CH320631A - Vorrichtung zum Fördern eines feinverteilten Feststoffes mit Hilfe eines Gases - Google Patents

Vorrichtung zum Fördern eines feinverteilten Feststoffes mit Hilfe eines Gases

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CH320631A
CH320631A CH320631DA CH320631A CH 320631 A CH320631 A CH 320631A CH 320631D A CH320631D A CH 320631DA CH 320631 A CH320631 A CH 320631A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gas
line
mixing chamber
solid
conveying
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Petrus Gardeniers Paulus
Klaassen Dirk
Johan Kolloffel Christiaan
Original Assignee
Stamicarbon
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Publication date
Application filed by Stamicarbon filed Critical Stamicarbon
Publication of CH320631A publication Critical patent/CH320631A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/40Feeding or discharging devices
    • B65G53/46Gates or sluices, e.g. rotary wheels
    • B65G53/4608Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material
    • B65G53/4625Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material with axis of turning perpendicular to flow
    • B65G53/4633Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material with axis of turning perpendicular to flow the element having pockets, rotated from charging position to discharging position, i.e. discrete flow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum Fordern eines feinverteilten Feststoffes mit Hilfe eines Gases
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung    zum Fordern eines feinverteilten Feststoffes    mit Hilfe eines   Crases.   



   Das Fordern eines   ieinverteilten      Feststof-    I'es mit Ililfe eines Gases ist schon bekannt.



  Daf r wird eine Vorriehtung angewandt, in    der der Feststoff mittels einer Forderschnecke    einem Gasstrom zugeführt wird. Um zu vermeiden, dass Gas über die F¯rderschnecke   wegstrdmt. hat diese Sehraube    eine abneh  mende    Gangh¯he, so dass der Feststoff, wenn er sich an der Schraube   entlang bewegt, zu-      sammengepresst    wird, wodurch sieh ein   hin-    reichend gasdichter Verschlu¯pfropfen bildet.



     Der Nachteil derartiger Vorrichtungen    ist Jedoch, da¯ der Feststoff (wegen dieses Zu  sammenpressens)    meistens nieht in feinver  teiltem    Zustand mit dem Gas gemiseht wird, so dass keine homogene Suspension erzielt wird.



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fordern eines feinverteilten Feststoffes mit Hilfe eines Gases, gekennzeichnet durch eine senkrecht aufgestellte Mischkammer und eine seitlieh der Kammer angeordnete, mit    einer Förderschnecke versehene Leitung zur    Zufuhr des Feststoffes in die   Misehkammer      durci    deren Seitenwand, welche Mischkammer an der untern Seite an eine Leitung angeschlossen ist, die zur Zufuhr eines Gases vorgesehen ist, so dass der Feststoff in der   Alisehkammer    mittels des zugeführten Gases in eine Wirbelung versetzt wird, und welche   Misehkammer    weiterhin an der obern Seite allmählieh in eine Leitung zum Fördern des in dem Gas suspendierten Feststoffes  ber  sert.   



     Nacheiner    besonderen Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung geht die mit einer Förderschnecke versehene   Zufuhr-    leitung für den Feststoff an der Austrittsseite in eine sehräg aufwärts gerichtete Leitung  ber, die in die Seitenwand der   Misehkammer    einmündet.



   An Hand der Beschreibung sind auf der beigefügten Zeichnung dargestellte   Ausfüh-      rungsbeispiele    der Erfindung näher erläutert.



   Fig. 1 zeigt einen senkrechten Querschnitt einer Vorrichtung, und
Fig. 2 stellt einen senkrechten Querschnitt einer abgeänderten Ausführungsform dar.



   In Fig.   I    wird der feinverteilte Feststoff mittels eines   Drehsehiebers    2 aus einem Bunker oder Speisetrichter   1    in eine mit einer Förderschnecke versehene Zufuhrleitung 3 gebracht. Die   Fördersehneeke 4    transportiert den Feststoff in der Leitung 3 seitlich in eine senkrecht aufgestellte Mischkammer 5, in der der Feststoff mit Hilfe des durch die Leitung 6 und den Rost 7 von unten zugeführten Gases in eine Wirbelung versetzt wird. Die Misehkammer 5 geht  ber den konvergierenden Teil R an der obern Seite allmählich in die  Abfuhrleitung 9  ber, durch welche Leitung der in dem Gas suspendierte Feststoff nach dem Bestimmungsort, beispielsweise einem Reaktionsraum, befördert werden kann.



