CH326967A - Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsäureestersalzen aus schwer veresterbaren Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsäureestersalzen aus schwer veresterbaren Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe

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CH326967A
CH326967A CH326967DA CH326967A CH 326967 A CH326967 A CH 326967A CH 326967D A CH326967D A CH 326967DA CH 326967 A CH326967 A CH 326967A
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Walter Dr Oppliger
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Durand & Huguenin Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B9/00Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs
    • C09B9/02Esters or ester-salts of leuco compounds of vat dyestuffs of anthracene dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur     $erstellung    von     Leukoschwefelsäureestersalzen    aus schwer     veresterbaren          Küpenfarbstoffen    der     Anthrachinonreihe       In der     sehweiz.    Patentschrift Nr.

   292804  wird ein Verfahren zur Herstellung von was  serlöslichen     Leukoschwefelsäureestersalzen    aus       sehwer        veresterbaren        Küpenfarbstoffen    der       Aiithraehinonreihe        beschrieben,    gemäss wel  chem jene     Küpenfarbstoffe    in Gegenwart von  feinverteiltem Kupfer oder Kupferlegierun  gen, wie z. B.

   Messing, mit     Chlorsulfonsäure          lizw.    einem äquivalenten Gemisch von     Schwe-          feltrioxycl    und Chlorwasserstoff in einer     Mi-          @dnnig    von     a-Pieolin    und     Diäthylcyclohexyl-          aiiiiii    unigesetzt werden, wobei der Anteil an       L)iiitlivlevclohexylamin        10-60%        beträgt.     



  Weitere Ausbildungen dieses     Verfahrens          sind    in den schweizerischen Zusatzpatenten       Nr.    300258 und Nr. 306892 beschrieben, wobei  im     Patent.        Nr.300258    an Stelle von Kupfer  oder Kupferlegierungen die Metalle der     Eisen-          (1ruppe,    das heisst Gruppe     VIII,    Periode 3,  des periodischen     Systems    einzeln, in Mischung  oder in Kombination mit Kupfer bzw. Kup  ferlegierungen     zur    Anwendung gelangen,  w     iilii,encl    im Patent.

   Nr. 306892 an Stelle von       Diäthyleyclohexylamin    die drei     isomeren        Di-          äthvl-(monomethyl-cyclohexyl)-amine    einzeln,  in     Mischurig    oder in Kombination mit.     Di-          äthylcyclohexylamin        verwendet    werden.  



  Ferner ist im Patent Nr. 306892 und im  Zusatzpatent Nr. 315798 ein Verfahren     zur     Herstellung von wasserlöslichen     Leukosehwe-          felsäureestersalzen    aus schwer     veresterbaren            Küpenfarbstoffen    der     Anthrachinonreihe    be  schrieben, gemäss welchen jene     Küpenfarb-          stoffe    in Gegenwart von mindestens einem  feinverteilten Metall, wie Eisen Kobalt, Nile  kel, Kupfer und kupferhaltige Legierungen,  mit     Chlorsulfonsäure    bzw.

   einem äquivalen  ten Gemisch von     Schwefeltrioxyd    und Chlor  wasserstoff in einer Mischung von     Dialkyl-          formamid    (wobei     Alkyl        C113    oder     C2115    be  deutet) und     Diäthylcyclohexylamin        und/oder     mindestens einem     Diäthyl-(monomethylcyclo-          hexyl)-amin    umgesetzt werden, wobei der An  teil an     Diäthylcyclohexylamin        und/oder        Di-          ä.thyl-(monomethylcyclohexyl)

  -amin        10-70%     beträgt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man schwer       veresterbare        Küpenfarbstoffe    der     Anthrachi-          nonreihe    auch dann in wasserlösliche     Leuko-          sehwcfelsäureestersalze    überführen kann, wenn  man jene     Küpenfarbstoffe    in     Gegenwart    von  mindestens einem feinverteilten Metall, wie  z. B.

