CH310909A - Reitstock mit konischer Spitze an Schleifmaschinen mit Abrichtvorrichtung. - Google Patents

Reitstock mit konischer Spitze an Schleifmaschinen mit Abrichtvorrichtung.

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CH310909A
CH310909A CH310909DA CH310909A CH 310909 A CH310909 A CH 310909A CH 310909D A CH310909D A CH 310909DA CH 310909 A CH310909 A CH 310909A
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A A Jones Shipman Limited
Houldsworth Joseph
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A A Jones & Shipman Limited
Houldsworth Joseph
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


  Reitstock mit konischer Spitze an Schleifmaschinen mit     Abrichtvorrichtung.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  einen Reitstock mit konischer Spitze an  Schleifmaschine, mit     Abrichtvorrichtung,    für  die Halterung eines zylindrischen     Werkstük-          kes    zur Bearbeitung mittels einer Schleif  scheibe.  



  Für das Schleifen von zylindrischen Werk  stücken in Maschinen der genannten Art wird  nach allgemeiner Übung ein Reitstock bekann  ter Bauart verwendet, welcher eine zylin  drische oder mehrkantige Hülse aufweist, um  die konische Spitze zu halten, welche in     übli-          eher    \'eise einen konischen Schaft besitzt,  mit welchem sie in die entsprechende Aus  nehmung     der    Hülse eingesetzt wird.  



  Weiterhin ist es bekannt, für das Abrich  ten der Schleifscheibe einen Diamanten zu  verwenden, welcher entsprechend den     dia-          grammart.igen    Darstellungen in     Fig.1    und 2       cler    beigefügten Zeichnung dann besonders  vorteilhaft angeordnet ist, wenn er       a.)    mit, seiner Spitze so ausgerichtet ist  auf die Ebene der     Einspannachse    10 des       Werkstückes    11 und der Mittelachse 12 der  Schleifscheibe 13,     da.ss    dann,

   wenn eine     Rela-          tivbewegung    zwischen dem Diamanten 14 und  der Schleifscheibe 13 in Richtung der     Werk-          st.ilekaehse    10 vorgenommen wird, der Dia  mant die Scheibe entlang der gleichen     Berüh-          rungslinie    berührt, auf welcher die Berührung       zwischen    Scheibe und Werkstück beim Schlei  fen vorliegt     (Fig.1).    Die Anordnung des Dia-         manten    in dieser Stellung bewirkt eine der  artige     Herstellung    der Schleiffläche der  Schleifscheibe, dass die Mantellinien der ab  gerichteten Fläche parallel zu der Achse 10  des Werkstückes,

   längs welcher dieses an der  Scheibe     vorbeibewegt    wird, liegt, unabhängig  von Ungenauigkeiten in der Ausrichtung der  Scheibenwelle und der     Werkstückeinspann-          achse,    und  b) ausgerichtet ist auf die     Berührungslinie          zwischen    der Schleifscheibe und dem Fertig  durchmesser des Werkstückes in einer Ebene  senkrecht zu der die Achsen 10 und 12 gemäss       a)    enthaltenden Ebene, wie es zum Beispiel  in     Fig.    2 dargestellt ist, in welcher mit 15 der  Reitstock und mit 16 dessen konische Spitze  bezeichnet ist.

   Dieser zweite Faktor für die  Anordnung hat den Vorteil, dass dann, wenn  die Scheibe durch     Bewegung    des Diamanten  entlang der     Einspannachse    des Werkstückes  abgerichtet werden soll, mittels der Vorschub  einrichtung der Maschine die Scheibe in eine  Stellung verbracht werden kann, in welcher  sie um einen geringen Betrag vor der Stellung  liegt, welche sie einnimmt, wenn sie den Fer  tigdurchmesser des Werkstückes schleift, und  dass Änderungen im Abstand zwischen den  Zentren der Schleifscheibe     und    des Werk  stückes infolge von Temperatureinflüssen oder  sonstigen Veränderungen durch in geeigneten       Zwischenräumen    wiederholtes Abrichten der  Schleifscheibe ausgeglichen werden können,

        und dass die Scheibe so oft als nötig abge  richtet werden kann, ohne dass es nötig wird,  den Durchmesser des Werkstückes nachzu  messen.  



