CH316383A - Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Bahnen aus flexiblem Material, insbesondere Textilmaterial - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Bahnen aus flexiblem Material, insbesondere Textilmaterial

Info

Publication number
CH316383A
CH316383A CH316383DA CH316383A CH 316383 A CH316383 A CH 316383A CH 316383D A CH316383D A CH 316383DA CH 316383 A CH316383 A CH 316383A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cylinder
web
printing
repeat
printed
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Dr Ing Prett
Original Assignee
Kerag Kesselschmiede Apparate
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kerag Kesselschmiede Apparate filed Critical Kerag Kesselschmiede Apparate
Publication of CH316383A publication Critical patent/CH316383A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/08Machines
    • B41F15/0831Machines for printing webs
    • B41F15/0845Machines for printing webs with flat screens
    • B41F15/0854Machines for printing webs with flat screens with a stationary squeegee and a moving screen

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Bahnen aus flexiblem Material,  insbesondere Textilmaterial    Das     rapportweise    Bedrucken von flexiblen  Materialien, insbesondere textilen Materialien,  wird derzeit meist so ausgeführt, dass das zu  bedruckende Material auf einer ebenen Un  terlage, z. B. einem Tisch, aufgelegt und be  festigt wird und hierauf mit besonderen Be  schlägen     versehene        Filmdruckschablonen    an  den am Tisch befestigten     Rapportschienen    und  Beschlägen angelegt werden. Durch Betäti  gung eines Streichers wird die Farbe dem  Muster entsprechend in genauen Rapport  abständen auf dem Material aufgetragen.

   Es  ist dabei unbedingt     erforderlich,    dass das Ma  terial auf dem Tisch durch     Aufnadeln    oder       Aufkleben    befestigt wird, da einerseits durch  die mit Wasser angemachten Farben und die  beim Druck erfolgte Benetzung die Waren  sieh verziehen oder anderseits beim Abheben  der Schablonen. sich von dem Tisch ablösen  würden, wodurch es nicht mehr möglich ist,  den genauen Anschluss an den nächsten Rap  port zu finden und beim Mehrfarbendruck die  einzelnen Farben genau     ineinanderpassend    zu  drucken.

   Es gibt bereits eine Reihe von Vor  richtungen, welche dieses Aufkleben mecha  nisch bewirken, und auch Maschinen, bei wel  chen die Schablonen nicht mehr am Tisch _  weitergesetzt zu werden brauchen, sondern  das zu bedruckende Material auf ein endloses  oder endliches Band aufkleben und dieses  über einen Tisch ziehen, wobei der Drucker  bzw. die     Schablone    ortsfest bleibt und ledig-    lieh. mechanisch oder von Hand die Schablo  nen aufgesetzt, die Streicher bedient und die  Schablonen wieder abgehoben werden. Dieses  Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass durch  das Aufkleben neben dem Verbrauch an Kleb  stoff das zu bedruckende Material etwas an  gefeuchtet und der     Durchdruck    der Farben  etwas erschwert wird.

   Druckverfahren, bei  welchen Materialien verwendet werden, wel  che eine lösliche     Vorpräparation    erhalten, wie  z. B. das Drucken von     Azofarbstoffen    auf       naphtholgrundierten    Waren und Anilin  sehwarzreserven, konnten bisher im Film  druck praktisch nicht zur Anwendung gelan  gen. Es gibt neuerdings auch     Druckverfahren,     bei welchen die Farben mittels Kunstharzen  auf der Faser fixiert werden und bei welchen  ein Nachwaschen der Waren nicht mehr er  forderlich ist. Wird jedoch geklebt, so müs  sen diese Waren zur Entfernung des Kleb  stoffes einer Nachwäsche     unterworfen    werden,  so dass die Vorteile dieses Verfahrens nicht  ausgenützt werden können.

   Bei derzeit be  kannten     Filmdruckmaschinen    ist es nicht mög  lich, das bedruckte Material nach dem Druck  jeder Farbe etwas     zwischenzutrocknen,    wo  durch leicht     Abfleckungen,    Fliessen von fei  nen Konturen und     Gassenbildungen.    entstehen.