   Eisen, Kobalt, Zink, Kupfer und kupfer  haltige Legierungen, mit     Chlorsulfonsäure     bzw. einem äquivalenten Gemisch von     Sehwe-          feltrioxyd    und Chlorwasserstoff in einer Mi  schung von mindestens einem     inerten    flüssi  gen Verdünnungsmittel und     Diäthylcyclo-          hexylamin    und/oder mindestens einem     Di-          ii.thyl.-(monomethylcyclohexyl)-amin    umsetzt,  wobei der Anteil an     Diäthylcyclohexylamin          und/oder        Diäthyl    -     (monomethylcvclohexyl)

  -          amin        30-90%        beträgt.         Unter schwer v     eresterbaren        Küpenfarb-          stoffen    der     Anthraehinonreihe    werden solche  verstanden, die nach den üblichen     Vereste-          rungsverfahren    nur     geringe,    das heisst für die  Technik ungenügende bis nur spurenhafte  Ausbeuten an     Leukoschwefelsäureestersalzeil     oder solche Produkte ergeben,

   welche sich  nach den üblichen Anwendungsverfahren  nicht mehr oder nur teilweise in den     Küpen-          farbstoff        zurückverwandeln    lassen. Eine ein  fache Testmethode, um festzustellen, ob ein       Küpenfarbstoff    im Sinne; der Erfindung  schwer v     eresterbar    ist, ist in der     schweiz.    Pa  tentschrift Nr. 292804 beschrieben.

   Solche  schwer     veresterbare        Küpenfarbstoffe    der     An-          thrachinonreihe    finden sich zum Beispiel in  den folgenden Klassen:  1.     1-Aroylaminoanthraehinone,    welche in       4-,    .5- oder     8-Stellung    durch eine     Acylamino-,          Alkoxy-    oder     Halogengruppe        substituiert.    sind,  hauptsächlich aber     Diaroylaminoanthraehi.          Bone    sowie ihre in den     Benzolkernen    substi  tuierten Derivate.  



  2.     Anthrachinoncarbazole.     3.     Anthrimide.     



  4.     Ant-hraehinonaciidone.     



  Die     Chlorsulfonsäure    kann als solche oder  teilweise bis vollständig in     Foim    eines äqui  valenten Gemisches von     Schwefeltrioxyd    und  Chlorwasserstoff bzw. in Form eines     S03     Additionsproduktes der verwendeten Base so  wie eines     Chlorhydrates    der     verwendeten    Base  in das Reaktionsgemisch eingeführt werden.  



  Unter     inerten    Verdünnungsmitteln sind  solche flüssigen Substanzen     zii    verstellen, die  sieh     all    dein erfindungsgemässen     Vei.-esterungs-          prozess    in keiner Weise chemisch beteiligen.

    Ferner müssen sie ein     Lösungs-    bzw. ein     Di-          spergiervermögen    für das Additionsprodukt  von     Chlorsulfonsäure    an das     Diäthylcyelo-          hexy        lamin    bzw.     Diäthyl        -(monomethylcyclo.-          hexyl)-amin    besitzen.

   Solche     inerte    Verdün  nungsmittel können sowohl als reine wie auch       als        technische,        das        heisst        bis        0,1%        wasserhal-          tige    Produkte zur Verwendung gebracht wer  den.  



  Besonders     geeignete        inerte        Verdünniings-          mittel    sind beispielsweise    Aceton,     Chloroform,        1.,2-Dichloräthan,        Te-          trachloräthan,        N-Propylchlorid,        N-Propylbro-          mid,        N-Bntvlehlorid,    sec.     Butylehlorid,        tert.          Butylehlorid,    sec.

       Butylbroniid,        tert.        Aniyl-          ehlorid,        Aeetonitril,    Benzin (120-160  C),  Benzol,     Monochlorbenzol,        o-Dichlorbenzol,    Ni  trobenzol,     Toluol,        Nylol,        Dioxan    und der  gleichen.