  Die oben genannten Grundsätze sind be  kannt. Um denselben zu entsprechen, wurde  nach der bisherigen Praxis der Diamant ent  weder     zwischen    den     Werkstückeinspannspit-          zen    der Maschine     (Fig.2)    oder aber über der  Hülse des Reitstockes für die Aufnahme der  konischen Spitze oder schliesslich hinter dem  Reitstock angeordnet.  



  Die erstgenannte Möglichkeit besitzt den  Nachteil,     da.ss    für das Abrichten oder Form  gebers der Scheibe der Diamant zwischen den  Spitzen jedesmal wieder eingestellt werden  muss, wobei die     offensichtliche    Schwierigkeit  vorliegt, dass er für jeden Fall wieder in  genau dieselbe Lage gebracht werden muss  und dass während des Abrichtens kein     Werk-          stüek    zwischen den Spitzen gehalten werden  kann. Im zweitgenannten Fall kann der oben  genannten Bedingung a) ohne Schwierigkeit  entsprochen werden. Die Bedingung b) kann  jedoch nur     für        Werkstücke    von grossem  Durchmesser erfüllt werden.

   Die Tatsache,  dass zumindest die     Diamantspitze    ausserhalb  des Gehäuses liegen muss, in welchem die  Hülse für die Aufnahme der konischen Spitze  des Reitstockes enthalten ist, legt der Verwen  dung dieser Methode der Anordnung des Dia  manten eine Begrenzung auf. Ausserdem kann  dadurch, dass die Anordnung üblicherweise  überhängend vorgenommen wird, zu     Unge-          naiügkeiten    infolge Schwingungen des Dia  manten bei dessen Arbeit führen.  



  Im drittgenannten Fall     kann    zwar den  oben genannten Bedingungen     a)    und b) ent  sprochen werden, jedoch sind die Abmessun  gen der normalen     Reitstockhülse    und des Zu  behörs derart., dass dann, wenn Werkstücke  von kleinerem Durchmesser als dem der Hülse  und des sie aufnehmenden Gehäuses bearbei  tet werden sollen, ein besonderer Bewegungs  vorgang der     Sehleifscheibe    nötig wird, das  heisst ein Zurückziehen vom Werkstück, eine  verhältnismässig lange     Axialbewegung    zwi  schen Werkstück und Schleifscheibe und ein    erneutes Vorbringen der letzteren,

   damit die  Scheibe für die     Axialbewegung    vom Reitstock  freigestellt und für das Abrichten durch den  Diamanten hinter dem Reitstock in Stellung  gebracht werden kann. In den Fällen, wenn  der     Werkstückdurchmesser    grösser ist als der  jenige der     Reitstockhülse    und des Gehäuses,  ist es zwar nicht nötig,     ein        Zurfick-    und Vor  bewegen durchzuführen.

   Nötig ist. jedoch eine  relativ lange     Axialbewegung    entsprechend  der normalen Länge der     Reitstoekhülse    und  des Gehäuses, um die     Sehleifscheibe    in     Ab-          richtlage    zu verbringen, so dass die Nutzlänge  der Schleifmaschine begrenzt, wird.  



  Der Reitstock mit     koniseher    Spitze an       Schleifmasehine,    mit     Abriehtvorriehtung,    für  die Halterung eines Endes eines zylindrischen       Werkstüekes    zur     Bearbeitung    mittels einer  Schleifscheibe ist nach der Erfindung da  durch     gekennzeiehnet,    dass die konische Spitze  auf einem     Gleitstüek    an der der Schleif  scheibe zugekehrten Seite des     Reitstoekkör-          pers    gehalten wird und zum Wegnehmen des  Werkstückes     zurückziehbar    ist,

   und dass ein       Abrichtdiamant    am     Reitstoekkörper    zwischen  den     Reitstoekenden    so     angebraeht    ist, dass er  mit Spielraum durch eine Öffnung im     Gleit-          stück    tritt und aus diesem vorsteht, das  Ganze so, dass die Schleifscheibe mit dem  Diamanten abgerichtet werden kann, ohne  dass sie mit irgendeinem Teil des     Reitstoekes     in Berührung kommt.  



