CH317290A - Verfahren zur Herstellung neuer Chinolincarbonsäureamide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Chinolincarbonsäureamide

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CH317290A
CH317290A CH317290DA CH317290A CH 317290 A CH317290 A CH 317290A CH 317290D A CH317290D A CH 317290DA CH 317290 A CH317290 A CH 317290A
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Max Dr Matter
Albert Dr Kobler
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung neuer     Chinolinearbonsäureamide            Gegenstand    der     Erfindung    ist ein Ver  fahren zur     Herstellung    neuer     Chinolinearbon-          säureamide    der     Formel     
EMI0001.0008     
         worin    R ein     aliphatischer        Kohlenwasserstoff-          rest    von 2-7     Kohlenstoffatomen        ist    R' und     RIv          Kohlenwasserstoffreste    oder Wasserstoff dar  stellen,

   die Reste R" und     RW"    für Wasserstoff  oder     einer    davon für Wasserstoff und der an  dere für     Methyl    stehen, und n als ganze Zahl  grösser als 1 die Anzahl der     unter    sieh     glei-          ehen    oder verschiedenen Reste der Formel  
EMI0001.0023     
    bedeutet, mit der Massgabe, dass     in    mehr     als     n/2 dieser Reste R" und R"' Wasserstoff be  deuten.  



  Unter diesen     Verbindungen    sind insbeson  dere diejenigen     Chinolin-4-carbonsäureamide     der obigen Formel interessant, worin R einen       Alkyl-    oder     Alkenylrest    von 2-7 Kohlenstoff  atomen, vor allem     aber        Butyl,        Isobutyl,          Amyl    oder     Isoamyl    bedeutet, R' und     RIN'    je    für Wasserstoff     oder        Alkylreste    mit 1-7       Kohlenstoffatomen,        insbesondere        Methyl,     stehen,

   n die oben gegebene Bedeutung hat,  vor allem aber eine ganze Zahl von 5-25 ist,  und R" und R"' die oben gegebene Bedeu  tung     besitzen.     



  Besonders wertvoll sind Verbindungen der  Formel  
EMI0001.0042     
         worin,        n        eine    ganze Zahl von<B>5-9</B> bedeutet,  z. B. 5, 7 oder 9, und R" und R' die oben  gegebene Bedeutung besitzen, vor     allein    aber  für Wasserstoff stehen.  



  Die neuen     Verbindungen    besitzen wert  volle     pharmakologische,        insbesondere        anästhe-          tische    Eigenschaften. Diese     variieren    ebenso  wie die physikalischen     Eigenschaften,        wie     Löslichkeit     in        Wasser    und organischen     Lö-          sungsmitteln,

          mit    der     Zahl    n und der Grösse  der verschiedenen     Kohlenwasserstoffreste.          Überwiegt    in den erhaltenen Verbindungen  der     Rest    .

    
EMI0001.0064     
           deutlich,    so sind die neuen     Anästhetica        nicht          nur    in     fast    allen organischen     Lösungsmitteln     mit Ausnahme von     aliphatischen    Kohlen  wasserstoffen, sondern auch in     Wasser        lös-          ;

          lich.    Dabei     beschränkt    sich die     Wasserlöslich-          keit    nicht nur auf das saure oder neutrale  Gebiet, sondern     erstreckt    sich auch auf einen       alkalischen        pH-Bereich,    was     ein    besonderer       Vorteil    der neuen Verbindungen     ist.     



  Die     genannten        Chinolincarbonsätireamide     sollen     als        Heilmittel    oder als     Zwischenpro-          dukte    für die     Herstellung    von solchen ver  wendet werden.  



  Die neuen     Verbindungen        werden    gewon  nen, indem man     Chinolincarbonsäiuren    der       Formel     
EMI0002.0032     
         oder    ihre     reaktionsfähigen,        funktionellen    De  rivate, wie     Halogenide,    z. B.

   Chloride, oder       Ester        niederer        Alkanole,    wie des     Methanols,     mit     Aminen    der Formel  
EMI0002.0042     
         iunsetzt.     Die     Umsetzung    wird vorzugsweise in Ge  genwart eines säurebindenden     Mittels,    bei  spielsweise eines     Alkalicarbonats,        Erdalkali-          carbonats,    oder     einer        organischen    tertiären  Base, wie     Pyridiu,

          Triäthylamin    oder     Di-          methylanilin    oder in Gegenwart eines Über  schusses     des        Amins,        vorgenommen.     



  Die     als        Ausgangsstoffe        verwendeten        Chi-          nolincarbonsäuren    sind bekannt oder können  nach an sich bekannten Verfahren gewonnen  werden. Die als Ausgangsstoffe genannten       Amine    sind leicht nach an sich     bekannten     Methoden darstellbar.  



  So lassen sich reaktionsfähige Ester star  ker     anorganischer    oder organischer     Säuren,     wie :der     Halogenwasserstoffsäuren,    z. B. der  Salz- oder     jodwasserstoffsäure,    oder organi-    scher     Sulfonsäuren,    z. B. der     p-Toluolsulfon-          säure,    von Alkoholen der Formel  
EMI0002.0072     
    worin R"     RIv    und n die früher gegebene Be  deutung besitzen, mit     limmoniak    oder pri  mären     Aminen    zu den gewünschten     Aminen     umsetzen.  



  An Stelle von     Aminen    mit     einem        Poly-          glycolrest    definierter Kettenlänge können  auch aus     technischen        Polyglycolen    hergestellte       Amingemische        verwendet    werden, in denen  die     Polyglycolreste    verschiedene Kettenlänge       aufweisen,    und die daher durch ein     durch-          schnittliches        Molekulargewicht        charakterisiert          sind.     



  Bei den oben     genannten        Umsetzungen    kann  man     in    An- oder Abwesenheit von     Verdün-          nimgs-    und     bzw.    oder     Kondensationsmitteln          und    bzw. oder     Katalysatoren        im    offenen oder  im geschlossenen Gefäss unter Druck bei ge  wöhnlicher -oder erhöhter Temperatur arbei  ten.  



  Die     Erfindung    wird in den nachfolgenden  Beispielen     beschrieben.    Zwischen     Gewichtsteil     und     Volumteil        besteht    die gleiche Beziehung  wie     zwischen        Gramm    und Kubikzentimeter.