    Es sind Maschinen bekannt, bei welchen nicht  auf einem ebenen Tisch, sondern auf einem  Zylinder oder einem Zylindersegment die       ebenflächigen    Schablonen durch     Abwälzen         auf dem Mantel desselben gedruckt werden,  wobei die Schablone in     horizontaler    Richtung  verschoben wird und mit einem ortsfesten  Streicher, der in der Berührungslinie der       ebenflächigen    Schablone mit der zylindrischen  Unterlage wirkt, zusammenarbeitet. Zum Be  drucken von Bahnen aus flexiblen Materia  lien ist es bekannt, diese um den Umfang des  als Druckunterlage dienenden Zylinders zu  führen und mit Hilfe von Leitorganen unter  konstanter Spannung zu halten.

   Mit diesen  Maschinen ist. es aber nicht möglich, Textilien       rapportmässig    in mehrfarbigen Mustern zu  bedrucken, die mehrere Striche des Streichers  und mehrere Schablonen     erfordern,    da sich  diese Waren unter dem Einfluss der Feuch  tigkeit und den auftretenden Spannungen  verziehen und so ein exaktes     Aneinanderrei-          hen    der einzelnen Rapporte und Farben un  möglich machen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Vorrichtung, bei welchen  die obengenannten Nachteile vermieden sind.  Das Verfahren zum     rapportweisen    Bedrucken  von Bahnen aus flexiblem Material, insbeson  dere Textilmaterial, nach dem Filmdruckver  fahren in mehrfarbigen Mustern, unter Ver  wendung     ebenfläehiger    Druckschablonen und  eines drehbar gelagerten, die Druckunterlage  bildenden.

   Zylinders, um dessen Umfang die  zu     bedruckende    Bahn verläuft, die mit Hilfe  von Leitorganen unter konstanter Spannung  gehalten wird, ist gemäss der Erfindung da  durch gekennzeichnet, dass die Bahn über  einen     Zentriwinkel    von mindestens 180  um  den Umfang des Zylinders geführt und in  bezug auf denselben unter     Reibungsschluss     fixiert wird, dass zum Drucken jedes     Farb-          auszuges    die Bahn durch Vorwärts- und Rück  wärtsdrehung des Zylinders um     Rapportlänge     vor- und zurückbewegt wird,

   wobei die betref  fende     Drueksehablone    mit dem Zylinder       zwangläufig    gekuppelt und daher zusammen  mit der Bahn bewegt wird, während ein mit  der Schablone zusammenarbeitender Streicher  längs der Berührungslinie von Schablone und  Bahn ortsfest gehalten wird, und dass auf  diese Weise nacheinander mittels verschiede-         ner    Schablonen verschiedene Farbauszüge auf  die gleiche     Rapportlänge    der Bahn gedruckt  werden und anschliessend die Bahn durch ent  sprechende Drehung des Zylinders bei abge  kuppelten Schablonen um eine     Rapportlänge     vorwärtsbewegt wird,

   worauf die nächste     Rap-          portlänge    der Bahn in gleicher Weise mehr  farbig bedruckt wird.  



  Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine  Ausführungsform der zur Ausübung des Ver  fahrens geeigneten Vorrichtung gemäss der  Erfindung.  



       Fig.1    zeigt eine schematische Seitenansicht,       Fig.    2 einen Schnitt nach     A-B    von     Fig.1     und       Fig.    3 die Anordnung der flexiblen Bän  der zur     schlupflosen    Kupplung des Rahmens  mit den Seitenscheiben.  



  Auf einer drehbaren Welle 1 ist ein Zylin  der 2 seinerseits drehbar gelagert, der     als     Arbeitsunterlage beim Druck und zur Füh  rung des zu bedruckenden Materials dient.  Dieses ist um eine     Abwickelstoffwalze    3 ge  wickelt, von welcher es sich unter Spannung  abwickelt. Das Material wird über den Ein  führapparat geführt, der aus den glatten  Stangen 4, 5 und 6 besteht und durch ein  gelenkig gelagertes Gestänge 28, 29 mit zwei  Scheiben 9 und 10 verbunden ist, die auf der  Welle 1 festsitzen und an beiden Stirnenden  des Zylinders 2 angeordnet sind. Der Zylin  der kann bezüglich der Scheiben 9 und 10  gedreht. aber mit wenigstens einer derselben  durch ein Kupplungsorgan 30 gekuppelt wer  den.