  Bei der oben genannten Anordnung ist  das Gleitstück vorzugsweise hochkant angeord  net     und    die Spitze in einem Block angebracht,  welcher an der Aussenseite dieses Gleitstückes  abnehmbar befestigt ist. Durch diese Befesti  gungsart ist ein leichtes Anbringen von Reit  stockspitzen verschiedener Grösse ermöglicht,  insbesondere wenn     Werkstüeke    von unter  schiedlichen     Abmessungen    bearbeitet werden  sollen.  



  In der beigefügten Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des erfindungsgemässen Reit  stockes an einer Schleifmaschine mit     Abricht-          vorrichtung    in den     Fig.    3 bis 8 dargestellt.  



       Fig.    3 ist eine Seitenansicht von der       Schleifscheibenseite    her auf den Reitstock,           Fig.4    ist eine Draufsicht auf denselben.       Fig.    5 ist eine Ansicht desselben von rück  wärts her.  



       Fig.    6 ist ein Querschnitt gemäss Linie       VI-VI    der     Fig.    3.  



       Fig.7    ist ein Querschnitt gemäss Linie       VII-VII    der     Fig.    3.  



  Fing. 8 ist ein Querschnitt gemäss Linie       VIII-VIII    der     Fig.    5.  



  Bei dem in     Fig.    3 bis 8 dargestellten R.eit  stoek für Schleifmaschinen zum Einspannen  des     -#Verkstückes    zwischen Spitzen ist eine  konische Spitze 40 in einem Block 41     ange-          braeht.    Dieser Block hat flache Form oder  kann     sonstwie    ausgebildet sein, um, falls er  forderlich, den seitlichen Vorstand gegenüber  der Spitze zu vermindern.  



  In dem dargestellten Ausführungsbeispiel  ist der Block 41 direkt an der Aussenseite  eines hochkant am     Reitstockkörper    47 auf des  sen     Sehleifseheibenseite    angeordneten Gleit  stückes 42 mittels Bolzen 43 abnehmbar be  festigt.

   Das Gleitstück 42 besitzt hierbei die  Form einer Platte mit im allgemeinen recht  eckigem     Querschnitt,    welche entlang ihrer       Längsschmalseiten    mittels zwei Reihen hinter  einanderliegender Kugeln 44 gehalten wird,  die je in gegenüberliegenden V-förmigen Nu  ten der betreffenden     GleitstIlcklängsschmal-          seite    und der gegenüberliegenden Fläche einer  Schiene 45 angeordnet sind, die durch Bolzen  46 am     Körper    47 des Reitstockes auf dessen       Schleifseheibenseite    befestigt ist     (Fig.    6).

   Das       Gleitstück    42 besitzt eine untere     Abdeekplatte     48, während eine entsprechende obere Deck  platte 49 am Körper 47 befestigt ist.  



  Unmittelbar hinter dein Block 41 ist das       Gleitstück    42 mit einer Längsöffnung 50 ver  sehen, durch welche hindurch ein     Abricht-          diamant    5l. aus dem     Reitstockkörper    47 vor  steht. Dieser ist in einem zylindrischen Hal  ter 52 angebracht und an demselben durch  eine Stellschraube 53 gehalten     (Fig.    3 und 7).  Die Öffnung 50 gewährt Spielraum für den  Halter 52, um das     Gleitstück    am Körper 47  horizontal, ohne Behinderung durch den Dia  manten, zu verschieben, wenn ein     MTerkstück     in die Maschine eingesetzt oder aus derselben    herausgenommen werden soll.