      <I>Beispiel 1</I>  2,5 Gewichtsteile     2-n-Butoxy-cinchonin-          säurechlorid    werden in 25     Volumteilen        Benzol     gelöst und im Verlaufe von einer halben  Stunde unter lebhaftem Rühren zu einem in       Eiswasser    gekühlten Gemisch     aus    einer Lö  sung von 2,8     Gewichtsteilen        Pentaäthylen-          glycol-methyläther-methylamin    der Formel         CH3-HN    -     (CH2    -     CH2    - 0)

   5 -     CH3       in 10     Volumteilen    Benzol und 6     Gewichtstei-          len    wasserfreier Pottasche zugegeben. Nach       beendigtem        Einlaufenlassen    des Säurechlorids  fügt man noch 3     Gewichtsteile    Pottasche dazu  und lässt dann     unter    Rühren im sich allmäh  lich     auf    20      erwärmenden.    Kältebad während  4 Stunden stehen.  



  Durch     Abnutschen    der     ungelösten        Salze     und     Eindampfen    des Filtrates am     Vakuum         erhält man ein fast farbloses Öl, das 4,8 Ge  wichtsteile des neuen     Amids    und 0,2 Ge  wichtsteile     unverändertes        Pentaäthylengjycol-          methyläther-methylamin    enthält.

       Dieses    Ge  misch     wird    durch     Neutralwaschen    seiner       Chloroformlösung    mit 5     o/aiger        Salzsäure,     5     'o/oiger    Natronlauge     und    Wasser zerlegt.

   Das  aus der     Chloroformlösung    erhaltene     neue          Amid    der Formel  
EMI0003.0016     
    stellt ein farbloses Öl dar, das in kaltem  Wasser     klar    löslich ist und aus     einer    10     1/oigen     Lösung     durch    Erhitzen bei     22-23     als       milchige        Trübung    ausgeschieden wird.  



  Das als Ausgangsstoff verwendete     '1-n-          Butoxy-cinchoninsäurechlorid    kann wie folgt  gewonnen werden:  2,5 Gewichtsteile 2 - n -     Butoxy-cinchonin-          säure    werden in 20     Volumteilen    Benzol gelöst  und mit 8     Volumteilen        Thionylchlorid    ver  setzt. Man     erwärmt        kurze    Zeit auf 50-60   und erhält dabei eine klare gelbe Lösung, die  unter     Feuchtigkeitsausschluss    am Vakuum ein  gedampft wird.

   Man versetzt den.     öligen    Rück  stand mit 50     Volumteilen    Benzol     -und        dampft     die Lösung wieder ein. Nach nochmaliger  Wiederholung dieser Operation nimmt man  den Rückstand in 50     Volumteilen    kaltem     Pe-          troläther    auf und putscht von 0,1 Gewichts  teilen eines gelben ungelösten Produktes ab.  Aus dem fast farblosen Filtrat erhält man  durch Eindampfen am Vakuum 2,5 Gewichts  teile in Spiessen und Schuppen     kristallisie-          rendes    Säurechlorid mit dem     Schmelzpunkt          38-39 .     



  Das als Ausgangsstoff verwendete     Penta-          äthylenglycol-methyläther-methylamin    kann  auf folgendem Weg erhalten werden:  530     Gewichtsteile        Benzolsulfonsäureester     des     Diäthylenglyeol-inonometliyläthers    lässt  man im Verlaufe von 4     Stunden    bei 100  und    unter Rühren zu einer Lösung von 50 Ge  wichtsteilen Natrium in 800     Volumteilen        Tri-          äthylenglycol        fliessen    und hält das     Reaktions-          gemisch    noch über Nacht auf 100 .

   Nach dem  Abkühlen versetzt man mit 500     Volumteilen          Wasser        und    1000     Volumteilen        Chloroform     und     schüttelt    gut durch. Die Chloroform  schicht     wird    noch zweimal mit je 250     Volum-          teilen    Wasser extrahiert und     dann    einge  dampft.

   Sie hinterlässt 220     Gewichtsteile.     rohen     Pentaäthylenglycol    -     monomethylätlier.     Durch     fünfmaliges    Extrahieren der drei  Wasserschichten mit je 500     Volumteilen          Chloroform.    erhält man noch weitere 250     Ge-          wichtsteile    an rohem     P:entaäthylenglycol-          monomethyläther.    Aus dem Rohprodukt er  hält man durch Destillation am     Hochvakuum     bei 0,01 mm     und    110  400 Gewichtsteile des  reinen Äthers als farbloses Öl.  



  50     Gewichtsteile        Pentaäthylenglycol-mono-          methyläther    werden in 100     Voltanteilen    Ben  zol gelöst     und    während einer halben Stunde       unter    Rühren und Kühlen bei 20-30  trop  fenweise mit 35     Volumteilen        Benzolsulfochlo-          rid        versetzt.        Gleichzeitig        trägt    man 15 Ge  wichtsteile     pulverisiertes        Nätriiunhydrox-yd     in gleichmässigen Portionen ein.

   Man rührt  noch     2x/2    Stunden weiter und     lässt.dann    ohne  Rühren über Nacht stehen. Dann     putscht    man  von den ausgefallenen Salzen ab und schüttelt  das Filtrat mit 20     Volumteilen    25     o/oigem     wässerigem     Ammoniak    während 4     Stunden.     Das allenfalls noch vorhandene     Benzolsulfo-.          chlorid    wird dabei in das     alkalilösliche        Sulf-          amid    übergeführt.

   Man versetzt mit 50 V o  lumteilen 10     o/oiger    Natronlauge und schüttelt       gut    durch. Die wässerige Schicht extrahiert  man noch einmal mit 150     Volumteilen        Benzol-          und    wäscht die beiden     Benzolextrakte    hinter  einander mit 50     Volumteilen    10     o/oiger    Na  tronlauge und 50     Volmnteilen    Wasser.

   Durch       Eindampfen    :der     getrockneten        Benzollösung     erhält man 70 Gewichtsteile     lösungsmittel-          freien        Benzolsulfonsäureester    des     Penta-          äthylenglycol-monomethyläthers    als fast farb  loses Öl.  



