CH320542A - Elektrischer Regelantrieb - Google Patents

Elektrischer Regelantrieb

Info

Publication number
CH320542A
CH320542A CH320542DA CH320542A CH 320542 A CH320542 A CH 320542A CH 320542D A CH320542D A CH 320542DA CH 320542 A CH320542 A CH 320542A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
armature
stator
current
variable speed
speed drive
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Schmid Wolfgang
Original Assignee
Karl Schmid Wolfgang
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Schmid Wolfgang filed Critical Karl Schmid Wolfgang
Publication of CH320542A publication Critical patent/CH320542A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P25/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
    • H02P25/16Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring
    • H02P25/18Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring with arrangements for switching the windings, e.g. with mechanical switches or relays
    • H02P25/186Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring with arrangements for switching the windings, e.g. with mechanical switches or relays whereby the speed is regulated by using a periodic interrupter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description


  Elektrischer Regelantrieb    Es gibt bereits die mannigfaltigsten Aus  führungen von Regelantrieben. Bei allen be  kannten Regelmotoren ist aber der Regel  bereich beschränkt und sinkt die Kraft bei  den niederen Drehzahlen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft einen  elektrischen Regelantrieb mit mindestens  einem Ständer, in dem bei Betrieb ein magne  tisches Drehfeld ständig rotiert, und einem  Läufer, der über eine Schaltvorrichtung mit  veränderlichen Schaltzeiten impulsweise zur  Erregung gebracht wird, wodurch der Läufer  durch das     Ständerfeld    impulsweise mitgenom  men wird. Je nach der Dauer der Erregungs  impulse des Läufers lässt sich der Motor vom  Stillstand bis zu seiner maximalen Drehzahl  regeln.  



       Fig.l    zeigt ein Ausführungsbeispiel des  elektrischen Regelantriebes nach der Erfin  dung, und       Fig.2    zeigt einen kombinierten Ständer  mit. mehreren Wicklungen.  



  Wie aus der     Fig.    1 ersichtlich ist, besteht  der Elektromotor aus dem Ständer I, dem  Anker     II    und der     Impulsgebereinrichtung        III.     Für den Ständer I kann derjenige eines nor  malen     Drehstrom-Asynchronmotors    verwendet.  werden. Die Wicklung des Ständers wird an  die     Drehstromphasen    R,     S,    T angeschlossen,  wodurch im Ständer ein magnetisches Dreh  feld entsteht, das sich dreht.

   Wird in den  Ständer ein mit einer Wicklung versehener    Anker     II    eingesetzt und dieser Anker über eine  Schaltvorrichtung kurzgeschlossen oder an eine       Stromquelle    geschaltet, so macht derselbe die  Drehbewegungen des im Ständer umlaufenden  magnetischen Drehfeldes mit. Auf der Welle  des Ankers sitzen die beiden isoliert angeord  neten Schleifringe 1 und 2, auf denen die  Kohlebürsten 3 und 4 aufliegen. Über diese  Kohlebürsten wird der Anker entweder kurz  geschlossen oder elektrisch gespeist. Die Kohle  bürste 4 ist im letzteren Fall mit dem Minus  pol     N    eines Gleichstromnetzes und die Kohle  bürste 3 mit der Kohlebürste 5 der als Impuls  gebereinrichtung     III    ausgebildeten Schaltvor  richtung verbunden.

   Die     Impulsgebereinrich-          tung    besteht aus der Walze 6, einem verstell  baren Bürstenhalter 7 und dem Schiebewider  stand B. Die Walze 6 ist aus isoliertem Ma  terial gefertigt und trägt auf dem Umfang  verteilt die keilförmig ausgebildeten elek  trisch leitenden Segmente 9,     9a    und 9b. Diese  sind leitend mit dem Schleifring 10 verbun  den, auf dem die Kohlebürste 5 aufliegt. Die  Antriebswelle 11 der Walze wird mit konstan  ter Drehzahl angetrieben. Der Bürstenhalter 7  kann durch die Spindel 12 mit dem Hand  rad<B>1.3</B> in Längsrichtung der Walze verstellt  werden. Der Bürstenhalter 7 trägt die beiden  Bürsten 14 und     14a,    die leitend miteinander  verbunden sind.