   Aus dieser An  ordnung ist zu ersehen, dass die Spitze wie bei  den an sich bekannten Anordnungen     am.        vor-          dern    Ende des Reitstockes angebracht ist, dass  jedoch der Diamant unmittelbar hinter der  Spitze und nur um einen Teil der Länge des       Reitstockkörpers    hinter dessen Vorderende  angeordnet ist und von der erwähnten Kör  perseite seitwärts vorsteht und seine Spitze  mit der     Einspannspitze    40 in einer waagrech  ten Linie liegt.

   Hierdurch ist es möglich, eine  wesentliche Verringerung der     erforderlichen     relativen     Axialbewegung    zwischen Reitstock  und Schleifscheibe für deren Abrichten zu  erreichen, ganz abgesehen von dem Vorteil,  dass die eingangs der Beschreibung genann  ten     zusätzlichen.    Bewegungen vermieden wer  den. Dabei sind Schleifscheibe und Reitstock  relativ zueinander so beweglich, dass die  Schleifscheibe vom Diamanten abgerichtet  werden kann, ohne dass sie mit irgendeinem  Teil des Reitstockes in Berührung kommt.

   Die  Einstellung des Abstandes zwischen Reit  stock und     Maschinenspindelspitze    für die Be  arbeitung von Werkstücken unterschiedlicher  Länge wird hierbei natürlich auch durch Ver  setzen des gesamten Reitstockes durchgeführt,  genau wie es bei     den,    üblichen     Konstruktio-          nen    der Fäll ist.  



  Die Bewegung des Gleitstückes 42 kann  wahlweise entweder von Hand oder mittels  Druckflüssigkeit vorgenommen werden. Im er  sten Fall wird diese Bewegung mittels eines  Armes 54 bewirkt     (Fig.4,    in     Fig.3    und 5  weggelassen), der mittels einer quadratischen  Querschnitt aufweisenden Spindel 55, die in  einem am     Reitstockkörper    festen Block 56 dreh  bar gelagert ist, mit einem Hebel 57 verbunden  ist, welcher zwei kreisförmig gerundete Enden  58 und 59 besitzt     (Fig.    5 und 8).

   Das Ende  59 greift in einem Schlitz 60 am Ende des  Gleitstückes 42 ein, wogegen das Ende 58  gegen einen Kolben 83 wirkt, welcher unter  der Spannung einer Feder 68 steht, so dass  die Spitze 40 gegen das Werkstück hin ge  drückt     wird.    Der Arm 54 bewirkt bei seiner  Betätigung entgegen der Feder 68 die Zurück  ziehung der Spitze. Hierbei ist die Feder 68      um den Schaft 84 des Kolbens 83 herum in  einem Gehäuse 85 angeordnet. Der Kolben  83/84 bewegt sich im Gehäuse 85, welches eine  Warze 86 aufweist, die in einen Schlitz 87  einer das Gehäuse 85 führenden Büchse ein  tritt, welche am     Reitstockkörper    47 befestigt  ist.  



  Im Fall der Anwendung von Flüssigkeits  druck wirkt die     Drnekflüssigkeit    durch einen  Einlass 66 hindurch auf einen Kolben 67, wel  cher gegen das Hebelende 58 zur Anlage  kommt und entgegen der Wirkung der Rück  holfeder 68 bewegbar ist.  



  Der Diamant 51 und sein Halter 52 kön  nen verstellt werden, um den Betrag zu ver  ändern, um welchen der Diamant aus dem       Reitstockkörper    vorsteht. Der Halter 52 ist  für die anfängliche Grobeinstellung des Dia  manten quer durch den     Reitstockkörper    ver  stellbar. Sie wird durch Drehen einer Schraube  70 vorgenommen     (Fig.7),    wonach die Fein  einstellung durchgeführt wird, für welche am  Halter eine Stange 71 befestigt ist, die mit  dem Kolben 72 eines mikrometrischen     Mess-          gerätes    73 mit Skalenscheibe und Zeiger zu  sammenwirkt.

