CH314563A - Verfahren zur Herstellung einer Pyridinverbindung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Pyridinverbindung

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CH314563A
CH314563A CH314563DA CH314563A CH 314563 A CH314563 A CH 314563A CH 314563D A CH314563D A CH 314563DA CH 314563 A CH314563 A CH 314563A
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CH
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carboxylic acid
pyridine
hydrogen
ester
methyl
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Inventor
Hugo Dr Gutmann
Otto Dr Isler
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D213/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/04Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D213/60Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D213/78Carbon atoms having three bonds to hetero atoms, with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals
    • C07D213/81Amides; Imides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer     Pyridinverbindung       In der     Hauptpatentsehrift    ist ein Verfah  ren zur Herstellung neuer     Pyridinverbindun-          gen    der allgemeinen Formel  
EMI0001.0005     
    in der     Y        Wasserstoff    oder ein Halogenatom  bedeutet, beschrieben.  



  Diese neuen     2-Alkyl-pyridin-4-carbonsäure-          hydrazide    sind stark wirksam gegen Tuber  kulose und nur wenig toxisch.  



  Das in der     Hauptpatentschrift    beschrie  bene Verfahren zur Herstellung dieser     Pyridin-          verbindungen        ist    dadurch gekennzeichnet, dass  man eine Verbindung der allgemeinen For  mel  
EMI0001.0014     
    in der R das     Radikal    eines Alkohols, vorzugs  weise eines niederen     aliphatischen    Alkohols,  wie Methanol, Äthanol usw., und X Wasser  stoff oder ein Halogenatom bedeuten, mit       Hy        drazinhydrat    bzw. einem Salz des Hydrazins       urersetzt    und, gegebenenfalls, das Halogenatom  entweder vor oder nach der Umsetzung nach  an sich bekannten Methoden durch Wasser  stoff ersetzt.

      Die     Umsetzung    mit dem     Hydrazinhydrat          erfolgt    durch     Aufeinanderwirken    der zwei Re  aktionskomponenten, mit Vorteil in einem       Lösungsmittel    und bei leicht erhöhter Tempe  ratur.  



  Wenn man von der     halogenierten    Verbindung  ausgeht., erfolgt der Ersatz des Halogenatoms  durch Wasserstoff mit Vorteil durch kataly  tische Hydrierung in Gegenwart     eines        Hydrie-          rungskatalysators,    wie -     Palladiumkohle,    und  eines     halogenwasserstaffbindendenMittels,    z. B.  ein     Alkalliaceta.t    oder Ammoniak. Als     Hydrie-          rungsmedium    verwendet man     vorzugsweise     einen     aliphatischen    Alkohol, z. B. Methanol.  



  Eine     besonders    geeignete Ausführungs  form besteht darin,     da.ss    man auf einen niede  ren     2-Alkyl-6-chlor-pyridin-4-carbonsäure-          alkylester    in Gegenwart eines     Palla.diumkoh'le-          Katalysators    und     eines        chlorwasserstoffbin-          denden    Mittels, das keine     Verseifung    des  Esters bewirkt, Wasserstoff einwirken lässt  und den gebildeten     2-Alkyl-pyridin-4-carbon-          säureester    mit     Hydrazinhydrat    behandelt.  



  Die als     Ausgangsprodukte    des oben ge  nannten Verfahrens benötigten niederen     2-          Alkyl    - 6 -     halogen-        pyridin    -     4-carbonsäurealkyl-          ester    können so hergestellt werden, dass man       Cyanacetamid    mit einem     aliphatischen        Acyl-          brenztraubensäureester        kondensiert    (Chemi  sche Berichte 82 [1949], Seite 36)

   und den  dadurch gewonnenen     2-Alkyl-5-cyan-6-oxy-          pyridin-4-caTbonsäureester    nach den Angaben  im Journal of     the        Chemical        Society    [1929],  Seite 2223, durch Behandeln mit konzentrier-           ter        Salzsäure    in die     2-Alkyl-6-oxy-pyridin-4-          carbonsäure    überführt.

   Bei der Einwirkung  eines     Phosphorhalogenides    liefert diese Säure  das     Säurehalogenid    der     2-Alkyl-6-halogen-,          pyridin-4-carbonsäure.    Dieses wird ohne wei  tere Reinigung in bekannter Weise mit einem  niederen     Alkanol    zu den entsprechenden     Estern     umgesetzt.  



