CH318315A - Vorrichtung an Röntgengeräten, um den Patienten vor unerwünschten Röntgenstrahlen mittels eines vor der Strahlenaustrittsöffnung der Röntgenröhre angeordneten Strahlenabsorptionsfilters zu schützen, wobei die Abwesenheit eines Filters vor der Strahlenaustrittsöffnung das Ingangsetzen der Bestrahlungsröhre verhindert - Google Patents

Vorrichtung an Röntgengeräten, um den Patienten vor unerwünschten Röntgenstrahlen mittels eines vor der Strahlenaustrittsöffnung der Röntgenröhre angeordneten Strahlenabsorptionsfilters zu schützen, wobei die Abwesenheit eines Filters vor der Strahlenaustrittsöffnung das Ingangsetzen der Bestrahlungsröhre verhindert

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CH318315A
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CH
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Johannes Hoekstra N Tarquinius
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Philips Nv
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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21KHANDLING OF PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K1/00Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating
    • G21K1/10Scattering devices; Absorbing devices; Ionising radiation filters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description


      Vorrichtung    an Röntgengeräten, um den Patienten vor unerwünschten Röntgenstrahlen  mittels eines vor der     Strahlenaustrittsöffnung    der Röntgenröhre angeordneten       Strahlenabsorptionsfilters    zu schützen, wobei die Abwesenheit eines Filters vor der       Strahlenaustrittsöffnung    das     Ingangsetzen    der Bestrahlungsröhre     verhindert       Es ist bekannt, dass in der Röntgentherapie  zum Beeinflussen der spektralen Zusammen  setzung der von einer Röntgenröhre emittier  ten Strahlen vor der     Strahlenaustrittsöffnung     der Röhre angeordnete Filter verwendet wer  den.  



  Die Unterlassung der     Anbringung    des vor  geschriebenen Filters würde für den Patienten  eine Gefahr bedeuten, falls dieser den emittier  ten Strahlen ausgesetzt wird. Das Filter dient  zum Absorbieren der nur an der Oberfläche  des zu bestrahlenden Gewebes wirksamen       Langwellenstrahlen    im emittierten Strahlen  gemisch, da diese Strahlen, ohne in dem tiefer  liegenden Gewebe eine     Nutzwirkung    auszu  üben, die Ursache davon ist, dass die zulässige  Oberflächendosis bereits überschritten wird,  bevor die     gewünschte    Strahlendosis in grö  sserer Tiefe angelangt ist.  



  Es wurde daher an der Röntgenröhre be  reits eine Schutzvorrichtung vorgesehen, die  bei Abwesenheit des vorgeschriebenen Filters  verhütet, dass die     Strahlenaustrittsöffnung     freigegeben wird, oder die Anodenspannung  der Röntgenröhre eingeschaltet werden kann.  Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art  betätigt das Filter einen elektrischen Kontakt,  und da Filter aus verschiedenem Werkstoff  und von verschiedener Stärke benutzt werden,    ist für jedes Filter eine getrennte elektrische  Kontaktvorrichtung     vorhanden,    mittels deren  z.

   B. eine Signallampe eingeschaltet wird oder  auf andere Weise eine Anzeige erzielt wird,  so dass das Vorhandensein des vorgeschrie  benen Filters von einer von der Röhre fern  liegenden Stelle aus geprüft werden     kann.    Es  sind daher ebenso viele Signalkontakte wie  Filter erforderlich und ausserdem     ein    Kontakt,  der von jedem Filter betätigt wird und die       Ingangsetzung    der Bestrahlungsröhre ver  hütet, falls sich das Filter nicht vor der     Strah-          lenaustrittsöffnuug    der Röntgenröhre be  findet.

   Mit jedem     Kontakt    ist ein elektrischer  Draht verbunden, und diese sämtlichen Drähte  stellen ein Bündel dar, welches das Arbeiten  mit der Röntgenröhre; wie deren Verstellung  und Einstellung in die gewünschte Lage, er  schwert. Ausserdem erfordert das Unterbrin  gen der     Kontaktorgane    verhältnismässig viel  Raum, so dass der Umfang einer solchen Vor  richtung beträchtlich ist, und ihre     Anbringung     am Mantel der Röntgenröhre Schwierigkeiten  bieten kann.  



  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu  vermeiden. Sie betrifft eine Vorrichtung an  Röntgengeräten,     iun    den Patienten vor un  erwünschten Röntgenstrahlen mittels eines  vor der     Strahlenaustrittsöffnung    der Röhre      angeordneten     Strahlenabsorptionsfilters    zu  schützen.  



  Nach der Erfindung ist ein Wählorgan  zum     Kennbarmachen    des erforderlichen Fil  ters und ein Vorratsraum für die verfügbaren  Filter vorhanden, und zum     Inwirkungsetzen     der Bestrahlung muss die Anzeige des     Wähl-          organs    einem leeren Platz im     Vorratsraiun    ent  sprechen.  



