CH325661A - Verfahren zur Herstellung cyklischer Ketale von Steroiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung cyklischer Ketale von Steroiden

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CH325661A
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chloro
sep
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diol
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Harold Levin Robert
John Magerlein Barney
Jr Mcintosh A Vern
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Upjohn Co
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    • C07J21/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen having an oxygen-containing hetero ring spiro-condensed with the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung     cyklischer        Ketale    von Steroiden    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur Herstellung von     3,20-Di-          ketalen    von     Steroid-4-halogen-3,20-diketoneii     mit     Pregnan-Kohlenstoffskelett,    welches da  durch gekennzeichnet ist, dass man auf ein       -1-Chlor-    oder     4-Brom-3,20-diketosteroid    mit.

         Pregnankohlenstoffskelett    in Gegenwart einer  Säure als Katalysator bei Temperaturen zwi  schen 20 und 200  C ein     Alkan-l.,2-diol    oder       Alkan-1,3-diol.    mit 2-8     Kohlenstoffatomen     einwirken lässt.

      Die Bildung der     eyclischen        Ketalgruppen     gemäss der Erfindung kommt in erster Linie  dann in Betracht, wenn es sich darum han  delt, die beiden     Ketogrnppen    von     4-Halogen-          3,20-diketo-pregIianen    zu blockieren, so dass sie  an an andern Stellen des Moleküls v     orzuneh-          menden    Reaktionen nicht teilnehmen.  



  Die     erfindungsgemäss    erhältlichen neuen  Verbindungen entsprechen (abgesehen von  allfälligen weiteren     Substituenten    und Dop  pelbindungen) der folgenden Formel:  
EMI0001.0022     
    in der n 1 oder 2,     Y    Cl oder     Br    und R  Wasserstoff oder niedrige     Alkylgruppen    mit.  l-6     C-Atomen    für n = 7. bzw. mit 1-5     C-          Atomen    für n = 2, also z.

   B.     Methyl,    Äthyl,       Propyl.        Isopropyl,        Butyl,        1-Methyl-propyl,          Ä        myl    und allenfalls     Hex@#1,    bedeutet. Von       (liegen        Verbindun en    sind die aus 1,2-Alkan-         diolen    gebildeten     cyclischen    niedrigen     Alkylen-          ketale    von besonderem Interesse.  



  Der     Pregnankern    kann einen oder mehrere  weitere     Substituenten    tragen, wie z. B.     Keto-,          Hydroxyl-,        Aeyloxy-,        Carboxy-,        Carbalkoxy-          gruppen    und dergleichen, z. B. in Stellung 6,  7, 11., 12, 17, 21 und andern Stellungen. Zu-      dem können     Doppelbindungen    in     versehie-          denen    Stellungen vorhanden sein, wie z. B.  in 6, 7, 8, 9, 11,     1..1,    15 und andern Stellungen.  



  Die     erfindungsgemäss    erhältlichen neuen  Verbindungen eignen sich für die Synthese       ph.ysiologiseh    aktiver Steroide, wie     Cor-tison,          -und    sind von besonderem Interesse für die  Synthese von     11-Oxy-steroiden,    wie     Kendall's          Verbindung    F und deren Estern. Die im Ver  gleich zur     20-Ketalgruppe    höhere Stabilität.

    der     3-Ketalgruppe    gestattet die Umwandlung  der     3,20-Diketalen    in     3-Ketale,    die ihrerseits  in wertvolle Therapeutika, wie     Kendall's    Ver  bindung F, übergeführt. werden können. Es  hat sich bezeigt, dass die Anwesenheit von  Halogen in     4-Stellung    die Stabilität der       3-Ketalgruppen    verbessert.  



  Falls die     Ausgangsstoffe    zusätzliche     Keto-          n'ruppen    enthalten, so werden dieselben in  gewissen Fällen ebenfalls     ketalisiert.    Die       11-Ketogruppe    zum Beispiel reagiert jedoch  nicht, sondern bleibt. während der Reaktion  erhalten.