   Die Bürste 14a gleitet auf  dem Schiebewiderstand 8, dessen Klemme 15  mit. der Hauptleitung P des     Gleiehstromnetzes         verbunden ist. Befindet. sich der Bürstenhalter  7 in der äussersten rechten Stellung     B,    so  wird der Anker     II    mit konstantem Gleich  strom niederer Spannung erregt. Die keil  förmigen Segmente 9,     9,a    und 9b liegen bei  dieser Bürstenstellung sehr eng beisammen, so       da.ss    durch die Drehbewegung der Walze keine  Stromunterbrechungen auftreten. Vor der  Bürste     14a    liegt der ganze Widerstand, so  dass der Anker mit geringer Stromstärke er  regt wird.

   Bei der in     Fig.    1 gezeigten Stel  lung des Bürstenhalters 7 erhält der Anker       II,    wenn die     Reglerwalze    6 sich dreht-, impuls  weise Stromstösse, wobei die Pausen zwischen  jeder     Einschaltung    des Stromes um so grösser  werden, je mehr der Bürstenhalter 7 in Rich  tung A verstellt wird. Die Bürste     14a    wird  mit dem Bürstenhalter 7 dadurch ebenfalls in  Richtung A verstellt und der Widerstand, der  vor der Bürste liegt, verkleinert. Infolge der  nur impulsweisen Einschaltung des Erreger  stromes dreht sich der Anker entsprechend  langsamer als bei     Dauererregung.    Durch die  Verkleinerung des Widerstandes 9 wird der  Anker jedoch mit einer höheren Stromstärke  erregt.

   Durch das Handrad 13 kann in der  angegebenen Weise die Drehzahl des Ankers     II     reguliert werden.  



  Statt, wie soeben beschrieben, den Anker  über die     Impulsgebereinrichtung    dauernd oder       intermittierend    zu erregen, kann die Erregung  des Ankers auch dadurch bewirkt werden, dass  der Anker über eine     Schaltv        orriehtung    und  einen Regulierwiderstand dauernd oder     inter-          mittierend    kurzgeschlossen wird. Dazu kann  die oben beschriebene     Impulsgebereinrichtung          III    benutzt werden, indem der Schalthebel  des Umschalters     LT    aus seinem Kontakt mit     Z"1     auf den Kontakt     Tt2    umgeschaltet wird.

   Für  diese Anordnung gilt hinsichtlich des Regel  vorganges alles oben in Zusammenhang mit  der     Impulsgebereinrichtung    Gesagte mit dem  Unterschied, dass die Erregung nicht durch  Impulsgabe, sondern durch .die Induktions  wirkung zwischen     Stator    und Anker entsteht.  



       Fig.    2 zeigt eine weitere Ausbildungsform  des hier zu beschreibenden Regelantriebes.  An Stelle des oben vorausgesetzten einen Stän-         ders    treten hier mehrere Ständer     Ia,        Ib,        Ic,     die auch mit verschiedenen     Polwicklungen    ver  sehen werden können. Der Ständer     Ia    sei z. B.       achtpolig    gewickelt, der Ständer     Ib    vierpolig  und     der    Ständer     Ic    zweipolig.

   Alle Enden der       Wieklungen    sind zu dem Schalter 16 geführt,  der mit. dem Drehstromnetz     verbunden    ist.  Der Schalter 16 hat drei Stellungen, so dass       plan    jeden Ständer an das Drehstromnetz  legen kann.

   Der Anker     IIa    ist. so ausgeführt.,  dass er ungefähr dieselbe Länge aufweist  wie die drei zusammenmontierten Ständer     Ia,          Ib    und     Ic.    Wird der Anker     IIa    über die  Bürsten 3 und 4 und über den Impulsgeber  mit Gleichstrom     erregt    oder, wie oben be  schrieben, über eine Schaltvorrichtung kurz  geschlossen, so dreht er sich mit 750     U(min,     wenn die achtpolige     Wicklung    des     Ständers        Ia     über den Schalter 16 an das Drehstromnetz  gelegt wird.

