CH320304A - Verfahren zur Herstellung von Steroiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Steroiden

Info

Publication number
CH320304A
CH320304A CH320304DA CH320304A CH 320304 A CH320304 A CH 320304A CH 320304D A CH320304D A CH 320304DA CH 320304 A CH320304 A CH 320304A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
acid
formula
organic peracid
keto
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walker Thomas
Original Assignee
Glaxo Lab Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glaxo Lab Ltd filed Critical Glaxo Lab Ltd
Publication of CH320304A publication Critical patent/CH320304A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J21/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen having an oxygen-containing hetero ring spiro-condensed with the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Steroiden    Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren  zur Herstellung neuer     Steroide    der     allo-Reihe     
EMI0001.0004     
  
    (ler <SEP> Formel <SEP> <B>CH,</B>
<tb>  I
<tb>  CRI
<tb>  O <SEP> . <SEP> <B>CH.,</B>
<tb>  O
<tb>  /\
<tb>  CH3
<tb>  P, <SEP> H     
EMI0001.0005     
  
    worin <SEP> R1 <SEP> und <SEP> R.

   <SEP> veresterte <SEP> IIvd.roxylgrup  pen <SEP> darstellen,
<tb>  Die <SEP> .Steraide <SEP> dieser <SEP> Formel, <SEP> welche <SEP> den
<tb>  Substituenten <SEP> R1 <SEP> in <SEP> 2p"-Stellung <SEP> enthalten,
<tb>  sind <SEP> für <SEP> die <SEP> Synthese <SEP> des <SEP> Cortisons <SEP> wert  voll, <SEP> cla <SEP> sie <SEP> bei <SEP> der <SEP> alkalischen <SEP> Hvdroly,e
<tb>  (vorzugsweise <SEP> mit <SEP> alkoholischem <SEP> Alkali, <SEP> am
<tb>  besten <SEP> mit. <SEP> -atrillliihj'droxy <SEP> d <SEP> in <SEP> Äthanol
<tb>  3/3,17.x-13ioxv- <SEP> 11,20 <SEP> - <SEP> diketo-allopregnan <SEP> erge  ben, <SEP> welches, <SEP> wie <SEP> bekannt, <SEP> in <SEP> das <SEP> Cortison
<tb>  überführbar <SEP> ist.
<tb>  



  Es <SEP> sind <SEP> in <SEP> der <SEP> Literatur <SEP> schon <SEP> Verbin-     
EMI0001.0006     
  
    dungen <SEP> der <SEP> Formel <SEP> 1I
<tb>  CH,
<tb>  O <SEP> CR=
<tb>  i <SEP> i <SEP> II
<tb>  R1 <SEP> H       beschrieben, welche sieh besonders für die  Einführung einer     1.7a-Hy        droxy        lgruppe    in ein       Sterol    mit der 11,90 -     Diketo    -     allopregnan-          Struktur        eignen.     



  Die neuen Verbindungen der allgemeinen  Formel I stellen den, nächsten Schritt in der       Ausbildung    der     Cortison-Seitenkette,    ausge  hend von Verbindungen der Formel     II,    dar.  



  Vorzugsweise werden. solche Verbindungen  verwendet,     hei    denen     R1    eine     Aeyloxyginippe     ist,     beispielsweise    eine     Acetoxy-,        PropionYl-          oxy-    oder eine     Benzoyloxyglaippe.    Ferner wer  den     vorzugsweise        Verbindungen    benutzt, bei  denen auch     R.    eine     Acylox5gruppe    ist, die  sieh von einer     aliphatisehen        Säure    ableitet,  welche ? bis 5     Iiohlenstoffatome    enthält.  



  Ein wichtiger Stoff der Formel I ist das       3ss,20@-Diacetoxp-1.7,20-epoxy-ll    -     keto    -     allopr        e-          gnan,    Schmelzpunkt = 1.61 bis     1'65     C, [.a ]n  + 15,8  (Chloroform).  



  Die Verbindungen der Formel I werden       erfindungsgemäss        durch    Umsetzung von Ver  bindungen der Formel     II    mit einer organi  schen     Persäure    in einem     inerten    organischen  Lösungsmittel hergestellt.  