       Gegenstand    des vorliegenden Zusatzpatentes  ist ein Verfahren zur Herstellung von     2-          Methyl-py        ridin-4-earbonsäur        ehydrazid,    das da  durch gekennzeichnet ist, dass man auf einen       2-Methy    1- 6     -halogen    -     pyridin    - 4 -     carbonsäure-          alkylester    einerseits eine     hydrazinabgebende     Verbindung und anderseits,     zweeks    Ersatz des  Halogenatoms durch Wasserstoff, ein Reduk  tionsmittel einwirken lässt..  



  Die neue Verbindung soll als Arzneimittel  Verwendung finden.  



  Im nachfolgenden Beispiel ist das Ver  hältnis von Gewichtsteil zu Raumteil das  selbe wie das des     Grammes    zum Kubikzenti  meter.  



  .  <I>Beispiel.</I>  100     Gewieht.steile        2-Methyl-6-chlor-pyridin-          4-carbonsäuremethy        lester    werden durch Er  wärmen in 200 Raumteilen Methylalkohol  gelöst.

   Unter Rühren     lä.sst    man 38 Gewichts  teile 85      /aiges        Hydrazinhydrat        innert        1I    Stunde  bei 50  C     zulaufen.    Darauf wird noch eine  Stunde bei dieser Temperatur gerührt und  anschliessend unter Rühren auf     -10     C ge  kühlt, wobei das     2-Methyl-6-chlorpyridin-4-          carbonsäurehydrazid        auskristallisiert.    Man  saugt, ab, wäscht mit. 120 Raumteilen Methyl  alkohol, der auf -10  C abgekühlt ist, nach  und trocknet.

   Das Produkt lässt sieh durch       Umkristallisieren    aus Wasser oder Äthylalko  hol reinigen und schmilzt dann bei 147 bis  148  C.  



  100 Gewichtsteile des erhaltenen reinen  Produktes werden in einer Lösung von 21,6       Gewiehtstelen        Natriumhydroxyd    in 400 Raum  teilen Wasser gelöst und nach Zusatz von  20     Gewiehtsteilen    eines     Palladiumkohle-Kata-          lysators    bei Atmosphärendruck hydriert, wobei  ein     Mol        Wasserstoff    aufgenommen wird. Nach  Entfernen des     Katalysators    dampft man die    Lösung im Vakuum ein, wobei die letzten  Reste von Wasser durch     azeotrope    Destillation  mit absolutem Alkohol aus dem Rückstand ent  fernt werden.

   Dieser wird nun mit kochen  dem absolutem Alkohol extrahiert und der  Extrakt durch Absaugen vom     Natriumchlorid     befreit. Man engt das Filtrat auf 150 Raum  teile ein und versetzt dann unter Rühren mit  1200 Raumteilen heissem Benzol. Nach weite  rem Einengen auf 1000 Raumteile und Ab  kühlen auf 5  C     kristallisieren    65     Gewiehts-          teile        2-14letliy        lpy        i-idin-4-earbonsäur        ehy        drazid     vom Schmelzpunkt 113-11.4  C aus; Ausbeute       801/0.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 2-Methyl- pyridin-4-ca.rbonsäurehydrazid, dadurch ge kennzeichnet, dass man auf einen 2-Methyl-6- halogen-pyridin-4-carbonsäurealkylester einer seits eine hydrazinabgebende Verbindung und anderseits, zwecks Ersatz des Halogenatoms durch Wasserstoff, ein Reduktionsmittel ein wirken lässt. Die neue Verbindung schmilzt bei 113 bis 114 C. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch, gekennzeichnet., dass man auf einen niederen 2-l@lethyl.-6-chlor-pyridin-4-carbon- säurealkylester in Gegenwart eines Palladium- kohle-Katalysators und eines chlorwasserstoff- bindenden Mittels, das keine Verseifung des Esters bewirkt, Wasserstoff einwirken lässt und den gebildeten 2-1blethy1-pyridin-4-carbon- säureester mit Hydrazinhy Brat behandelt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspi-zch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrierung in methanolischer Lösung in Gegenwart. von Kaliumaceta.t aus führt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss der bei der Hydrierung gebildete Chlor wasserstoff fortlaufend durch Ammoniak neu tralisiert wird.
CH314563D 1952-06-27 1952-06-27 Verfahren zur Herstellung einer Pyridinverbindung CH314563A (de)

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