  10 Gewichtsteile desselben. werden nach  dem     Auflösen    in 10     Volumteilen    33     o/eigein              äthanolischem        Methylamin    während 12 Stun  den in einer     Druckflasche    auf 80  erhitzt.

    Durch Eindampfen des Reaktionsgemisches  am     Wasserstrahlvakuum    erhält man 11     Ge-          ssriehtsteile        eines    zähflüssigen     Rückstandes,     den man     nach    dem Lösen in 20     Volumteilen     5     %iger    Salzsäure dreimal mit je 20     Volum-          t.eilen    Chloroform     extrahiert,

          das        seinerseits     zweimal mit je 20     Volumteilen    5     o/oiger        Salz-          säure    gewaschen     wird.     



  Die     vereinigten        wässerigen    Schichten ver  setzt man mit 16     Volumteilen    30     o/oiger   <B>Na-</B>  tronlauge und 10     Gewichtsteilen        Kochsalz.     Durch     dreimalige        Extraktion    mit je 50     Vo-          lumteilen        Chloroform    und Waschen der     ein-          zelnen        Extrakte        mit    den gleichen 10     Volum-          teilen     <RTI  

   ID="0004.0039">   gesättigter    wässeriger     Kochsalzlösung     erhält man     aus    ihnen 6,5     Gewichtsteile    ba  sische Produkte, aus denen bei 0,001 mm     Hg-          Druck        und    93  3,8     Gewichtsteile        Pentaäthylen-          glycol-monomethyläther-methylamin    als farb  loses Öl     destillieren.       <I>Beispiel 2</I>  2,

  5     Gewichtsteile    des in Beispiel 1 beschrie  benen     2-n-Butoxy-cinchoninsäurechlorids    wer  den in 25     Vohunteilen    Benzol     gelöst        und    im  Verlaufe von     einer    halben Stunde unter leb  haftem Rühren zu einem in Eiswasser ge  kühlten Gemisch aus einer Lösung von 4     Ge-          wichtsteilen        Hepta,äthylenglycol-methyläther-          methylamin    der Formel .

           CH3-IIT        #        (CH2        #        CH2    ' 0) 7 '     CH3       in 10     Voluniteilen    Benzol und 6 Gewichtstei  len     wasserfreier    Pottasche gegeben. Nach be  endigtem     Einlaufenlassen        des    Säurechlorids  fügt man noch 3     Gewichtsteile    Pottasche dazu  und lässt dann     unter    Rühren im sich allmäh  lich auf 20  erwärmenden     Kältebad    während  4     Stunden    stehen.  



  Durch     Abnutsehen    der ungelösten     Salze     und     Eindampfen    des     Filtrates    am Vakuum  erhält man ein fast farbloses Öl, das 5,2     Ge-          wichtsteiledes    neuen     Amids    und 0,8     Gewichts-          teile    unverändertes     Heptaäthylenglycol-me-          thyläther-methylamin    enthält.

   Die     Zerlegiuig     dieses Gemisches erreicht man durch Neutral-    waschen seiner     Chloroformlösung    mit 5      /oiger          Salzsäure,    5     Voiger    Natronlauge und Wasser.

    Das durch Eindampfen der     Chloroformlösung     erhaltene neue     Amid    der Formel  
EMI0004.0092     
    stellt ein farbloses Öl dar,     das        in.    kaltem       Wasser    klar löslich ist     und    aus seiner  10     o/oigen    Lösung durch Erhitzen bei 41  als       milchige        Trühung    ausgeschieden     wird.     



  Das     als        Ausgangsstoff        verwendete        Hepta-          äthylenglycol    -     methyläther    -     methylamin    lässt  sich     wie        folgt        gewinnen:

       40     Gewichtsteile    des in     Beispiel    1 beschrie  benen     Benzolsulfonsäureesters        des        Penta-          äthylenglycol-monomethyläthers    lässt man im  Verlaufe .einer Stunde unter Rühren bei 100   zu einer     Lösung    von 2,3     Gewichtsteilen    Na  trium in 95     Volumteilen        Diäthylenglycol    trop  fen und hält das     Reaktionsgemisch    über Nacht  auf 100 .

   Nach dem Abkühlen     wird        es    mit  250     Volumteilen    Wasser versetzt     und    mit 100       Volumteileri    Chloroform     gut    geschüttelt.

   Man       extrahiert    noch siebenmal mit je 100     Volum-          teilen    Chloroform und wäscht die Chloroform  extrakte einzeln viermal     mit    je 100     Volum-          teilen        Wasser.    Die     Chloroformextrakte    hinter  lassen beim Eindampfen 32 Gewichtsteile  eines öligen Rückstandes, aus dem .am     Hoch-          vakuum        bei    0,005 mm     I-Ig-Druck    und 150   29,

  5     Gewichtsteile        Hepta.äthylenglycol-mono-          methyläther    als farbloses Öl destillieren.  



  25,6     Gewichtsteile        Heptaäthylenglyeol-mono-          methyläther    werden in 35     Voliunteilen    Benzol  gelöst und während einer Stunde     unter     Rühren und     Kühlen    bei 20-30  tropfenweise  mit 13,5     Volumteilen        Benzolsulfochlorid    ver  setzt.

   Vor dem     Eintropfenlassen        des        Sulfo-          ehlorids        fügt    man 2 Gewichtsteile     gepulvertes          Natriumhydroxyddazu    und trägt dann noch  in Portionen     ä,    1     Gewichtsteil    in     Intervallen     von 15     Minuten    4 Gewichtsteile     desselben        ein.         Man rührt noch 2     Stunden    weiter und     lässt     dann ohne Rühren über Nacht stehen.

       Dann     werden 50     Volumteile    Wasser und 25     Vol-am-          teile    Benzol eingerührt und     die    beiden     Schieli-          ten    getrennt. Die wässerige Schicht wird noch  mit 50     Volumteilen        Benzol    extrahiert. Die  vereinigten     Benzolextrakte    werden nach der  Zugabe von 5     Voliunteilen    25     o/oigem    wässeri  gem     Ammoniak    4 Stunden geschüttelt.

   Man  fügt dann 10     Volumteile    10     o/oige    Natron  lauge dazu, schüttelt gut durch und trennt  die     Benzolschicht    ab,     die    man noch     mit    10     Vo-          lumteilen        10'o/oiger    Natronlauge und mit 10       Vohunteilen    halbgesättigter wässeriger Koch  salzlösung wäscht. Sämtliche Wasserschichten  extrahiert     män    einzeln mit den gleichen 50       Volumteilen    Benzol.