      Die zur Umsetzung     benötigte        'Menge    an       inertem    flüssigem Verdünnungsmittel kann       aueb    ans einer Mischung von beliebigen Men  gen an verschiedenen     inerten    flüssigen Ver  dünnungsmitteln bestehen.  



  Das     Diäthyleyelohexylainin    bzw. die     Di-          ätliyl-(monoinethyleyeloliexyl)-amine    können  sowohl als reine Base oder auch als technische,       das        heisst        bis        0,1        %        wasserhaltige        Produkte     in Anwendung gebracht werden.

   Unter     Di-          äthyl-(monometliyleyelohexyl)-a.mine    sind die  drei     Methylhomologen    des     DiHt-hyleyclohexyl-          amins    zu verstellen; es sind dies:

       Diäthyl-(2-          metliyleyelohexyl)        -a.min,        Diäthyl-        (3-methyl-          eyelohexyl)-amin    und     Diäthyl-(4-methyleyelo-          liexyl)-aniin.    Es kann ferner nur eines der  genannten     Diätliyl    -     (nionomethyicyeloliexyl)-          amine    oder eine     Mischung    von zwei oder drei  der genannten     Diäthyl    -     (monomethylcyelo-          llexyl)

  -aniiiie    oder aber     gewünsehtenfalls    eine       Mischung    von mindestens einem     Diäthyl-          (monomethyley        cloliexyl)    -     amin    mit     Diäthy        1-          e7elohexylaniin    verwendet werden.  



  Die Anwendung einer     Misellung    von     niin-          desteils    einem     inerten        Verdünilungsmit.tel    und       Diäthyleyeloliexylamin        und/oder    mindestens  einem     Diäthyl-(inonomethyleyelol)exyl)-amin     in geeigneten Proportionen ist für das neue  Verfahren von ausschlaggebender     Bedeutung,     und zwar     hat    es sieh     eliviesen,

           < lass        der    Anteil  an     Diäthyleyclohexylamin        und/oder        Diät-hyl-          (monomet.hylcyelohexyl)-amin    im Gemisch,  um technisch verwertbare     Resultate    zu erhal  ten, mindestens 30     (l/o    betragen muss und     höeli-          stens        90        %        betragen        darf,

          vorzugsweise        wird     aber der Anteil an     Diäthyleyelohexylamin          und/oder        1)iätliyl-(monometliyleyelobexyl)-          V.min    im. Gemisch auf     40-701/o    beschränkt.

    Zur     I,rlangting    einer optimalen Ausbeute an           1@euhosclnvcfelsä.ttt#eestcrsalz    wird man je nach  dem angewandten     Küpenfarbstoff    auch inner  halb dieses     Mischungsverhältnisses    den Anteil  an     Diät.liy        ley        elohexylamin        Lind/oder        Diäthyl-          (niononiethylcyclohexyl)-amin    dem besonde  ren Verhalten des     Küpenfa.rbstoffes        anpassen.     



  Ersetzt man das     Diäthylcyelohexylamin          und/oder    das     1)iäthyl-(monomethylcyclohexyl)-          aniin    zum Beispiel durch     Dimethyleyclohexyl)-          amin,        Cyelohexylamin    oder     Triäthylamin,    so  erhält man höchstens unbedeutende Mengen  an     Leukoschwefelsäureestersalzen    neben     un-.     brauchbaren Produkten.

   Einzig die     Anwen-          dinig    des     Diäthylcycl.ohexylamins    oder dessen       llethyllioniologen    in Kombination mit     min-          destens    einem     inerten        Verdünnungsmittel    zei  tigt. ein derartig günstiges Resultat in bezug  auf Ausbeute an     Leukoschwefelsäureestersalz.     



  Beim, erfindungsgemässen Verfahren wird  als Metall zum. Beispiel feinverteiltes :Eisen,  Kobalt, Zink, Kupfer oder eine Kupferlegie  rung verwendet. Unter dem Begriff  feinver  teilt  ist zum Beispiel. die bis     anhin    zur An  wendung- gelangte Pulverform. zu     verstehen.     