  Beispiele für     geeignete        Persäuren    sind  die     Peressigsäure,        Perameisensäure,        Perben-          zoesäure        und        llonoperpht.halsä.ure.     



  Geeignete     inerte    Lösungsmittel sind Chloro  form, Äther,     Essigsäure,        Dioxan    oder     Benzol.     Diese     Lösungsmittel    können für sich allein  oder     iri        hlisehung    miteinander     verwendet     werden.

        Vorzugsweise werden 1 bis     10        Mol    Per  säure pro     hlol    des     Sterols    verwendet, und es  ist festgestellt worden, dass beispielsweise gute  Ergebnisse erhalten werden können, wenn  man 2 --Hol     hlonoperphthalsäure    in Lösungen  mit einer     Konzentration    von 2,8n benutzt.  



  Die Reaktion wird vorteilhaft bei Tem  peraturen zwischen     -20    und     +60P    C ausge  führt.  



  <I>Beispiel 1</I>       a)        3ss,20-.Diaeetoxy-17,2,0#epoxy    -<B>11</B>     .-        keto-allo-          pregnan.     



  1;3 g     kristallines        .3ss,20-Diacetoxy-l.l-keto-          allopregnen-17        (\ZO)    (Schmelzpunkt 154 bis       1;56     C,     Mol-Gew.    416) wurden in 5     em3    Äther  aufgelöst, und es     wurden    dann 4,5     em3    einer       2,8-normalen        ät.herisehen    Lösung von     1Vlono-          perphthalsäure        (Mol-Gew.        1 & Z):

      hinzugefügt,  so     da,ss    im entstehenden Reaktionsgemisch das       1Tolverhältnis    zwischen     Pregnenderivat    und       Persäure    1.:2 beträgt. Nachdem man das       Gemisell    über Nacht stehen gelassen hatte,  wurde ein weiterer Zusatz von Äther vor  genommen, und die Lösung wurde dreimal  mit eiskalter 5prozentiger     Natriumhydroxyd-          lösung    und dreimal mit Wasser gewaschen.

    Nach der Trocknung über wasserfreiem Ma  gnesiumsulfat und Verdampfung des Äthers  ergab sich ein fester Körper (1,3     g),    der nach  Umkristallisation aus     Petroläther    vom Siede  punkt 80 bis 100  C das     3,ss,20-Diacetoxy-17,20-          epoxy-11-keto-allopregnan    in Form prisma  tischer Nadeln lieferte. Ausbeute 1,05 ,  Schmelzpunkt     161-16.5     C     [U]n    + 15,8 in  Chloroform.

      b)     3ss,17!a-Dioxy-11,20-diketo-allopregnan.     Kristallines     3,,20,Diacetoxy-11-keto-17,20-          epoxy-allopregnan        (0;2    g) wurde in Äthanol  (10     cm3)    gelöst, und dann wurde 0;     611-N        a-          triumhydroxydlösung    (10     em3)    hinzugefügt.       Nacli    zweistündigem Stehen bei Raumtempera  tur wurde der kristalline feste Körper     abfil-          triert.,    mit Wasser gewaschen und im Va  kuum, über     Phosphorpentotyd    getrocknet.

    Das erhaltene     3,1,7a-#Dioxy-11,20-diketo-allo-          pregnan    (0,11 g) hatte einen Schmelzpunkt  von 267 und     2'8,60    C.    <I>\ Beispiel 2</I>       3ss,20-Diacetoxy    -17;     20-epoxy        -11-keto-allo-          pregnan.     



       3g20    -     Acetoxy    -11 -     keto    -     allopregnen    -17  (5,0 g) in Äther (20     eins)    und Chloroform  (20     cm3)    wurde bei Raumtemperatur mit       Peressigsäurelösung    (1,1     11o1)    behandelt.

         (Findley    et     a1,    J.     Amer.        Chem.        Soe.,        19-15,     67,     J12).    Nach zwei Stunden wurde nochmals       'ther    zugesetzt und die Lösung darauf mit       Natriumhydroxydlösung    und Wasser gewa  schen.

