Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten Die vorhegende Erfindung betrifft die Herste-Rune von neuen Kondensationsproduk- teil mit Vitamin Kl-Wirkun'-. Das erfindungs gemässe Verfahren ist- dadureh gekennzeichnet, dass man 2-Methyl-1,4-naplitohydroehineii- inonoester,
welche durch Diaeylierung und par- tiellie Verseifungerhalten werden können, vor zugsweise in eineni Äther, in Ameisensäure, oder in Eisessig, mit Phytol, Isophytol. oder deren an Stelle. des Hydroxyls eine andere reaktionsfähige Gruppe aufweisenden<B>Ab-</B> kömmlingen mittels saurer Kondensatlonsmit- tel kondensiert.
Die als Ausgangsmaterial verwendeten 2--Methyl-1,4 -napht.ohyAlroehliion,-monoester lassen sich aus dem. bekannten 2-i#lethyl-1,4- naphtoliydroeh#inon durch Diacylierung und partielle Verseifung, wobei eine Acylgruppe abglespalten wird, gewinnen.
Aus der Herstel- lungsw,eise lässt sieh für diese 2-3#let-hv1-1,4- naplitoh,Ydroehinon-mono-e#ster folgende Strak' turformel ableiten:
EMI0001.0037
EMI0001.0038
Als <SEP> Beispiel <SEP> wird <SEP> na#ehstehend <SEP> die <SEP> Herstel lung <SEP> des <SEP> 2-.Methyl-1,4-naphtohyd'rophinon mo#nobe-nzoe#±#-ui,reeste-rs <SEP> vom <SEP> Schmelzpunkt
<tb> <B>UP <SEP> C</B> <SEP> angegeben:
EMI0001.0039
<B>100</B> <SEP> C3re-,vieht"gteile <SEP> 2-i#lethyl-1,4-naphto hydrochinon <SEP> werden <SEP> in <SEP> <B>900</B> <SEP> Ra-uiint6i#len <SEP> Äther
<tb> suspendiert <SEP> und <SEP> mit <SEP> 400 <SEP> Raurnteilen <SEP> Pyridin
<tb> versetzt.. <SEP> Dann <SEP> lässt <SEP> man <SEP> <B>270</B> <SEP> Rauniteile <SEP> Ben zo.vIchlorid, <SEP> sch <SEP> schnell <SEP> zutropfen, <SEP> dass <SEP> das <SEP> Re aktionsgemiseh <SEP> zum, <SEP> ruhigen <SEP> Sieden <SEP> kommt.
<tb> Anschliessend <SEP> kocht <SEP> man <SEP> 4 <SEP> weitere <SEP> Stunden
<tb> unter <SEP> Rückfluss <SEP> und <SEP> lässt <SEP> über <SEP> Naeht <SEP> bei
<tb> Raumtemperatur <SEP> stehen.
<SEP> Nun <SEP> wäseht <SEP> man <SEP> das
<tb> Pyridin, <SEP> zuerst <SEP> mit <SEP> Wasiser, <SEP> dann <SEP> mit <SEP> verJünn ter <SEP> Schwefelsäure <SEP> aus <SEP> der <SEP> Ätherlösung <SEP> heraus.
<tb> Der <SEP> gebildete <SEP> 2-1#16t-hyl--1,4-naphtahydroehinoil dibenzoesäureester <SEP> beginnt <SEP> dabei <SEP> auszukristal lisleren. <SEP> Nach <SEP> Stehenlassen <SEP> der <SEP> Ätherlösung
<tb> über <SEP> Naeht <SEP> bei <SEP> <B>00 <SEP> C</B> <SEP> gewinnt <SEP> man <SEP> <B>180</B> <SEP> Ge wiehtsteile <SEP> 2-Methyl-1,4-naphtohydroehinon clibenzoesä-Lireest,er. <SEP> <B>-</B>
<tb> <B>100</B> <SEP> GewIehtsteile <SEP> 2-Methyl-1,4-naphto hv & o,chino#n-dibenzoesäureester <SEP> werden <SEP> in
<tb> <B>1000</B> <SEP> Raumteilen <SEP> Ätha.nol <SEP> unter <SEP> Rühren <SEP> suspen diert, <SEP> und <SEP> man <SEP> versetzt.