   Aus den     vereinigten    Bon  zollösungen erhält man 31,5     Gewichtsteile    des       Benzolsi-ilfonsäureesters        des        Heptaäthylengly-          eol-monomathyläthers        als    fast farbloses Öl.  



  Man löst 16     Gewichtsteile    davon in 30     Vo-          lumteilen    33     o/oigem        äthanolischem        Methyl-          amin    und erhitzt in einer     Druckflasche    wäh  rend 12 Stunden auf 75 . Beim Eindampfen       hinterbleiben    17,5 Gewichtsteile eines zähen  braunen Öls, das man in 20     Volumteilen          5o/oiger        Salzsäure    löst. Die salzsaure Lösung  wird dreimal mit je 20     Volumteilen    Chloro  form extrahiert.

   Die     Chloroformextrakte     wäscht man     einzeln        zweimal        mit    je 20     1'olum-          teilen    5     o/oiger    Salzsäure. Die vereinigten salz  sauren wässerigen Lösungen werden mit 16       Volumteilen    30     oioiger    Natronlauge     alkalisch     gemacht und     .dreimal    mit je 50     Volumteilen     Chloroform extrahiert.

   Die     Ohloroformextrakte     wäscht man     einzeln    mit den gleichen 10     Vo-          lumteiien        Wasser    und     dampft    sie dann ein.  Sie liefern 11 Gewichtsteile Rückstand, aus  dem am     Hochvakuum    bei 0,001 mm HK-Druck  und 135  9,5 Gewichtsteile     Heptaäthylengly-          col-methyläther-methylamin    als farbloses Öl  destillieren.  



  <I>Beispiel 3</I>  2,5 Gewichtsteile     2-n-Butoz-y-cinehonin-          säurechlorid    werden in 25     Volumteilen    Benzol  gelöst und im Verlaufe von einer halben  Stunde unter lebhaftem Rühren zu einem in  Eiswasser     gekühlten    Gemisch aus einer Lö-         sung    von 5     Gewiclitsteilen        N@onaäthylenglycol-          methyläther-metliylamin    der     Formel     
EMI0005.0077     
    in 10     Volumteslen        Benzol    und 6     Gewichtstei-          len    wasserfreier Pottasche gegeben.

   Nach be  endigtem     Einlaufenlassen    des     Säurechlarids          fügst    man noch 3 Gewichtsteile Pottasche  dazu     und    lässt dann unter Rühren     im    sich       allmählich    auf 20      erwärmenden:    Kältebad  während 4 Stunden stehen.  



  Durch     Abnutschen    der     ungelösten    Salze  und Eindampfen des     Filtrates    am Vakuum  erhält     man,ein    fast farbloses Öl, .das 6,5     C-re-          wichtsteile    des neuen     Amids        Emd    0,7 Gewichts  teile unverändertes     Nonaäthylenglycol-methyl-          äther-methylamin    enthält.

   Die Zerlegung die  ses     Gemisches    erreicht     man    durch Neutral  waschen seiner     Chloroformlösung    mit 5     o/oiger          Salzsäure,    5     o/oiger    Natronlauge und Wasser.  Das     durch    Eindampfen der     Chloroformlösung     erhaltene neue     Amid    .der Formel  
EMI0005.0108     
    stellt ein farbloses Öl dar,     das    in kaltem       Wasser    klar löslich ist und aus seiner  10     o/oigen    Lösung durch Erhitzen bei 56-57        als    milchige Trübung ausgeschieden wird.  



  Das als Ausgangsstoff     verwendete        Nona-          äthylenglycol-methyläther-methylamin    kann  wie folgt gewonnen werden  95     Gewichtsteile    des im Beispiel 2 beschrie  benen , Benzolsulfonsäureesters     des        Hepta-          äthylenglycol-monomethyläthers    werden wäh  rend 2 Stunden bei 100  und unter Rühren in  eine     Lösung    von 4,6 Gewichtsteilen Natrium  in 70     Volumteilen        Diäthylenglycol    einge  tropft.

   Man hält dann noch über Nacht auf  100      und    lässt     abkühlen.    Hierauf werden 100       Volumteile    Wasser und 200     Volumteile        Chloro-          form        eingerührt    und die beiden Schichten ge-      trennt. Die     wässerige    Schicht     wird    noch vier  mal mit je 100     Volumteiten        Chlorofornn     extrahiert und jeder     Chloroformextrakt    mit  den gleichen 100     Volumteilen    Wasser ge  waschen.

   Die vereinigten     Chloroformlösungen     liefern beim     Eindampfen    83     Gewichtsteile     Rückstand, aus denen am     Hochvakuum    bei  0,002 mm     IIg-Druck    und 185  70 Gewichts  teile     Nonaäthylenglycol-monomethyläther    als  farbloses Öl     destillieren.     



  In die Lösung von 22     Gewichtsteilen        dieses          Monomethyläthers    in 25     Volumteilen    Benzol  lässt man nach .der Zugabe von 2     Gewichts-          teilen    gepulvertem     Natriumhydroxyd    im Ver  laufe von 30 Minuten 10     Volumteile        Benzol-          sulfochlorid    unter Rühren bei     20-30     ein  tropfen.

   Nach 15 und 30 Minuten fügt man  noch je 1     Gewieiitsteil        Natriumhydroxyd    dazu,  rührt     dann    noch 21/2 Stunden weiter     und     lässt über Nacht stehen. Man rührt 20     Vo-          lumteileWasser    ein und trennt     die    wässerige       chicht    ab;

   die man noch mit 25     Volumteilen     S<B>S</B>  Benzol     extrahiert.    Die     vereinigten    Benzol  lösungen werden     zusammen        mit    2,5     Vol-um-          teilen    25     o/uigem    wässerigem     Ammoniak    4       Stunden.        geschüttelt    und vor Ablauf dieser  Zeit noch mit 5     Volumteilen    10     o/oiger    Na  tronlauge und der vor der Behandlung mit       Ammoniak    abgetrennten     wässerigen    Schicht  versetzt.