       Gemäss    einer besonderen     Ausführungsforen     des neuen Verfahrens ist es möglich, die     Um-          setzen,-    nicht nur in     Gegenwart    eines der       genannten    Metalle,     sondern    in     gleielizeitiger          Ge-enwart    mehrerer der genannten Metalle  durchzuführen. Vorzugsweise wird aber für  die Praxis die Anwendung von Eisen infolge       seiner        ZVirtschaftlielikeit    vorgezogen.  



  Das neue Verfahren kann gegebenenfalls       a.iteli.    unter Ausschluss von Sauerstoff     durch-          gefülirt    werden; ferner kann das zur Anwen  dung gelangende Metall. v     orgängig    dem     Ver-          ersterungsprozess    und in Abwesenheit. des zu       veresternden        Küpenfa.rbstoffes    einem     Aktivie-          rungsprozess    unterworfen werden.

   Das neue  erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich ge  genüber den vorgenannten     Vei#fahren    durch  seine viel grössere     Wirtschaftlichkeit    aus, da  einerseits die     Verwendung    eines     kostspieligen.          Basengemisehes    nicht zwingend ist und ander  seits für die Praxis eine grosse Auswahl von  billigen Verdünnungsmitteln zur Verfügung       stehen    und zudem immer der momentanen         ;1-larktlage        angepasste    Ausweichmöglichkeiten  bestehen.  



  Das     Verfahren    wird durch die folgenden  Beispiele erläutert. Die angegebenen. Teile be  deuten Gewichtsteile.    <I>Beispiel Z</I>  Zu einer Mischung von 80 Teilen     1,2-Di-          chloräthan    und 120 Teilen     Diäthy        leyclohexyl-          a.min    werden unter Rühren und Kühlen 40  Teile     Chlorsulfonsä.ure        zugetropft,    10 Teile       Messing    pule er und 10 Teile     1,5-Dibenzoyl-          a.minoantlirachinon        zugegeben.    Man erwärmt  unter Rühren während 5 Stunden auf 58 bis  60  C.  



  Zur Aufarbeitung wird das Reaktions  gemisch in 1000 Teile einer     So/oigen    Natrium  carbonatlösung gegossen und durch Destilla  tion im     Vakuum        (Badtemperatur    50  C) das       1,2-Dichloräthan    und das     Diäthyleyelohexyl-          amin    entfernt.

   Der entstandene Niederschlag  wird durch Filtration abgetrennt und     niit     einer Lösung von 100 Teilen Alkohol und 20  Teilen einer     30a/oigen        Natriumhy        droxydlösung     in 250 Teilen Wasser während 30 Minuten  bei 35-40  C     verrührt.    Aus der von den Me  tallrückständen     abfiltrierten    und unter ver  mindertem Druck bei einer     Badtemperatur     von 50  C eingeengten, Lösung wird das     Leuko-          schwefelsäureestersalz    des     1,

  5-Dibenzoylamino-          anthrachinons    durch     Aussalzen    mit Kochsalz       in        einer        Ausbeute        von        über        90        %        erhalten.     



  Mit dem gleichen Erfolg können an Stelle  von     1.0    Teilen     Messingpulver    auch 10 Teile  Kupferpulver verwendet werden.  



  Werden an Stelle von 80     Teilen        1.,2-Di-          chlorätha.n    80 Teile     N-Butylchlorid,    80 Teile  sek.     Butylehlorid    oder 80, Teile     tert.        Butyl-          ehlorid        verwendet,    so erhält man das     Leuko-          sehwefelsäureestersalz    ebenfalls in guter Aus  beute.  