<SEP> alsdann <SEP> tropfenweise
<tb> im <SEP> Verlaufe <SEP> von <SEP> 2 <SEP> Stunden <SEP> mit <SEP> 120 <SEP> Raum teilen <SEP> einer <SEP> <B>10</B> <SEP> %-igen <SEP> wässerIgen <SEP> Natrium hyd,roxydlUsting. <SEP> Anschliessend <SEP> lässt. <SEP> man <SEP> wei tere <SEP> <B>3</B> <SEP> Stunden <SEP> rühren, <SEP> nutscht <SEP> von <SEP> wenig
<tb> ungelöstem.
<SEP> Material <SEP> ab <SEP> und <SEP> fällt <SEP> das <SEP> Reak tionsprodukt <SEP> mit <SEP> <B>5000</B> <SEP> Raumteilen <SEP> T#Tasser <SEP> aus.
<tb> Naeh <SEP> dem <SEP> Ahnutsehen, <SEP> Auswasehen <SEP> und <SEP> Um lösen <SEP> aus <SEP> Benzo,1 <SEP> gewinnt <SEP> man <SEP> 40 <SEP> Gewichtsteile
<tb> naphtohydeoeliiilon <SEP> <B>-</B> <SEP> monobenzoe säureester <SEP> vom <SEP> Schmelzpunkt <SEP> <B>17111 <SEP> C.</B>
<tb> Vorzugsweise <SEP> geht <SEP> man <SEP> von <SEP> diesem <SEP> 2-Me thA-1"4-naphtohyd#.rochinon-monobe-nzoes-äure- e3ter aus; denn das damit erhältliche Konden- satiansprodukt ist kristallisiert und daher be sonders leicht zu reinigen. Als Kondensations mittel verwendet man saure Verbindungen.
wie z. B. Zihkehlorid, Schwefelsäure, Triehlor- essigsäure, Essigsäure oder Oxalsäure. Beson ders gut wirken Schwelelsäure in kl!ei-nen Men gen, Ameisensäure in grosser Menge und Bor- trifluorid, letzteres insbesondere in der Form .seines Ätherates. Zweckmässig- werden als Lösungsmittel offenk:
,ettige oder ringförmige <B>CD</B> Äther, wie Iso#propyläther, Äthyläther, Butyl- äther, Dioxa-n, benützt. Bei Verwendung von Bortrifluoridäthera,t als Kondensationsmittel liegt der vorteilhafteste Tümperattirbereich für die Kondensation bei 50-10011 <B>C.</B>
Die, Eigenschaften und die Herstelfungs- weise der neuen erfindungsgemässen Konden sationsprodukte lassen den Sehluss zu, dass es "ich dabei um 2-Met.hy41-3-phvtyl-1,-l-naphto- hydroehinon-monoe.st,er der folgenden Struk turformel handelt:
EMI0002.0032
EMI0002.0033
Diese <SEP> 2-.Alethyl-3-phyt.y1-1,4-naphtohydroehi non-monoester <SEP> weisen <SEP> die <SEP> Vitaminwirksamkeit
<tb> des <SEP> Vitamins <SEP> K, <SEP> auf <SEP> -Lind <SEP> können <SEP> als <SEP> Heil mittel, <SEP> verwendet <SEP> werden. <SEP> Der <SEP> 2-Methyl 3-phytyl-1,4.naph#tohydrochinon-monobe#-nzo,e säureester, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> die <SEP> Benzoylgruppe <SEP> mit
<tb> der <SEP> einständigen <SEP> Hydro.-xvl,-Tuppe <SEP> verknüpft
<tb> sein <SEP> dürfte, <SEP> ist <SEP> eine <SEP> kristallisierte <SEP> Verbin-dun,-,
<tb> vom <SEP> Schmelzpunkt <SEP> <B>77> <SEP> C.</B>
<tb>
<I>Beispiel <SEP> <B>1</B></I>
<tb> <B>50</B> <SEP> Gewichtsteille <SEP> 2-1#lethyl-1,4-naph-tehydro ehinon-mc,nobe-nzoesäureester <SEP> vom <SEP> Schmelz punkt <SEP> <B>17111 <SEP> C</B> <SEP> werden <SEP> in <SEP> <B>500</B> <SEP> Raumteilen <SEP> Di bu#ylä,ther <SEP> suspendiert, <SEP> mit <SEP> <B>7</B> <SEP> Raumteilen <SEP> Bor trifluo,ridäthera,t <SEP> versetzt <SEP> und <SEP> auf <SEP> <B>85"C</B> <SEP> er wärmic. <SEP> Unter <SEP> Rühren <SEP> lässt <SEP> man <SEP> <B>30</B> <SEP> Gewichts teile <SEP> Isophytol <SEP> innerhalb <SEP> von <SEP> <B>15</B> <SEP> Minuten <SEP> zu tropfen. <SEP> Man <SEP> rührt <SEP> bei <SEP> <B>8511 <SEP> C <SEP> 10</B> <SEP> A-Iinuten
<tb> weiter, <SEP> kühlt <SEP> ab, <SEP> wäscht <SEP> mit <SEP> verdünnter <SEP> Na triumbicarbonatlösung <SEP> aus <SEP> und <SEP> dampft <SEP> im
<tb> Vakuum. <SEP> ein.
