CH325465A - Verfahren zur Herstellung von Isodibenzanthron - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von IsodibenzanthronInfo
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- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
- C09B3/00—Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
- C09B3/22—Dibenzanthrones; Isodibenzanthrones
- C09B3/30—Preparation from starting materials already containing the dibenzanthrone or isodibenzanthrone nucleus
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Description
Verfahren zur Herstellung von Isodibenzanthron Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren zur Herstellung von Isodibenzanthron. Im Schweizer Patent Nr. 322987 ist. ein neues Verfahren zur Herstellung aromatischer Sulfide durch Umsetzung von aromatischen Halogenverbindungen mit Alkalisulfiden be schrieben, indem man diese Umsetzung in einer Schmelze aus Salzen von Carbonsäuren vornimmt.
So wurde dort die Herstellung von Bz 7 , Bz 1'-Dibenzanthrony lsulfid aus Bz 1- Chlorbenzanthron und --\-at.riumsulfid in einer Schmelze aus Kalium- und Natriumaeetat beschrieben.
Es wurde nun gefunden, da.ss sich dieses nibenzanthronylsulfid ohne vorherige Ab trennung in der Bleiehen Schmelze mit alka lischen Kondensationsmitteln in guter Aus beute in Isodibenzanthron überführen lässt.
Das erfindun -sgemä.sse Verfahren zur Herstel- lun@ von Isodibenzanthron ist dadurch ge kennzeichnet, dass man ein Bz 1.-Halogenbenz- anthron mit. Alkalisulfiden in einer Schmelze aus Salzen von Carbonsäuren umsetzt, und das erhaltene Bz 1, Bz 1'-Dibenzanthrony1- sulfid ohne vorherige Abtrennung in der Blei ehen Schmelze mit alkalischen Kondensations mitteln behandelt.
Als Salze von Carbonsä.uren eignen sieh die Salze, insbesondere die Alkali- oder Erd- alkalisalze, von aliphatisehen Mono- und Poly- carbonsäuren, wie der Ameisensäure, Essig säure, Propionsäiue, Adipinsäure oder den höheren Fettsäuren. Auch Salze von aroma tischen Carbonsäuren, wie der Benzoesäure oder Phthalsäure, kommen, insbesondere in Mischung mit den vorher genannten, in Be tracht.
Neben den Alkalisalzen oder Erd- alkalisalzen eignen sieh vorzüglich auch die Salze von Carbonsäuren mit. organischen Basen, wie Triäthanolamin. Besonders vorteil haft sind Gemische der genannten Salze, bei- sDielsweise von Kalium- und '-,N-atriumacetat oder Kaliumacetat und N atriumpropionat, und analoge andere Gemische.
Als alkalische Kondensationsmittel einen sich Natrium- oder Kaliumhydroxyd oder auch Mischungen beider.
Das so erhaltene Isodibenzanthron ist be kannt; es ist ein wertvoller Küpenfarbstoff. Im Gegensatz zu den bekannten alkoho lischen Kalischmelzen ist bei dem neuen Ver fahren die Verwendung von Alkoholen über flüssig.
Ferner erfordert- das neue Verfahren weniger Alkahhy droxyd als die üblichen alko holischen Kalischmelzen. Die Zusammenfas sung zweier Umsetzungen ermöglicht ausser dem eine sehr wesentliche Arbeits- und Zeit ersparnis, erfordert weniger Chemikalien und Energie und liefert den Endstoff in sehr guter Ausbeute und hoher Reinheit. Die im folgenden Beispiel genannten Teile sind Gewichtsteile.
<I>Beispiel.</I> In eine Schmelze aus 70 Teilen Kalium aeetat und 83 Teilen kristallisiertem Natrium aeetat trägt man bei 140 bis 145 unter Rüh ren 10 Teile 67ohiges Natriumsulfid, 1 Teil Schwefel und 25 Teile Bz 1-Brombenzanthron ein und rührt das Gemisch 5 Stunden bei 140 bis 1-I5 und 3 Stunden bei 155 bis 160 wei ter. Dann fügt man 30 Teile gemahlenes Kaliumhydroyd zu und rührt so lange bei 210 bis 21.5 weiter, bis eine Probe der Schmelze restlos verküpbar ist.
Die Schmelze wird dann in Wasser gegossen, die wä.ssrige Suspension mit Luft ausgeblasen, der aus geschiedene Farbstoff ab-esaugt und neutral gewaschen. Man erhält so Isodibenzanthron in einer Ausbeute von 92,5 % der berechneten Menge.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Isodibenz- anthron, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Bz 1 -Halogenbenzanthron mit Alkali sulfiden in einer Schmelze aus Salzen von Carbonsäuren umsetzt und das erhaltene Bz 1, Bz 1'-Dibenzanthronylsulfid ohne vorherige Abtrennung in der gleichen Schmelze mit alkalischen Kondensationsmitteln behandelt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE325465X | 1953-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH325465A true CH325465A (de) | 1957-11-15 |
Family
ID=6182946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH325465D CH325465A (de) | 1953-02-03 | 1954-01-07 | Verfahren zur Herstellung von Isodibenzanthron |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH325465A (de) |
-
1954
- 1954-01-07 CH CH325465D patent/CH325465A/de unknown
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