   Nach dem Trocknen über     Magnesiuni-          sulfat        wurde    das Lösungsmittel im Vakuum       abdestilliert.    Der Rückstand wurde aus     Pe-          troläther    vom Siedepunkt 80 bis     100     C um  kristallisiert und lieferte das     3',20-Diacetoxy-          17,20-epoxy-11-keto-allopregnan    (5,0 g) vom  Schmelzpunkt 15,8 bis 160  C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Steroiden der allo-Reille der Formel EMI0002.0090 worin R l und R.. veresterte 1-1y droxy lgrup- pen darstellen, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen der Formel EMI0002.0098 mit einer organischen Persäure in einem ine.rten organischen Lösungsmittel umgesetzt. erden. 1J'NZ TER.AXSPRL CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass R.1 eine Acetoxy- gruppe darstellt. ?. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass R2 eine Acetoxy- gruppe ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als organische Persäure Monoperphthalsäure benutzt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als organische Persäure Peressigsäure benutzt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass als organische Persäure Perameisensäure benutzt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als organische Persäure Perbenzoesäure benutzt wird.
CH320304D 1952-09-04 1953-07-20 Verfahren zur Herstellung von Steroiden CH320304A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB320304X 1952-09-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH320304A true CH320304A (de) 1957-03-31

Family

ID=10332010

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH320304D CH320304A (de) 1952-09-04 1953-07-20 Verfahren zur Herstellung von Steroiden

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH320304A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1593564A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Steroidverbindungen
CH320304A (de) Verfahren zur Herstellung von Steroiden
DE1027663B (de) Verfahren zur Herstellung von in 12-Stellung unsubstituierten 11-Oxy-oder 11-Acyloxysteroiden
DE2754759C2 (de) 3&amp;alpha;-Hydroxy-5&amp;beta;-cholest-24-en
DE2246867A1 (de) Tetrahydroxy-bicyclo- eckige klammer auf 3.3.0 eckige klammer zu -octane
DE825686C (de) Verfahren zur UEberfuehrung von í¸-20-Cyanpregnenen mit einer oder mehreren kerngebundenen Hydroxylgruppen in 17 alpha-Oxy-20-ketopregnane
DE960538C (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Benzyloxy-ª‰, 2-dinitrostyrolen
DE946538C (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Halogen-17ª‡-oxy-3-ketopregnanen
DE948974C (de) Verfahren zur Herstellung von cyclischen 4-Halogenpregnan-3, 20-dion-3, 20-diketalen
DE941612C (de) Verfahren zur Herstellung von 21-Aldehyden der Pregnanreihe
DE1793637C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-(2-Chloräthoxy&gt;6-cyan-3,5-pregnadienen. Ausscheidung aus: 1593484
AT162906B (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Cyclopentano-polyhydro-phenantren- bzw. der Polyhydro-chrysen-Reihe
DE969546C (de) Verfahren zur Herstellung von Allopregnan-3ª‰, 17ª‡-diol-11, 20-dion
DE962791C (de) Verfahren zur Herstellung von 21-Bromallopregnanderivaten
DE2609694C3 (de) 17 a-(3-Hydroxpropyl)-17 ß- hydroxy-7 a-thioalkanoyl-4-androsten- 3-one und Verfahren zu deren Herstellung
DE940463C (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Pregnen-11ª‰, 17ª‡, 21-triol-3, 20-dion (Kendalls Verbindung F)
DE974201C (de) Verfahren zur Reduktion von Verbindungen der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe
AT239454B (de) Verfahren zur Herstellung von 20-Cycloketalderivaten des 3β,5,17α-Trihydroxy-6β-methyl-16-methylen-5α-pregnan-20-ons
AT233180B (de) Verfahren zur Herstellung von 17α-Hydroxy-16-methylenpregn-4-en-3, 20-dion und dessen Acylierungsprodukten
AT362889B (de) Verfahren zur herstellung von neuen estern von androstadien-17-carbonsaeuren
CH308135A (de) Verfahren zur Herstellung einer Steroidverbindung.
CH431557A (de) Verfahren zur Herstellung von Metadioxanverbindungen der Pregnanreihe
CH310364A (de) Verfahren zur Herstellung einer 21-Acyloxyverbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthrenreihe.
DE2142715A1 (de) Camptothecin-zwischenprodukte und verfahren zu deren herstellung
DE1770674A1 (de) Pyrimidinbasen