CH327509A - Verfahren zur Herstellung von 1-(p-Nitrophenyl)-2-dihalogen-acetamido-1,3-propandiol - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1-(p-Nitrophenyl)-2-dihalogen-acetamido-1,3-propandiol

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CH327509A
CH327509A CH327509DA CH327509A CH 327509 A CH327509 A CH 327509A CH 327509D A CH327509D A CH 327509DA CH 327509 A CH327509 A CH 327509A
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propanediol
amino
nitrophenyl
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carbon atom
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Kollonitsch Janos
Gabor Valeria
Hajos Andor
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Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/12Preparation of carboxylic acid amides by reactions not involving the formation of carboxamide groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     1-(p-Nitrophenyl)-2-dihalogen-aeetamido-1,3-propandiol       Für die Herstellung von     Dihaloren-aeet-           <  < midoverbindungen    der Formel  
EMI0001.0005     
    in welcher X Halogen bedeutet, wurden bereits       verschiedene    Verfahren     empfohlen.    So ist.

   zum       Beispiel    bekannt, dass     Diehloressigsäure.        Di-          ehloressigsäureanhvdrid    oder die Ester     dieser          "#äui"e,    mit den entsprechenden Aminen in Re  aktion     j,ebracht,        Chlorverbindungen        vom    obi  gen     Tvpus    ergeben.  



       1:s    wurde gefunden,     da.ss        Dihalogen-aeet-          ;iniidoverbindungen    gemäss der obigen Formel       hon,-estellt    werden können, wenn     Aniinoalko-          holc,    der Formel  
EMI0001.0025     
    mit     f-K(,tobnttersäureestern,    die mindestens  an     einem        Kohlenstoffatom    zwei Halogenatome  aufweisen, in Reaktion gebracht werden.  



  Da     Aininodiole    der Formel     II        bekanntlich          asyImmetrische        hohlenstoffatoiue    enthalten,  können sie in Form von vier     verschiedenen          Diastereoisomeren    vorhanden sein. Das Ver  fahren gemäss Erfindung ist für alle     vier          Diastereoisomeren    anwendbar, und die Stereo-         konfiguration    des Ausgangsstoffes erleidet     iiri     Laufe des Verfahrens keine     Veränderun\,@.     



  Als Ausgangsstoffe der Formel     II    sind  zum Beispiel L-, D- und     DL-threo-1-(p-Niti ;)-          phenv1)        2-amino-1,3-propandiole    geeignet. Als       ss-Ketobuttersäureester,    die mindestens zwei  Halogenatome aufweisen, sind z. B. Verbin  dungen der folgenden allgemeinen Formel.<B>ge-</B>  eignet.  
EMI0001.0046     
  
    III. <SEP> X2CH-CO-CH4 <SEP> COOR2
<tb>  iv. <SEP> X2CII-CO-CX2 <SEP> cooR2
<tb>  V. <SEP> CH3-Co-CXZ-COOR2       in welchen X Halogen und     R,    eine     Alky1-          gruppe    bedeuten.

   So zum Beispiel können     y,"-          Dichlor-ss-ketobiitter;säure-,        ;"y-a,a-Tetraehlor-          fi-ketobuttersäure-    oder     a,a-Dichlor-ss-ketobtit-          iersäureäthylester    mit. Erfolg verwendet. wer  den.  



  Die Tatsache, dass die     a,a-    und     y,y-Dihalo-          genverbindungen    gleichwohl verwendet     wer-          clen    können, ist eine überraschende Tatsache,  dessen Reaktionsmechanismus noch nicht als  völlig geklärt angesehen werden kann.  



  Das Verfahren kann unter mannigfaltigen       Reaktionsbedingungen        durchgeführt    werden.  Man kann zum Beispiel sowohl in Gegenwart  wie in Abwesenheit eines Lösungsmittels ar  beiten. Als Lösungsmittel sind zum Beispiel.  Alkohol oder     Dioxan        geeignet.    Obzwar die Re-           aktion    auch bei Zimmertemperatur abläuft,  ist es zweckmässig, den Verlauf derselben durch  Erwärmen zu beschleunigen.  



  Wird zum Beispiel     DL-threo-1-(p-Nitro-          phenyl)-2-amino-1,3-propandiol    mit     y,y-Di-          chlor-ss-ketobuttersäureätliylester    in alkoholi  scher Lösung     unter    Rückfloss 1-3 Stunden  zum Sieden erhitzt, entsteht     razemes    Chlor  amphenicol in guter Ausbeute. Man erhält die  selbe Verbindung, wenn     DL-threo-1-(p-Nitro-          phenyl)-2-amino-1,3-propandiol    in Alkohol  oder     Dioxan    mit     y,y-a,a.-Tetrachlor-ss-ketobut-          tersäureäthylester    unter Rückfloss erhitzt  wird.  



  <I>Beispiele:</I>  1. 0,84 g     DL-threo-1-(p-Nitrophenyl)-2-          amiiio-1,3-propandiol    werden in 15 ml     Dioxan     mit 0,4 g     v,y-Dichlor-ss-ketobuttersäureätliyl-          ester        2;%    Stunden unter Rückfloss zum Sieden  erhitzt.

   Hierauf wird das Lösungsmittel im  Vakuum     abdestilliert,    der Rückstand in 20 ml       Äthylacetat    aufgenommen, die entstehende  Lösung mit     n-Salzsäure    und Wasser ausge  schüttelt, über     Magnesiumsulfat    getrocknet  und das     Äthylacetat    im Vakuum     abdestilliert.     Der Rückstand wird mit     Äthylaeetat        verrührt     und abgesaugt. Man erhält     razemes        Chlor-          amphenicol    vom     Schmp.        149-150 .     