<SEP> Der <SEP> Rückstand <SEP> wird <SEP> in <SEP> <B>500</B>
<tb> Raiunteil'en <SEP> Petroläther <SEP> aufgenommen <SEP> und
<tb> über <SEP> Nacht <SEP> bei <SEP> <B>00 <SEP> C</B> <SEP> stehen <SEP> gelassen, <SEP> genutseht
<tb> und <SEP> mit <SEP> Petroläther <SEP> naeh-ewaschen. <SEP> Auf <SEP> der
<tb> Nutsche, <SEP> bleibt <SEP> unvaränderter <SEP> 2-Methyl-1,4 naphtohydroehinon-nionobenzoes#äure#ester <SEP> -m rück. <SEP> Der <SEP> Petro-läther <SEP> wird <SEP> abdestilliert <SEP> und
<tb> der <SEP> Rück-stand <SEP> aus <SEP> <B>100</B> <SEP> Rauinteilen <SEP> Methanol- *Ethanol <B>1. : 1</B> bei<B>-</B> 2011 <B>C</B> umkristallisiert.
Man erhält 40-45 Gewiehtsteile 2--.#lethyl-3-phytvl- 1,4-naphtohyd',rochin,o-n-monob,enzoesä-Liree,ster. Nach nochmaligem Umkristalilisieren schmilzt die Verbindung bei 7711 <B>C.</B>
<I>Beispiel 2</I> Man verfährt wie in Beispiel<B>1,</B> verwendet aber statt Isophytof eine gleiche Menge Phytol. <I>Beispiel<B>3</B></I> Man verfährt wie in Beispiel<B>1,</B> verwendet aber statt Isophytol 32 Gewiehtsteile Phyt-yl- methyläther.
<I>Beispiel 4</I> Man verfährt wie in Beispiel<B>1,</B> verwendet aber statt Ilsophytol 34 Gewiehtsteile Phytyl- aeetat.
<I>Beispiel<B>5</B></I> <B>10</B> Gewiehtsteile 2-1#l-ethyl-1,4-naphtohydro- ehilnon-monob,enzo,esä.ureester -vom Sehmelz- punkt. <B>1710 C</B> werden in 200 Raumteilren Ameisen-säuTe suspendiert.
Dann lässt man innert<B>15</B> Minuten<B>5</B> Gewiehtsteile Isophytol bei 2011 <B>C</B> zutropfen. 31an rührt 5#z-# Stunden bei 200<B>C</B> weiter und dampft im Vakuum ein. Der Rückstand wird in Petroläther aufgenom men und etwa 2 Stunden bei<B>00</B> C stehen ge lassen.
Nach dem Abnutechen und Trocknen
EMI0003.0001
gewinnt <SEP> man <SEP> <B>6,25</B> <SEP> Gewiehtsteile <SEP> 2-Methyl-1,4 naph,t,ohydro.chinon#mo#nobenzo,esäureest,e,r <SEP> züi Aek. <SEP> Der <SEP> Petrolätheranteil <SEP> wird <SEP> wieder <SEP> eingge dampft <SEP> und <SEP> der <SEP> Rückstand <SEP> aus <SEP> <B>16</B> <SEP> Raumteilen
<tb> Xthanol <SEP> umkristalletiert. <SEP> Man <SEP> erhält <SEP> 4 <SEP> Ge wiehtsteillie <SEP> 2-Methyl-3-phytyl-1,4-naphtohyclro ehinon-mon,obenzoesäureest!er.
<tb>
<I>Beispiel <SEP> <B>6</B></I>
<tb> Man <SEP> verfährt <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> <B>1,</B> <SEP> verwendet
<tb> aber <SEP> als <SEP> Lösungsmittel <SEP> statt <SEP> Dibutyläthe#r <SEP> <B>300</B>
<tb> Raumteile <SEP> Eisiessig.
