CH310935A - Verfahren zum Entölen der Kolbenstange von Kolbenmaschinen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Entölen der Kolbenstange von Kolbenmaschinen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

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CH310935A
CH310935A CH310935DA CH310935A CH 310935 A CH310935 A CH 310935A CH 310935D A CH310935D A CH 310935DA CH 310935 A CH310935 A CH 310935A
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CH
Switzerland
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oil
piston rod
washing liquid
cylinder
washing
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English (en)
Inventor
Ag Maschinenfabrik Burckhardt
Original Assignee
Burckhardt Ag Maschf
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Publication date
Application filed by Burckhardt Ag Maschf filed Critical Burckhardt Ag Maschf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/04Measures to avoid lubricant contaminating the pumped fluid
    • F04B39/041Measures to avoid lubricant contaminating the pumped fluid sealing for a reciprocating rod

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description


  Verfahren zum Entölen der Kolbenstange von     Kolbenmasebinen    und Einrichtung  zur Durchführung dieses Verfahrens.    Bei vielen Kompressoren oder Vakuum  pumpen ist es notwendig, die Zylinder ab  solut frei von Schmieröl zu halten, sei es,  weil die Natur des Gases die Anwesenheit  von Öl nicht gestattet oder weil die Verun  reinigung des Gases mit Öl für den nachfol  genden chemischen Prozess schädlich sein  würde.  



  Zum Beispiel werden     die    Zylinder von       Chlor-Kompressoren    statt mit Öl mit konzen  trierter Schwefelsäure geschmiert. Bei andern       Gasen        ist    es     mitunter    notwendig, die Zylinder  statt mit Öl mit Glyzerin oder irgendeinem  andern Produkt zu schmieren, z. B. mit       Silikon-Öl.    Wieder in andern Fällen ist es  notwendig, mit Wasser zu schmieren und  schliesslich gibt es auch Fälle, in denen der  Zylinder ohne jede Schmierung arbeiten  muss.  



  Bei allen diesen Maschinen muss indessen  das     Kurbeltriebwerk    in normaler Weise mit  Öl geschmiert werden. Daher muss verhin  dert werden, dass die hin- und hergehende  Kolbenstange bei     ihrer    Bewegung Öl vom  Triebwerk in den Zylinder mitschleppt. Zu  diesem Zweck wird das Triebwerk vollständig  geschlossen und an der Seite, wo die Kolben  stange in den Zylinder übertritt, wird eine  Stopfbüchse oder ein     Ölabstreifring    angeord  net, der die Aufgabe hat, das anhaftende Öl  von der Stange abzuschaben.  



  Dieser     Olabstreifring    arbeitet im allge  meinen nicht mit der genügenden Zuverläs-         sigkeit,    und es ist damit zu rechnen, dass die  Stange doch noch mit einem dünnen Ölfilm  bedeckt ist. Selbst wenn ein     Ölabstreifring          wirklich    vorzüglich arbeitet, so wird er doch       unvermeidlicherweise    mit der Zeit in seiner  Funktion nachlassen, wenn die Stange ab  genützt wird und nicht mehr an allen Stellen  den gleichen Durchmesser besitzt.  



  Es ist daher allgemein üblich, den Zylin  der durch eine Laterne vom Triebwerk zu  trennen, wobei die Entfernung zwischen  Triebwerk und Zylinder so gross ist, dass der  ölbenetzte Teil der Kolbenstange nicht mehr  in die Stopfbüchse des     Zylinders    eintritt.  



  Auch diese Massnahme ist nicht genügend,  weil das Öl die Eigenschaft hat, infolge seiner  hohen     Benetzungsfähigkeit    mit der Zeit an  der Kolbenstange     entlangzukriechen.     



  Um dieses     Weiterkriechen    zu     verhindern,     wird öfters an geeigneter Stelle der Kolben  stange ein mit dieser hin- und hergehender       Schirm    angebracht, der aber erfahrungs  gemäss das     Weiterkrieehen    des Öls nicht     mit     Sicherheit verhindert. Es zeigt sich im Gegen  teil sehr oft, dass die Luftwirbel, die bei der  Hin- und     Herbewegung    des Schirmes ent  stehen, die Neigung haben, das Öl auf die  andere Seite des     Schirmes    zu befördern.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht die  Beseitigung dieser Nachteile und gibt voll  ständige Sicherheit gegen das Mitreissen von  Öl.      Nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung wird die Stange vor dem Eintritt in  den     Zylinder    durch eine     Waschkammer    ge  führt, welche eine das Öl auflösende Wasch  flüssigkeit enthält und bewirkt, dass der die       Waschkammer    zylinderseitig verlassende Teil  der Kolbenstange absolut ölfrei ist.  



  Das Verfahren wird nachfolgend an Hand  der beiliegenden Zeichnung, die zwei Kolben  maschinen     zeigt,        die    mit     Mitteln    zum     Ent-          ölen    der Kolbenstange versehen sind, bei  spielsweise erläutert.  



       Fig.    1 und 2 sind Längsschnitte durch  zwei verschiedene Kompressoren.  



  Der Kompressor gemäss     Fig.    1 hat ein in  üblicher Weise mit Öl geschmiertes Trieb  werk 1. Die Kolbenstange 2 erstreckt sich  durch eine Stopfbüchse 3, welche im Sinne  des vorher Gesagten den Austritt von Öl so  gut als möglich verhindert. Der Zylinder 4  ist seinerseits mit einer Stopfbüchse 4 ver  sehen, die die Abdichtung gegen den Austritt  von Gas nach aussen übernimmt. Der Zylin  der 4 ist durch eine     Laterne    6 vom Trieb  werk 1 getrennt.