  2. 0,84     g,'"        "Diclilor-ss-ketobuttersäureäthyl-          ester    werden in 30 ml     abs.    Alkohol gelöst, mit  1,76     g        DL-threo-1-(p-i"Titrophenyl)-2-amino-l.,3-          propandiol    versetzt und unter Rückfloss wäh  rend anderthalb Stunden zum Sieden erhitzt.

    Hierauf     wird    der Alkohol im     Vakuum        abde-          stilliert,    der Rückstand in 50 ml     Äthylaeetat     gelöst, mit 3 X 20 ml     n-Salzsäure    und 3 X 20 ml  Wasser gewaschen, über     Magnesiumsulfat    ge  trocknet und im Vakuum eingedampft, wobei  man     razemes        Chloramphenicol    in     Forin    von  klebrigen Kristallen erhält. Diese werden mit       Äthylacetat    verrührt. und abgesaugt.

   Man er  hält reines     razemes        Chloramphenieol        vom          Schmp.        1.50-15111.     



  3. 0,84 g     DL-threo-1-(p-Nitrophenyl)-2-          amino-1,3-propandiol    werden in 15 ml     trok-          kenen        Dioxan    gelöst und mit 0,52<I>g</I>     y,y-a,a-          Tetrachlor-ss-ketobuttersäureäthylester    wäh  rend 31/2 Stunden unter     Rüekfluss    zum Sieden    erhitzt.

   Hierauf wird das Lösungsmittel im       Vakuum        abdestilliert    und die zurückbleiben  den öligen Kristalle in     Ätliylacetat    aufgenom  men; die Lösung wird, wie vorangehend be  schrieben, mit.     n-Salzsäure    und Wasser gewa  schen, über     Magnesiumsulfat    getrocknet, das       Äthylacetat        abdestilliert    und der Rückstand       aus        Äthvlaeetat    umkristallisiert. Das     Produkt     besteht auch in diesem Falle aus     razemem          Chloramphenicol.     



  4.     DL-threo-1-(p-Nitroplienyl)-2-amino-1,3-          propandiol    wird nach Beispiel 1 mit     a,a-Di-          clilor-ss-ketobutt.ersäureätliylester    in     Reaktion     gebracht. Man erhält     raeemisehes        Chloramphe-          nicol.     



       :5.        D-(-)-t.hreo-l-(p-Nitroplienyl)-2-amino-          1,3-propandiol    wird wie im Beispiel 1 mit     ;"y-          Dichlor-ss-ketobuttersäureätliylester    in Reak  tion gebracht und das Reaktionsprodukt in  identischer Weise gereinigt. Man erhält.     D-          (-)    -     tlireo    -1- (p -     Nitrophenyl)    - 2 -     dichloraeet-          amido-1,3-propandiol,    das heisst eine Verbin  dung, die mit dem in der Natur vorkommen  den     Chloramphenicol    identisch ist.     Schmp.     150-151 .  



  6.     D-(-)-threo-1-(p-Nitrophenyl)-2-ainino-          1,3-propandiol    wird nach Beispiel 2 mit ;-,y  Dichlor-ss-ketobuttersäureäthylester in Reak  tion gebracht und das Produkt, wie dort be  schrieben, weiterbehandelt.     llan    erhält das  gleiche Produkt wie nach Beispiel 5.  



  7.     D-(-)-threo-1-(p-Nitrophenvl)-2-amino-          1,3-propandiol    wird nach Beispiel 1 mit     a,a-          Diehlor-ss-ketobuttersäureethylester    nach Bei  spiel 1 behandelt. Es wird     D-(-)-threo-1-(p-          N        itr        opheny    1) - 2 -     dichlora        eetamido        -1,3-propan-          diol    erhalten.  



  B. Man     verfährt    nach Beispiel 3, mit dem  Unterschied, dass als Ausgangsmaterial 0,84 g  D- (-) -     threo-1-        (p-N        itrophenyl)    - 2 -     amino-1,3-          propandiol    verwendet wird. Das Produkt be  steht wie bei Beispiel 5 aus dem reinen aktiven  Antibiotikum.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Dihalogen- acetamidoverbindungen der allgemeinen Por- mel EMI0003.0001 in welcher X Halogen bedeutet, dadurch ge kennzeichnet, dass Aminoalkohole der Formel EMI0003.0003 mit ss-Ketobuttersäureestern, die mindestens an einem Kohlenstoffatom zwei Halogenatome aufweisen, in Reaktion gebracht werden. UNTER.ANSPR,ÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmate rial DL-tb.reo-1-(p-Nitrophenyl)-2-amino-1,3- propändiol verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmate rial der D-(-)-tbreo-1-(p-Nitrophenvl)-2- amino-1,3-propandiol verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als ss-Ketobutter- Säureester, die mindestens an einem Kohlen stoffatom zwei Halogenatome aufweisen, die Ester der y,y-Dichlor-f-ketobuttersäure ver wendet werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als ss-Ketobutter, Säureester, die mindestens an einem Kohlen stoffatom zwei Halogenatome aufweisen, die Ester der y,y-a,a-Tetrachlor-f-ketobuttersäure verwendet werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als ss-Ketobutter- säureester, die mindestens an einem Kohlen stoffatom zwei Halogenatome aufweisen, die Ester der a,a-Dichlor-ss-lietobuttersäure ver wendet werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion unter Erwärmen durchgeführt wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion in einem Lösungsmittel durchgeführt wird.
CH327509D 1952-10-15 1953-10-14 Verfahren zur Herstellung von 1-(p-Nitrophenyl)-2-dihalogen-acetamido-1,3-propandiol CH327509A (de)

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