  Das vor der     Strahlenaustrittsöffnung    der  Röntgenröhre angeordnete Filter kann eine  Unterbrechung in einem Stromkreis     z-Lun        In-          gaugsetzen    der     Bestrahlungsapparatur    über  brücken, während es bei Entfernung aus dem       Vorratsraiun    diesen Stromkreis unterbricht,  wobei letztere     Unterbrechung    beim Anweisen  dieses Filters mittels des Wählers überbrückt  ist. Mit der Röntgenröhre sind nur zwei     Strom-          zuleitungsdrähte    verbunden, und die     Beweg-          barkeit    der Röhre wird daher nicht gehindert.

    Es ist möglich, mehr Drähte als vorher und  daher eine grössere     Auswahl    von Filtern zu  verwenden. Auch hat die Anwesenheit einer  grösseren Filterzahl keinen Einfluss auf die  Abmessungen der am     Röhrenmantel    vorhan  denen Lagerung für die Filter.  



  Der Filterwähler und der Vorratsraum       können    an Stellen vorgesehen werden, die im  Zusammenhang mit der Anordnung der Ein  zelteile des Röntgengerätes am günstigsten  liegen. Es ist vorteilhaft, den Wähler in der  Nähe des Schaltpultes anzubringen und den  Vorratsraum in der Nähe der Röntgenröhre  vorzusehen, z. B. am Stativ der Röntgenröhre  zu befestigen. Der Benutzer des Röntgen  apparates kann auch angeben, welches Filter  verwendet werden muss. Derjenige, der die  Einstellung der Röhre     durchführt,    kann auch  das     gewünschte    Filter aus dem Vorratsraum  nach der Lagerung vor dem Strahlenaustritts  fenster überbringen. Wenn nicht. das richtige  Filter gewählt ist, kann die     Bestrahlung    nicht  erfolgen.  



  Die     Erfindung    wird nachstehend an Hand  der beiliegenden Zeichnung näher erläutert, in  der als     Ausführungsbeispiel    eine Vorrichtung  mit einem elektrischen Relais dargestellt ist,    das die Einschaltung der Anodenspannung der  Röntgenröhre ermöglicht, wenn die Bedingun  gen zum Schutz des Patienten erfüllt sind.  



  In der Zeichnung ist schematisch der Man  tel 1 der Röntgenröhre dargestellt mit dem  an diesem befestigten Konus 2, der die Lage  rung 3 für ein     Strahlenabsorptionsfilter    ent  hält. Deutlichkeitshalber ist neben der Stelle  für das Filter eine Kontaktvorrichtung 4 dar  gestellt.     flenn    kein Filter vorhanden ist, ist  der Kontakt 4 unterbrochen und der diesen  Kontakt enthaltende Stromkreis ist geöffnet.  Der feste     Kontaktteil    der Kontaktvorrichtung  4 ist mittels eines Drahtes 5 mit einem Ende  der Erregerwicklung 6 eines elektromagneti  schen Relais verbunden, und das andere Ende  der Wicklung 6 ist mittels der     Stromzuleitung     7 an- die positive Klemme einer Gleichspan  nungsquelle 8 angeschlossen.

   Diese enthält  einen Transformator 9, dessen Sekundärspan  nung von Gleichrichtern 10 in     Gleichspannung     umgesetzt wird. Die Minusklemme der Span  nungsquelle ist geerdet.  



  Der bewegliche Kontaktteil der Kontakt  vorrichtung 4 ist mittels der Leitung 11 mit  mehreren in Reihe liegenden     Kontaktorganen     12 bis 19 verbunden, die einen Teil eines zum  Aufbewahren der verfügbaren Filter dienen  den Einzelteils 20 bilden. Dieser,     als    Vorrats  raum bezeichnete Einzelteil 20 ist in     A')-          schnitte    geteilt, die je ein Filter 21 enthalten.  Die Kontaktorgane 12 bis 19 sind über die  Abschnitte verteilt, und jedes Filter 21 be  tätigt ein Kontaktorgan.

   Beim Anbringen  eines Filters entsteht     Kontaktsehluss    und Ent  fernung eines Filters führt eine Kontaktunter  brechung herbei.     flenn    sämtliche Filter vor  handen sind, ist der Stromkreis, mit Ausnahme  der Kontaktvorrichtung 4, geschlossen, da das  andere Ende der Reihenschaltung von Kon  taktorganen 12 bis 19 bei 22 mit Erde ver  bunden ist. Das Entfernen eines Filters aus  dem Vorratsraum führt eine Unterbrechung  des Stromkreises herbei,     wie    es mit dem Filter  23 der Fall ist.. Trotz der     Anbringung    des  Filters 23 in der am Röhrenmantel 1 verbun  denen Lagerung 3, was zum Schliessen der  Kontaktvorrichtung 4 führt, kann kein Strom      durch die Relaiswicklung 6 fliessen.