  An Stelle von 10 Teilen     1.,5-Dibenzoyl-          aminoanthrachinon    können bei sonst gleichen  Bedingungen auch 10 Teile des     Anthrimides     aus     1,3-Dichlor-2-methylanthrachinon    und     1,4-          @l        onobenzoyldiaminoanthraehinon    in das ent  sprechende     Leukosehwefelsäureestersalz    über  geführt werden.

             Beispiel        2,     Zu einer Mischung von 120 Teilen     Diäthyl-          ey        elohexy        lamin    und 80 Teilen     1.,2-Dichlor-          äthan    werden unter Rühren und Kühlen 40  Teile     Chlorsulionsäure,    10 Teile     1,4-Dibenzoy        1-          aminoanthrachinon    und 10 Teile Eisenpulver,

    welch letzteres während 30     Minuten    unter  Rühren in einer     -Mischung    von beispielsweise  20 Teilen     a-Picolin    und 30 Teilen     a-Picolin-          chlorhy        drat    bei 20  C     aktiviert.    worden ist, zu  gegeben. Die Mischung     wird    unter Rühren  während 5 Stunden auf 55-60  C erwärmt  und gemäss Beispiel 1 aufgearbeitet. Das       Leukoschwefelsäureestersalz    des     1,4-Dibenzoyl-          aminoanthrachinons    fällt in einer Ausbeute  von 96<B>0/0</B> an.  



  An Stelle von 10 Teilen Eisenpulver kön  nen mit demselben Erfolg 10 Teile eines in  gleicher Weise     aktivierten        Kobaltpulvers    ver  wendet werden.  



  Werden an Stelle von 120 Teilen     Diäthyl-          eyclohexylamin        12-1    Teile     Diäthyl-(2-methyl-          cyelohexyl)-amin    verwendet, so erhält man  das     Leukoschwefelsäureestersalz    ebenfalls in  einer Ausbeute von über 90     0/a.     



  Mit dem gleichen Erfolg kann an Stelle  des     Diäthyl-(2-methyleyclohexyl)-amiiis    auch  das     Diäthyl-(3-methylcyclohexyl)-amin,    das       Diäth@rl-(4-methylcyclohexyl)-amin    oder eine       Mischung    von zwei oder drei dieser Homolo  gen sowie auch eine Mischung von einem oder  mehreren dieser Homologen mit     Diäthyleyelo-          hexylamin    verwendet werden.

           Beispiel   <I>3</I>  Zu einer Mischung von 80 Teilen     1,2-Di-          chlorätlian    und 120 Teilen     Diä.thyleyclohexyl-          amin    werden unter Rühren und Kühlen 40  Teile     Chlorsulfonsäure,    10 Teile     1-Benzoyl-          ainino-4-(4'-dimethylsulfamido)-benzoy        la.mino-          a.nthrachinon    und 10 Teile Zinkstaub zugege  ben. Das Reaktionsgemisch wird während  3 Stunden     bei    10  C gerührt.

   Nach der Auf  arbeitung gemäss Beispiel 1. erhält man das       Leiil#:oschwefelsäureestersalz    des 1. -     Benzov        1-          amino    -     4-(4'-dimethy    lsuliamido)-benzoylamino-         anthraehinons    in einer Aasbeute von über       801/0.     



  An Stelle von 10 Teilen     1.-Benzoyla.mino-          4-(4'    -     dimethylsulfamido)-benzoyiaminoanthi-a-          ehinon    lassen sich auch 10 Teile     1.,4-Dibeii-          zoylaminoanthraehinon    oder 10 Teile     1-Ben-          zoyiamino-4-methoxya.nthraeliinon    mit     gleich     g     (r          uter    Ausbeute in das     Leukosch,#vefelsäure-          estersalz    überführen.  



  Ferner lassen sieh die 10 Teile Zinkstaub  mit dem     gleichen    Ergebnis auch durch 10  Teile Eisenpulver ersetzen.  



  Werden an Stelle von 80 Teilen     1,2-Di-          ehlorät.han    80 Teile: Chloroform verwendet, so  erhält man das     Leukosch-#vefelsäureeste,rsalz          ebenfalls        in        einer        Ausbeute        von        über        80        %.     