   Beim Betreiben der beschriebenen   Vorrich-    tung entweicht kein Gas durch die mit der Forderschnecke 4 versehene Zuleitung 3 für den Feststoff. Die Förderschnecke 4 hat eine hohe Rotationsgeschwindigkeit, meistens etwa 500 Umdrehungen pro Minute.



   Die   Vorrichtnng    weist ausserdem den Vorteil auf, dass der feinverteilte Feststoff in der Mischkammer 5 gleichmässig in das Gas ver  teiltwird.Dadurch,dass    man die senkrecht aufgestellte Mischkammer allmählich in die Abfuhrleitung 9 übergehen lässt, nimmt die Geschwindigkeit der aus der Kammer 5 austretenden Suspension zu, was zur Folge hat, dass die festen Teilchen auch in dieser Ab  fuhrleitung    9 sehr gleichmϯig in dem Gas verteilt sind.



     Wiewohl    keine Notwendigkeit dazu vorliegt, ist es ¯fters wünschenswert, das Gas durch einen Rost 7, vorzugsweise eine durehlochte Bodenplatte, dem in die Mischkammer gelangten Feststoff zuzuführen, wodurch eine gleichmässige Verteilung des Gases  ber den ganzen Querschnitt der Mischkammer   geför-    dert wird. Anstatt eines Rostes kann man auch eine andere Verteilungsvorrichtung für das Gas anwenden, während auch unter dem Rost noeh eine zweite Verteilungsvorriehtmg angebracht werden kann, um das Gas möglichst gleichmässig dem Feststoff in der   Kam-    mer zuzuführen.



   Die senkrecht aufgestellte Mischkammer ist vorzugsweise zylindrisch ausgeführt, wÏhrend der ¯bergang der   Misehkammer    in die Abfuhrleitung kegelförmig ist. Es können   jedoeh    auch andere Formen f r die senkrecht   auf-    gestellte   Misehkammer    Anwendung finden.



   Mit Hilfe der Vorrichtung können feinverteilte Feststoffe, wie auf pulverförmigen Trägerstoffen angebraehte Katalysatoren, feinverteilte Erze, feinkörniges   kohlenstoff-    haltiges Material usw., nach einem weit h¯heren, beispielsweise mehr als 25 m h¯her gelegenen Reaktionsraum befördert werden. Die Partikelgrösse des Feststoffes ist dabei derart vorzusehen, dass der Feststoff in eine Wir  belung    versetzt werden kann. Vorzugsweise hat der Feststoff eine Partikelgrösse von 20 bis 250? ; es können jedoeh auch grössere Teilehen gefördert werden.



   Die Abmessungen der Misehkammer   kön-    nen verhältnismässig klein sein. Falls eine Mischkammer von   25    bis 30 Liter Inhalt angewandt wird, lässt sieh leieht eine Suspension von 50 kg Feststoff pro Kubikmeter Gas ge  winnen,    die mit einer Geschwindigkeit von etwa 10 m pro Sekunde  ber grosse Abstände von zehn und mehr Metern befördert werden kann. Die Zufuhr des Feststoffes kann sich    pro Stunde auf 2000 bis 2500 kg belaufen.   



   Dadurch, dass in der Mischkammer eine grosse Dichtigkeit der   wirbelnden    festen Teilehen in dem Gas bewirkt wird und man kontinuierlieh eine   solehe    Menge Feststoff   zu-    führt, dass eine wirbelnde Masse grosser Dichtigkeit in der Mischkammer aufrechterhalten wird, erhält man in der   Abfuhrlei-    tung eine Suspension grosser Dichtigkeit, wo  durci    die Vorrichtung bei   ziemlieh    besehränkten Abmessungen eine grosse Kapazität aufweist.



   Zur Förderung einer guten Wirkung der Vorrichtung wird in der Mischkammer eine Gasgeschwindigkeit von 5 bis 100   em    pro Sekunde und vorzugsweise von 20 bis 40 cm pro Sekunde angewandt. Dureh den Querschnitt der Misehkammer bedingt, kann man einen derartigen   Durehmesser    der   Abfuhr-    leitung wählen, dass die Gesehwindigkeit der Suspension in dieser Leitung einige Meter pro Sekunde beträgt. Es wird meistens eine Abfuhrleitung mit einem Durehmesser von 3 bis 10 cm   angewanclt.   



   Falls die Förderung unterbroehen werden muss, wird zunÏchst die Zufuhr des Feststoffes eingestellt, so dass das Gas die Ab  fuhrleitung    leeren kann. Die Zufuhrleitung bleibt inzwischen grösstenteils mit Feststoff gefüllt.



