CH323228A - Verfahren zur Herstellung von Phosphor enthaltenden organischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phosphor enthaltenden organischen Verbindungen

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CH323228A
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phosphorus
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Richard Dr Sallmann
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/16Esters of thiophosphoric acids or thiophosphorous acids
    • C07F9/165Esters of thiophosphoric acids
    • C07F9/177Esters of thiophosphoric acids with cycloaliphatic alcohols

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Phosphor enthaltenden organischen Verbindungen    Die vorliegende Erfindung bezieht. sieh auf  ein Verfahren zur Herstellung neuer, Phos  phor enthaltender . Verbindungen der allge  meinen Formel  
EMI0001.0001     
    worin     A1    und A2 einen über ein     Heteroatom     an das Phosphoratom gebundenen organischen  Rest bedeuten, Z für Sauerstoff oder Schwe  fel und R4 für einen einen     cycloaliphatischen     Ring aufweisenden Rest stehen.  



  Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeich  net, dass man eine Verbindung der allgemei  nen Formel  
EMI0001.0005     
    mit einer solchen der allgemeinen Formel  
EMI0001.0006     
         kondensiert,    wobei in den genannten Formeln  die Symbole     A1,    A2, R4 und Z die eingangs  gegebene Bedeutung haben,     Hal    für ein Halo  genatom, vorzugsweise ein Chloratom, und     lle     für ein Metall, insbesondere ein     Alkalimetall,     stehen.

      Die Ausgangsverbindungen der Formel       (II)    entsprechen zum Beispiel der Formel  
EMI0001.0013     
    worin R. und     R1    einen     gegebenenfalls    substi  tuierten     Alkyl-,        Cycloalkyl-,        Aralkyl-,        Aryl-          oder        heterocyclischen    Rest, und X und Y,  --0-, -S-,     -NH-    oder     >N-Ri    bedeu  ten.  



  Die     aliphatischen    Reste, die durch die       Si-mbole    R     und        R,    in der oben angegebenen  Formel (IV) dargestellt werden, können     ge-          radkettig,        verzweigt,    gesättigt oder ungesät  tigt sein; ferner können sie substituiert oder       unsubstituiert    sein.

   Genannt seien     zum    Bei  spiel folgende Gruppen:       Methyl-,    Äthyl-,     Propyl-,        Isopropyl-,        Bu-          tyl-,        Hexyl-,        2-Äthylbutyl-,        Octyl-,        2-Butyl-          octyl-,        Lauryl-,        Octadecyl-,        Allyl-,        2-Chlor-          äthylgruppen;

      ferner Radikale mit     Rhodan-,     Cyan- oder     Estergruppen.    Die Reste R und       R,    können gleich oder verschieden sein. Die  aromatischen Radikale, die durch R und     R1     dargestellt werden, können ein- oder mehr  kernig sein und können gegebenenfalls noch       Kernsubstituenten    tragen;

   erwähnt seien       Phenyl-,    2- oder     4-Chlorphenyl-,        2,4-Dichlor-          phenyl-,        4-llethoxyphenyl-,        4-Nitrophenyl-,          Naphthyl-    oder     4-Diphenylreste.    Unter den           araliphatischen    Radikalen, die durch R.

   und       R,    dargestellt werden, sei der     Benzyl-,    unter  den     cycloaliphatisehen    der     Cy        clohexyl-    und  unter den     heterocy        clischen    der     Tetrahydro-          furfurylrest    erwähnt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann       wie    folgt schematisch dargestellt werden:  
EMI0002.0012     
    Verbindung der Formel (I) +     lIe        Hal     Vorzugsweise bedeuten R und     R1    (Formel  IV)     Alkylreste    und X und Y (Formel IV)  Sauerstoff. Unter Verwendung solcher Aus  gangsstoffe hergestellte Verbindungen ent  sprechen der allgemeinen Formel  
EMI0002.0017     
    worin Z und     R4    die eingangs gegebene Bedeu  tung besitzen.

   Verbindungen dieser Art kön  nen vorteilhaft nach dem weiter oben angege  benen Reaktionsschema gewonnen werden, in  dem man     Verbindungen    der allgemeinen For  mel  
EMI0002.0020     
    mit einer solchen der allgemeinen Formel  
EMI0002.0021     
    umsetzt.    Die Verbindungen der Formel  
EMI0002.0022     
    sind     Monoehloride    von     Dialkylphosphaten     oder     Dialky        lthiophosphaten.    Genannt seien  beispielsweise     Diäthylehlor-phosphat    und     Di-          äthyl-chlor-thiophosphat.     



  Unter den     Verbindungen    der allgemeinen  Formel       H-S-R.1,     deren     Alkalisalze    als Reaktionskomponenten  verwendet werden können, seien die folgenden  erwähnt       Cyclopentenmercaptan,          Cyclohexy        lmereaptan.     



  Zur Durchführung der Umsetzung arbei  tet man zweckmässig bei Raumtemperatur  oder mässig erhöhter Temperatur und in     iner-          ten    Verdünnungsmitteln; als solche kommen  zum Beispiel     Kohlenwasserstoffe,    wie Benzol,       Toluol    usw., Chlorbenzol u. ä., oder auch     Ke-          tone,    wie Aceton,     Methyläthylketon,        14lethyl-          propylketon,    in Frage. Die Umsetzung kann  in bekannter Weise durch Zusatz von metal  lischem Kupfer katalytisch beschleunigt. wer  den.  