   Letzteres ist beweglich auf der Scheibe 9  angeordnet und kann mit einer Nase in eine  von mehreren     Ausnehmungen    einer Kupp  lungsscheibe 32 eingreifen, die mit dem Zylin  der 2 fest verbunden ist. Auf der     andern     Seite des Zylinders ist dieser mit einem Ket  tenrad 33 verbunden. Durch die Stange 4 ist  der ganze Einführungsapparat im Gestell der  Maschine gelagert. Die Stange 6 kann durch  Betätigung des Kupplungsorgans 30 etwas  gehoben werden. Das zu bedruckende Mate  rial wird unter dieser Stange 6 auf den Zylin  der 2 gelegt und bei Nichtbetätigung des  Kupplungsorgans 30 auf dem Umfang des      Zylinders 2 durch Federdruck     angepresst,    so  dass dasselbe seine Lage in bezug auf den  Zylinder unter keinen Umständen zu ändern  vermag.

   Im weiteren Verlauf wird das Mate  rial im Uhrzeigersinn um den Mantel des  Zylinders     gelegt,    derart, dass es denselben um  mehr als 180  umschlingt; es läuft alsdann  unter einer Stange 8 und den Walzen 11 und  15 in eine     Trockenkammer    31, um schliesslich  auf einer     Aufwickelstoffwa.lze    16 wieder auf  gewickelt zu werden. Die Druckseite des be  druckten Materials wird dabei bis zur Trock  nung von keiner Walze oder Stange berührt.

    Die Walze 11 ist in einem gelenkig eingesetz  ten     Gestänge    13 schwenkbar aufgehängt und  durch ein     restänge    12, das an der einen Seite  mit den Zapfen der Walze 11 und an der  andern Seite mit, der an den Seitenscheiben 9  und 10 befestigten Stange 8 verbunden ist,  beweglich gelagert.  



  Dadurch vermag der Zylinder, der beim  Druck eine oszillierende Bewegung gemäss  den     strichpunktiert    gezeichneten Linien und  dem Doppelpfeil D ausführt, wenn er mit  den Seitenscheiben 9 und 10 durch die Kupp  lung 30 verbunden ist, eine Drehung von etwa  90  auszuführen, ohne dass die Spannung in  dem zu bedruckenden Material eine Änderung  erfährt, und ohne dass die zwischen den     Leit-          walzen    4 und 15 und den Stoffwalzen 3 und  16 liegenden Partien der Bahn bewegt wer  den.

   Die Spannung der Bahn ist so gross, dass  bei der erwähnten Umschlingung des Zylin  ders über mindestens 180      Zentriwinkel    ein  Schlüpfen der Bahn auf dem Zylinder prak  tiseh unmöglich ist, auch wenn bei ausgerück  ter Kupplung 30 die Leiste 6 etwas vom Zy  linder abgehoben ist. Auf dem Zylinder 2  und den damit durch die Kupplung 30 lösbar  verbundenen     Seitenscheiben    9 und 10, welche  denselben Umfang besitzen, liegt. ein Rahmen  19 auf, der in seitlichen Gleitbahnen 17 und.  18 horizontal rechtwinklig zur Zylinderachse  in einer     Tangentialebene    zu dem Zylinder ver  schiebbar ist.

   In diesem Rahmen 19 wird die       ebenflächige        Druckschablone    20 mittels     Rap-          portbeschlägen    während des     Druckvorgangeg     unverrückbar fixiert. Der Rahmen 19 ist    durch je ein paar flexible Bänder 21 und 22,  beispielsweise aus Stahl     (Fig.    3), in der Weise ;  verbunden, dass gegenläufig das eine Ende  dieser Bänder mit dem Rahmen     1.9    und die  andern Enden bei 23 und 24 an den seitlich  von dem Zylinder angeordneten Seitenschei  ben 9 und 1.0 verbunden sind. Diese Bänder ;  sind beidseitig angeordnet.  