   Das Gerät besitzt eine nach  unten zeigende     Bride    74, mittels der das Gerät  auf einer am Körper 47 festen Stützstange  75 in Achsrichtung des Halters 52 entspre  chend dem     Abrichtmass    für den Fertigdurch  messer des Werkstückes verschoben werden  kann. Die Feineinstellung erfolgt beim wei  teren Drehen der Schraube 70 durch     Ablesung     auf dem Messgerät 73, welches als     Kompara-          teur    ausgebildet ist. Das Verschieben des Kol  bens 72 zum Gehäuse des     Messgerätes    verstellt  den im Gehäuse angeordneten Zeiger.

   Jedes  mal, wenn die Schleifscheibe abgerichtet wer  den soll, kann der abzurichtende Betrag am       Komparateur    abgelesen werden. Eine der  artige     Feineinstellung    ist erforderlich, da  von der Stellung des Diamanten der Fertig       durchmesser    des Werkstückes abhängt.

   Nach  seiner genauen Justierung wird der Halter  des Diamanten mittels im Körper 47 sitzender  Klemmschrauben 76 festgelegt und braucht  nicht mehr für das Schleifen von     Werkstük-          ken    bewegt zu werden, bleibt also während    der Bearbeitung von Werkstücken des glei  chen Durchmessers einschliesslich des notwen  dig werdenden     Abrichtens    der     Schleifmaschine     stets in der gleichen Lage.  



  Aus vorstehendem ergibt sieh, dass der  Reitstock für     Werkstiieke    anwendbar ist,  deren Durchmesser in erheblichem Masse von  einander abweichen. Beispielsweise ist in der       Darstellung    gemäss     Fig.7    der Diamant für  ein zylindrisches Werkstück 77 von grossem  Durchmesser, z. B. etwa 75 mm, eingerichtet,  während in     Fig.4    ein Werkstück 78 von ge  ringem Durchmesser, z. B. etwa 12,5 mm, vor  gesehen ist.  



  In solchen Fällen, wenn der Durchmesser  des     Werkstiiekes    gross ist, kann der Vorstand  des Diamanten aus dem     Reitstoekkörper    her  aus so gross werden, dass infolge des     Federns     des     Diamanthalters    ein     -enaues    Abrichten in  Frage gestellt wird.

   Z m diese Möglichkeit  auszuschalten, ist eine Hilfseinrichtung vor  gesehen, die an der Aussenseite des     Reitstoek-          körpers    angebracht.     werden    kann, wie ledig  lich in     Fig.    7 dargestellt ist, um für den     Dia-          mantha.lter    52 eine zusätzliche Abstützung  beim Abrichten vorzusehen. Diese Hilfsein  richtung weist ein Joch 79 auf, welches das       Gleitstück    und den Diamanten     überbrückt     und ein Mittelteil mit einer Öffnung 80 be  sitzt, die eine Lagerung für das vorstehende  Ende des Halters 52 bildet.

   Das Joch wird  mit Schrauben 81 am     Reitstockkörper    47 an  geschraubt. Eine Klemmschraube 82 dient  dazu, das Aussenende des Halters fest gegen  den untern Teil der Öffnung 80 zur Anlage  zu bringen.  



  Aus der obigen Beschreibung ergibt sieh,  dass es mit dem Reitstock möglich ist, die ein  gangs genannten Bedingungen     cr.)    und b)  restlos zu erfüllen und in der     Schleifmaschine     Werkstücke sowohl von kleinem als auch gro  ssem Durchmesser zu bearbeiten.     @@        eiterhin    ist  es nicht mehr nötig, den Diamanten bei jedem       Abriehtvorgang    neu einzustellen. Derselbe  kann tatsächlich so eingestellt werden, dass  der Enddurchmesser des     @Z'erkstüekes    be  stimmt wird und Abweichungen von diesem  infolge von Verformungen (z. B. durch      Wärme) des Maschinenaufbaues vermieden  werden.