<tb>
<I>Beispiel <SEP> <B>7</B></I>
<tb> 2 <SEP> Gewichtsteile <SEP> 2-Methyl-1,4-naplitohydro eliinon-mo#nobenzo,esäii,reester <SEP> vom <SEP> Schmelz punkt <SEP> <B>1710 <SEP> C</B> <SEP> werden <SEP> in <SEP> 20 <SEP> Rauniteilen <SEP> Dioxan
<tb> gelöst <SEP> Lind <SEP> mit <SEP> <B>0,3</B> <SEP> Raumteilen <SEP> einer <SEP> Dioxan Sehwefeil##äure-Misehiin-, <SEP> welche <SEP> in <SEP> <B>100</B> <SEP> Raum teilen <SEP> <B>33</B> <SEP> Gewiehtsteile <SEP> Schwefelsäure <SEP> enthält,
<tb> --ersetzt. <SEP> Dann <SEP> wird <SEP> die <SEP> Misehung <SEP> auf <SEP> <B>500 <SEP> <I>C</I></B>
<tb> erwärmt. <SEP> Man <SEP> lässt.
<SEP> <B>2,15</B> <SEP> Gewiehtsteille <SEP> Iso phytal <SEP> zutrapfen <SEP> und <SEP> erwärmt <SEP> noeheine <SEP> wei tere <SEP> Stiulde <SEP> auf <SEP> <B>500 <SEP> C.</B> <SEP> 'Naeh <SEP> dem <SEP> Erkalten
<tb> versetzt <SEP> man <SEP> mit. <SEP> Wasser, <SEP> nimmt <SEP> den <SEP> orga nisehen <SEP> Teil. <SEP> in <SEP> Äther <SEP> auf, <SEP> wäscht <SEP> die- <SEP> Äther 1 & ##Lino, <SEP> mit <SEP> Nat.ri-Lmibi#a,-r-bon-at.lösung <SEP> aus <SEP> -Lmd
<tb> dampftein. <SEP> Der <SEP> Rüeksta-nd <SEP> wird <SEP> mit. <SEP> Petrol äther <SEP> versetzt <SEP> und <SEP> 2 <SEP> Stund!en <SEP> auf <SEP> <B>00 <SEP> C</B> <SEP> abge kühlt.
<SEP> Der <SEP> auscefallene <SEP> 2-,#Iethyl-1,4-naphto liv(Iroehinon-nionobenzoesä-Lire,est,er <SEP> wird <SEP> Age nutseht, <SEP> das <SEP> Filltrat <SEP> eingedampft <SEP> und <SEP> der
<tb> Rüekstand <SEP> in <SEP> iMetha-nol#-Ät.hanol <SEP> <B>1. <SEP> : <SEP> 1</B> <SEP> auf
<tb> <B>-</B> <SEP> 2011 <SEP> <B>C</B> <SEP> abgekühlt. <SEP> Der <SEP> gebildete <SEP> 2-Alethyl 2 <SEP> <B>-</B> <SEP> ph7t#-1 <SEP> <B>-</B> <SEP> 1.,4-naphtohydrochinon-monobenzoe sHureester <SEP> kristallLsiert <SEP> aus <SEP> und <SEP> wird <SEP> abge trennt.
<tb>
<I>Beispiel <SEP> <B>8</B></I>
<tb> <B>50</B> <SEP> Cie-""-iehtsteile <SEP> 2---#lethyl-1,4-naplitoh#--d#ro ehinon-monoe"3si,osä-Li-reester <SEP> werden <SEP> wie <SEP> in <SEP> Bei-
EMI0003.0002
spiel <SEP> <B>1</B> <SEP> mit <SEP> <B>30</B> <SEP> Gewichtsteflen <SEP> Isophytol <SEP> kon densiert <SEP> und <SEP> vom <SEP> überschüssigen <SEP> Ausgangs material <SEP> befreit. <SEP> Nach <SEP> Abdestillieren <SEP> des <SEP> Pe tro-läthm <SEP> erhält <SEP> man <SEP> <B>50</B> <SEP> Gewichtsteile <SEP> ein-es
<tb> Sirups, <SEP> welcher <SEP> aus <SEP> etwa <SEP> <B>80</B> <SEP> %igem <SEP> 2-Methyl <B>3 <SEP> - <SEP> phy-WI <SEP> -</B> <SEP> 1,4 <SEP> -iiaph#tohydTochinoil- <SEP> monoessig säureester <SEP> besteht.