  Der Mantelumfang des Zylinders 2 beträgt  ein     ganzzahliges    Vielfaches der     Rapportlänge,     nach welcher sieh das     Druckmuster    wieder  holen soll, und an der Kupplungsscheibe 32,  ist eine entsprechende Anzahl von     Kupplungs-          ausnehmungen    vorhanden.  



  Wird die Kupplung 30     betätigt,    so gibt  dieselbe den Zylinder 2 frei und hebt auch  die Leiste 6 etwas von dem Zylinder ab, so  dass dieser über einen Kettenantrieb im Sinne  des Uhrzeigers so weit gedreht werden kann,  his die Nase des Kupplungsorgans unter dem  Einfluss einer nicht     gezeigten    Feder in die  nächste     Ausnehmung    der     Kupplungsscheibe     32 einrastet. Dieser Winkel entspricht genau  dem eines     Rapportschrittes.    Auf diese Weise  wird das zu bedruckende Material genau um  einen Rapport weiterbewegt, ohne dass sich  dieses infolge der gleichbleibenden Spannung  im Bereiche eines Kapportes auf dem Zylin  dermantel verschieben kann.

   Durch gleichzei  tiges Drehen der     Aufwickelwalze    16, zum Bei  spiel mittels einer     Gleitkupplung,    die mit  einer etwas     grösseren    Umlaufgeschwindigkeit  bewegt. wird, gelangt das bereits bedruckte  und vollständig getrocknete Material zur Auf  wicklung.  



  Während des Druckvorganges selbst bleibt  das Kupplungsorgan 30 eingerückt und ge  schieht das Drucken in der Weise, dass der  Rahmen 19 mit der darin fixierten Druckscha  blone 20 nach Bedarf ein oder mehrere Male  in der Richtung des Doppelpfeils     I'    verscho  ben wird. Der Streicher 25 bleibt während des  geschilderten Vorganges durch einen festste  henden Anschlag ortsfest und berührt die  Schablone in der Erzeugenden mit dem Bar  unterliegenden Zylinder. Der Streicher ist in  bekannter Weise zweckmässig als     Doppelrakel     ausgeführt, dessen beide Teile in einem Win-           kel        zueinander    stehen, innerhalb welchem sich  die Druckfarbe befindet.

   Durch eine geringe  Drehung um seine Längsachse mit oder ent  gegengesetzt dem Uhrzeigersinn wird bei der  Vor- oder Rückwärtsbewegung einmal der  eine und einmal der andere Teil dieses Strei  chers auf der Schablone die Druckfarbe  durch die     öffnungen    des Siebes entsprechend  dem Muster auf die Unterlage übertragen.  Soll das Material mit mehreren Farben be  druckt werden, so muss für jede Farbe in be  kannter Weise eine Schablone angefertigt  werden, die mit entsprechenden Rapport  beschlägen versehen ist und genau passend in  den Rahmen 19 eingeschoben werden kann.  



  Zur Aufnahme der Schablonen, welche  nicht drucken, und zur Erleichterung des       Wechselns    derselben dient in bekannter 'Weise  ein heb- und senkbares     Schablonenmagazin    26.  Die einzelnen Farben werden nacheinander  in der beschriebenen Weise gedruckt und erst  nach Fertigstellung eines     Rapportes    durch  Lösen der Kupplung 30 das zu bedruckende  Material in der beschriebenen Weise um einen  Rapport.     weiterbewegt    und das Druckspiel  wiederholt usw. Nach dem Drucken einer  Farbe wird jeweils der Streicher 25 vom fest  stehenden Anschlag gelöst, worauf er, auf der  Schablone aufliegend, mit dieser in das Maga  zin 26 zurücktransportiert wird.