   Man trennt die     Benzollschieht    ab  und extrahiert die wässerige Schicht noch ein  mal mit 25     Volumteilen    Benzol. Beide Benzol  extrakte werden hintereinander zuerst mit  5     Vohunteilen    10     o/oiger    Natronlauge und  dann mit 5     Vohunteilen        Wasser    gewaschen.  Sie     liefern    beim Abdampfen des Benzols 29  Gewichtsteile des     Benzolsulfonsäureesters    des       Nonaäthylenglycol-monomethyläthers        als    fast  farbloses öl.  



  28,5 Gewichtsteile dieses     Benzolsulfon-          säureesters    werden nach dem Lösen in 50     Vo-          li-unteilen    33     o/oigem        äthanolischem        Methyl-          amin    in einer Druckflasche während 14 Stun  den auf 80  erhitzt.

   Durch.     Eindampfen        des          Reaktionsgemisches    erhält man 30,5 Ge  wichtsteile eines zähen     ölss,    das nach dem  Auflösen in 30     Volumteilen    5     o/oiger        Salzsäure     dreimal mit je 30     Volumteilen    Chloroform    extrahiert wird.. Man wäscht jeden     Chloro-          formextrakt        einzeln    noch     zweimal    mit je 30       Volumteilen    5     o/oiger        Salzsäure.     



  Die vereinigten     salzsauren    Auszüge wer  den nach dem Versetzen mit 20     Volumteilen     30      ioiger    Natronlauge dreimal mit je 100     Vo-          lumteilen    Chloroform extrahiert. Die     Chloro-          formextra,kte    wäscht man     einzeln        mit    20     Vo-          lumteilen    Wasser und dampft sie dann     zu-          sammen    ein.

   Es     hinterbleiben    19,5 Gewichts  teile rohes Amin, aus dem am     Hochvakuum     bei 0,005 mm     IIg-Druch    und l75  18,5 Ge  wichtsteile     Nonaäthylenglycol-methyläther-me-          thylamin    als farbloses öl     destillieren.     



       Beispiel   <I>4</I>  2,64     Gewichtsteile    des in Beispiel 1 be  schriebenen     2-n-Butoxy-@chinolin-4-earbon-          säurechlorids    werden     in    50     Volumteilen    Ben  zol gelöst und kurze Zeit mit 12,5 Gewichts  teilen des Amins der Formel       CHs-        NH    -     (CH2    -     CII,    -     O)13    -     CH3     wobei 13 einen Mittelwert bedeutet, auf     S0      erhitzt.  



  Das überschüssige basische     Polyglycol-          derivat        kann    nach Eindampfen der Reaktions  masse im Vakuum     durch    Verteilen     zwischen     Chloroform und verdünnter Salzsäure ent  fernt werden. Es     befindet        sieh    als     Hydro-          chlorid    in der     verdünnten    Salzsäure und kann  nach     Alkalischstellen    .durch     Extraktion    rege  neriert werden.  



  Zur Entfernung von wenig, z. T. bräun  lichen     Verunreinigungen    wird der     Chloro-          formrücksta.nd    mehrmals verteilt     zwischen     viel Benzol und wenig     verdünnter    Salzsäure  und verdünnter     Sodalösung.    Das     gereinigte     Produkt befindet sich im     Benzol    und wird       daraus    durch Eindampfen in Form eines     ganz     schwach gelblichen, dicken     öls    gewonnen.

   Die  neue     Verbindung        besitzt    die Formel  
EMI0006.0138     
           worin    13     ein.        Durchschnittswert    ist. Sie ist  mit Ausnahme von     aliphatischen        Kohlen-          wasserstoffeil    in fast     allen,        organischen    Lö  sungsmitteln löslich.     Weiter    ist sie auch in  Wasser sehr gut. löslich, wird jedoch beim  Erhitzen einer wässerigen Lösung auf über  etwa 70  als Öl ausgefällt, das beim     Abkühlen     wieder leicht in Lösung geht.  



  Das in diesem Beispiel     als        Ausgangsstoff          verwendete    Amin kann wie folgt gewonnen  werden:       Polyäthylenglycol    -     monomethyläther    vom  durchschnittlichen     Molekulargewicht    550 (als  Handelsprodukt unter dem Namen     Methoxy-          polyä@thylenglycol    550 erhältlich) wird in  üblicher Weise in den     Benzolsulfonsäureester     übergeführt.

   100 Gewichtsteile davon werden  mit 450     Gewichtsteilen        33' /oiger    alkoholischer       Methylaminlösung-    während 14 Stunden in  einem     Druckgefäss    auf 72-75  erhitzt.

   Nach       Abdestillieren    des     Alkohols        unter-    verminder  tem Druck bei 60-70      wird    der ölige Rück  stand in 150     'Volumteilen    Chloroform aufge  nommen und     hintereinander    mit 300     Volum-          teilen,    150     Volumteilen    und<B>100</B>     Volwnteilen     18     fl/aiger        Salzsäure        ausgesehüttelt.    Die drei  salzsauren Lösungen werden noch viermal mit  je 100     Volumteilen    Chloroform gewaschen.

    Die vereinigten salzsauren Lösungen werden       unter        Kühlung    mit     konzentrierter    Natron  lauge     titangelbalkalisch    gestellt und dann mit  Chloroform     erschöpfend    extrahiert. Der mit  gesättigter     Kochsalzlösung    gewaschene     Chloro-          formextrakt    wird eingedampft und im Va  kuum     bei.60-70     getrocknet. Der Rückstand  ist ein hellgelbes, wasserlösliches Öl     und    be  trägt 79 Gewichtsteile.

      <I>Beispiel 5</I>  2,64 Gewichtsteile     2-n-Butoxy-ehinolin-4-          carbonsäurechlorid    werden zu einer Lösung  von 7,5     Gewichtsteilen    des Amins der Formel         n-C4Hs-NH    -     (CH2    -     CH2    -     0)i4    '     CHs,       wobei 14 einen Mittelwert bedeutet, und 1,5  Gewichtsteilen absolutem     Pyridin    in 20     Vo-          lumteilen    absolutem Benzol gegeben.

