CH323804A - Luftleitungskupplung für selbsttätig kuppelnde Fahrzeuge - Google Patents
Luftleitungskupplung für selbsttätig kuppelnde FahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Luftleitungskupplung für selbsttätig kuppelnde Fahrzeuge Die vorliegende Erfindung betrifft eine Luftleitungskupplung für selbsttätig kup pelnde Fahrzeuge. Die bisher bekanntgewordenen Luftlei tungskupplungen für selbsttätig kuppelnde Fahrzeuge bestehen in der Regel pro Kupp lungshälfte aus vielen Einzelteilen wie einem Gummimundstück mit Metalleinfassung, einer Führung und Abdichtung in einem Gehäuse oder dem Anschluss an ein Gummirohr und einer Druckfeder, welche die erforderliche Dichtpressung der Mündungen erzeugen muss. Zur Verstärkung des Gummirohres gegen eine Aufweitung durch den innern Druck ist entweder die Druckfeder über das Gummirohr gezogen, oder aber es ist zu diesem Zweck noch eine besondere Armierung vorhanden.
Die Abhängigkeit aller dieser genannten Teile voneinander stellt bereits bei der geringsten Störung eines dieser Teile das Funktionieren der ganzen Kupplung in Frage. Hinzu kommt noch, dass die Herstellung einer aus vielen Einzelteilen bestehenden Luftleitungskupp lung hohe Fertigungskosten und für den Be trieb eine grosse Ersatzteilhaltung erfordert..
Die Erfindung bezweckt, die zuvor genann ten Nachteile zu vermindern und eine Kupp lung zu schaffen, welche sich durch eine hohe Betriebssicherheit, geringe Fertigungskosten. und die Verwendung von einer minimalen Anzahl von Bauelementen auszeichnet. Erfindungsgemäss ist eine Luftleitungs kupplung mit bei jeder Kupplungshälfte in einem Gehäuse gelagertem Gummikörper zur Abdichtung und Federung der Verbindung vorgesehen,- bei der der Gummikörper in sei ner Mitte kammerartig erweitert und mün- dungsseitig verstärkt ist, damit durch den mechanischen Kuppeldruck nur die weiter rückwärts liegenden, schwächer dimensionier ten Teile eine Verformung erleiden,
wobei für das Mündungsteil des Gummikörpers im ge- kuppelten Zustand ein radiales Spiel gegen über dem umgebenden Gehäuse vorgesehen ist, um eine Aufweitung des Mündungsteils durch die eintretende Druckluft zu erzielen. Vorzugsweise ist der Querschnitt der Boh rung des Mündungsteils vor Einwirkung der Druckluft kleiner als der Querschnitt der Druckluftleitung, für welche die Kupplung bestimmt ist.
Der Gummikörper kann an seinem rück wärtigen Ende mit einer Dichtlippe versehen sein, welche sieh auf ein innen- und aussensei- tig übergreifendes Fussteil abstützt, wobei das Fussteil im Gehäuse herausnehmbar befestigt und auch zum Anschluss der Luftleitung ein gerichtet ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel einer Luftleitungskupplung gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 im Längsschnitt die eine Hälfte der Kupplung im ungekuppelten Zustand, Fig. 2 im Längsschnitt zwei zusammen- gekuppelte Kupplungshälften, die noch nicht. der Druckluft ausgesetzt sind, und Fig. 3 die gekuppelten Hälften nach Fig. 2 nach Eintritt der Druckluft.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht je Hälfte der Kupplung lediglich aus drei Tei len, dem Gummikörper 1, dem Gehäuse 2 und dem Fussteil 3.
Der Gummikörper 1 hat im wesentlichen zylindrische Gestalt und ist an seinem Vorder ende, dem Mündungsteil. 4, und dem rückwär tigen Ende, der hintern Dichtlippe 5, konisch eingezogen. Das Mittelteil 6 des Gummikör pers 1 umschliesst die innerhalb des Gummi körpers gebildete Druckkammer 7. Die Wau-. dun,-- des Mündungsteils 4 ist gegenüber den übrigen Wandungen des Gummikörpers wesentlich verstärkt. Der von dieser Wandung eingeschlossene freie Querschnitt vom Durch messer d ist im ungekuppelten Zustand wesentlich kleiner als der Leitungsquerschnitt.
Es kann somit auf einen zusätzlichen Ver schluss der Luftleitung im ungekuppelten Zu stand verzichtet werden, da durch den ver engten Öffnungsquerschnitt die Möglichkeit der Verschmutzung der Luftleitung so ver ringert ist, dass sie praktisch nicht mehr in Betracht kommt, zumal vor die Steuergeräte, zu denen die Pressluft strömt, vielfach noch Staubfänger geschaltet sind.
Das den Gummikörper 1 umgebende Ge häuse 2 ist an seinem Vorderende gleichfalls konisch eingezogen, so dass der Gummikörper mündungsseitig nicht herausfallen kann und sicher geführt und auch im ungekuppelten Zustand zentriert gehalten wird. Das Mittel teil des Gehäuses 2 lässt zwischen sich und dem darin eingelegten Gummikörper im unge- kuppelten Zustand ein radiales Spiel 8, das erst beim Kuppeln ausgefüllt wird.
Die Rückseite des Gehäuses 2 ist durch das Fussteil 3 verschlossen, welches eingeschoben Lind mit einem Seegerring 9 in seiner Lage gehalten wird. Das Fussteil 3 greift innen- und aussenseitig über die hintere Dichtlippe 5 des Gummikörpers 1 und ist an seinem aus wärtigen Ende mit einem Anschlussstutzen 10 für die Luftleitung versehen.
