CH320542A - Elektrischer Regelantrieb - Google Patents
Elektrischer RegelantriebInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P25/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
- H02P25/16—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring
- H02P25/18—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring with arrangements for switching the windings, e.g. with mechanical switches or relays
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Description
Elektrischer Regelantrieb Es gibt bereits die mannigfaltigsten Aus führungen von Regelantrieben. Bei allen be kannten Regelmotoren ist aber der Regel bereich beschränkt und sinkt die Kraft bei den niederen Drehzahlen.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Regelantrieb mit mindestens einem Ständer, in dem bei Betrieb ein magne tisches Drehfeld ständig rotiert, und einem Läufer, der über eine Schaltvorrichtung mit veränderlichen Schaltzeiten impulsweise zur Erregung gebracht wird, wodurch der Läufer durch das Ständerfeld impulsweise mitgenom men wird. Je nach der Dauer der Erregungs impulse des Läufers lässt sich der Motor vom Stillstand bis zu seiner maximalen Drehzahl regeln.
Fig.l zeigt ein Ausführungsbeispiel des elektrischen Regelantriebes nach der Erfin dung, und Fig.2 zeigt einen kombinierten Ständer mit. mehreren Wicklungen.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, besteht der Elektromotor aus dem Ständer I, dem Anker II und der Impulsgebereinrichtung III. Für den Ständer I kann derjenige eines nor malen Drehstrom-Asynchronmotors verwendet. werden. Die Wicklung des Ständers wird an die Drehstromphasen R, S, T angeschlossen, wodurch im Ständer ein magnetisches Dreh feld entsteht, das sich dreht.
Wird in den Ständer ein mit einer Wicklung versehener Anker II eingesetzt und dieser Anker über eine Schaltvorrichtung kurzgeschlossen oder an eine Stromquelle geschaltet, so macht derselbe die Drehbewegungen des im Ständer umlaufenden magnetischen Drehfeldes mit. Auf der Welle des Ankers sitzen die beiden isoliert angeord neten Schleifringe 1 und 2, auf denen die Kohlebürsten 3 und 4 aufliegen. Über diese Kohlebürsten wird der Anker entweder kurz geschlossen oder elektrisch gespeist. Die Kohle bürste 4 ist im letzteren Fall mit dem Minus pol N eines Gleichstromnetzes und die Kohle bürste 3 mit der Kohlebürste 5 der als Impuls gebereinrichtung III ausgebildeten Schaltvor richtung verbunden.
Die Impulsgebereinrich- tung besteht aus der Walze 6, einem verstell baren Bürstenhalter 7 und dem Schiebewider stand B. Die Walze 6 ist aus isoliertem Ma terial gefertigt und trägt auf dem Umfang verteilt die keilförmig ausgebildeten elek trisch leitenden Segmente 9, 9a und 9b. Diese sind leitend mit dem Schleifring 10 verbun den, auf dem die Kohlebürste 5 aufliegt. Die Antriebswelle 11 der Walze wird mit konstan ter Drehzahl angetrieben. Der Bürstenhalter 7 kann durch die Spindel 12 mit dem Hand rad<B>1.3</B> in Längsrichtung der Walze verstellt werden. Der Bürstenhalter 7 trägt die beiden Bürsten 14 und 14a, die leitend miteinander verbunden sind.
Die Bürste 14a gleitet auf dem Schiebewiderstand 8, dessen Klemme 15 mit. der Hauptleitung P des Gleiehstromnetzes verbunden ist. Befindet. sich der Bürstenhalter 7 in der äussersten rechten Stellung B, so wird der Anker II mit konstantem Gleich strom niederer Spannung erregt. Die keil förmigen Segmente 9, 9,a und 9b liegen bei dieser Bürstenstellung sehr eng beisammen, so da.ss durch die Drehbewegung der Walze keine Stromunterbrechungen auftreten. Vor der Bürste 14a liegt der ganze Widerstand, so dass der Anker mit geringer Stromstärke er regt wird.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Stel lung des Bürstenhalters 7 erhält der Anker II, wenn die Reglerwalze 6 sich dreht-, impuls weise Stromstösse, wobei die Pausen zwischen jeder Einschaltung des Stromes um so grösser werden, je mehr der Bürstenhalter 7 in Rich tung A verstellt wird. Die Bürste 14a wird mit dem Bürstenhalter 7 dadurch ebenfalls in Richtung A verstellt und der Widerstand, der vor der Bürste liegt, verkleinert. Infolge der nur impulsweisen Einschaltung des Erreger stromes dreht sich der Anker entsprechend langsamer als bei Dauererregung. Durch die Verkleinerung des Widerstandes 9 wird der Anker jedoch mit einer höheren Stromstärke erregt.