   Nach  dem Stehenlassen über Nacht unter Ausschluss    von Feuchtigkeit bei     30-40     wird während  5-10     Minuten    zum Sieden erhitzt und  darauf mit 70     Vohunteilen        Benzol    verdünnt.  Mau schüttelt     dann    viermal mit je 5,5     Volum-          teilen        2n-Salzsäur-e    aus     und    wäscht die       sauren    Wasser noch dreimal mit je 90     Volum-          teilen    Benzol.

   Die     vereinigten,    mit Pottasche       getrockneten        Benzollösungen    werden     einge-          dampft,    wobei man nach dem     @    Trocknen des       Rückstandes    im 'Vakuum bei 70  das     Amid     der     Formel     
EMI0007.0080     
         worin    14 einen     Mittelwert        bedeutet,    erhält:  Die     Ausbeute    beträgt 5,5 Gewichtsteile.

   Wei  tere Mengen, welche etwas     dunkler    gefärbt  sind, können     durch    Extraktion der     salzsauren     Lösungen mit Chloroform erhalten werden.       Das    neue     Amid        ist    löslich in Alkohol, Aceton  und Essigester; ebenfalls in Wasser bei Tem  peraturen     unterhalb    etwa 64 .  



  Das in     diesem    Beispiel als     Ausgangsstoff          verwendete        Amin        wurde        nach    folgendem Ver  fahren     hergestellt:

       Der     Benzolsulfonsäureester    von     Polyäthy-          lenglycol-monomethyläther    vom durchschnitt  liehen     Molekulargewicht    787 wird mit der  gleichen Menge     n-Butylainin    während 20       Stunden    am     Rückfluss    gekocht. 100 Gewichts  teile der     Reaktionsmasse    werden von der       Hauptmenge    flüchtiger     Substanzen    durch Er  hitzen auf 70-80  im     Vakuum    befreit und in  250     Volumteilen    Chloroform gelöst.

   Diese Lö  sung wird dann hintereinander dreimal     finit    je  50     Voliunteilen        2n-Nätroulaüge    ausgeschüt  telt. Nach Waschen der     alkalischen        Wasser     zweimal mit je 120 V     oliunteilen    Chloroform  werden die vereinigten     Chloroformlösungen     mit     Natriumsulfat    getrocknet     und    einge  dampft. Nach dem     Trocknen    des Rückstandes  bei 70-80  bei 1 mm     I3g-Druck    werden 44,1  Gewichtsteile eines     hellbraunen        Öls-    erhalten.

        Zur weiteren     Reinigung        wird    dieses     in    250       Vohunteilen    Chloroform     aufgenommen    und  nacheinander dreimal mit je 150,

   50 und 50  V     olumteilen    18     -o/oiger        Salzsäure        ausgeschüt-          telt.    Nach dem Waschen der sauren Wasser  sechsmal mit je 100     Vohunteilen    Chloroform  werden diese mit     konzentrierter    Natronlauge  unter     Kühlung        titangelbalkalisch    gestellt und  mit Chloroform erschöpfend     extrahiert.    Der  mit 50     Volumteilen    gesättigter Kochsalzlösung  gewaschene     Chloroformextrakt    wird mit Pott  asche     getrocknet    und eingedampft.

   Nach dein  Trocknen bei 70  bei 0,1 mm     Hg-Druek    wer  den 8,8 Gewichtsteile des oben verwendeten  Amins erhalten, dessen     durchschnittliches    Mo  lekulargewicht auf Grund der     Titration    mit  n.     Salzsäure    701 beträgt.

           Beispiel   <I>6</I>  2,5 Gewichtsteile     2-n-Butoxy-cinelionin-          säurechlorid    werden in 25     Volumteilen        Benzol     gelöst und im Verlauf von einer Stunde unter    lebhaftem Rühren zu     einem    in Eiswasser ge  kühlten Gemisch aus einer Lösung von 5 Ge  wichtsteilen     Heptaäthylengjycol-methyläther-          2-aminopropyläther    der Formel  
EMI0008.0031     
    in 10     Volumteilen    Benzol und 10     Gewichts-          teilen        wasserfreier    Pottasche     zugegeben.    

  Nach s  beendigtem     Einlaufenlassen    des Säurechlorids  lässt man noch unter Rühren im sich allmäh  lich auf 20      erwärmenden    Kältebad während  4     Stunden    stehen.  



  Durch     Abnutschen    der ungelösten     Salze    6  und Eindampfen des Filtrates am Vakuum  erhält man ein fast     farbloses    Öl, aus dem man  durch     Aufnehmen    in Chloroform, Neutral  waschen mit 5     o/oiger        Salzsäure,    5     o/oiger    Na  tronlauge und Wasser, Trocknen     und    Ein- 6  dampfen 6;2 Gewichtsteile des     Amids    der  Formel  
EMI0008.0049     
    erhält.

    Es     stellt    ein farbloses Öl .dar,     das    in kal  tem Wasser     klar    löslich ist     und        aus    einer       10        "/eigen        Lösung        durch        Erhitzen        bei        36--379              als milchige Trübung ausgeschieden wird.

    Das als Ausgangsstoff verwendete Amin  kann wie folgt     gewonnen    werden:  Durch     Eintropfenlassen    von 94 Gewichts  teilen des im Beispiel 2 beschriebenen Benzol  sulfonsäureesters des     I-Ieptaäthylenglycol-          monomethyläthers    in die Lösung von 4,6 Ge  wichtsteilen Natrium in 70     ,Volumteilen    1,2  Propylenglyeol bei 100  und unter Rühren  während 3 Stunden mit nachfolgendem Er  hitzen auf 100  während 10     Stunden    erhält  min ein Reaktionsgemisch, in dem sich feste  Anteile     ausgeschieden    haben.

   Man rührt nach  dem Erkalten 100     Volumteile    Wasser und 200         Volumteile    Chloroform ein und     extrahiert    die       Chloroformschicht    noch     einmal    durch     Schüt,          teln    mit 100     Volumteilen    Wasser.