  Mit dem gleichen Erfolg     können    die 80  Teile Chloroform durch 80 Teile Aceton, 80  Teile     Dioxan    oder durch eine     Mischung,    be  stehend aus 20 Teilen.     1,2-Diehloräthan,    20  Teilen Chloroform, 20 Teilen Aceton und 20  Teilen     Dioxan    ersetzt werden.

           Beispiel        J          Unter    Rühren und Kühlen werden in eine       Mischung    von 120 Teilen     Diä.thvlevelohexvl-          aniin    und 80 Teilen     1,2-Diehloräthan    nachein  ander 40 Teile     Chlorsulfonsä.ure,    10 Teile  Messingpulver und 10 Teile des     carbazolier-          ten        Di-(5'-benzoylamino-1'-aiitlirachinony>1)-          2,

  8-diaininoelii--sen        eingetragen    und anschlie  ssend während 5 Stunden unter Rühren auf       50     C     erwärmt.     



  Die> Aufarbeitung     erfolgt        gemäss    Beispiel  1. Das     Leukoseliwefelsä.ltreestersalz    wird in       einer        Ausbeute        von        über        80        %        erhalten.     



  An Stelle von 10 Teilen     ea-rbazoliertem          Di-        (5'-benzo@rlamino-1'-anthraehinonyl)    -2,     8-di-          aminoehrysen    können mit dem gleichen Erfolg  30 Teile     1-Benzoylamino-5-ehloranthracliinon     in das     Letikosehwefelsä.ureestersalz    überge  führt werden.  



  Ersetzt man die 10 Teile     1-lessingpulver     durch 10 Teile     gemäss    Beispiel 2     aktiviertes     Eisen-     und/oder        Kobaltpulver,    so erhält man  dasselbe:

   Resultat,      Verwendet man an Stelle von 80 Teilen       1,2-Diehlorä.than    80 Teile     1,1.-2,2-Tetrachlor-          äthan,    80 Teile     Amylchlorid,    100 Teile     Aceto-          nitril    oder 100 Teile     o-Dichlorbenzol,    so wer  den ebenfalls gute Ausbeuten an     Leukoschwe-          felsäureestersalz    erhalten.  



  Werden. an Stelle von 80 Teilen     1,2-Di-          ebloräthan    nur deren 20 Teile verwendet, so  erhält man unter sonst. gleichen Bedingungen  das     Letikosehwefelsäureestersalz    in einer     Aus-          beute        von        nur        40%.            Beispiel   <I>5</I>  Zu einem in der Kälte hergestellten Ge  misch aus 80 Teilen Aceton,

   120 Teilen     Di-          ä.thy        lcy        clohexylamin    und 40 Teilen     Chlorsul-          fonsä.ure    gibt man 15 Teile Kupferpulver und  10 Teile 1.,4 -     Dibenzoylaminoanthracliinori.     Nach zweistündigem Rühren bei -50  C wird       gemäss    Beispiel 1 aufgearbeitet. Das     Leuko-          selnvefelsäureestersalz    fällt in einer Ausbeute       von        80        %        an.     



  Die 80 Teile Aceton können mit dem glei  chen Erfolg durch 80 Teile Chloroform, 80  Teile     Trichloräthan,    80 Teile     N-Propylbromid     oder 80 Teile sek.     Butylbromid    ersetzt werden.       Beispiel   <I>6</I>  Zu einer Lösung von 120 Teilen     Diäthyl-          eyclohexylamin    in 80 Teilen     Dioxan    werden       finiter    Rühren und Kühlen 40 Teile     Chlorsul-          fonsäure    und 10 Teile     1,5-Dibenzoylamino-          antliraehinon    zugegeben..