Durch das Handrad 13 kann in der angegebenen Weise die Drehzahl des Ankers II reguliert werden.
Statt, wie soeben beschrieben, den Anker über die Impulsgebereinrichtung dauernd oder intermittierend zu erregen, kann die Erregung des Ankers auch dadurch bewirkt werden, dass der Anker über eine Schaltv orriehtung und einen Regulierwiderstand dauernd oder inter- mittierend kurzgeschlossen wird. Dazu kann die oben beschriebene Impulsgebereinrichtung III benutzt werden, indem der Schalthebel des Umschalters LT aus seinem Kontakt mit Z"1 auf den Kontakt Tt2 umgeschaltet wird.
Für diese Anordnung gilt hinsichtlich des Regel vorganges alles oben in Zusammenhang mit der Impulsgebereinrichtung Gesagte mit dem Unterschied, dass die Erregung nicht durch Impulsgabe, sondern durch .die Induktions wirkung zwischen Stator und Anker entsteht.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausbildungsform des hier zu beschreibenden Regelantriebes. An Stelle des oben vorausgesetzten einen Stän- ders treten hier mehrere Ständer Ia, Ib, Ic, die auch mit verschiedenen Polwicklungen ver sehen werden können. Der Ständer Ia sei z. B. achtpolig gewickelt, der Ständer Ib vierpolig und der Ständer Ic zweipolig.
Alle Enden der Wieklungen sind zu dem Schalter 16 geführt, der mit. dem Drehstromnetz verbunden ist. Der Schalter 16 hat drei Stellungen, so dass plan jeden Ständer an das Drehstromnetz legen kann.
Der Anker IIa ist. so ausgeführt., dass er ungefähr dieselbe Länge aufweist wie die drei zusammenmontierten Ständer Ia, Ib und Ic. Wird der Anker IIa über die Bürsten 3 und 4 und über den Impulsgeber mit Gleichstrom erregt oder, wie oben be schrieben, über eine Schaltvorrichtung kurz geschlossen, so dreht er sich mit 750 U(min, wenn die achtpolige Wicklung des Ständers Ia über den Schalter 16 an das Drehstromnetz gelegt wird.
Wird jedoch durch den Schalter 16 die vierpolige Wicklung des Ständers Ib an das Drehstromnetz gelegt, so dreht sich der Anker mit 1500 U/min. Befindet sich der Schalter 16 in der dritten Sehaltstellung, so dreht sich der Anker infolge der zweipoligen Wicklung des Ständers Ic mit 3000 UJmin. Es ist auf diese Weise möglich, den Regel antrieb für einen noch grösseren Regelbereich auszulegen. Selbstverständlich kann für den kombinierten Ständer auch ein entsprechend unterteilter Anker vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII Elektriseher Regelantrieb mit einem Motor mit mindestens einem Ständer, in dem bei Betrieb ein magnetisches Drehfeld ständig rotiert, und einem Läufer, der über eine Schaltvorrichtung mit veränderlichen Schalt zeiten impulsweise zur Erregung gebracht wird, wodurch der Läufer durch das Ständer feld impulsweise mitgenommen wird. UNTER ANSPRÜCHE 1. Regelantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der Ständer des Motors mehrere Wicklungen mit verschiedenen Polzahlen aufweist..''y. Regelantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit der Verstellung der Stromabnehmerbürste der Schaltvorrich tung gleichzeitig ein die Erregerstromstärke änderndes Element verstellt wird, das die den Anker durchfliessende Stromstärke entspre chend der Drehzahl regelt. 3. Regelantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der mit der Bür stenverstellung der Schaltvorrichtung mecha nisch gekuppelte Stromregler den Ankerstrom vermindert, wenn die Drehzahl des Ankers zu nimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE320542X | 1952-12-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH320542A true CH320542A (de) | 1957-03-31 |
Family
ID=6155809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH320542D CH320542A (de) | 1952-12-15 | 1953-12-15 | Elektrischer Regelantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH320542A (de) |
-
1953
- 1953-12-15 CH CH320542D patent/CH320542A/de unknown
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