CH308135A - Verfahren zur Herstellung einer Steroidverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Steroidverbindung.

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CH308135A
CH308135A CH308135DA CH308135A CH 308135 A CH308135 A CH 308135A CH 308135D A CH308135D A CH 308135DA CH 308135 A CH308135 A CH 308135A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer     Steroidverbindung.       Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von     14a-Oxy-d4-androsten-3,17-          dion,    welches sowohl in chemischer als auch  in pharmakologischer Hinsicht wertvoll ist.  



  Die neue Verbindung wird erfindungsge  mäss durch     Oxydation    von     14a,17a,21-Tri-          oXy-d4-pregnen-3,20-dion,    z. B. mit Chrom  säure oder einem andern Oxydationsmittel,  dargestellt. Vorzugsweise kommt bei der Oxy  dation etwa 1 Mal des Oxydationsmittels, z. B.  Chromsäure, je     Mol    des     Ausgangssteroids    zur  Anwendung. Die Gewinnung des Produktes  aus dem     Reaktionsgemiseh    kann nach einer       Standardmethode    erfolgen.  



  <I>Beispiel: '</I>       Darstellung    von     14a,17a,21-Trioxy-d4-          pregnen-3,20-didn     20 g     enzymhaltiger        Lactalbuminauszug,    3 g       Maisquellwasser        und    50 g     technische        Dextrose     wurden     mit        Leitungswasser    auf 1 Liter ver  dünnt     und    mit     Natriumhydroxyd        auf    ein     p$     von     4,3-4,5    eingestellt.

   12 Liter von dieser  sterilen Nährlösung wurden mit Sporen von       Helicostylum        piriforme    beimpft und     sodann     durch 24 Stunden bei 28  C unter Rühren be  brütet, wobei in der Weise gelüftet     wurde,     dass eine     vergleichsweise    Sauerstoffaufnahme  durch     Na2S03    von     6,3-7        Millimol    Sauerstoff  pro Stunde und Liter     dieser    Lösung entspre  chend den Angaben von Cooper,     Fernstrom     und     Miller,        Ind.    Eng.     Chem.,    Band 36, Seite  504, gegeben war.

   Darnach     wurden    2 g 17a,         21-Dioxy-d4-pregnen-3,20-dion    (Verbindung  S), welche     zur    Erzielung einer Suspendierung  des     Steroids    in der Nährlösung in sehr wenig  Äthanol gelöst waren, zugefügt.

       Nunmehr     wurde durch weitere 24 Stunden unter den  selben     Bedingungen.    von Temperatur und Be  lüftung weiter     bebrütet    und .anschliessend  Nährlösung und     Mycel        extrahiert.    Das     Mycel     wurde     abfiltriert    und     zweimal    mit Aceton un  gefähr im Volumen des     Mycels        gewaschen    und  anschliessend zweimal mit     ebensolchen    Volu  mina     Methylenchlorid        extrahiert.    Diese Ace  ton- und     Methylenehloridauszüge     <RTI  

   ID="0001.0059">   wurden        nein     zur filtrierten     Nährlösung        hinzugefügt.    Die  gesamte so erhaltene Flüssigkeitsmenge     wurde     nun nacheinander     portionsweise        zweimal        mit     dem halben Volumen     Methylenchlorid    und  zweimal mit ihrem     Viertel    Volumen     Methy-          lenehlorid        extrahiert.    Die so     erhaltenen    ver  einigten     hIethylenchloridauszüge    wurden nach  einander     

  zweimal    mit einem Zehntel     ihres          Volumens        wässriger        Natriumbicarbonatlösung     und zweimal     in.    der gleichen Weise mit Was  ser gewaschen.

   Die     Methylenchloridauszüge     wurden     sodann        mit        3-5g        wasserfreiem        Na.-          triiunsuLfat    pro Liter getrocknet,

       filtriert    und       zur        Entfernung    des     Lösungsmittels        destilliert.     Der     Rückstand        wurde        aus        Methylenchlorid          umkristallisiert.    Die erhaltenen     Rohkristalle          würden    getrocknet,     fünfmal    mit je 5     cm3     Äther je     Gramm        Rohkristalle    gewaschen und  wogen sodann 5,354 g.

   Diese     Rohkristalle          wurden    in 10     cm3        Äthylendichlorid    gelöst      und über 350 g     Florisil    (synthetisches     Magne-          siumsilicat)        chromatographiert,    wobei     zur     Entwicklung     portionsweise    je 550     ems    Lö-         sungsmittel    verwendet wurden.