   Nach Zugabe von 15  Teilen Messingpulver erwärmt man das Ge  misch unter Rühren während 5 Stunden auf  55-60  C und arbeitet das Reaktionsgemisch  gemäss Beispiel 1 auf. Die Ausbeute an     Leuko-          sehwefelsäureestersalz        beträgt        92%,.     



  Ein ähnliches Resultat wird erhalten,  wenn an Stelle von 15 Teilen Messingpulver  ein Gemisch von 10 Teilen Kupferpulver und  5 Teilen Eisenpulver verwendet wird.  



  Ersetzt man die 80 Teile     Dioxan    durch  100 Teile     Toluol,    100 Teile     Monoehlorbenzol,     100 Teile     o-Dichlorbenzol,    100 Teile     Xylol     oder 100 Teile Nitrobenzol, so erhält man  ebenfalls gute Ausbeuten an     Leukoschwefel-          sättreestersalz.            Beispiel   <I>i</I>  Zu einer Mischung von 80 Teilen     Diäthyl-          cyelohexylamin    und 150 Teilen     1,2-Dichlor-          äthan    werden unter Rühren und Kühlen 28  Teile     Chlorsulfonsäure    zugegeben.

   Hierauf  trägt man 10 Teile     2,5,6,7,8-Pentachlor-3,4-          phthalyl-acridon    und 4 Teile Messingpulver  ein und erwärmt unter Rühren während  2 Stunden auf 50  C. Wird das Reaktions  gemisch gemäss Beispiel 1 aufgearbeitet, so  wird das     Letlkoschwefelsätireestersalz    des       2,5,6,7,8-Pentachlor-3,4-phthalyl-acridons    in       einer        Ausbeute        von        über        80        %        erhalten.     



  An Stelle von 4 Teilen Messingpulver kön  nen mit ähnlichem Erfolg 4 Teile Kupferpul  ver oder 5 Teile, vorteilhaft aktiviertes     Ko-          baItpLilver,    verwendet werden.  



  An Stelle von     2,5,6,7,8-Pentachlor-3,4-          phthalyl-acridon    lassen sich unter sonst Blei  ehen Bedingungen auch 10 Teile     2,5,7-Tri-          ehlor-3,4-phthalyl-aeridon    oder 10 Teile     2-p-          Chlorbenzoylamino-3,4-phthalyl-acridon    in das       Leukoschwefelsäureestersalz        überführen.     



  Ferner lassen sich auch mit dem gleichen  Erfolg an Stelle von 80 Teilen     1,2-Dichlor-          äthan    80 Teile     Dioxan    zur Anwendung brin  gen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von wasser löslichen Leukoschwefelsäureestersalzen aus schwer veresterbaren Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man jene Küpenfarbstoffe in Gegenwart von mindestens einem feinverteilten Metall mit einem Atomgewicht von 55-66 mit Chlor sulfonsäure bzw. einem äquivalenten Gemisch von.
    Sehwefeltrioxyd und Chlorwasserstoff in einer Mischung von mindestens einem inerten flüssigen Verdünnungsmittel und Diäthyl- cyclohexylamin und/oder mindestens einem Diäthyl-(monomethyleyclohexyl)-amin umsetzt, wobei der Anteil an Diäthylcyclohexylamin und/oder Diä-thyl-(monomethylcyclohexyl)- amin 30-90 % beträgt. UNTERANSPRÜCHE 1..
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet, dass der Anteil an Di- äthylcyclohe,xylamin ünd/oder Diäthyl-(mono- methylcyelohe-xyl)-a,min 40-'75 /a beträgt. 2. Verfahren. gemäss Patent.ansprueh, da- dureh gekennzeichnet, dass man als feinverteil tes Metall Eisen oder Kobalt verwendet. 3.
    Verfahren gemäss Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man als feinver teiltes 1letall Zink oder Kupfer bzw. eine Kllpferlegierluig verweildet.
CH326967D 1954-02-12 1954-02-12 Verfahren zur Herstellung von Leukoschwefelsäureestersalzen aus schwer veresterbaren Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe CH326967A (de)

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