   Wird jedoch durch den Schalter  16 die vierpolige     Wicklung    des Ständers     Ib     an das Drehstromnetz gelegt, so dreht sich  der Anker mit 1500     U/min.    Befindet sich der  Schalter 16 in der dritten     Sehaltstellung,    so  dreht sich der Anker infolge der zweipoligen  Wicklung des     Ständers        Ic    mit 3000     UJmin.     Es ist auf diese Weise möglich, den Regel  antrieb für einen noch grösseren Regelbereich  auszulegen. Selbstverständlich kann für den  kombinierten Ständer auch ein entsprechend  unterteilter Anker vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Elektriseher Regelantrieb mit einem Motor mit mindestens einem Ständer, in dem bei Betrieb ein magnetisches Drehfeld ständig rotiert, und einem Läufer, der über eine Schaltvorrichtung mit veränderlichen Schalt zeiten impulsweise zur Erregung gebracht wird, wodurch der Läufer durch das Ständer feld impulsweise mitgenommen wird. UNTER ANSPRÜCHE 1. Regelantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der Ständer des Motors mehrere Wicklungen mit verschiedenen Polzahlen aufweist.
    .''y. Regelantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit der Verstellung der Stromabnehmerbürste der Schaltvorrich tung gleichzeitig ein die Erregerstromstärke änderndes Element verstellt wird, das die den Anker durchfliessende Stromstärke entspre chend der Drehzahl regelt. 3. Regelantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der mit der Bür stenverstellung der Schaltvorrichtung mecha nisch gekuppelte Stromregler den Ankerstrom vermindert, wenn die Drehzahl des Ankers zu nimmt.
CH320542D 1952-12-15 1953-12-15 Elektrischer Regelantrieb CH320542A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE320542X 1952-12-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH320542A true CH320542A (de) 1957-03-31

Family

ID=6155809

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH320542D CH320542A (de) 1952-12-15 1953-12-15 Elektrischer Regelantrieb

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH320542A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69916476T2 (de) Synchronmaschine mit rotierenden bürsten
DE2813701A1 (de) Elektrische maschinen mit permanent- magneten aus seltenen erden
DE660767C (de) Einphasenwechselstrommotor, bei dem eine zusaetzliche Sekundaerwicklung zum Speisen von Verbrauchern mit herabgesetzter Spannung angeordnet ist
CH320542A (de) Elektrischer Regelantrieb
DE1268262B (de) Einphasenwechselstrommotor, insbesondere fuer Betriebsstroeme hoeherer Frequenz
DE480913C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Parallelschalten elektrischer Generatoren oder Zentralen
DE2820119C2 (de) Gleichstrommotor kleiner Leistung mit einem Umschalter für den Betrieb mit mindestens zwei verschiedenen Drehzahlen.
DE826769C (de) Regelung der Drehzahl von Induktionsmotoren
DE656639C (de) Einrichtung zur Konstanthaltung der Drehzahl von Gleichstrom-Gleichstrom-Umformern der Metadyn-Bauart
DE579889C (de) Synchronmotor
DE417831C (de) Elektrische Zwangssteuerung
DE399716C (de) Elektrischer Schiffsantrieb
DE913924C (de) Kommutatorloser Einphasenmotor
DE3217956C2 (de) Elektromotorische Antriebseinrichtung
DE358963C (de) Umlaufende elektrische Kommutatormaschine mit Trommelanker
DE903607C (de) Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von hochgespanntem pulsierendem Gleichstrom
DE538293C (de) Verfahren und Anordnung zum Betriebe von elektrischen Motoren mit Wechselstromerregung, insbesondere Einphasenwechselstromkollektormotoren fuer Bahnbetrieb
DE744152C (de) Schaltanordnung fuer Widerstandspunkt- und Nahtschweissmaschinen mit den Schweissstromkreis steuerndem Modulator
DE397623C (de) Einstellbare Geschwindigkeitshemmung fuer Einzelantrieb der Elemente von Papiermaschinen u. dgl. durch Elektromotoren
DE102006046962A1 (de) Elektrische Maschine, insbesondere mehrstufig schaltbarer Generator, Generator für niedrige Drehzahlen und regelbare Induktionsbremse
DE760034C (de) Nebenschlusskommutatormotor zum Anschluss an Gleich- und Wechselstrom
DE885752C (de) Einrichtung zur Stromwendung durch Schalter fuer kollektorlose elektrische Maschinen
AT14867B (de) Regelungseinrichtung für Gleichstromelektromotoren.
DE824234C (de) Synchronmaschine mit Selbsterregung und selbsttaetiger Kompoundierung
DE915244C (de) Wicklung mit durch Gleichrichtungsmittel voneinander getrennten Teilen