   In der nach  folgenden Tabelle sind die auf diese Weise er  haltenen Fraktionen     zusammengestellt.     
EMI0002.0010     
  
    <U>Fraktion <SEP> Lösungsmittel <SEP> Ausbeute <SEP> in <SEP> mg</U>
<tb>  1. <SEP> Äthylendichlorid <SEP> 479,5
<tb>  2 <SEP> Äthylendichlorid <SEP> 403,0
<tb>  3 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 15:1 <SEP> 815,5
<tb>  4 <SEP> Äthylendichloiid-Aceton <SEP> 15:1 <SEP> 36,5
<tb>  5 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 12:1 <SEP> 36,0
<tb>  6 <SEP> Äthylendichlo#rid>Aceton <SEP> 12:1 <SEP> - <SEP> 50,0
<tb>  7 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 12:1 <SEP> 109,5
<tb>  8 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 10:1 <SEP> 159,0
<tb>  9 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 10:1 <SEP> 148,0
<tb>  10 <SEP> Äthylendichlarid-Aceton <SEP> 8:1 <SEP> 145,0
<tb>  11 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 8:

  1 <SEP> 104,5
<tb>  12 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 8:1 <SEP> 98,0
<tb>  13 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 5:1 <SEP> 170,0
<tb>  14 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 5:1 <SEP> 123,0
<tb>  15 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 5:1 <SEP> <B>123,5</B>
<tb>  16 <SEP> Äthylend.ichlorid-Aceton <SEP> 3:1 <SEP> 127,5
<tb>  17 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 3:1 <SEP> 200,0
<tb>  18 <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> 1:1 <SEP> 456,0
<tb>  19 <SEP> Äthylendiehlarid-Aceton <SEP> 1:

  1 <SEP> 356,0
<tb>  <B>20</B> <SEP> Äthylendichlorid-Aceton <SEP> !226,5       Die Rückstände der Fraktionen 13-16  einschliesslich wurden aus 10     cm3    Äther     um-          kristallisiert,    wobei der Äther ganz allmählich  bei Raumtemperatur     abgedunstet        wurde.    Da  bei     wurden    228,6 mg Kristalle mit einem       Schmp.    218-226  C erhalten. Nach weiterem  zweimaligem     Umkristallisieren    aus je 10     cm3          Äther-Aceton    1:1 wurden Kristalle mit einem       Schmp.        232-235     C erhalten.

   Eine Probe da  von, 57 mg,     erwies    sich nach erneutem Um  kristallisieren     aus    5     cm3    Methanol als 14a,       17a,21-Trioxy-44-pregnen        3,20-dion.        Sehmp.     234-237<B>0</B> C.     [a]D    =     -1-        155'(1,13    in Me  thanol).     Das-Infrarotspektriun    ist     einheitlich.            Analyse:             /o        berechnet    für       C21H3005    C =<B>69,58;</B> H = 8,34        /o    gefunden :

   C = 69,42;H = 8,40  Darstellung von     14a-Oxy-44-androsten-          3,17-dion:       Zu 129,5 mg     d4-Pregnen-14a,17a,21-triol-          3,20-dion,    gelöst in 10     ems    Eisessig     wurde     eine Lösung von 103,5 mg     Chromtrioxyd    in  1     ems    Wasser und 5 cm?, Essigsäure tropfen  weise     zugefügt.    Die Reaktionsmischung wurde  nach     20stündigem    Stehen bei Raumtempera  tur     mit    25     cm3    Methanol verdünnt, im Va  kuum zur Entfernung des überschüssigen  Methanols     .abgedunstet,

      mit 70     em3    Wasser  verdünnt und dreimal mit j e 50     em3    Äther       Methylendichlorid    im Verhältnis 5:1 extra  hiert.  



  Die vereinigten Extrakte     wurden    mit  15     cm3    Portionen gewaschen wie folgt: Ein  mal .mit     Wasser,    zweimal mit. 5     1/oigem    Na  triwnhydroxyd und viermal mit Wasser.

   Der  gewaschene Extrakt wurde über wasserfreiem  Natriumsulfat getrocknet,     filtriert    und     abge-          dunstet.    Die so gewonnenen 71,7 mg     Kristalle     wurden aus 2     ems    Aceton     umkristallisiert.     Dabei     wurde    die     Kristallisätion    durch Zu-      tropfen von     Hexan    zur siedenden     Lösung    ein  geleitet.

   Das so dargestellte     14a-Oxy-d4-an-          drosten-3,17-dion    hatte einen     Schmp.    von 259  bis 265  C;     [a]D    = + 171  (0,6660 in Chloro  form). Die     Struktur    wurde durch Infrarot  analyse     bestätigt.       Analyse:   /o berechnet für       C19H2603    : C = 75,46;H = 8,66   /o gefunden : C = 75,21;H = 8,64

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 14a-Oxy- d4-androsten-3,17-dion, dadurch gekennzeich net, dass 14a,17a,21-Trioxy-d4-pregnen-3,20- dion mit einem Oxydationsmittel zur Reaktion gebracht wird. 14a - Oxy- 44 -androsten-3,17-dion ist eine neue pharmakologisch wertvolle, in Aceton lösliche Verbindung mit einem Schmelzpunkt von 259 bis 2.65 C und einer Rotation von [a]D = + 171 (0.660 in Chloroform).
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass 1 liol Oxydations- mittel je 12o1 Steroid verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Oxydations- mittel Chromsäure verwendet wird.
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