   In der Laterne     befindet    sich  eine     Waschkammer    7, die eine öllösende       Waschflüssigkeit    enthält und die ihrerseits  mit zwei Stopfbüchsen 8 an beiden Enden  abgeschlossen     ist,    welche den Austritt der       @f'aschflüssigkeit    verhindern. Man     erkennt,     dass die Kolbenstange vor ihrem Eintritt in  den Zylinder durch die Waschkammer ge  führt     wird,    wo sie von an ihr haftendem Öl  befreit wird, so dass der die Waschkammer  zylinderseitig verlassende     Kolbenstangenteil     absolut ölfrei ist.  



  An Stelle einer     offenen    Waschkammer, wie  in     Fig.    1 gezeigt, kann auch eine geschlossene  Waschkammer treten, durch welche das  Waschmittel mittels einer Pumpe ständig       hindurchgepresst    wird.  



  Diese Anordnung ist in     Fig.    2 veran  schaulicht, wobei die gleichen     Ziffern    die  gleiche Bedeutung haben.  



  Die Waschkammer 7 ist hier geschlossen  ausgeführt. Das Waschmittel befindet sieh  in einem Tank 9 und wird von einer Pumpe  10 in kontinuierlichem Strom durch die    Waschkammer 7 hindurchgedrückt, worauf  es durch die Ablaufleitung 11 in den Vorrats  tank     zurückkehrt.     



  Je nach Art der Fälle kann es notwendig  werden, auf den Tank 9 zu verzichten und  eine Betriebsweise anzuwenden, bei der das  Waschmittel. nicht ständig im Kreislauf ar  beitet und nach Gebrauch verlorengeht. Es  kann auch zweckmässig sein. ein Filter 1?  anzuordnen. um die Waschflüssigkeit vor  dem Eintritt in die     Waschkammer    von Ver  unreinigungen zu reinigen, welche sich in  die Stopfbüchsen einbetten und die Ober  fläche der Stange beschädigen könnten.  Ebenso kann unter Umständen der Einbau  eines Wärme-     Austauschers    13     notwendig     sein. Dieser     Wärme-Austauscher    kann dazu  dienen, die Waschflüssigkeit zu kühlen, uni  dadurch die Oberfläche der Stange zu kühlen.

    Eine solche Massnahme wird sich dann emp  fehlen, wenn das verwendete Zylinder     -          Schiniermittel    eine sehr geringe Viskosität  hat, oder wenn     durch    die     Art    der Stopf  büchsen     eine    beträchtliche Reibungswärme       erzeugt    wird. Es kann anderseits auch not  wendig werden, durch den     @Värine-Aus-          tauscher    13 der     Waschflüssigkeit    Wärme  zuzuführen, wenn eine     Temperatur    ein  gehalten werden muss,     um    der Waschflüssig  keit     ihre    höchste Wirkung zu sichern.  



  Die Art der     Waschflüssigkeit    muss nach  den jeweiligen Verhältnissen bestimmt wer  den. Sie muss nicht nur     imstande    sein, das  der Stange von der     Triebswerkschniierung     anhaftende Öl aufzulösen, sondern sie muss  auch     die    Reste des     Zylinder-Schmiermittels     auflösen können, das von der andern Seite  her     evtl.    mitgeschleppt werden könnte. Es  sind eine Reihe von Flüssigkeiten bekannt,  die diesen Anforderungen genügen. In Frage  kommt z.

   B.     Tetraehlor-Kohlenstoff    oder  eines der zahlreichen, neuerdings erhält  lichen     alkalifreien        Waschmittel        oder    ähnliche  Produkte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Entölen der Kolben stange von Kolbenmaschinen, deren Zylinder nicht mit Öl in Berührung kommen dürfen, obwohl das Kurbeltriebwerk mit Öl ge schmiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange vor dem Eintritt in den Zylinder durch eine Waschkammer geführt wird, welche eine das Öl lösende Wasch flüssigkeit enthält und bewirkt, dass der die Waschkammer zylinderseitig verlassende Teil der Kolbenstange absolut ölfrei ist.
    1I. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine Waschkammer, durch die hindurch sich die Kolbenstange erstreckt und die zur Aufnahme einer öllösenden Wasch flüssigkeit bestimmt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasch flüssigkeit mittels einer Pumpe durch die Waschkammer gedrückt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasch flüssigkeit gekühlt wird. s 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasch flüssigkeit geheizt wird.
CH310935D 1953-04-02 1953-04-02 Verfahren zum Entölen der Kolbenstange von Kolbenmaschinen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. CH310935A (de)

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CH310935D CH310935A (de) 1953-04-02 1953-04-02 Verfahren zum Entölen der Kolbenstange von Kolbenmaschinen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3735629A (en) * 1970-06-11 1973-05-29 Standun Apparatus for forming one piece metallic can bodies
US4173138A (en) * 1977-10-28 1979-11-06 Standun, Inc. Can bodymaker having improved ram support and drive

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3735629A (en) * 1970-06-11 1973-05-29 Standun Apparatus for forming one piece metallic can bodies
US4173138A (en) * 1977-10-28 1979-11-06 Standun, Inc. Can bodymaker having improved ram support and drive

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