   Die beschriebene Vorrichtung eignet   sieh    besonders zum Fördern von feinverteilten Feststoffen naeh an die Abfuhrleitung ange   schlossenen Räumen, in    denen die Feststoffe in einer Wirbelsehicht mit Dämpfen oder Gasen behandelt werden.



     UnterUniständenkann    eine effektivere Wirkung mit der Vorrichtung gemϯ Fig.   2    erzielt werden, welche Vorriehtung derjenigen der   Fig. 1 völlig entsprieht,    mit der Ausnahme, da¯ die mit der   Fördersehneeke    versehene Zufuhrleitung 3 für den Feststoff in eine schräg aufwärts geriehtete und in die Seitenwand der Mischkammer 5 einmündende I. eitung   3α    übergeht.



   Beim Betreiben dieser Vorrichtung hat sieh nun gezeigt, dass das   Dauerndvorhandensein    einer nahezn konstanten Menge feinverteilten Feststoffes in der schräg aufwärts gerichteten   Leitung 3a    eine zweckmϯigere Wirkung der   Vorrichtung herbeiführt,    weil dadurch eine vollige oder nahezu v¯llige Gasabdichtung erreicht wird, vor allem in den Fällen, wo (lie mit der   Fordersehnecke    versehene Leitung 3 nur teilweise mit dem feinverteilten Feststoff gef llt oder sogar ganz entleert ist.

   Infolge der Tatsache, dass sich auch in diesen FÏllen dauernd Feststoff in der Leitung   3a       befindet, wird verhindert, dass grössere Men-    gen Gas durch die Leitung 3 und den Bunker   1      wegstromen.    Ob eine mehr oder weniger   vollige Gasabdichtung    erzielt werden kann, wird vorwiegend dureh die Länge der   sehrä-      gen Leitung 3α bedingt.   



   Der Neigungswinkel der   Leitung 3a    kann innerhalb weiter Grenzen   sehwanken,    aber vorzugsweise ist diese Leitung derart sehräg anzuordnen, dass von dieser Leitung die Aus  trittsoffnung    in ihrem Ganzen   lieber liegt    als der höchste Punkt der   Zufuhroffnung.   



   In dieser Weise wird beim Fördern von Feststoffen   verhindert,dass    Gas aus der Mischkammer 5 durch einen freien Durchgang an der innern obern Seite der Leitung   3α    entlang nach der Zufuhrleitung 3 strömen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Fordern eines feinverteilten Feststoffes mit Hilfe eines Gases, gekenn- zeiehnet durch eine senkrecht aufgestellte Misehkammer und eine seitlich der Kammer angeordnete, mit einer Förderschnecke versehene Leitung zum Zuführen des Feststoffes in die Mischkammer durch deren Seitenwand, welche Mischkammer an der untern Seite an eine Leitung zum Zuführen eines Gases angesehlossen ist, so dass der Feststoff in der Mischkammer mittels des zugeführten Gases in eine Wirbelung versetzt wird, und welche Mischkammer an der obern Seite allmählich in eine Leitung zum Fördern des in dem Gas suspendierten Feststoffes bergeht.
    UNTERANSPR¯CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der F¯r dersehneeke versehene Zufuhrleitung für den Feststoff in eine schräg aufwärts gerichtete Leitung übergeht, die in die Seitenwand der Mischkammer einm ndet.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schräg aufwärts gerichtete Leitung eine solehe Neigung aufweist, dass von dieser Leitung die Austrittsöffnung in ihrem Ganzen hoher liegt als der höchste Punkt der Zufuhroffnung.
CH320631D 1953-01-02 1953-12-29 Vorrichtung zum Fördern eines feinverteilten Feststoffes mit Hilfe eines Gases CH320631A (de)

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NL320631X 1953-01-02
NL281153X 1953-11-28

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CH320631D CH320631A (de) 1953-01-02 1953-12-29 Vorrichtung zum Fördern eines feinverteilten Feststoffes mit Hilfe eines Gases

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CH (1) CH320631A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2144871A1 (de) * 1971-09-07 1973-03-15 Sealectro Corp Pulverzufoerdervorrichtung
DE3813551A1 (de) * 1988-03-17 1989-09-28 Brieden Karl Bau Beteiligung Vorrichtung zur steilfoerderung von baustoff im untertagebetrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2144871A1 (de) * 1971-09-07 1973-03-15 Sealectro Corp Pulverzufoerdervorrichtung
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