   Die beiden  Wasserschichten extrahiert man noch viermal       hintereinander        mit    je 100     Volumteilen        Chloro-          form.    Die     vereinigten        Chloroformextrakte    lie  fern 78 Gewichtsteile öliges Rohprodukt, aus  dem am Hochvakuum bei 0,002 mm     11g-Druck     und 173  70 Gewichtsteile     Heptaäthylenglycol-          (methyläther)-(2-oxy-propyläther)

      als farb  loses Öl destillieren  In die Lösung von 40     Gewichtsteilen    des  selben in 50     Volumteilen    Benzol lässt man  nach dem Eintragen von 4 Gewichtsteilen ge  pulvertem     Natriumhydr        oxy    d während 30 Mi  nuten     unter    Rühren bei 25-35  20     Volum-          teile        Benzolsulfochloild        eintropfen.    Nach Ab  lauf von 15 und 30 Minuten fügt man noch      je 2 Gewichtsteile pulverisiertes     Natrium-          bydroxyd    dazu     und        rührt    noch 21/2 

  Stunden  weiter. Nach dem Stehenlassen über Nacht  rührt man 40     Vohunteile    Wasser ein     und     extrahiert die Wasserschicht noch durch  Schütteln mit 50     Volumteilen        Benzol.    Die ver  einigten     Benzolextrakte    werden zusammen mit  5     Volumteilen    25     o/oigem        wässrigem    Ammoniak  während 7 Stunden     und    zum     Schluss,

      nach  der Zugabe von 10     Volumteilen    10     o/oiger    Na  tronlauge und der ersten     wässrigen    Schicht  noch     kurze    Zeit geschüttelt. Die Wasser  schicht wird noch mit 50     Vohunteilen    Benzol  extrahiert. Die     beiden        Benzolschichten        wäscht     man hintereinander mit 10     Volumteilen     10     1/oiger    Natronlauge und 10     Volumteilen     gesättigter wässriger Kochsalzlösung.

   Sie er  geben nach Eindampfen 53 Gewichtsteile des       Benzolsulfonsäureesters    des     Heptaäthylengly-          eol-(methyläther)-(2-oxy-n-propyläthers)    als  fast farbloses Öl.  



  27 Gewichtsteile dieses     BenzoIsulfonsäua-e-          esters    werden     im        Rührautoklaven    mit 50     Vo-          lumteilen        wä!ssriger    34     o/oiger        A.mmoniak-          lösung    versetzt und während 6 Stunden unter  Rühren auf 80  erhitzt. Nach dem Erkalten  wird die Hauptmenge des     Ammoniaks    im       Wasserstrahlvalnxum    verdampft und der       Rückstand    durch Zugabe von 1     Volumteil     konzentrierter Salzsäure kongosauer gestellt.

    Man     extrahiert        .dreimal    mit je 50     Volum-          t.eilen    Benzol und wäscht die     Benzolextrakte     noch     zweimal    hintereinander mit je 20     Vo-          lumteilen    5     o/oiger        Salzsäure.    Die vereinigten       wässrigen    Schichten werden nach dem Ver  setzen mit 15     VolLUnteilen    30     '/oiger    Natron  lauge dreimal mit je 100     Voltunteilen    Chloro  form extrahiert und die Extrakte einzeln mit  10     

  Volumteilen    Wasser gewaschen. Sie     liefern     beim Eindampfen 19     Gewichtsteile    Rohamin,  aus dem am     HochvaluLUm    bei 0,001     nun        Ilg-          Druck    und 150  17,5     Gewichtsteile        Hepta-          äthylenglycol-        (methyläther)    -     (2-.amino-n-prö-          pyläther)    als farbloses Öl .destillieren.

      <I>Beispiel?</I>  2,6     Gewichtsteile    des     in        Beispiel    1 beschrie  benen     2n-Butoxy-einchoninsäurechlorids    wer-    den in 25     Voliunteilen    Benzol gelöst und im  Verlaufe von 11/2 Stunden     unter    lebhaftem  Rühren zu einem in     Eiswasser    gekühlten Ge  misch aus einer     Lösung    von 4,2     Gewichts-          teilen        Pentaäthylenglycol-monoamin    der For  mel         H2N(CH2-CH2-0)

  4CH2-CH2-OH       in 10     Volumteilen    Benzol und 10 Gewichts  teilen wasserfreier Pottasche zugegeben. Nach  beendigtem     Einlaidenlassen    des Säurechlorids  lässt man noch im sich     allmählich    auf 20      er-          wärmenden    Kältebad während 4     Stunden          weiterrühr    en.

       Durch        Abnutschen    der unge  lösten     Salze    und Eindampfen des Filtrates im  Vakuum erhält     man.    ein fast farbloses Öl,  aus welchem nach dem     Neutralwaschen    seiner       Chloroformlösung    mit 5     o/oiger    Salzsäure,  5     o/oiger    Natronlauge     und    Wasser und Ein  dampfen 4,9     Gewichtsteile    des neuen     Amids     der Formel  
EMI0009.0100     
    erhalten werden.  



  Das neue     Amid        stellt    ein farbloses Öl dar,  das in kaltem Wasser     klar    löslich ist und aus  einer 10     o/oigen    Lösung durch Erwärmen     bei     19-20  als     milchige        Trübring    ausgeschieden  wird. Die     wässerige    Lösung     reagiert    auf       Lackmus    neutral. Das     in        diesem        Beispiel    ver  wendete Amin kann z.

   B. nach den folgenden       Angaben        gewonnen    werden:     ----          400        Volumteile        Triäthylengly        col    werden  in 3000     Volumteilen    Chloroform gelöst und  im Verlaufe von 2     Stunden    bei .

   15-30   tropfenweise und unter     Rühren    mit 200     Vo-          lumteilen        Benzolsulfochlorid        und    400     Volum-          teilen    17     1/oiger        Natronlauge    versetzt. Man  rührt noch 2 .Stunden weiter     und    trennt die  beiden Schichten anderntags nach     nochmaii-          gem    gutem Verrühren. Die wässerige Schicht  wird noch dreimal mit je 500     Voluinteilen     Chloroform extrahiert.

   Jede Chloroform  schicht schüttelt man einzeln mit 4 sich  gleichbleibenden Wasserschichten zu 1000 Vo-           lumteilen        und    dampft sie dann zusammen ein.  Sie hinterlassen 420     Gewichtsteile        eines    fast  farblosen Öls, das man zusammen mit 4000       Volumteilen    Wasser während 3 Stunden auf  der     Maschine    schüttelt. Die nicht gelösten  öligen Anteile trennt man ab und wiederholt  diese Operation noch zweimal mit je 4000     Vo-          lumteilen    Wasser und zum Schluss noch ein  mal mit 1500     Volumteilen    Wasser.