   Erst     wenn     die vom Wählorgan 24 eingenommene Lage  dem leeren Platz im Vorratsraum entspricht,  aus dem das Filter 23 entfernt worden ist,  kann ein elektrischer Strom durch die Wick  lung 6 des Relais fliessen, da in diesem Falle  das Wählorgan 24 die vom Kontaktorgan 16  im Vorratsraum unterbrochene Verbindung  bei 25 überbrückt. Um dies für sämtliche Fil  ter zu ermöglichen, kann das Wählorgan 24  ebenso viele Lagen einnehmen wie Filter zur  Verfügung stehen.

   In jeder Lage     verbindet     das Organ 22 zwei     Anschlüsse,    die     mittels    des  Drahtbündels 26 derart mit den Kontakt  organen 12 bis 19 verbunden sind, dass     in    den  darauffolgenden Lagen jeweils eine andere  durch Entfernung des entsprechenden Filters  herbeigeführte Unterbrechung überbrückt ist.  Zwischen dem ersten und dem letzten An  schluss 27 bzw. 28 ist im Filterwähler eine  Unterbrechung vorgesehen, die vom Wähl  organ 24 nicht     überbrückt    werden kann.  



  Wenn ein Strom durch die Wicklung 6 des  Relais fliesst, wird der vom Relaisanker 29  erregte Schalter 30 geschlossen. Dieser Schal  ter liegt in einem Stromkreis, der ausserdem  einen Schalter 31 und die Erregerwicklung 32  des elektromagnetischen Hauptschalters 33  enthält. Infolge des Schliessens des Schalters  30 ist das Hindernis für die Erregung der  Wicklung 32 mittels des Schalters 31 besei  tigt, und durch das     Schliessen    des zuletzt  genannten Schalters kann das Röntgengerät  in Betrieb gesetzt werden, wobei der Speise  strom des Netzes über den Hauptschalter 33  dem Gerät zugeführt wird.  



  Die Betätigung des Röntgengerätes erfolgt  vom Schaltpult aus, und es ist zweckmässig,  den Filterwähler in der Nähe der Bedienungs  organe anzuordnen, so dass     die    verschiedenen  Einstellungen für die Röhrenbelastung durch  führende Person gleichzeitig     mittels    des Fil  terwählers angibt, welches Filter verwendet  werden muss. Es ist möglich, das Wählorgan  24 mit einer der Regelvorrichtungen zum Ein  stellen der Belastung der Röntgenröhre zu  kuppeln, so dass -das Wählen der Filter, in Ab  hängigkeit von der Einstellung dieser Regel-         vorrichtung,    selbsttätig erfolgt und Irrtümer  beim Festsetzen des erforderlichen Filters ver  mieden werden.

   Die hierfür am meisten in  Frage     kommende        Regelvorrichtiuig    ist die zum  Einstellen der     Röhrenspannung:  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung an Röntgengeräten, um den Patienten vor unerwünschten Röntgenstrahlen mittels eines vor der Strahlenaustrittsöffnung der Röntgenröhre angeordneten Strahlen absorptionsfilters zu schützen, wobei die Ab wesenheit eines Filters vor der Strahlenaus trittsöffnung das Ingangsetzen der Bestrah lungsröhre verhindert, dadurch gekennzeich net, dass ein Wählorgan zum Kennbarmachen des erforderlichen Filters und ein Vorrats raum zum Aufbewahren der verfügbaren Fil ter vorhanden sind, das Ganze derart, dass das Ingangsetzen der Bestrahlungsröhre er fordert, dass die Anzeige des Wählorgans einem leeren Platz im Vorratsraum entspricht,
    wobei das fehlende Filter vor der Strählen- austrittsöffnung angebracht sein muss. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das vor der Strah- lenaustrittsöffnung der Röntgenröhre ange ordnete Filter- eine Unterbrechung in einem Stromkreis zum Ingangsetzen der Bestrah lungsröhre überbrückt und bei Entfernung aus dem Vorratsraum diesen Stromkreis unterbricht, wobei letztere Unterbrechung beim Anweisen dieses Filters mittels des Wäh lers überbrückt ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Filterwähler am Bedienungspult des Röntgengerätes und der Vorratsraum in der Nähe der Röntgen röhre angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Filterwähler mit wenigstens einem Organ zum Einstellen der Röhrenbelastung gekoppelt ist.
CH318315D 1952-11-19 1953-11-17 Vorrichtung an Röntgengeräten, um den Patienten vor unerwünschten Röntgenstrahlen mittels eines vor der Strahlenaustrittsöffnung der Röntgenröhre angeordneten Strahlenabsorptionsfilters zu schützen, wobei die Abwesenheit eines Filters vor der Strahlenaustrittsöffnung das Ingangsetzen der Bestrahlungsröhre verhindert CH318315A (de)

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