   Beispiele von     Ausgangsstoffen    für  das vorliegende Verfahren sind:  
EMI0002.0025     
  
    .1-Chlor-pregnan-3,20-dion,
<tb>  4-Chlor-17a-oxv-pregnan-3,20-dion,
<tb>  4-Chlor-pregnan-3,11, <SEP> 20-trion,
<tb>  -1-Chlor-21-oxy-pregnan-3,20-dion,
<tb>  4-Chlor-11 <SEP> a-oxy-pr <SEP> egnan-3,20-dion,
<tb>  4-Chlor-1 <SEP> lss-oxy-pregnan-3,20-dion,
<tb>  .l-Chlor-17a-oxy-pregnan-3,11,20-trion,
<tb>  -1-Chlor-lla,17a-dioxc-pregnan-3,20-dion,
<tb>  1-Chlor-1 <SEP> lss',17a-dioxy-pregnan-3,20-dion,
<tb>  4-Chlor-11 <SEP> a-acetoxv-17a-oxy <SEP> -pregna.n  3,20-dion,
<tb>  -1-Chlor-12-oxy <SEP> -pre-nan-3,20-dion,
<tb>  -1-Chlor-12-acetoxy-pregnan-3,20-dion,
<tb>  -1-Chlor-11-pregnen-3,20-dion,
<tb>  -1-Chlor-9 <SEP> (11)-pregnen-3,20-dion,
<tb>  -1.-Chlor-6-oxy-pregnan-3, <SEP> 20-dion,
<tb>  4-Chlor-6-acetoxy-pregnan-3,20-dion,

  
<tb>  die <SEP> entsprechenden <SEP> Bromverbindungen
<tb>  und <SEP> dergleichen.       Zur Umsetzung mit. den     Alkandiolen    wer  den die     4-Halogen-3,20-diketo-pregnane    am.  besten mit mindestens der theoretisch erfor  derlichen Menge des     Alkan-1,2-diols    oder         Alkan-1,3-diols    in. einem     inerten    organischen  Lösungsmittel vermischt. Die bevorzugte  Reaktionstemperatur liegt zwischen 20 und       150     C.

   In der Regel verwendet man v     orteil-.          haft    einen     Überschuss    an     Alkandiol,        vorzugs-          weise    von etwa 5-50     ZVIol    pro     1VIol    des     Steroids.     Die Reaktionszeit ist nicht kritisch und kann  zwischen etwa. einer Stunde und     2.1    Stunden  variieren. Sie hängt ab von der     Temperatur,     dem     ketalbildenden    Mittel und dem Kataly  sator.  



  Man kann in irgendeinem organischen  Lösungsmittel arbeiten, das mit den     Reagen-          tien    und Produkten nicht reagiert, wie z. B.  Benzol,     Toluol,        Yylol,        1lethylenchlorid,        Pe-          troläther    und     dergleiehen.    Die bevorzugten  Lösungsmittel sind jedoch solche, die mit  Wasser zusammen destillieren, so dass sieh das       Wasser    nach Massgabe- seiner Bildung ent  fernen lässt.

   Aus diesem Grunde führt man  die Reaktion in der Regel am     Rückfluss    durch,  wobei die Temperatur selbstverständlich vom       Lösungsmittel    und den Reaktionsbedingun  gen, z. B. dem Druck, abhängt.  



  Als     Alkan-1,2-diole    und     Alkan-1,3-diole     kommen zum Beispiel:       Äthylengly        kol,        Propan-1,2-diol,          Propan-1,3-diol,        Butan-1.,2-diol,          Pentan-1,2-diol,        3-1Tethy1-pentan-1,2-diol,          Hexan-1,3-diol,        Octan-1,2-diol    usw.  



  in Betracht. Als Katalysator verwendet man       vorzugsweise    eine     14Iineralsäiire    oder eine orga  nische     Sulfosäure.    Beispiele von geeigneten  Katalysatoren sind m- und     p-Toluolsulfo-          säure,        Naphthalinsulfosäure,        Benzolsulfosäure,          o-Chlor-benzolsulfosäure,    Salzsäure und Schwe  felsäure, wobei     p-Toluolsulfosäure    bevorzugt  wird.