  Die Verbindungen stellen wertvolle Schäd  lingsbekämpfungsmittel dar und besitzen bei  geeigneter     Konstitution        innertherapeutische,     sog.     systemische    Wirkung.  



  Die Bekämpfung der     Sehädlinge    mit den  neuen Verbindungen kann nach üblichen Ver  fahren vorgenommen werden, z. B. durch Be  handlung der zu schützenden Körper mit den  neuen Verbindungen in Form von     Stäube-          oder    Spritzmitteln, z. B. als Lösungen bzw.  Suspensionen, die mit Wasser oder geeigne  ten organischen Lösungsmitteln, wie z. B. Al  kohol, Petroleum, Teerdestillaten u. a., zube  reitet worden sind; auch können wässerige  Lösungen bzw. wässerige Emulsionen von     or-          ryanischen    Lösungsmitteln, die die wirksamen  Stoffe enthalten, zum Bestreichen, Bespritzen  oder Tauchen der zu     sehützenden    Gegenstände  dienen.  



  Die Spritz- und     Stäubemittel    können die  üblichen     inerten    Füllstoffe oder     Zeiehnungs-          mittel,    wie z. B. Kaolin, Gips oder     Bentonit,     oder weitere Zusätze, wie Sulfitcellulose-      ablauge,     Cellulosederivate    und dergleichen,  ferner zur Verbesserung der Netz- und Haft  festigkeit die üblichen Netz- und Haftmittel  beigemischt enthalten. Die     Schädlingsbekämp-          fungspräparate    können in Pulverform, in  Form von wässerigen Dispersionen     resp.    Pa  sten, oder als     selbstdispergierende    Öle herge  stellt werden.  



  Die neuen Verbindungen können als ein  zige Wirkstoffe in einem Schädlingsbekämp  fungsmittel vorhanden sein oder auch in  Kombination mit andern     Insekticiden    und/  oder     Fungiciden.    Die Verwendung solcher  Präparate im Pflanzenschutz erfolgt nach  den üblichen Spritz- und     Stäubeverfahren.     



  In den folgenden Beispielen     bedeuten    die  Teile Gewichtsteile. Das Verhältnis von     Ge-          wiehtsteil    zu     Volumteil    ist das gleiche wie  dasjenige zwischen dem Kilogramm und dem  Liter. Die Temperaturen sind in Celsiusgra  den angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  10 Teile feinpulverisiertes     Cyclopenten-          mereaptannatrium    werden in 60     Volumteilen     Benzol suspendiert. Unter Rühren werden bei  20 bis 30  17,2 Teile     Diäthylchlorphosphat    zu  getropft. Nach sechsstündigem Rühren bei     .10     bis 50  ist die Umsetzung beendigt. Das im  Benzol kolloidal gelöste     Natriumchlorid    wird  durch Zugabe von 5 Teilen Wasser abgeschie  den. und kann von der     benzolischen    Lösung  getrennt werden. Nach dem Trocknen und       Abdestillieren    des Benzols erhält man das Re  aktionsgemiseh als gelbliches Öl, das bei 105  bis 108 /0,2 mm siedet.  



  <I>Beispiel 2</I>  1,15 Teile Natrium werden in 60     Volum-          teilen        Toluol    suspendiert. Dazu werden bei 30  his<B>-1</B>0  5,8 Teile     Cyclohexylmercaptan    lang  sam zugegeben. Nach einstündigem Rühren bei  50 bis 60  hat sieh das     Natriummereaptid    in  feinverteilter Form gebildet. Nachdem 8,6  Teile     Diäthy        lchlorphosphat    langsam unter  Rühren bei 20 bis 25  eingetragen wurden,  wird 4 Stunden bei Raumtemperatur nachge  rührt, worauf die Reaktion beendet ist. Durch  Zugabe von<B>1.0</B> Teilen Wasser wird das gebil-         dete        Natriumchlorid    herausgelöst.

   Die     Toluol-          lösung    wird getrocknet, und nach dem Ab  destillieren des     Toluols    erhält man 10,9 Teile  eines gelblich gefärbten Öls. Durch Destilla  tion erhält man bei 99 bis 102 /0,2 mm das  Produkt als farblose Flüssigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Phosphor enthaltenden Verbindungen der allgemeinen Formel EMI0003.0033 worin A1 und A2 einen über ein Heteroatom an das Phosphoratom gebundenen organischen Rest bedeuten, Z für Sauerstoff oder Schwefel und R4 für einen einen cycloaliphatischen Ring aufweisenden Rest stehen, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Verbindung der alle,Pmeinen Formel EMI0003.0038 mit einer solchen der allgemeinen Formel Me-S-R4 kondensiert, wobei in den genannten Formeln die Symbole Ai, A2, R4 und Z die eingangs gegebene Bedeutung besitzen,
    Hal für ein Halogenatom und Me für ein Metall stehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch zur Herstellung von Verbindungen der allgemei nen Formel EMI0003.0044 worin Z und R,1 die im Patentanspruch gege bene Bedeutung haben und Alkyl für einen alkylrest steht, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI0004.0004 mit einer solchen der allgemeinen Formel Alkali-S-R-1 umsetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umset zung in inerten Lösungsmitteln vornimmt.
CH323228D 1953-04-24 1953-04-24 Verfahren zur Herstellung von Phosphor enthaltenden organischen Verbindungen CH323228A (de)

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