   Der Streicher  überdeckt dann den auf der Schablone vor  handenen Farbstoff und schliesst denselben  gleichsam ab. Beim Zurückschieben der Scha  blone bzw. des Rahmens 19 wird der Zylin  der um etwa 90  gedreht, wobei die frisch  bedruckte Seite dieses Zylinders mit der nas  sen Farbe vor einen Heizkörper 27 gelangt       und    für kurze Zeit durch Anstrahlen oder  Anblasen mit Warmluft etwas getrocknet  wird, um ein Ablecken oder Fliessen der Far  ben zu verhindern. Der Druckvorgang und  das     @,#'eehseln    der Schablonen geschehen im  Gegensatz zu bisherigen Maschinen in ein und  derselben Ebene, indem jede Schablone in der  gleichen Ebene und in der gleichen Bewe  gungsrichtung, in der sich der Druckvorgang  abspielt, in das bzw. aus dem Schablonen  magazin ein- und ausfahrbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum rapportweisen Bedruk- ken von Bahnen aus flexiblem Material nach dem Filmdruckverfahren in mehrfarbigen Mustern, unter Verwendung ebenflächiger Druckschablonen und eines drehbar gelager ten, die Druckunterlage bildenden Zylinders, um dessen Umfang die zu bedruckende Bahn verläuft, die mit Hilfe von Leitorganen unter konstanter Spannung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn über einen Zentriwinkel von mindestens 1.80 um den Umfang des Zylinders geführt und in bezug auf denselben unter Reibungsschluss fixiert wird,
    dass zum Drucken jedes Farbauszuges die Bahn durch Vorwärts- und Rückwärts- drehung des Zylinders um Rapportlänge vor- und zurückbewegt wird, wobei die betreffende Druckschablone mit.
    dem Zylinder zwangläu- fig gekuppelt und daher zusammen mit der Bahn bewegt wird, während ein mit der Scha blone zusammenarbeitender Streicher längs der Berührungslinie von Schablone und Bahn ortsfest gehalten wird, und dass auf diese Weise nacheinander mittels verschiedener Schablonen verschiedene Farbauszüge auf die gleiche Rapportlänge der Bahn gedruckt wer den und anschliessend die Bahn durch ent sprechende Drehung des Zylinders bei abge kuppelten Schablonen um eine Rapportlänge vorwärts bewegt wird, worauf die nächste Rapportlänge der Bahn in gleicher Weise mehrfarbig bedruckt wird.
    II. Vorrichtung zum Ausüben des Verfah rens nach Patentanspiaich I, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zylinder (2) drehbar auf einer ebenfalls drehbaren Welle (1) gelagert ist, auf der zwei koaxiale, beiderseits der Stirnflächen des Zylinders (2) angeordnete Scheiben (9 und 10) festsitzen, von denen mindestens die eine für den Druckvorgang mit dem Zylinder (2) starr kuppelbar ist, und dass auf dem Umfang jeder der beiden Scheiben (9 Lind 10) zwei gekreuzte, flexible Bänder (21 Lind 22) mit ihren einen Enden befestigt sind, während die andern Enden dieser Bänder je mit einer Stirnleiste eines in seitlichen Führungsschienen (17 und 18)
    des Maschinengestelles längsverschiebbaren Rahmens (19) verbunden sind, in welchem die Druckschablonen (20) eine nach der an dern mit Hilfe von Rapportbeschlägen in der richtigen Lage befestigt werden können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl zwischen dem Zylinder (2) und der Abwickelstoffwalze (3) als auch zwischen dem Zylinder (2) und der Aufwickelstoffwalze (16) Spannstäbe und Leitwalzen (4, 5 und 6 bzw. 8, 11 und 15) für die Bahn an zueinander schwenkbaren Lenkgestängen (28, 29 bzw. 12, 13) angeord net sind, die mit den genannten Scheiben (9 und 10) in Wirkungsverbindung stehen, das Ganze derart, dass beim Vorwärtsdrehen und beim Zurückdrehen der Scheiben (9 und 10) und des mit ihnen gekuppelten Zylinders (2) die Bahn stets gleichbleibend angespannt ist und ihre zwischen den Leitwalzen (4 und 15) und den Stoffwalzen (3 und 16) liegenden Partien unbewegt bleiben. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Mantelumfang des Zylinders (2) ein ganzzahliges Vielfaches der Rapportlänge beträgt und dass an der einen Stirnwand des Zylinders (2) eine ent sprechende Anzahl von Kupplungsstellen in Umfangsrichtung in gleichen Abständen von einander angeordnet sind, welche Kupplungs stellen eine nach der andern das Kuppeln des Zylinders (2) mit der einen Scheibe (9) er möglichen, wenn die Bahn jeweils um Rap- portlänge weitergeschaltet worden ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Zylinders (2) ein feststehender Heizkörper (27) vorhanden ist, der eine Zwischentrock nung des bedruckten Bahnteils gewährleistet. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, mit einem neben dem Zylinder angeordneten, hebbaren und senkbaren Schablonenmagazin (26) zur Aufnahme der nacheinander zur Wirkung gelangenden Schablonen für die ver schiedenen Farbauszüge, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Schablone in der gleichen Ebene und in der gleichen Bewegungsrich tung, in der sich der Druckvorgang abspielt, ein- und ausfahrbar ist.
CH316383D 1953-08-19 1953-08-19 Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Bahnen aus flexiblem Material, insbesondere Textilmaterial CH316383A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH316383T 1953-08-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH316383A true CH316383A (de) 1956-10-15