      <I>Beispiel 1</I>    Eine Lösung von 25     g        öa,17a-Dioxy-          pregiian-11,20-dion        [Sarett,        J.    Am.     Chem.        Soe.     70,     1454        (1948)1    in 380     cm3        tert.-Butyl-          alkohol    wird mit 5     ein-    konzentrierter     HCl     und 12     cin3    Wasser vermischt und auf 15  C  abgekühlt.

   Dann     gibt    man 18     em3    (2,2     Mol-          äquiva.lente)        tert.-Butylhypochlorit    zu,     worauf     die Temperatur auf 26  C     ansteigt.    Die R.eak-           tionsinisehung    wird 41/2 Stunden gerührt.;  doch zeigt die     iodometrische        Titration    einer  schon nach 2 Stunden entnommenen     aliquoten     Probe, dass die Reaktion praktisch beendet  ist.

   Die flüchtigen Komponenten des Reak  tionsgemisches werden. unter vermindertem  Druck     abdestilliert,    und es verbleiben     2-1,50    g       4-Chlor-17a-oxy-pregnan-3,11,20-trion    vom  Schmelzpunkt 220-225  C (ohne Reinigung) ;       (a)n    + 91  (Aceton). Diese Ausbeute     ent-          spricht        90,6'%        der        Theorie        unter        Berücksich-          tigung    der für die     Titration    entnommenen  Proben.

      Die entsprechende     4-Bromverbindung    kann  nach der Methode von     Kitchevsky    und     Mit-          arb.    [J. Am.     Chem.        Soc.,    74, 483 (1952) ] her  gestellt werden.  



  Eine Lösung aus 5     g    des so erhaltenen       4-Chloi'-17        a-oxy-pregnan-3,11,20-trions,    10     em3          :Xtliylenglykol,    0,30g     p-Tolliolstilfosäure    und  500 ein?, Benzol     werden    in einem mit.     R.ück-          flusskühler    und Wasserfänger versehenen Kol  ben gebracht und unter Rühren am     Rüeli:-          fluss    erhitzt. Das gebildete Wasser destilliert  mit dem Benzol ab und wird im     Wasser-          Unger    gesammelt.

   Man kühlt. ab, wäscht. mit       verdünnter        Nat.riumbikarbonatlösung    und       Wasser,    trocknet und verdampft. unter ver  mindertem Druck zur Trockne. Der weisse  kristalline Rückstand wird in 85     emj        Äthy        l-          aeetat    gelöst und die Lösung gekühlt, bis  Kristallisation eintritt. Das kristalline     4-Chlor-          7        7a-oxy-pregnan-3,11,20-trion-3,20-äthylen-          glykoldiketal    wird durch Filtration isoliert  und wiegt 1.,986 g; Schmelzpunkt 232-236  C.

    Durch Konzentration der Mutterlauge erhält:  man eine zweite Fraktion von 1,928 g; Schmelz  punkt 232-235  C. Die beiden Fraktionen       werden    vereinigt und aus     Methy        lenchlorid!          Hexan,    Benzol und     Äthylacetat    in der angege  benen Reihenfolge umkristallisiert, worauf  man ein reines Produkt vom Schmelzpunkt       239=242     C, (a) D = + 55  C (Aceton) erhält.

    Analyse  Berechnet für     C_0H;3700c1:     C 64,02; H 7,95; Cl 7,56 0/0       Gefunden:        C        61,57;        H        7,86;

          Cl        7,55%.       Wenn man das so erhaltene     4-Chlor-17a-          oxy        -pregnan    -     3,11,20-trion-        3,20-äthylenglykol-          diketal    mit.     Li-Al-Hydrid    reduziert, so erhält  man     4-Chlor-11[j,17a-dioxy-pregnan-3,20-dion-          3,20-äthylenglykoldiketa1,    das nach mehr  maligem     Umkristallisieren    aus     Äthylacetat;          IIexan    bei 222-224  C schmilzt.

      Analyse    Berechnet für     Cz,H390eCl:          C        63,74;        H        8,35;        Cl        7,53        %     Gefunden: C 63,80; H 8,30; Cl 7,350/0.