   Weiterhin ist infolge der Anordnung  des     Abriehtdiamanten    unmittelbar hinter der       Reitstoekspitze    nur eine relativ kleine     Axial-          verseliiebLing    zwischen Schleifscheibe     Lind     Reitstock zum Abrichten auszuführen, und  eine grössere Sicherheit gegen     Beschädigung          cler    Maschine infolge unvorsichtigen     Bewe-          gens    der Teile, um die Schleifscheibe in die       Abriehtstellung    zu bringen, erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Reitstock mit konischer Spitze an Schleif maschine, mit Abrichtvorrichtung, für die Halterung eines Endes eines zylindrischen Werkstückes zur Bearbeitung mittels einer Schleifscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die konische Spitze auf einem Gleitstück an der der Sehleifseheibe zugekehrten Seite des Reitstoekkörpers gehalten wird und zum Wegnehmen (los Werkstückes zurfickzielibar ist,
    und dass ein Abriehtdiamant am Reit- stoekkörper zwischen den Reitstockenden so # in gebraebt ist., class er mit Spielraum durch eine Öffnung im Cleitstüek tritt Lind aus die- sein. vorsteht, das Ganze so, dass die Schleif scheibe mit dem Diamanten abgerichtet wer den kann, ohne dass sie mit irgendeinem Teil des Reitstockes in Berührung kommt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Reitstock nach Patentansprueli, dadureli gekennzeichnet, da.ss das Gleitstück am Reit- stoekkörper hochkant angeordnet und die Spitze in einem Block angebracht ist, welcher an der Aussenseite des Clleitstückes abnehm bar befestigt ist.
    ?. Reitstock naeli. Unteranspruch 1, da durch gelzennzeielinet, dass das Cxleitstüek einen Längsschlitz für den Durchtritt des vorstehenden Diamanten besitzt. 3.
    Reitstock nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet dtircli eine Kugellaufbahn, mit tels welcher das Cxleitstüek entlang seiner Längssehmalseiten gehalten wird, welche Laufbahn zwei Reihen hintereinanderliegen- der Kugeln aufweist, welche je in gegenüber- 4 liegenden V-förmigen Nuten der entsprechen den Längsschmalseite des Gleitstückes und des Reitstockkörpers vorgesehen sind. 4. Reitstock nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Bewegung des ; Gleitstückes wahlweise von Hand oder mittels Druckflüssigkeit vorgenommen werden kann. 5.
    Reitstock nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass ein von Hand be- tätigbarer Stellhebel mit seinem einen Ende mit dem Gleitstück gekuppelt ist, der ent gegen der Wirkung einer auf sein entgegen gesetztes Ende einwirkenden Rückstellfeder bewegbar ist und auch mittels eines auf dieses Ende einwirkenden Kolbens betätigt werden kann, welcher mit Druckflüssigkeit beauf- schlagba.r ist. 6.
    Reitstock nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch einen Diamanthalter, der quer durch den Reitstockkörper hindurch vor stellbar angeordnet ist und in letzterem fest gesetzt werden kann, sowie durch Mittel für eine Feineinstellung des v orgesehobenen Dia manten auf den Fertigdurchmesser des Werk stückes. 7. Reitstock nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Anzeigen der Feineinstellung des Diamanten ein mikrometrisches Messgerät mit Skalen scheibe umfassen, dessen Zeiger durch einen vom Diamanthalter beeinflussten Kolben ge steuert wird. B.
    Reitstock nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, da.ss für die Abstüt zung des aus dem Reitstockkörper vorbeweg- ten Diamanthalters ein Joch vorgesehen ist, welches an der Aussenseite des Reitstockkör- pers angebracht weiden kann, so dass es den Diamanten und das Gleitstück überbrückt und eine mittlere Öffnung für die Aufnahme des Aussenendes des Diamanthalters zu seiner Stützung beim Abrichten besitzt.
CH310909D 1952-04-03 1952-10-10 Reitstock mit konischer Spitze an Schleifmaschinen mit Abrichtvorrichtung. CH310909A (de)

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GB310909X 1952-04-03

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GB (1) GB722444A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2436652A1 (fr) * 1978-09-22 1980-04-18 Toyoda Machine Works Ltd Poupee mobile a dispositif de dressage pour rectifieuse cylindrique
EP0192313A3 (en) * 1981-01-26 1987-08-26 The Warner & Swasey Company Grinding machine with diamond dressing feature

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