadurch mangelhaft wird, ist es nicht       r,     notwendig, den Wagen mit dem mangelhaften       Rielitungsanzeiger    sofort aus dem Verkehr zu  ziehen. Beim Lampenwechsel braucht man nur  die Schraube 19 loszuschrauben und die  Kappe vom Sockel zu entfernen, worauf die  Lampen frei zugänglich sind.  



  Die Erfindung ist nicht auf die oben be  schriebene Ausführungsform beschränkt. So  kann z. B. jede Lampe während je zwei     Leucht-          perioden    der andern Lampe zwei oder     ge-          nebenenfalls    mehrere Blinksignale geben.  Wenn dies erwünscht ist, braucht nur jeder  der Kontaktteile 32 und 42 in zwei oder meh  rere voneinander isolierte Bogenteile unter  teilt zu sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCss: Richtungsanzeiger an Strassenfahrzeugen, mit zwei Blinklichtern zum Signalisieren nach den beiden Fahrzeugseiten, dadurch gekenn- zeichnet,,dass die Blinklichter je zwei überein ander in einer Kappe angeordnete elektrische Signallampen aufweisen, die je mit einem mindestens annähernd lotrecht verlaufenden Glühdraht versehen und über eine Kontakt einrichtung so an eine Stromquelle angeschlos sen sind, dass sie beide Blinksignale geben, von denen die Blinksignale der einen Signal lampe in den Intervallen zwischen den Blink- signalen der andern Signallampe leuchten, wobei die Kappe zwischen den Signallampen mit einem nach aussen gewölbten,
    undurch sichtigen Teil und um die Signallampen herum mit. in einem Bogen von mindestens annähernd 180 nach aussen gewölbten Fenstern versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Richtungsanzeiger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Fenster öffnungen trennende, nach aussen gewölbte Teil der Kappe mit einem Loch für eine Sehraube versehen ist, welche die Kappe mit einem Sockel für die Signallampen lösbar ver bindet. 2. Richtungsanzeiger nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe oberhalb jeder Fensteröffnung mit einem vor ragenden, schirmförmigen Teil ausgebildet ist, um Spiegelungen von Licht von äussern Licht quellen zu verhindern.
    3. Richtungsanzeiger nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel mit zwei in verschiedenen Vertikalebenen liegen den Flächen versehen ist, die je eine der Si gnallampenfassungen tragen, wobei auch die Glühdrähte der beiden Signallampen in ver schiedenen Vertikalebenen liegen.
CH309747D 1952-12-12 1952-12-12 Richtungsanzeiger an Strassenfahrzeugen. CH309747A (de)

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CH (1) CH309747A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1196085B (de) * 1958-02-25 1965-07-01 Verkehrsgesellschaft Haltern O Standwarnvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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