    Die gleiche Verbindung,     4-Chlor-11ss,17a-          dioxy-        pregnan-    3,20 -     dion-        3,20-äthylenglykol.-          diketal    mit den genau gleichen physikalischen  Eigenschaften, wie oben     angegeben,    erhält  man auch, wenn man     4-Chlor-11ss,17a-dioxy-          pregnan-3,20-dion    in Anwesenheit von p  Toluolsulfosäure mit     Äthy        lengly        kol    wie be  schrieben behandelt.

           Beispiel..       In praktisch gleicher Weise wie im Bei  spiel 1 stellt man durch Umsetzung von       4-Chlor-pregnan-3,20-dion    mit     Äthylenglykol     in     Gegenwarf:    von     p-Toluolshllfosäure    das 4  Chlor -     pregnan    -<B>3,20</B> -     dion    - 3,     20-äthylenglykol-          diketal    vom     Schmelzpunkt        131-137     C her.

      <I>Beispiel 3</I>  In praktisch gleicher Weise wie im Bei  spiel 1 stellt man aus einer Mischung von 1 g       4-Chlor-17a-oxy-pregnan-3,11,20-trion,    5     em3          Propan-1,2-diol,    100 mg     p-Toluolsulfosäure     und 100     em3    Benzol 0,4 g     4-Chlor-17a-oxy-          pregnan-    3,11,20 -     trion-3,20-propan-1,2-diol-di-          ketal    her. Schmelzpunkt 183-195  C;       (a)D    = + 73  (Benzol).

    Analyse  Berechnet für     Cz7H4100C1:    C 65,24; H 8,310/0       Grefunden:        C        65,23;        H        8,74%.       <I>Beispiel 4</I>    Wie im Beispiel 1 angegeben, stellt man  aus einer     l'lischung    von 1 g     4-Chlor-17a-oxy-          pregnan-3,11,20-trioii,    2     ems        Propan-1,3-diol,     100 mg     p-Toluolsulfosäure    und 100     cm3       
EMI0004.0001     
  
    Benzol, <SEP> 0,69 <SEP> g <SEP> 4-Chlor-l. <SEP> 7a.-oxy-pregnan-3,11,20  trion-3,20-propa.n-1,3-dili:

  etal <SEP> her. <SEP> Nach <SEP> Um  kristallisieren <SEP> aus <SEP> Benzol;Hexan <SEP> schmilzt <SEP> das
<tb>  Produkt <SEP> bei <SEP> 205-208 C; <SEP> (11)D <SEP> = <SEP> -i- <SEP> 58 
<tb>  (Benzol).
<tb>  



  Analyse
<tb>  Berechnet <SEP> für <SEP> C@7H4106C1 <SEP> : <SEP> C <SEP> 65,24; <SEP> H <SEP> 8,310/0
<tb>  Gefunden: <SEP> C <SEP> 65,60; <SEP> H <SEP> 8,3511/o.     
EMI0004.0002     
  
    <I>Beispiel <SEP> 5</I>
<tb>  Wie <SEP> im <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> stellt <SEP> man <SEP> aus <SEP> einer
<tb>  IGIisehung <SEP> von <SEP> 1,5 <SEP> 1llillimol <SEP> 4-Brom-17a-oxy  pregnan-3,11,20-trion, <SEP> 28 <SEP> 1Vlillimol <SEP> Propan-1,2  diol, <SEP> 50 <SEP> mg <SEP> p-Toluolsulfosäuremonohydrat <SEP> und
<tb>  50 <SEP> em3 <SEP> Benzol <SEP> das <SEP> 4-Brom-17a-oxy-pregnan  3,11,20-trion-3,20-propan-1,2-dioldiketal <SEP> her.

         <I>Beispiel 6</I>  In der in Beispiel 1 beschriebenen Weise  stellt man durch Umsetzung von     4-Brom-          11ss,17a-dioxy-pregnan-3,20-dion    mit     Propan-          1,2-diol    in Gegenwart von     p-Toluolsulfosäure     das entsprechende     Diketal    her.  