   Man er  hält so     vier    wässerige Extrakte, die man ein  zeln zweimal mit je 1000     Volumteilen    Chloro  form extrahiert. Durch Eindampfen dieser       Chlorofarmextrakte        gewinnt    man 320     Ge-          wiehtsteile        Triäthylenglycol    - mono -     benzolsul-          fonsäureester        als    bräunliches Öl.

   Das in  Wasser     unlösliche    Öl von 50 Gewichtsteilen  liefert beim Stehenlassen zum     grössten    \feil  den     kristallisierten        Diester.     



  Man lässt 120 Gewichtsteile     Mono-benzol-          sulfonsäureester    des     Triäthylenglyeols    wäh  rend 3 Stunden unter Rühren bei 100  in die  Lösung von 9,5     Gewiehtsteilen    Natrium in  140     Volumteilen        Diäthylenglycol    einfliessen       und    hält über Nacht auf 100 .

   Das Reaktions  gemisch enthält feste     Anteile,    die man nach  dem Versetzen mit 500     Volumteilen    Benzol  und 250     Volumteilen    Chloroform     abnutseht.     Nach dem Abdampfen der Lösungsmittel       hinterbleibt        ein    Öl, aus dem man am     Wasser-          strahlvakuum    ungefähr 100     Gewichtsteile          Diäthylenglyeol        abdestillieren    kann.

   Der  Rückstand .enthält feste     Anteile,    die man  nach .dem Schütteln mit einem Gemisch aus  200     Volumteilen    Benzol und 200     Volumteilen     Chloroform     abnutschen    kann. Es lassen sich  so insgesamt 65-70 Gewichtsteile     benzolstLl-          fonsaures    Natrium abtrennen.  



  Der     Eindampfrückstand    des Filtrates wird  nach     Abdestillieren    von     Diä,thylen-glycol    im       Wasserstrahlvakuiun    am Hochvakuum zwei  mal     fraktioniert.    Man erhält schliesslich bei  0,01 mm     Hg-Druek    und 130  75 Gewichtsteile  farbloses     Pentaäthylenglycol,    welches beim  Destillieren     die    Glaswände praktisch nicht  benetzt und in grossen Tropfen rollend ab  fliesst.  



  50     Gewichtsteile        P.entaäthylenglycol    wer  den in 200     Voliunteilen    Chloroform gelöst    und im     Verlaufe    von einer halben Stunde bei  15-30  unter Rühren     tropfenweise    mit 15       Volumteilen        Benzolsulfochlorid    und 30     Vo-          lumteilen    17      higer    Natronlauge versetzt.  Man     rührt    noch     2i/2    Stunden weiter     und     trennt nach dem Stehenlassen über Nacht die       beiden.    Schichten.

   Die     wässerige    Schicht     wird     noch dreimal durch     Schütteln    mit je 100     Vo-          lumteilen    Chloroform extrahiert. Die     Chloro-          formextrakte    werden hintereinander mit 3  sich gleich bleibenden Wasserschichten von  50     Volumteilen    geschüttelt.

   Die     vereinigten          Chloroformextrakte    hinterlassen beim Ein  dampfen 43     Gewichtsteile        eines    hellgelben  Öls, das man zur Entfernung     des    noch vor  handenen     Diesters    in 500     Vohunteilen    Wässer  löst. Durch dreimaliges Extrahieren mit je  200     Volumteilen        Tetrachlorkohlenstoff    kön  nen 4 Gewichtsteile     Diester    abgetrennt wer  den.

   Durch erschöpfende Extraktion der       wässerigen        Lösung        mit        Trichloräthylen        können          total    36     Gewichtsteile        112ono-benzolsulfonsäure          ester    des     Pentaäthylenglycols    als fast farbloses  Öl     erhalten    werden.  



  17,5 Gewichtsteile     Monobenzolsulfonsäure-          ester    des     Pentaäthylenglycols    werden nach  dem Versetzen mit 50     Volumteilen    34     a/oigem          wässerigem    Ammoniak im     Rührautoklaven     während 6     Stunden    auf 75  erhitzt. Die  Hauptmenge des     Ammoniaks    wird dann ins       Wasserstrahlvakuum    gesaugt.

   Man stellt die  wässerige     Lösung    durch Zugabe von 1     Vo-          lumteil        konzentrierter        Salzsäure    kongosauer  und     extrahiert    sie     dann    dreimal mit je  50     Volumteilen    Chloroform.

   Die     wässerige     Schicht wird mit 8     Gewichtsteilen        gepulver-          tem        Natriumhydroxyd    stark     alkalisch    ge  macht     und    mit     Chloroform-Portionen    von  50     Volumteilen        erschöpfend    extrahiert.

   Der  Extrakt ergibt beim Eindampfen 9 Ge  wichtsteile Rohamin, aus dem am Hoch  vakuum unter 0,01 mm     Hg-Druck    und bei       11811    6 Gewichtsteile     Pentaäthylenglycol-mono-          amin    als farbloses Öl     destillieren.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Chinolin- earbonsäureamide der Formel EMI0011.0001 worin R .ein aliphatiseher Kohlenwasserstoff- rest von 2-7 gohlenstoffatomen ist, R' und RIN Kohlenwasserstoffreste oder Wasserstoff darstellen,
    R" und R"' für Wasserstoff oder einer davon für Wasserstoff und der andere für Methyl stehen und n äls ganze Zahl grösser als 1 die Anzahl der unter sich Blei ehen oder verschiedenen Reste der Formel EMI0011.0016 bedeutet, mit der Massgabe, .dass in mehr als n/2 dieser Reste R" und R"' Wasserstoff be deuten, dadurch gekennzeichnet,
    dass man Chinolincarbonsäuren der Formel EMI0011.0022 oder ihre reaktionsfähigen funktionellen Deri vate mit Aminen der Formel EMI0011.0026 umsetzt. Die genannten Chinölincarbonsäureamide sollen als Heilmittel oder als Zwischenpro dukte für die Herstellung von solchen ver wendet werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Halogenid der Chinolincarbonsäure als Ausgangsstoff verwendet, 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R den n-Butylrest bedeutet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeiehnet, dass man das Chlorid der Chinolincarbonsäure als Ausgangsstoff verwendet.
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