CH321396A - Verfahren zur Herstellung einer keimtötenden Diphenylsulfidverbindung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer keimtötenden Diphenylsulfidverbindung

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CH321396A
CH321396A CH321396DA CH321396A CH 321396 A CH321396 A CH 321396A CH 321396D A CH321396D A CH 321396DA CH 321396 A CH321396 A CH 321396A
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CH
Switzerland
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diphenyl sulfide
benzene
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germicidal
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English (en)
Inventor
Guido Dr Schetty
Stammbach Walter
Original Assignee
Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C323/00Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung einer   keimtotenden Diphenylsulfidverbindung   
Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung einer keim  totenden      Diphenylsulfidverbindung,    das dadurch gekennzeichnet ist, dass man 2 Mol 3,4,5-Trichlor-1-oxy-benzol mit 1 Mol Schwe  felclichlorid kondensiert.   



   Die erhaltene neue Verbindung, das 2, 2'  Dioxy-4,@   5, 6,   4',    5',   6'-hexachlor-diphenylsulfid,    sehmilzt bei   205-206 .    Sie soll als Desinfek  tionsmittel    Verwendung finden.



   Beispiel    395    Teile 3,   4,    5-Trichlor-1-oxy-benzol werden in 800 Teilen Tetrachlorkohlenstoff bei 30  gelöst. Man kühlt nun auf 10-15  ab und gibt innert 3 Stunden 150 Teile wasserfreies   Aluminiumehlorid    dazu, gleichzeitig tropfenweise eine Mischung von 110 Teilen   Schwefel-    diehlorid in 110 Teilen Tetrachlokohlenstoff.



  Nachclem alles zugegeben ist, erwärmt man   auf 40-45  und hält diese    Temperatur während 4 Stunden. Dann steigert man die Tem  perat. ur anf 70  und halt anschliessend    12 Stunden bei dieser Temperatur. Nach dieser Zeit ist die   Chlorwasserstoffentwicklung    beendet.   3tan    lässt erkalten und saugt das Reak  tionsprodukt ab.    Es wird in 2500 Teilen Wasser mit 200 Teilen Natronlauge 30%ig heiss gelost und filtriert. Das 4, 5, 6,   4',    5', 6'-Hexa  ehlor-2, 2'-dioxy-diphenylsulfid    wird im kalten Filtrat mit Salzsäure ausgefällt, abgesaugt mit kaltem Wasser ausgewaschen und im Vakuum bei   100     getrocknet.

   Nach einer   Umkri-    stallisation aus Benzol erhält man es als rein weisse Kristalle vom Schmelzpunkt   205-206 .     



   Analyse : C12H4O2Cl6S Mol 425
Ber. C = 33,   9 O/o    Ber.   H = 0, 9 /o   
Gef. C   =    33, 8% Gef. H = 1, 2%
Ber. Cl = 50,   111/o    Ber. S = 7,   5 O/o   
Gef. Cl = 50,   0 I/o    Gef. S = 7, 2%
PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung einer keim  tötenden    Diphenylsulfidverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass man 2 Mol 3, 4,   5-Trichlor-      I.-oxy-benzol    mit   1    Mol Schwefeldichlorid kondensiert.



   Die erhaltene neue Verbindung, das 2, 2'  Dioxy-4, 5,    6, 4', 5',   6'-hexachlor-diphenylsulfid,    schmilzt bei 205-206 .



   UNTERANSPRUCH
Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Kondensationsmittel wasserfreies Aluminiumchlorid anwendet. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

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    Verfahren zur Herstellung einer keimtotenden Diphenylsulfidverbindung Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung einer keim totenden Diphenylsulfidverbindung, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man 2 Mol 3,4,5-Trichlor-1-oxy-benzol mit 1 Mol Schwe felclichlorid kondensiert.
    Die erhaltene neue Verbindung, das 2, 2' Dioxy-4,@ 5, 6, 4', 5', 6'-hexachlor-diphenylsulfid, sehmilzt bei 205-206 . Sie soll als Desinfek tionsmittel Verwendung finden.
    Beispiel 395 Teile 3, 4, 5-Trichlor-1-oxy-benzol werden in 800 Teilen Tetrachlorkohlenstoff bei 30 gelöst. Man kühlt nun auf 10-15 ab und gibt innert 3 Stunden 150 Teile wasserfreies Aluminiumehlorid dazu, gleichzeitig tropfenweise eine Mischung von 110 Teilen Schwefel- diehlorid in 110 Teilen Tetrachlokohlenstoff.
    Nachclem alles zugegeben ist, erwärmt man auf 40-45 und hält diese Temperatur während 4 Stunden. Dann steigert man die Tem perat. ur anf 70 und halt anschliessend 12 Stunden bei dieser Temperatur. Nach dieser Zeit ist die Chlorwasserstoffentwicklung beendet. 3tan lässt erkalten und saugt das Reak tionsprodukt ab. Es wird in 2500 Teilen Wasser mit 200 Teilen Natronlauge 30%ig heiss gelost und filtriert. Das 4, 5, 6, 4', 5', 6'-Hexa ehlor-2, 2'-dioxy-diphenylsulfid wird im kalten Filtrat mit Salzsäure ausgefällt, abgesaugt mit kaltem Wasser ausgewaschen und im Vakuum bei 100 getrocknet.
    Nach einer Umkri- stallisation aus Benzol erhält man es als rein weisse Kristalle vom Schmelzpunkt 205-206 .
    Analyse : C12H4O2Cl6S Mol 425 Ber. C = 33, 9 O/o Ber. H = 0, 9 /o Gef. C = 33, 8% Gef. H = 1, 2% Ber. Cl = 50, 111/o Ber. S = 7, 5 O/o Gef. Cl = 50, 0 I/o Gef. S = 7, 2% PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer keim tötenden Diphenylsulfidverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass man 2 Mol 3, 4, 5-Trichlor- I.-oxy-benzol mit 1 Mol Schwefeldichlorid kondensiert.
    Die erhaltene neue Verbindung, das 2, 2' Dioxy-4, 5, 6, 4', 5', 6'-hexachlor-diphenylsulfid, schmilzt bei 205-206 .
    UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Kondensationsmittel wasserfreies Aluminiumchlorid anwendet.
CH321396D 1953-05-06 1953-05-06 Verfahren zur Herstellung einer keimtötenden Diphenylsulfidverbindung CH321396A (de)

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