  Diese Verbindung ist. identisch mit dem  durch Reduktion von     4-Brom-17a-oxy-pregnan-          3,11,20-trion-3,20-propan-l,2-dioldiketa.l    mit       Li-A1-Hydrid    erhältlichen     4-Brom-llss,17a-di-          oxy        -pregnan-3,20    -     dion    -<B>3,20</B> -     pr        opan    -1,2 -     diol-          diketal.       <I>Beispiel 7</I>    In gleicher Weise wie im Beispiel 1 stellt  man aus     4-Brom-pregnan-3,11,

  20-trion    [her  gestellt durch     Bromierung    von     Pregnan-          3,11,20-trion    (Hager und     Reichstein,        Helv.          Chim.    Acta, 26, 728;

   mit Brom in     4-Stellung]     unter Verwendung von     3-lIethyl-pentan-1,2-          diol    statt     Äthy        lenglykol    und     Naphthalinsulfo-          säure    statt     p-Toluolsulfosäure    das 4-Brom-         pregnan-3,11,20-trion-3,20-(3-methyl-pentan-          1,2-diol)-diketal    her.  



  <I>Beispiel 8</I>  In gleicher Weise wie im Beispiel 1 stellt.  man unter Verwendung von     Propan-1,3-diol     11,n Stelle von     Äthylenglykol    aus     4-Brom-12-          oxy-pregnan-3,20-dion    [erhalten durch     Bro-          mierung    mit Brom in     4-Stellung    von     12-Oxy-          pregnan-3,20-diol        (Reichstein    und     Dlitarb.,          Helv.        Chim.    Acta 27, 821;

   1944) ] das     4-Brom-          1.2-oxy        -pregnan-3,20-dion-3,20-propan        -1,3-diol-          diketal    her.  



  <I>Beispiel 9</I>  In der gleichen Weise wie im Beispiel 1  stellt man durch Umsetzung von     4-Chlor-          lla,17a-dioxy-pregn#in-3,20-dion    mit     Äthylen.-          mlvkol    in Gegenwart von     p-Toluolsulfosäure     das     4-Chlor-11a,17a-dioxy-pregnan-3,20-dioii-          3,20-ä.thylenglykol-dilr,etal    her.  



  Das Ausgangsmaterial dieses Beispiels  kann erhalten werden, indem man     3a,17a-          Dioxy-pregnan-11,20-dion        [Kritehevsky    und       lZitarb.    J. Am.     Chem.        Soc.,    74, 483 (1952)]       finit        Äthylenglykol    in     Gegenwart    von     p-Toluol-          sulfosäure    in das     20-llonoketal    -überführt, das       bei    der Reduktion mit     Li-Al-Hydrid    eine Mi  schung von     3a,lla,

  1.7a-Trioxy-pregnan-20-on-          20-äthyleng1ykolketal    und     3a,llss,1.7a-Trioxy-          pr        egnan-20-on-20-ätliyleng        lykolketal    liefert.

    Das     11a-Isomere    wird dann mit verdünnter  Salzsäure behandelt, um die     Ketalgruppe        n        i     entfernen; das erhaltene     3a,llu,17a-Trioxy-          pregnan-20-on    gibt bei der     oxydativen        Chlo-          rierung    (wie in Beispiel 1 beschrieben) das       4-Chlor-lla,17cc-dioxv-pregnan-3,20-dion.     



  In der gleichen     Weise,    wie, in den v     orste-          benden    Beispielen angegeben, erhält man, aus  gehend von den entsprechenden     3,20-Dionen     andere     4-Halogen-3,20-diketo-pregna.n-3,20-          diketale,    wie z.

   B.:  
EMI0004.0098     
  
    4-Chlor-pr <SEP> egnan-3,20-dion-3,20-propan-1,3-diol-diketal,
<tb>  4-Chlor-pregnan-3,20-dion-3,20-oetan-1,3-diol-diketal,
<tb>  4-Chlor-pregnan-3,20-dion-3,\-_'0-butan-1,2-diol-diketal,
<tb>  4-Chlor-17a-oxy-pregnan-3,20-dion-3,20-äthy <SEP> lenglykoldiketal,
<tb>  4-Chlor-17 <SEP> a-oxy-pregnan-3,20-dion-3,20-propan-1,2-diol-diketal,
<tb>  4-Chlor-17a-oxy-pregnan-3,20-d <SEP> ion-3,20-pentan-1,2-diol-diketa <SEP> 1,              4-Chlor-pregnan-3,11,20-trion-3,20-äthylenglykol-diketal,          4-Chlor-pregnan-3,11,20-trion-3,20-butan-1,3-diol-diketal,          4-Chlor-21-        oxy        -pregnan-        3,20-di        on-3,20-äthylenglykol-diketal,