Die durch sämtliche Figuren hindurch ge legte strichpunktierte Linie K -H stellt die Kuppelebene dar.
Beim Kuppeln treffen die beiden sich gegenüberstehenden Mündungsteile 4 in der Kuppelebene aufeinander. Ihre Zentrierung und ihre genaue Ausrichtung aufeinander ist. durch die umgebenden konischen Gehäuseteile gewährleistet. Nach dem Aufeinandertreffen der Mündungsteile 4 werden beide Gummi körper in gleichem Masse in axialer Richtung zusammengestaucht. Dabei weitet sich ledig lich das Mittelteil 6 des Gummikörpers auf und sorgt für den entsprechenden Federweg, während die stärker dimensionierten Mün dungsteile so gut wie keine Verformung er leiden (Fig. 2).
Nach erfolgtem mechanischem Kuppeln, das heisst ohne Einleitung des Bremsluftdruckes, sind nur die Mündungs teile 4 um den Kuppelweg in die konischen Gehäusemündungen eingedrückt und besitzen dann infolge der Konizität der Gehäuse ra diales und axiales Spiel 11. Somit können auch die gekuppelten Gummimündungsteile 4 sieh allseitig bewegen und einstellen, falls sich die Gehäuse noch gegeneinander verstellen sollten.
Der ohne Einlass der Druckhift an den Stirnflächen der Mündungsteile 4 auftretende Dichtdruck ist gering und entspricht lediglich der Federkraft des radial verformten Mittel teils 6. Der Durchmesser der nunmehr auf einanderliegenden mündungsseitigen BohrLin- gen beträgt nach wie vor d.
Sobald in die Luftleitung die Druckluft eingelassen wird (Fig. 3), -weiten sich beide Gummikörper maximal, das heisst bis zu ihrer festen Anlage an den umgebenden Gehäuse teilen, auf.
In der Kammer 7 herrscht nunmehr der volle Leitungsdruck, welcher einerseits radiale Aufweitungskräfte am Mündungsteil 4 und anderseits starke axiale Kräfte in den übrigen Teilen des Gummikörpers 1 hervorruft, so dass sich die hintere Dichtlippe 5 fest in die rinnen- förmige Aussparung des Fussteils 3 einzwängt. und an der Stirnseite des Mündungsteils einen sehr starken Dichtungsdruck bewirkt. Auch hat die Bohrung des Mündungsteils nunmehr den erforderlichen Durchmesser D.
Durch diese Ausführungsform kann der mechanische Kuppeldruck wesentlich geringer gehalten werden als der erforderliche Anpress- druck der Leitungen, und es lässt sich der Kuppeldruck durch geeignete Wahl der Wand stärken des Gummikörpers den Betriebserfor dernissen anpassen.
Das Fussteil 3 kann statt mittels Seeger ring auch mittels Gewinde oder Bajonettver schluss im Gehäuse 2 befestigt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Luftleitungskupplung für selbsttätig kup pelnde Fahrzeuge, mit bei jeder Kupplungs hälfte in einem Gehäuse gelagertem Gummi körper zur Abdichtung und Federung der Verbindung, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummikörper in seiner Mitte kammerartig erweitert und mündungsseitig verstärkt ist, damit durch den mechanischen Kuppeldruck nur die weiter rückwärtsliegenden, schwächer dimensionierten Teile eine Verformung erlei den, wobei für das Mündungsteil des Gummi körpers im gekuppelten Zustand ein radiales Spiel gegenüber dem umgehenden Gehäuse vorgesehen ist, um eine Aufweitung des Mündungsteils durch die eintretende Druck luft zu erzielen. UNTERANSPRÜCHE 1.Luftleitungskupplung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Kupplungsseite gelegene Öffnung des Gehäuses und der darin gelagerte Mündungs teil des Gummikörpers konisch ausgestaltet sind. 2. Luftleitungskupplung nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummikörper an seinem rückwärtigen Ende mit einer hintern Dichtlippe versehen ist. 3. Luftleitungskupplung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung des Mündungsteils vor Einwirkung der Druckluft, einen kleineren Querschnitt besitzt als die Druckluftleitung, für welche die Kupplung bestimmt ist. 4.Luftleitungskupplung nach Unter anspruch 3, gekennzeichnet durch ein innen- und aussenseitig die hintere Dichtlippe des Gummikörpers übergreifendes Fussteil, wel ches im Gehäuse herausnehmbar befestigt und zum Anschluss der Luftleitung eingerichtet ist. 5. Luftleitungskupplung nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussteil am Gehäuse mittels einer Verschrau bung gehalten ist. 6. Luftleitungskupplung nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussteil am Gehäuse mittels einer Seeger sicherung gehalten ist. 7. Luftleitungskupplung nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Fussteil am Gehäuse mittels eines Bajonett verschlusses gehalten ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH323804T | 1954-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH323804A true CH323804A (de) | 1957-08-15 |
Family
ID=4499295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH323804D CH323804A (de) | 1954-06-23 | 1954-06-23 | Luftleitungskupplung für selbsttätig kuppelnde Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH323804A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2289376A1 (fr) * | 1974-10-28 | 1976-05-28 | Peche Jack | Dispositif d'accouplement des conduites de freins pneumatiques de vehicules |
-
1954
- 1954-06-23 CH CH323804D patent/CH323804A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2289376A1 (fr) * | 1974-10-28 | 1976-05-28 | Peche Jack | Dispositif d'accouplement des conduites de freins pneumatiques de vehicules |
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