Family

ID=4496374

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH316383D CH316383A (de) 1953-08-19 1953-08-19 Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Bahnen aus flexiblem Material, insbesondere Textilmaterial

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH316383A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020208163A1 (de) 2020-06-30 2022-01-13 Ekra Automatisierungssysteme Gmbh Druckvorrichtung und Drucksystem mit Schablonenmagazin zum Bedrucken flächiger Substrate

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020208163A1 (de) 2020-06-30 2022-01-13 Ekra Automatisierungssysteme Gmbh Druckvorrichtung und Drucksystem mit Schablonenmagazin zum Bedrucken flächiger Substrate
DE102020208163B4 (de) 2020-06-30 2023-10-12 Ekra Automatisierungssysteme Gmbh Druckvorrichtung und Drucksystem mit Schablonenmagazin zum Bedrucken flächiger Substrate
US12023906B2 (en) 2020-06-30 2024-07-02 Ekra Automatisierungssysteme Gmbh Printing machine and printing system having screen magazine for printing on planar substrates

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2557217C3 (de) Anordnung zum Einfärben eines in einer Kassette enthaltenen nicht eingefärbten Farbbandes
DE3005469C2 (de)
DE3841260A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur reinigung einer druckerpressendecke
DE1611331B1 (de) Rotationstypendruckmaschine
DE19543518A1 (de) Vorrichtung zum Waschen von Zylindermantelflächen in Rotationsdruckmaschinen
CH316383A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Bahnen aus flexiblem Material, insbesondere Textilmaterial
DE935724C (de) Verfahren und Vorrichtung zum rapportweisen Bedrucken von Bahnen aus flexiblem, insbesondere Textilmaterial nach dem Filmdruckverfahren
CH679846A5 (de)
DE4127682A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer einen mehrschichten-siebdruck
DE2755352A1 (de) Schattierungsmarkierer fuer textilstoffbahnen
DE2132850A1 (de) Rotationsoffsetdruckmaschineneinheit
DE711291C (de) Vorrichtung zum Bedrucken von Geweben mittels Filmdruckschablone
EP0057405A1 (de) Siebdruckmaschine
DE443451C (de) Walzendruckmaschine zum Bedrucken oder zum UEberziehen von Stoffen mit Farbe, Firnis o. dgl.
AT106858B (de) Maschine zum Bedrucken von Zeug, Tuch, Seide, Papier od. dgl.
DE3710705C2 (de)
DE952077C (de) Maschine zum Bedrucken von auf eine Walze aufgezogenen Textilien, vorzugsweise Struempfen
DE1460794C (de) Einrichtung zum vielfarbig ge musterten kontinuierlichen Einfärben von Faden, Bandern oder Bahnen
DE2637721A1 (de) Einrichtung zur fuehrung einer warenbahn, insbesondere einer florware zu einer druck- oder faerbestation
DE2228284A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum falten von laken
DE807086C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Mustern von Stoffbahnen durch Handflachdruck
DE434454C (de) Maschine zum Einfaerben von Drucktuechern, insbesondere fuer Typendrucker und Kleindruckmaschinen
AT90137B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Musterung von Faserstoffbahnen durch Aufspritzen der Behandlungsmittel.
CH111543A (de) Maschine zum Auftragen von flüssigen oder teigförmigen Materialien auf Faserstoffbahnen.
DE2130615B2 (de)