            4-Chlor-11.a-oxy        -pregnan-3,20-dion-3,20-äthylenglykol-diketal,          4-Chlor-11,a,-oxy-pregnan-3,20-dion-3,20-hexan-1,2-diol-diketal,          4-Chlor-llss-oxy-pregnan-3,20-dion,3,20-äthylenglykol-diketal,          4-Chlor-11        a,1.7a-dioxy-pregnan-3,20-dion-3,20-propan-1,2-diol-diketal,          4-Chlor-11a,17a-dioxy-pregnan-3,20-dion-3,20-propan-1,3-diol-diketal,          4-Chlor-11a,17a-dioxy-pregnan-3,20-dion-3,20-butan-1,2-diol-diketal,          4-Chlor-lla-acetoxy-17a-oxy-pregnan-3,20-dion-3,20-äthylenglylcol-diketal,          4-Chlor-lla-acetoxy-17a-oxy-pregnan-3,

  20-dion-3,20-butan-1,3-diol-diketal,          4-Chlor-12-acetoxy-pregnan-        3,20-dion-3,20-butan-1,3-diol-diketal,          4-Chlor-l2-acetoxy-pregnan-3,20-dion-3,20-äthylenglykol-diketal,          4-Chlor-6-acetoxy-pregnan-3,20-dion-3,20-äthylenglykol-diketal,          4-Chlor-11-pregnen-3,20    -     dion-3,        20-äthylenglykol-diketal,          4-Chlor-9        (1.1)-pregnen-3,20-dion-3,20-äthylenglykol-diketal,       sowie die entsprechenden     4-Brom-diketale.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von cyelischen Diketalen von 4-Halogen-3,20-diketo-s teroiden, dadurch gekennzeichnet, dass man auf ein 4-Chlor- oder 4-Brom-3,20-diketo-steroid mit Pregnan-Kohlenstoffskelett in Gegenwart einer Säure als Katalysator bei Temperaturen zwi schen 20 und 200 C ein Alkan-1,2-diol oder Alkan-1,3-diol mit 2-8 Kohlenstoffatomen einwirken lässt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man als Kataly- tatoren organische Sulfonsäuren verwendet. 2. Verfahren nach Unteransprueh 1, da dureh gekennzeichnet, dass man als ketalbil- dendes Mittel ein niederes Alkylenglykol und als Katalysator p-Toluolsulfosäure verwendet lind bei Temperaturen zwischen 20 und 150 C arbcitet.. 3.
    Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man von 4-IIalogen- 17a-oxy-pregnan-3,11,20-trion ausgeht. 4. Verfahren nach Patentansprueh, da- < lurch gekennzeichnet, dass man von 4-Halogen- .I la-oxy-pregnan-3,20-dion ausgeht. 5. Verfahren naeh Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass man von 4-Halogen- llss,17a-dioxy-pregnan-3,20-dion ausgeht. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- d Lirch gekennzeichnet, dass man von 4-Halogen- lla,17a-dioxy-pregnan-3,20-dion ausgeht. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf 4-Chlor- 17a-oxy-pregnan-3,11,20-trion Äthylenglykol in Gegenwart von p-Tohiolsulfosäure bei Tem peraturen zwischen 20 und 150 C einwirken lässt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet dass man auf 4-Chlor- l lss,17a - dioxy- pregnan - 3,20 - dion Äthylen glykol in Gegenwart von p-Toluolsulfosäure bei Temperaturen zwischen 20 und 150 C ein wirken lässt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, da- @:-irch gekennzeichnet, dass man auf 4-Chlor- I 1 a,17a - dioxy - pregnan - 3,20 - dion Äthylen- glykol in Gegenwart von p-Toluolsulfosäure bei Temperaturen zwischen 20 und 150"C einwirken lässt. 10. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf 4-Chlor- 17a-oxj#-pregnan-3,11,20-trion in Gegenwart.
    von p-Toluolsulfosäure Propan-1,2-diol einwir ken lässt.
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